Abschied: „Navy CIS“-Urgestein stirbt nachdem 18 Jahren den Serientod






Achtung, Spoiler: Fans der Serie „Navy CIS“ müssen sich auf einen weiteren Abschied gefasst machen. Nach 18 Jahren stirbt eine Figur den Serientod. 

Die langlebige US-Krimiserie „Navy CIS“ verliert eines ihrer Urgesteine. In der 500. Episode, die in den USA am vergangenen Dienstag ihre Premiere feierte, stirbt eine Figur den Serientod, die seit Staffel fünf und bis zur aktuellen 23. Season durchgehend Teil der Handlung war. Wen hat es nach 18 Jahren im Dienste des Naval Criminal Investigative Service (NCIS) erwischt? Achtung, es folgen massive Spoiler zur Jubiläumsfolge!



Emotionaler Abschied bei „Navy CIS“

In der besonderen Episode sorgt der Tod von NCIS-Direktor Leon James Vance, dargestellt von Rocky Carroll, 62, für einen emotionalen Schockmoment. Die Figur wird darin von einem korrupten Agenten ermordet, sie bekommt über eine Art Traumsequenz aber noch einen gebührenden Abschied. So ist darin zu sehen, wie Vance letztendlich von einer jungen Version des Gerichtsmediziners Donald „Ducky“ Mallard (Adam Campbell, 45) im Himmel in Empfang genommen wird.

Im Gespräch mit der US-Seite „Variety“ verriet Carroll, dass er sich schon eine Weile auf den Abschied einstellen konnte: „Ich weiß das schon seit November, als mir zum ersten Mal mitgeteilt wurde, was passieren würde“, so der Schauspieler. Auf eigenen Wunsch erfolgte sein Ausscheiden aus der Serie demnach also nicht. Seine letzte Szene, in der Leon James Vance „quasi mit dem Sensenmann spricht und dem Licht entgegengeht, wurde am 11. Dezember gedreht“.


Als Regisseur bleibt er erhalten

Rocky Carroll stieß im Laufe der 2007 gestarteten fünften Staffel zum Cast der erfolgreichen US-Serie. War er darin zunächst noch als Nebenfigur gelistet, wurde er bereits in der darauffolgenden Staffel zum Hauptdarsteller befördert und hatte diesen Status bis zuletzt inne. Im Laufe der Zeit etablierte sich seine Figur zudem als Publikumsliebling.

Völlig wird Carroll seiner „Navy CIS“-Familie aber nicht den Rücken kehren. Im Laufe der Jahre hatte er schon mehrfach die Regie für einzelne Episoden übernommen. Darunter laut „Variety“ auch in einer Folge von Staffel 23, die noch nicht ausgestrahlt wurde. Es sei demnach sehr wahrscheinlich, dass er auch in der Folgezeit noch bei weiteren Episoden auf dem Regiestuhl Platz nehmen wird. Und auch auf dem Bildschirm könnte er trotz des TV-Tods noch zu sehen sein – zur Tradition der Serie gehöre es schließlich, verstorbene Figuren per Rückblenden oder als Vision eines anderen Charakters auftreten zu lassen.

SpotOnNews

lhi

Source: stern.de