Wahl in Ungarn: Magyar will Amtszeit von Ministerpräsidenten begrenzen



Website der Wahlbehörde sind erste Auszählungsergebnisse zu sehen. Demnach liegt die Oppositionspartei Tisza – genau wie in den letzten Umfragen – vorn. Die Zahlen sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, schließlich sind erst 29,2 Prozent der abgegebenen Stimmen ausgezählt

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Letzte Umfragen sehen Opposition deutlich vorn

Zwei nach der Schließung der Wahllokale veröffentlichte Umfragen, die allerdings schon vor dem Wahltag durchgeführt wurden, sehen die Tisza-Partei von Péter Magyar vorn. Das Meinungsforschungsinstitut 21KK sieht Tisza in der letzten Umfrage bei 55 Prozent und damit 132 Sitzen im Parlament, Orbáns Fidesz bei 38 Prozent. Als dritte Partei würde demnach die rechtsextreme Partei Unsere Heimat (Mi Hazank) mit fünf Prozent der Stimmen den Einzug ins Parlament schaffen.

In einer Umfrage von Median kommt Tisza auf 135 Parlamentssitze. Prognosen oder Hochrechnungen sind das nicht, die Umfragen sind daher nur bedingt aussagekräftig. 

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Die Auszählung läuft

Bei der Ungarnwahl werden derzeit die Stimmen ausgezählt. Erste belastbare Teilergebnisse lassen noch auf sich warten. Bislang ist erst ein Bruchteil der Stimmen ausgezählt worden. Die Wahlkommission aktualisiert den Status laufend auf ihrer Webseite.

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Das Wahlsystem in Ungarn

Bislang sind knapp 30 Prozent der Stimmen ausgezählt. Noch ist alles offen. Das ungarische Wahlsystem ist sehr komplex – und damit auch der Prozess der Auszählung. In den vergangenen 16 Jahren hat die Regierung von Viktor Orbán es so umgebaut, dass die Fidesz-Partei unverhältnismäßige Vorteile genießt.

106 der 199 Mandate werden in Einzelwahlkreisen vergeben. Das Mandat gewinnt der Kandidat, der die relativ meisten Stimmen hat. Die Wahlkreise sind so zugeschnitten, dass größere Städte auf mehrere Kreise aufgeteilt sind, denen ländliche Gebiete zugeschlagen sind. Dort verfügt Fidesz in der Regel über eine starke Wählerbasis. Die restlichen 93 Sitze werden über nationale Landeslisten vergeben.

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Magyar kann auf Zweidrittelmehrheit hoffen

Mittlerweile sind laut offizieller Website der Wahlbehörde 45,71 Prozent der Stimmen ausgezählt, weiterhin liegt Tisza mit Spitzenkandidat Magyar deutlich vorne. Nach aktuellem Stand kann dieser sogar auf eine Zweidrittelmehrheit hoffen. Dafür benötigt Tisza mindestens 133 der 199 Sitze im Parlament, nach derzeitigem Stand kommt die Partei auf 135 Sitze. Mehr als die Hälfte der Stimmen ist aber noch nicht ausgezählt. 

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Zwei Drittel der Stimmen ausgezählt

Rund zweieinhalb Stunden nach Schließung der Wahllokale sind 66,69 Prozent der Stimmen ausgezählt. In den 106 Einzelwahlkreisen wurden inzwischen knapp dreiviertel der Stimmen ausgewertet.

Jeder Wahlkreis hält ein Mandat. Bei den Landeslisten, die 93 Sitze im Parlament ergeben, wurden bislang 55 Prozent ausgezählt.

Nach den bisherigen Teilergebnissen kommt die Oppositionspartei Tisza derzeit insgesamt auf 137 Sitze. Die genaue Sitzverteilung kann sich in der weiteren Auszählung aber noch ändern.

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Begeisterung wie bei einem Fußballspiel

Je später der Abend, desto voller wird der Platz. Mit jedem neuen Schwung Menschen wird die Stimmung leichter. Viele Jugendliche kommen mit Bierdosen, manche sitzen auf dem Boden und picknicken. Es wird gejubelt, getrunken, Sekt geht herum, gemischt mit Orangensaft. Aus einer angespannten Wahlkundgebung wird eine Feier.

Als Viktor Orbán seine Niederlage anerkennt und seine Worte über den Bildschirm flimmern, jubeln Tausende Menschen. Die Begeisterung hat Public Viewing eines Fußballturniers. Nur läuft kein Spiel, sondern Politik. Und auf der Anzeigetafel führt Tisza.

Wenn neue Umfragewerte eingeblendet werden und Péter Magyar auf dem Bildschirm erscheint, schwappt der Jubel über den Platz. "Die Theiß tritt über ihr Ufer“, ruft die Menge. Tauchen Fidesz-Politiker oder Orbán im Stream auf, schlägt der Ton sofort um. Die Menge gröhlt, buht. Viele skandieren: "Ins Gefängnis mit euch!"

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Magyar: Orbán hat uns zum Sieg gratuliert 

Nach Angaben von Tisza-Spitzenkandidat Péter Magyar hat Viktor Orbán der Opposition telefonisch zum Sieg gratuliert. Das schrieb Magyar auf Facebook.

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Macron gratuliert, von der Leyen jubelt

Péter Magyar hat von europäischen Spitzenpolitikern erste Gratulationen erhalten. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron habe ihm schon am Telefon gratuliert, sagte Magyar. 

Auch Macron meldete sich auf X zu Wort und bestätigte das Telefonat mit Magyar. Frankreich begrüße "diesen Sieg der demokratischen Teilhabe", schrieb er. "Lassen Sie uns gemeinsam ein souveräneres Europa vorantreiben."

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zeigte sich bei X erfreut über den sich abzeichnenden Sieg von Magyar. "Ein Land kehrt auf seinen europäischen Weg zurück", schrieb von der Leyen. "Die Union wird stärker."

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Hungary has chosen Europe.

Europe has always chosen Hungary.

A country reclaims its European path.

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Magyarország Európát választotta. Európa mindig Magyarországot választotta.

Együtt erősebbek vagyunk.

Egy ország visszatér az európai útjára.

Az…

— Ursula von der Leyen (@vonderleyen) April 12, 2026

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Hier können Sie weitere Reaktionen nachlesen: 

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Kanzler Merz gratuliert Magyar zum Sieg

In einem Post auf X hat Bundeskanzler Friedrich Merz ebenfalls Péter Magyar gratuliert. "Ich freue mich auf die Zusammenarbeit für ein starkes, sicheres und vor allem geeintes Europa", schrieb der CDU-Politiker.

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Ungarn hat entschieden. Herzlichen Glückwunsch zur gewonnenen Wahl, lieber @magyarpeterMP. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit für ein starkes, sicheres und vor allem geeintes Europa.

— Bundeskanzler Friedrich Merz (@bundeskanzler) April 12, 2026

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Magyar hält Rede vor Anhängern

Unter lautem Jubel ist Wahlsieger Péter Magyar vor Anhängern auf eine Bühne am Batthyány-Platz in Budapest getreten. "Wir haben das Orbán-System gemeinsam gestürzt, wir haben Ungarn befreit", sagte er. Noch nie in der Geschichte des Landes habe eine Partei solch ein starkes Mandat erhalten. Alles deute darauf hin, dass man die Zweidrittelmehrheit erreiche. Er dankte seinen Wählern, seiner Familie und allen Unterstützern.

Ungarn habe Geschichte geschrieben und sich für Europa entschieden, sagte er. Magyar versprach, dass die Tisza-Regierung für alle Ungarn da sein wolle, nicht nur für ihre Wähler. 

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Magyar fordert Staatspräsidenten zum Rücktritt auf

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Bei seiner Siegesrede in Budapest hat Péter Magyar Vertraute des bisherigen Machthabers Viktor Orbán kritisiert. Staatspräsident Tamás Sulyok solle ihm schnellstmöglich das Mandat zur Regierungsbildung geben und dann von seinem Amt zurücktreten, sagte er unter dem Jubel seiner Anhänger.

Zurücktreten sollten demnach unter anderem auch der Generalstaatsanwalt, der Präsident des Obersten Gerichtshofs und der Leiter der Medienaufsichtsbehörde. Die Institutionen Ungarns seien in den vergangenen Jahren besetzt gewesen, das sei nun vorbei. Man werde nicht zulassen, dass so etwas noch mal passiere. 

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Ungarischer Leitindex steigt auf Allzeithoch

Die Abwahl Viktor Orbáns führt zu steigenden Kursen an der ungarischen Börse. Der Leitindex Bux stieg um bis zu 3,3 Prozent und erreichte mit rund 137.261 Punkten ein Allzeithoch. Die Landeswährung, der Forint, verteuerte sich in der Spitze um 2,7 Prozent auf 311,40 zum Dollar. Das ist der höchste Stand seit Februar 2022. 

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Barack Obama feiert "Sieg für Demokratie weltweit" 

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama sieht in der Ungarnwahl eine internationale Stärkung der Demokratie. Vor allem sei der Wahlsieg Péter Magyars ein Beleg für die Widerstandsfähigkeit und Entschlossenheit der Menschen in Ungarn, schrieb der demokratische Politiker auf der Plattform X. 

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Zudem erinnerte Obama an wichtige Werte des Zusammenlebens: Die Ungarnwahl sei eine "Mahnung an uns alle, uns weiterhin für Gerechtigkeit, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit einzusetzen", schrieb er.

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The victory of the opposition in Hungary yesterday, like the Polish election in 2023, is a victory for democracy, not just in Europe but around the world. Most of all, it’s a testament to the resilience and determination of the Hungarian people – and a reminder to all of us to…

— Barack Obama (@BarackObama) April 13, 2026

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Internationales Auschwitz Komitee hofft auf Ende von "Demokratiezerstörung" in Ungarn

Das Internationale Auschwitz Komitee hat sich erfreut über die Abwahl Viktor Orbáns gezeigt. Das Wahlergebnis in Ungarn zeige, dass "eine scheinbar unumkehrbare Entwicklung der Demokratiezerstörung und Selbstherrlichkeit" beendet werden könne, sagte die Präsidentin des Komitees und Auschwitz-Überlebende Eva Umlauf. 

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Sie erinnerte zudem an den ungarischen Literaturnobelpreisträger Imre Kertész. Ministerpräsident Orbán habe die Texte des Holocaustüberlebenden aus den Schulbüchern entfernen lassen. "Wir hoffen sehr, dass ihm jetzt – nach seinem Tode – in seinem Heimatland Gerechtigkeit widerfährt", sagte Umlauf.

Der Exekutiv-Vizepräsident Christoph Heubner sagte, die Ungarn hätten bei der Wahl allen rechtsextremen Parteien und Gruppierungen den Spiegel vorgehalten. Zuvor habe die ungarische Regierung ein System von Korruption aufgebaut und das Land ausgezehrt.

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Brüssel hofft auf Péter Magyar

In Brüssel und anderen europäischen Hauptstädten ist am späten Sonntagabend große Freude aufgekommen. Viktor Orbáns Macht ist nach 16 Jahren gebrochen. Damit endet auch der Druck, den er auf die EU und die Ukraine ausübte. Letztere wartet seit Wochen auf 90 Milliarden Euro bereits zugesagter Hilfen, denen Orbán nicht zustimmen wollte.

Ungarns künftiger Regierungschef Péter Magyar sagte zwar bislang nicht explizit zu, das ungarische Veto nach seinem Amtsantritt aufzuheben. Doch in Brüssel setzt man jetzt darauf, dass Magyar sowohl den anderen EU-Mitgliedsstaaten als auch der Ukraine ein verlässlicherer Partner sein wird.

Mehr zum Blick der EU auf die Wahl in Ungarn lesen Sie hier:

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Tschechischer Premier Andrej Babiš gratuliert Péter Magyar

Tschechiens Ministerpräsident Andrej Babiš hat Péter Magyar zum Wahlsieg gratuliert und angekündigt, konstruktiv mit ihm zusammenzuarbeiten. "Es war nie einfach, sich einem so starken Gegner wie Viktor Orbán zu stellen, doch er hat sich das Vertrauen der Mehrheit der Ungarn verdient und weckt große Hoffnungen und Erwartungen", schrieb Babiš auf X. Er galt als Unterstützer Orbáns.

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AfD reagiert zurückhaltend auf Niederlage Orbáns

Die AfD hat verhalten auf die Wahlniederlage von Ungarns Regierungschef Viktor Orbán reagiert. Während die Parteivorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla sich bislang nicht äußerten, sagte der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Markus Frohnmaier, man nehme das Ergebnis "mit Respekt" zur Kenntnis.

Ohne dies weiter zu begründen, behauptete Frohnmaier, das Wahlergebnis widerlege die Aussage, dass Ungarn ein autoritär regierter Staat sei. Die AfD hoffe, dass auch der Wahlsieger Péter Magyar sich nicht "dem Zentralismus aus Brüssel beugt und dazu beiträgt, die Ukraine weiter mit europäischen Mitteln" zu unterstützen. Zudem hoffe man, dass Ungarn an seiner restriktiven Migrationspolitik festhält.

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Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch sieht in der Niederlage Orbáns einen Beweis für dessen angeblich demokratische Gesinnung. "Orbán gratulierte Magyar zum Wahlsieg, weil er eben ein überzeugter Demokrat ist und Ungarn aller Diffamierungen zum Trotz eine funktionierende Demokratie", schrieb von Storch. Andere AfD-Politiker gaben auf X ihrer Enttäuschung über das Ergebnis Ausdruck.

Die AfD hatte immer wieder demonstrativ die Nähe zu Orbán gesucht. Parteichefin Alice Weidel reiste zu jährlichen Treffen nach Budapest. Sie hatte Ungarn als Vorbild bezeichnet – und Orbán als "Leuchtfeuer der Freiheit".

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Ukraine hebt nach Wahlniederlage von Viktor Orbán Reisewarnung für Ungarn auf

Nach dem Wahlsieg von Oppositionsführer Péter Magyar hat die Ukraine eine Reisewarnung für das Nachbarland aufgehoben. Außenminister Andrij Sybiha teilte mit: "Das Außenministerium hebt eine frühere Empfehlung auf, von Reisen nach Ungarn abzusehen."

"Die Wahl der Ungarn hat das Scheitern der politischen Erpressung und der antiukrainischen Propaganda" der Regierung von Viktor Orbán gezeigt, sagte der Minister weiter. Er hoffe auf eine "Normalisierung der Beziehungen" zwischen den Nachbarländern.

Das ukrainische Außenministerium hatte die Reisewarnung im März verhängt, nachdem die ungarischen Behörden sieben Mitarbeiter einer staatlichen ukrainischen Bank festgenommen hatten. Diese hatten Bargeld zwischen Banken in der Ukraine und in Österreich in beide Richtungen transportiert.

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Merz ist erleichtert über "schwere Niederlage für Rechtspopulismus"

Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Wahl in Ungarn als klares Zeichen gegen den Rechtspopulismus bezeichnet und sich erleichtert über das Ergebnis gezeigt. "Der Rechtspopulismus hat gestern in Ungarn eine schwere Niederlage erlitten. Und das betrifft nicht nur Ungarn", sagte der CDU-Politiker während einer Pressekonferenz in Berlin.

Von Ungarn gehe ein klares Zeichen aus gegen den Rechtspopulismus auf der ganzen Welt, sagte Merz weiter. "Insofern war das auch in dieser Hinsicht ein guter Tag gestern."

Merz sagte, er sei "persönlich sehr dankbar und erleichtert" über das klare Wahlergebnis. Dieses zeige, dass "unsere demokratischen Gesellschaften" doch widerstandsfähiger gegen russische Propaganda und weitere Einflussnahme von außen auf Wahlen seien als oft gedacht. Das sei für ihn eine der besten Nachrichten des Tages gewesen.

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","url":"https://www.youtube.com/watch?v=HA5T78lBlIQ","type":"rich","provider_name":"YouTube","author_name":"DIE ZEIT ","title":"Merz "erleichtert" über Wahlausgang in Ungarn","description":"Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich erfreut über den Wahlsieg des ungarischen Oppositionsführers Magyar gezeigt. Sein Sieg sei ein "klares Signal" für die Stärke europäischer Demokratien.nnPéter Magyar hat mit seiner Tisza-Partei die Parlamentswahl in Ungarn mit deutlicher Mehrheit gewonnen und löst somit den amtierenden Regierungschef Viktor Orbán ab. Magyar kündigt an, Ungarn würde unter ihm wieder ein starker Verbündeter von EU und Nato.nnMehr zum Thema finden Sie auf zeit.de:nhttps://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/wahl-ungarn-viktor-orban-live?utm_medium=redpost&utm_source=youtube&utm_campaign=zeitdennHinweis: Dieses Video ist Teil des Nachrichtenfeeds von Reuters. Reuters ist eine Nachrichtenagentur, die Medien mit selbst recherchierten und formulierten Meldungen zu aktuellen Ereignissen beliefert. Die Texte zum Video hier auf YouTube verantwortet das Videoressort der ZEIT.nnBildrechte Thumbnail: Ralf Hirschberger/AFP/Getty ImagesnnExplainer-Videos der ZEIT zu politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen finden Sie hier:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6HVoqjx3iyc2IcnB0qjT1OnnHintergründe, Eindrücke und persönliche Geschichten sehen Sie in den Dokus und Reportagen der ZEIT:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6qhzBJYa0h5Y3boYcaYqANnn#merz #ungarn #orbánviktor #diezeit","domain":"youtube.com","color":"#cc181e","amp":"","icon":"https://www.youtube.com/s/desktop/aa517dff/img/favicon_144x144.png","icon_width":144,"icon_height":144,"thumbnail_url":"https://i.ytimg.com/vi/HA5T78lBlIQ/maxresdefault.jpg","thumbnail_width":1280,"thumbnail_height":720,"sub_provider_name":"YouTube"}","url":"https://www.youtube.com/watch?v=HA5T78lBlIQ"}],"created_at":1776069597,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoexA4KH2HCpaMvjP2te","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069dcabdd","updated_at":1776079196,"updated_by":"698340bd211cb0b16d9665c1","user_id":"6660320d3adc16809c40a309","user_locale":"en","version":350},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boexCJZL4rcw4tki5L5A","text":"

Putin verliert laut Medien seinen Verbündeten in der EU 

Internationale Kommentatoren nennen die russische und die US-amerikanische Regierung "Verlierer" der Wahl in Ungarn. Viktor Orbán sei Putins nützlichster Verbündeter innerhalb der EU gewesen, schreibt etwa die Londoner Financial Times. Europäische Medien gehen nun von einer möglichen Schwächung rechtspopulistischer Strömungen in der EU aus.

Wahlsieger Péter Magyar hat versprochen, dass Ungarn wieder besser mit der EU kooperieren werde. Das Wall Street Journal sieht die proeuropäische Einstellung Magyars als Kurswechsel, der auch den Interessen der USA dienen könnte – ungeachtet der vorherigen Unterstützung Orbáns. Die US-amerikanische Regierung sei laut politischen Beobachtern klug beraten, mit Magyar zusammenzuarbeiten.

Internationale Pressestimmen zur Wahl in Ungarn lesen Sie hier:

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Marine Le Pen kritisiert positive Reaktionen der EU

Nach der Wahlniederlage von Viktor Orbán hat die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen die positive Reaktion der EU-Kommission kritisiert. Die von der EU-Kommission ausgedrückte "Genugtuung" sollte die Ungarn "beunruhigen", schrieb Le Pen im Onlinedienst X. Orbán habe 16 Jahre lang "mit Mut und Entschlossenheit die Freiheit und Souveränität Ungarns verteidigt", teilte die Rechtspopulistin mit, die Ende März nach Ungarn gereist war, um ihren Verbündeten zu unterstützen. 

Ungarn habe sich auf demokratische Weise für den Machtwechsel entschieden. Die "Diktaturvorwürfe" gegen Orbáns Regierung seien "grotesk" gewesen, schrieb die Fraktionschefin der rechtspopulistischen Partei Rassemblement National (RN). 

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Russland respektiert Wahlergebnis in Ungarn

Die russische Regierung hofft nach Angaben von Wladimir Putins Sprecher Dmitri Peskow, dass die "pragmatischen Beziehungen" zu Ungarn auch nach dem Regierungswechsel bestehen bleiben. Viktor Orbán galt als putinfreundlichster Regierungschef in der EU. Peskow sagte, dass man die Entscheidung der ungarischen Bevölkerung respektiere. Man wolle gute Beziehungen zu Ungarn und ganz Europa.

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Péter Magyar bedankt sich bei seinen Wählern

Nach seinem deutlichen Sieg bei der Parlamentswahl hat sich Péter Magyar bei den Wählern bedankt. ​Es sei eine große Ehre, mit den meisten jemals erhaltenen Stimmen den Auftrag zur ⁠Regierungsbildung erhalten zu haben, schrieb Magyar auf X. Er werde für ein "freies, europäisches, funktionierendes und menschliches Ungarn" arbeiten.

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Köszönet minden magyarnak itthon és szerte a nagyvilágban!

Óriási megtiszteltetés, hogy a valaha volt legtöbb szavazattal hatalmaztatok fel minket kormányalakításra és arra, hogy a következő négy évben a szabad, európai, működő és emberséges Magyarországért dolgozzunk.

A… pic.twitter.com/8EJvX0pnpB

— Magyar Péter (Ne féljetek) (@magyarpeterMP) April 13, 2026

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Bundesregierung hofft auf schnelle Freigabe von Ukrainehilfe

Die Bundesregierung hat ihre Hoffnung bekundet, dass nach der Abwahl von Viktor Orbán der ausstehende Milliardenkredit an die Ukraine freigegeben werden kann. Die deutsche Regierung arbeite daran und freue sich auf eine schnelle Regierungsbildung in Ungarn, hieß es vonseiten der Bundesregierung. Die Orbán-Regierung hatte den 90-Milliarden-Euro-Kredit bisher blockiert.

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"Natürlich erwarten wir ​jetzt ein politisches Signal von ungarischer Seite", sagte die Sprecherin des Auswärtigen ‌Amts, ⁠Kathrin Deschauer. Zur Freigabe des ​Kredits reiche eine Abstimmung über den EU-Rat oder unter ​den ständigen Vertretern in Brüssel. Denn im Dezember habe der EU-Gipfel der 27 Staats- und Regierungschefs schon einen positiven Beschluss über die Gewährung des mit eingefrorenem russischen Staatsvermögen abgesicherten Kredits getroffen.

Bundeskanzler Friedrich Merz habe bereits am Sonntagabend mit dem Wahlsieger und designierten neuen Ministerpräsidenten ⁠Péter Magyar telefoniert, ​sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius. Er erwarte ein sehr konstruktives Verhältnis. Bisher ist ‌unklar, ob der 90-Milliarden-Euro-Kredit erst ‌nach dem Regierungsantritt von Magyar freigegeben werden kann, ​der sich bis Mitte Mai hinziehen könnte. 

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Magyar spricht von Sieg gegen "Propagandamaschine"

Der designierte ungarische Ministerpräsident Péter Magyar hat der Partei von Viktor Orbán erneut Lügen und Propaganda vorgeworfen. Der Sieg seiner Tisza-Partei wäre noch deutlicher ausgefallen, wenn es die "Propagandamaschine" der Regierung nicht gegeben hätte, die "morgens, tagsüber und nachts" Lügen verbreitet habe, sagte Magyar bei einer Pressekonferenz.

Staatspräsident Tamás Sulyok, den er als "Puppe" bezeichnete, forderte Magyar auf, so schnell wie möglich das neue Parlament einzusetzen und ihn mit der Regierungsbildung zu beauftragen. Ungarn stecke in vielerlei Hinsicht in Schwierigkeiten und habe keine Zeit zu verlieren. "Wir sind zum ärmsten und korruptesten Land der EU geworden", sagte Magyar. "Wir werden alles in unserer Macht Stehende dafür tun, um eine neue Ära zu beginnen."

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Magyar kündigt Begrenzung der Amtszeiten für Ministerpräsidenten an

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Bei seiner Pressekonferenz hat Péter Magyar angekündigt, dass seine Regierung die Zahl der Amtszeiten von Ministerpräsidenten auf zwei begrenzen wolle, also auf maximal acht Jahre. Dadurch werde es auch unmöglich, dass Viktor Orbán in Zukunft erneut als Ministerpräsident kandidiere. Orbán war insgesamt 16 Jahre lang an der Macht. Man werde die Rechtsstaatlichkeit und die Gewaltenteilung vollständig wiederherstellen. 

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Künftiger Ministerpräsident betont Wichtigkeit von EU und Nato

Die Ungarn hätten gezeigt, dass sie stolz darauf seien, Mitglied der EU und der Nato zu sein, sagte Magyar. Durch "Propaganda" sei den Ungarn erzählt worden, dass die EU Krieg wolle. Dabei wisse jeder, dass diese ein Friedensprojekt sei. Dass heute in Ungarn Frieden herrsche, sei auch der EU und der Nato zu verdanken. Alle EU-Mitgliedsstaaten hätten ihre eigenen Interessen zu vertreten. Es gelte, Kompromisse zu finden, anstatt gegeneinander zu arbeiten. 

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Magyar wirft Vorgängerregierung Vernichtung von Dokumenten vor

Bei seiner Pressekonferenz hat Wahlsieger Péter Magyar behauptet, dass der bisherige Außenminister Péter Szijjártó im Ministerium Dokumente zerstöre. Auch in anderen Institutionen geschehe das. "Die Aktienvernichter laufen auf Hochtouren", sagte Magyar. "Aber das wird ihnen nicht helfen." Belege legte Magyar keine vor. Es gebe keinen geordneten Übergangsprozess, sagte er. "Wir haben keinerlei Informationen."

Szijjártó soll in der Vergangenheit vertrauliche Informationen aus EU-Treffen direkt an Russland weitergegeben haben.

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Der Sieg seiner Tisza-Partei wäre noch deutlicher ausgefallen, wenn es die "Propagandamaschine" der Regierung nicht gegeben hätte, die "morgens, tagsüber und nachts" Lügen verbreitet habe, sagte Magyar bei einer Pressekonferenz. Staatspräsident Tamás Sulyok, den er als "Puppe" bezeichnete, forderte Magyar auf, so schnell wie möglich das neue Parlament einzusetzen und ihn mit der Regierungsbildung zu beauftragen. Ungarn stecke in vielerlei Hinsicht in Schwierigkeiten und habe keine Zeit zu verlieren. "Wir sind zum ärmsten und korruptesten Land der EU geworden", sagte Magyar. 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Die deutsche Regierung arbeite daran und freue sich auf eine schnelle Regierungsbildung in Ungarn, hieß es vonseiten der Bundesregierung. Die Orbán-Regierung hatte den 90-Milliarden-Euro-Kredit bisher blockiert.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-13T11:03:29.000Z","dateModified":"2026-04-13T12:40:22.000Z","author":{"@type":"Person","name":"David Rech"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goeZKVxa2pvc6SpWNgAX/eoexwk5g79Tt2D7dS4Bd/moeyTf9V3MXm7L2ASJTc.jpeg","caption":"Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)","creditText":"Axel Schmidt/Reuters","uploadDate":"2026-04-13T12:40:21.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goeZKVxa2pvc6SpWNgAX/eoexwk5g79Tt2D7dS4Bd/moeyTf9V3MXm7L2ASJTc.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Péter Magyar bedankt sich bei seinen Wählern","articleBody":"Péter Magyar bedankt sich bei seinen WählernNach seinem deutlichen Sieg bei der Parlamentswahl hat sich Péter Magyar bei den Wählern bedankt. ​Es sei eine große Ehre, mit den meisten jemals erhaltenen Stimmen den Auftrag zur ⁠Regierungsbildung erhalten zu haben, schrieb Magyar auf X. 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Viktor Orbán galt als putinfreundlichster Regierungschef in der EU. Peskow sagte, dass man die Entscheidung der ungarischen Bevölkerung respektiere. Man wolle gute Beziehungen zu Ungarn und ganz Europa.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-13T10:18:07.000Z","dateModified":"2026-04-13T10:44:55.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Yannick von Eisenhart Rothe"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Marine Le Pen kritisiert positive Reaktionen der EU","articleBody":"Marine Le Pen kritisiert positive Reaktionen der EUNach der Wahlniederlage von Viktor Orbán hat die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen die positive Reaktion der EU-Kommission kritisiert. Die von der EU-Kommission ausgedrückte "Genugtuung" sollte die Ungarn "beunruhigen", schrieb Le Pen im Onlinedienst X. Orbán habe 16 Jahre lang "mit Mut und Entschlossenheit die Freiheit und Souveränität Ungarns verteidigt", teilte die Rechtspopulistin mit, die Ende März nach Ungarn gereist war, um ihren Verbündeten zu unterstützen. Ungarn habe sich auf demokratische Weise für den Machtwechsel entschieden. Die "Diktaturvorwürfe" gegen Orbáns Regierung seien "grotesk" gewesen, schrieb die Fraktionschefin der rechtspopulistischen Partei Rassemblement National (RN). ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-13T09:57:06.000Z","dateModified":"2026-04-13T11:20:17.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Eric Voigt"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Putin verliert laut Medien seinen Verbündeten in der EU ","articleBody":"Putin verliert laut Medien seinen Verbündeten in der EU Internationale Kommentatoren nennen die russische und die US-amerikanische Regierung "Verlierer" der Wahl in Ungarn. Viktor Orbán sei Putins nützlichster Verbündeter innerhalb der EU gewesen, schreibt etwa die Londoner Financial Times. Europäische Medien gehen nun von einer möglichen Schwächung rechtspopulistischer Strömungen in der EU aus.Wahlsieger Péter Magyar hat versprochen, dass Ungarn wieder besser mit der EU kooperieren werde. Das Wall Street Journal sieht die proeuropäische Einstellung Magyars als Kurswechsel, der auch den Interessen der USA dienen könnte – ungeachtet der vorherigen Unterstützung Orbáns. Die US-amerikanische Regierung sei laut politischen Beobachtern klug beraten, mit Magyar zusammenzuarbeiten. Internationale Pressestimmen zur Wahl in Ungarn lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-13T09:22:31.000Z","dateModified":"2026-04-13T09:47:00.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alara Yilmaz"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/ungarn-wahl-parlament-presseschau","headline":"Kommentatoren sehen Russland als "größten Verlierer der Wahl"","description":"Internationale Medien nennen auch Russland und die USA als Verlierer der Wahl in Ungarn. Putin habe seinen stärksten Verbündeten in der EU verloren. Die Presseschau","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ungarischer Leitindex steigt auf Allzeithoch","articleBody":"Ungarischer Leitindex steigt auf AllzeithochDie Abwahl Viktor Orbáns führt zu steigenden Kursen an der ungarischen Börse. Der Leitindex Bux stieg um bis zu 3,3 Prozent und erreichte mit rund 137.261 Punkten ein Allzeithoch. Die Landeswährung, der Forint, verteuerte sich in der Spitze um 2,7 Prozent auf 311,40 zum Dollar. 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"Der Rechtspopulismus hat gestern in Ungarn eine schwere Niederlage erlitten. Und das betrifft nicht nur Ungarn", sagte der CDU-Politiker während einer Pressekonferenz in Berlin. Von Ungarn gehe ein klares Zeichen aus gegen den Rechtspopulismus auf der ganzen Welt, sagte Merz weiter. "Insofern war das auch in dieser Hinsicht ein guter Tag gestern." Merz sagte, er sei "persönlich sehr dankbar und erleichtert" über das klare Wahlergebnis. Dieses zeige, dass "unsere demokratischen Gesellschaften" doch widerstandsfähiger gegen russische Propaganda und weitere Einflussnahme von außen auf Wahlen seien als oft gedacht. 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Sein Sieg sei ein "klares Signal" für die Stärke europäischer Demokratien.nnPéter Magyar hat mit seiner Tisza-Partei die Parlamentswahl in Ungarn mit deutlicher Mehrheit gewonnen und löst somit den amtierenden Regierungschef Viktor Orbán ab. Magyar kündigt an, Ungarn würde unter ihm wieder ein starker Verbündeter von EU und Nato.nnMehr zum Thema finden Sie auf zeit.de:nhttps://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/wahl-ungarn-viktor-orban-live?utm_medium=redpost&utm_source=youtube&utm_campaign=zeitdennHinweis: Dieses Video ist Teil des Nachrichtenfeeds von Reuters. Reuters ist eine Nachrichtenagentur, die Medien mit selbst recherchierten und formulierten Meldungen zu aktuellen Ereignissen beliefert. Die Texte zum Video hier auf YouTube verantwortet das Videoressort der ZEIT.nnBildrechte Thumbnail: Ralf Hirschberger/AFP/Getty ImagesnnExplainer-Videos der ZEIT zu politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen finden Sie hier:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6HVoqjx3iyc2IcnB0qjT1OnnHintergründe, Eindrücke und persönliche Geschichten sehen Sie in den Dokus und Reportagen der ZEIT:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6qhzBJYa0h5Y3boYcaYqANnn#merz #ungarn #orbánviktor #diezeit","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukraine hebt nach Wahlniederlage von Viktor Orbán Reisewarnung für Ungarn auf","articleBody":"Ukraine hebt nach Wahlniederlage von Viktor Orbán Reisewarnung für Ungarn aufNach dem Wahlsieg von Oppositionsführer Péter Magyar hat die Ukraine eine Reisewarnung für das Nachbarland aufgehoben. 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Letztere wartet seit Wochen auf 90 Milliarden Euro bereits zugesagter Hilfen, denen Orbán nicht zustimmen wollte. Ungarns künftiger Regierungschef Péter Magyar sagte zwar bislang nicht explizit zu, das ungarische Veto nach seinem Amtsantritt aufzuheben. Doch in Brüssel setzt man jetzt darauf, dass Magyar sowohl den anderen EU-Mitgliedsstaaten als auch der Ukraine ein verlässlicherer Partner sein wird. 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Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Magyar wirft Vorgängerregierung Vernichtung von Dokumenten vor

Bei seiner Pressekonferenz hat Wahlsieger Péter Magyar behauptet, dass der bisherige Außenminister Péter Szijjártó im Ministerium Dokumente zerstöre. Auch in anderen Institutionen geschehe das. „Die Aktienvernichter laufen auf Hochtouren“, sagte Magyar. „Aber das wird ihnen nicht helfen.“ Belege legte Magyar keine vor. Es gebe keinen geordneten Übergangsprozess, sagte er. „Wir haben keinerlei Informationen.“

Szijjártó soll in der Vergangenheit vertrauliche Informationen aus EU-Treffen direkt an Russland weitergegeben haben.

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Künftiger Ministerpräsident betont Wichtigkeit von EU und Nato

Die Ungarn hätten gezeigt, dass sie stolz darauf seien, Mitglied der EU und der Nato zu sein, sagte Magyar. Durch „Propaganda“ sei den Ungarn erzählt worden, dass die EU Krieg wolle. Dabei wisse jeder, dass diese ein Friedensprojekt sei. Dass heute in Ungarn Frieden herrsche, sei auch der EU und der Nato zu verdanken. Alle EU-Mitgliedsstaaten hätten ihre eigenen Interessen zu vertreten. Es gelte, Kompromisse zu finden, anstatt gegeneinander zu arbeiten. 

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Magyar kündigt Begrenzung der Amtszeiten für Ministerpräsidenten an

Péter Magyar
Péter Magyar. Denes Erdos7AP/picture alliance
Bei seiner Pressekonferenz hat Péter Magyar angekündigt, dass seine Regierung die Zahl der Amtszeiten von Ministerpräsidenten auf zwei begrenzen wolle, also auf maximal acht Jahre. Dadurch werde es auch unmöglich, dass Viktor Orbán in Zukunft erneut als Ministerpräsident kandidiere. Orbán war insgesamt 16 Jahre lang an der Macht. Man werde die Rechtsstaatlichkeit und die Gewaltenteilung vollständig wiederherstellen. 

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Magyar spricht von Sieg gegen „Propagandamaschine“

Der designierte ungarische Ministerpräsident Péter Magyar hat der Partei von Viktor Orbán erneut Lügen und Propaganda vorgeworfen. Der Sieg seiner Tisza-Partei wäre noch deutlicher ausgefallen, wenn es die „Propagandamaschine“ der Regierung nicht gegeben hätte, die „morgens, tagsüber und nachts“ Lügen verbreitet habe, sagte Magyar bei einer Pressekonferenz.

Staatspräsident Tamás Sulyok, den er als „Puppe“ bezeichnete, forderte Magyar auf, so schnell wie möglich das neue Parlament einzusetzen und ihn mit der Regierungsbildung zu beauftragen. Ungarn stecke in vielerlei Hinsicht in Schwierigkeiten und habe keine Zeit zu verlieren. „Wir sind zum ärmsten und korruptesten Land der EU geworden“, sagte Magyar. „Wir werden alles in unserer Macht Stehende dafür tun, um eine neue Ära zu beginnen.“

David Rech
David Rech

Bundesregierung hofft auf schnelle Freigabe von Ukrainehilfe

Die Bundesregierung hat ihre Hoffnung bekundet, dass nach der Abwahl von Viktor Orbán der ausstehende Milliardenkredit an die Ukraine freigegeben werden kann. Die deutsche Regierung arbeite daran und freue sich auf eine schnelle Regierungsbildung in Ungarn, hieß es vonseiten der Bundesregierung. Die Orbán-Regierung hatte den 90-Milliarden-Euro-Kredit bisher blockiert.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Axel Schmidt/Reuters
„Natürlich erwarten wir ​jetzt ein politisches Signal von ungarischer Seite“, sagte die Sprecherin des Auswärtigen ‌Amts, ⁠Kathrin Deschauer. Zur Freigabe des ​Kredits reiche eine Abstimmung über den EU-Rat oder unter ​den ständigen Vertretern in Brüssel. Denn im Dezember habe der EU-Gipfel der 27 Staats- und Regierungschefs schon einen positiven Beschluss über die Gewährung des mit eingefrorenem russischen Staatsvermögen abgesicherten Kredits getroffen.

Bundeskanzler Friedrich Merz habe bereits am Sonntagabend mit dem Wahlsieger und designierten neuen Ministerpräsidenten ⁠Péter Magyar telefoniert, ​sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius. Er erwarte ein sehr konstruktives Verhältnis. Bisher ist ‌unklar, ob der 90-Milliarden-Euro-Kredit erst ‌nach dem Regierungsantritt von Magyar freigegeben werden kann, ​der sich bis Mitte Mai hinziehen könnte. 

Mathis Gann
Mathis Gann

Péter Magyar bedankt sich bei seinen Wählern

Nach seinem deutlichen Sieg bei der Parlamentswahl hat sich Péter Magyar bei den Wählern bedankt. ​Es sei eine große Ehre, mit den meisten jemals erhaltenen Stimmen den Auftrag zur ⁠Regierungsbildung erhalten zu haben, schrieb Magyar auf X. Er werde für ein „freies, europäisches, funktionierendes und menschliches Ungarn“ arbeiten.

Mathis Gann
Mathis Gann

AfD reagiert zurückhaltend auf Niederlage Orbáns

Die AfD hat verhalten auf die Wahlniederlage von Ungarns Regierungschef Viktor Orbán reagiert. Während die Parteivorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla sich bislang nicht äußerten, sagte der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Markus Frohnmaier, man nehme das Ergebnis „mit Respekt“ zur Kenntnis.

Ohne dies weiter zu begründen, behauptete Frohnmaier, das Wahlergebnis widerlege die Aussage, dass Ungarn ein autoritär regierter Staat sei. Die AfD hoffe, dass auch der Wahlsieger Péter Magyar sich nicht „dem Zentralismus aus Brüssel beugt und dazu beiträgt, die Ukraine weiter mit europäischen Mitteln“ zu unterstützen. Zudem hoffe man, dass Ungarn an seiner restriktiven Migrationspolitik festhält.

Markus Frohnmaier nimmt Orbáns Niederlage "mit Respekt" zur Kenntnis.
Markus Frohnmaier nimmt Orbáns Niederlage „mit Respekt“ zur Kenntnis. Marijan Murat/dpa
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch sieht in der Niederlage Orbáns einen Beweis für dessen angeblich demokratische Gesinnung. „Orbán gratulierte Magyar zum Wahlsieg, weil er eben ein überzeugter Demokrat ist und Ungarn aller Diffamierungen zum Trotz eine funktionierende Demokratie“, schrieb von Storch. Andere AfD-Politiker gaben auf X ihrer Enttäuschung über das Ergebnis Ausdruck.

Die AfD hatte immer wieder demonstrativ die Nähe zu Orbán gesucht. Parteichefin Alice Weidel reiste zu jährlichen Treffen nach Budapest. Sie hatte Ungarn als Vorbild bezeichnet – und Orbán als „Leuchtfeuer der Freiheit“.

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Russland respektiert Wahlergebnis in Ungarn

Die russische Regierung hofft nach Angaben von Wladimir Putins Sprecher Dmitri Peskow, dass die „pragmatischen Beziehungen“ zu Ungarn auch nach dem Regierungswechsel bestehen bleiben. Viktor Orbán galt als putinfreundlichster Regierungschef in der EU. Peskow sagte, dass man die Entscheidung der ungarischen Bevölkerung respektiere. Man wolle gute Beziehungen zu Ungarn und ganz Europa.

Eric Voigt
Eric Voigt

Marine Le Pen kritisiert positive Reaktionen der EU

Nach der Wahlniederlage von Viktor Orbán hat die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen die positive Reaktion der EU-Kommission kritisiert. Die von der EU-Kommission ausgedrückte „Genugtuung“ sollte die Ungarn „beunruhigen“, schrieb Le Pen im Onlinedienst X. Orbán habe 16 Jahre lang „mit Mut und Entschlossenheit die Freiheit und Souveränität Ungarns verteidigt“, teilte die Rechtspopulistin mit, die Ende März nach Ungarn gereist war, um ihren Verbündeten zu unterstützen. 

Ungarn habe sich auf demokratische Weise für den Machtwechsel entschieden. Die „Diktaturvorwürfe“ gegen Orbáns Regierung seien „grotesk“ gewesen, schrieb die Fraktionschefin der rechtspopulistischen Partei Rassemblement National (RN). 

Alara Yilmaz
Alara Yilmaz

Putin verliert laut Medien seinen Verbündeten in der EU 

Internationale Kommentatoren nennen die russische und die US-amerikanische Regierung „Verlierer“ der Wahl in Ungarn. Viktor Orbán sei Putins nützlichster Verbündeter innerhalb der EU gewesen, schreibt etwa die Londoner Financial Times. Europäische Medien gehen nun von einer möglichen Schwächung rechtspopulistischer Strömungen in der EU aus.Wahlsieger Péter Magyar hat versprochen, dass Ungarn wieder besser mit der EU kooperieren werde. Das Wall Street Journal sieht die proeuropäische Einstellung Magyars als Kurswechsel, der auch den Interessen der USA dienen könnte – ungeachtet der vorherigen Unterstützung Orbáns. Die US-amerikanische Regierung sei laut politischen Beobachtern klug beraten, mit Magyar zusammenzuarbeiten.

Internationale Pressestimmen zur Wahl in Ungarn lesen Sie hier:

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Ungarischer Leitindex steigt auf Allzeithoch

Die Abwahl Viktor Orbáns führt zu steigenden Kursen an der ungarischen Börse. Der Leitindex Bux stieg um bis zu 3,3 Prozent und erreichte mit rund 137.261 Punkten ein Allzeithoch. Die Landeswährung, der Forint, verteuerte sich in der Spitze um 2,7 Prozent auf 311,40 zum Dollar. Das ist der höchste Stand seit Februar 2022. 

Annika Benzing
Annika Benzing

Merz ist erleichtert über „schwere Niederlage für Rechtspopulismus“

Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Wahl in Ungarn als klares Zeichen gegen den Rechtspopulismus bezeichnet und sich erleichtert über das Ergebnis gezeigt. „Der Rechtspopulismus hat gestern in Ungarn eine schwere Niederlage erlitten. Und das betrifft nicht nur Ungarn“, sagte der CDU-Politiker während einer Pressekonferenz in Berlin.

Von Ungarn gehe ein klares Zeichen aus gegen den Rechtspopulismus auf der ganzen Welt, sagte Merz weiter. „Insofern war das auch in dieser Hinsicht ein guter Tag gestern.“

Merz sagte, er sei „persönlich sehr dankbar und erleichtert“ über das klare Wahlergebnis. Dieses zeige, dass „unsere demokratischen Gesellschaften“ doch widerstandsfähiger gegen russische Propaganda und weitere Einflussnahme von außen auf Wahlen seien als oft gedacht. Das sei für ihn eine der besten Nachrichten des Tages gewesen.

Eric Voigt
Eric Voigt

Ukraine hebt nach Wahlniederlage von Viktor Orbán Reisewarnung für Ungarn auf

Nach dem Wahlsieg von Oppositionsführer Péter Magyar hat die Ukraine eine Reisewarnung für das Nachbarland aufgehoben. Außenminister Andrij Sybiha teilte mit: „Das Außenministerium hebt eine frühere Empfehlung auf, von Reisen nach Ungarn abzusehen.“

„Die Wahl der Ungarn hat das Scheitern der politischen Erpressung und der antiukrainischen Propaganda“ der Regierung von Viktor Orbán gezeigt, sagte der Minister weiter. Er hoffe auf eine „Normalisierung der Beziehungen“ zwischen den Nachbarländern.

Das ukrainische Außenministerium hatte die Reisewarnung im März verhängt, nachdem die ungarischen Behörden sieben Mitarbeiter einer staatlichen ukrainischen Bank festgenommen hatten. Diese hatten Bargeld zwischen Banken in der Ukraine und in Österreich in beide Richtungen transportiert.

Annika Benzing
Annika Benzing

Brüssel hofft auf Péter Magyar

In Brüssel und anderen europäischen Hauptstädten ist am späten Sonntagabend große Freude aufgekommen. Viktor Orbáns Macht ist nach 16 Jahren gebrochen. Damit endet auch der Druck, den er auf die EU und die Ukraine ausübte. Letztere wartet seit Wochen auf 90 Milliarden Euro bereits zugesagter Hilfen, denen Orbán nicht zustimmen wollte.

Ungarns künftiger Regierungschef Péter Magyar sagte zwar bislang nicht explizit zu, das ungarische Veto nach seinem Amtsantritt aufzuheben. Doch in Brüssel setzt man jetzt darauf, dass Magyar sowohl den anderen EU-Mitgliedsstaaten als auch der Ukraine ein verlässlicherer Partner sein wird.

Mehr zum Blick der EU auf die Wahl in Ungarn lesen Sie hier:

Mathis Gann
Mathis Gann

Tschechischer Premier Andrej Babiš gratuliert Péter Magyar

Tschechiens Ministerpräsident Andrej Babiš hat Péter Magyar zum Wahlsieg gratuliert und angekündigt, konstruktiv mit ihm zusammenzuarbeiten. „Es war nie einfach, sich einem so starken Gegner wie Viktor Orbán zu stellen, doch er hat sich das Vertrauen der Mehrheit der Ungarn verdient und weckt große Hoffnungen und Erwartungen“, schrieb Babiš auf X. Er galt als Unterstützer Orbáns.