Irankrieg: Gaspreise steigen nachher gescheiterten Iran-Verhandlungen klar
Der europäische Erdgaspreis hat nach den ergebnislos verlaufenen Gesprächen zwischen den USA und dem Iran deutlich zugelegt. Die wichtigsten Future-Kontrakte stiegen am Montagvormittag zeitweise um bis zu 18 Prozent.
An der Börse in Amsterdam verteuerte sich zu Handelsbeginn der richtungsweisende Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat zuletzt um 8,5 Prozent auf 47,35 Euro je Megawattstunde. Er gilt als wichtigster europäischer Referenzwert für die Gaspreise.
Auslöser für den Preisanstieg waren die gescheiterten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran am Wochenende. Zusätzlich für Brisanz sorgte die Ankündigung von
US-Präsident Donald Trump, die Straße von Hormus blockieren zu wollen. Seit dem Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran vor mehr als sechs Wochen war der Gaspreis zeitweise auf über 70 US-Dollar gestiegen. Vor Ausbruch des Krieges hatte er nur etwas über 30 US-Dollar betragen.
Auch der Ölpreis zog wieder deutlich an. Nordseeöl der Sorte Brent verteuerte sich am frühen Montagmorgen um rund acht Prozent auf 102,80 Dollar je Barrel (159 Liter). Auch der Preis der US-Sorte WTI zur Lieferung im Mai legte in der Nacht wieder zu.
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