Traumtor, Platzverweis, Jubel – Schalke siegt und feiert trotz Unterzahl
Der FC Schalke 04 ist dem Bundesliga-Aufstieg ein Stück näher gekommen. Trotz Unterzahl gewinnt die Mannschaft das Topspiel bei Verfolger Elversberg. Der Tabellenzweite SC Paderborn jubelt ebenfalls – und feiert einen Vierfachtorschützen.
Der FC Schalke 04 hat das Topspiel bei der SV Elversberg gewonnen und bleibt Spitzenreiter der zweiten Fußball-Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Miron Muslic, die ab der 51. Spielminute in Unterzahl spielte, siegte 2:1 (1:1) und setzte sich mit den ebenfalls siegreichen Paderbornern etwas von der Konkurrenz ab.
Das Überraschungsteam aus dem Saarland hingegen verpasste nach der zweiten Heimniederlage der Saison den Sprung auf einen direkten Aufstiegsplatz und liegt als Vierter sechs Punkte hinter Schalke.
Luca Schnellbacher (4. Minute) hatte die Gastgeber mit seinem dritten Saisontor früh in Führung gebracht. Soufiane El-Faouzi (28.) mit einem artistischen Fallrückzieher und Moussa Sylla (56.) drehten die Partie zugunsten des Ruhrgebietsklubs, der von der 51. Minute an nach einer umstrittenen Gelb-Roten Karte gegen Moussa Ndiaye mit zehn Mann spielen musste.
SC Paderborn – 1. FC Magdeburg 4:3
Der SC Paderborn hat unterdessen die kleine Erfolgsserie des abstiegsbedrohten 1. FC Magdeburg beendet und den zweiten Platz verteidigt. Die Ostwestfalen siegten dank Vierfach-Torschütze Filip Bilbija (19./29./45.+3/78.) 4:3 (3:2) und sind weiterhin erster Verfolger von Schalke. Magdeburg, das zuvor dreimal nacheinander nicht verloren hatte, war durch Lubambo Musonda (25.), Mateusz Zukowski (38.) und Laurin Ulrich (59.) dreimal zum Ausgleich gekommen.
VfL Bochum – Eintracht Braunschweig 4:1
In Bochum verstärkte der VfL die großen Abstiegssorgen von Eintracht Braunschweig. Nach nur einem Sieg in den vorangegangenen acht Ligaspielen gewannen die Bochumer gegen den Tabellen-16. 4:1 (1:0).
Der ehemalige Braunschweiger Gerrit Holtmann brachte die Bochumer in der 13. Spielminute in Führung. Ein Tor des zweiten ehemaligen Eintracht-Stürmers Philipp Hofmann wurde wegen eines vorangegangenen Foulspiels wieder aberkannt (30.). Die Treffer von Koji Miyoshi (45.+5), Farid Alfa-Ruprecht (68.) und Hofmann per Foulelfmeter (90.+5) zählten danach aber.
Der 33-jährige Hofmann war an allen Toren als Vorbereiter oder Vollstrecker beteiligt. Die Bochumer befreiten sich dadurch aus der Abstiegszone. Denn der Braunschweiger Anschlusstreffer zum 1:3 durch Lino Tempelmann (84.) fiel zu spät.
dpa/LaGa
Source: welt.de