Irankrieg: US-Präsident Trump will die Straße von Hormus blockieren



Centcom auf X geschrieben, zwei Kriegsschiffe der US-Marine hätten die Straße von Hormus durchquert.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht zur Lage in der Straße von Hormus hier:

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Ein "Deal" mit Iran laut Trump nicht entscheidend

US-Präsident Donald Trump hat die Bedeutung der laufenden Gespräche mit dem Iran heruntergespielt. Ob es einen Deal gebe oder nicht, mache für ihn keinen Unterschied, sagte Trump zu Reportern vor dem Weißen Haus. "Schauen wir, was passiert – vielleicht schließen sie einen Deal, vielleicht auch nicht", sagte Trump. 

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Zugleich sprach Trump von "sehr tiefgehenden Verhandlungen" mit dem Iran. Das US-Militär suche aktuell in der Straße von Hormus nach Minen, sagte Trump. Der Iran dementierte aber, dass US-Kriegsschiffe die Meerenge durchfahren haben.

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Iran warnt vor "letzter Gelegenheit" bei Verhandlungen

Die Gespräche zwischen dem Iran und den USA dauern in Pakistan auch nach Mitternacht (Ortszeit) an. Mehr als acht Stunden nach Auftakt der Gespräche kamen die Verhandlungsführer am Austragungsort in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad zu einem weiteren direkten Treffen zusammen, wie die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna berichtete.

Es sei die "letzte Gelegenheit", einen gemeinsamen Rahmen mit den Amerikanern zu finden, hieß es. Ein ranghohes Mitglied der US-Regierung bestätigte der Nachrichtenagentur AP, dass die Gespräche noch liefen. 

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Irans Raketenprogramm ist laut Netanjahu zerschlagen

Dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu zufolge haben Israel und die USA mit ihren Angriffen das iranische Atom- und Raketenprogramm zerstört.

"Es ist uns gelungen, Irans Atomprogramm und sein Raketenprogramm zu zerschlagen", behauptete Netanjahu in einer Fernsehansprache. Der Iran verfüge inzwischen über "keine funktionierende Urananreicherungsanlage" mehr. Außerdem sind laut Netanjahu die meisten iranischen Raketenproduktionsstätten zerstört. 

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Die US-israelischen Luftangriffe auf den Iran hätten "riesige Erfolge" erzielt, sagte Netanjahu. Das zeige sich auch in der Schwächung der iranischen Führung und ihrer regionalen Verbündeten.

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USA und Iran vertagen Gespräche auf Sonntag

Die Unterhändler der USA und des Iran haben ihre Friedensgespräche nach rund 15 Stunden in der Nacht vorerst ergebnislos abgebrochen. Es bestehen weiterhin ernsthafte Meinungsverschiedenheiten zwischen den Delegationen, meldete die iranische Nachrichtenagentur ⁠Tasnim ​unter Berufung auf ‌eigene Reporter. Auch ‌die Agentur Fars ​schreibt, dass beide Seiten ihre Differenzen ​in der jüngsten Runde nicht beilegen konnten.

Die Verhandlungen ‌sollen heute nach Sonnenaufgang ​fortgesetzt werden, berichtet die Nachrichtenagentur Mehr. Nach Angaben des Weißen Hauses liefen die Gespräche bis weit nach Mitternacht.  

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USA unterbreiten laut Vance dem Iran "letztes und bestes Angebot"

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Der US-Vizepräsident JD Vance, der für die USA die Friedensverhandlungen mit dem Iran führt, hat die Gespräche für gescheitert erklärt. Die US-Delegation werde nun ohne eine Übereinkunft in die USA zurückkehren, sagte Vance auf einer Pressekonferenz nach dem Ende einer nächtlichen Gesprächsrunde in Islamabad. 

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Beide Seiten hätten 21 Stunden lang verhandelt, aber der Iran habe sich entschieden, die Bedingungen der USA nicht zu akzeptieren, sagte Vance weiter. Er sprach von "Unzulänglichkeiten" bei den Gesprächen.

Iranische Staatsmedien und die iranische Regierung hatten zuvor gesagt, die Verhandlungen würden am Sonntag fortgesetzt. Vance kündigte stattdessen die Abreise der Amerikaner an.  "Dem Iran sei aber noch ein "letztes und bestes Angebot" unterbreitet worden, erklärte Vance kurz vor seinem Abflug aus Pakistan.

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Pakistan ruft zum Einhalten der Waffenruhe auf

Nach dem vorläufigen Scheitern der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hat der Vermittler Pakistan beide Länder aufgefordert, weiter die vereinbarte Waffenruhe einzuhalten. Dies sei "zwingend erforderlich", sagte der pakistanische Außenminister Ishaq Dar am Morgen. Pakistan werde weiter als Vermittler dienen, um einen Dialog zwischen Washington und Teheran zu ermöglichen.

Vertreter der USA und des Iran hatten am Samstag in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad unter pakistanischer Vermittlung Gespräche für eine Friedenslösung aufgenommen. US-Vizepräsident JD Vance erklärte die Gespräche aber am Sonntag nach einem 21-stündigen Verhandlungsmarathon für gescheitert und reise aus Pakistan ab.

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Iran kritisiert "überzogene und unzulässige" Forderungen der USA

Die iranische Staatsnachrichtenagentur Tasnim hat das Ende der Verhandlungen mit den USA bestätigt. Überzogene ​Forderungen der USA hätten einen gemeinsamen Rahmen und ein Abkommen verhindert, heißt es.

Der iranische Außenamtssprecher Ismail Baghai schrieb kurz vor der Pressekonferenz von JD Vance auf X, bis in den frühen Morgen hätte es "intensive Verhandlungen" über die Straße von Hormus, das Atomprogramm, Kriegsreparationen, die Aufhebung von Sanktionen sowie ein Kriegsende gegeben. Der Erfolg der Gespräche hänge aber "von der Ernsthaftigkeit und dem guten Willen" der Gegenseite ab, von "überzogenen und unzulässigen Forderungen abzusehen und die legitimen Rechte und Interessen des Iran anzuerkennen".

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Staatsmedien nannten die Straße von Hormus als einen zentralen Streitpunkt. US-Vizepräsident Vance äußerte sich dazu nicht im Detail. Er sagte lediglich, man habe bislang nicht gesehen, dass sich der Iran grundlegend dazu verpflichte, langfristig keine Atomwaffen zu entwickeln.  

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Iran rechnete laut Ministerium nicht mit Einigung in erster Sitzung

Der Iran hat es einem Insider zufolge mit weiteren Gesprächen nicht eilig. Solange die USA keinem vernünftigen Abkommen zustimmten, werde sich die Lage in der ​Straße von Hormus nicht ändern, meldete die Nachrichtenagentur Tasnim ⁠unter Berufung auf eine mit dem Vorgang vertraute Person. ​

Das iranische Außenministerium begründet das vorläufige Scheitern der Verhandlungen Medienberichten zufolge mit einer Atmosphäre des Misstrauens. Man habe sich ‌zwar ⁠in mehreren Punkten verständigt, bei zwei wichtigen ​Themen seien die Ansichten jedoch auseinandergegangen, teilte das Ministerium mit. Daher habe man ohnehin nicht erwartet, bereits in der ersten Sitzung eine Einigung zu erzielen

Die ​Konsultationen zwischen dem Iran, Pakistan und "unseren anderen Freunden" in der Region werden Irans Ministerium zufolge unterdessen fortgesetzt.

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Berichte über Waffenlieferung Chinas an den Iran 

Nach US-Geheimdiensterkenntnissen könnte China in den nächsten Wochen die Lieferung neuer Luftabwehrsysteme an den Iran vorbereiten. Das berichtete der US-Sender CNN unter Berufung auf mit den Geheimdiensteinschätzungen vertraute Personen. Demnach gibt es Hinweise darauf, dass China die Lieferungen über Drittländer abwickeln wolle, um deren Ursprung zu verschleiern.

US-Präsident Donald Trump äußerte sich zu dem Verdacht: "Wenn China das tut, kann China große Probleme bekommen“, sagte er. Weitere Details nannte er nicht.

Ein Sprecher der chinesischen Botschaft in Washington, D. C. sagte CNN, China habe "niemals irgendeiner Konfliktpartei Waffen geliefert". Die betreffenden Informationen seien unwahr.

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Iranischer Unterhändler gibt USA Schuld am Scheitern der Gespräche

Der iranische Chefunterhändler bei den Friedensgesprächen in Pakistan hat die USA für den ergebnislosen Ausgang des Treffens verantwortlich gemacht. Der Iran habe während der 21 Stunden dauernden Verhandlungen "zukunftsweisende Initiativen" vorgelegt, schrieb Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf auf X. Die USA hätten jedoch nicht das Vertrauen der iranischen Seite gewinnen können. Sie müssten jetzt entscheiden, ob sie das überhaupt wollten.

Die Vereinigten Staaten hätten versucht, ihre Bedingungen für ein Abkommen zu "diktieren", schrieb der frühere iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif, der 2025 die Atomverhandlungen zwischen Iran und den USA geleitet hatte. Die USA müssten lernen, dass sich der Iran keine Bedingungen stellen lasse.

Iranische Staatsmedien hatten berichtet, die wichtigsten Streitpunkte seien das iranische Atomprogramm und die Durchfahrt durch die Meerenge von Hormus gewesen.

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Israel bereitet sich auf Weiterführung des Krieges vor

Die israelische Armee stellt sich nach den gescheiterten Friedensgesprächen zwischen dem Iran und den USA auf eine Wiederaufnahme des Krieges ein. Generalstabschef Ejal Zamir habe die Streitkräfte angewiesen, unverzüglich in einen Zustand erhöhter Alarmbereitschaft überzugehen, berichtete das israelische Nachrichtenportal ynet. Allerdings sei noch keine finale Entscheidung getroffen worden, ob die Angriffe fortgesetzt werden sollen. Benjamin Netanjahu hatte am Samstagabend gesagt, der Krieg gegen den Iran sei weiterhin nicht beendet.

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Iran will Straße von Hormus weiter kontrollieren

Die iranische Führung besteht offenbar auf der Kontrolle der Straße von Hormus. Der iranische Vizepräsident Mohammed Resa Aref schrieb in sozialen Medien, man habe bei den Gesprächen mit den USA die Anerkennung einer iranischen Kontrolle über die Meerenge gefordert, durch die Schiffe normalerweise ein Fünftel des weltweit geförderten Erdöls transportieren. Darüber hinaus verlange der Iran Reparationszahlungen für die durch US-amerikanische und israelische Angriffe verursachten Schäden.

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Trump kündigt Blockade der Straße von Hormus an

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US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Straße von Hormus mithilfe der US-Marine zu blockieren. Kein Schiff dürfe die Meerenge vorerst verlassen oder befahren, schrieb er auf Truth Social. Die Seeblockade werde mit sofortiger Wirkung beginnen. Dem Iran drohte er mit Vergeltung, sollten die US-Schiffe dabei gestört werden: "Jeder Iraner, der auf uns oder auf friedliche Schiffe schießt, ⁠wird zur Hölle ​gejagt", schrieb er.

Zudem habe er Anweisung erteilt, jedes Schiff in internationalen Gewässern abzufangen, das ⁠eine ​Gebühr ‌an den Iran ‌für die Durchfahrt ​der Straße von Hormus gezahlt habe. "Niemand, der eine illegale Maut bezahlt, wird eine sichere Passage auf hoher See haben", schrieb Trump. Was genau mit den abgefangenen Schiffen geschehen soll, ließ er offen.

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Der iranische Vizepräsident Mohammed Resa Aref schrieb in sozialen Medien, man habe bei den Gesprächen mit den USA die Anerkennung einer iranischen Kontrolle über die Meerenge gefordert, durch die Schiffe normalerweise ein Fünftel des weltweit geförderten Erdöls transportieren. 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Generalstabschef Ejal Zamir habe die Streitkräfte angewiesen, unverzüglich in einen Zustand erhöhter Alarmbereitschaft überzugehen, berichtete das israelische Nachrichtenportal ynet. Allerdings sei noch keine finale Entscheidung getroffen worden, ob die Angriffe fortgesetzt werden sollen. Benjamin Netanjahu hatte am Samstagabend gesagt, der Krieg gegen den Iran sei weiterhin nicht beendet.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-12T12:40:24.000Z","dateModified":"2026-04-12T13:00:15.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Lennart Jerke"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Iranischer Unterhändler gibt USA Schuld am Scheitern der Gespräche","articleBody":"Iranischer Unterhändler gibt USA Schuld am Scheitern der GesprächeDer iranische Chefunterhändler bei den Friedensgesprächen in Pakistan hat die USA für den ergebnislosen Ausgang des Treffens verantwortlich gemacht. Der Iran habe während der 21 Stunden dauernden Verhandlungen "zukunftsweisende Initiativen" vorgelegt, schrieb Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf auf X. Die USA hätten jedoch nicht das Vertrauen der iranischen Seite gewinnen können. Sie müssten jetzt entscheiden, ob sie das überhaupt wollten.Die Vereinigten Staaten hätten versucht, ihre Bedingungen für ein Abkommen zu "diktieren", schrieb der frühere iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif, der 2025 die Atomverhandlungen zwischen Iran und den USA geleitet hatte. Die USA müssten lernen, dass sich der Iran keine Bedingungen stellen lasse.Iranische Staatsmedien hatten berichtet, die wichtigsten Streitpunkte seien das iranische Atomprogramm und die Durchfahrt durch die Meerenge von Hormus gewesen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-12T10:46:52.000Z","dateModified":"2026-04-12T11:40:28.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Konstantin Zimmermann"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Berichte über Waffenlieferung Chinas an den Iran ","articleBody":"Berichte über Waffenlieferung Chinas an den Iran Nach US-Geheimdiensterkenntnissen könnte China in den nächsten Wochen die Lieferung neuer Luftabwehrsysteme an den Iran vorbereiten. Das berichtete der US-Sender CNN unter Berufung auf mit den Geheimdiensteinschätzungen vertraute Personen. Demnach gibt es Hinweise darauf, dass China die Lieferungen über Drittländer abwickeln wolle, um deren Ursprung zu verschleiern.US-Präsident Donald Trump äußerte sich zu dem Verdacht: "Wenn China das tut, kann China große Probleme bekommen“, sagte er. Weitere Details nannte er nicht.Ein Sprecher der chinesischen Botschaft in Washington, D. C. sagte CNN, China habe "niemals irgendeiner Konfliktpartei Waffen geliefert". Die betreffenden Informationen seien unwahr.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-12T07:35:46.000Z","dateModified":"2026-04-12T07:59:35.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Parvin Sadigh"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Iran rechnete laut Ministerium nicht mit Einigung in erster Sitzung","articleBody":"Iran rechnete laut Ministerium nicht mit Einigung in erster SitzungDer Iran hat es einem Insider zufolge mit weiteren Gesprächen nicht eilig. Solange die USA keinem vernünftigen Abkommen zustimmten, werde sich die Lage in der ​Straße von Hormus nicht ändern, meldete die Nachrichtenagentur Tasnim ⁠unter Berufung auf eine mit dem Vorgang vertraute Person. ​Das iranische Außenministerium begründet das vorläufige Scheitern der Verhandlungen Medienberichten zufolge mit einer Atmosphäre des Misstrauens. Man habe sich ‌zwar ⁠in mehreren Punkten verständigt, bei zwei wichtigen ​Themen seien die Ansichten jedoch auseinandergegangen, teilte das Ministerium mit. Daher habe man ohnehin nicht erwartet, bereits in der ersten Sitzung eine Einigung zu erzielen. Die ​Konsultationen zwischen dem Iran, Pakistan und "unseren anderen Freunden" in der Region werden Irans Ministerium zufolge unterdessen fortgesetzt.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-12T04:30:03.000Z","dateModified":"2026-04-12T10:47:43.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Julica Jungehülsing"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Pakistan ruft zum Einhalten der Waffenruhe auf","articleBody":"Pakistan ruft zum Einhalten der Waffenruhe aufNach dem vorläufigen Scheitern der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hat der Vermittler Pakistan beide Länder aufgefordert, weiter die vereinbarte Waffenruhe einzuhalten. Dies sei "zwingend erforderlich", sagte der pakistanische Außenminister Ishaq Dar am Morgen. Pakistan werde weiter als Vermittler dienen, um einen Dialog zwischen Washington und Teheran zu ermöglichen. Vertreter der USA und des Iran hatten am Samstag in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad unter pakistanischer Vermittlung Gespräche für eine Friedenslösung aufgenommen. US-Vizepräsident JD Vance erklärte die Gespräche aber am Sonntag nach einem 21-stündigen Verhandlungsmarathon für gescheitert und reise aus Pakistan ab.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-12T04:17:25.000Z","dateModified":"2026-04-12T04:39:44.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Julica Jungehülsing"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Iran kritisiert "überzogene und unzulässige" Forderungen der USA","articleBody":"Iran kritisiert "überzogene und unzulässige" Forderungen der USADie iranische Staatsnachrichtenagentur Tasnim hat das Ende der Verhandlungen mit den USA bestätigt. Überzogene ​Forderungen der USA hätten einen gemeinsamen Rahmen und ein Abkommen verhindert, heißt es. Der iranische Außenamtssprecher Ismail Baghai schrieb kurz vor der Pressekonferenz von JD Vance auf X, bis in den frühen Morgen hätte es "intensive Verhandlungen" über die Straße von Hormus, das Atomprogramm, Kriegsreparationen, die Aufhebung von Sanktionen sowie ein Kriegsende gegeben. Der Erfolg der Gespräche hänge aber "von der Ernsthaftigkeit und dem guten Willen" der Gegenseite ab, von "überzogenen und unzulässigen Forderungen abzusehen und die legitimen Rechte und Interessen des Iran anzuerkennen".","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-12T03:40:49.000Z","dateModified":"2026-04-12T05:21:38.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Vera Sprothen"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoentRpK47mw2ATE2SgG/moenyzZN47mw2ATE2SgN.jpeg","caption":"Ismail Baghai","creditText":" Majid Asgaripour/WANA via Reuters","uploadDate":"2026-04-12T03:44:14.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoentRpK47mw2ATE2SgG/moenyzZN47mw2ATE2SgN.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"USA unterbreiten laut Vance dem Iran  "letztes und bestes Angebot"","articleBody":"USA unterbreiten laut Vance dem Iran "letztes und bestes Angebot"","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-12T01:59:19.000Z","dateModified":"2026-04-12T08:05:27.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Vera Sprothen"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_671/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoenJx5x47mw2ATE2Sfp/moenZG2q47mw2ATE2Sg8.jpeg","caption":"Journalisten verfolgen die Rede von JD Vance in der Nacht am Verhandlungsort in Islamabad.","creditText":"Akhtar Soomro/Reuters","uploadDate":"2026-04-12T02:24:33.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_314/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoenJx5x47mw2ATE2Sfp/moenZG2q47mw2ATE2Sg8.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/iran-usa-krieg-friedensverhandlungen-ende-abreise-vance","headline":"US-Delegation reist nach gescheiterten Friedensgesprächen ab","description":"Beide Seiten konnten ihre Differenzen nicht überwinden. Der Iran kritisierte "unzumutbare Forderungen" der USA. JD Vance nannte das Atomprogramm als Hauptproblem.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Menschen in Israel fordern ein Ende der Kriege ","articleBody":"Menschen in Israel fordern ein Ende der Kriege In Tel Aviv haben am Abend Tausende für ein Ende der Angriffe auf den Iran, in Gaza und dem Libanon demonstriert. Zuvor waren in weiten Teilen Israels Kriegsbeschränkungen gelockert worden. Bei einer kleineren Demonstration gab es dennoch Festnahmen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-11T23:47:48.000Z","dateModified":"2026-04-12T03:25:33.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Julica Jungehülsing"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/israel-tel-aviv-nahost-demonstraktion-anti-krieg","headline":"Tausende demonstrieren in Tel Aviv gegen den Krieg","description":"Protestierende fordern ein Ende der Angriffe im Libanon, in Gaza und im Iran. Zuvor hatte Israel das öffentliche Versammlungsrecht wieder gelockert.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"USA und Iran vertagen Gespräche auf Sonntag","articleBody":"USA und Iran vertagen Gespräche auf SonntagDie Unterhändler der USA und des Iran haben ihre Friedensgespräche nach rund 15 Stunden in der Nacht vorerst ergebnislos abgebrochen. Es bestehen weiterhin ernsthafte Meinungsverschiedenheiten zwischen den Delegationen, meldete die iranische Nachrichtenagentur ⁠Tasnim ​unter Berufung auf ‌eigene Reporter. Auch ‌die Agentur Fars ​schreibt, dass beide Seiten ihre Differenzen ​in der jüngsten Runde nicht beilegen konnten. Die Verhandlungen ‌sollen heute nach Sonnenaufgang ​fortgesetzt werden, berichtet die Nachrichtenagentur Mehr. 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"Es ist uns gelungen, Irans Atomprogramm und sein Raketenprogramm zu zerschlagen", behauptete Netanjahu in einer Fernsehansprache. Der Iran verfüge inzwischen über "keine funktionierende Urananreicherungsanlage" mehr. Außerdem sind laut Netanjahu die meisten iranischen Raketenproduktionsstätten zerstört. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-11T22:59:44.000Z","dateModified":"2026-04-11T23:22:52.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Julica Jungehülsing"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ein "Deal" mit Iran laut Trump nicht entscheidend","articleBody":"Ein "Deal" mit Iran laut Trump nicht entscheidendUS-Präsident Donald Trump hat die Bedeutung der laufenden Gespräche mit dem Iran heruntergespielt. Ob es einen Deal gebe oder nicht, mache für ihn keinen Unterschied, sagte Trump zu Reportern vor dem Weißen Haus. "Schauen wir, was passiert – vielleicht schließen sie einen Deal, vielleicht auch nicht", sagte Trump. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-11T22:07:01.000Z","dateModified":"2026-04-11T23:22:08.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Julica Jungehülsing"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Iran warnt vor "letzter Gelegenheit" bei Verhandlungen","articleBody":"Iran warnt vor "letzter Gelegenheit" bei VerhandlungenDie Gespräche zwischen dem Iran und den USA dauern in Pakistan auch nach Mitternacht (Ortszeit) an. Mehr als acht Stunden nach Auftakt der Gespräche kamen die Verhandlungsführer am Austragungsort in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad zu einem weiteren direkten Treffen zusammen, wie die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna berichtete. Es sei die "letzte Gelegenheit", einen gemeinsamen Rahmen mit den Amerikanern zu finden, hieß es. 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Die iranische Revolutionsgarde wird von iranischen Medien mit den Worten zitiert, es sei nur nicht militärischen Schiffen erlaubt, die Meerenge zu durchfahren. Die Erlaubnis gelte zudem nur unter ​spezifischen Bedingungen. Auf jeden Versuch, die Wasserstraße mit einem Kriegsschiff zu durchfahren, werde der Iran eine "starke Antwort" geben. Zuvor hatte das US-Militärkommando Centcom auf X geschrieben, zwei Kriegsschiffe der US-Marine hätten die Straße von Hormus durchquert. Lesen Sie den ausführlichen Bericht zur Lage in der Straße von Hormus hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-11T21:34:56.000Z","dateModified":"2026-04-11T23:08:55.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Julica Jungehülsing"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/iran-krieg-verhandlungen-usa-islamabad-strasse-hormus","headline":"USA und Iran ringen um Kontrolle über Straße von Hormus","description":"Der Iran droht US-Kriegsschiffen mit einer "starken Antwort", sollten sie die kritische Meerenge durchqueren. 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Lennart Jerke
Lennart Jerke

Trump kündigt Blockade der Straße von Hormus an

Trump hat eine sofortige Blockade der wichtigen Meerenge angekündigt.
Trump hat eine sofortige Blockade der wichtigen Meerenge angekündigt. Matt McClain/Getty Images
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Straße von Hormus mithilfe der US-Marine zu blockieren. Kein Schiff dürfe die Meerenge vorerst verlassen oder befahren, schrieb er auf Truth Social. Die Seeblockade werde mit sofortiger Wirkung beginnen. Dem Iran drohte er mit Vergeltung, sollten die US-Schiffe dabei gestört werden: „Jeder Iraner, der auf uns oder auf friedliche Schiffe schießt, ⁠wird zur Hölle ​gejagt“, schrieb er.

Zudem habe er Anweisung erteilt, jedes Schiff in internationalen Gewässern abzufangen, das ⁠eine ​Gebühr ‌an den Iran ‌für die Durchfahrt ​der Straße von Hormus gezahlt habe. „Niemand, der eine illegale Maut bezahlt, wird eine sichere Passage auf hoher See haben“, schrieb Trump. Was genau mit den abgefangenen Schiffen geschehen soll, ließ er offen.

Lennart Jerke
Lennart Jerke

Iran will Straße von Hormus weiter kontrollieren

Die iranische Führung besteht offenbar auf der Kontrolle der Straße von Hormus. Der iranische Vizepräsident Mohammed Resa Aref schrieb in sozialen Medien, man habe bei den Gesprächen mit den USA die Anerkennung einer iranischen Kontrolle über die Meerenge gefordert, durch die Schiffe normalerweise ein Fünftel des weltweit geförderten Erdöls transportieren. Darüber hinaus verlange der Iran Reparationszahlungen für die durch US-amerikanische und israelische Angriffe verursachten Schäden.

Lennart Jerke
Lennart Jerke

Israel bereitet sich auf Weiterführung des Krieges vor

Die israelische Armee stellt sich nach den gescheiterten Friedensgesprächen zwischen dem Iran und den USA auf eine Wiederaufnahme des Krieges ein. Generalstabschef Ejal Zamir habe die Streitkräfte angewiesen, unverzüglich in einen Zustand erhöhter Alarmbereitschaft überzugehen, berichtete das israelische Nachrichtenportal ynet. Allerdings sei noch keine finale Entscheidung getroffen worden, ob die Angriffe fortgesetzt werden sollen. Benjamin Netanjahu hatte am Samstagabend gesagt, der Krieg gegen den Iran sei weiterhin nicht beendet.

Konstantin Zimmermann
Konstantin Zimmermann

Iranischer Unterhändler gibt USA Schuld am Scheitern der Gespräche

Der iranische Chefunterhändler bei den Friedensgesprächen in Pakistan hat die USA für den ergebnislosen Ausgang des Treffens verantwortlich gemacht. Der Iran habe während der 21 Stunden dauernden Verhandlungen „zukunftsweisende Initiativen“ vorgelegt, schrieb Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf auf X. Die USA hätten jedoch nicht das Vertrauen der iranischen Seite gewinnen können. Sie müssten jetzt entscheiden, ob sie das überhaupt wollten.

Die Vereinigten Staaten hätten versucht, ihre Bedingungen für ein Abkommen zu „diktieren“, schrieb der frühere iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif, der 2025 die Atomverhandlungen zwischen Iran und den USA geleitet hatte. Die USA müssten lernen, dass sich der Iran keine Bedingungen stellen lasse.

Iranische Staatsmedien hatten berichtet, die wichtigsten Streitpunkte seien das iranische Atomprogramm und die Durchfahrt durch die Meerenge von Hormus gewesen.

Parvin Sadigh
Parvin Sadigh

Berichte über Waffenlieferung Chinas an den Iran 

Nach US-Geheimdiensterkenntnissen könnte China in den nächsten Wochen die Lieferung neuer Luftabwehrsysteme an den Iran vorbereiten. Das berichtete der US-Sender CNN unter Berufung auf mit den Geheimdiensteinschätzungen vertraute Personen. Demnach gibt es Hinweise darauf, dass China die Lieferungen über Drittländer abwickeln wolle, um deren Ursprung zu verschleiern.

US-Präsident Donald Trump äußerte sich zu dem Verdacht: „Wenn China das tut, kann China große Probleme bekommen“, sagte er. Weitere Details nannte er nicht.

Ein Sprecher der chinesischen Botschaft in Washington, D. C. sagte CNN, China habe „niemals irgendeiner Konfliktpartei Waffen geliefert“. Die betreffenden Informationen seien unwahr.

Julica Jungehülsing
Julica Jungehülsing

Iran rechnete laut Ministerium nicht mit Einigung in erster Sitzung

Der Iran hat es einem Insider zufolge mit weiteren Gesprächen nicht eilig. Solange die USA keinem vernünftigen Abkommen zustimmten, werde sich die Lage in der ​Straße von Hormus nicht ändern, meldete die Nachrichtenagentur Tasnim ⁠unter Berufung auf eine mit dem Vorgang vertraute Person. ​

Das iranische Außenministerium begründet das vorläufige Scheitern der Verhandlungen Medienberichten zufolge mit einer Atmosphäre des Misstrauens. Man habe sich ‌zwar ⁠in mehreren Punkten verständigt, bei zwei wichtigen ​Themen seien die Ansichten jedoch auseinandergegangen, teilte das Ministerium mit. Daher habe man ohnehin nicht erwartet, bereits in der ersten Sitzung eine Einigung zu erzielen

Die ​Konsultationen zwischen dem Iran, Pakistan und „unseren anderen Freunden“ in der Region werden Irans Ministerium zufolge unterdessen fortgesetzt.

Julica Jungehülsing
Julica Jungehülsing

Pakistan ruft zum Einhalten der Waffenruhe auf

Nach dem vorläufigen Scheitern der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hat der Vermittler Pakistan beide Länder aufgefordert, weiter die vereinbarte Waffenruhe einzuhalten. Dies sei „zwingend erforderlich“, sagte der pakistanische Außenminister Ishaq Dar am Morgen. Pakistan werde weiter als Vermittler dienen, um einen Dialog zwischen Washington und Teheran zu ermöglichen.

Vertreter der USA und des Iran hatten am Samstag in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad unter pakistanischer Vermittlung Gespräche für eine Friedenslösung aufgenommen. US-Vizepräsident JD Vance erklärte die Gespräche aber am Sonntag nach einem 21-stündigen Verhandlungsmarathon für gescheitert und reise aus Pakistan ab.

Vera Sprothen
Vera Sprothen

Iran kritisiert „überzogene und unzulässige“ Forderungen der USA

Die iranische Staatsnachrichtenagentur Tasnim hat das Ende der Verhandlungen mit den USA bestätigt. Überzogene ​Forderungen der USA hätten einen gemeinsamen Rahmen und ein Abkommen verhindert, heißt es.

Der iranische Außenamtssprecher Ismail Baghai schrieb kurz vor der Pressekonferenz von JD Vance auf X, bis in den frühen Morgen hätte es „intensive Verhandlungen“ über die Straße von Hormus, das Atomprogramm, Kriegsreparationen, die Aufhebung von Sanktionen sowie ein Kriegsende gegeben. Der Erfolg der Gespräche hänge aber „von der Ernsthaftigkeit und dem guten Willen“ der Gegenseite ab, von „überzogenen und unzulässigen Forderungen abzusehen und die legitimen Rechte und Interessen des Iran anzuerkennen“.

Ismail Baghai
Ismail Baghai. Majid Asgaripour/WANA via Reuters
Staatsmedien nannten die Straße von Hormus als einen zentralen Streitpunkt. US-Vizepräsident Vance äußerte sich dazu nicht im Detail. Er sagte lediglich, man habe bislang nicht gesehen, dass sich der Iran grundlegend dazu verpflichte, langfristig keine Atomwaffen zu entwickeln.  

Vera Sprothen
Vera Sprothen

USA unterbreiten laut Vance dem Iran „letztes und bestes Angebot“

Journalisten verfolgen die Rede von JD Vance in der Nacht am Verhandlungsort in Islamabad.
Journalisten verfolgen die Rede von JD Vance in der Nacht am Verhandlungsort in Islamabad. Akhtar Soomro/Reuters
Der US-Vizepräsident JD Vance, der für die USA die Friedensverhandlungen mit dem Iran führt, hat die Gespräche für gescheitert erklärt. Die US-Delegation werde nun ohne eine Übereinkunft in die USA zurückkehren, sagte Vance auf einer Pressekonferenz nach dem Ende einer nächtlichen Gesprächsrunde in Islamabad. 
„Wir haben keine Einigung erzielt, und ich denke, das ist für den Iran eine schlechtere Nachricht als für die USA.

JD Vance, US-Vizepräsident

Beide Seiten hätten 21 Stunden lang verhandelt, aber der Iran habe sich entschieden, die Bedingungen der USA nicht zu akzeptieren, sagte Vance weiter. Er sprach von „Unzulänglichkeiten“ bei den Gesprächen.

Iranische Staatsmedien und die iranische Regierung hatten zuvor gesagt, die Verhandlungen würden am Sonntag fortgesetzt. Vance kündigte stattdessen die Abreise der Amerikaner an.  „Dem Iran sei aber noch ein „letztes und bestes Angebot“ unterbreitet worden, erklärte Vance kurz vor seinem Abflug aus Pakistan.

Julica Jungehülsing
Julica Jungehülsing

Menschen in Israel fordern ein Ende der Kriege 

In Tel Aviv haben am Abend Tausende für ein Ende der Angriffe auf den Iran, in Gaza und dem Libanon demonstriert. Zuvor waren in weiten Teilen Israels Kriegsbeschränkungen gelockert worden. Bei einer kleineren Demonstration gab es dennoch Festnahmen.

Vera Sprothen
Vera Sprothen

USA und Iran vertagen Gespräche auf Sonntag

Die Unterhändler der USA und des Iran haben ihre Friedensgespräche nach rund 15 Stunden in der Nacht vorerst ergebnislos abgebrochen. Es bestehen weiterhin ernsthafte Meinungsverschiedenheiten zwischen den Delegationen, meldete die iranische Nachrichtenagentur ⁠Tasnim ​unter Berufung auf ‌eigene Reporter. Auch ‌die Agentur Fars ​schreibt, dass beide Seiten ihre Differenzen ​in der jüngsten Runde nicht beilegen konnten.

Die Verhandlungen ‌sollen heute nach Sonnenaufgang ​fortgesetzt werden, berichtet die Nachrichtenagentur Mehr. Nach Angaben des Weißen Hauses liefen die Gespräche bis weit nach Mitternacht.  

Blick auf das Serena-Hotel in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad, wo die USA und der Iran bis nach Mitternacht verhandelten
Blick auf das Serena-Hotel in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad, wo die USA und der Iran bis nach Mitternacht verhandelten. Akhtar Soomro/Reuters

Julica Jungehülsing
Julica Jungehülsing

Irans Raketenprogramm ist laut Netanjahu zerschlagen

Dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu zufolge haben Israel und die USA mit ihren Angriffen das iranische Atom- und Raketenprogramm zerstört.

„Es ist uns gelungen, Irans Atomprogramm und sein Raketenprogramm zu zerschlagen“, behauptete Netanjahu in einer Fernsehansprache. Der Iran verfüge inzwischen über „keine funktionierende Urananreicherungsanlage“ mehr. Außerdem sind laut Netanjahu die meisten iranischen Raketenproduktionsstätten zerstört. 

„Sie haben noch Raketen, sie haben noch Lager, aber das schrumpft.“

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu

Die US-israelischen Luftangriffe auf den Iran hätten „riesige Erfolge“ erzielt, sagte Netanjahu. Das zeige sich auch in der Schwächung der iranischen Führung und ihrer regionalen Verbündeten.

Julica Jungehülsing
Julica Jungehülsing

Ein „Deal“ mit Iran laut Trump nicht entscheidend

US-Präsident Donald Trump hat die Bedeutung der laufenden Gespräche mit dem Iran heruntergespielt. Ob es einen Deal gebe oder nicht, mache für ihn keinen Unterschied, sagte Trump zu Reportern vor dem Weißen Haus. „Schauen wir, was passiert – vielleicht schließen sie einen Deal, vielleicht auch nicht“, sagte Trump. 
„Es spielt keine Rolle. Aus Sicht Amerikas gewinnen wir.“

US-Präsident Donald Trump

Zugleich sprach Trump von „sehr tiefgehenden Verhandlungen“ mit dem Iran. Das US-Militär suche aktuell in der Straße von Hormus nach Minen, sagte Trump. Der Iran dementierte aber, dass US-Kriegsschiffe die Meerenge durchfahren haben.

Vera Sprothen
Vera Sprothen

Iran warnt vor „letzter Gelegenheit“ bei Verhandlungen

Die Gespräche zwischen dem Iran und den USA dauern in Pakistan auch nach Mitternacht (Ortszeit) an. Mehr als acht Stunden nach Auftakt der Gespräche kamen die Verhandlungsführer am Austragungsort in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad zu einem weiteren direkten Treffen zusammen, wie die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna berichtete.

Es sei die „letzte Gelegenheit“, einen gemeinsamen Rahmen mit den Amerikanern zu finden, hieß es. Ein ranghohes Mitglied der US-Regierung bestätigte der Nachrichtenagentur AP, dass die Gespräche noch liefen. 

Julica Jungehülsing
Julica Jungehülsing

Nicht militärische Schiffe in Straße von Hormus laut Iran zugelassen

Handelsschiffe können die Straße von Hormus offenbar wieder durchqueren. Die iranische Revolutionsgarde wird von iranischen Medien mit den Worten zitiert, es sei nur nicht militärischen Schiffen erlaubt, die Meerenge zu durchfahren. Die Erlaubnis gelte zudem nur unter ​spezifischen Bedingungen.

Auf jeden Versuch, die Wasserstraße mit einem Kriegsschiff zu durchfahren, werde der Iran eine „starke Antwort“ geben. Zuvor hatte das US-Militärkommando Centcom auf X geschrieben, zwei Kriegsschiffe der US-Marine hätten die Straße von Hormus durchquert.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht zur Lage in der Straße von Hormus hier: