Bücher-Podcast: Wohin fliehen? Yevgeniy Breyger reichlich „hallo niemand“

2026 das Jahr des allumfänglichen Glücks? Wer es glaubt, sollte „hallo niemand“ von Yevgeniy Breyger lesen, und wer es nicht glaubt, dem sei dieser vierzehnteilige „Roadtrip in Versen“ ebenfalls ans Herz gelegt. Der 1989 in Charkiw geborene Dichter schickt einen Niemand mit brennenden Reifen von Wien nach Berlin, von dort weiter nach Hamburg, und unterwegs begegnet er allem, wovor sich zu fliehen lohnt: den Erinnerungen an den Krieg in der Ukraine wie der wachsenden Gleichgültigkeit ihm gegenüber hierzulande, Raststätten und der Rastlosigkeit, der Politik und den Politikern. Schließlich liefert er sich – „Auge um Auge“ – mit Alice Weidel einen Wahlkampf ums Bundeskanzleramt.

Am 17. Februar war Yevgeniy Breyger mit „hallo niemand“ bei den Frankfurter Premieren in der Historischen Villa Metzler zu Gast. Es moderierte Andreas Platthaus.

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Source: faz.net