Polizei verhindert Schlägerei zwischen 200 Fans in jener Nacht
Eine Woche ist es her, da sorgten Fan-Ausschreitungen bei der Zweitligapartie zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC bundesweit für Aufsehen. Das Spiel, das die Berliner am Ende 1:0 gewannen, musste in der ersten Halbzeit unterbrochen werden. Anhänger beider Teams hatten Pyrotechnik gezündet und den Innenraum betreten. Erst als Polizeibeamte auf den Rasen kamen, beruhigte sich die Lage wieder.
An diesem Samstag gastiert Dynamo beim 1. FC Nürnberg. Die Begegnung ist im Vorfeld als Hochrisikospiel eingestuft worden. Rund 500 Sicherheitskräfte, so heißt es, sind vor Ort.
Wie die Polizei Dresden am Samstagvormittag bekanntgab, verhinderten Einsatzkräfte aus Thüringen, Sachsen und von der Bundespolizei in der Nähe von Eisfeld (Thüringen) „eine sogenannte Drittortauseinandersetzung“. Eisfeld liegt rund 300 Kilometer von Dresden entfernt – und knapp 130 von Nürnberg.
„Im Vorfeld war der Polizei bekannt geworden, dass sich rivalisierende Fußballanhänger der SG Dynamo Dresden und des 1. FC Nürnberg zu einer Schlägerei in der Nacht von Freitag zum Samstag verabredet hatten. An dieser sollten sich mehr als 200 Personen beteiligen“, heißt es in einer Mitteilung der Polizei Dresden: „Die Polizisten stellten schließlich in einem Gewerbegebiet nahe Eisfeld eine beginnende Auseinandersetzung zwischen den Fußballfans fest, die durch die Beamten unterbrochen wurde.“
Im Anschluss an den Einsatz, bei dem 220 Beamte dabei waren, wurden 214 Beteiligte einer Identitätsfeststellung unterzogen. Die Staatsanwaltschaft Dresden leitete gegen die Betroffenen Ermittlungsverfahren ein.
Source: welt.de