Krieg in Nahost: Da sind keine gemeinsamen Werte mehr

Nun hat sich also auch Friedrich Merz geäußert: Er begrüße, so teilte der Kanzler am Mittwoch mit, die „zweiwöchige Waffenruhe“, auf die sich die USA und der Iran in der Nacht verständigt haben. Sein Dank gelte der Regierung von Pakistan für die Vermittlung. Es müsse jetzt das Ziel sein, „ein dauerhaftes Kriegsende“ auszuhandeln.

Interessant ist, wozu sich Merz nicht geäußert hat. Am Tag zuvor hatte das Bundeskanzleramt genau einen Beitrag veröffentlicht. Merz trauert darin um den ehemaligen Bundespostminister Christian Schwarz-Schilling, der am Ostermontag verstorben war. Zur Androhung der Auslöschung der iranischen Zivilisation durch den US-Präsidenten, die überall auf der Welt Entsetzen auslöste: nichts.