Liveblog Irankrieg: Revolutionsgarde meldet Tod ihres Geheimdienstchefs

„Alle Punkte müssen heute vereinbart werden“, sagte einer der Insider. Zunächst solle es eine Absichtserklärung geben, die auf elektronischem Weg über Pakistan abgeschlossen werden soll. Das Land fungiere als einziger Kommunikationskanal in den Gesprächen. Der pakistanische Armeechef, Feldmarschall Asim Munir, habe die ganze Nacht über in Kontakt mit dem amerikanischen Vizepräsidenten J.D. Vance, dem Sondergesandten Steve Witkoff und dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi gestanden, sagte der Insider der Nachrichtenagentur Reuters.
Das Nachrichtenportal Axios hatte am Sonntag unter Berufung auf amerikanische, israelische und regionale Insider berichtet, dass die Vereinigten Staaten, Iran und regionale Vermittler über eine 45 Tage dauernde Waffenruhe als Teil eines zweiphasigen Abkommens diskutierten. Dies könne zu einem dauerhaften Ende des Krieges führen.
Aus den Vereinigten Staaten lag zunächst keine Stellungnahme vor. Der Sprecher des pakistanischen Außenministeriums, Tahir Andrabi, lehnte einen Kommentar ab.
Das endgültige Abkommen wird dem ersten Insider zufolge voraussichtlich die Verpflichtung Irans beinhalten, keine Atomwaffen anzustreben. Im Gegenzug sollen Sanktionen gelockert und eingefrorene Vermögenswerte freigegeben werden. Iranische Regierungsvertreter hatten Reuters in der Vergangenheit gesagt, dass die Führung in Teheran einen dauerhaften Waffenstillstand anstrebe. Dieser müsse Garantien enthalten, dass das Land nicht abermals von den Vereinigten Staaten und Israel angegriffen werde.
Source: faz.net