Victorinox: Gegen Trump ist sogar dasjenige Schweizer Taschenmesser stumpf

„Stärneföifi!“, habe er zu seiner Frau gesagt,
„das kann doch nicht sein!“ Carl Elsener war im Engadin in den
Ferien, als er in den Radionachrichten hörte, was sich auf der anderen Seite
des Atlantiks, im Rosengarten des Weißen Hauses, ereignet hatte.

Vor einem Jahr, am 2. April 2025, trat US-Präsident Donald Trump vor die Medien und erklärte der Welt auf einer Papptafel, welches Land er
mit welchen Zöllen bestrafen wird. Besonders hart traf es am sogenannten
Liberation Day die Schweiz: 31 Prozent sollten ihre Firmen bezahlen, wenn sie
ihre Waren in die USA exportieren wollten. Die EU-Länder kamen mit 20 Prozent
davon. „Ich hatte gehofft, dass wir besser dastehen als die
Europäer“, sagt Elsener heute: „Weil wir wegen des starken Schweizer
Frankens sowieso schon schlechter gestellt sind.“ Doch Donald Trump
rechnet anders.