Krieg gegen die Ukraine: Selenskyj hat Friedensprozess mit US-Unterhändlern besprochen



aktuellen Lagebericht. Den Angaben zufolge sind ukrainische Truppen bei Berestok und Iwanopillja vorgerückt.

In der Region Saporischschja hat die ukrainische Armee die Siedlung Nowohryhoriwka eingenommen. Das berichtet das ISW unter Berufung auf geolokalisierte Aufnahmen von Drohnenangriffen auf russische Soldaten.

Mehr dazu lesen Sie hier:

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"boajiTzC7So864RG5pip","oembed_json":"{"_id":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell","type":"web","provider_name":"Website","title":"Ukrainische Truppen erobern Siedlung in Region Saporischschja zurück","kicker":"Ukrainekarte aktuell","description":"Die ukrainische Armee hat das Dorf Nowohryhoriwka vollständig unter ihre Kontrolle gebracht. In der Region Donezk ist sie zudem bei Kostjantyniwka vorgestoßen.","domain":"www.zeit.de","color":"#333333","icon":"https://static.zeit.de/p/zeit.web/icons/apple-touch-icon.png","icon_width":0,"icon_height":0,"thumbnail_url":"https://img.zeit.de/politik/ausland/2023-09/karte-ukraine-krieg-russland-frontverlauf-truppenbewegungen-teaserbild/wide__1300x731","thumbnail_width":1300,"thumbnail_height":731}","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell"}],"created_at":1773301813,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoajMJeG2tHu2xtZ2vTM","local_status":0,"media":[],"publish_at":0,"sort":"0000000069b27035","updated_at":1773313276,"updated_by":"5eaffc218013c5ea592b1cb4","user_id":"622b49b809854cd1de95934c","user_locale":"en","version":159729},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boam9a1tcDZHtkAVPnh2","text":"

Ukraine stellt Unterstützern Daten für Training von Drohnen-KI bereit

Die ukrainische Regierung will ihren Partnerländern Daten, die bei Einsätzen ihrer Drohnen gesammelt wurden, zur Verfügung stellen. Damit könnten die Unterstützerstaaten der Ukraine KI-Software trainieren, die sie bei der Entwicklung eigener Drohnen einsetzten, teilte der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow mit. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Reuters","link_url":"","media_local_id":"moanjYVycDZHtkAVPnhB","title":"Ukrainische Soldaten bereiten im April 2025 eine Drohne für den Einsatz gegen russische Stellungen vor."}],"local_id":"boanjSLscDZHtkAVPnhA"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boand4VVcDZHtkAVPnh4","text":"

"Die Ukraine öffnet Schlachtfelddaten für das Training von KI-Modellen für autonome Systeme – als erstes (Land) weltweit", schrieb Fedorow auf X. "Millionen" aufgenommene Kampfsequenzen aus Tausenden von Missionen stünden den Partnerstaaten der Ukraine nun zur Verfügung. 

Es handle sich um eine "Win-win-Situation": Die beteiligten Länder könnten ihre Technologien "mithilfe einzigartiger Daten" verbessern, die Ukraine profitiere von einer damit einhergehenden Erweiterung ihrer "Fähigkeiten an der Front". 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::QuoteContentBlock","author":"Ukrainischer Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow","local_id":"boancxBKcDZHtkAVPnh3","source":"https://x.com/FedorovMykhailo/status/2032076066676752551","text":""Die Zukunft des Krieges ist autonom.""},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boanjJ3UcDZHtkAVPnh9","text":"

Fedorow ist erst seit Januar Verteidigungsminister. Zuvor hatte er als Digitalminister die Modernisierung in ukrainischen Unternehmen und Behörden vorangetrieben und unter anderem den US-Milliardär Elon Musk davon überzeugt, der Ukraine den Zugang zu seinem Satelliten-Internetdienst Starlink zu ermöglichen.

Kurz nach seiner Ernennung hatte Fedorow angekündigt, in neuer Funktion auch im Militär zahlreiche Prozesse digitalisieren zu wollen und in der Kriegführung mehr denn je auf Drohnen in der Luft, zu Wasser und an Land zu setzen. Damit hofft er nach eigenen Angaben, die ukrainische Armee effizienter zu machen und zugleich die Verluste des russischen Militärs zu erhöhen.

Die Ukraine baut derzeit ihre rüstungstechnische Kooperation mit ihren Partnerländern aus. Im Februar hat etwa in Deutschland die gemeinsame Produktion ukrainischer Drohnen begonnen. Nach Beginn des Irankrieges haben nach Angaben aus Kyjiw und laut Medienberichten zudem zahlreiche Golfstaaten und das US-Militär ukrainische Abwehrdrohnen angefragt, um die iranischen Drohnenangriffe besser abwehren zu können.

"}],"created_at":1773336042,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoam9a1tcDZHtkAVPnh1","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1773337192,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1696,"local_id":"moanjYVycDZHtkAVPnhB","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1773342497,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoam9a1tcDZHtkAVPnh1/moanjYVycDZHtkAVPnhB.jpeg","user_id":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_locale":"en","version":159747,"width":2500}],"sort":"0000000069b2f5ea","updated_at":1773342497,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_locale":"en","version":159747},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boasC87h2uzB6CvmNDRT","text":"

Selenskyj ist zu Beratungen mit Macron in Paris

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach Angaben seines Sprechers bereits zu Gesprächen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Paris eingetroffen. Die beiden Staatschefs wollen nach Angaben des französischen Präsidialamts darüber beraten, wie der Druck auf Russland erhöht werden kann, seinen Angriffskrieg auf die Ukraine zu beenden. Dafür wollen sie demnach unter anderem über die Bekämpfung der sogenannten russischen Schattenflotte sprechen – veraltete und unter fremder Flagge fahrende Schiffe, mit denen Russland die internationalen Sanktionen umgeht. Zudem wollen sie die weitere Unterstützung der Ukraine besprechen.

"}],"created_at":1773387882,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoasC87h2uzB6CvmNDRS","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069b3c06a","updated_at":1773388587,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"64184adc9dcacba78c5d5e94","user_locale":"en","version":159758},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boaumBkhcDZHtkAV75q6","text":"

Trump lehnt Hilfe der Ukraine bei Abwehr iranischer Drohnen ab

US-Präsident Donald Trump sieht keine Notwendigkeit dafür, die von der Ukraine angebotene Hilfe bei der Verteidigung gegen iranische Drohnen anzunehmen. "Wir brauchen ihre Hilfe bei der Abwehr von Drohnen nicht", sagte Trump dem US-Sender Fox News. "Wir wissen mehr als alle anderen über Drohnen. Wir haben die besten Drohnen der Welt."

Die Ukraine hatte nach Beginn des Irankrieges mitgeteilt, dass das US-Militär sowie mehrere Golfstaaten die Hilfe ukrainischer Flugabwehr-Spezialisten für die Verteidigung gegen iranische Langstreckendrohnen angefordert hätten. Grund dafür seien die Erfahrungen der Ukraine bei der Abwehr russischer Drohnenangriffe. Der Iran, der Russland ab Ende 2022 mit Drohnen beliefert hat, setzt die gleichen sowie ähnliche Drohnen bei Angriffen im Golf ein. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Valentyn Ogirenko/Reuters","link_url":"","media_local_id":"moav4YZMcDZHtkAV75qE","title":"In Kyjiw ausgestellte russische Geran-2-Drohne. Baugleiche Drohnen setzt der Iran bei Angriffen im Golf ein."}],"local_id":"boav4X8ZcDZHtkAV75qD"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boav4hoFcDZHtkAV75qF","text":"

Nach Angaben aus Kyjiw sind ukrainische Teams inzwischen in mehreren Golfstaaten angekommen. Mehrere internationale Medien berichteten zudem, dass die Golfstaaten mit der Ukraine über einen möglichen Kauf von Abwehrdrohnen verhandelten, die das Land selbst entwickelt hat und die beim Abschuss russischer Angriffsdrohnen effektiv sein sollen.

Das US-Portal Axios berichtete zuletzt
, dass die USA bereits 2025 ukrainische Angebote ausgeschlagen hätten, Abwehrdrohnen aus dem Land zu erwerben. Inzwischen werde dies von US-Beamten aus dem Verteidigungsministerium als Fehler bezeichnet. 

"}],"created_at":1773419166,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoaumBkhcDZHtkAV75q5","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1773420138,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":4000,"local_id":"moav4YZMcDZHtkAV75qE","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1773420140,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoaumBkhcDZHtkAV75q5/moav4YZMcDZHtkAV75qE.jpeg","user_id":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_locale":"en","version":159785,"width":6000}],"sort":"0000000069b43a9e","updated_at":1773420140,"user_id":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_locale":"en","version":159785},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boazg1sy65tB35FbZ1mz","text":"

Zahl der Toten steigt nach russischen Angriffen in der Region Kyjiw

Nach Angaben der ukrainischen Polizei greifen die russischen Streitkräfte die Region Kyjiw weiterhin an. Demnach sind bei den Angriffen mit Drohnen und Raketen mindestens vier Menschen gestorben. Zehn weitere wurden verletzt. 

"}],"created_at":1773472427,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoazg1sy65tB35FbZ1my","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069b50aab","updated_at":1773478445,"updated_by":"5ffecb85eb4116476d8971a7","user_id":"60f6c6e71c64511c8f3d00bb","user_locale":"en","version":159818},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bob58SZ847mw2ATE2bxj","text":"

Trump verteidigt Erlaubnis für Ölkäufe aus Russland

US-Präsident Donald Trump hat die Lockerung von US-Sanktionen gegen Russland wegen der sich zuspitzenden Ölkrise infolge des Irankriegs gerechtfertigt. "Ich will Öl für die Welt haben", sagte Trump dem Sender NBC News auf die Frage, warum er die Kaufbeschränkung für russisches Erdöl temporär aufgehoben habe.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::QuoteContentBlock","author":"US-Präsident Donald Trump","local_id":"bob6q7kP47mw2ATE2bxk","text":""Ich will Öl für die Welt haben.""}],"created_at":1773542023,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eob58SZ847mw2ATE2bxi","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069b61a87","updated_at":1773542663,"updated_by":"60ef79ef7e0f2d7f645c972c","user_id":"60ef79ef7e0f2d7f645c972c","user_locale":"en","version":159839},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bobA1Mh95g8j6Z1k8eRX","text":"

Selenskyj fordert Einhaltung der Russlandsanktionen

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Ukrainian Presidential Press Service/Handout via Reuters","link_url":"","media_local_id":"mobAEya55g8j6Z1kCckA","title":"Der ukrainische Präsidetn Wolodomyr Selenskji"}],"local_id":"bobAEw6T5g8j6Z1kCck8"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bobAEwPr5g8j6Z1kCck9","text":"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Einhaltung der Sanktionen gegen Russland gefordert. Allein in der vergangenen Woche habe Russland 1.770 Kampfdrohnen sowie 86 Raketen und Marschflugkörper gegen die Ukraine eingesetzt, schrieb er auf Telegram. "Jede dieser Raketen beinhaltet mindestens 60 ausländische Bauteile, die Russland unter Umgehung der Sanktionen erhält." Das Schema der Sanktionsumgehung sei bekannt und müsse beendet werden, forderte er.

Selenskyj erinnerte in dem Zusammenhang auch an den Krieg im Nahen Osten, in dem der Iran die Angriffe der USA und Israels unter anderem mit Drohnenattacken gegen eine Reihe von Ländern im Nahen Osten beantwortet. Da die Welt nicht genügend Ressourcen habe, um eine Flugabwehr für Europa und den Nahen Osten auf die Beine zu stellen, sei es umso wichtiger, den Russen die Möglichkeit zu nehmen, Raketen in ihren Fabriken herzustellen, schrieb er.

"}],"created_at":1773578298,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eobA1Mh95g8j6Z1k8eRW","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1773580591,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1601,"local_id":"mobAEya55g8j6Z1kCckA","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1773584074,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eobA1Mh95g8j6Z1k8eRW/mobAEya55g8j6Z1kCckA.jpeg","user_id":"6437b6e23676d933e8e270db","user_locale":"en","version":159858,"width":2400}],"sort":"0000000069b6a83a","updated_at":1773584074,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"6437b6e23676d933e8e270db","user_locale":"en","version":159858},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bobFoSjw2tHu2xtZYNMQ","text":"

Russland rückt bei Kostjantyniwka vor, die Ukraine bei Jampil

Die russischen Streitkräfte haben Gelände im Osten der strategisch wichtigen Stadt Kostjantyniwka in der Region Donezk eingenommen. Das berichtet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebild. Russische Einheiten sind demnach nordwestlich von Stupotschki vorgerückt. Ukrainische Truppen halten hingegen in einem südlichen Vorort der Stadt ihre Stellungen.
Ebenfalls in der Region Donezk sind ukrainische Truppen südöstlich von Lyman entlang einer Straße bis in den Süden von Jampil vorgedrungen, wie das ISW berichtet.
Mehr dazu erfahren Sie hier:

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"bobGNJVc7Cgs2tGeYGWf","oembed_json":"{"_id":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell","type":"web","provider_name":"Website","title":"Ukrainische Armee dringt Richtung Jampil vor","kicker":"Ukrainekarte aktuell","description":"In der Region Donezk sind ukrainische Truppen südöstlich von Lyman vorgestoßen. Am Frontabschnitt bei Kostjantyniwka haben beide Seiten Gelände eingenommen.","domain":"www.zeit.de","color":"#333333","icon":"https://static.zeit.de/p/zeit.web/icons/apple-touch-icon.png","icon_width":0,"icon_height":0,"thumbnail_url":"https://img.zeit.de/politik/ausland/2023-09/karte-ukraine-krieg-russland-frontverlauf-truppenbewegungen-teaserbild/wide__1300x731","thumbnail_width":1300,"thumbnail_height":731}","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell"}],"created_at":1773646332,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eobFoSjw2tHu2xtZYNMP","local_status":0,"media":[],"publish_at":0,"sort":"0000000069b7b1fc","updated_at":1773650994,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"622b49b809854cd1de95934c","user_locale":"en","version":159886},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bobjbMWz76E73TNjRsMj","text":"

Viktor Orbán verhindert Freigabe des EU-Milliardenkredits für die Ukraine

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben der Ukraine eine anhaltende Unterstützung im Krieg gegen Russland zugesichert. Auf eine Einigung zur Freigabe des 90 Milliarden Euro umfassenden Kredits konnten sich die EU-Staaten jedoch nicht verständigen. Wie die im Dezember zugesagten EU-Mittel für die Ukraine trotz des Widerstands des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán ausgezahlt werden sollen, bleibt offen. Die EU blicke "erwartungsvoll" auf eine erste Auszahlung "bis Anfang April", hieß es in einer Erklärung, ohne den Finanzierungsweg zu benennen.

Orbán kündigte an, dass er ‌seine Blockade gegen die Auszahlung der 90 Milliarden ‌Euro erst aufheben wolle, wenn wieder russisches Öl durch die in der Ukraine beschädigte ​Pipeline fließt. Sowohl die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas als auch der kroatische Ministerpräsident Andrej Plenković sagten, dass Orbáns Argumentation mit dem russischen Öl nur vorgeschoben ​sei. "Er benutzt die Ukraine als Waffe in seinem Wahlkampf, und das ist nicht ​gut", kritisierte der finnische Ministerpräsident Petteri Orpo. Der ungarische Regierungschef muss sich am 12. April Parlamentswahlen stellen – und um den Sieg fürchten.

Mehr dazu lesen Sie hier: 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"bobk5uQP2py12nyMW2Qw","oembed_json":"{"_id":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/eu-gipfel-ukraine-kredit-ungarn-veto","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/eu-gipfel-ukraine-kredit-ungarn-veto","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/eu-gipfel-ukraine-kredit-ungarn-veto","type":"web","provider_name":"Website","title":"Viktor Orbán verhindert Freigabe des EU-Milliardenkredits für Ukraine","kicker":"Krieg in der Ukraine","description":"Die EU hat der Ukraine im Dezember einen Kredit zugesagt. Doch im Streit mit Ungarn gibt es keine Einigung, wie die erste Tranche ausgezahlt werden könnte.","domain":"www.zeit.de","color":"#333333","icon":"https://static.zeit.de/p/zeit.web/icons/apple-touch-icon.png","icon_width":0,"icon_height":0,"thumbnail_url":"https://img.zeit.de/politik/ausland/2026-03/viktor-orban-ministerpraesident-von-ungarn-eu-gipfel/wide__1300x731","thumbnail_width":1300,"thumbnail_height":731}","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/eu-gipfel-ukraine-kredit-ungarn-veto"}],"created_at":1773959273,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eobjbMWz76E73TNjRsMi","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069bc7869","updated_at":1773965612,"updated_by":"6375ee41a76a6008b14d1b34","user_id":"6375ee41a76a6008b14d1b34","user_locale":"en","version":160026},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bobpyT3m5enQ5SR9L9Ns","text":"

Orbán droht mit Schwächung ukrainischer Stromversorgung

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat nach der Blockade eines 90-Milliarden-Euro-Kredits für die Ukraine gedroht, Stromlieferungen in das Land zu unterbrechen. "Wir haben auch noch andere Instrumente", sagte Orbán in Brüssel. "Vierzig Prozent der ukrainischen Elektrizitätsversorgung läuft über Ungarn, das haben wir noch nicht angerührt."

Orbán kündigte zudem an, sein Veto gegen den nächsten Siebenjahreshaushalt der EU einzulegen, falls dieser Finanzhilfen für die Ukraine enthalte. Gleiches gelte für das Vorhaben der EU, "ständig neue Sanktionen" gegen Russland einzuführen: "Das erfordert Einstimmigkeit, und die werden wir nicht geben", sagte Orbán. "Wir haben viele Karten in der Hand, daher glaube ich nicht, dass es sich lohnt, Streit mit Ungarn anzufangen."

Die ungarische Regierung besteht darauf, alle EU-Maßnahmen zugunsten der Ukraine zu blockieren, bis russisches Öl wieder über die Druschba-Pipeline nach Ungarn fließt. Die Pipeline war Ende Januar durch einen mutmaßlich russischen Drohnenangriff schwer beschädigt worden. Nach Angaben der Ukraine dauern die Reparaturen noch an.

"}],"created_at":1774019718,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eobpyT3m5enQ5SR9L9Nr","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069bd6486","updated_at":1774023769,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"6437b5f90b23ada1a0a468d3","user_locale":"en","version":160062},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bobw4b5K5g8j6Z1kToTE","text":"

Ukraine spricht von verstärkten Angriffen an Front im Osten

Die Kämpfe an der Front im Osten der Ukraine haben sich nach Angaben des ukrainischen Generalstabs in den vergangenen Tagen verstärkt. Das ukrainische Militär teilte mit, dass zuletzt innerhalb von 24 Stunden 1.240 russische Soldaten verletzt oder getötet worden seien. Es habe 161 einzelne Gefechte gegeben. Die Kämpfe sollen hauptsächlich um die Stadt Pokrowsk stattgefunden haben.

Solche Militärstatistiken sind nicht unabhängig überprüfbar, die gemeldeten Zahlen lagen zuletzt aber deutlich höher als in den vergangenen Wochen. Das russische Verteidigungsministerium wiederholte die Darstellung, dass seine Truppen an der Front auf dem Vormarsch seien. Militärnahe russische Blogger sprachen aber von Problemen an Frontabschnitten wie Kupjansk im Norden und Huljaipole im Süden.

Der ukrainische Präsident Wolodomyr Selenskyj sagte vergangene Woche, dass seine Armee die von Russland geplante Offensive verhindert habe. "Die ukrainischen Streitkräfte haben die strategische Offensive vereitelt", sagte er.

Lesen Sie mehr dazu hier:

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"bobw8H635g8j6Z1kToTJ","oembed_json":"{"_id":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/ukrainische-armee-russische-offensive-wolodymyr-selenskyj-verhindert-krieg-gxe","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/ukrainische-armee-russische-offensive-wolodymyr-selenskyj-verhindert-krieg-gxe","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/ukrainische-armee-russische-offensive-wolodymyr-selenskyj-verhindert-krieg-gxe","type":"web","provider_name":"Website","title":"Ukraine hat laut Selenskyj eine neue russische Offensive vereitelt","kicker":"Krieg in der Ukraine","description":"Russland habe für März eine neue Offensive geplant, diese habe die Ukraine aber vereitelt, sagt der ukrainische Präsident. Die Kämpfe in der Ukraine bleiben angespannt.","domain":"www.zeit.de","color":"#333333","icon":"https://static.zeit.de/p/zeit.web/icons/apple-touch-icon.png","icon_width":0,"icon_height":0,"thumbnail_url":"https://img.zeit.de/politik/2026-03/ukrainische-armee-russische-offensive-wolodymyr-selenskyj-verhindert-krieg-bild/wide__1300x731","thumbnail_width":1300,"thumbnail_height":731}","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/ukrainische-armee-russische-offensive-wolodymyr-selenskyj-verhindert-krieg-gxe"}],"created_at":1774088192,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eobw4b5K5g8j6Z1kToTD","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069be7000","updated_at":1774129040,"updated_by":"622b49b809854cd1de95934c","user_id":"6437b6e23676d933e8e270db","user_locale":"en","version":160105},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bobzYWz13dPuCwMv2thZ","text":"

Unterhändler beraten über neue Gespräche mit Russland

Unterhändler der Ukraine und der USA sind in den USA zusammengekommen, um weitere Dreiergespräche mit Russland über eine Beendigung des Ukrainekriegs vorzubereiten. Wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mitteilte, fand ein erstes Treffen statt – laut ukrainischen Medien im US-Bundesstaat Florida.

Die Gespräche sollen am Sonntag fortgesetzt werden. Im Zentrum der Beratungen steht demnach die Frage, "inwieweit die russische Seite bereit ist, auf ein echtes Ende des Krieges hinzuarbeiten".

Der US-Delegation gehörten demnach der Sondergesandte Steve Witkoff sowie der Schwiegersohn und Berater von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, an. Die Ukraine wurde vom ukrainischen Chefunterhändler Rustem Umerow und von Selenskyjs Berater Kyrylo Budanow vertreten. Witkoff sprach im Anschluss im Onlinedienst X von einem "konstruktiven" Treffen. 
Eine trilaterale Gesprächsrunde mit Vertretern Russlands, der Ukraine und der USA hatte zuletzt Mitte Februar in Genf stattgefunden. Diese brachte allerdings keine konkreten Ergebnisse. 

"}],"created_at":1774128865,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eobzYWz13dPuCwMv2thY","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069bf0ee1","updated_at":1774129019,"updated_by":"622b49b809854cd1de95934c","user_id":"650866caf3cc080d47223fec","user_locale":"en","version":160104},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bocFNhxk2uzB6CvmHHRY","text":"

Selenskyj warnt vor neuem russischen Großangriff

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat vor einem unmittelbar bevorstehenden russischen Großangriff auf sein Land gewarnt. Ukrainische Geheimdienstinformationen deuteten darauf hin, dass Russland einen solchen vorbereite, sagte er in seiner abendlichen Videobotschaft. Die Bevölkerung solle auf Luftalarm achten, entsprechende Befehle an die Flugabwehr seien bereits erteilt worden. Russland äußerte sich dazu bisher nicht, unabhängige Quellen bestätigten die Angaben ebenfalls noch nicht.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Daniel Mihailescu/AFP/Getty Images","link_url":"","media_local_id":"mocG7hrFRdpt5gCRL3GP","title":"Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj"}],"local_id":"bocG7ghzRdpt5gCRL3GN"}],"created_at":1774295445,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eocFNhxk2uzB6CvmHHRX","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1774303452,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":4376,"local_id":"mocG7hrFRdpt5gCRL3GP","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1774333814,"updated_by":"610947729415d50666321dfb","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eocFNhxk2uzB6CvmHHRX/mocG7hrFRdpt5gCRL3GP.jpeg","user_id":"696e109ddc4db6ed3977ff1d","user_locale":"en","version":160156,"width":6637}],"sort":"0000000069c19995","updated_at":1774333814,"updated_by":"610947729415d50666321dfb","user_id":"64184adc9dcacba78c5d5e94","user_locale":"en","version":160156},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bocJ1n8k3Qpv49352tJt","text":"

Raketenalarm landesweit in der Ukraine, drei Tote bei Angriffen

Bei russischen Angriffen sind in der Ukraine mindestens drei Menschen getötet worden. In der ostukrainischen Region Poltawa gab es nach Angaben der Armeeverwaltung zwei Tote.

Ein weiterer Mensch wurde in der südukrainischen Region Saporischschja bei einem "massiven kombinierten Raketen- und Drohnenangriff" getötet, wie Regionalgouverneur Iwan Fedorow mitteilte. Sechs Wohngebäude, zwei Wohnhäuser, ein Einkaufsladen, eine industrielle Infrastruktureinrichtung und weitere Gebäude seien bei dem Angriff beschädigt worden.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Stringer/Reuters","link_url":"","media_local_id":"mocJd5V6trgJ34UK8BMn","title":"Feuerwehrleute versuchen, ein Haus in Saporischschja zu löschen."}],"local_id":"bocJd1PwtrgJ34UK8BMm"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bocJcyGztrgJ34UK8BMk","text":"

In fast der gesamten Ukraine galt nach Angaben von ukrainischen Behörden wegen russischer Angriffe Raketenalarm. Ausgenommen war lediglich die Region Odessa. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuletzt vor einem möglichen "massiven Schlag" der russischen Streitkräfte gewarnt.

"}],"created_at":1774325096,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eocJ1n8j3Qpv49352tJs","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1774331834,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":3000,"local_id":"mocJd5V6trgJ34UK8BMn","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1774333771,"updated_by":"610947729415d50666321dfb","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eocJ1n8j3Qpv49352tJs/mocJd5V6trgJ34UK8BMn.jpeg","user_id":"67d022fa604c5095c6169342","user_locale":"en","version":160155,"width":2339}],"publish_at":0,"sort":"0000000069c20d68","updated_at":1774333771,"updated_by":"610947729415d50666321dfb","user_id":"692d5e509fb77ac93464e808","user_locale":"en","version":160155},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bocLeLzz7HG954gN02UL","text":"

Atomkraftwerk Saporischschja verliert erneut Kontakt zu Hauptstromleitung

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Alexander Ermochenko/Reuters","link_url":"","media_local_id":"mocMLrwQ72F27C7nM8XQ","title":"Block 2 des Kernkraftwerks Saporischschja im Juni 2023"}],"local_id":"bocMLqZJ72F27C7nM8XP"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bocMMG1R72F27C7nM8XR","text":"

Nach Angaben der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA hat das Atomkraftwerk Saporischschja den Kontakt zu seiner 750-Kilovolt-Hauptstromleitung verloren. Damit laufe die Stromversorgung des Kraftwerks derzeit über die einzige Ersatzleitung. Die IAEA teilte mit, dass man Verhandlungen mit Russland und der Ukraine über eine lokale Waffenruhe initiiere, um eine Reparatur der beschädigten Leitung zu ermöglichen.

Die Hauptstromleitungen des Kraftwerks waren im Krieg schon mehrmals beschädigt worden. Zuletzt hatte es im Februar eine lokale Waffenruhe für eine Reparatur gegeben. 

"}],"created_at":1774355367,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eocLeLzy7HG954gN02UK","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1774362635,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1333,"local_id":"mocMLrwQ72F27C7nM8XQ","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1774362638,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eocLeLzy7HG954gN02UK/mocMLrwQ72F27C7nM8XQ.jpeg","user_id":"66e7eb91b31bf23ae409563a","user_locale":"en","version":160175,"width":2000}],"sort":"0000000069c283a7","updated_at":1774362638,"user_id":"68b6f5b3269c9ef814db19c0","user_locale":"en","version":160175},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bocMwE8k72F27C7nLdtN","text":"

Mehrere Verletze nach Luftangriffen in Lwiw 

In der westukrainischen Stadt Lwiw sind mehrere Menschen durch russische Drohnenangriffen verletzt worden. Bürgermeister Andrij Sadowyj zufolge werden 17 Menschen in Krankenhäusern der Stadt behandelt. Er schrieb von Einschlägen an mehreren Stellen der Stadt, ein Wohnhaus sei zweimal getroffen worden.

Bei einem der Attacken wurde die zum Unesco-Weltkulturerbe gehörende Altstadt getroffen. Russland habe ein belebtes Stadtzentrum in der Stadt attackiert, teilte Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko auf ​X mit. Dabei sei die St.-Andreas-Kirche aus dem 17. Jahrhundert getroffen worden.

Der Angriff fand demnach am helllichten Tag statt. Das ist eine ungewöhnliche Tageszeit – in der Regel verübt Russland Drohnen- und Raketenangriffe nachts.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"bocUVakU2dC54fTyFi9s","oembed_json":"{"_id":"https://www.youtube.com/watch?v=ydLF2joJX2w","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://www.youtube.com/watch?v=ydLF2joJX2w","html":"

","url":"https://www.youtube.com/watch?v=ydLF2joJX2w","type":"rich","provider_name":"YouTube","author_name":"DIE ZEIT ","title":"Russlands Drohnen treffen Unesco-Welterbe in Lwiw","description":"#ukraine #putin #diezeit","domain":"youtube.com","color":"#cc181e","amp":"","icon":"https://www.youtube.com/s/desktop/aa517dff/img/favicon_144x144.png","icon_width":144,"icon_height":144,"thumbnail_url":"https://i.ytimg.com/vi/ydLF2joJX2w/maxresdefault.jpg","thumbnail_width":1280,"thumbnail_height":720,"sub_provider_name":"YouTube"}","url":"https://www.youtube.com/watch?v=ydLF2joJX2w"}],"created_at":1774370018,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eocMwE8k72F27C7nLdtM","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069c2bce2","updated_at":1774443473,"updated_by":"5fb63f8885d48f4f9cf28719","user_id":"66e7eb91b31bf23ae409563a","user_locale":"en","version":160251},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bocNHTooRdpt5gCRL3GY","text":"

Ukraine meldet binnen 24 Stunden Beschuss von fast 1.000 Drohnen

Russland hat die Ukraine nach ukrainischen Angaben innerhalb von 24 Stunden mit hunderten Drohnen angegriffen – einer der größten Angriffe seit Kriegsbeginn. Mindestens acht Menschen wurden der Ukraine zufolge getötet. Zudem wurde das von der Unesco geschützte historische Stadtzentrum von Lwiw im Westen des Landes getroffen, wie Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko auf ​X mitteilte.

Der ukrainischen Luftwaffe zufolge feuerte Russland 550 Drohnen tagsüber ab. In der Nacht zuvor waren es demnach bereits 392 gewesen. "Ich kann mich nicht erinnern, dass es jemals Tagesangriffe in einem solchen Ausmaß gegeben hat", sagte Luftwaffen-Sprecher Jurij Ignat der Nachrichtenagentur AFP. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Mykola Tys/AP/dpa","link_url":"","media_local_id":"mocP1FdqRdpt5gCRL3Gj","title":"Die westukrainische Stadt Lwiw ist von russischen Drohnen attackiert worden"}],"local_id":"bocP1EQWRdpt5gCRL3Gi"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bocP1VDpRdpt5gCRL3Gp","text":"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland "absolute Verkommenheit" vor. "Das Ausmaß dieses Angriffs macht überdeutlich, dass Russland nicht die Absicht hat, diesen Krieg tatsächlich zu beenden", fuhr er fort. Die Ukraine werde auf jeden Angriff reagieren.

"}],"created_at":1774380561,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eocNHTooRdpt5gCRL3GX","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1774381386,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":3712,"local_id":"mocP1FdqRdpt5gCRL3Gj","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1774381408,"updated_by":"696e109ddc4db6ed3977ff1d","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eocNHTooRdpt5gCRL3GX/mocP1FdqRdpt5gCRL3Gj.jpeg","user_id":"696e109ddc4db6ed3977ff1d","user_locale":"en","version":160189,"width":5568}],"sort":"0000000069c2e611","updated_at":1774381408,"updated_by":"696e109ddc4db6ed3977ff1d","user_id":"696e109ddc4db6ed3977ff1d","user_locale":"en","version":160189},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bocT5WGcZFo23nNZPyaQ","text":"

Aus Russland kommende Drohne trifft Kraftwerk in Estland

Eine offenbar aus Russland kommende Drohne hat nach Angaben des estnischen Inlandsgeheimdienstes ein Kraftwerk in dem Nato-Mitgliedstaat getroffen. Die estnischen Behörden machten keine Angaben dazu, ob es sich um eine aus Russland abgefeuerte Drohne handelte oder die Drohne lediglich zuvor den russischen Luftraum durchquert hatte. Den Angaben zufolge drang die Drohne "aus dem russischen Luftraum in den estnischen Luftraum ein" und traf "den Schornstein des Kraftwerks Auvere". Insgesamt sei niemand verletzt worden, teilte der Geheimdienst ISS mit. Auch Schäden an dem Kraftwerk gab es den Angaben zufolge nicht.

Die Vorfälle ereigneten sich zeitgleich mit einem ukrainischen Drohnenangriff auf den russischen Ostseehafen Ust-Luga nahe der estnischen Grenze. Während des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine waren im Luftraum europäischer Nato-Staaten immer wieder Drohnen an Flughäfen und Militäreinrichtungen gesichtet worden. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Ints Kalnins/Reuters","link_url":"","media_local_id":"mocT7NMdZFo23nNZPyaS","title":"Das Kraftwerk Auvere in Estland"}],"local_id":"bocT7KTkZFo23nNZPyaR"}],"created_at":1774427917,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eocT5WGcZFo23nNZPyaP","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1774427917,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":4672,"local_id":"mocT7NMdZFo23nNZPyaS","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1774442979,"updated_by":"696e109ddc4db6ed3977ff1d","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eocT5WGcZFo23nNZPyaP/mocT7NMdZFo23nNZPyaS.jpeg","user_id":"695e15c1ace56cd90959d864","user_locale":"en","version":160249,"width":7008}],"publish_at":0,"sort":"0000000069c39f0d","updated_at":1774442979,"updated_by":"696e109ddc4db6ed3977ff1d","user_id":"695e15c1ace56cd90959d864","user_locale":"en","version":160249},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bocTJzb4ZFo23nNZTqKS","text":"

Ungarn will Gaslieferungen an die Ukraine vorerst einstellen

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat den schrittweisen Stopp der Gaslieferungen an die Ukraine angekündigt. Ungarn werde die Gaslieferungen an die Ukraine so lange einstellen, bis die Öllieferung durch die Druschba-Pipeline wieder aufgenommen werde, teilte Orbán in einem Video auf Facebook mit. "Wir stellen die Gaslieferungen von Ungarn in die Ukraine schrittweise ein und werden das verbleibende Gas hier in Ungarn speichern“, sagte Orbán. 

"}],"created_at":1774430967,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eocTJzb4ZFo23nNZTqKR","local_status":0,"media":[],"publish_at":0,"sort":"0000000069c3aaf7","updated_at":1774443468,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"695e15c1ace56cd90959d864","user_locale":"en","version":160250},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bocUSP657HG954gN0acc","text":"

Vorfälle in Estland und Lettland durch verirrte ukrainische Drohnen ausgelöst

Die Luftraumverletzungen in Estland und Lettland sind nach Angaben der dortigen Regierungen auf verirrte ukrainische Drohnen zurückzuführen. Das lettische Militär teilte mit, dass Trümmerteile einer Drohne analysiert worden seien und diese der Ukraine zugeordnet werden könne.

Die Drohnen seien Teil eines ⁠größeren ukrainischen Angriffs auf Ziele in Russland gewesen, hieß es. Eine davon prallte gegen den Schornstein eines Kraftwerks in Estland, während die andere in Lettland abstürzte.

Die Ukraine hatte in der Nacht den russischen Ostseehafen Ust-Luga mit Drohnen angegriffen. Dieser liegt nahe der Grenze zu Estland.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"National Armed Forces of Latvia/dpa","link_url":"","media_local_id":"mocUZpaC7HG954gN0aci","title":"Trümmerteile einer Drohne in Lettland"}],"local_id":"bocUZoiJ7HG954gN0ach"}],"created_at":1774443532,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eocUSP657HG954gN0acb","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1774444342,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1200,"local_id":"mocUZpaC7HG954gN0aci","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1774444370,"updated_by":"68b6f5b3269c9ef814db19c0","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eocUSP657HG954gN0acb/mocUZpaC7HG954gN0aci.jpeg","user_id":"68b6f5b3269c9ef814db19c0","user_locale":"en","version":160258,"width":1600}],"sort":"0000000069c3dc0c","updated_at":1774444370,"updated_by":"68b6f5b3269c9ef814db19c0","user_id":"68b6f5b3269c9ef814db19c0","user_locale":"en","version":160258},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bocm5jkCRdpt5gCRUvwi","text":"

US-Außenminister bezichtigt Selenskyj der Lüge über Sicherheitsgarantien der USA

US-Außenminister Marco Rubio hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vorgeworfen, über die Position der USA bei den Ukraine-Verhandlungen zu lügen. Selenskyj hatte am Donnerstag gesagt, die USA bestünden auf einer Abtretung des gesamten ostukrainischen Donbass an Russland als Voraussetzung für Sicherheitsgarantien. "Das ist eine Lüge", sagte Rubio am Rande des G7-Außenministertreffens bei Paris mit Blick auf diese Äußerung.

"Es ist bedauerlich, dass er das gesagt hat, denn er weiß, dass das nicht stimmt", fügte der US-Außenminister hinzu. Selenskyj sei lediglich gesagt worden, dass "Sicherheitsgarantien für die Ukraine so lange nicht in Kraft treten werden, bis der Krieg zu Ende geht." Dies sei "offensichtlich", sagte Rubio, und es sei nicht in Verbindung mit Gebietsabtretungen der Ukraine gebracht worden.

"}],"created_at":1774638012,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eocm5jkCRdpt5gCRUvwh","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1774642021,"geo_ip":"","local_id":"mocmmH7jRdpt5gCRUvwr","local_status":100,"updated_at":1774642021,"user_id":"696e109ddc4db6ed3977ff1d","user_locale":"en","version":160327}],"sort":"0000000069c6d3bc","updated_at":1774642021,"updated_by":"696e109ddc4db6ed3977ff1d","user_id":"696e109ddc4db6ed3977ff1d","user_locale":"en","version":160327},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bod7ViaB5enQ5SR9Q8C1","text":"

Selenskyj zeigt sich offen für Waffenruhe über Ostern

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich offen für eine Waffenruhe zu Ostern gezeigt. Die Ukraine sei bereit, auf Angriffe auf russische Energieinfrastruktur zu verzichten, sofern Russland seinerseits Angriffe auf die ukrainische Energieversorgung einstelle. Er sehe derzeit keine Sackgasse in den Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine.

Selenskyj zufolge hat die Ukraine von verbündeten Staaten Signale erhalten, Angriffe auf den russischen Ölsektor zu reduzieren.

Zudem berichtete der Präsident von Abkommen mit Ländern des Nahen Ostens zur Energieversorgung der Ukraine. Während seiner Gespräche mit dortigen Regierungsvertretern habe er auch das Thema Lieferungen von Luftabwehrraketen angesprochen.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Valentyn Ogirenko/Reuters","link_url":"","media_local_id":"mod7YSEj5enQ5SR9Q8C6","title":"Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj"}],"local_id":"bod7YQmb5enQ5SR9Q8C5"}],"created_at":1774862429,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eod7ViaB5enQ5SR9Q8Bz","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1774862759,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":2001,"local_id":"mod7YSEj5enQ5SR9Q8C6","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1774862761,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eod7ViaB5enQ5SR9Q8Bz/mod7YSEj5enQ5SR9Q8C6.jpeg","user_id":"6437b5f90b23ada1a0a468d3","user_locale":"en","version":160404,"width":3000}],"sort":"0000000069ca405d","updated_at":1774862761,"user_id":"6437b5f90b23ada1a0a468d3","user_locale":"en","version":160404},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bodByMiV7EoQ2kaYJATE","text":"

Selenskyj weist Berichte über möglichen Zahlungsstopp für Staatsdiener zurück

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich zu den Berichten über einen möglichen Zahlungsstopp für Staatsbedienstete und Soldaten geäußert. "Heute werden die Gehälter ausgezahlt, die Armee wird finanziert, und die Renten werden ausgezahlt. Alles wird bezahlt. Ich glaube, wir leisten ziemlich gute Arbeit", sagte Selenskyj.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte zuvor berichtet, der ukrainischen Regierung fehle das nötige Geld, um staatliche Ausgaben bis Ende Juni zu leisten. Hintergrund ist die Blockade eines bereits im Dezember von der EU beschlossenen Hilfskredits in Höhe von 90 Milliarden Euro durch den ungarischen Regierungschef Viktor Orbán.

Selenskyj sagte dazu, die ausstehende Zahlung der Mittel sei ein "erhebliches Risiko" mit Blick auf die Vorbereitung auf den nächsten Winter. Russland hat die ukrainische Energieinfrastruktur in den vergangenen Monaten heftig angegriffen, Millionen Einwohner waren über längere Zeiträume von der Stromversorgung abgeschnitten.

"}],"created_at":1774913106,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eodByMiV7EoQ2kaYJATD","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069cb0652","updated_at":1774917812,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"62c6f40a3039448425e29a95","user_locale":"en","version":160422},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bodE2oxr5r4M31chDoZJ","text":"

Wadephul und Kallas zum Jahrestag von Butscha in der Ukraine

Außenminister Johann Wadephul und die EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas sind gemeinsam mit Kollegen zu einem Besuch in der Ukraine eingetroffen. Die Spitzenpolitiker wollen am Vormittag bei einer Gedenkfeier an die Opfer des russischen Massakers in der Kleinstadt Butscha nordwestlich von Kyjiw erinnern. Später ist ein Ministertreffen in der Hauptstadt geplant.

Der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha empfing die Spitzenpolitiker am Hauptbahnhof. Er schrieb auf Telegram: "Um die Gerechtigkeit in Europa wiederherzustellen, ist es unerlässlich, dass Russland für seine Verbrechen umfassend Rechenschaft ablegt." 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Ansgar Haase/dpa","link_url":"","media_local_id":"modEHq1P4rcw4tkiMBUm","title":"Außenminister Johann Wadephul und EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas bei einem Besuch in der Ukraine"}],"local_id":"bodEHooz4rcw4tkiMBUk"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bodE6zTY5r4M31chDoZL","text":"

Zum Eintreffen in Kyjiw warnten Wadephul und Kallas vor einer Absenkung der Unterstützung für die Ukraine. "Wir müssen klarmachen, dass wir den längeren Atem haben, dass wir geschlossen stehen, dass Nachlassen keine Option ist", sagte der CDU-Politiker. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::QuoteContentBlock","author":"Johann Wadephul, deutscher Außenminister","local_id":"bodE6sDJ5r4M31chDoZK","text":""Die Ukrainerinnen und Ukrainer sind Teil unserer europäischen Familie. Wir begleiten sie entschlossen auf dem Weg in die Europäische Union.""},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bodFYkyV5r4M31ch3BMu","text":"

Bei den Beratungen soll es um die Frage gehen, wie sichergestellt werden kann, dass die russischen Kriegsverbrechen auch nach einem möglichen Waffenstillstand nicht straflos bleiben. Zudem dürfte die aktuelle Blockade von milliardenschweren EU-Finanzhilfen für die Ukraine durch Ungarn Thema sein.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"bodETs2X5r4M31ch86LM","oembed_json":"{"_id":"https://twitter.com/andrii_sybiha/status/2038845532420936040","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://x.com/andrii_sybiha/status/2038845532420936040","html":"

Welcome to Kyiv, dear European friends, @KajaKallas and fellow European ministers!

Today, we commemorate the grim anniversary of the Bucha massacre. On that day, horrific pictures of slaughtered civilians shook the entire world to its core.

Such a strong European presence on… pic.twitter.com/khlTcMXcTB

— Andrii Sybiha 🇺🇦 (@andrii_sybiha) March 31, 2026

nnn","url":"https://twitter.com/andrii_sybiha/status/2038845532420936040","type":"rich","provider_name":"X","title":"Andrii Sybiha 🇺🇦 on Twitter / X","description":"Welcome to Kyiv, dear European friends, @KajaKallas and fellow European ministers!Today, we commemorate the grim anniversary of the Bucha massacre. On that day, horrific pictures of slaughtered civilians shook the entire world to its core.Such a strong European presence on… pic.twitter.com/khlTcMXcTB— Andrii Sybiha 🇺🇦 (@andrii_sybiha) March 31, 2026nnn","domain":"x.com","color":"#55ACEE","amp":"","icon":"https://abs.twimg.com/favicons/twitter.ico","icon_width":32,"icon_height":32,"thumbnail_url":"https://pbs.twimg.com/amplify_video_thumb/2038845414057578496/img/X0VhFqTzC4Pk4rsm.jpg:large","thumbnail_width":1280,"thumbnail_height":720}","url":"https://x.com/andrii_sybiha/status/2038845532420936040"}],"created_at":1774937015,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eodE2oxr5r4M31chDoZH","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1774939186,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1500,"local_id":"modEHq1P4rcw4tkiMBUm","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1774953346,"updated_by":"6239bd93f5c24ea8b7494142","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eodE2oxr5r4M31chDoZH/modEHq1P4rcw4tkiMBUm.jpeg","user_id":"699596d5bc22984642bdcab7","user_locale":"en","version":160447,"width":2000}],"sort":"0000000069cb63b7","updated_at":1774953346,"updated_by":"6239bd93f5c24ea8b7494142","user_id":"6239bd93f5c24ea8b7494142","user_locale":"en","version":160447},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bodED3ge5r4M31chDotR","text":"

Russland meldet Schäden nach Drohnenangriff auf Ostseehafen

Ukrainische ​Drohnen haben nach russischen Angaben erneut ​den Ostseehafen Ust-Luga beschädigt. Bei den Angriffen in der Region seien ⁠drei Menschen ​verletzt worden, darunter zwei ‌Kinder, teilte ‌Gouverneur Alexander Drosdenko ​mit. Zudem seien mehrere ​Gebäude beschädigt worden. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Vantor/Reuters","link_url":"","media_local_id":"modEK2ur4rcw4tkiCqxu","title":"Rauchwolken in Russland nach einem ukrainischen Drohnenangriff am 27. März"}],"local_id":"bodEK1Zt4rcw4tkiCqxt"}],"created_at":1774938487,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eodED3ge5r4M31chDotQ","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1774939421,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1118,"local_id":"modEK2ur4rcw4tkiCqxu","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1774953297,"updated_by":"6239bd93f5c24ea8b7494142","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eodED3ge5r4M31chDotQ/modEK2ur4rcw4tkiCqxu.jpeg","user_id":"699596d5bc22984642bdcab7","user_locale":"en","version":160446,"width":2000}],"sort":"0000000069cb6977","updated_at":1774953297,"updated_by":"6239bd93f5c24ea8b7494142","user_id":"6239bd93f5c24ea8b7494142","user_locale":"en","version":160446},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bodEE9VH26oC4ySfJW8h","text":"

Ukrainische und russische Truppen rücken bei Kostjantyniwka vor

In dem Kampf um die Stadt Kostjantyniwka sind ukrainische und russische Streitkräfte vorgerückt. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen belegen, wie ukrainische Kräfte östlich der Stadt entlang der Autobahn Richtung Pokrowsk vorstießen, während russische Kräfte im Südwesten weiteres Gelände einnahmen. Russland setzte auch seine in letzter Zeit intensivierten Gleitbombenangriffe auf die Stadt fort.

Ukrainische Kräfte rückten auch südöstlich der Stadt Lyman voran, während russische Truppen an zwei Fronten in der Region Saporischschja vordrangen. Weitere geolokalisierte Aufnahmen belegen die russischen Vorstöße südwestlich der Stadt Huljaipole im Osten der Region sowie bei Orichiw im Westen.

Weitere Informationen zu den Entwicklungen an der Front finden Sie hier:  

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"bodEU3Wp6CjUa2ijQLD9","oembed_json":"{"_id":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell","type":"web","provider_name":"Website","title":"Ukrainische und russische Kräfte rücken bei Kostjantyniwka vor","kicker":"Ukrainekarte aktuell","description":"Im Kampf um die Stadt Kostjantyniwka in der Region Donezk sind Streitkräfte beider Seiten vorgestoßen. Russische Kräfte drangen auch in der Region Saporischschja vor.","domain":"www.zeit.de","color":"#333333","icon":"https://static.zeit.de/p/zeit.web/icons/apple-touch-icon.png","icon_width":0,"icon_height":0,"thumbnail_url":"https://img.zeit.de/politik/ausland/2023-09/karte-ukraine-krieg-russland-frontverlauf-truppenbewegungen-teaserbild/wide__1300x731","thumbnail_width":1300,"thumbnail_height":731}","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell"}],"created_at":1774938873,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eodEE9VH26oC4ySfJW8g","local_status":0,"media":[],"publish_at":0,"sort":"0000000069cb6af9","updated_at":1774941099,"updated_by":"5ffecb85eb4116476d8971a7","user_id":"67bf2b0825b29b6fdfd081d1","user_locale":"en","version":160445},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bodFgU3d72F27C7nH9cU","text":"

Russland reagiert verhalten auf Vorschlag für Oster-Waffenruhe

Auf einen Vorschlag des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj für eine Oster-Waffenruhe hat Russland zurückhaltend reagiert. Man habe keine detaillierten Vorschläge gesehen und befürworte stattdessen ein umfassendes Friedensabkommen, sagte Dmitri Peskow, der Sprecher des russischen Präsidenten. Selenskyj hatte zuvor gesagt, dass einige Verbündete der Ukraine "Signale" gesendet hätten, angesichts der steigenden Energiepreise ihre Angriffe auf den russischen Ölsektor einzustellen. Die Ukraine sei demnach dazu bereit, falls Russland die Angriffe auf das ukrainische Energiesystem einstelle.

"}],"created_at":1774955622,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eodFgU3c72F27C7nH9cT","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069cbac66","updated_at":1774955622,"user_id":"66e7eb91b31bf23ae409563a","user_locale":"en","version":160448},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bodFqgaC79Tt2D7dXQFw","text":"

Deutschland will bei Aufklärung russischer Verbrechen in der Ukraine helfen

Deutschland will Bundesaußenminister Johann Wadephul zufolge mehr Verantwortung bei der Aufklärung russischer Kriegsverbrechen in der Ukraine übernehmen. Die Bundesregierung habe dem Generalsekretär ​des Europarates mitgeteilt, dass sie ⁠Mitglied des Verwaltungsrates werden wolle, ​sagte Wadephul bei einem Besuch in Kyjiw.

Deutschland ‌ist ⁠zudem Mitglied in ​der Schadensersatzkommission, die sich dafür einsetzt, dass Russland der 2022 überfallenen Ukraine Reparationen ​zahlen muss. Vor Beratungen mit den EU-Außenministern in der ukrainischen Hauptstadt kündigte der CDU-Politiker zudem an, dass Deutschland die humanitäre Hilfe für die Ukraine um weitere 70 Millionen Euro aufstocke.

Wadephul warnte davor, Russland ⁠falsch einzuschätzen. "Wir machen uns ​keinerlei Illusionen über die Natur des Moskauer Regimes: ‌Die Bedrohung durch ‌Russland betrifft uns alle", sagte er. Zöge ​Präsident Wladimir Putin aus dem Ukrainekrieg den Schluss, dass sich Angriffskriege lohnen, dann würden ​weitere Attacken folgen. "Putin darf von der aktuellen Eskalation im Nahen Osten nicht profitieren", mahnte der Außenminister. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::QuoteContentBlock","author":"Bundesaußenminister Johann Wadephul","local_id":"bodFr3BB79Tt2D7dXQFx","text":""Wir wissen, ‌er hofft darauf, dass sich die Unterstützer ​der Ukraine irgendwann abwenden, aber wir werden ihm diesen ⁠Gefallen ​nicht tun.""}],"created_at":1774956721,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eodFqgaC79Tt2D7dXQFv","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069cbb0b1","updated_at":1774957627,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"6221f070b4dd2f4b13757fd1","user_locale":"en","version":160450},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bodGeQ6bRBRT3BdP76km","text":"

Russisches Chemieunternehmen meldet schwere Explosion in Nischnekamsk

Eine heftige Explosion hat ein russisches Chemiewerk in der Teilrepublik Tatarstan getroffen. Das Unternehmen in Nischnekamsk teilte mit, zwei Menschen seien ums Leben gekommen, zudem gebe es mehr als 70 Verletzte. Als Ursache nannte der Betreiber demnach einen technischen Defekt. Kurz zuvor war jedoch nach Angaben der Aufsichtsbehörde Rosawiazija der Betrieb des nahegelegenen Flughafens eingeschränkt worden – eine Maßnahme, die häufig ergriffen wird, wenn Drohnen in der Region registriert werden.

Die Explosion löste einen Brand aus, aus dem eine schwarze Rauchsäule weithin sichtbar über der Stadt mit 240.000 Einwohnern aufstieg. Durch die Druckwelle barsten Fenster an mehreren Wohnhäusern, wie Bürgermeister Radmir Beljajew der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge sagte. Nicht authentifizierte Videos in sozialen Netzwerken zeigten Abwehrversuche der russischen Flugabwehr in der Region.

Nischnekamsk liegt in Luftlinie mehr als 1.200 Kilometer von der Ukraine entfernt und ist ein Zentrum der russischen Öl- und Chemieindustrie. In der Teilrepublik Tatarstan befindet sich zudem eine Drohnenproduktion.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Social Media/Reuters","link_url":"","media_local_id":"modN5U3K4ruD3HmWHX8K","title":"Rauch nach einem Feuer bei einem russischem Chemieunternehmen in Nischnekamsk"}],"local_id":"bodN5U3K4ruD3HmWHX8J"}],"created_at":1774966024,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eodGeQ6bRBRT3BdP76kk","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1775027282,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":2146,"local_id":"modN5U3K4ruD3HmWHX8K","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1775027285,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eodGeQ6bRBRT3BdP76kk/modN5U3K4ruD3HmWHX8K.jpeg","user_id":"699597063303598dbe74d23f","user_locale":"en","version":160468,"width":1210}],"sort":"0000000069cbd508","updated_at":1775027285,"user_id":"64c9104f406f55697de58548","user_locale":"en","version":160468},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bodJPjst5enQ5SR9VRLP","text":"

Wadephul und Kallas übergeben Hilfslieferungen an Ukraine

Deutschland und die Europäische Union haben der ukrainischen Staatsbahn Material im Wert von rund zwei Millionen Euro übergeben. Außenminister Johann Wadephul (CDU) und EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas überreichten die Lieferungen zum Abschluss des EU-Außenministertreffens in Kyjiw, das erstmals in der ukrainischen Hauptstadt stattfand.

Das EU-Paket im Wert von 1,4 Millionen Euro umfasst 32 Generatoren, Baumaschinen und Lastwagen. Deutschland stellt der Ukraine bilateral 18 Fahrzeuge im Wert von rund 600.000 Euro zur Verfügung, darunter Pick-ups und Minibusse, die Wadephul symbolisch übergab. "Seit Ende 2025 greifen russische Streitkräfte fahrende Züge, Nahverkehrszüge und Lokomotiven zunehmend mit Drohnen und Raketen an", sagte Wadephul. Die Unterstützung der Bahn sei "von strategischer Bedeutung", da diese eines der wichtigsten Elemente gesellschaftlicher Stabilität in der Ukraine sei.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Thomas Peter/Reuters","link_url":"","media_local_id":"modNuHBf4ruD3HmW53H3","title":"Der deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU) und EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas überreichen eine Lieferung von Generatoren und Fahrzeugen in Kyjiw."}],"local_id":"bodNuHBf4ruD3HmW53H2"}],"created_at":1774985860,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eodJPjst5enQ5SR9VRLN","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1775036694,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1333,"local_id":"modNuHBf4ruD3HmW53H3","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1775036696,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eodJPjst5enQ5SR9VRLN/modNuHBf4ruD3HmW53H3.jpeg","user_id":"699597063303598dbe74d23f","user_locale":"en","version":160478,"width":2000}],"sort":"0000000069cc2284","updated_at":1775036696,"user_id":"6437b5f90b23ada1a0a468d3","user_locale":"en","version":160478},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bodJRVgE5enQ5SR9VRLS","text":"

Selenskyj: Orbán blockiert EU-Kredit, um Russland zu gefallen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán beschuldigt, den von der EU beschlossenen Hilfskredit in Höhe von 90 Milliarden Euro zu blockieren, "um Russland zu gefallen". Den Vorwurf erhob Selenskyj bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas in Kyjiw. Orbán verzögere damit dringend nötige Reparaturen an von Russland beschädigter Infrastruktur, die mit fünf Milliarden Euro aus dem Paket hätten finanziert werden sollen. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::QuoteContentBlock","author":"Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine","local_id":"bodJSLrC5enQ5SR9VRLT","text":""Und das alles nur, weil eine Person in Europa sich gegen ganz Europa stellt, nur um Moskau zu gefallen.""},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bodJSVTw5enQ5SR9VRLU","text":"

Hintergrund ist ein Streit über die Druschba-Pipeline, durch die russisches Öl über die Ukraine nach Ungarn und in die Slowakei fließt. Die Pipeline wurde im Januar bei einem mutmaßlich russischen Angriff beschädigt, Orbán verlangt ihre Öffnung als Bedingung für seine Zustimmung. Nach Angaben der Ukraine dauern die Reparaturen noch an.

60 der 90 Milliarden Euro sollen demnach in die ukrainische Armee fließen, um deren Kampffähigkeit in den Jahren 2026 und 2027 zu sichern. Selenskyj zeigte sich trotz des ungarischen Vetos zuversichtlich, dass die EU noch eine Lösung findet: "Europa denkt über eine Alternative nach und hat Ideen. Ich glaube, dass sie eine Lösung finden werden."

"}],"created_at":1774986368,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eodJRVgE5enQ5SR9VRLR","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069cc2480","updated_at":1774997163,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"6437b5f90b23ada1a0a468d3","user_locale":"en","version":160459},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bodJU6vZ5enQ5SR9VRLX","text":"

Selenskyj kündigt Videogespräch mit US-Vertretern zu möglichen Friedensbedingungen an

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat für morgen ein Videogespräch mit hochrangigen US-Vertretern angekündigt. Die US-Seite habe darum gebeten, sagte Selenskyj. Auf US-amerikanischer Seite sollen demnach der Sondergesandte Steve Witkoff, Trumps Berater Jared Kushner und Senator Lindsey Graham teilnehmen; die Ukraine wird von Selenskyj selbst und dem Sekretär des nationalen Sicherheitsrats, Rustem Umjerow, vertreten. Es gehe darum, "wo wir stehen" und wie nah ein dreiseitiges Treffen mit Russland sei.

Die Ukraine sei bereit, eine Waffenruhe dort zu vereinbaren, wo sie sich derzeit befinde, sagte Selenskyj. Das sei eine starke Kompromisssituation für eine diplomatische Lösung. Russland habe den USA nach Selenskyjs Angaben neue Fristen für seine Kriegsziele genannt: Die ukrainischen Streitkräfte sollen sich binnen zwei Monaten aus dem Donbass zurückziehen, dann ende der Krieg. Andernfalls wolle Russland das Gebiet militärisch einnehmen und dann neue Bedingungen stellen. Selenskyj wies das zurück: "Wenn ihr Ziel nur der Donbass ist, warum sagen sie dann, dass sie weiter vorrücken werden?"

"}],"created_at":1774986669,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eodJU6vZ5enQ5SR9VRLW","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069cc25ad","updated_at":1774997244,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"6437b5f90b23ada1a0a468d3","user_locale":"en","version":160460},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bodN9dHP26oC4ySfQKd3","text":"

Ukrainische Einheiten rücken bei Pokrowsk und Kupjansk vor

In den Regionen Donezk und Charkiw sind ukrainische Streitkräfte bei den umkämpften Städten Pokrowsk und Kupjansk vorgerückt. Das teilte das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebericht mit. Demnach belegen geolokalisierte Aufnahmen ukrainische Vorstöße innerhalb von Siedlungen am Rand der jeweiligen Städte. Bei Pokrowsk wehrten sich die ukrainischen Kräfte gegen mehrfache russische Angriffe nordwestlich der Stadt.

Auch russische Kräfte drangen in der Region Donezk vor. Im Südosten der Stadt Kostjantyniwka sowie am östlichen Stadtrand stießen sie vor. An mehreren anderen Stellen kam es zu weiteren intensiven Angriffen im Rahmen der russischen Frühlingsoffensive.

Mehr dazu lesen Sie hier:

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"bodNFRLe2pvc6SpWV5wP","oembed_json":"{"_id":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell","type":"web","provider_name":"Website","title":"Ukrainische Truppen stoßen bei Pokrowsk und Kupjansk vor","kicker":"Ukrainekarte aktuell","description":"Ukrainische Kräfte nehmen im Kampf um die Städte Pokrowsk und Kupjansk weiteres Gelände ein. Russische Einheiten dringen hingegen bei Kostjantyniwka vor.","domain":"www.zeit.de","color":"#333333","icon":"https://static.zeit.de/p/zeit.web/icons/apple-touch-icon.png","icon_width":0,"icon_height":0,"thumbnail_url":"https://img.zeit.de/politik/ausland/2023-09/karte-ukraine-krieg-russland-frontverlauf-truppenbewegungen-teaserbild/wide__1300x731","thumbnail_width":1300,"thumbnail_height":731}","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell"}],"created_at":1775028512,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eodN9dHP26oC4ySfQKd2","local_status":0,"media":[],"publish_at":0,"sort":"0000000069ccc920","updated_at":1775029681,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"67bf2b0825b29b6fdfd081d1","user_locale":"en","version":160475},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bodPrf7L2f6aF1V1Y1K6","text":"

Russische Ölexporte über die Ostsee nach ukrainischen Angriffen gestoppt

Infolge ukrainischer Drohnenangriffe sind die Öl- und ​Flüssigerdgas-Exporte aus den russischen Ostsee-Häfen Primorsk und Ust-Luga finnischen Angaben zufolge gestoppt worden. Wie die finnische Grenzschutzbehörde, die den Schiffsverkehr in der Region überwacht, mitteilte, steht die Verladung auf Tanker seit gut einer Woche weitgehend still. Derzeit würden nur "einzelne Schiffe" die ⁠beiden Ölhäfen verlassen, sagte Mikko Hirvi, Leiter der ​Abteilung für maritime Sicherheit beim finnischen Grenzschutz, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Es hatte zuletzt mehrere ukrainische Angriffe auf die Häfen gegeben, ​am Dienstag wurde etwa zum fünften Mal innerhalb von zehn Tagen Ust-Luga getroffen.

"}],"created_at":1775047651,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eodPrf7L2f6aF1V1Y1K5","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069cd13e3","updated_at":1775049892,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"682340d17bc70972e7034f6d","user_locale":"en","version":160487},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bodPtBxM2f6aF1V1Y1K9","text":"

Vier Tote nach russischem Angriff auf Tscherkassy

Bei einem russischen Drohnenangriff in der zentralukrainischen Region Tscherkassy sind vier Menschen getötet worden. Das teilte der Gouverneur der Region, Ihor Taburez, über Telegram mit. Der Angriff dauere noch an. Er forderte die Einwohner auf, Schutz zu suchen. 

"}],"created_at":1775047944,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eodPtBxM2f6aF1V1Y1K8","local_status":0,"media":[],"publish_at":0,"sort":"0000000069cd1508","updated_at":1775048633,"updated_by":"610947729415d50666321dfb","user_id":"682340d17bc70972e7034f6d","user_locale":"en","version":160486},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bodPxiz42f6aF1V1Y1KF","text":"

Russland lehnt Waffenruhe über Ostern ab

Die russische Regierung hat einen ukrainischen Vorschlag für eine Waffenruhe zu Ostern zurückgewiesen. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria ​Sacharowa, begründete das Ablehnen mit der Unterstellung, dass es der Ukraine lediglich darum gehe, Verluste des Militärs auszugleichen, die Armee neu zu gruppieren und die ukrainischen Streitkräfte auf die Fortsetzung der Kämpfe vorzubereiten. Der Vorschlag sei aus russischer Sicht eine PR-Aktion. 

Selenskyj hatte zuvor angekündigt, er wolle US-Vermittler bitten, Russland das ukrainische ​Angebot für eine Oster-Waffenruhe bei Angriffen auf die Energie-Infrastruktur zu übermitteln. "Wenn sie uns angreifen, werden wir antworten. Wenn sie zustimmen, die Angriffe auf ‌unsere Energie-Infrastruktur ⁠einzustellen, werden wir dies ebenfalls tun", sagte Selenskyj. ​Die russische Führung hatte wiederum mitgeteilt, ihr lägen keine detaillierten Vorschläge vor.

"}],"created_at":1775050192,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eodPxiz42f6aF1V1Y1KE","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069cd1dd0","updated_at":1775051329,"updated_by":"682340d17bc70972e7034f6d","user_id":"682340d17bc70972e7034f6d","user_locale":"en","version":160489},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bodQe9uU5g8j6Z1k86Gs","text":"

Vier Tote nach Explosion einer Drohne in der Ukraine

In der Zentralukraine sind nach einer Drohnenexplosion vier Menschen getötet worden. Sie haben sich einer abgestürzten Drohne aus Neugier genähert, wie die Staatsanwaltschaft des Gebiets Tscherkassy mitteilte. 

Der Flugkörper sei während eines Luftalarms im Landkreis Solotonoscha auf offenem Gelände außerhalb von Ortschaften herabgestürzt. Nach Angaben von Gouverneur Ihor Taburez handelte es sich um eine russische Drohne. 

"}],"created_at":1775056341,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eodQe9uU5g8j6Z1k86Gr","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069cd35d5","updated_at":1775057131,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"6437b6e23676d933e8e270db","user_locale":"en","version":160491},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bodRdwEb2HCpaMvj4W7o","text":"

Selenskyj spricht mit Trump-Vertretern über Friedensprozess

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat mit den Unterhändlern von US-Präsident Donald Trump über den Friedensprozess für sein Land gesprochen. Selenskyj schrieb auf X, von US-Seite seien der Sondergesandte Steve Witkoff, Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und Senator Lindsey Graham zugeschaltet gewesen. Auch Nato-Generalsekretär Mark Rutte nahm demnach an der Videoschalte teil. 
"Die Ukraine schätzt jeden Einsatz Amerikas, einen würdigen Frieden zu schaffen", schrieb Selenskyj in Kyjiw. Man sei übereingekommen, dass die Teams in den kommenden Tagen weiter an einem Dokument über US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine arbeiten. "Das ist, was den Weg zu einem zuverlässigen Ende des Krieges bahnen kann", sagte er. Vor der Besprechung mit den USA hatte sich Selenskyj mit dem britischen Premier Keir Starmer und Norwegens Regierungschef Jonas Gahr Store abgestimmt.

Zuletzt hatte der ukrainische Präsident von Druck der USA berichtet, die Ukraine solle – wie von Russland gefordert – ihre letzten Stellungen im Industrierevier Donbass aufgeben für einen Frieden. Kremlsprecher Dmitri Peskow forderte in Moskau, Selenskyj solle darüber heute (Mittwoch) eine Entscheidung fällen. 

"}],"created_at":1775067512,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eodRdwEb2HCpaMvj4W7n","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069cd6178","updated_at":1775067660,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"6660320d3adc16809c40a309","user_locale":"en","version":160494}]},"uniqueId":"1z9","isSSR":true,"configuration":{"refresh":"notify","sort":"desc","sortControls":"off","limit":15,"deepLinkLimit":0,"deepLinkDepth":0,"webEmbedDefaultConstraint":"consent","webEmbedConstraints":{},"useSlideshow":true,"automaticSummaryHighlightsLimit":8,"eventTagNavigation":"filter-auto","sharing":"off","layout":"default","layoutAuthorPosition":"top","layoutEventTagPosition":"top","styleUseCards":false,"styleInvertTime":false,"styleInvertHighlightEvents":false,"styleInvertStickyEvents":false,"styleInvertSummaryEvents":false,"stylePrimaryColor":"","stylePrimaryColorDark":"","styleSecondaryColor":"","styleSecondaryColorDark":"","styleTextColor":"","styleTextColorDark":"","styleTextMutedColor":"","styleTextMutedColorDark":"","styleBgColor":"","styleBgColorDark":"","styleEventHighlightBgColor":"","styleEventHighlightBgColorDark":"","styleEventStickyBgColor":"","styleEventStickyBgColorDark":"","styleEventSummaryBgColor":"","styleEventSummaryBgColorDark":"","commentsMode":"default","highlightSummaryType":"chapters","sportsShowScoreboard":true,"sportsShowScorerList":false,"injectSchemaOrg":"auto","locale":"de","colorScheme":"light","useCookies":"all"},"liveblogThemeConfiguration":{"refresh":"notify","sort":"desc","sortControls":"off","limit":15,"deepLinkLimit":0,"deepLinkDepth":0,"webEmbedDefaultConstraint":"consent","webEmbedConstraints":{},"useSlideshow":true,"automaticSummaryHighlightsLimit":8,"eventTagNavigation":"filter-auto","sharing":"off","layout":"default","layoutAuthorPosition":"top","layoutEventTagPosition":"top","styleUseCards":false,"styleInvertTime":false,"styleInvertHighlightEvents":false,"styleInvertStickyEvents":false,"styleInvertSummaryEvents":false,"stylePrimaryColor":"","stylePrimaryColorDark":"","styleSecondaryColor":"","styleSecondaryColorDark":"","styleTextColor":"","styleTextColorDark":"","styleTextMutedColor":"","styleTextMutedColorDark":"","styleBgColor":"","styleBgColorDark":"","styleEventHighlightBgColor":"","styleEventHighlightBgColorDark":"","styleEventStickyBgColor":"","styleEventStickyBgColorDark":"","styleEventSummaryBgColor":"","styleEventSummaryBgColorDark":"","commentsMode":"default","highlightSummaryType":"chapters","sportsShowScoreboard":true,"sportsShowScorerList":false,"injectSchemaOrg":"auto"},"sharedThemeConfiguration":{"locale":"de","colorScheme":"light","useCookies":"all"},"schemaOrg":"{"@context":"https://schema.org","@type":"LiveBlogPosting","author":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"liveBlogUpdate":[{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj spricht mit Trump-Vertretern über Friedensprozess","articleBody":"Selenskyj spricht mit Trump-Vertretern über FriedensprozessDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat mit den Unterhändlern von US-Präsident Donald Trump über den Friedensprozess für sein Land gesprochen. Selenskyj schrieb auf X, von US-Seite seien der Sondergesandte Steve Witkoff, Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und Senator Lindsey Graham zugeschaltet gewesen. Auch Nato-Generalsekretär Mark Rutte nahm demnach an der Videoschalte teil. "Die Ukraine schätzt jeden Einsatz Amerikas, einen würdigen Frieden zu schaffen", schrieb Selenskyj in Kyjiw. Man sei übereingekommen, dass die Teams in den kommenden Tagen weiter an einem Dokument über US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine arbeiten. "Das ist, was den Weg zu einem zuverlässigen Ende des Krieges bahnen kann", sagte er. Vor der Besprechung mit den USA hatte sich Selenskyj mit dem britischen Premier Keir Starmer und Norwegens Regierungschef Jonas Gahr Store abgestimmt.Zuletzt hatte der ukrainische Präsident von Druck der USA berichtet, die Ukraine solle – wie von Russland gefordert – ihre letzten Stellungen im Industrierevier Donbass aufgeben für einen Frieden. Kremlsprecher Dmitri Peskow forderte in Moskau, Selenskyj solle darüber heute (Mittwoch) eine Entscheidung fällen. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-01T18:18:32.000Z","dateModified":"2026-04-01T18:21:00.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Annika Benzing"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Vier Tote nach Explosion einer Drohne in der Ukraine","articleBody":"Vier Tote nach Explosion einer Drohne in der UkraineIn der Zentralukraine sind nach einer Drohnenexplosion vier Menschen getötet worden. Sie haben sich einer abgestürzten Drohne aus Neugier genähert, wie die Staatsanwaltschaft des Gebiets Tscherkassy mitteilte. Der Flugkörper sei während eines Luftalarms im Landkreis Solotonoscha auf offenem Gelände außerhalb von Ortschaften herabgestürzt. Nach Angaben von Gouverneur Ihor Taburez handelte es sich um eine russische Drohne. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-01T15:12:21.000Z","dateModified":"2026-04-01T15:25:31.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Iven Fenker"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russland lehnt Waffenruhe über Ostern ab","articleBody":"Russland lehnt Waffenruhe über Ostern abDie russische Regierung hat einen ukrainischen Vorschlag für eine Waffenruhe zu Ostern zurückgewiesen. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria ​Sacharowa, begründete das Ablehnen mit der Unterstellung, dass es der Ukraine lediglich darum gehe, Verluste des Militärs auszugleichen, die Armee neu zu gruppieren und die ukrainischen Streitkräfte auf die Fortsetzung der Kämpfe vorzubereiten. Der Vorschlag sei aus russischer Sicht eine PR-Aktion. Selenskyj hatte zuvor angekündigt, er wolle US-Vermittler bitten, Russland das ukrainische ​Angebot für eine Oster-Waffenruhe bei Angriffen auf die Energie-Infrastruktur zu übermitteln. "Wenn sie uns angreifen, werden wir antworten. Wenn sie zustimmen, die Angriffe auf ‌unsere Energie-Infrastruktur ⁠einzustellen, werden wir dies ebenfalls tun", sagte Selenskyj. ​Die russische Führung hatte wiederum mitgeteilt, ihr lägen keine detaillierten Vorschläge vor.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-01T13:29:52.000Z","dateModified":"2026-04-01T13:48:49.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johanna Sethe"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Vier Tote nach russischem Angriff auf Tscherkassy","articleBody":"Vier Tote nach russischem Angriff auf TscherkassyBei einem russischen Drohnenangriff in der zentralukrainischen Region Tscherkassy sind vier Menschen getötet worden. Das teilte der Gouverneur der Region, Ihor Taburez, über Telegram mit. Der Angriff dauere noch an. Er forderte die Einwohner auf, Schutz zu suchen. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-01T12:52:24.000Z","dateModified":"2026-04-01T13:03:53.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johanna Sethe"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russische Ölexporte über die Ostsee nach ukrainischen Angriffen gestoppt","articleBody":"Russische Ölexporte über die Ostsee nach ukrainischen Angriffen gestopptInfolge ukrainischer Drohnenangriffe sind die Öl- und ​Flüssigerdgas-Exporte aus den russischen Ostsee-Häfen Primorsk und Ust-Luga finnischen Angaben zufolge gestoppt worden. Wie die finnische Grenzschutzbehörde, die den Schiffsverkehr in der Region überwacht, mitteilte, steht die Verladung auf Tanker seit gut einer Woche weitgehend still. Derzeit würden nur "einzelne Schiffe" die ⁠beiden Ölhäfen verlassen, sagte Mikko Hirvi, Leiter der ​Abteilung für maritime Sicherheit beim finnischen Grenzschutz, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.Es hatte zuletzt mehrere ukrainische Angriffe auf die Häfen gegeben, ​am Dienstag wurde etwa zum fünften Mal innerhalb von zehn Tagen Ust-Luga getroffen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-01T12:47:31.000Z","dateModified":"2026-04-01T13:24:52.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johanna Sethe"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukrainische Einheiten rücken bei Pokrowsk und Kupjansk vor","articleBody":"Ukrainische Einheiten rücken bei Pokrowsk und Kupjansk vorIn den Regionen Donezk und Charkiw sind ukrainische Streitkräfte bei den umkämpften Städten Pokrowsk und Kupjansk vorgerückt. Das teilte das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebericht mit. Demnach belegen geolokalisierte Aufnahmen ukrainische Vorstöße innerhalb von Siedlungen am Rand der jeweiligen Städte. Bei Pokrowsk wehrten sich die ukrainischen Kräfte gegen mehrfache russische Angriffe nordwestlich der Stadt.Auch russische Kräfte drangen in der Region Donezk vor. Im Südosten der Stadt Kostjantyniwka sowie am östlichen Stadtrand stießen sie vor. An mehreren anderen Stellen kam es zu weiteren intensiven Angriffen im Rahmen der russischen Frühlingsoffensive.Mehr dazu lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-01T07:28:32.000Z","dateModified":"2026-04-01T07:48:01.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Elizabeth Rushton"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell","headline":"Ukrainische Truppen stoßen bei Pokrowsk und Kupjansk vor","description":"Ukrainische Kräfte nehmen im Kampf um die Städte Pokrowsk und Kupjansk weiteres Gelände ein. Russische Einheiten dringen hingegen bei Kostjantyniwka vor.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj kündigt Videogespräch mit US-Vertretern zu möglichen Friedensbedingungen an","articleBody":"Selenskyj kündigt Videogespräch mit US-Vertretern zu möglichen Friedensbedingungen anDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat für morgen ein Videogespräch mit hochrangigen US-Vertretern angekündigt. Die US-Seite habe darum gebeten, sagte Selenskyj. Auf US-amerikanischer Seite sollen demnach der Sondergesandte Steve Witkoff, Trumps Berater Jared Kushner und Senator Lindsey Graham teilnehmen; die Ukraine wird von Selenskyj selbst und dem Sekretär des nationalen Sicherheitsrats, Rustem Umjerow, vertreten. Es gehe darum, "wo wir stehen" und wie nah ein dreiseitiges Treffen mit Russland sei.Die Ukraine sei bereit, eine Waffenruhe dort zu vereinbaren, wo sie sich derzeit befinde, sagte Selenskyj. Das sei eine starke Kompromisssituation für eine diplomatische Lösung. Russland habe den USA nach Selenskyjs Angaben neue Fristen für seine Kriegsziele genannt: Die ukrainischen Streitkräfte sollen sich binnen zwei Monaten aus dem Donbass zurückziehen, dann ende der Krieg. Andernfalls wolle Russland das Gebiet militärisch einnehmen und dann neue Bedingungen stellen. Selenskyj wies das zurück: "Wenn ihr Ziel nur der Donbass ist, warum sagen sie dann, dass sie weiter vorrücken werden?"","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-31T19:51:09.000Z","dateModified":"2026-03-31T22:47:24.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Luis Kumpfmüller"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj: Orbán blockiert EU-Kredit, um Russland zu gefallen","articleBody":"Selenskyj: Orbán blockiert EU-Kredit, um Russland zu gefallenDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán beschuldigt, den von der EU beschlossenen Hilfskredit in Höhe von 90 Milliarden Euro zu blockieren, "um Russland zu gefallen". Den Vorwurf erhob Selenskyj bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas in Kyjiw. Orbán verzögere damit dringend nötige Reparaturen an von Russland beschädigter Infrastruktur, die mit fünf Milliarden Euro aus dem Paket hätten finanziert werden sollen. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-31T19:46:08.000Z","dateModified":"2026-03-31T22:46:03.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Luis Kumpfmüller"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Wadephul und Kallas übergeben Hilfslieferungen an Ukraine","articleBody":"Wadephul und Kallas übergeben Hilfslieferungen an UkraineDeutschland und die Europäische Union haben der ukrainischen Staatsbahn Material im Wert von rund zwei Millionen Euro übergeben. Außenminister Johann Wadephul (CDU) und EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas überreichten die Lieferungen zum Abschluss des EU-Außenministertreffens in Kyjiw, das erstmals in der ukrainischen Hauptstadt stattfand.Das EU-Paket im Wert von 1,4 Millionen Euro umfasst 32 Generatoren, Baumaschinen und Lastwagen. Deutschland stellt der Ukraine bilateral 18 Fahrzeuge im Wert von rund 600.000 Euro zur Verfügung, darunter Pick-ups und Minibusse, die Wadephul symbolisch übergab. "Seit Ende 2025 greifen russische Streitkräfte fahrende Züge, Nahverkehrszüge und Lokomotiven zunehmend mit Drohnen und Raketen an", sagte Wadephul. Die Unterstützung der Bahn sei "von strategischer Bedeutung", da diese eines der wichtigsten Elemente gesellschaftlicher Stabilität in der Ukraine sei.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-31T19:37:40.000Z","dateModified":"2026-04-01T09:44:56.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Luis Kumpfmüller"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eodJPjst5enQ5SR9VRLN/modNuHBf4ruD3HmW53H3.jpeg","caption":"Der deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU) und EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas überreichen eine Lieferung von Generatoren und Fahrzeugen in Kyjiw.","creditText":"Thomas Peter/Reuters","uploadDate":"2026-04-01T09:44:54.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eodJPjst5enQ5SR9VRLN/modNuHBf4ruD3HmW53H3.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russisches Chemieunternehmen meldet schwere Explosion in Nischnekamsk","articleBody":"Russisches Chemieunternehmen meldet schwere Explosion in NischnekamskEine heftige Explosion hat ein russisches Chemiewerk in der Teilrepublik Tatarstan getroffen. Das Unternehmen in Nischnekamsk teilte mit, zwei Menschen seien ums Leben gekommen, zudem gebe es mehr als 70 Verletzte. Als Ursache nannte der Betreiber demnach einen technischen Defekt. Kurz zuvor war jedoch nach Angaben der Aufsichtsbehörde Rosawiazija der Betrieb des nahegelegenen Flughafens eingeschränkt worden – eine Maßnahme, die häufig ergriffen wird, wenn Drohnen in der Region registriert werden.Die Explosion löste einen Brand aus, aus dem eine schwarze Rauchsäule weithin sichtbar über der Stadt mit 240.000 Einwohnern aufstieg. Durch die Druckwelle barsten Fenster an mehreren Wohnhäusern, wie Bürgermeister Radmir Beljajew der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge sagte. Nicht authentifizierte Videos in sozialen Netzwerken zeigten Abwehrversuche der russischen Flugabwehr in der Region.Nischnekamsk liegt in Luftlinie mehr als 1.200 Kilometer von der Ukraine entfernt und ist ein Zentrum der russischen Öl- und Chemieindustrie. In der Teilrepublik Tatarstan befindet sich zudem eine Drohnenproduktion.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-31T14:07:04.000Z","dateModified":"2026-04-01T07:08:05.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Eric Voigt"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_1816/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eodGeQ6bRBRT3BdP76kk/modN5U3K4ruD3HmWHX8K.jpeg","caption":"Rauch nach einem Feuer bei einem russischem Chemieunternehmen in Nischnekamsk","creditText":"Social Media/Reuters","uploadDate":"2026-04-01T07:08:02.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_851/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eodGeQ6bRBRT3BdP76kk/modN5U3K4ruD3HmWHX8K.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Deutschland will bei Aufklärung russischer Verbrechen in der Ukraine helfen","articleBody":"Deutschland will bei Aufklärung russischer Verbrechen in der Ukraine helfenDeutschland will Bundesaußenminister Johann Wadephul zufolge mehr Verantwortung bei der Aufklärung russischer Kriegsverbrechen in der Ukraine übernehmen. Die Bundesregierung habe dem Generalsekretär ​des Europarates mitgeteilt, dass sie ⁠Mitglied des Verwaltungsrates werden wolle, ​sagte Wadephul bei einem Besuch in Kyjiw. Deutschland ‌ist ⁠zudem Mitglied in ​der Schadensersatzkommission, die sich dafür einsetzt, dass Russland der 2022 überfallenen Ukraine Reparationen ​zahlen muss. Vor Beratungen mit den EU-Außenministern in der ukrainischen Hauptstadt kündigte der CDU-Politiker zudem an, dass Deutschland die humanitäre Hilfe für die Ukraine um weitere 70 Millionen Euro aufstocke.Wadephul warnte davor, Russland ⁠falsch einzuschätzen. "Wir machen uns ​keinerlei Illusionen über die Natur des Moskauer Regimes: ‌Die Bedrohung durch ‌Russland betrifft uns alle", sagte er. Zöge ​Präsident Wladimir Putin aus dem Ukrainekrieg den Schluss, dass sich Angriffskriege lohnen, dann würden ​weitere Attacken folgen. "Putin darf von der aktuellen Eskalation im Nahen Osten nicht profitieren", mahnte der Außenminister. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-31T11:32:01.000Z","dateModified":"2026-03-31T11:47:07.000Z","author":{"@type":"Person","name":"David Rech"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russland reagiert verhalten auf Vorschlag für Oster-Waffenruhe","articleBody":"Russland reagiert verhalten auf Vorschlag für Oster-WaffenruheAuf einen Vorschlag des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj für eine Oster-Waffenruhe hat Russland zurückhaltend reagiert. Man habe keine detaillierten Vorschläge gesehen und befürworte stattdessen ein umfassendes Friedensabkommen, sagte Dmitri Peskow, der Sprecher des russischen Präsidenten. Selenskyj hatte zuvor gesagt, dass einige Verbündete der Ukraine "Signale" gesendet hätten, angesichts der steigenden Energiepreise ihre Angriffe auf den russischen Ölsektor einzustellen. Die Ukraine sei demnach dazu bereit, falls Russland die Angriffe auf das ukrainische Energiesystem einstelle.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-31T11:13:42.000Z","dateModified":"2026-03-31T11:13:42.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Susanne Ködel"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukrainische und russische Truppen rücken bei Kostjantyniwka vor","articleBody":"Ukrainische und russische Truppen rücken bei Kostjantyniwka vorIn dem Kampf um die Stadt Kostjantyniwka sind ukrainische und russische Streitkräfte vorgerückt. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen belegen, wie ukrainische Kräfte östlich der Stadt entlang der Autobahn Richtung Pokrowsk vorstießen, während russische Kräfte im Südwesten weiteres Gelände einnahmen. Russland setzte auch seine in letzter Zeit intensivierten Gleitbombenangriffe auf die Stadt fort.Ukrainische Kräfte rückten auch südöstlich der Stadt Lyman voran, während russische Truppen an zwei Fronten in der Region Saporischschja vordrangen. Weitere geolokalisierte Aufnahmen belegen die russischen Vorstöße südwestlich der Stadt Huljaipole im Osten der Region sowie bei Orichiw im Westen.Weitere Informationen zu den Entwicklungen an der Front finden Sie hier:  ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-31T06:34:33.000Z","dateModified":"2026-03-31T07:11:39.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Elizabeth Rushton"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell","headline":"Ukrainische und russische Kräfte rücken bei Kostjantyniwka vor","description":"Im Kampf um die Stadt Kostjantyniwka in der Region Donezk sind Streitkräfte beider Seiten vorgestoßen. Russische Kräfte drangen auch in der Region Saporischschja vor.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russland meldet Schäden nach Drohnenangriff auf Ostseehafen","articleBody":"Russland meldet Schäden nach Drohnenangriff auf OstseehafenUkrainische ​Drohnen haben nach russischen Angaben erneut ​den Ostseehafen Ust-Luga beschädigt. Bei den Angriffen in der Region seien ⁠drei Menschen ​verletzt worden, darunter zwei ‌Kinder, teilte ‌Gouverneur Alexander Drosdenko ​mit. Zudem seien mehrere ​Gebäude beschädigt worden. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-31T06:28:07.000Z","dateModified":"2026-03-31T10:34:57.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sophia Reddig"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_572/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eodED3ge5r4M31chDotQ/modEK2ur4rcw4tkiCqxu.jpeg","caption":"Rauchwolken in Russland nach einem ukrainischen Drohnenangriff am 27. März","creditText":"Vantor/Reuters","uploadDate":"2026-03-31T06:43:41.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_268/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eodED3ge5r4M31chDotQ/modEK2ur4rcw4tkiCqxu.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Wadephul und Kallas zum Jahrestag von Butscha in der Ukraine","articleBody":"Wadephul und Kallas zum Jahrestag von Butscha in der UkraineAußenminister Johann Wadephul und die EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas sind gemeinsam mit Kollegen zu einem Besuch in der Ukraine eingetroffen. Die Spitzenpolitiker wollen am Vormittag bei einer Gedenkfeier an die Opfer des russischen Massakers in der Kleinstadt Butscha nordwestlich von Kyjiw erinnern. Später ist ein Ministertreffen in der Hauptstadt geplant. Der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha empfing die Spitzenpolitiker am Hauptbahnhof. Er schrieb auf Telegram: "Um die Gerechtigkeit in Europa wiederherzustellen, ist es unerlässlich, dass Russland für seine Verbrechen umfassend Rechenschaft ablegt." ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-31T06:03:35.000Z","dateModified":"2026-03-31T10:35:46.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sophia Reddig"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_768/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eodE2oxr5r4M31chDoZH/modEHq1P4rcw4tkiMBUm.jpeg","caption":"Außenminister Johann Wadephul und EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas bei einem Besuch in der Ukraine","creditText":"Ansgar Haase/dpa","uploadDate":"2026-03-31T06:39:46.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_360/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eodE2oxr5r4M31chDoZH/modEHq1P4rcw4tkiMBUm.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://x.com/andrii_sybiha/status/2038845532420936040","headline":"Andrii Sybiha 🇺🇦 on Twitter / X","description":"Welcome to Kyiv, dear European friends, @KajaKallas and fellow European ministers!Today, we commemorate the grim anniversary of the Bucha massacre. On that day, horrific pictures of slaughtered civilians shook the entire world to its core.Such a strong European presence on… pic.twitter.com/khlTcMXcTB— Andrii Sybiha 🇺🇦 (@andrii_sybiha) March 31, 2026nnn","image":{"@type":"ImageObject"}}]}],"dateModified":"2026-04-01T18:21:00.000Z","datePublished":"2022-01-21T09:12:20.000Z","coverageStartTime":"2022-01-21T10:00:00.000Z","headline":"Ukraine-Russland-Krise","image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Ukraine-Russland-Krise","startDate":"2022-01-21T10:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"Selenskyj spricht mit Trump-Vertretern über FriedensprozessDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat mit den Unterhändlern von US-Präsident Donald Trump über den Friedensprozess für sein Land gesprochen. Selenskyj schrieb auf X, von US-Seite seien der Sondergesandte Steve Witkoff, Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und Senator Lindsey Graham zugeschaltet gewesen. Auch Nato-Generalsekretär Mark Rutte nahm demnach an der Videoschalte teil. "Die Ukraine schätzt jeden Einsatz Amerikas, einen würdigen Frieden zu schaffen", schrieb Selenskyj in Kyjiw. Man sei übereingekommen, dass die Teams in den kommenden Tagen weiter an einem Dokument über US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine arbeiten. "Das ist, was den Weg zu einem zuverlässigen Ende des Krieges bahnen kann", sagte er. Vor der Besprechung mit den USA hatte sich Selenskyj mit dem britischen Premier Keir Starmer und Norwegens Regierungschef Jonas Gahr Store abgestimmt.Zuletzt hatte der ukrainische Präsident von Druck der USA berichtet, die Ukraine solle – wie von Russland gefordert – ihre letzten Stellungen im Industrierevier Donbass aufgeben für einen Frieden. Kremlsprecher Dmitri Peskow forderte in Moskau, Selenskyj solle darüber heute (Mittwoch) eine Entscheidung fällen. ","video":[]}"}“>

Annika Benzing
Annika Benzing

Selenskyj spricht mit Trump-Vertretern über Friedensprozess

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat mit den Unterhändlern von US-Präsident Donald Trump über den Friedensprozess für sein Land gesprochen. Selenskyj schrieb auf X, von US-Seite seien der Sondergesandte Steve Witkoff, Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und Senator Lindsey Graham zugeschaltet gewesen. Auch Nato-Generalsekretär Mark Rutte nahm demnach an der Videoschalte teil. 
„Die Ukraine schätzt jeden Einsatz Amerikas, einen würdigen Frieden zu schaffen“, schrieb Selenskyj in Kyjiw. Man sei übereingekommen, dass die Teams in den kommenden Tagen weiter an einem Dokument über US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine arbeiten. „Das ist, was den Weg zu einem zuverlässigen Ende des Krieges bahnen kann“, sagte er. Vor der Besprechung mit den USA hatte sich Selenskyj mit dem britischen Premier Keir Starmer und Norwegens Regierungschef Jonas Gahr Store abgestimmt.

Zuletzt hatte der ukrainische Präsident von Druck der USA berichtet, die Ukraine solle – wie von Russland gefordert – ihre letzten Stellungen im Industrierevier Donbass aufgeben für einen Frieden. Kremlsprecher Dmitri Peskow forderte in Moskau, Selenskyj solle darüber heute (Mittwoch) eine Entscheidung fällen. 

Iven Fenker
Iven Fenker

Vier Tote nach Explosion einer Drohne in der Ukraine

In der Zentralukraine sind nach einer Drohnenexplosion vier Menschen getötet worden. Sie haben sich einer abgestürzten Drohne aus Neugier genähert, wie die Staatsanwaltschaft des Gebiets Tscherkassy mitteilte. 

Der Flugkörper sei während eines Luftalarms im Landkreis Solotonoscha auf offenem Gelände außerhalb von Ortschaften herabgestürzt. Nach Angaben von Gouverneur Ihor Taburez handelte es sich um eine russische Drohne. 

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Russland lehnt Waffenruhe über Ostern ab

Die russische Regierung hat einen ukrainischen Vorschlag für eine Waffenruhe zu Ostern zurückgewiesen. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria ​Sacharowa, begründete das Ablehnen mit der Unterstellung, dass es der Ukraine lediglich darum gehe, Verluste des Militärs auszugleichen, die Armee neu zu gruppieren und die ukrainischen Streitkräfte auf die Fortsetzung der Kämpfe vorzubereiten. Der Vorschlag sei aus russischer Sicht eine PR-Aktion. 

Selenskyj hatte zuvor angekündigt, er wolle US-Vermittler bitten, Russland das ukrainische ​Angebot für eine Oster-Waffenruhe bei Angriffen auf die Energie-Infrastruktur zu übermitteln. „Wenn sie uns angreifen, werden wir antworten. Wenn sie zustimmen, die Angriffe auf ‌unsere Energie-Infrastruktur ⁠einzustellen, werden wir dies ebenfalls tun“, sagte Selenskyj. ​Die russische Führung hatte wiederum mitgeteilt, ihr lägen keine detaillierten Vorschläge vor.

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Vier Tote nach russischem Angriff auf Tscherkassy

Bei einem russischen Drohnenangriff in der zentralukrainischen Region Tscherkassy sind vier Menschen getötet worden. Das teilte der Gouverneur der Region, Ihor Taburez, über Telegram mit. Der Angriff dauere noch an. Er forderte die Einwohner auf, Schutz zu suchen. 

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Russische Ölexporte über die Ostsee nach ukrainischen Angriffen gestoppt

Infolge ukrainischer Drohnenangriffe sind die Öl- und ​Flüssigerdgas-Exporte aus den russischen Ostsee-Häfen Primorsk und Ust-Luga finnischen Angaben zufolge gestoppt worden. Wie die finnische Grenzschutzbehörde, die den Schiffsverkehr in der Region überwacht, mitteilte, steht die Verladung auf Tanker seit gut einer Woche weitgehend still. Derzeit würden nur „einzelne Schiffe“ die ⁠beiden Ölhäfen verlassen, sagte Mikko Hirvi, Leiter der ​Abteilung für maritime Sicherheit beim finnischen Grenzschutz, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Es hatte zuletzt mehrere ukrainische Angriffe auf die Häfen gegeben, ​am Dienstag wurde etwa zum fünften Mal innerhalb von zehn Tagen Ust-Luga getroffen.

Elizabeth Rushton
Elizabeth Rushton

Ukrainische Einheiten rücken bei Pokrowsk und Kupjansk vor

In den Regionen Donezk und Charkiw sind ukrainische Streitkräfte bei den umkämpften Städten Pokrowsk und Kupjansk vorgerückt. Das teilte das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebericht mit. Demnach belegen geolokalisierte Aufnahmen ukrainische Vorstöße innerhalb von Siedlungen am Rand der jeweiligen Städte. Bei Pokrowsk wehrten sich die ukrainischen Kräfte gegen mehrfache russische Angriffe nordwestlich der Stadt.

Auch russische Kräfte drangen in der Region Donezk vor. Im Südosten der Stadt Kostjantyniwka sowie am östlichen Stadtrand stießen sie vor. An mehreren anderen Stellen kam es zu weiteren intensiven Angriffen im Rahmen der russischen Frühlingsoffensive.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Selenskyj kündigt Videogespräch mit US-Vertretern zu möglichen Friedensbedingungen an

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat für morgen ein Videogespräch mit hochrangigen US-Vertretern angekündigt. Die US-Seite habe darum gebeten, sagte Selenskyj. Auf US-amerikanischer Seite sollen demnach der Sondergesandte Steve Witkoff, Trumps Berater Jared Kushner und Senator Lindsey Graham teilnehmen; die Ukraine wird von Selenskyj selbst und dem Sekretär des nationalen Sicherheitsrats, Rustem Umjerow, vertreten. Es gehe darum, „wo wir stehen“ und wie nah ein dreiseitiges Treffen mit Russland sei.

Die Ukraine sei bereit, eine Waffenruhe dort zu vereinbaren, wo sie sich derzeit befinde, sagte Selenskyj. Das sei eine starke Kompromisssituation für eine diplomatische Lösung. Russland habe den USA nach Selenskyjs Angaben neue Fristen für seine Kriegsziele genannt: Die ukrainischen Streitkräfte sollen sich binnen zwei Monaten aus dem Donbass zurückziehen, dann ende der Krieg. Andernfalls wolle Russland das Gebiet militärisch einnehmen und dann neue Bedingungen stellen. Selenskyj wies das zurück: „Wenn ihr Ziel nur der Donbass ist, warum sagen sie dann, dass sie weiter vorrücken werden?“

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Selenskyj: Orbán blockiert EU-Kredit, um Russland zu gefallen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán beschuldigt, den von der EU beschlossenen Hilfskredit in Höhe von 90 Milliarden Euro zu blockieren, „um Russland zu gefallen“. Den Vorwurf erhob Selenskyj bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas in Kyjiw. Orbán verzögere damit dringend nötige Reparaturen an von Russland beschädigter Infrastruktur, die mit fünf Milliarden Euro aus dem Paket hätten finanziert werden sollen. 
„Und das alles nur, weil eine Person in Europa sich gegen ganz Europa stellt, nur um Moskau zu gefallen.“

Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine

Hintergrund ist ein Streit über die Druschba-Pipeline, durch die russisches Öl über die Ukraine nach Ungarn und in die Slowakei fließt. Die Pipeline wurde im Januar bei einem mutmaßlich russischen Angriff beschädigt, Orbán verlangt ihre Öffnung als Bedingung für seine Zustimmung. Nach Angaben der Ukraine dauern die Reparaturen noch an.

60 der 90 Milliarden Euro sollen demnach in die ukrainische Armee fließen, um deren Kampffähigkeit in den Jahren 2026 und 2027 zu sichern. Selenskyj zeigte sich trotz des ungarischen Vetos zuversichtlich, dass die EU noch eine Lösung findet: „Europa denkt über eine Alternative nach und hat Ideen. Ich glaube, dass sie eine Lösung finden werden.“

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Wadephul und Kallas übergeben Hilfslieferungen an Ukraine

Deutschland und die Europäische Union haben der ukrainischen Staatsbahn Material im Wert von rund zwei Millionen Euro übergeben. Außenminister Johann Wadephul (CDU) und EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas überreichten die Lieferungen zum Abschluss des EU-Außenministertreffens in Kyjiw, das erstmals in der ukrainischen Hauptstadt stattfand.

Das EU-Paket im Wert von 1,4 Millionen Euro umfasst 32 Generatoren, Baumaschinen und Lastwagen. Deutschland stellt der Ukraine bilateral 18 Fahrzeuge im Wert von rund 600.000 Euro zur Verfügung, darunter Pick-ups und Minibusse, die Wadephul symbolisch übergab. „Seit Ende 2025 greifen russische Streitkräfte fahrende Züge, Nahverkehrszüge und Lokomotiven zunehmend mit Drohnen und Raketen an“, sagte Wadephul. Die Unterstützung der Bahn sei „von strategischer Bedeutung“, da diese eines der wichtigsten Elemente gesellschaftlicher Stabilität in der Ukraine sei.

Der deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU) und EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas überreichen eine Lieferung von Generatoren und Fahrzeugen in Kyjiw.
Der deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU) und EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas überreichen eine Lieferung von Generatoren und Fahrzeugen in Kyjiw. Thomas Peter/Reuters

Eric Voigt
Eric Voigt

Russisches Chemieunternehmen meldet schwere Explosion in Nischnekamsk

Eine heftige Explosion hat ein russisches Chemiewerk in der Teilrepublik Tatarstan getroffen. Das Unternehmen in Nischnekamsk teilte mit, zwei Menschen seien ums Leben gekommen, zudem gebe es mehr als 70 Verletzte. Als Ursache nannte der Betreiber demnach einen technischen Defekt. Kurz zuvor war jedoch nach Angaben der Aufsichtsbehörde Rosawiazija der Betrieb des nahegelegenen Flughafens eingeschränkt worden – eine Maßnahme, die häufig ergriffen wird, wenn Drohnen in der Region registriert werden.

Die Explosion löste einen Brand aus, aus dem eine schwarze Rauchsäule weithin sichtbar über der Stadt mit 240.000 Einwohnern aufstieg. Durch die Druckwelle barsten Fenster an mehreren Wohnhäusern, wie Bürgermeister Radmir Beljajew der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge sagte. Nicht authentifizierte Videos in sozialen Netzwerken zeigten Abwehrversuche der russischen Flugabwehr in der Region.

Nischnekamsk liegt in Luftlinie mehr als 1.200 Kilometer von der Ukraine entfernt und ist ein Zentrum der russischen Öl- und Chemieindustrie. In der Teilrepublik Tatarstan befindet sich zudem eine Drohnenproduktion.

Rauch nach einem Feuer bei einem russischem Chemieunternehmen in Nischnekamsk
Rauch nach einem Feuer bei einem russischem Chemieunternehmen in Nischnekamsk. Social Media/Reuters

David Rech
David Rech

Deutschland will bei Aufklärung russischer Verbrechen in der Ukraine helfen

Deutschland will Bundesaußenminister Johann Wadephul zufolge mehr Verantwortung bei der Aufklärung russischer Kriegsverbrechen in der Ukraine übernehmen. Die Bundesregierung habe dem Generalsekretär ​des Europarates mitgeteilt, dass sie ⁠Mitglied des Verwaltungsrates werden wolle, ​sagte Wadephul bei einem Besuch in Kyjiw.

Deutschland ‌ist ⁠zudem Mitglied in ​der Schadensersatzkommission, die sich dafür einsetzt, dass Russland der 2022 überfallenen Ukraine Reparationen ​zahlen muss. Vor Beratungen mit den EU-Außenministern in der ukrainischen Hauptstadt kündigte der CDU-Politiker zudem an, dass Deutschland die humanitäre Hilfe für die Ukraine um weitere 70 Millionen Euro aufstocke.

Wadephul warnte davor, Russland ⁠falsch einzuschätzen. „Wir machen uns ​keinerlei Illusionen über die Natur des Moskauer Regimes: ‌Die Bedrohung durch ‌Russland betrifft uns alle“, sagte er. Zöge ​Präsident Wladimir Putin aus dem Ukrainekrieg den Schluss, dass sich Angriffskriege lohnen, dann würden ​weitere Attacken folgen. „Putin darf von der aktuellen Eskalation im Nahen Osten nicht profitieren“, mahnte der Außenminister. 

„Wir wissen, ‌er hofft darauf, dass sich die Unterstützer ​der Ukraine irgendwann abwenden, aber wir werden ihm diesen ⁠Gefallen ​nicht tun.“

Bundesaußenminister Johann Wadephul

Susanne Ködel
Susanne Ködel

Russland reagiert verhalten auf Vorschlag für Oster-Waffenruhe

Auf einen Vorschlag des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj für eine Oster-Waffenruhe hat Russland zurückhaltend reagiert. Man habe keine detaillierten Vorschläge gesehen und befürworte stattdessen ein umfassendes Friedensabkommen, sagte Dmitri Peskow, der Sprecher des russischen Präsidenten. Selenskyj hatte zuvor gesagt, dass einige Verbündete der Ukraine „Signale“ gesendet hätten, angesichts der steigenden Energiepreise ihre Angriffe auf den russischen Ölsektor einzustellen. Die Ukraine sei demnach dazu bereit, falls Russland die Angriffe auf das ukrainische Energiesystem einstelle.

Elizabeth Rushton
Elizabeth Rushton

Ukrainische und russische Truppen rücken bei Kostjantyniwka vor

In dem Kampf um die Stadt Kostjantyniwka sind ukrainische und russische Streitkräfte vorgerückt. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen belegen, wie ukrainische Kräfte östlich der Stadt entlang der Autobahn Richtung Pokrowsk vorstießen, während russische Kräfte im Südwesten weiteres Gelände einnahmen. Russland setzte auch seine in letzter Zeit intensivierten Gleitbombenangriffe auf die Stadt fort.

Ukrainische Kräfte rückten auch südöstlich der Stadt Lyman voran, während russische Truppen an zwei Fronten in der Region Saporischschja vordrangen. Weitere geolokalisierte Aufnahmen belegen die russischen Vorstöße südwestlich der Stadt Huljaipole im Osten der Region sowie bei Orichiw im Westen.

Weitere Informationen zu den Entwicklungen an der Front finden Sie hier:  

Sophia Reddig
Sophia Reddig

Russland meldet Schäden nach Drohnenangriff auf Ostseehafen

Ukrainische ​Drohnen haben nach russischen Angaben erneut ​den Ostseehafen Ust-Luga beschädigt. Bei den Angriffen in der Region seien ⁠drei Menschen ​verletzt worden, darunter zwei ‌Kinder, teilte ‌Gouverneur Alexander Drosdenko ​mit. Zudem seien mehrere ​Gebäude beschädigt worden. 
Rauchwolken in Russland nach einem ukrainischen Drohnenangriff am 27. März
Rauchwolken in Russland nach einem ukrainischen Drohnenangriff am 27. März. Vantor/Reuters

Sophia Reddig
Sophia Reddig

Wadephul und Kallas zum Jahrestag von Butscha in der Ukraine

Außenminister Johann Wadephul und die EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas sind gemeinsam mit Kollegen zu einem Besuch in der Ukraine eingetroffen. Die Spitzenpolitiker wollen am Vormittag bei einer Gedenkfeier an die Opfer des russischen Massakers in der Kleinstadt Butscha nordwestlich von Kyjiw erinnern. Später ist ein Ministertreffen in der Hauptstadt geplant.

Der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha empfing die Spitzenpolitiker am Hauptbahnhof. Er schrieb auf Telegram: „Um die Gerechtigkeit in Europa wiederherzustellen, ist es unerlässlich, dass Russland für seine Verbrechen umfassend Rechenschaft ablegt.“ 

Außenminister Johann Wadephul und EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas bei einem Besuch in der Ukraine
Außenminister Johann Wadephul und EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas bei einem Besuch in der Ukraine. Ansgar Haase/dpa
Zum Eintreffen in Kyjiw warnten Wadephul und Kallas vor einer Absenkung der Unterstützung für die Ukraine. „Wir müssen klarmachen, dass wir den längeren Atem haben, dass wir geschlossen stehen, dass Nachlassen keine Option ist“, sagte der CDU-Politiker. 
„Die Ukrainerinnen und Ukrainer sind Teil unserer europäischen Familie. Wir begleiten sie entschlossen auf dem Weg in die Europäische Union.“

Johann Wadephul, deutscher Außenminister

Bei den Beratungen soll es um die Frage gehen, wie sichergestellt werden kann, dass die russischen Kriegsverbrechen auch nach einem möglichen Waffenstillstand nicht straflos bleiben. Zudem dürfte die aktuelle Blockade von milliardenschweren EU-Finanzhilfen für die Ukraine durch Ungarn Thema sein.