Palantir zahlt Praktikanten solange bis zu 70.000 Euro im Jahr – damit sie nicht studieren
18, kein Studium – aber bis zu 70.000 Euro im Jahr: Der US-Datenkonzern Palantir Technologies macht Schulabgängern ein Angebot, das die klassische Uni plötzlich alt aussehen lässt.
18, kein Studium – aber bis zu 70.000 Euro im Jahr: Der US-Datenkonzern Palantir Technologies macht Schulabgängern in UK ein Angebot, das die klassische Uni plötzlich alt aussehen lässt.
Fellowship statt Hörsaal
Mit dem neuen „Meritocracy Fellowship“ richtet sich Palantir-Gründer Alex Karp gezielt an 18-Jährige, die eigentlich Informatik studieren wollten. Statt Hörsaal geht es direkt ins Londoner Office – Vollzeit, an echten Projekten aus Regierung und Wirtschaft. Zuerst hat die „Sun“ darüber berichtet.
Die Teilnehmer arbeiten dort an KI-Systemen und sollen vom ersten Tag an produktiv sein.
Die Botschaft ist klar
Für Palantir ist das mehr als ein Praktikum. Es ist ein Angriff auf das klassische Ausbildungsmodell. Die Uni halte mit der Geschwindigkeit von KI nicht mehr Schritt, sagt UK-Chef Louis Mosley. Statt jahrelang Theorie zu lernen – und sich dabei womöglich zu verschulden – sei es sinnvoller, direkt im Unternehmen auszubilden.
Das Fellowship läuft fünf Monate von Oktober 2026 bis Februar 2027. Das Jahresgehalt von 60.000 Pfund wird auf die Dauer des Fellowships runtergerechnet. Wer überzeugt, bekommt ein Vollzeitangebot.
Palantir zielt bewusst auf genau die Talente, die sonst an Elite-Unis gegangen wären. Dahinter steckt ein größerer Trend: Tech-Konzerne holen sich ihre Leute immer früher – und bauen sie lieber selbst auf, als auf Universitäten zu warten.
Source: businessinsider.de