US-Regierung erhoben den Druck: Trump droht: „Kuba ist als Nächstes dran“

US-Regierung erhöht den DruckTrump droht: „Kuba ist als Nächstes dran“

28.03.2026, 10:22 Uhr

Trump-kritisiert-Merz
Nach dem Angriff der USA auf Venezuela hat Trump nun Kuba im Visier.

Trump hat es nicht nur auf den Iran abgesehen, sondern auch auf Kuba. Er spricht von „Übernahme“ und „Befreiung“. Zum Leidwesen der Zivilbevölkerung erhöht er mit Embargos den Druck auf das Regime. Nun verschärft er die Spannungen und spricht eine Drohung aus.

US-Präsident Donald Trump hat die Spannungen zwischen den USA und Kuba nochmals verschärft. Auf einem Kongress in Miami im US-Bundesstaat Florida sagte er: „Kuba ist als Nächstes dran.“ Was er genau damit meinte, blieb unklar. Direkt davor hatte er über militärische Erfolge in Venezuela gesprochen.

Unlängst hatte er bereits eine mögliche „Übernahme“ des sozialistischen Nachbarstaats angedeutet. Er glaube, dass er „die Ehre haben werde“, Kuba „in irgendeiner Form zu übernehmen“ oder zu „befreien“, hatte er im Weißen Haus gesagt. Konkreter wurde er nicht. Die Beziehungen zwischen Havanna und Washington sind seit der sozialistischen Revolution unter Fidel Castro 1959 angespannt.

Unter Trump übte die US-Regierung erhöhten Druck aus – besonders nach dem Angriff der USA in Venezuela. Dort wurde im Januar der mit Kuba verbündete Präsident Nicolás Maduro in der Hauptstadt Caracas festgenommen und nach New York ausgeflogen.

Durch das Ausbleiben der Öllieferungen aus Venezuela, zurückzuführen auf Trumps Einflussnahme, verschärfte sich die kubanische Wirtschaftskrise. Seither bleiben die Öllieferungen aus Venezuela aus, was schwere Folgen für die Bevölkerung des Inselstaats hat. Trump drohte überdies anderen Staaten mit Repressalien, sollten diese Öl an Kuba liefern.

Kubas veraltetes Stromerzeugungssystem ist in einem schlechten Zustand. Der Inselstaat hat zudem mit Lebensmittel- und Medikamentenknappheit zu kämpfen, die gezielt durch US-Embargos verschärft werden.

Quelle: ntv.de, toh/dpa

Source: n-tv.de