Serienstar Noah Wyle verrät: So rosig ist die Zukunft von „The Pitt“

Staffel 2 von „The Pitt“ läuft gerade, Staffel 3 ist in der Mache – und generell könnte die Serie „für immer weiterlaufen“, so Noah Wyle.
Die zweite Staffel der hochgelobten HBO-Max-Serie „The Pitt“ ist noch nicht einmal vollständig veröffentlicht worden, da fragen sich die Fans bereits, wie es mit dem Krankenhausdrama weitergehen wird. Im Rahmen des UK-Starts des Streamingdienstes, der dort erst am 26. März und damit über zwei Monate nach dem Launch in Deutschland erfolgt, stand „The Pitt“-Hauptdarsteller, -Drehbuchautor und -Produzent Noah Wyle (54) nun Rede und Antwort. Und was Dr. Michael „Robby“ Robinavitch dort laut „The Hollywood Reporter“ zu sagen hatte, ist alles andere als eine bittere Pille für die Anhänger.
Dass die Serie um eine dritte Staffel verlängert wird, ist schon seit Mitte Januar dieses Jahres fix. Nun enthüllte Wyle, dass diese bereits gute Fortschritte macht: „Wir arbeiten gerade an den Geschichten der Figuren für die dritte Staffel – für jeden einzelnen Charakter.“ Bei „The Pitt“ sei dies besonders spannend, aber auch herausfordernd, da sich jede Staffel um einen Zeitraum von nur 15 Stunden während eines normalen Tages in der Notaufnahme dreht. Daher müsse man „mit einem wesentlich feineren Pinsel arbeiten“, so Wyle.
Unendliche Aktualität?
Ein weiterer Vorteil, den das ungewöhnliche Format der Serie laut dem Star bietet: „Es hat etwas wirklich Faszinierendes, Alltagsmenschen dabei zu beobachten, wie sie versuchen, ihren Tag zu bewältigen. Geplagt von all den Prüfungen und Schwierigkeiten, die ihnen im Laufe eines Tages begegnen.“ Folglich könnte seiner Meinung nach „diese Serie für immer weiterlaufen“. Wie ein Mann, der sich akute Sorgen um eine Zukunft nach Staffel drei macht, klingt das jedenfalls nicht.
In dem Podiumsgespräch bezeichnete er „The Pitt“ zudem als „einen Ausdauertest für den Zuschauer, genau wie für die Figuren. Das macht die Beziehung so interessant.“ Dass die Serie auch außerhalb der USA so beliebt sein würde, war dennoch nicht zwangsläufig abzusehen. Schließlich ist das US-Gesundheitssystem, das in der Serie zuweilen vehement kritisiert wird, ein deutlich anderes im Vergleich zu Großbritannien oder auch Deutschland.
In seiner Heimat habe sich das Gesundheitssystem „zu einem gewinnorientierten System entwickelt, das die Qualität der Versorgung mindert“, kritisiert Wyle. Ziel der Serie müsse es daher stets sein, auf diese Missstände hinzuweisen, mit denen sich Mitarbeitende im Gesundheitswesen tagtäglich konfrontiert sehen. Er persönlich würde sich auch in den USA „eine flächendeckende Krankenversicherung für alle“ wünschen, so Wyle.
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Source: stern.de