Irankrieg: US-Geheimdienstdirektorin geht von intaktem Regime im Iran aus


  • Israel und die USA haben am 28. Februar einen gemeinsamen Angriff auf den Iran gestartet.
  • Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel und US-Militärstützpunkte in verschiedenen Staaten der Region.
  • Ajatollah Ali Chamenei, der mehr als drei Jahrzehnte Anführer des Iran war, wurde bei den Angriffen getötet.
  • Modschtaba Chamenei, der Sohn von Ali Chamenei, ist neues politisches und geistliches Oberhaupt des Iran.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
  • Mehr lesen Sie auf unserer Themenseite zum Iran.


hier:

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Trump verschiebt wegen Irankrieg Reise nach China

US-Präsident Donald Trump hat seine geplante Chinareise wegen des Kriegs im Iran verschoben. Er habe die chinesische Regierung um einen Aufschub von etwa einem Monat gebeten, sagte Trump. Ursprünglich wollte er vom 31. März bis zum 2. April nach China reisen und Präsident Xi Jinping treffen. Die chinesische Regierung hatte die Reise bislang nicht bestätigt.

Hier erfahren Sie mehr dazu: 

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Iran dementiert Berichte über direkten Kontakt mit den USA

Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat Berichte über jüngst ausgetauschte Nachrichten mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff zurückgewiesen. Sein letzter Kontakt mit Witkoff habe vor dem Beginn des Kriegs der USA und Israels gegen den Iran stattgefunden, teilte der Minister mit. "Jegliche gegenteilige Behauptung scheint einzig und allein darauf abzuzielen, Ölhändler und die Öffentlichkeit irrezuführen", schrieb Araghtschi.

Zuvor hatte das Portal Axios unter Berufung auf einen US-Beamten und eine informierte Quelle berichtet, dass zwischen beiden Seiten in den vergangenen Tagen angeblich ein direkter Kommunikationskanal reaktiviert worden sein soll.

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Schah-Sohn Pahlavi gründet Komitee für Übergangsjustiz

Der in den USA lebende Sohn des letzten iranischen Schahs hat ein Komitee zur Einrichtung einer Wahrheits- und Justizkommission im Iran gegründet. Das Komitee sei "mit der Ausarbeitung der regulatorischen Grundlagen für eine Übergangsjustiz beauftragt", schrieb der 65-jährige Reza Pahlavi im Onlinedienst X. Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi habe "zugestimmt, dieses Komitee zu leiten", fügte er hinzu.

Neben der 78-jährigen Ebadi sollen Pahlavi zufolge der Schriftsteller Iradsch Mesdaghi sowie Leyla Bahmany und Afschin Ellian Teil des Komitees werden. Sie verträten "vier Generationen iranischer Experten", teilte der Schah-Sohn mit.

Pahlavi hat sich für eine säkulare Demokratie im Iran ausgesprochen. In jüngster Zeit hatte er US-Präsident Donald Trump wiederholt aufgefordert, im Iran einzuschreiten. Die iranische Opposition ist gespalten, Teile davon kritisieren Pahlavi wegen seiner Unterstützung für Israel. Zudem distanzierte Pahlavi sich nie von der autokratischen Herrschaft seines Vaters.

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Israel startet neue Angriffe auf Teheran und Beirut

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben neue Angriffe auf den Iran und die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon geflogen. Die Armee teilte mit, sie habe mit groß angelegten Angriffen auf Infrastruktur des iranischen Regimes in ganz Teheran begonnen. Darüber hinaus sei Infrastruktur der Hisbollah in der libanesischen Hauptstadt Beirut unter Beschuss genommen worden.

Zuvor hatte die israelische Armee mitgeteilt, aus dem Iran abgefeuerte Raketen steuerten auf Israel zu. "Abwehrsysteme sind im Einsatz, um die Bedrohung abzufangen", hieß es. Menschen in den betroffenen Gebieten wurden aufgerufen, Schutzräume aufzusuchen.

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Libanesische Staatsagentur bestätigt israelische Angriffe

Die israelische Armee hat nach Angaben der libanesischen staatlichen Nachrichtenagentur NNA drei südliche Vororte von Beirut angegriffen. Israelische Kampfflugzeuge hätten Angriffe in den Gebieten Kafaat und Haret Hreik ausgeführt, berichtete NNA. Ein israelisches Kampfflugzeug habe zudem ein Wohngebäude in dem Gebiet Doha Aramun attackiert.

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Die Nacht im Überblick 

Israel hat in der Nacht erneut Angriffe auf den Libanon und den Iran geflogen, zuvor hatte das israelische Militär wegen Beschuss mehrfach Luftalarm gemeldet. Trotz eindringlicher Warnungen mehrerer Regierungen vor einer Bodenoffensive im Libanon mobilisiert Israel weitere Reservisten. In der Golfregion wurden in der Nacht mehrere Angriffe gemeldet, unter anderem auf einen Tanker vor der Küste des Emirats Fudschaira.

Lesen Sie hier die Zusammenfassung der Nacht: 

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Detonationen in Teheran

Die iranische Hauptstadt Teheran ist erneut von heftigen Explosionen erschüttert worden. Wie ein AFP-Reporter berichtete, waren im Zentrum der Stadt mehrere Detonationen zu hören. Zunächst war nicht ersichtlich, welche Orte getroffen worden waren.

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Israel versuchte, Laridschani in Teheran zu töten

Das israelische Militär hat übereinstimmenden Medienberichten zufolge versucht, den Chef des iranischen Nationalen Sicherheitsrates, Ali Laridschani, zu töten. Dieser war demnach Ziel eines nächtlichen Luftangriffs der israelischen Armee. Die israelische Armee warte nun auf die Ergebnisse des Angriffs, schrieb etwa die Ha’aretz. Es sei noch unklar, ob Laridschani wirklich getötet oder verletzt worden ist, hieß es dort unter Berufung auf israelische Repräsentanten.

Der Angriff soll nach Angaben der Times of Israel zudem dem Kommandeur Gholamreza Soleimani gegolten haben. Die israelischen Streitkräfte teilten auf X mit, Soleimani sei getötet worden.

Eine Stellungnahme des Iran liegt bislang nicht vor.

Auf X gab die israelische Armee zudem bekannt, in der Nacht zum Dienstag zahlreiche Ziele in Teheran, darunter Kommandozentralen und Munitionslager, angegriffen zu haben. Auch in Schiras griff die Armee eigenen Angaben zufolge militärische Einrichtungen an. In Täbris wurden demnach Abwehrsysteme zerstört. Der Iran bestätigte auch diese Angaben bisher nicht.

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Israel meldet Tod von Irans Sicherheitsratschef Ali Laridschani 

Der iranische Generalsekretär des Sicherheitsrats, Ali Laridschani, ist bei einem gezielten israelischen Luftangriff in der Nacht in Teheran getötet worden. Das teilte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz nach Angaben seines Büros mit. Eine Bestätigung vom Iran gab es zunächst nicht.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Vereinte Nationen berichten von Massenvertreibung im Libanon

Hunderttausende Menschen im Libanon haben den Vereinten Nationen zufolge nach der Ausweitung des Krieges in ihrem Land durch die israelische Armee ihre Häuser verlassen müssen. "Die Vertreibung nimmt unglaublich schnell zu", sagt der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe, Imran Riza. Viele Vertriebene hätten nur ihre Kleider mitnehmen können.

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Nach Angaben der libanesischen Regierung ist fast ein Fünftel der Bevölkerung auf der Flucht vor israelischen Angriffen und einer möglichen Bodenoffensive. Seit Anfang März tötete die israelische Armee demnach bislang über 800 Menschen.

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Trump kritisiert Nato-Verbündete

US-Präsident Donald Trump hat die Nato-Partner dafür kritisiert, dass diese sich nicht am Krieg gegen den Iran beteiligen wollen. Die meisten Verbündeten hätten ihm mitgeteilt, dass sie nicht in den Konflikt verwickelt werden wollten, teilte Trump auf seiner Onlineplattform mit. Dies überrasche ihn nicht, da er die Allianz schon immer als "Einbahnstraße" betrachtet habe.

Die USA hätten Milliarden Dollar zur Verteidigung der Nato-Verbündeten ausgegeben, schrieb er. Die USA benötigten ihre Hilfe jedoch nicht, da sie die iranische Marine, Luftwaffe und Führungsebene bereits ausgeschaltet hätten. Dies gelte auch für Verbündete wie Japan, Australien und Südkorea. 

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Revolutionsgarde bestätigt Tötung von Basidsch-Kommandeur Soleimani

Die iranische Revolutionsgarde hat die Tötung des Anführers der für die innere Sicherheit zuständigen Basidsch-Miliz durch einen israelischen Angriff bestätigt. Gholamresa Soleimani sei "einer terroristischen Attacke des amerikanisch-zionistischen Feindes" zum Opfer gefallen, hieß es auf der offiziellen Website der Revolutionsgarde.

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hatte am Morgen bekannt gegeben, dass die Streitkräfte seines Landes Soleimani und den iranischen Sicherheitschef Ali Laridschani getötet hätten. Der Tod Laridschanis wurde von iranischer Seite bisher nicht bestätigt.

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Iran bestätigt Tod von Sicherheitschef Ali Laridschani 

Der Iran hat bestätigt, dass Sicherheitschef Ali Laridschani getötet worden ist. Eine entsprechende Erklärung wurde am Abend vom obersten Nationalen Sicherheitsrat des Iran veröffentlicht, dessen Chef Laridschani war. Zuvor hatten iranische Medien über seinen Tod berichtet.

Damit bestätigte der Iran die Aussagen des israelischen Verteidigungsministers Katz, der am Morgen mitgeteilt hatte, Laridschani sei bei einem israelischen Angriff getötet worden. Das israelische Militär sah in Laridschani den "faktischen Anführer des Regimes" in Teheran, vor allem seit Kriegsbeginn. Ihm kam im iranischen Regime die Rolle des Generalsekretärs des Nationalen Sicherheitsrats zu.

Der oberste Nationale Sicherheitsrat sprach nach der Bestätigung seines Todes davon, dass er "nach einem lebenslangen Kampf für den Fortschritt des Irans und der Islamischen Revolution" zum "Märtyrer" geworden sei. Mit ihm seien auch sein Sohn und seine Leibwächter gestorben.

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Israel greift Basidsch-Miliz in Teheran an

Israels Armee bombardiert nach der Tötung des Kommandeurs der iranischen Basidsch-Einheiten, Gholamresa Soleimani, weiter Ziele der Miliz in Teheran. Die israelische Luftwaffe habe in den vergangenen Stunden Mitglieder dieser paramilitärischen Eliteeinheiten angegriffen, die an mehr als zehn verschiedenen Positionen in der iranischen Hauptstadt aktiv gewesen seien, teilte das israelische Militär mit. Zu möglichen Toten machte die Armee zunächst keine Angaben. Sie drohte mit weiteren Angriffen.

Soleimanis Tötung sowie die jüngsten Angriffe fügten den Fähigkeiten der Miliz "erheblichen und anhaltenden Schaden" zu, hieß es weiter. Israels Armee hatte im Laufe des Irankriegs eigenen Angaben zufolge unter anderem bereits Kontrollzentren der Miliz angegriffen. Diese habe daraufhin ihre Aktivitäten in andere Zentralen verlegt, die das Militär dann ebenfalls ins Visier genommen habe, teilte Israels Armee mit. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Die Basidsch-Miliz ist eine der fünf Säulen der Revolutionsgarde. Sie übt Kontrolle im öffentlichen Raum aus und agiert im Alltag als eine Art Moralpolizei. Im Januar war sie für die Niederschlagung der Proteste mit Tausenden Toten verantwortlich. 

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USA attackieren mit bunkerbrechenden Bomben iranische Ziele nahe Straße von Hormus

US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben Stellungen entlang der ⁠iranischen ​Küste nahe ‌der ‌Straße von Hormus angegriffen. Dabei seien bunkerbrechende Bomben eingesetzt worden, teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten mit. ​Die dort ​stationierten iranischen Marschflugkörper seien eine Gefahr ‌für ​die internationale Schifffahrt.

Die Spezialmunition besitzt besondere Durchdringungskraft. Sie kommt etwa bei Angriffen auf besonders verstärkte Einrichtungen oder unterirdische Bunkeranlagen zum Einsatz.

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Hours ago, U.S. forces successfully employed multiple 5,000-pound deep penetrator munitions on hardened Iranian missile sites along Iran’s coastline near the Strait of Hormuz. The Iranian anti-ship cruise missiles in these sites posed a risk to international shipping in the… pic.twitter.com/hgCSFH0cqO

— U.S. Central Command (@CENTCOM) March 17, 2026

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Golfstaaten melden Drohnen- und Raketenangriffe

Auch in dieser Nacht haben mehrere Golfstaaten Drohnen- und Raketenangriffe auf ihr Territorium gemeldet. Eine Übersicht: 

  • Irak: Die US-Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad soll auch in der Nacht wieder Ziel von einem Drohnenangriff gewesen sein. Das melden mehrere Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Sicherheitskreise. Erst vor wenigen Stunden waren von dort Drohnen- und Raketenangriffe gemeldet worden.
  • Vereinigte Arabische Emirate: Die Behörden des Landes teilten mit, dass die Flugabwehr "auf die Bedrohungen durch Raketen und Drohnen aus dem Iran" reagiere. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten von mehreren Explosionen in der Metropole Dubai
  • Saudi-Arabien: Das Verteidigungsministerium des Landes teilte mit, die Armee habe insgesamt sechs Drohnen im Osten des Landes zerstört
  • Kuwait: Die kuwaitische Armee schrieb im Onlinedienst X, dass die Flugabwehr des Landes aktiv sei und Raketen- und Drohnenangriffe abfange. Laut New York Times wurden im kuwaitischen Luftraum innerhalb von 24 Stunden zwei ballistische Raketen und 13 Drohnen entdeckt.

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Iran will Israel mit Mehrfachsprengköpfen beschossen haben

Der Iran hat nach eigenen Angaben Raketen mit Mehrfachsprengköpfen auf Israel abgefeuert. Es handelt sich dabei um Waffen, die darauf ausgelegt sind, maximalen Schaden zu verursachen, weil eine einzige Trägerrakete mehrere Ziele gleichzeitig angreifen kann. Zudem werden Abwehrmaßnahmen durch das gleichzeitige Eindringen vieler Gefechtsköpfe erschwert.

In einer von den iranischen Staatsmedien berichteten Erklärung der Revolutionsgarde hieß es, dass die Streitkräfte sowohl Mehrfachsprengkopfraketen vom Typ Chorramschahr-4 als auch vom Typ Ghadr eingesetzt hätten. Der Angriff habe auf ein Gebiet in der Nähe von Tel Aviv abgezielt. Dort, in der Stadt Ramat Gan, sind zwei Menschen getötet worden

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Die Revolutionsgarde bezeichnete den Angriff als Vergeltung für die Tötung des Generalsekretärs des nationalen Sicherheitsrats des Landes, Ali Laridschani, durch Israel. Von der Nachrichtenagentur AP gefilmtes Material zeigte den Abwurf der Munition von mindestens einer Rakete über Israel.

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Sechs Tote bei israelischen Luftangriffen auf Beiruts Zentrum

Bei israelischen Luftangriffen auf das Zentrum von Beirut sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens sechs Menschen getötet und 24 weitere verletzt worden. Betroffen waren die Stadtviertel Baschura, Basta und Sokak al-Blat, die alle in der Nähe libanesischer Regierungsgebäude liegen.

Das israelische Militär hatte vor dem Angriff auf Baschura gewarnt und zur Räumung eines Gebäudes aufgerufen. In den anderen Vierteln erfolgten die Angriffe laut libanesischen Medien ohne vorherige Warnung. Ein Fotograf der Nachrichtenagentur dpa berichtete, ein Hochhaus in Baschura sei vollständig zerstört worden. 

In der Nacht hatte die mit dem Iran verbündete Hisbollah erneut Raketen auf den Norden Israels abgefeuert. 

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Irans Außenminister sieht sein Land als widerstandsfähig

Irans Außenminister Abbas Araghtschi hält das politische System seines Landes auch im Krieg für stabil. Dabei sei es unerheblich, dass iranische Führungspersonen gezielt getötet werden. "Die An- oder Abwesenheit einer einzelnen Person hat keinen Einfluss auf die Struktur", sagte Araghtschi dem Sender Al-Dschasira. "Entscheidend ist, dass das politische System im Iran eine sehr solide Struktur ist."

Das habe sich auch nach der Tötung von Ajatollah Ali Chamenei bei einem israelischen Luftangriff auf Teheran gezeigt, sagte Araghtschi. "Sogar der Anführer wurde getötet. Aber das System arbeitete weiter und sorgte sofort für Ersatz. So wird es auch sein, wenn jemand anders getötet wird." Das gelte auch für ihn selbst: Würde er als Außenminister getötet, stünde bereits ein Nachfolger bereit.

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Israel meldet Tötung von iranischem Geheimdienstminister 

Israel hat nach Angaben von Verteidigungsminister Israel Katz in der Nacht den iranischen Geheimdienstminister Esmail Chatib getötet. Unabhängig bestätigt ist Chatibs Tod bislang nicht.

Katz zufolge ermächtigte Premierminister Benjamin Netanjahu das israelische Militär dazu, hochrangige iranische Beamte künftig ohne weitere Genehmigung zu töten.

Zuvor hatte unter anderem die israelische Zeitung Ha’aretz unter Berufung auf Sicherheitskreise von einem israelischen Angriff auf Chatib berichtet.

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Regierungsanhänger kommen zur Trauerfeier für Laridschani zusammen

Nach der Tötung des iranischen Sicherheitschefs Ali Laridschani sind in Teheran Regierungsanhänger zu einer Trauerzeremonie zusammengekommen. Das meldete die Nachrichtenagentur Fars. Ein Foto der Agentur zeigte den Sarg Laridschanis und den seines Sohnes, der ebenfalls bei dem israelischen Angriff getötet wurde.

Getrauert wurde auch um den getöteten Anführer der Basidsch-Miliz, Gholamresa Soleimani, sowie die Besatzung eines iranischen Kriegsschiffs, das die USA Anfang des Monats vor der Küste Sri Lankas versenkt hatten.

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Katar verurteilt Israels Angriff auf Gasanlagen

Katar hat Israel für einen Angriff auf Anlagen der iranischen Gasindustrie verantwortlich gemacht und diesen verurteilt. Es handle sich um einen "gefährlichen und unverantwortlichen Schritt inmitten der aktuellen militärischen Eskalation in der Region", schrieb der katarische Außenamtssprecher Madschid al-Ansari auf X.

Angriffe auf die Energieinfrastruktur bedrohten die globale Energiesicherheit sowie die Bevölkerung und die Umwelt, schrieb Al-Ansari. Angriffe aller Parteien auf lebenswichtige Anlagen müssten vermieden werden. Der Iran hatte nach dem Angriff gedroht, seinerseits Gasfelder und Raffinerien in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Katar zu attackieren. 

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Iran meldet Angriff auf weltweit größtes Gasfeld

Der Iran hat neue Angriffe auf Teile seiner Gasindustrie gemeldet. Betroffen ist das größte Gasfeld der Welt, South-Pars, das sich der Iran mit Katar teilt, meldeten das iranische Staatsfernsehen als auch die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Ob Israel oder die USA verantwortlich waren, blieb zunächst unklar.

Die Anlagen liegen in der Stadt Asaluyeh in der südiranischen Provinz Buschehr. Die Region ist zentral für den iranischen Energiesektor und deckt etwa 70 Prozent der heimischen Gasversorgung. 

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Fußballnationalmannschaft im Iran angekommen

Die Spielerinnen der iranischen Fußballnationalmannschaft sind wieder im Iran angekommen. Wie die Nachrichtenagentur Fars meldete, wurden die Spielerinnen zusammen mit ihren Betreuern an der türkisch-iranischen Grenze von Vertretern des Regimes begrüßt.

Der Mannschaft wurde nach dem Asien-Cup in Australien Asyl angeboten, was ein Großteil des Teams jedoch ablehnte.

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Iran meldet Hinrichtung eines schwedischen Staatsbürgers

Im Iran ist ein schwedischer Staatsbürger wegen angeblicher Spionagetätigkeit für Israel hingerichtet worden. Das teilten die iranischen Justizbehörden auf ihrer Plattform Misan Online mit. Es war die erste Hinrichtung im Iran seit Kriegsbeginn. 
Die schwedische Außenministerin Maria Malmer Stenergard reagierte bestürzt. Der Prozess habe rechtliche Standards verletzt, sagte sie. Schweden habe mehrfach ein faires Verfahren gefordert.

Den Angaben von Misan Online zufolge war der Schwede während des Zwölftagekriegs mit Israel im Juni vergangenen Jahres festgenommen worden. Er habe "Bilder und Informationen über wichtige Orte des Landes" an Mitarbeiter des israelischen Geheimdienstes Mossad weitergegeben, hieß es. Als Spion sei er in "sechs europäischen Ländern und in Tel Aviv" ausgebildet worden.

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Ölpreis steigt nach Angriff auf iranische Gasanlage

Nach dem Angriff auf eine Gasanlage im Iran ist der Ölpreis wieder gestiegen. So kostete Rohöl der Sorte Brent 108,25 Dollar, was einer Steigerung von etwa viereinhalb Prozent im Vergleich zum Vortag entspricht. Durch den Angriff auf das größte Gasfeld der Welt, South-Pars, das sich der Iran mit Katar teilt, wird am Markt eine weitere Eskalation befürchtet.

Der Ölpreis war zu Beginn der Woche zeitweise unter die Marke von 100 Dollar gefallen, unter anderem durch die Bemühungen mehrerer Staaten, den Öltransport jenseits der gesperrten Straße von Hormus zu organisieren.

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Trump lockert Regeln für die US-Schifffahrt

Der US-Präsident hat eine 60-tägige Ausnahme für den sogenannten Jones Act genehmigt, um die Energiekrise abzufedern. Damit dürften Güter wie Erdöl, Erdgas, Dünger und Kohle leichter in US-Häfen gelangen. Die Entscheidung von Präsident Trump sei "ein weiterer Schritt, um die kurzfristigen Störungen auf dem Ölmarkt abzufedern", schrieb die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, auf der Plattform X. Die Öl- und Gaspreise waren seit Kriegsbeginn stark gestiegen.

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President Trump’s decision to issue a 60-day Jones Act waiver is just another step to mitigate the short-term disruptions to the oil market as the U.S. military continues meeting the objectives of Operation Epic Fury.

This action will allow vital resources like oil, natural… https://t.co/q6xu36exzy

— Karoline Leavitt (@PressSec) March 18, 2026

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Das mehr als 100 Jahre alte Gesetz sieht vor, dass Frachtgut zwischen US-Häfen nur auf Schiffen transportiert werden darf, die in den USA gebaut wurden, in US-Besitz sind und deren Besetzung aus den USA stammt. Schon in der Vergangenheit gab es Kritik, der Jones Act steigere die Kosten für Reeder und damit auch für die Verbraucherinnen und Verbraucher.

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Nato verstärkt Flugabwehr in der Türkei

Ein zusätzliches Patriot-Raketenabwehrsystem soll auf dem türkischen Nato-Stützpunkt İncirlik für mehr Sicherheit sorgen. Laut einem Sprecher des türkischen Verteidigungsministeriums wird das System vom US-Stützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz in die Türkei verlegt. Damit reagiert die Nato auf die anhaltenden iranischen Raketenangriffe.

Ein Nato-Sprecher sagte, das Patriot-System ergänze zwei weitere Systeme in der Türkei. Weitere Details könne man zu dem Vorgang nicht nennen. Seit dem Beginn des Irankriegs wurden bereits drei Raketen aus dem Iran von einem Nato-Abwehrsystem an der Südgrenze in der Türkei abgefangen, zuletzt am Freitag. 

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Iran bestätigt Tötung des Geheimdienstministers Chatib

Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat die Tötung des Geheimdienstministers Esmail Chatib bekannt gegeben. Der Tod des Ministers erfülle die Führung in Teheran mit Trauer, schrieb Peseschkian auf der Plattform X.

Dass konkret Israel für die Tötung verantwortlich sein soll, bestätigte er nicht. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hatte mitgeteilt, Chatib sei in der vergangenen Nacht bei einem Angriff der israelischen Armee getötet worden.

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ترور ناجوانمردانه همکاران عزیزم اسماعیل خطیب، علی لاریجانی و عزیز نصیرزاده در کنار بعضی از اعضای خانواده و تیم همراهشان داغدارمان کرد.
شهادت دو عضو کابینه و دبیر شعام و سرداران نظامی و بسیجی را به مردم بزرگ ایران تسلیت می‌گویم. مطمئنم راهشان محکم‌تر از قبل ادامه خواهد داشت.

— Masoud Pezeshkian (@drpezeshkian) March 18, 2026

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Iran meldet Kontrolle über Brände an Gasanlagen

Nach Luftangriffen auf Anlagen der Gasindustrie am Persischen Golf ist die Lage laut iranischen Angaben unter Kontrolle. Das meldet die Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf den Gouverneur der Provinz Asalujeh, der sagte, die dadurch ausgelösten Brände seien eingedämmt worden.

Das Feuer, das noch brenne, stehe mit verbliebenen Gasen in den Leitungen in Zusammenhang. Sobald diese geleert seien, würden die Flammen von selbst erlöschen. Für die Bevölkerung umliegender Städte bestehe keine Gefahr.

Das Gasfeld South Pars ist die weltweit größte bekannte Gasreserve und liefert rund 70 Prozent der iranischen Gasversorgung.

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US-Geheimdienstkoordinatorin geht von intaktem Regime im Iran aus

Trotz der andauernden Angriffe ist die iranische Regierung nach Angaben des US-Geheimdienstes offenbar weiterhin arbeitsfähig. "Das Regime im Iran scheint intakt ​zu sein", sagt Tulsi Gabbard, Direktorin für Nationale Nachrichtendienste, zu Beginn ihrer jährlichen Anhörung vor einem Senatsausschuss.

Das Regime sei zwar weitgehend geschwächt. Dennoch sei der Iran weiter in der Lage, Interessen der USA und ihrer Verbündeten im Nahen Osten anzugreifen und tue dies auch. "Sollte ein feindliches Regime überleben, wird es in den kommenden Jahren versuchen, seine Raketen- und Drohnen-Kapazitäten wieder aufzubauen", gab sich Gabbard gewiss.

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UN-Schifffahrtsorganisation plant sicheren Korridor für Seeleute 

Durch einen sicheren Korridor will die UN-Schifffahrtsorganisation (IMO) rund 20.000 im Golf festsitzende Seeleute in Sicherheit bringen. Das von Bahrain, Japan, Panama, Singapur und den Vereinigten Arabischen Emiraten eingereichte ​Papier zielt darauf ab, die Evakuierung von Handelsschiffen zu erleichtern. Die USA unterstützen den Vorstoß. 
Wegen des Krieges im Iran und der Drohung des dortigen Regimes, Schiffe in der Straße von Hormus anzugreifen, liegen Hunderte Schiffe vor Anker. IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez zufolge sind durch den Konflikt mindestens sieben Seeleute getötet worden.

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CIA-Direktor weicht Fragen zu iranischen Raketenfähigkeiten aus

Bei einer Befragung im Kongress hat der Chef des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, John Ratcliffe, nicht gesagt, wann der Iran zu einem Raketenangriff auf Europa oder die USA in der Lage gewesen wäre. Der republikanische Senator Tom Cotton fragte Ratcliffe, ob der Iran schon binnen der nächsten sechs Monate die USA mit Raketen hätte bedrohen können. Der CIA-Direktor wich der Frage aus.

Ratcliffe sagte, dass ein ungehinderter Iran Raketen mit einer Reichweite von 3.000 Kilometern entwickeln und damit Europa ins Visier hätte nehmen können. Bei einer weiteren Verbesserung der Triebwerke hätte die iranische Regierung auch die USA bedrohen können. Vertreter der US-Regierung hatten kurz vor Beginn des Krieges eingeräumt, dass es davor keine geheimdienstlichen Anhaltspunkte für einen iranischen Präventivschlag gegen die USA gegeben habe. 

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Nato-Staaten suchen Lösung für Straße von Hormus

Die Nato-Verbündeten beraten Generalsekretär Mark Rutte zufolge gemeinsam darüber, wie die Straße von Hormus wieder geöffnet werden kann. "Wir sind ​uns natürlich alle einig, dass der Handel wieder aufgenommen werden muss", sagt Rutte bei einem Besuch in Norwegen. Die Alliierten arbeiteten gemeinsam an einer Lösung.

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IAEA bestätigt Einschlag nahe iranischem AKW

Am Dienstag ist ein Geschoss in unmittelbarer Nähe des iranischen Atomkraftwerks Buschehr eingeschlagen, wie die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) nun bestätigt hat. Ein Gebäude, 350 Meter vom Reaktor entfernt, wurde nach Angaben von IAEA-Chef Rafael Grossi getroffen und ​zerstört. Der Reaktor selbst sei unbeschädigt, Mitarbeiter seien nicht verletzt worden.

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Der republikanische Senator Tom Cotton fragte Ratcliffe, ob der Iran schon binnen der nächsten sechs Monate die USA mit Raketen hätte bedrohen können. Der CIA-Direktor wich der Frage aus.Ratcliffe sagte, dass ein ungehinderter Iran Raketen mit einer Reichweite von 3.000 Kilometern entwickeln und damit Europa ins Visier hätte nehmen können. Bei einer weiteren Verbesserung der Triebwerke hätte die iranische Regierung auch die USA bedrohen können. 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"Wir sind ​uns natürlich alle einig, dass der Handel wieder aufgenommen werden muss", sagt Rutte bei einem Besuch in Norwegen. Die Alliierten arbeiteten gemeinsam an einer Lösung.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-18T17:49:37.000Z","dateModified":"2026-03-18T17:49:37.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Angelika Finkenwirth"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"UN-Schifffahrtsorganisation plant sicheren Korridor für Seeleute ","articleBody":"UN-Schifffahrtsorganisation plant sicheren Korridor für Seeleute Durch einen sicheren Korridor will die UN-Schifffahrtsorganisation (IMO) rund 20.000 im Golf festsitzende Seeleute in Sicherheit bringen. Das von Bahrain, Japan, Panama, Singapur und den Vereinigten Arabischen Emiraten eingereichte ​Papier zielt darauf ab, die Evakuierung von Handelsschiffen zu erleichtern. Die USA unterstützen den Vorstoß. Wegen des Krieges im Iran und der Drohung des dortigen Regimes, Schiffe in der Straße von Hormus anzugreifen, liegen Hunderte Schiffe vor Anker. IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez zufolge sind durch den Konflikt mindestens sieben Seeleute getötet worden.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-18T17:20:26.000Z","dateModified":"2026-03-18T17:32:58.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alara Yilmaz"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"US-Geheimdienstkoordinatorin geht von intaktem Regime im Iran aus","articleBody":"US-Geheimdienstkoordinatorin geht von intaktem Regime im Iran ausTrotz der andauernden Angriffe ist die iranische Regierung nach Angaben des US-Geheimdienstes offenbar weiterhin arbeitsfähig. "Das Regime im Iran scheint intakt ​zu sein", sagt Tulsi Gabbard, Direktorin für Nationale Nachrichtendienste, zu Beginn ihrer jährlichen Anhörung vor einem Senatsausschuss. Das Regime sei zwar weitgehend geschwächt. Dennoch sei der Iran weiter in der Lage, Interessen der USA und ihrer Verbündeten im Nahen Osten anzugreifen und tue dies auch. "Sollte ein feindliches Regime überleben, wird es in den kommenden Jahren versuchen, seine Raketen- und Drohnen-Kapazitäten wieder aufzubauen", gab sich Gabbard gewiss.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-18T17:12:36.000Z","dateModified":"2026-03-18T17:35:39.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Angelika Finkenwirth"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Iran meldet Kontrolle über Brände an Gasanlagen","articleBody":"Iran meldet Kontrolle über Brände an GasanlagenNach Luftangriffen auf Anlagen der Gasindustrie am Persischen Golf ist die Lage laut iranischen Angaben unter Kontrolle. Das meldet die Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf den Gouverneur der Provinz Asalujeh, der sagte, die dadurch ausgelösten Brände seien eingedämmt worden. Das Feuer, das noch brenne, stehe mit verbliebenen Gasen in den Leitungen in Zusammenhang. Sobald diese geleert seien, würden die Flammen von selbst erlöschen. Für die Bevölkerung umliegender Städte bestehe keine Gefahr.Das Gasfeld South Pars ist die weltweit größte bekannte Gasreserve und liefert rund 70 Prozent der iranischen Gasversorgung.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-18T16:58:45.000Z","dateModified":"2026-03-18T17:36:41.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Angelika Finkenwirth"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Nato verstärkt Flugabwehr in der Türkei","articleBody":"Nato verstärkt Flugabwehr in der TürkeiEin zusätzliches Patriot-Raketenabwehrsystem soll auf dem türkischen Nato-Stützpunkt İncirlik für mehr Sicherheit sorgen. Laut einem Sprecher des türkischen Verteidigungsministeriums wird das System vom US-Stützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz in die Türkei verlegt. Damit reagiert die Nato auf die anhaltenden iranischen Raketenangriffe.Ein Nato-Sprecher sagte, das Patriot-System ergänze zwei weitere Systeme in der Türkei. Weitere Details könne man zu dem Vorgang nicht nennen. Seit dem Beginn des Irankriegs wurden bereits drei Raketen aus dem Iran von einem Nato-Abwehrsystem an der Südgrenze in der Türkei abgefangen, zuletzt am Freitag. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-18T15:18:52.000Z","dateModified":"2026-03-18T15:54:39.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Leon Ginzel"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Iran bestätigt Tötung des Geheimdienstministers Chatib","articleBody":"Iran bestätigt Tötung des Geheimdienstministers ChatibDer iranische Präsident Massud Peseschkian hat die Tötung des Geheimdienstministers Esmail Chatib bekannt gegeben. Der Tod des Ministers erfülle die Führung in Teheran mit Trauer, schrieb Peseschkian auf der Plattform X. Dass konkret Israel für die Tötung verantwortlich sein soll, bestätigte er nicht. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hatte mitgeteilt, Chatib sei in der vergangenen Nacht bei einem Angriff der israelischen Armee getötet worden.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-18T15:11:04.000Z","dateModified":"2026-03-18T17:56:53.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Konstantin Zimmermann"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://x.com/drpezeshkian/status/2034271068488130787","headline":"Masoud Pezeshkian on Twitter / X","description":"ترور ناجوانمردانه همکاران عزیزم اسماعیل خطیب، علی لاریجانی و عزیز نصیرزاده در کنار بعضی از اعضای خانواده و تیم همراهشان داغدارمان کرد. شهادت دو عضو کابینه و دبیر شعام و سرداران نظامی و بسیجی را به مردم بزرگ ایران تسلیت می‌گویم. مطمئنم راهشان محکم‌تر از قبل ادامه خواهد داشت.— Masoud Pezeshkian (@drpezeshkian) March 18, 2026nnn","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Katar verurteilt Israels Angriff auf Gasanlagen","articleBody":"Katar verurteilt Israels Angriff auf GasanlagenKatar hat Israel für einen Angriff auf Anlagen der iranischen Gasindustrie verantwortlich gemacht und diesen verurteilt. Es handle sich um einen "gefährlichen und unverantwortlichen Schritt inmitten der aktuellen militärischen Eskalation in der Region", schrieb der katarische Außenamtssprecher Madschid al-Ansari auf X. Angriffe auf die Energieinfrastruktur bedrohten die globale Energiesicherheit sowie die Bevölkerung und die Umwelt, schrieb Al-Ansari. Angriffe aller Parteien auf lebenswichtige Anlagen müssten vermieden werden. Der Iran hatte nach dem Angriff gedroht, seinerseits Gasfelder und Raffinerien in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Katar zu attackieren. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-18T15:00:38.000Z","dateModified":"2026-03-18T15:45:27.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Carolina Graef Alarcón"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_681/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eobYRZAR2jgU5WyNP2hY/mobZwAUT4rY33H3fY7mW.jpeg","caption":"Das South-Pars-Gasfeld im Jahr 2015","creditText":"Raheb Homavandi/TIMA/Reuters","uploadDate":"2026-03-18T15:45:24.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eobYRZAR2jgU5WyNP2hY/mobZwAUT4rY33H3fY7mW.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Trump lockert Regeln für die US-Schifffahrt","articleBody":"Trump lockert Regeln für die US-SchifffahrtDer US-Präsident hat eine 60-tägige Ausnahme für den sogenannten Jones Act genehmigt, um die Energiekrise abzufedern. Damit dürften Güter wie Erdöl, Erdgas, Dünger und Kohle leichter in US-Häfen gelangen. Die Entscheidung von Präsident Trump sei "ein weiterer Schritt, um die kurzfristigen Störungen auf dem Ölmarkt abzufedern", schrieb die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, auf der Plattform X. Die Öl- und Gaspreise waren seit Kriegsbeginn stark gestiegen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-18T15:00:00.000Z","dateModified":"2026-03-18T15:25:37.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Konstantin Zimmermann"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_683/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eobZa6h33K5b4jmC9Dqf/mobZq4aJ4rY33H3fY7mH.jpeg","caption":"Der Hafen von Los Angeles","creditText":"Justin Sullivan/Getty Images","uploadDate":"2026-03-18T15:25:35.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eobZa6h33K5b4jmC9Dqf/mobZq4aJ4rY33H3fY7mH.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://x.com/PressSec/status/2034267144477614178","headline":"Karoline Leavitt on Twitter / X","description":"President Trump’s decision to issue a 60-day Jones Act waiver is just another step to mitigate the short-term disruptions to the oil market as the U.S. military continues meeting the objectives of Operation Epic Fury. 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Durch den Angriff auf das größte Gasfeld der Welt, South-Pars, das sich der Iran mit Katar teilt, wird am Markt eine weitere Eskalation befürchtet.Der Ölpreis war zu Beginn der Woche zeitweise unter die Marke von 100 Dollar gefallen, unter anderem durch die Bemühungen mehrerer Staaten, den Öltransport jenseits der gesperrten Straße von Hormus zu organisieren.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-18T14:50:35.000Z","dateModified":"2026-03-18T15:44:09.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Tom-Luca Freund"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eobZW7bs4rY33H3fY7m8/mobZvPfD4rY33H3fY7mN.jpeg","caption":"Ein Mitarbeiter an einer Tankstelle in der Chiang Rai in Thailand","creditText":"Lillian Suwanrumpha/AFP/Getty Images","uploadDate":"2026-03-18T15:43:16.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eobZW7bs4rY33H3fY7m8/mobZvPfD4rY33H3fY7mN.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Iran meldet Hinrichtung eines schwedischen Staatsbürgers","articleBody":"Iran meldet Hinrichtung eines schwedischen StaatsbürgersIm Iran ist ein schwedischer Staatsbürger wegen angeblicher Spionagetätigkeit für Israel hingerichtet worden. Das teilten die iranischen Justizbehörden auf ihrer Plattform Misan Online mit. Es war die erste Hinrichtung im Iran seit Kriegsbeginn. Die schwedische Außenministerin Maria Malmer Stenergard reagierte bestürzt. Der Prozess habe rechtliche Standards verletzt, sagte sie. Schweden habe mehrfach ein faires Verfahren gefordert.Den Angaben von Misan Online zufolge war der Schwede während des Zwölftagekriegs mit Israel im Juni vergangenen Jahres festgenommen worden. Er habe "Bilder und Informationen über wichtige Orte des Landes" an Mitarbeiter des israelischen Geheimdienstes Mossad weitergegeben, hieß es. 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Ein Foto der Agentur zeigte den Sarg Laridschanis und den seines Sohnes, der ebenfalls bei dem israelischen Angriff getötet wurde. Getrauert wurde auch um den getöteten Anführer der Basidsch-Miliz, Gholamresa Soleimani, sowie die Besatzung eines iranischen Kriegsschiffs, das die USA Anfang des Monats vor der Küste Sri Lankas versenkt hatten.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-18T12:27:31.000Z","dateModified":"2026-03-18T14:23:17.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marie N’gouan"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eobYF7ECZFo23nNZW3uF/mobZVq6V4rY33H3fY7m6.jpeg","caption":"Die Trauerfeier für den iranischen Sicherheitschef Ali Laridschani","creditText":"Majid Saeedi/Getty Images","uploadDate":"2026-03-18T14:23:15.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eobYF7ECZFo23nNZW3uF/mobZVq6V4rY33H3fY7m6.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Fußballnationalmannschaft im Iran angekommen","articleBody":"Fußballnationalmannschaft im Iran angekommenDie Spielerinnen der iranischen Fußballnationalmannschaft sind wieder im Iran angekommen. Wie die Nachrichtenagentur Fars meldete, wurden die Spielerinnen zusammen mit ihren Betreuern an der türkisch-iranischen Grenze von Vertretern des Regimes begrüßt. 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Angelika Finkenwirth
Angelika Finkenwirth

IAEA bestätigt Einschlag nahe iranischem AKW

Am Dienstag ist ein Geschoss in unmittelbarer Nähe des iranischen Atomkraftwerks Buschehr eingeschlagen, wie die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) nun bestätigt hat. Ein Gebäude, 350 Meter vom Reaktor entfernt, wurde nach Angaben von IAEA-Chef Rafael Grossi getroffen und ​zerstört. Der Reaktor selbst sei unbeschädigt, Mitarbeiter seien nicht verletzt worden.

Alara Yilmaz
Alara Yilmaz

CIA-Direktor weicht Fragen zu iranischen Raketenfähigkeiten aus

Bei einer Befragung im Kongress hat der Chef des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, John Ratcliffe, nicht gesagt, wann der Iran zu einem Raketenangriff auf Europa oder die USA in der Lage gewesen wäre. Der republikanische Senator Tom Cotton fragte Ratcliffe, ob der Iran schon binnen der nächsten sechs Monate die USA mit Raketen hätte bedrohen können. Der CIA-Direktor wich der Frage aus.

Ratcliffe sagte, dass ein ungehinderter Iran Raketen mit einer Reichweite von 3.000 Kilometern entwickeln und damit Europa ins Visier hätte nehmen können. Bei einer weiteren Verbesserung der Triebwerke hätte die iranische Regierung auch die USA bedrohen können. Vertreter der US-Regierung hatten kurz vor Beginn des Krieges eingeräumt, dass es davor keine geheimdienstlichen Anhaltspunkte für einen iranischen Präventivschlag gegen die USA gegeben habe. 

Angelika Finkenwirth
Angelika Finkenwirth

Nato-Staaten suchen Lösung für Straße von Hormus

Die Nato-Verbündeten beraten Generalsekretär Mark Rutte zufolge gemeinsam darüber, wie die Straße von Hormus wieder geöffnet werden kann. „Wir sind ​uns natürlich alle einig, dass der Handel wieder aufgenommen werden muss“, sagt Rutte bei einem Besuch in Norwegen. Die Alliierten arbeiteten gemeinsam an einer Lösung.

Alara Yilmaz
Alara Yilmaz

UN-Schifffahrtsorganisation plant sicheren Korridor für Seeleute 

Durch einen sicheren Korridor will die UN-Schifffahrtsorganisation (IMO) rund 20.000 im Golf festsitzende Seeleute in Sicherheit bringen. Das von Bahrain, Japan, Panama, Singapur und den Vereinigten Arabischen Emiraten eingereichte ​Papier zielt darauf ab, die Evakuierung von Handelsschiffen zu erleichtern. Die USA unterstützen den Vorstoß. 
Wegen des Krieges im Iran und der Drohung des dortigen Regimes, Schiffe in der Straße von Hormus anzugreifen, liegen Hunderte Schiffe vor Anker. IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez zufolge sind durch den Konflikt mindestens sieben Seeleute getötet worden.

Angelika Finkenwirth
Angelika Finkenwirth

US-Geheimdienstkoordinatorin geht von intaktem Regime im Iran aus

Trotz der andauernden Angriffe ist die iranische Regierung nach Angaben des US-Geheimdienstes offenbar weiterhin arbeitsfähig. „Das Regime im Iran scheint intakt ​zu sein“, sagt Tulsi Gabbard, Direktorin für Nationale Nachrichtendienste, zu Beginn ihrer jährlichen Anhörung vor einem Senatsausschuss.

Das Regime sei zwar weitgehend geschwächt. Dennoch sei der Iran weiter in der Lage, Interessen der USA und ihrer Verbündeten im Nahen Osten anzugreifen und tue dies auch. „Sollte ein feindliches Regime überleben, wird es in den kommenden Jahren versuchen, seine Raketen- und Drohnen-Kapazitäten wieder aufzubauen“, gab sich Gabbard gewiss.

Angelika Finkenwirth
Angelika Finkenwirth

Iran meldet Kontrolle über Brände an Gasanlagen

Nach Luftangriffen auf Anlagen der Gasindustrie am Persischen Golf ist die Lage laut iranischen Angaben unter Kontrolle. Das meldet die Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf den Gouverneur der Provinz Asalujeh, der sagte, die dadurch ausgelösten Brände seien eingedämmt worden.

Das Feuer, das noch brenne, stehe mit verbliebenen Gasen in den Leitungen in Zusammenhang. Sobald diese geleert seien, würden die Flammen von selbst erlöschen. Für die Bevölkerung umliegender Städte bestehe keine Gefahr.

Das Gasfeld South Pars ist die weltweit größte bekannte Gasreserve und liefert rund 70 Prozent der iranischen Gasversorgung.

Leon Ginzel
Leon Ginzel

Nato verstärkt Flugabwehr in der Türkei

Ein zusätzliches Patriot-Raketenabwehrsystem soll auf dem türkischen Nato-Stützpunkt İncirlik für mehr Sicherheit sorgen. Laut einem Sprecher des türkischen Verteidigungsministeriums wird das System vom US-Stützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz in die Türkei verlegt. Damit reagiert die Nato auf die anhaltenden iranischen Raketenangriffe.

Ein Nato-Sprecher sagte, das Patriot-System ergänze zwei weitere Systeme in der Türkei. Weitere Details könne man zu dem Vorgang nicht nennen. Seit dem Beginn des Irankriegs wurden bereits drei Raketen aus dem Iran von einem Nato-Abwehrsystem an der Südgrenze in der Türkei abgefangen, zuletzt am Freitag. 

Konstantin Zimmermann
Konstantin Zimmermann

Iran bestätigt Tötung des Geheimdienstministers Chatib

Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat die Tötung des Geheimdienstministers Esmail Chatib bekannt gegeben. Der Tod des Ministers erfülle die Führung in Teheran mit Trauer, schrieb Peseschkian auf der Plattform X.

Dass konkret Israel für die Tötung verantwortlich sein soll, bestätigte er nicht. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hatte mitgeteilt, Chatib sei in der vergangenen Nacht bei einem Angriff der israelischen Armee getötet worden.

Carolina Graef Alarcón
Carolina Graef Alarcón

Katar verurteilt Israels Angriff auf Gasanlagen

Katar hat Israel für einen Angriff auf Anlagen der iranischen Gasindustrie verantwortlich gemacht und diesen verurteilt. Es handle sich um einen „gefährlichen und unverantwortlichen Schritt inmitten der aktuellen militärischen Eskalation in der Region“, schrieb der katarische Außenamtssprecher Madschid al-Ansari auf X.

Angriffe auf die Energieinfrastruktur bedrohten die globale Energiesicherheit sowie die Bevölkerung und die Umwelt, schrieb Al-Ansari. Angriffe aller Parteien auf lebenswichtige Anlagen müssten vermieden werden. Der Iran hatte nach dem Angriff gedroht, seinerseits Gasfelder und Raffinerien in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Katar zu attackieren. 

Das South-Pars-Gasfeld im Jahr 2015
Das South-Pars-Gasfeld im Jahr 2015. Raheb Homavandi/TIMA/Reuters

Konstantin Zimmermann
Konstantin Zimmermann

Trump lockert Regeln für die US-Schifffahrt

Der US-Präsident hat eine 60-tägige Ausnahme für den sogenannten Jones Act genehmigt, um die Energiekrise abzufedern. Damit dürften Güter wie Erdöl, Erdgas, Dünger und Kohle leichter in US-Häfen gelangen. Die Entscheidung von Präsident Trump sei „ein weiterer Schritt, um die kurzfristigen Störungen auf dem Ölmarkt abzufedern“, schrieb die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, auf der Plattform X. Die Öl- und Gaspreise waren seit Kriegsbeginn stark gestiegen.
Das mehr als 100 Jahre alte Gesetz sieht vor, dass Frachtgut zwischen US-Häfen nur auf Schiffen transportiert werden darf, die in den USA gebaut wurden, in US-Besitz sind und deren Besetzung aus den USA stammt. Schon in der Vergangenheit gab es Kritik, der Jones Act steigere die Kosten für Reeder und damit auch für die Verbraucherinnen und Verbraucher.
Der Hafen von Los Angeles
Der Hafen von Los Angeles. Justin Sullivan/Getty Images

Tom-Luca Freund
Tom-Luca Freund

Ölpreis steigt nach Angriff auf iranische Gasanlage

Nach dem Angriff auf eine Gasanlage im Iran ist der Ölpreis wieder gestiegen. So kostete Rohöl der Sorte Brent 108,25 Dollar, was einer Steigerung von etwa viereinhalb Prozent im Vergleich zum Vortag entspricht. Durch den Angriff auf das größte Gasfeld der Welt, South-Pars, das sich der Iran mit Katar teilt, wird am Markt eine weitere Eskalation befürchtet.

Der Ölpreis war zu Beginn der Woche zeitweise unter die Marke von 100 Dollar gefallen, unter anderem durch die Bemühungen mehrerer Staaten, den Öltransport jenseits der gesperrten Straße von Hormus zu organisieren.

Ein Mitarbeiter an einer Tankstelle in der Chiang Rai in Thailand
Ein Mitarbeiter an einer Tankstelle in der Chiang Rai in Thailand. Lillian Suwanrumpha/AFP/Getty Images

Marie N’gouan
Marie N'gouan

Iran meldet Hinrichtung eines schwedischen Staatsbürgers

Im Iran ist ein schwedischer Staatsbürger wegen angeblicher Spionagetätigkeit für Israel hingerichtet worden. Das teilten die iranischen Justizbehörden auf ihrer Plattform Misan Online mit. Es war die erste Hinrichtung im Iran seit Kriegsbeginn. 
Die schwedische Außenministerin Maria Malmer Stenergard reagierte bestürzt. Der Prozess habe rechtliche Standards verletzt, sagte sie. Schweden habe mehrfach ein faires Verfahren gefordert.

Den Angaben von Misan Online zufolge war der Schwede während des Zwölftagekriegs mit Israel im Juni vergangenen Jahres festgenommen worden. Er habe „Bilder und Informationen über wichtige Orte des Landes“ an Mitarbeiter des israelischen Geheimdienstes Mossad weitergegeben, hieß es. Als Spion sei er in „sechs europäischen Ländern und in Tel Aviv“ ausgebildet worden.

Marie N’gouan
Marie N'gouan

Regierungsanhänger kommen zur Trauerfeier für Laridschani zusammen

Nach der Tötung des iranischen Sicherheitschefs Ali Laridschani sind in Teheran Regierungsanhänger zu einer Trauerzeremonie zusammengekommen. Das meldete die Nachrichtenagentur Fars. Ein Foto der Agentur zeigte den Sarg Laridschanis und den seines Sohnes, der ebenfalls bei dem israelischen Angriff getötet wurde.

Getrauert wurde auch um den getöteten Anführer der Basidsch-Miliz, Gholamresa Soleimani, sowie die Besatzung eines iranischen Kriegsschiffs, das die USA Anfang des Monats vor der Küste Sri Lankas versenkt hatten.

Die Trauerfeier für den iranischen Sicherheitschef Ali Laridschani
Die Trauerfeier für den iranischen Sicherheitschef Ali Laridschani. Majid Saeedi/Getty Images

Tom-Luca Freund
Tom-Luca Freund

Fußballnationalmannschaft im Iran angekommen

Die Spielerinnen der iranischen Fußballnationalmannschaft sind wieder im Iran angekommen. Wie die Nachrichtenagentur Fars meldete, wurden die Spielerinnen zusammen mit ihren Betreuern an der türkisch-iranischen Grenze von Vertretern des Regimes begrüßt.

Der Mannschaft wurde nach dem Asien-Cup in Australien Asyl angeboten, was ein Großteil des Teams jedoch ablehnte.

Mitglieder der iranischen Fußballnationalmannschaft am Flughafen von Iğdır
Mitglieder der iranischen Fußballnationalmannschaft am Flughafen von Iğdır. Ali Ihsan Ozturk/AFP/Getty Images

Tom-Luca Freund
Tom-Luca Freund

Iran meldet Angriff auf weltweit größtes Gasfeld

Der Iran hat neue Angriffe auf Teile seiner Gasindustrie gemeldet. Betroffen ist das größte Gasfeld der Welt, South-Pars, das sich der Iran mit Katar teilt, meldeten das iranische Staatsfernsehen als auch die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Ob Israel oder die USA verantwortlich waren, blieb zunächst unklar.

Die Anlagen liegen in der Stadt Asaluyeh in der südiranischen Provinz Buschehr. Die Region ist zentral für den iranischen Energiesektor und deckt etwa 70 Prozent der heimischen Gasversorgung.