Irankrieg: Iranischer Außenminister hält politisches System des Landes zu Gunsten von stabil


  • Israel und die USA haben am 28. Februar einen gemeinsamen Angriff auf den Iran gestartet.
  • Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel und US-Militärstützpunkte in verschiedenen Staaten der Region.
  • Ajatollah Ali Chamenei, der mehr als drei Jahrzehnte Anführer des Iran war, wurde bei den Angriffen getötet.
  • Modschtaba Chamenei, der Sohn von Ali Chamenei, ist neues politisches und geistliches Oberhaupt des Iran.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
  • Mehr lesen Sie auf unserer Themenseite zum Iran.


hier:

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Trump verschiebt wegen Irankrieg Reise nach China

US-Präsident Donald Trump hat seine geplante Chinareise wegen des Kriegs im Iran verschoben. Er habe die chinesische Regierung um einen Aufschub von etwa einem Monat gebeten, sagte Trump. Ursprünglich wollte er vom 31. März bis zum 2. April nach China reisen und Präsident Xi Jinping treffen. Die chinesische Regierung hatte die Reise bislang nicht bestätigt.

Hier erfahren Sie mehr dazu: 

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Iran dementiert Berichte über direkten Kontakt mit den USA

Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat Berichte über jüngst ausgetauschte Nachrichten mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff zurückgewiesen. Sein letzter Kontakt mit Witkoff habe vor dem Beginn des Kriegs der USA und Israels gegen den Iran stattgefunden, teilte der Minister mit. "Jegliche gegenteilige Behauptung scheint einzig und allein darauf abzuzielen, Ölhändler und die Öffentlichkeit irrezuführen", schrieb Araghtschi.

Zuvor hatte das Portal Axios unter Berufung auf einen US-Beamten und eine informierte Quelle berichtet, dass zwischen beiden Seiten in den vergangenen Tagen angeblich ein direkter Kommunikationskanal reaktiviert worden sein soll.

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Schah-Sohn Pahlavi gründet Komitee für Übergangsjustiz

Der in den USA lebende Sohn des letzten iranischen Schahs hat ein Komitee zur Einrichtung einer Wahrheits- und Justizkommission im Iran gegründet. Das Komitee sei "mit der Ausarbeitung der regulatorischen Grundlagen für eine Übergangsjustiz beauftragt", schrieb der 65-jährige Reza Pahlavi im Onlinedienst X. Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi habe "zugestimmt, dieses Komitee zu leiten", fügte er hinzu.

Neben der 78-jährigen Ebadi sollen Pahlavi zufolge der Schriftsteller Iradsch Mesdaghi sowie Leyla Bahmany und Afschin Ellian Teil des Komitees werden. Sie verträten "vier Generationen iranischer Experten", teilte der Schah-Sohn mit.

Pahlavi hat sich für eine säkulare Demokratie im Iran ausgesprochen. In jüngster Zeit hatte er US-Präsident Donald Trump wiederholt aufgefordert, im Iran einzuschreiten. Die iranische Opposition ist gespalten, Teile davon kritisieren Pahlavi wegen seiner Unterstützung für Israel. Zudem distanzierte Pahlavi sich nie von der autokratischen Herrschaft seines Vaters.

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Israel startet neue Angriffe auf Teheran und Beirut

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben neue Angriffe auf den Iran und die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon geflogen. Die Armee teilte mit, sie habe mit groß angelegten Angriffen auf Infrastruktur des iranischen Regimes in ganz Teheran begonnen. Darüber hinaus sei Infrastruktur der Hisbollah in der libanesischen Hauptstadt Beirut unter Beschuss genommen worden.

Zuvor hatte die israelische Armee mitgeteilt, aus dem Iran abgefeuerte Raketen steuerten auf Israel zu. "Abwehrsysteme sind im Einsatz, um die Bedrohung abzufangen", hieß es. Menschen in den betroffenen Gebieten wurden aufgerufen, Schutzräume aufzusuchen.

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Libanesische Staatsagentur bestätigt israelische Angriffe

Die israelische Armee hat nach Angaben der libanesischen staatlichen Nachrichtenagentur NNA drei südliche Vororte von Beirut angegriffen. Israelische Kampfflugzeuge hätten Angriffe in den Gebieten Kafaat und Haret Hreik ausgeführt, berichtete NNA. Ein israelisches Kampfflugzeug habe zudem ein Wohngebäude in dem Gebiet Doha Aramun attackiert.

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Die Nacht im Überblick 

Israel hat in der Nacht erneut Angriffe auf den Libanon und den Iran geflogen, zuvor hatte das israelische Militär wegen Beschuss mehrfach Luftalarm gemeldet. Trotz eindringlicher Warnungen mehrerer Regierungen vor einer Bodenoffensive im Libanon mobilisiert Israel weitere Reservisten. In der Golfregion wurden in der Nacht mehrere Angriffe gemeldet, unter anderem auf einen Tanker vor der Küste des Emirats Fudschaira.

Lesen Sie hier die Zusammenfassung der Nacht: 

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Detonationen in Teheran

Die iranische Hauptstadt Teheran ist erneut von heftigen Explosionen erschüttert worden. Wie ein AFP-Reporter berichtete, waren im Zentrum der Stadt mehrere Detonationen zu hören. Zunächst war nicht ersichtlich, welche Orte getroffen worden waren.

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Israel versuchte, Laridschani in Teheran zu töten

Das israelische Militär hat übereinstimmenden Medienberichten zufolge versucht, den Chef des iranischen Nationalen Sicherheitsrates, Ali Laridschani, zu töten. Dieser war demnach Ziel eines nächtlichen Luftangriffs der israelischen Armee. Die israelische Armee warte nun auf die Ergebnisse des Angriffs, schrieb etwa die Ha’aretz. Es sei noch unklar, ob Laridschani wirklich getötet oder verletzt worden ist, hieß es dort unter Berufung auf israelische Repräsentanten.

Der Angriff soll nach Angaben der Times of Israel zudem dem Kommandeur Gholamreza Soleimani gegolten haben. Die israelischen Streitkräfte teilten auf X mit, Soleimani sei getötet worden.

Eine Stellungnahme des Iran liegt bislang nicht vor.

Auf X gab die israelische Armee zudem bekannt, in der Nacht zum Dienstag zahlreiche Ziele in Teheran, darunter Kommandozentralen und Munitionslager, angegriffen zu haben. Auch in Schiras griff die Armee eigenen Angaben zufolge militärische Einrichtungen an. In Täbris wurden demnach Abwehrsysteme zerstört. Der Iran bestätigte auch diese Angaben bisher nicht.

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Israel meldet Tod von Irans Sicherheitsratschef Ali Laridschani 

Der iranische Generalsekretär des Sicherheitsrats, Ali Laridschani, ist bei einem gezielten israelischen Luftangriff in der Nacht in Teheran getötet worden. Das teilte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz nach Angaben seines Büros mit. Eine Bestätigung vom Iran gab es zunächst nicht.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Vereinte Nationen berichten von Massenvertreibung im Libanon

Hunderttausende Menschen im Libanon haben den Vereinten Nationen zufolge nach der Ausweitung des Krieges in ihrem Land durch die israelische Armee ihre Häuser verlassen müssen. "Die Vertreibung nimmt unglaublich schnell zu", sagt der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe, Imran Riza. Viele Vertriebene hätten nur ihre Kleider mitnehmen können.

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Nach Angaben der libanesischen Regierung ist fast ein Fünftel der Bevölkerung auf der Flucht vor israelischen Angriffen und einer möglichen Bodenoffensive. Seit Anfang März tötete die israelische Armee demnach bislang über 800 Menschen.

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Trump kritisiert Nato-Verbündete

US-Präsident Donald Trump hat die Nato-Partner dafür kritisiert, dass diese sich nicht am Krieg gegen den Iran beteiligen wollen. Die meisten Verbündeten hätten ihm mitgeteilt, dass sie nicht in den Konflikt verwickelt werden wollten, teilte Trump auf seiner Onlineplattform mit. Dies überrasche ihn nicht, da er die Allianz schon immer als "Einbahnstraße" betrachtet habe.

Die USA hätten Milliarden Dollar zur Verteidigung der Nato-Verbündeten ausgegeben, schrieb er. Die USA benötigten ihre Hilfe jedoch nicht, da sie die iranische Marine, Luftwaffe und Führungsebene bereits ausgeschaltet hätten. Dies gelte auch für Verbündete wie Japan, Australien und Südkorea. 

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Revolutionsgarde bestätigt Tötung von Basidsch-Kommandeur Soleimani

Die iranische Revolutionsgarde hat die Tötung des Anführers der für die innere Sicherheit zuständigen Basidsch-Miliz durch einen israelischen Angriff bestätigt. Gholamresa Soleimani sei "einer terroristischen Attacke des amerikanisch-zionistischen Feindes" zum Opfer gefallen, hieß es auf der offiziellen Website der Revolutionsgarde.

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hatte am Morgen bekannt gegeben, dass die Streitkräfte seines Landes Soleimani und den iranischen Sicherheitschef Ali Laridschani getötet hätten. Der Tod Laridschanis wurde von iranischer Seite bisher nicht bestätigt.

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Iran bestätigt Tod von Sicherheitschef Ali Laridschani 

Der Iran hat bestätigt, dass Sicherheitschef Ali Laridschani getötet worden ist. Eine entsprechende Erklärung wurde am Abend vom obersten Nationalen Sicherheitsrat des Iran veröffentlicht, dessen Chef Laridschani war. Zuvor hatten iranische Medien über seinen Tod berichtet.

Damit bestätigte der Iran die Aussagen des israelischen Verteidigungsministers Katz, der am Morgen mitgeteilt hatte, Laridschani sei bei einem israelischen Angriff getötet worden. Das israelische Militär sah in Laridschani den "faktischen Anführer des Regimes" in Teheran, vor allem seit Kriegsbeginn. Ihm kam im iranischen Regime die Rolle des Generalsekretärs des Nationalen Sicherheitsrats zu.

Der oberste Nationale Sicherheitsrat sprach nach der Bestätigung seines Todes davon, dass er "nach einem lebenslangen Kampf für den Fortschritt des Irans und der Islamischen Revolution" zum "Märtyrer" geworden sei. Mit ihm seien auch sein Sohn und seine Leibwächter gestorben.

Lesen Sie hier mehr dazu:

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Israel greift Basidsch-Miliz in Teheran an

Israels Armee bombardiert nach der Tötung des Kommandeurs der iranischen Basidsch-Einheiten, Gholamresa Soleimani, weiter Ziele der Miliz in Teheran. Die israelische Luftwaffe habe in den vergangenen Stunden Mitglieder dieser paramilitärischen Eliteeinheiten angegriffen, die an mehr als zehn verschiedenen Positionen in der iranischen Hauptstadt aktiv gewesen seien, teilte das israelische Militär mit. Zu möglichen Toten machte die Armee zunächst keine Angaben. Sie drohte mit weiteren Angriffen.

Soleimanis Tötung sowie die jüngsten Angriffe fügten den Fähigkeiten der Miliz "erheblichen und anhaltenden Schaden" zu, hieß es weiter. Israels Armee hatte im Laufe des Irankriegs eigenen Angaben zufolge unter anderem bereits Kontrollzentren der Miliz angegriffen. Diese habe daraufhin ihre Aktivitäten in andere Zentralen verlegt, die das Militär dann ebenfalls ins Visier genommen habe, teilte Israels Armee mit. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Die Basidsch-Miliz ist eine der fünf Säulen der Revolutionsgarde. Sie übt Kontrolle im öffentlichen Raum aus und agiert im Alltag als eine Art Moralpolizei. Im Januar war sie für die Niederschlagung der Proteste mit Tausenden Toten verantwortlich. 

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USA attackieren mit bunkerbrechenden Bomben iranische Ziele nahe Straße von Hormus

US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben Stellungen entlang der ⁠iranischen ​Küste nahe ‌der ‌Straße von Hormus angegriffen. Dabei seien bunkerbrechende Bomben eingesetzt worden, teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten mit. ​Die dort ​stationierten iranischen Marschflugkörper seien eine Gefahr ‌für ​die internationale Schifffahrt.

Die Spezialmunition besitzt besondere Durchdringungskraft. Sie kommt etwa bei Angriffen auf besonders verstärkte Einrichtungen oder unterirdische Bunkeranlagen zum Einsatz.

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— U.S. Central Command (@CENTCOM) March 17, 2026

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Golfstaaten melden Drohnen- und Raketenangriffe

Auch in dieser Nacht haben mehrere Golfstaaten Drohnen- und Raketenangriffe auf ihr Territorium gemeldet. Eine Übersicht: 

  • Irak: Die US-Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad soll auch in der Nacht wieder Ziel von einem Drohnenangriff gewesen sein. Das melden mehrere Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Sicherheitskreise. Erst vor wenigen Stunden waren von dort Drohnen- und Raketenangriffe gemeldet worden.
  • Vereinigte Arabische Emirate: Die Behörden des Landes teilten mit, dass die Flugabwehr "auf die Bedrohungen durch Raketen und Drohnen aus dem Iran" reagiere. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten von mehreren Explosionen in der Metropole Dubai
  • Saudi-Arabien: Das Verteidigungsministerium des Landes teilte mit, die Armee habe insgesamt sechs Drohnen im Osten des Landes zerstört
  • Kuwait: Die kuwaitische Armee schrieb im Onlinedienst X, dass die Flugabwehr des Landes aktiv sei und Raketen- und Drohnenangriffe abfange. Laut New York Times wurden im kuwaitischen Luftraum innerhalb von 24 Stunden zwei ballistische Raketen und 13 Drohnen entdeckt.

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Iranisches Geschoss trifft australischen Stützpunkt in Emiraten

In der Nähe eines australischen Militärstützpunkts in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist nach Angaben des australischen Premierministers Anthony Albanese ein iranisches Geschoss eingeschlagen. Betroffen sei der australische Stützpunkt Al-Minhad, sagte Albanese vor Journalisten in Sydney. Bei dem Vorfall sei kein australisches Personal verletzt worden. Die Rakete habe eine Zufahrtsstraße getroffen. Ein dadurch entstandener Brand habe Unterkünfte und eine medizinische Einrichtung leicht beschädigt.

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Zahl der Toten und Verletzten im Libanon steigt

Bei israelischen Angriffen im Zentrum von Beirut sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens sechs Menschen getötet worden. 24 weitere Menschen seien in der libanesischen Hauptstadt einer vorläufigen Zählung zufolge verletzt worden, teilte das Ministerium mit. 

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Iran will Israel mit Mehrfachsprengköpfen beschossen haben

Der Iran hat nach eigenen Angaben Raketen mit Mehrfachsprengköpfen auf Israel abgefeuert. Es handelt sich dabei um Waffen, die darauf ausgelegt sind, maximalen Schaden zu verursachen, weil eine einzige Trägerrakete mehrere Ziele gleichzeitig angreifen kann. Zudem werden Abwehrmaßnahmen durch das gleichzeitige Eindringen vieler Gefechtsköpfe erschwert.

In einer von den iranischen Staatsmedien berichteten Erklärung der Revolutionsgarde hieß es, dass die Streitkräfte sowohl Mehrfachsprengkopfraketen vom Typ Chorramschahr-4 als auch vom Typ Ghadr eingesetzt hätten. Der Angriff habe auf ein Gebiet in der Nähe von Tel Aviv abgezielt. Dort, in der Stadt Ramat Gan, sind zwei Menschen getötet worden

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Die Revolutionsgarde bezeichnete den Angriff als Vergeltung für die Tötung des Generalsekretärs des nationalen Sicherheitsrats des Landes, Ali Laridschani, durch Israel. Von der Nachrichtenagentur AP gefilmtes Material zeigte den Abwurf der Munition von mindestens einer Rakete über Israel.

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Israel warnt Menschen im Zentrum von Beirut vor Angriff

Die israelische Armee hat die Bewohner der libanesischen Hauptstadt Beirut zum Verlassen eines zentralen Viertels aufgerufen. Ein Armeesprecher verbreitete eine "dringende Warnung an die Einwohner des Viertels Baschura", hieß es auf sozialen Netzwerken. Libanesische Medien hatten zuvor von israelischen Angriffen ohne Vorwarnung in den zentralen Beiruter Stadtteilen Sukak al-Blat und Basta berichtet. 

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Die Nacht im Überblick

Der Iran hat den Tod des Sicherheitschefs Ali Laridschani bestätigt und daraufhin Angriffe mit Mehrfachsprengköpfen auf Israel geflogen. Nach israelischen Angaben wurden bei Tel Aviv zwei Menschen getötet. Auch bei israelischen Angriffen im Libanon wurden erneut mehrere Menschen getötet. Die USA haben in der Nähe der Straße von Hormus bunkerbrechende Bomben eingesetzt.

Lesen Sie hier die gesamte Zusammenfassung:

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Israel fliegt neue Angriffe auf Ziele im Südlibanon

Das israelische Militär hat wie angekündigt erneut Ziele im Süden des Libanon attackiert. Die Angriffe richteten sich gegen die Infrastruktur der vom Iran unterstützten Terrororganisation Hisbollah, teilte die Armee mit. 

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Exit oder Eskalation – welche Richtung schlägt Trump ein?

Die Sperrung der Straße von Hormus hat weltweit enorme Auswirkungen: Lieferketten sind unterbrochen, Halbleiterchips könnten bald knapp werden und durch die Düngemittel, die auf Schiffen festhängen, könnten sich Hungerkrisen verschärfen. Innenpolitisch wächst der Druck auf Donald Trump, denn jeden Tag steigen die Spritpreise in den USA und der Krieg ist bei den Wählern unbeliebt.

Außenpolitisch hat die Sperrung der Straße von Hormus die USA isoliert, schreiben meine Kollegen. Trump schimpft über die Europäer, die ihm nicht helfen wollen, die Straße von Hormus zu sichern. In dieser Stimmungslage ist eine Eskalation der USA – durch Bodentruppen oder gar die Besetzung der Ölexportinsel Charg – möglich.

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Saudi-Arabien lädt mehrere Staaten zu Beratungen ein

Saudi-Arabien hat Außenminister arabischer und islamischer Staaten zu Beratungen über den Irankrieg eingeladen. Bei dem Treffen heute Abend in der Hauptstadt Riad gehe es darum, sich gemeinsam um Sicherheit und Stabilität in der Region zu bemühen, teilte das Außenministerium mit. Einzelheiten zu den eingeladenen Staaten oder eine Gesamtzahl erwarteter Minister wurden nicht genannt.

Der Iran greift Saudi-Arabien und die übrigen Staaten am Persischen Golf seit Beginn des Kriegs immer wieder mit Raketen und Drohnen an. Auch in der Nacht meldeten mehrere Länder wieder iranische Angriffe.

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Sechs Tote bei israelischen Luftangriffen auf Beiruts Zentrum

Bei israelischen Luftangriffen auf das Zentrum von Beirut sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens sechs Menschen getötet und 24 weitere verletzt worden. Betroffen waren die Stadtviertel Baschura, Basta und Sokak al-Blat, die alle in der Nähe libanesischer Regierungsgebäude liegen.

Das israelische Militär hatte vor dem Angriff auf Baschura gewarnt und zur Räumung eines Gebäudes aufgerufen. In den anderen Vierteln erfolgten die Angriffe laut libanesischen Medien ohne vorherige Warnung. Ein Fotograf der Nachrichtenagentur dpa berichtete, ein Hochhaus in Baschura sei vollständig zerstört worden. 

In der Nacht hatte die mit dem Iran verbündete Hisbollah erneut Raketen auf den Norden Israels abgefeuert. 

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Irans Außenminister erwartet keine grundlegende Änderung der Nukleardoktrin

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi geht nicht davon aus, dass sich Irans Nukleardoktrin grundlegend ändern werde. Das sagte Araghtschi dem Nachrichtensender Al Dschasira. Endgültige Aussagen seien jedoch erst möglich, wenn der neue oberste Führer Modschtaba Chamenei seine Haltung öffentlich dargelegt habe.

Der getötete oberste Führer Ali Chamenei hatte sich Anfang der 2000er-Jahre gegen die Entwicklung von Atomwaffen ausgesprochen. Die USA und Israel begründeten den Angriffskrieg gegen den Iran mit einer bevorstehenden Fertigstellung solcher Waffen. Der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) liegen dagegen keine Hinweise vor, dass der Iran diese anstrebte.

Araghtschi begründete außerdem die Drohnen- und Raketenangriffe des Iran in der Nähe von Städten in Golfstaaten damit, dass die USA ihre Truppen in zivile Gebiete verlegt hätten. US-Streitkräfte hätten ​ihre Militärstützpunkte verlassen und seien in Hotels in den ⁠Städten untergekommen, sagte der Außenminister. Araghtschi räumte ein, dass die Golfstaaten verärgert seien und ihre Bevölkerung durch die ​iranischen Angriffe betroffen gewesen sei. Die Schuld dafür liege jedoch allein bei den USA, die den Krieg begonnen hätten.

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Irans Außenminister sieht sein Land als widerstandsfähig

Irans Außenminister Abbas Araghtschi hält das politische System seines Landes auch im Krieg für stabil. Dabei sei es unerheblich, dass iranische Führungspersonen gezielt getötet werden. "Die An- oder Abwesenheit einer einzelnen Person hat keinen Einfluss auf die Struktur", sagte Araghtschi dem Sender Al-Dschasira. "Entscheidend ist, dass das politische System im Iran eine sehr solide Struktur ist."

Das habe sich auch nach der Tötung von Ajatollah Ali Chamenei bei einem israelischen Luftangriff auf Teheran gezeigt, sagte Araghtschi. "Sogar der Anführer wurde getötet. Aber das System arbeitete weiter und sorgte sofort für Ersatz. So wird es auch sein, wenn jemand anders getötet wird." Das gelte auch für ihn selbst: Würde er als Außenminister getötet, stünde bereits ein Nachfolger bereit.

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Geheimdienstchefs stellen sich Fragen des US-Senats

Die Chefs der US-Geheimdienste werden sich heute den Fragen des Senats stellen. Bei der Sitzung des Senatsausschusses wird der Fokus auf den Informationen liegen, die die Geheimdienste vor dem Angriff auf den Iran gesammelt haben. Bei der Sitzung werden neben der Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard auch FBI-Chef Kash Patel, der CIA-Direktor John Ratcliffe und hochrangige Beamte anderer Geheimdienste vor Ort sein.

Auch der Rücktritt von Joe Kent als Direktor des Nationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung dürfte Thema werden. Dieser begründete seinen Rücktritt mit der fehlenden Begründung für den Irankrieg. 

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Sicherheitschef Ali Laridschani soll am Vormittag beigesetzt werden

Der von der israelischen Armee getötete iranische Sicherheitschef Ali Laridschani soll um 11.30 Uhr (MEZ) in der Hauptstadt Teheran beigesetzt werden. Wie die iranischen Nachrichtenagenturen Fars und Tasnim meldeten, soll auch der getötete Anführer der Basidsch-Miliz, Gholamresa Soleimani, beigesetzt werden.

Der Tod der zwei Führungsfiguren wurde inzwischen auch vom Iran bestätigt. Sie waren bei gezielten Luftangriffen Israels getötet worden. Vor allem Laridschanis Tod wird laut Experten Folgen für das interne Machtgefüge des Irans haben. Als Vergeltung bombardierte das Land in der Nacht Israel. Berichten zufolge kamen dabei auch mit Streumunition versehene Gefechtsköpfe zum Einsatz.

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Raketenalarm in Dubai

Im Emirat Dubai hat es am Morgen Raketenalarm gegeben. Begleitet wurden die Sirenen vom Lärm explodierender Abfanggeschosse. Die Behörden teilten mit, alle Angriffe seien abgewehrt worden. Verletzte habe es nicht gegeben. 

"}],"created_at":1773825524,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eobXtTn45enQ5SR96Fvi","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069ba6df4","updated_at":1773825627,"updated_by":"610947729415d50666321dfb","user_id":"6437b5f90b23ada1a0a468d3","user_locale":"en","version":7583},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bobXtUJm5enQ5SR96Fvn","text":"

Israel meldet Tötung von iranischem Geheimdienstminister 

Israel hat nach Angaben von Verteidigungsminister Israel Katz in der Nacht den iranischen Geheimdienstminister Esmaeil Khatib getötet. Unabhängig bestätigt ist Khatibs Tod bislang nicht.

Katz zufolge habe Premierminister Benjamin Netanjahu das israelische Militär ermächtigt, hochrangige iranische Beamte künftig ohne weitere Genehmigung zu töten.

Zuvor hatte unter anderem die israelische Zeitung Ha’aretz unter Berufung auf Sicherheitskreise von einem israelischen Angriff auf Khatib berichtet.

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Unabhängig bestätigt ist Khatibs Tod bislang nicht. 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Betroffen waren die Stadtviertel Baschura, Basta und Sokak al-Blat, die alle in der Nähe libanesischer Regierungsgebäude liegen. Das israelische Militär hatte vor dem Angriff auf Baschura gewarnt und zur Räumung eines Gebäudes aufgerufen. In den anderen Vierteln erfolgten die Angriffe laut libanesischen Medien ohne vorherige Warnung. 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Innenpolitisch wächst der Druck auf Donald Trump, denn jeden Tag steigen die Spritpreise in den USA und der Krieg ist bei den Wählern unbeliebt. Außenpolitisch hat die Sperrung der Straße von Hormus die USA isoliert, schreiben meine Kollegen. Trump schimpft über die Europäer, die ihm nicht helfen wollen, die Straße von Hormus zu sichern. In dieser Stimmungslage ist eine Eskalation der USA – durch Bodentruppen oder gar die Besetzung der Ölexportinsel Charg – möglich.Mehr dazu lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-18T05:24:47.000Z","dateModified":"2026-03-18T08:46:16.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mounia Meiborg"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/strasse-von-hormus-oel-schifffahrt-auswirkungen-iran-krieg-usa-israel","headline":"Trumps Falle","description":"Die Sperrung der Straße von Hormus setzt die US-Regierung politisch unter Druck und isoliert sie international. 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Lesen Sie hier die gesamte Zusammenfassung:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-18T04:32:00.000Z","dateModified":"2026-03-18T04:46:14.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Simon Sales Prado"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/iran-usa-israel-libanon-krieg-bomben-ueberblick","headline":"USA setzen bunkerbrechende Bomben ein, Tote bei Angriff nahe Tel Aviv","description":"Das US-Militär hat Spezialmunition nahe ‌der ‌Straße von Hormus eingesetzt. Der Iran verwendet Mehrfachsprengköpfe bei tödlichen Vergeltungsschlägen in Israel. Die Nacht","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Saudi-Arabien lädt mehrere Staaten zu Beratungen ein","articleBody":"Saudi-Arabien lädt mehrere Staaten zu Beratungen einSaudi-Arabien hat Außenminister arabischer und islamischer Staaten zu Beratungen über den Irankrieg eingeladen. Bei dem Treffen heute Abend in der Hauptstadt Riad gehe es darum, sich gemeinsam um Sicherheit und Stabilität in der Region zu bemühen, teilte das Außenministerium mit. Einzelheiten zu den eingeladenen Staaten oder eine Gesamtzahl erwarteter Minister wurden nicht genannt. Der Iran greift Saudi-Arabien und die übrigen Staaten am Persischen Golf seit Beginn des Kriegs immer wieder mit Raketen und Drohnen an. 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Es handelt sich dabei um Waffen, die darauf ausgelegt sind, maximalen Schaden zu verursachen, weil eine einzige Trägerrakete mehrere Ziele gleichzeitig angreifen kann. Zudem werden Abwehrmaßnahmen durch das gleichzeitige Eindringen vieler Gefechtsköpfe erschwert.In einer von den iranischen Staatsmedien berichteten Erklärung der Revolutionsgarde hieß es, dass die Streitkräfte sowohl Mehrfachsprengkopfraketen vom Typ Chorramschahr-4 als auch vom Typ Ghadr eingesetzt hätten. Der Angriff habe auf ein Gebiet in der Nähe von Tel Aviv abgezielt. Dort, in der Stadt Ramat Gan, sind zwei Menschen getötet worden. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-18T03:49:50.000Z","dateModified":"2026-03-18T04:47:04.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mounia Meiborg"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eobVQ8UW3Qpv49357Lqb/mobWQ6JFRUrv57kZJ3cb.jpeg","caption":"Bei iranischen Angriffen bei Tel Aviv wurden zwei Menschen getötet.","creditText":"Alexi J. Rosenfeld/Getty Images","uploadDate":"2026-03-18T04:38:12.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eobVQ8UW3Qpv49357Lqb/mobWQ6JFRUrv57kZJ3cb.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israel fliegt neue Angriffe auf Ziele im Südlibanon","articleBody":"Israel fliegt neue Angriffe auf Ziele im SüdlibanonDas israelische Militär hat wie angekündigt erneut Ziele im Süden des Libanon attackiert. Die Angriffe richteten sich gegen die Infrastruktur der vom Iran unterstützten Terrororganisation Hisbollah, teilte die Armee mit. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-18T03:48:11.000Z","dateModified":"2026-03-18T03:48:11.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Ulrike Tschirner"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israel warnt Menschen im Zentrum von Beirut vor Angriff","articleBody":"Israel warnt Menschen im Zentrum von Beirut vor AngriffDie israelische Armee hat die Bewohner der libanesischen Hauptstadt Beirut zum Verlassen eines zentralen Viertels aufgerufen. Ein Armeesprecher verbreitete eine "dringende Warnung an die Einwohner des Viertels Baschura", hieß es auf sozialen Netzwerken. Libanesische Medien hatten zuvor von israelischen Angriffen ohne Vorwarnung in den zentralen Beiruter Stadtteilen Sukak al-Blat und Basta berichtet. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-18T02:37:00.000Z","dateModified":"2026-03-18T04:52:29.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Simon Sales Prado"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eobVgBkZRUrv57kZJ3cH/mobWUVfYRUrv57kZJ3d1.jpeg","caption":"Rettungskräfte durchsuchen die Trümmer im Zentrum von Beirut.","creditText":"Mohamed Azakir/Reuters","uploadDate":"2026-03-18T04:52:28.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eobVgBkZRUrv57kZJ3cH/mobWUVfYRUrv57kZJ3d1.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Zahl der Toten und Verletzten im Libanon steigt","articleBody":"Zahl der Toten und Verletzten im Libanon steigtBei israelischen Angriffen im Zentrum von Beirut sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens sechs Menschen getötet worden. 24 weitere Menschen seien in der libanesischen Hauptstadt einer vorläufigen Zählung zufolge verletzt worden, teilte das Ministerium mit. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-18T02:21:11.000Z","dateModified":"2026-03-18T04:39:21.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Simon Sales Prado"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eobVPFeeRUrv57kZJ3c8/mobWQQofRUrv57kZJ3cg.jpeg","caption":"Eine Explosion nach israelischen Angriffen im Zentrum von Beirut.","creditText":"Hussein Malla/dpa/AP","uploadDate":"2026-03-18T04:39:20.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eobVPFeeRUrv57kZJ3c8/mobWQQofRUrv57kZJ3cg.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Iranisches Geschoss trifft australischen Stützpunkt in Emiraten","articleBody":"Iranisches Geschoss trifft australischen Stützpunkt in EmiratenIn der Nähe eines australischen Militärstützpunkts in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist nach Angaben des australischen Premierministers Anthony Albanese ein iranisches Geschoss eingeschlagen. Betroffen sei der australische Stützpunkt Al-Minhad, sagte Albanese vor Journalisten in Sydney. Bei dem Vorfall sei kein australisches Personal verletzt worden. Die Rakete habe eine Zufahrtsstraße getroffen. 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Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Israel meldet Tötung von iranischem Geheimdienstminister 

Israel hat nach Angaben von Verteidigungsminister Israel Katz in der Nacht den iranischen Geheimdienstminister Esmaeil Khatib getötet. Unabhängig bestätigt ist Khatibs Tod bislang nicht.

Katz zufolge habe Premierminister Benjamin Netanjahu das israelische Militär ermächtigt, hochrangige iranische Beamte künftig ohne weitere Genehmigung zu töten.

Zuvor hatte unter anderem die israelische Zeitung Ha’aretz unter Berufung auf Sicherheitskreise von einem israelischen Angriff auf Khatib berichtet.

Tom-Luca Freund
Tom-Luca Freund

Geheimdienstchefs stellen sich Fragen des US-Senats

Die Chefs der US-Geheimdienste werden sich heute den Fragen des Senats stellen. Bei der Sitzung des Senatsausschusses wird der Fokus auf den Informationen liegen, die die Geheimdienste vor dem Angriff auf den Iran gesammelt haben. Bei der Sitzung werden neben der Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard auch FBI-Chef Kash Patel, der CIA-Direktor John Ratcliffe und hochrangige Beamte anderer Geheimdienste vor Ort sein.

Auch der Rücktritt von Joe Kent als Direktor des Nationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung dürfte Thema werden. Dieser begründete seinen Rücktritt mit der fehlenden Begründung für den Irankrieg. 

Leon Ginzel
Leon Ginzel

Sicherheitschef Ali Laridschani soll am Vormittag beigesetzt werden

Der von der israelischen Armee getötete iranische Sicherheitschef Ali Laridschani soll um 11.30 Uhr (MEZ) in der Hauptstadt Teheran beigesetzt werden. Wie die iranischen Nachrichtenagenturen Fars und Tasnim meldeten, soll auch der getötete Anführer der Basidsch-Miliz, Gholamresa Soleimani, beigesetzt werden.

Der Tod der zwei Führungsfiguren wurde inzwischen auch vom Iran bestätigt. Sie waren bei gezielten Luftangriffen Israels getötet worden. Vor allem Laridschanis Tod wird laut Experten Folgen für das interne Machtgefüge des Irans haben. Als Vergeltung bombardierte das Land in der Nacht Israel. Berichten zufolge kamen dabei auch mit Streumunition versehene Gefechtsköpfe zum Einsatz.

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Raketenalarm in Dubai

Im Emirat Dubai hat es am Morgen Raketenalarm gegeben. Begleitet wurden die Sirenen vom Lärm explodierender Abfanggeschosse. Die Behörden teilten mit, alle Angriffe seien abgewehrt worden. Verletzte habe es nicht gegeben. 

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Irans Außenminister sieht sein Land als widerstandsfähig

Irans Außenminister Abbas Araghtschi hält das politische System seines Landes auch im Krieg für stabil. Dabei sei es unerheblich, dass iranische Führungspersonen gezielt getötet werden. „Die An- oder Abwesenheit einer einzelnen Person hat keinen Einfluss auf die Struktur„, sagte Araghtschi dem Sender Al-Dschasira. „Entscheidend ist, dass das politische System im Iran eine sehr solide Struktur ist.“

Das habe sich auch nach der Tötung von Ajatollah Ali Chamenei bei einem israelischen Luftangriff auf Teheran gezeigt, sagte Araghtschi. „Sogar der Anführer wurde getötet. Aber das System arbeitete weiter und sorgte sofort für Ersatz. So wird es auch sein, wenn jemand anders getötet wird.“ Das gelte auch für ihn selbst: Würde er als Außenminister getötet, stünde bereits ein Nachfolger bereit.

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi.
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi. Yasin Akgul/AFP/Getty Images

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Irans Außenminister erwartet keine grundlegende Änderung der Nukleardoktrin

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi geht nicht davon aus, dass sich Irans Nukleardoktrin grundlegend ändern werde. Das sagte Araghtschi dem Nachrichtensender Al Dschasira. Endgültige Aussagen seien jedoch erst möglich, wenn der neue oberste Führer Modschtaba Chamenei seine Haltung öffentlich dargelegt habe.

Der getötete oberste Führer Ali Chamenei hatte sich Anfang der 2000er-Jahre gegen die Entwicklung von Atomwaffen ausgesprochen. Die USA und Israel begründeten den Angriffskrieg gegen den Iran mit einer bevorstehenden Fertigstellung solcher Waffen. Der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) liegen dagegen keine Hinweise vor, dass der Iran diese anstrebte.

Araghtschi begründete außerdem die Drohnen- und Raketenangriffe des Iran in der Nähe von Städten in Golfstaaten damit, dass die USA ihre Truppen in zivile Gebiete verlegt hätten. US-Streitkräfte hätten ​ihre Militärstützpunkte verlassen und seien in Hotels in den ⁠Städten untergekommen, sagte der Außenminister. Araghtschi räumte ein, dass die Golfstaaten verärgert seien und ihre Bevölkerung durch die ​iranischen Angriffe betroffen gewesen sei. Die Schuld dafür liege jedoch allein bei den USA, die den Krieg begonnen hätten.

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Sechs Tote bei israelischen Luftangriffen auf Beiruts Zentrum

Bei israelischen Luftangriffen auf das Zentrum von Beirut sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens sechs Menschen getötet und 24 weitere verletzt worden. Betroffen waren die Stadtviertel Baschura, Basta und Sokak al-Blat, die alle in der Nähe libanesischer Regierungsgebäude liegen.

Das israelische Militär hatte vor dem Angriff auf Baschura gewarnt und zur Räumung eines Gebäudes aufgerufen. In den anderen Vierteln erfolgten die Angriffe laut libanesischen Medien ohne vorherige Warnung. Ein Fotograf der Nachrichtenagentur dpa berichtete, ein Hochhaus in Baschura sei vollständig zerstört worden. 

In der Nacht hatte die mit dem Iran verbündete Hisbollah erneut Raketen auf den Norden Israels abgefeuert. 

Durch die israelischen Angriffe wurde offenbar ein Hochhaus in dem Beiruter Viertel Baschura vollständig zerstört.
Durch die israelischen Angriffe wurde offenbar ein Hochhaus in dem Beiruter Viertel Baschura vollständig zerstört. Houssam Shbaro/Anadolu/imago images

Mounia Meiborg
Mounia Meiborg

Exit oder Eskalation – welche Richtung schlägt Trump ein?

Die Sperrung der Straße von Hormus hat weltweit enorme Auswirkungen: Lieferketten sind unterbrochen, Halbleiterchips könnten bald knapp werden und durch die Düngemittel, die auf Schiffen festhängen, könnten sich Hungerkrisen verschärfen. Innenpolitisch wächst der Druck auf Donald Trump, denn jeden Tag steigen die Spritpreise in den USA und der Krieg ist bei den Wählern unbeliebt.

Außenpolitisch hat die Sperrung der Straße von Hormus die USA isoliert, schreiben meine Kollegen. Trump schimpft über die Europäer, die ihm nicht helfen wollen, die Straße von Hormus zu sichern. In dieser Stimmungslage ist eine Eskalation der USA – durch Bodentruppen oder gar die Besetzung der Ölexportinsel Charg – möglich.

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Simon Sales Prado
Simon Sales Prado

Die Nacht im Überblick

Der Iran hat den Tod des Sicherheitschefs Ali Laridschani bestätigt und daraufhin Angriffe mit Mehrfachsprengköpfen auf Israel geflogen. Nach israelischen Angaben wurden bei Tel Aviv zwei Menschen getötet. Auch bei israelischen Angriffen im Libanon wurden erneut mehrere Menschen getötet. Die USA haben in der Nähe der Straße von Hormus bunkerbrechende Bomben eingesetzt.

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Ulrike Tschirner
Ulrike Tschirner

Saudi-Arabien lädt mehrere Staaten zu Beratungen ein

Saudi-Arabien hat Außenminister arabischer und islamischer Staaten zu Beratungen über den Irankrieg eingeladen. Bei dem Treffen heute Abend in der Hauptstadt Riad gehe es darum, sich gemeinsam um Sicherheit und Stabilität in der Region zu bemühen, teilte das Außenministerium mit. Einzelheiten zu den eingeladenen Staaten oder eine Gesamtzahl erwarteter Minister wurden nicht genannt.

Der Iran greift Saudi-Arabien und die übrigen Staaten am Persischen Golf seit Beginn des Kriegs immer wieder mit Raketen und Drohnen an. Auch in der Nacht meldeten mehrere Länder wieder iranische Angriffe.

Der saudi-arabische Außenminister Prinz Faisal bin Farhan al-Saud
Der saudi-arabische Außenminister Prinz Faisal bin Farhan al-Saud. Marwan Naamani/dpa

Mounia Meiborg
Mounia Meiborg

Iran will Israel mit Mehrfachsprengköpfen beschossen haben

Der Iran hat nach eigenen Angaben Raketen mit Mehrfachsprengköpfen auf Israel abgefeuert. Es handelt sich dabei um Waffen, die darauf ausgelegt sind, maximalen Schaden zu verursachen, weil eine einzige Trägerrakete mehrere Ziele gleichzeitig angreifen kann. Zudem werden Abwehrmaßnahmen durch das gleichzeitige Eindringen vieler Gefechtsköpfe erschwert.

In einer von den iranischen Staatsmedien berichteten Erklärung der Revolutionsgarde hieß es, dass die Streitkräfte sowohl Mehrfachsprengkopfraketen vom Typ Chorramschahr-4 als auch vom Typ Ghadr eingesetzt hätten. Der Angriff habe auf ein Gebiet in der Nähe von Tel Aviv abgezielt. Dort, in der Stadt Ramat Gan, sind zwei Menschen getötet worden

Bei iranischen Angriffen bei Tel Aviv wurden zwei Menschen getötet.
Bei iranischen Angriffen bei Tel Aviv wurden zwei Menschen getötet. Alexi J. Rosenfeld/Getty Images
Die Revolutionsgarde bezeichnete den Angriff als Vergeltung für die Tötung des Generalsekretärs des nationalen Sicherheitsrats des Landes, Ali Laridschani, durch Israel. Von der Nachrichtenagentur AP gefilmtes Material zeigte den Abwurf der Munition von mindestens einer Rakete über Israel.

Ulrike Tschirner
Ulrike Tschirner

Israel fliegt neue Angriffe auf Ziele im Südlibanon

Das israelische Militär hat wie angekündigt erneut Ziele im Süden des Libanon attackiert. Die Angriffe richteten sich gegen die Infrastruktur der vom Iran unterstützten Terrororganisation Hisbollah, teilte die Armee mit. 

Simon Sales Prado
Simon Sales Prado

Israel warnt Menschen im Zentrum von Beirut vor Angriff

Die israelische Armee hat die Bewohner der libanesischen Hauptstadt Beirut zum Verlassen eines zentralen Viertels aufgerufen. Ein Armeesprecher verbreitete eine „dringende Warnung an die Einwohner des Viertels Baschura“, hieß es auf sozialen Netzwerken. Libanesische Medien hatten zuvor von israelischen Angriffen ohne Vorwarnung in den zentralen Beiruter Stadtteilen Sukak al-Blat und Basta berichtet. 
Rettungskräfte durchsuchen die Trümmer im Zentrum von Beirut.
Rettungskräfte durchsuchen die Trümmer im Zentrum von Beirut. Mohamed Azakir/Reuters

Simon Sales Prado
Simon Sales Prado

Zahl der Toten und Verletzten im Libanon steigt

Bei israelischen Angriffen im Zentrum von Beirut sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens sechs Menschen getötet worden. 24 weitere Menschen seien in der libanesischen Hauptstadt einer vorläufigen Zählung zufolge verletzt worden, teilte das Ministerium mit. 
Eine Explosion nach israelischen Angriffen im Zentrum von Beirut.
Eine Explosion nach israelischen Angriffen im Zentrum von Beirut. Hussein Malla/dpa/AP

Ulrike Tschirner
Ulrike Tschirner

Iranisches Geschoss trifft australischen Stützpunkt in Emiraten

In der Nähe eines australischen Militärstützpunkts in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist nach Angaben des australischen Premierministers Anthony Albanese ein iranisches Geschoss eingeschlagen. Betroffen sei der australische Stützpunkt Al-Minhad, sagte Albanese vor Journalisten in Sydney. Bei dem Vorfall sei kein australisches Personal verletzt worden. Die Rakete habe eine Zufahrtsstraße getroffen. Ein dadurch entstandener Brand habe Unterkünfte und eine medizinische Einrichtung leicht beschädigt.
Laut Anthony Albanese, Premierminister von Australien, ist ein iranisches Geschoss auf ein Militärstützpunkt in den Emiraten eingeschlagen.
Laut Anthony Albanese, Premierminister von Australien, ist ein iranisches Geschoss auf ein Militärstützpunkt in den Emiraten eingeschlagen. Sarah Wilson/dpa/AP