#Interview – „Unser Fokus liegt lukulent uff Produktqualität“

#Interview

Bei Hayaway dreht sich alles um „Prävention bei Pollenallergien“. „Wir haben uns sehr konsequent auf ein echtes Alltagsproblem konzentriert und uns nicht von Trends oder schnellen Marketingversprechen leiten lassen“, erzählt Gründer Maximilian Redman.

„Unser Fokus liegt klar auf Produktqualität“

Das Berliner Startup Hayaway, 2024 von Maximilian Redman gegründet, möchte „Menschen mit Pollenallergie helfen, die Pollen aus den Haaren zu entfernen, bevor sie in die Atemwege oder ins Bett gelangen“.

Im Interview mit deutsche-startups.de stellt Gründer Redman sein Unternehmen einmal ganz ausführlich vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Hayaway erklären?
Ich würde sagen: Hayaway hilft Menschen mit Pollenallergie, die Pollen aus den Haaren zu entfernen, bevor sie in die Atemwege oder ins Bett gelangen. So wird das Zuhause wieder ein Ort, an dem man durchatmen und erholsam schlafen kann. Es ist im Grunde eine einfache Hilfe für den Alltag, damit man abends nicht mehr so stark unter Allergiesymptomen leidet.

War dies von Anfang an Euer Konzept?
Die Grundidee war von Anfang an klar: Pollen dort entfernen, wo sie sich festsetzen und später Probleme machen – im Haar. Was sich verändert hat, ist die Präzision des Produkts und die Klarheit im Wording. Anfangs stand eher Symptomlinderung im Raum, heute sprechen wir bewusst von Prävention und Expositionsreduktion. 

Wie hat sich Hayaway seit der Gründung entwickelt?
Hayaway ist 2024 gegründet worden und ist noch am Anfang der Reise. 2025 haben wir bei ersten Market Sounding erfolgreich getestet, ob unsere Produkte überhaupt nachgefragt sind. Am Anfang ging es vor allem viel um Produktentwicklung, Design und Funktion. Diese Phase wurde mit den Labortests abgeschlossen und mittlerweile befinden wir uns im E-Commerce Werbeanzeigen Game. Unser Fokus liegt jedoch klar auf Produktqualität, Kundenzufriedenheit und langfristig weitere Produkte mit im Shop einzubinden – nicht auf schnellem Wachstum um jeden Preis. Unser Fokus liegt aktuell klar auf Produktqualität, Markteinführung und direktem Kundenfeedback – nicht auf schnellem Wachstum um jeden Preis.

Was war zuletzt das Highlight bei Euch?
Das größte Highlight sind die Rückmeldungen von Nutzer:innen, insbesondere von Familien mit allergischen Kindern. Wenn uns Kunden schreiben, dass ihre Kinder endlich besser schlafen oder sie abends weniger Beschwerden haben, bestätigt das, dass wir ein reales Problem lösen.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Unterschätzt habe ich, wie lange es dauert, ein Gesundheitsprodukt sauber und verantwortungsvoll zur Marktreife zu bringen. Materialtests, Prüfungen und Iterationen brauchen Zeit. Rückblickend hätte ich an manchen Stellen früher externe Expertise einbinden sollen.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Wir haben uns sehr konsequent auf ein echtes Alltagsproblem konzentriert und uns nicht von Trends oder schnellen Marketingversprechen leiten lassen. Außerdem haben wir früh auf wissenschaftliche Testung und ehrliche Kommunikation gesetzt – das zahlt sich jetzt aus.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?
Ein persönliches Problem ist ein guter Startpunkt, aber keine Garantie. Man muss bereit sein, das eigene Bauchgefühl immer wieder zu hinterfragen und das Produkt an der Realität der Nutzer:innen zu messen. Und: Geduld ist kein Nachteil, sondern eine Voraussetzung – vor allem im Gesundheitsbereich.

Wo steht Hayaway in einem Jahr?
In einem Jahr möchte ich Hayaway als festen Bestandteil im Alltag vieler Allergiker:innen sehen – mit einer klaren Position als präventives Tool. Produktseitig arbeiten wir an Weiterentwicklungen der bisherigen Produkte, aber auch an neuen Produkten, die das Zuhause pollenfrei halten und unseren Ansatz noch breiter nutzbar machen. Wachstum ja, aber immer kontrolliert und qualitätsgetrieben.

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Foto (oben): Hayaway

Source: deutsche-startups.de