Krieg gegen die Ukraine: Selenskyj fordert Einhaltung welcher Sanktionen gegen Russland



täglichen Lagebericht. Der Hinweis auf den Vorstoß in der Region Donezk basiert auf geolokalisierten Aufnahmen.

Ukrainische Truppen sind derweil östlich der Bergbaustadt Dobropillja vorgedrungen. Laut ISW konnten sie bis ins Zentrum der Siedlung Nowyj Donbas vorstoßen, die östlich der Stadt liegt. Ukrainische Drohnen trafen auch mehrere russische Militärziele im besetzten Teil der Region Donezk sowie auf der besetzten Krim.

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Russland klagt vor EU-Gericht wegen eingefrorenen Staatsvermögens

Die russische Zentralbank geht juristisch gegen die unbefristete Sperrung von Russlands Staatsvermögen vor. Sie habe Klage beim Gericht der Europäischen Union in Luxemburg eingereicht, teilte die Behörde mit. Die Klage richte sich gegen einen Beschluss aus dem Dezember 2025, das Geld auf unbestimmte Zeit einzufrieren.

Die Maßnahme sei mit "schwerwiegenden Verfahrensverstößen" vorgenommen worden, begründete die Zentralbank ihre Klage. So bestehe ein Verstoß darin, dass die Entscheidung von einer Mehrheit der EU-Staaten und nicht, wie vom EU-Recht gefordert, einstimmig beschlossen worden sei.

In der EU sind seit der russischen Invasion in die Ukraine 2022 Vermögenswerte der russischen Zentralbank in Höhe von mehr als 200 Milliarden Euro eingefroren. Bis vergangenen Dezember musste die Sperre regelmäßig verlängert werden, was unter anderem Ungarns Regierung immer wieder infrage gestellt hatte. Das im Dezember beschlossene Dokument zur unbefristeten Sperrung schließt russische Klagen vor EU-Gerichten aus. 

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Ein Großteil der eingefrorenen Mittel lagert bei der Finanzgesellschaft Euroclear in Belgien. Russlands Zentralbank hatte Euroclear bereits im Dezember verklagt und knapp 200 Milliarden Euro Schadensersatz gefordert. Damit reagierte sie auf die damaligen Versuche, das eingefrorene Geld für die Unterstützung der Ukraine zu verwenden. Diese wurden allerdings nicht umgesetzt, sondern die Blockade der Mittel lediglich entfristet.

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Ukrainische Armee erobert erstmals seit Jahren mehr Territorium zurück als sie verliert

In den letzten zwei Wochen des Februars konnten die ukrainischen Streitkräfte mehr Gelände zurückerobern, als sie im gleichen Zeitraum verloren geben mussten. Wie das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebericht meldet, war dies zuletzt vor knapp drei Jahren gelungen. Zwischen dem 14. und 27. Februar eroberten ukrainische Kräfte demnach etwa 90 Kilometer netto zurück.

Zugleich rückten ukrainische Kräfte bei dem Dorf Nowopawliwka an der Grenze zwischen den Regionen Dnipropetrowsk und Donezk vor. Weiter nördlich in der Region Donezk kam es zu einem russischen Vorstoß in der Siedlung Drobyschewe nordwestlich der Stadt Lyman.

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Putin empfängt heute ungarischen Außenminister in Moskau

Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó wird heute in Moskau erwartet. Bei einem Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin soll es um Öllieferungen gehen. Das gab Putin-Sprecher Dmitri Peskow bei einer Pressekonferenz bekannt. Käufer russischen Öls würden von der Ukraine erpresst, sagte er und beschuldigte Kyjiw, die Druschba-Pipeline, durch die normalerweise russisches Öl über ukrainisches Territorium nach Ungarn und in die Slowakei geleitet wird, "absichtlich" zu blockieren.

Zwischen Ungarn und der Ukraine gibt es Streit über unterbrochene Öllieferungen. Die Druschba-Pipeline war nach ukrainischen Angaben Ende Januar bei russischen Angriffen beschädigt und deshalb stillgelegt worden. Ungarn und die Slowakei, die engsten Verbündeten Russlands in Europa, werfen der Ukraine vor, die Wiederaufnahme der Lieferungen absichtlich zu verzögern. Die Ukraine weist die Vorwürfe zurück. Ihren Angaben zufolge verzögert sich die Reparatur der Pipeline, weil neue Angriffe drohen. 

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Ukraine und Russland tauschen Kriegsgefangene aus

Mehrere Hundert Kriegsgefangene können in ihre Heimat zurückkehren. Russland habe 200 ukrainische Kriegsgefangene freigelassen, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium angegeben, die Ukraine habe ihrerseits 200 russische Gefangene übergeben.

In den kommenden Tagen sollen laut Ankündigungen aus Moskau insgesamt weitere 600 Kriegsgefangene freikommen. Man habe einen Austausch "500 gegen 500" vereinbart, sagte Wladimir Putins Kulturbeauftragter Wladimir Medinski. Er hatte 2022 und 2025 sowie zuletzt Mitte Februar die russischen Delegationen bei Verhandlungen mit Vertretern der Ukraine angeführt. 

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Der von den USA initiierte trilaterale Verhandlungsprozess unter US-Vermittlung, der seit Ende Januar in Abu Dhabi und in Genf stattfindet, stockt derzeit. Ein Anfang März erwartetes Treffen in Abu Dhabi verschiebt sich nach ukrainischen Angaben wegen des Irankriegs. Einen neuen Termin gibt es noch nicht. 

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USA erwägen Aufhebung von Sanktionen gegen russisches Öl

Wegen der angespannten Lage auf dem Ölmarkt könnten die USA weitere Sanktionen gegen den Handel mit russischem Öl lockern. Das sagte US-Finanzminister Scott Bessent dem Sender Fox News. Es befänden sich Hunderte Millionen Barrel sanktioniertes Rohöl auf See, sagte ​Bessent. Eine Aufhebung der ⁠Sanktionen könnte das Ölangebot erweitern. "Wir prüfen das", fügte ​er hinzu.

Am Vortag hatte die Regierung in Washington eine Ausnahmeregelung erlassen, mit der Indien kurzzeitig russisches Rohöl kaufen darf. Vor dem ‌Hintergrund ⁠des Irankriegs ist der Preis für US-Öl ​der Sorte WTI am Freitag um zwölf Prozent gestiegen.

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Mindestens acht Tote bei russischen Raketen- und Drohnenangriffen 

Russland hat die Ukraine mit einer neuen Angriffswelle überzogen. Nach offiziellen ukrainischen Angaben wurden dabei mindestens acht Menschen getötet. Den Behörden zufolge wurden in der ostukrainischen Großstadt Charkiw sieben Menschen getötet, darunter ein 13-jähriges Mädchen und ein Junge. Rettungskräfte bargen ihre Leichen aus den Trümmern eines Wohnblocks.

15 weitere Menschen wurden verletzt, darunter zwei Jungen im Alter von sechs und elf Jahren und eine 17-jährige Teenagerin. Ein weiterer Mensch wurde demnach in der Region Dnipropetrowsk getötet. In der südukrainischen Region Saporischschja wurde ein Kleinkind bei einem russischen Drohnenangriff verletzt.

In der gesamten Ukraine wurde vergangene Nacht Luftalarm ausgelöst. In Polen ließ die Luftwaffe mehrere Kampfflugzeuge zum Schutz des Luftraums in an die Ukraine angrenzenden Regionen aufsteigen.

Der ukrainische ‌Präsident ⁠Wolodymyr Selenskyj forderte nach den russischen Angriffen die Verbündeten ​seines Landes zu weiterer Hilfe in Form von Luftabwehr und Waffen auf. Russland habe in der Nacht mit ​480 Drohnen und 29 Raketen angegriffen und dabei auch den Energiesektor und die Eisenbahn-Infrastruktur ins Visier genommen, schrieb Selenskyj auf Telegram. 

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Ukrainische Drohnenexperten sollen kommende Woche im Nahen Osten eintreffen

Ukrainische Experten für Drohnenabwehr sollen nächste Woche in den Nahen Osten reisen, um die USA und die Golfstaaten zu beraten. Das kündigte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an, wie die ukrainische Onlinezeitung Ukrajinska Prawda und der Sender CNN unter Berufung auf die ukrainische Nachrichtenagentur Unian berichteten.

"Nächste Woche, wenn die Experten vor Ort sind, werden sie sich die Lage ansehen und helfen, denn sie bringen ihre Fähigkeiten mit“, sagte Selenskyj während einer Pressekonferenz mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Rob Jetten. Die Ukraine sei bereit, ihr Fachwissen und die Erfahrung bei der Abwehr von Drohnen des iranischen Modells Shahed und Marschflugkörpern zu teilen. Zudem kann die Ukraine nicht verwendete Abfangdrohnen verkaufen, sagte Selenskyj.

Er hoffe, dass auch die Ukraine von einer Zusammenarbeit profitieren werde.
"Wenn wir über die Aufstockung bestimmter Ressourcen sprechen, würden wir uns sehr wünschen, dass dies in beide Richtungen geht“, sagte Selenskyj und fügte hinzu: "Sie wissen, welche Ressourcen uns fehlen, und wir verstehen, welche Ressourcen den Golfstaaten fehlen.“ Im Kampf gegen Russland fehlen der Ukraine vor allem Flugabwehrraketen.

Mehr zu den ukrainischen Abfangdrohnen, die Selenskyj den USA und den Golfstaaten anbietet, können Sie hier lesen:

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Die Region Dnipropetrowsk soll wieder fast vollständig unter ukrainischer Kontrolle sein

Seit mehreren Wochen versuchen ukrainische Truppen im Südosten des Landes, das russische Militär zurückzudrängen. Für eine Region wurden jetzt konkrete Erfolge gemeldet. Die Ukraine sieht das Gebiet Dnipropetrowsk nach Gegenangriffen schon bald wieder komplett unter eigener Kontrolle. Drei kleinere Siedlungen seien noch in russischer Hand und zwei weitere müssten überprüft werden, sagte der in Kyjiws Generalstab arbeitende General Olexander Komarenko in einem Interview der Nachrichtenagentur RBK Ukraine. "Es wurde mehr Territorium befreit als verloren“, sagte Komarenko. Mehr als 400 Quadratkilometer wurden zurückerobert. Die Gesamtlage sei weiter "schwierig, aber kontrollierbar“.

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Türkei will laut Selenskyj nächste Runde der Friedensgespräche ausrichten

Die türkische Regierung hat sich nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bereit erklärt, Gastgeber der nächsten Runde der trilateralen Friedensgespräche zu sein. Das teilte Selenskyj nach einem Telefonat mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan auf seinen Social-Media-Kanälen mit. "Wir schätzen diese Initiative und hoffen, dass sie Ergebnisse bringen kann", schrieb Selenskyj.

Die Fortsetzung der Gespräche zwischen der Ukraine, Russland und den USA war zuletzt wegen des Irankriegs auf Initiative der USA verschoben worden. In der vergangenen Woche waren Gespräche in Abu Dhabi geplant gewesen.

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff sagte in einem Interview mit CNBC, dass die trilateralen Gespräche "vermutlich irgendwann in der nächsten Woche" fortgesetzt würden.

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Ukraine veröffentlicht Video von Raketenangriff auf Elektronikfabrik

Das ukrainische Militär hat ein Video veröffentlicht, das den zuvor von Präsident Wolodymyr Selenskyj gemeldeten Angriff auf eine der russischen Rüstungsindustrie zugehörige Elektronikfabrik in der grenznahen Großstadt Brjansk zeigt. Zugleich bestätigte der ukrainische Generalstab, dass der Angriff mit Storm-Shadow-Marschflugkörpern aus britischer Produktion ausgeführt worden sei. Zuvor hatten russische und ukrainische Militärblogger darüber berichtet.

Das von einer Drohne aufgenommene Video zeigt in kurzer Abfolge mehrere schwere Explosionen am Gebäude der Fabrik Kremnij El in Brjansk, wo nach ukrainischen Angaben Kontrollsysteme für russische Raketen hergestellt werden. Die Treffer am Fabrikgebäude sind auf dem Video gut erkennbar. Auffällig ist zudem, dass eine ukrainische Drohne für die Aufnahme des Videos bis nach Brjansk, 100 Kilometer hinter der russisch-ukrainischen Grenze, gelangen konnte. 

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⚡️Ракетами Storm Shadow уражено завод "Кремній Ел" / ⚡️⚡️Storm Shadow missiles strike the "Kremniy El" factory
Докладніше:https://t.co/shzPiJrEC6 pic.twitter.com/lMuUYUpcmw

— Генеральний штаб ЗСУ (@GeneralStaffUA) March 10, 2026

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Der Generalstab in Kyjiw bezeichnete die Fabrik als "kritisch bedeutendes Glied" in der Produktionskette russischer Präzisionswaffen. Die dort hergestellten Elektrobauteile würden unter anderem in den russischen ballistischen Raketen vom Typ Iskander verbaut. Die Raketen spielen eine Schlüsselrolle bei den russischen Angriffen auf das ukrainische Energienetz.

Auch das exilrussische Medium Meduza berichtet, dass Produkte der Fabrik im russischen Rüstungssektor eingesetzt würden. Demnach ist die Fabrik bereits mehrfach Ziel ukrainischer Drohnenangriffe gewesen. Das Unternehmen, dem die Fabrik gehört, bezeichnet sich auf seiner Website als "einen der größten Hersteller von Mikroelektronik" in Russland.

Brjansks Gouverneur Alexander Bogomas hatte zuvor einen Raketenangriff auf die Stadt bestätigt. Demnach sollen sechs Menschen getötet und 37 verletzt worden sein. Es ist unklar, ob es sich um Mitarbeiter der Fabrik handelt. Allerdings schlugen offenbar nicht alle eingesetzten Marschflugkörper direkt in der Fabrik ein: Ein Video zeigt den Einschlag eines mutmaßlichen Flugkörpers und eine Explosion auf offener Straße in Brjansk. 

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Bundestagspräsidentin Julia Klöckner besucht erstmals Kyjiw

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner ist zu ihrem ersten Besuch in Kyjiw eingetroffen. Die CDU-Politikerin will dem ukrainischen Parlament die Solidarität Deutschlands im fünften Jahr des russischen Angriffskriegs übermitteln. Außerdem ist geplant, dass sich Klöckner über Herausforderungen der Energieversorgung und Fähigkeiten in der Drohnenabwehr informiert. Am Bahnsteig in der ukrainischen Hauptstadt empfing sie der ukrainische Parlamentspräsident Ruslan Stefantschuk.

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Aus Sicherheitsgründen war die Reise mit dem Nachtzug vorab nicht angekündigt worden. Es wird erwartet, dass Klöckner als erste Vertreterin Deutschlands eine Rede im Parlament, der Werchowna Rada, halten wird. Geplant ist zudem ein Gespräch mit Präsident Wolodymyr Selenskyj.

"Gerade jetzt, wo sich viel Aufmerksamkeit auf die Lage in Nahost richtet, dürfen wir den Blick für den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine nicht verlieren", sagte Klöckner. Für sie sei es "eine große Ehre und eine sehr berührende Geste", im ukrainischen Parlament sprechen zu dürfen. 

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Von der Leyen warnt vor Lockerungen von Russlandsanktionen

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat vor dem Hintergrund steigender Ölpreise infolge des Irankriegs davor gewarnt, Sanktionen gegen russisches Öl aufzuheben. "Dies ist nicht der Moment, um Sanktionen gegen Russland zu lockern", schrieb die CDU-Politikerin nach einem Telefonat mit Vertretern der G7-Staaten auf X. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, "wenn die Sanktionen gelockert werden, dann wird diese Aggression anerkannt". Das wäre "absolut ungerecht".

Von der Leyen sprach sich dafür aus, den von der G7 beschlossenen sogenannten Preisdeckel für russisches Öl "durchzusetzen". Dies werde "helfen, die Märkte zu stabilisieren und Russlands Einnahmen zu begrenzen". 

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Die USA haben vor wenigen Tagen Zölle gegen Indien, die mit den indischen Käufen russischen Öls begründet waren, ausgesetzt. US-Präsident Donald Trump kündigte an, auch weitere Sanktionen in Verbindung mit russischen Energieexporten womöglich lockern zu wollen. Damit will die US-Regierung den Anstieg der globalen Ölpreise begrenzen.

Russland verkauft sein Öl wegen westlicher Sanktionen infolge des Kriegs gegen die Ukraine zu günstigen Preisen, vor allem an Indien und China. Wegen des Irankriegs ist die Nachfrage nach russischem Öl gestiegen, was dessen Preis überdurchschnittlich erhöht hat: Während die US-Sorte Brent um etwa 30 Prozent teurer geworden ist, erhöhte sich der Preis für die russische Sorte Urals um mehr als 60 Prozent.

Mehr dazu, wie Russlands Ölwirtschaft vom Irankrieg profitiert, können Sie in dieser Analyse von Maxim Kireev lesen:

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Ukrainische Armee rückt bei Kostjantyniwka und in der Region Saporischschja vor

Ukrainische Truppen haben im Süden und Südosten von Kostjantyniwka Gelände zurückerobert. Das meldet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebericht. Den Angaben zufolge sind ukrainische Truppen bei Berestok und Iwanopillja vorgerückt.

In der Region Saporischschja hat die ukrainische Armee die Siedlung Nowohryhoriwka eingenommen. Das berichtet das ISW unter Berufung auf geolokalisierte Aufnahmen von Drohnenangriffen auf russische Soldaten.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Ukraine stellt Unterstützern Daten für Training von Drohnen-KI bereit

Die ukrainische Regierung will ihren Partnerländern Daten, die bei Einsätzen ihrer Drohnen gesammelt wurden, zur Verfügung stellen. Damit könnten die Unterstützerstaaten der Ukraine KI-Software trainieren, die sie bei der Entwicklung eigener Drohnen einsetzten, teilte der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow mit. 

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"Die Ukraine öffnet Schlachtfelddaten für das Training von KI-Modellen für autonome Systeme – als erstes (Land) weltweit", schrieb Fedorow auf X. "Millionen" aufgenommene Kampfsequenzen aus Tausenden von Missionen stünden den Partnerstaaten der Ukraine nun zur Verfügung. 

Es handle sich um eine "Win-win-Situation": Die beteiligten Länder könnten ihre Technologien "mithilfe einzigartiger Daten" verbessern, die Ukraine profitiere von einer damit einhergehenden Erweiterung ihrer "Fähigkeiten an der Front". 

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Fedorow ist erst seit Januar Verteidigungsminister. Zuvor hatte er als Digitalminister die Modernisierung in ukrainischen Unternehmen und Behörden vorangetrieben und unter anderem den US-Milliardär Elon Musk davon überzeugt, der Ukraine den Zugang zu seinem Satelliten-Internetdienst Starlink zu ermöglichen.

Kurz nach seiner Ernennung hatte Fedorow angekündigt, in neuer Funktion auch im Militär zahlreiche Prozesse digitalisieren zu wollen und in der Kriegführung mehr denn je auf Drohnen in der Luft, zu Wasser und an Land zu setzen. Damit hofft er nach eigenen Angaben, die ukrainische Armee effizienter zu machen und zugleich die Verluste des russischen Militärs zu erhöhen.

Die Ukraine baut derzeit ihre rüstungstechnische Kooperation mit ihren Partnerländern aus. Im Februar hat etwa in Deutschland die gemeinsame Produktion ukrainischer Drohnen begonnen. Nach Beginn des Irankrieges haben nach Angaben aus Kyjiw und laut Medienberichten zudem zahlreiche Golfstaaten und das US-Militär ukrainische Abwehrdrohnen angefragt, um die iranischen Drohnenangriffe besser abwehren zu können.

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Selenskyj ist zu Beratungen mit Macron in Paris

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach Angaben seines Sprechers bereits zu Gesprächen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Paris eingetroffen. Die beiden Staatschefs wollen nach Angaben des französischen Präsidialamts darüber beraten, wie der Druck auf Russland erhöht werden kann, seinen Angriffskrieg auf die Ukraine zu beenden. Dafür wollen sie demnach unter anderem über die Bekämpfung der sogenannten russischen Schattenflotte sprechen – veraltete und unter fremder Flagge fahrende Schiffe, mit denen Russland die internationalen Sanktionen umgeht. Zudem wollen sie die weitere Unterstützung der Ukraine besprechen.

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Trump lehnt Hilfe der Ukraine bei Abwehr iranischer Drohnen ab

US-Präsident Donald Trump sieht keine Notwendigkeit dafür, die von der Ukraine angebotene Hilfe bei der Verteidigung gegen iranische Drohnen anzunehmen. "Wir brauchen ihre Hilfe bei der Abwehr von Drohnen nicht", sagte Trump dem US-Sender Fox News. "Wir wissen mehr als alle anderen über Drohnen. Wir haben die besten Drohnen der Welt."

Die Ukraine hatte nach Beginn des Irankrieges mitgeteilt, dass das US-Militär sowie mehrere Golfstaaten die Hilfe ukrainischer Flugabwehr-Spezialisten für die Verteidigung gegen iranische Langstreckendrohnen angefordert hätten. Grund dafür seien die Erfahrungen der Ukraine bei der Abwehr russischer Drohnenangriffe. Der Iran, der Russland ab Ende 2022 mit Drohnen beliefert hat, setzt die gleichen sowie ähnliche Drohnen bei Angriffen im Golf ein. 

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Nach Angaben aus Kyjiw sind ukrainische Teams inzwischen in mehreren Golfstaaten angekommen. Mehrere internationale Medien berichteten zudem, dass die Golfstaaten mit der Ukraine über einen möglichen Kauf von Abwehrdrohnen verhandelten, die das Land selbst entwickelt hat und die beim Abschuss russischer Angriffsdrohnen effektiv sein sollen.

Das US-Portal Axios berichtete zuletzt
, dass die USA bereits 2025 ukrainische Angebote ausgeschlagen hätten, Abwehrdrohnen aus dem Land zu erwerben. Inzwischen werde dies von US-Beamten aus dem Verteidigungsministerium als Fehler bezeichnet. 

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Behörden melden einen Toten nach russischen Angriffen im Südosten der Ukraine

Bei russischen Angriffen ​in der Ukraine sind nach Behördenangaben mindestens eine Person getötet und zehn weitere verletzt worden. Der Gouverneur der ⁠südostukrainischen Region Dnipropetrowsk, ​Olexander Ganscha, schrieb auf Telegram, eine Person ‌sei getötet und ​sechs weitere verletzt worden. Der Gouverneur der ​Region Saporischschja, Iwan Fedorow, teilte zudem mit, vier Menschen seien bei ‌einem russischen Angriff ​verletzt worden.

Der Gouverneur ⁠der ​russischen Grenzregion Belgorod, ‌Wjatscheslaw Gladkow, meldete, bei einem ukrainischen Angriff auf ‌ein Dorf sei ein ​Bewohner getötet worden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

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Mindestens zwei Tote nach russischen Angriffen nahe Kyjiw

Bei russischen Drohnen- und Raketenangriffen in der Nähe der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw sind nach Angaben der Behörden mindestens zwei Menschen gestorben. Vier weitere Menschen wurden verletzt. Das teilte der Chef der regionalen Militärverwaltung, Mykola Kalaschnyk, mit. Die beiden Toten wurden aus dem Bezirk Browary gemeldet, der östlich von Kyjiw liegt.

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Zahl der Toten steigt nach russischen Angriffen in der Region Kyjiw

Nach Angaben der ukrainischen Polizei greifen die russischen Streitkräfte die Region Kyjiw weiterhin an. Demnach sind bei den Angriffen mit Drohnen und Raketen mindestens vier Menschen gestorben. Zehn weitere wurden verletzt. 

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Ukraine drängt russische Angreifer bei Kostjantyniwka zurück

Ukrainische Soldaten verteidigen weiter ihre Stellungen in der strategisch wichtigen Stadt Kostjantyniwka. Das meldet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebericht. Demnach ist auf geolokalisierten Aufnahmen zu sehen, wie ukrainische Soldaten im Süden der Stadt geringfügig vorrücken. Kostjantyniwka liegt in der Region Donezk.
Auch in der Region Dnipropetrowsk hält die ukrainische Armee ihre Stellungen trotz russischer Angriffe. Das zeigen laut ISW Aufnahmen aus dem Zentrum des Ortes Nowopawliwka.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Ukraine greift Hafen von Krasnodar mit Drohnen an

Die ukrainische Armee hat nach russischen Angaben in der Nacht ​eine Ölraffinerie und einen Hafen in der südrussischen ⁠Region Krasnodar mit Drohnen angegriffen. Beim Beschuss des ​Hafens Kawkas seien drei Menschen verletzt worden, teilten die Behörden in Krasnodar auf Telegram mit. ‌Ein ⁠Serviceschiff und die Pieranlage seien beschädigt ​worden. Der Hafen wird für den Umschlag von Getreide und Flüssiggas genutzt. Er liegt an der Straße von Kertsch gegenüber der bereits ​2014 von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel Krim.  

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Griechischer Öltanker bei Drohnenangriff im Schwarzen Meer beschädigt

Ein Öltanker unter griechischer Flagge ist bei der Einfahrt in den russischen Hafen Noworossijsk im Schwarzen Meer bei einem mutmaßlichen Drohnenangriff beschädigt worden. Wie das griechische Schifffahrtsministerium mitteilte, seien die 24 Besatzungsmitglieder bei dem Angriff am Samstagmorgen jedoch unverletzt geblieben. Das Schiff sei weiterhin seetüchtig.

Die Maran Homer, die vom US-Ölkonzern Chevron gechartert wurde, war auf dem Weg von Thessaloniki in Nordgriechenland zu dem Schwarzmeerhafen. Von dort sollte das Schiff weiter nach Istanbul fahren. Es sei von einer Rakete oder Drohne getroffen worden, bevor es kasachisches Öl laden sollte, teilten griechische Regierungsvertreter und die griechische Betreibergesellschaft des Schiffes mit.

Der griechische Minister für maritime Angelegenheiten, Vassilis Kikilias, erklärte, Athen werde bei dem als verantwortlich erachteten Land eine Beschwerde einreichen. Details nannte er nicht. Später bezeichnete er die Ukraine als Urheber häufiger Angriffe im Schwarzen Meer. 

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Belgiens Regierungschef fordert von der EU Ukraine-Verhandlungen mit Russland

Der belgische Regierungschef Bart De Wever hat die Europäische Union (EU) zu Verhandlungen mit Russland über ein Ende des Ukrainekriegs aufgerufen. "Da wir nicht in der Lage sind, Putin durch Waffenlieferungen an die Ukraine einzuschüchtern, und wir ihn ohne die Unterstützung der Vereinigten Staaten wirtschaftlich nicht in die Knie zwingen können, bleibt nur noch eine Methode: einen Deal zu erzielen“, teilte er gegenüber der belgischen Zeitung L’Echo mit.

Um mit Russland in Verhandlungen zu treten, brauche es die "100-prozentige Unterstützung der Vereinigten Staaten“ , sagte De Wever. Sein Eindruck sei jedoch, dass die USA nicht voll und ganz auf der Seite der Ukraine stünden und manchmal "Putin näher“ zu stehen schienen als Kyjiw. Damit es zu Verhandlungen mit Russland kommen kann, forderte er für die EU ein Mandat ihrer Mitgliedstaaten.

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Viele Verletzte nach russischem Angriff auf Saporischschja

Bei einem Bombenangriff auf die ukrainische Großstadt Saporischschja sind nach Behördenangaben mindestens ein Mensch getötet und weitere 18 verletzt worden. Unter den Verletzten seien auch zwei Minderjährige, teilte Gebietsgouverneur Iwan Fedorow auf Telegram mit.

Die Zahl der Opfer könnte noch steigen, unter den Trümmern der Wohnhäuser wird nach weiteren Menschen gesucht. Nach Angaben Fedorows wurden zwölf größere Wohnblocks und weitere zwölf private Wohnhäuser bei dem Angriff getroffen. 

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EU verlängert Sanktionen gegen Unterstützer Russlands in der Ukraine

Die Europäische Union hat die Sanktionen gegen Personen und Organisationen, die Russlands Krieg gegen die Ukraine unterstützen, um sechs Monate verlängert. Die Strafmaßnahmen gelten nun bis zum 15. September, teilte der Rat der Europäischen Union mit. Gleichzeitig wurden die Sanktionen gegen zwei Personen aufgehoben

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Russlands Flugabwehr fängt Drohnen über Moskau ab

Nach Angaben des Moskauer Bürgermeisters Sergej Sobjanin hat die russische Flugabwehr am Dienstag 32 ukrainische Drohnen abgefangen, die auf die Hauptstadt zusteuerten. Diese seien zwischen Mittag und Abend abgeschossen worden, schrieb Sobjanin auf Telegram. Einsatzkräfte untersuchten die Trümmerteile.

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Trump verteidigt Erlaubnis für Ölkäufe aus Russland

US-Präsident Donald Trump hat die Lockerung von US-Sanktionen gegen Russland wegen der sich zuspitzenden Ölkrise infolge des Irankriegs gerechtfertigt. "Ich will Öl für die Welt haben", sagte Trump dem Sender NBC News auf die Frage, warum er die Kaufbeschränkung für russisches Erdöl temporär aufgehoben habe.

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Russische Truppen greifen Vororte von Kostjantyniwka an

In den östlichen und südöstlichen Vororten der Stadt Kostjantyniwka haben russische Soldaten Stellungen der ukrainischen Armee attackiert. Das meldet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebericht. Demnach geht das ISW davon aus, dass die Ukraine die Gebiete weiterhin kontrolliert. Diese Beobachtungen stützt es auf geolokalisiertes Videomaterial.

Im Westen der Siedlung Risnykiwka halten ukrainische Einheiten offenbar ebenfalls ihre Stellungen trotz russischer Angriffe. Auch das gehe aus geolokalisierten Aufnahmen hervor. Risnykiwka liegt östlich der Stadt Slowjansk in der Region Donezk.

Mehr dazu lesen Sie hier: 

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US-Team will trilaterales Treffen nächste Woche in den USA 

Die ‌US-Vermittler ⁠wollen dem ukrainischen Präsidenten ​Wolodymyr Selenskyj zufolge nächste Woche in den USA trilaterale ​Gespräche mit Russland und der Ukraine über eine Beendigung des Krieges abhalten. Ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump sei nötig, unterstreicht Selenskyj.

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Ukraine will Unterstützung der USA nicht wegen Irankrieges verlieren 

Die Ukraine will nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj in ihrem Verteidigungskrieg gegen Russland nicht die Unterstützung der gegen den Iran kämpfenden USA verlieren. "Wir wollen die Amerikaner nicht verlieren", während sie "derzeit zweifellos mit der Golfregion beschäftigt sind", sagte Selenskyj vor Journalisten.

Die Ukraine zeige ihre Bereitschaft, den USA und ihren Verbündeten in der Golfregion zu helfen, indem sie angeboten habe, ihr Fachwissen über Drohnen zu teilen. "Wir hoffen stark, dass die USA sich wegen des Nahen Ostens nicht von der Frage des Ukrainekrieges abwenden werden", fügte Selenskyj hinzu. 

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Selenskyj fordert Einhaltung der Russland-Sanktionen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Einhaltung der Sanktionen gegen Russland gefordert. Allein in der vergangenen Woche habe Russland 1.770 Kampfdrohnen sowie 86 Raketen und Marschflugkörper gegen die Ukraine eingesetzt, schrieb er auf Telegram. "Jede dieser Raketen beinhaltet mindestens 60 ausländische Bauteile, die Russland unter Umgehung der Sanktionen erhält." Das Schema der Sanktionsumgehung sei bekannt und müsse beendet werden, forderte er.

Selenskyj erinnerte in dem Zusammenhang auch an den Krieg im Nahen Osten, in dem der Iran die Angriffe der USA und Israels unter anderem mit Drohnenattacken gegen eine Reihe von Ländern im Nahen Osten beantwortet. Da die Welt nicht genügend Ressourcen habe, um eine Flugabwehr für Europa und den Nahen Osten auf die Beine zu stellen, sei es umso wichtiger, den Russen die Möglichkeit zu nehmen, Raketen in ihren Fabriken herzustellen, schrieb er.

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Iven Fenker
Iven Fenker

Selenskyj fordert Einhaltung der Russland-Sanktionen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Einhaltung der Sanktionen gegen Russland gefordert. Allein in der vergangenen Woche habe Russland 1.770 Kampfdrohnen sowie 86 Raketen und Marschflugkörper gegen die Ukraine eingesetzt, schrieb er auf Telegram. „Jede dieser Raketen beinhaltet mindestens 60 ausländische Bauteile, die Russland unter Umgehung der Sanktionen erhält.“ Das Schema der Sanktionsumgehung sei bekannt und müsse beendet werden, forderte er.

Selenskyj erinnerte in dem Zusammenhang auch an den Krieg im Nahen Osten, in dem der Iran die Angriffe der USA und Israels unter anderem mit Drohnenattacken gegen eine Reihe von Ländern im Nahen Osten beantwortet. Da die Welt nicht genügend Ressourcen habe, um eine Flugabwehr für Europa und den Nahen Osten auf die Beine zu stellen, sei es umso wichtiger, den Russen die Möglichkeit zu nehmen, Raketen in ihren Fabriken herzustellen, schrieb er.

Maria Mast
Maria Mast

Ukraine will Unterstützung der USA nicht wegen Irankrieges verlieren 

Die Ukraine will nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj in ihrem Verteidigungskrieg gegen Russland nicht die Unterstützung der gegen den Iran kämpfenden USA verlieren. „Wir wollen die Amerikaner nicht verlieren„, während sie „derzeit zweifellos mit der Golfregion beschäftigt sind“, sagte Selenskyj vor Journalisten.

Die Ukraine zeige ihre Bereitschaft, den USA und ihren Verbündeten in der Golfregion zu helfen, indem sie angeboten habe, ihr Fachwissen über Drohnen zu teilen. „Wir hoffen stark, dass die USA sich wegen des Nahen Ostens nicht von der Frage des Ukrainekrieges abwenden werden“, fügte Selenskyj hinzu. 

Maria Mast
Maria Mast

US-Team will trilaterales Treffen nächste Woche in den USA 

Die ‌US-Vermittler ⁠wollen dem ukrainischen Präsidenten ​Wolodymyr Selenskyj zufolge nächste Woche in den USA trilaterale ​Gespräche mit Russland und der Ukraine über eine Beendigung des Krieges abhalten. Ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump sei nötig, unterstreicht Selenskyj.

Justus Wilke
Justus Wilke

Russische Truppen greifen Vororte von Kostjantyniwka an

In den östlichen und südöstlichen Vororten der Stadt Kostjantyniwka haben russische Soldaten Stellungen der ukrainischen Armee attackiert. Das meldet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebericht. Demnach geht das ISW davon aus, dass die Ukraine die Gebiete weiterhin kontrolliert. Diese Beobachtungen stützt es auf geolokalisiertes Videomaterial.

Im Westen der Siedlung Risnykiwka halten ukrainische Einheiten offenbar ebenfalls ihre Stellungen trotz russischer Angriffe. Auch das gehe aus geolokalisierten Aufnahmen hervor. Risnykiwka liegt östlich der Stadt Slowjansk in der Region Donezk.

Mehr dazu lesen Sie hier: 

Vera Sprothen
Vera Sprothen

Trump verteidigt Erlaubnis für Ölkäufe aus Russland

US-Präsident Donald Trump hat die Lockerung von US-Sanktionen gegen Russland wegen der sich zuspitzenden Ölkrise infolge des Irankriegs gerechtfertigt. „Ich will Öl für die Welt haben“, sagte Trump dem Sender NBC News auf die Frage, warum er die Kaufbeschränkung für russisches Erdöl temporär aufgehoben habe.
„Ich will Öl für die Welt haben.“

US-Präsident Donald Trump

Eric Voigt
Eric Voigt

Viele Verletzte nach russischem Angriff auf Saporischschja

Bei einem Bombenangriff auf die ukrainische Großstadt Saporischschja sind nach Behördenangaben mindestens ein Mensch getötet und weitere 18 verletzt worden. Unter den Verletzten seien auch zwei Minderjährige, teilte Gebietsgouverneur Iwan Fedorow auf Telegram mit.

Die Zahl der Opfer könnte noch steigen, unter den Trümmern der Wohnhäuser wird nach weiteren Menschen gesucht. Nach Angaben Fedorows wurden zwölf größere Wohnblocks und weitere zwölf private Wohnhäuser bei dem Angriff getroffen. 

Verena Harzer
Verena Harzer

Russlands Flugabwehr fängt Drohnen über Moskau ab

Nach Angaben des Moskauer Bürgermeisters Sergej Sobjanin hat die russische Flugabwehr am Dienstag 32 ukrainische Drohnen abgefangen, die auf die Hauptstadt zusteuerten. Diese seien zwischen Mittag und Abend abgeschossen worden, schrieb Sobjanin auf Telegram. Einsatzkräfte untersuchten die Trümmerteile.

Verena Harzer
Verena Harzer

EU verlängert Sanktionen gegen Unterstützer Russlands in der Ukraine

Die Europäische Union hat die Sanktionen gegen Personen und Organisationen, die Russlands Krieg gegen die Ukraine unterstützen, um sechs Monate verlängert. Die Strafmaßnahmen gelten nun bis zum 15. September, teilte der Rat der Europäischen Union mit. Gleichzeitig wurden die Sanktionen gegen zwei Personen aufgehoben

Marla Noss
Marla Noss

Belgiens Regierungschef fordert von der EU Ukraine-Verhandlungen mit Russland

Der belgische Regierungschef Bart De Wever hat die Europäische Union (EU) zu Verhandlungen mit Russland über ein Ende des Ukrainekriegs aufgerufen. „Da wir nicht in der Lage sind, Putin durch Waffenlieferungen an die Ukraine einzuschüchtern, und wir ihn ohne die Unterstützung der Vereinigten Staaten wirtschaftlich nicht in die Knie zwingen können, bleibt nur noch eine Methode: einen Deal zu erzielen“, teilte er gegenüber der belgischen Zeitung L’Echo mit.

Um mit Russland in Verhandlungen zu treten, brauche es die „100-prozentige Unterstützung der Vereinigten Staaten“ , sagte De Wever. Sein Eindruck sei jedoch, dass die USA nicht voll und ganz auf der Seite der Ukraine stünden und manchmal „Putin näher“ zu stehen schienen als Kyjiw. Damit es zu Verhandlungen mit Russland kommen kann, forderte er für die EU ein Mandat ihrer Mitgliedstaaten.

„Ohne ein Mandat, um nach Moskau zu gehen und dort zu verhandeln, sitzen wir nicht am Verhandlungstisch, an dem die Amerikaner die Ukraine dazu drängen werden, einen Deal zu akzeptieren. Und ich kann jetzt schon sagen, dass es ein schlechtes Abkommen für uns sein wird.“ 

Bart De Wever, Belgiens Regierungschef

Der belgische Regierungschef Bart De Wever
Der belgische Regierungschef Bart De Wever. Omar Havana/Getty Images

Eric Voigt
Eric Voigt

Griechischer Öltanker bei Drohnenangriff im Schwarzen Meer beschädigt

Ein Öltanker unter griechischer Flagge ist bei der Einfahrt in den russischen Hafen Noworossijsk im Schwarzen Meer bei einem mutmaßlichen Drohnenangriff beschädigt worden. Wie das griechische Schifffahrtsministerium mitteilte, seien die 24 Besatzungsmitglieder bei dem Angriff am Samstagmorgen jedoch unverletzt geblieben. Das Schiff sei weiterhin seetüchtig.

Die Maran Homer, die vom US-Ölkonzern Chevron gechartert wurde, war auf dem Weg von Thessaloniki in Nordgriechenland zu dem Schwarzmeerhafen. Von dort sollte das Schiff weiter nach Istanbul fahren. Es sei von einer Rakete oder Drohne getroffen worden, bevor es kasachisches Öl laden sollte, teilten griechische Regierungsvertreter und die griechische Betreibergesellschaft des Schiffes mit.

Der griechische Minister für maritime Angelegenheiten, Vassilis Kikilias, erklärte, Athen werde bei dem als verantwortlich erachteten Land eine Beschwerde einreichen. Details nannte er nicht. Später bezeichnete er die Ukraine als Urheber häufiger Angriffe im Schwarzen Meer. 

Philip Faigle
Philip Faigle

Ukraine greift Hafen von Krasnodar mit Drohnen an

Die ukrainische Armee hat nach russischen Angaben in der Nacht ​eine Ölraffinerie und einen Hafen in der südrussischen ⁠Region Krasnodar mit Drohnen angegriffen. Beim Beschuss des ​Hafens Kawkas seien drei Menschen verletzt worden, teilten die Behörden in Krasnodar auf Telegram mit. ‌Ein ⁠Serviceschiff und die Pieranlage seien beschädigt ​worden. Der Hafen wird für den Umschlag von Getreide und Flüssiggas genutzt. Er liegt an der Straße von Kertsch gegenüber der bereits ​2014 von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel Krim.  

Justus Wilke
Justus Wilke

Ukraine drängt russische Angreifer bei Kostjantyniwka zurück

Ukrainische Soldaten verteidigen weiter ihre Stellungen in der strategisch wichtigen Stadt Kostjantyniwka. Das meldet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebericht. Demnach ist auf geolokalisierten Aufnahmen zu sehen, wie ukrainische Soldaten im Süden der Stadt geringfügig vorrücken. Kostjantyniwka liegt in der Region Donezk.
Auch in der Region Dnipropetrowsk hält die ukrainische Armee ihre Stellungen trotz russischer Angriffe. Das zeigen laut ISW Aufnahmen aus dem Zentrum des Ortes Nowopawliwka.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Alena Kammer
Alena Kammer

Zahl der Toten steigt nach russischen Angriffen in der Region Kyjiw

Nach Angaben der ukrainischen Polizei greifen die russischen Streitkräfte die Region Kyjiw weiterhin an. Demnach sind bei den Angriffen mit Drohnen und Raketen mindestens vier Menschen gestorben. Zehn weitere wurden verletzt. 

Alena Kammer
Alena Kammer

Mindestens zwei Tote nach russischen Angriffen nahe Kyjiw

Bei russischen Drohnen- und Raketenangriffen in der Nähe der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw sind nach Angaben der Behörden mindestens zwei Menschen gestorben. Vier weitere Menschen wurden verletzt. Das teilte der Chef der regionalen Militärverwaltung, Mykola Kalaschnyk, mit. Die beiden Toten wurden aus dem Bezirk Browary gemeldet, der östlich von Kyjiw liegt.
Ein Mann blickt durch zerbrochenes Glas eines Balkons in der Stadt Brovary in der Nähe von Kiew
Ein Mann blickt durch zerbrochenes Glas eines Balkons in der Stadt Brovary in der Nähe von Kiew. Genya Savilov/AFP/Getty Images

Mounia Meiborg
Mounia Meiborg

Behörden melden einen Toten nach russischen Angriffen im Südosten der Ukraine

Bei russischen Angriffen ​in der Ukraine sind nach Behördenangaben mindestens eine Person getötet und zehn weitere verletzt worden. Der Gouverneur der ⁠südostukrainischen Region Dnipropetrowsk, ​Olexander Ganscha, schrieb auf Telegram, eine Person ‌sei getötet und ​sechs weitere verletzt worden. Der Gouverneur der ​Region Saporischschja, Iwan Fedorow, teilte zudem mit, vier Menschen seien bei ‌einem russischen Angriff ​verletzt worden.

Der Gouverneur ⁠der ​russischen Grenzregion Belgorod, ‌Wjatscheslaw Gladkow, meldete, bei einem ukrainischen Angriff auf ‌ein Dorf sei ein ​Bewohner getötet worden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.