SPD: „Für viele ist die SPD die langweiligste Partei“
Die SPD hat den Einzug in den Landtag in Baden-Württemberg mit rund 5,5 Prozent knapp geschafft. Dass sie inzwischen sogar darum bangen muss, in einen westdeutschen Landtag einzuziehen, zeigt, wie tief die Krise der Partei ist. Trotz Regierungsbeteiligung und bekannten Gesichtern auf Bundesebene kann die Partei bei Wahlen immer weniger Menschen überzeugen. Woran das liegt, wird unterschiedlich bewertet: Die SPD sei zu stark nach rechts gegangen, sagen die einen, die Partei setze zu stark auf Linkskurs, die anderen. Peter Dausend, Hauptstadtredakteur der ZEIT, sieht den Grund woanders. Die SPD sei vom ewigen Regieren erschöpft, sagt er, und sie sei für viele Menschen im Land im Moment die langweiligste Partei. Welche Lehren die Partei aus der Wahl in Baden-Württemberg ziehen kann, erklärt er bei Was jetzt?.
Eine Entführung in Venezuela, Krieg gegen den Iran – und vielleicht bald ein Angriff auf Kuba durch die USA? Das fürchten zumindest viele Kubanerinnen und Kubaner. Durch die Blockade der USA ist Kuba schon lange von weiten Teilen der Welt abgeschnitten. Seit dem Sturz des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro ist auch noch die letzte ausländische Ölquelle des Landes in der Hand der USA. Kuba steckt in einer Energiekrise, Sprit ist teuer, Busse fahren nicht mehr, und Traktoren stehen still, sodass die Lebensmittelproduktion beeinträchtigt ist. Rund 70 Prozent der Kubanerinnen und Kubaner sollen inzwischen auf mindestens eine Mahlzeit am Tag verzichten. Alexander Kauschanski, Auslandsredakteur der ZEIT, steht seit Wochen in Kontakt mit Menschen auf der Insel. Im Podcast berichtet er, wie die Menschen mit der Krise umgehen, und schätzt ein, für wie realistisch er eine baldige US-Intervention gegen Kuba hält.
Und sonst so? Ein Bürgermeister tritt nicht mehr an und gewinnt trotzdem die Wahl.
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Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Lisa Pausch, Benjamin Probst
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