Irankrieg: Israel wirft Iran Streumunitionseinsatz vor, Türkei sendet Zypern Jets



Örtlichen Medien zufolge könnte eine der Raketen einen Gefechtskopf mit Streumunition getragen haben.

In einer separaten Pressekonferenz sagte Armeesprecher Nadav Schoschani, die iranischen Angriffskapazitäten hätten sich "in der gesamten Region, nicht nur bei Angriffen auf Israel, bedeutend verringert".

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Arabische Liga bezeichnet iranische Angriffe als "rücksichtslos"

Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Ahmed Abul Gheit, hat die iranischen Angriffe auf Golfstaaten verurteilt. Irans Angriffe gegen mehrere Mitgliedsstaaten der Arabischen Liga seien "rücksichtslos" und ein "riesiger strategischer Fehler", sagte Gheit. Sie könnten "durch keinen Vorwand und keine Entschuldigung gerechtfertigt" werden.

Der Iran habe Friedensbemühungen der Golfstaaten mit "heimtückischen Raketen- und Drohnenangriffen" zurückgezahlt, sagte er. Die arabischen Staaten seien keine Kriegsparteien.

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Israel meldet Zerstörung von militärischen Zielen, erneute Serie von Angriffen beendet

Die israelischen Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge eine weitere Serie von Angriffen auf Teheran abgeschlossen. Bei den jüngsten Angriffen seien die Satellitenleitzentrale der Islamischen Revolutionsgarde, eine Kommandozentrale iranischer Sicherheitsbehörden sowie 50 Munitionsbunker getroffen und zerstört worden.

Zudem habe man eine Basis der Basidsch-Freiwilligenmiliz getroffen sowie ein Gelände, das den Bodentruppen der Islamischen Revolutionsgarde gehören soll. Das teilte die Armee in einer Presseerklärung mit. Die Angaben lassen sich aktuell nicht unabhängig überprüfen. Israel wirft der Basidsch-Miliz vor, als Teil des iranischen Repressionsapparats für Unterdrückung und den Einsatz systematischer Gewalt verantwortlich zu sein.
Laut der israelischen Armee wurde das getroffene Hauptquartier der Revolutionsgarde als Empfangs-, Sende- und Forschungszentrum für die iranische Weltraumagentur genutzt. Dieses sei dem Militär des Regimes angegliedert. Neben den Forschungseinrichtungen habe der Standort eine Kommando- und Kontrollstruktur für den Satelliten Khayyam umfasst. Der Satellit sei seit August 2022 zur Förderung terroristischer Aktivitäten und zur Überwachung des Staates Israel und seiner Einwohner genutzt worden, schrieb die Armee.

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Katar nimmt Hunderte Menschen wegen "irreführender Darstellungen" des Kriegs fest

Katar hat mehr als 300 Menschen unterschiedlicher Nationalitäten wegen der Verbreitung "irreführender Informationen" festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, öffentliche Besorgnis wegen des Irankriegs zu schüren. Das Innenministerium teilte mit, die Personen hätten falsche Darstellungen gefilmt, verbreitet und veröffentlicht. 

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Neuer iranischer Führer wird sich laut Trump ohne US-Unterstützung "nicht lange halten"

US-Präsident Donald Trump hat dem künftigen Nachfolger des getöteten Ajatollahs Ali Chamenei gedroht. Ohne die Zustimmung der US-Regierung werde das nächste Oberhaupt des Iran sich "nicht lange halten“, sagte Trump dem Sender ABC News

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Aktuell bereitet sich die iranische Führung darauf vor, einen Nachfolger für Ali Chamenei zu benennen, der bei Angriffen am vergangenen Wochenende getötet worden war. "Wir wollen sicherstellen, dass wir nicht alle zehn Jahre wieder zurückgehen müssen", sagte Trump – und betonte erneut, der Iran dürfe keine Atomwaffen besitzen.

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Iranische Angriffe auf Vereinigte Arabische Emirate, Explosionen in Abu Dhabi

Abu Dhabi, die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, ist erneut von mehreren Explosionen erschüttert worden. Behörden meldeten neue Angriffe mit Raketen und Drohnen aus dem Iran. Demnach wurden die Emirate mit 17 ballistischen Raketen und 117 Drohnen angegriffen, wobei der Großteil abgefangen worden sei.

Irans Justizchef Gholamhossein Mohseni Edschei hatte zuvor gesagt, sein Land werde weiterhin Nachbarländer angreifen, die die USA und Israel unterstützen. Damit widersprach er Irans Präsident Massud Peseschkian, der gestern eine Einschränkung der Angriffe auf andere Staaten in der Region angekündigt und sich für bereits erfolgte Attacken bei den Nachbarländern entschuldigt hatte.

Derweil wiesen die Emirate Berichte zurück, wonach es einen Angriff ihres Landes gegen den Iran gegeben haben soll. Man befinde sich in einem "Zustand der Selbstverteidigung" gegen Irans Angriffe, teilte das emiratische Außenministerium mit. Die Luftverteidigung habe auf Beschuss mit mehr als 1.400 Raketen und Drohnen reagiert. Man wolle in keinen Konflikt gezogen werden, behalte sich aber das Recht vor, die Souveränität des Landes zu schützen.

Israelische Medien hatten zuvor berichtet, die Emirate seien heute an einem Angriff auf eine Entsalzungsanlage im Iran beteiligt gewesen. Bei einer Bestätigung wäre dies der erste Angriff eines Golfstaats auf den Iran seit Beginn des Krieges vor rund einer Woche. 

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Ägyptens Präsident Al-Sissi warnt vor weitreichenden Folgen für die gesamte Region

Der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sissi hat vor schwerwiegenden Folgen des Irankriegs gewarnt. Der Konflikt könne Energiepreise steigen lassen, Versorgungsketten zerreißen und den Luft- und Seeverkehr unterbrechen, sagte Al-Sissi in einem Telefonat mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

Sollte sich der Konflikt ausweiten, könne er die gesamte Region ins Chaos stürzen. Al-Sissi rief zu verstärkten internationalen Bemühungen auf, um den Krieg zu beenden.

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Mehr als 500.000 Binnenvertriebene im Libanon wegen israelischer Angriffe

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Seit Beginn der israelischen Angriffe auf die Hisbollah-Miliz im Libanon sind nach Angaben der Regierung in Beirut mehr als eine halbe Million Menschen vertrieben worden. Es seien 517.000 Binnenvertriebene registriert worden, sagte Sozialministerin Hanin Sajed. Rund 117.000 Menschen seien in staatlichen Notunterkünften untergebracht.

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Iranischer Expertenrat will Chamenei-Nachfolger "in Kürze" bekannt geben

Ein Mitglied des iranischen Expertenrats hat mitgeteilt, das Gremium habe ein neues politisches und geistliches Oberhaupt der Islamischen Republik ausgewählt. "Mit der Mehrheit der Stimmen wurde die Person ausgewählt, die den Weg von Imam Chamenei und den Weg des Märtyrers Imam Chamenei fortsetzen wird", sagte Hosseinali Eshkewari in einem Video, das iranische Medien verbreiteten. "Die Abstimmung ist abgeschlossen und das Ergebnis wird in Kürze bekannt gegeben", sagte Eshkewari. Der Expertenrat hat nach der iranischen Verfassung die Aufgabe, den Revolutionsführer zu wählen und zu überwachen.

Eshkewari nannte den Namen des neuen Oberhaupts nicht, sagte aber, der Name "Chamenei" werde erhalten bleiben. Beobachtern zufolge könnte es sich hierbei um eine Andeutung auf Modschtaba Chamenei handeln, den Sohn des bisherigen geistlichen Oberhaupts Ali Chamenei, der als wahrscheinlichster Nachfolger seines Vaters gilt.

In den vergangenen Stunden hatte bereits ein anderes Mitglied des Expertenrats, Alam al-Hud, mitgeteilt: "Die Wahl zur Führungsperson hat stattgefunden und eine Führungsperson wurde ernannt". Der Leiter des Sekretariats des Rats werde entscheiden, wann der Nachfolger offiziell bekannt gegeben werde. Ajatollah Ali Chamenei war vor rund einer Woche bei Angriffen der USA und Israels auf den Iran getötet worden. 

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Modschtaba Chamenei zum neuen Obersten Führer gewählt

Der Iran hat einen neuen Obersten Führer: Modschtaba Chamenei, Sohn des getöteten Ajatollahs Ali Chamenei, wurde vom 88 Personen umfassenden Expertenrat zum Nachfolger seines Vaters gewählt. Der 56-Jährige gilt als konservativer Hardliner. Er verfügt über entscheidenden Rückhalt im Machtapparat der Islamischen Republik. Experten zufolge halfen ihm seine engen Verbindungen zur Islamischen Revolutionsgarde dabei, die Rolle des neuen politischen und geistlichen Oberhaupts des Iran zu erhalten.

Der Expertenrat habe "trotz der akuten Kriegssituation und der direkten Drohungen der Feinde" keinen Augenblick gezögert, hieß es in einer Mitteilung des Gremiums, die die staatliche Nachrichtenagentur Irna veröffentlichte. Die Entscheidung sei nach "sorgfältigen und umfassenden Prüfungen" erfolgt.

Modschtaba Chamenei gilt seit Langem als einflussreich, trat in den vergangenen Jahren jedoch kaum öffentlich in Erscheinung. Nur wenige Bilder von ihm sind bekannt. Viele Insider im Iran spekulieren seit Längerem, dass er im Schatten seines Vaters großen Einfluss ausgeübt hat.
Mehr dazu lesen Sie hier:

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Trump: Kriegsende soll gemeinsame Entscheidung mit Netanjahu sein

US-Präsident Donald Trump hat sich in einem Interview zu einem möglichen Kriegsende geäußert. Ein Ende des Krieges gegen den Iran werde eine einvernehmliche Entscheidung mit Israel sein, sagte er der Zeitung Times of Israel in einem Telefongespräch. Die Entscheidung werde eine "gemeinsame" mit Netanjahu sein. "Ich werde zur rechten Zeit eine Entscheidung treffen, aber alles wird berücksichtigt werden", sagte Trump.

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Israel meldet Raketenangriffe aus dem Iran

Der Iran setzt seine Angriffe auf Israel nach Angaben des israelischen Militärs fort. In der Nacht meldete die israelische Armee mehrere Raketenangriffe aus dem Iran. In der Küstenmetropole Tel Aviv und anderen Gebieten heulten wieder die Sirenen. Die Flugabwehr war im Einsatz, wie das Militär auf Telegram mitteilte.

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USA ziehen Diplomaten und Familien aus Saudi-Arabien ab

Die USA haben einen Teil ihrer Botschaftsmitarbeiter in Saudi-Arabien angewiesen, das Land zu verlassen. Nicht unbedingt erforderliches diplomatisches Personal sowie dessen Familien sollten das Land wegen "Sicherheitsrisiken" verlassen, teilte das US-Außenministerium mit.

Bisher hatten die USA diesem Teil des Botschaftspersonals bereits erlaubt, das Land zu verlassen – es aber nicht angewiesen, dies zu tun. Das hat sich nun geändert. Die US-Botschaft in Riad war in der vergangenen Woche von Drohnen angegriffen worden. Saudi-Arabien macht den Iran dafür verantwortlich. Dieser weist eine Beteiligung zurück.

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Travel Advisory: Saudi Arabia (March 9, 2026)

On March 8, 2026, the Department of State ordered non-emergency U.S. government employees and U.S. government employee family members to leave Saudi Arabia due to safety risks.

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Bahrain meldet 32 Verletzte nach iranischem Drohnenangriff

Der Golfstaat Bahrain ist erneut Ziel eines Angriffs des Iran geworden. Das Innenministerium des Landes meldete in der Nacht 32 Verletzte durch eine Attacke mit Drohnen auf der südlich der Hauptstadt Manama gelegenen Insel Sitra. Mindestens vier der Menschen seien schwer verletzt worden, darunter auch Kinder. Alle Verletzten seien Bürger des Königreichs. Mehrere Häuser seien beschädigt worden.

Zuvor hatte der Iran bereits eine Anlage zur Wasserentsalzung mit einem Drohnenangriff beschädigt, wie das Ministerium gestern Vormittag mitteilte. Es handle sich um "iranische Aggression, die sich willkürlich gegen zivile Ziele" richte.

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Iran bestätigt ersten Raketenangriff auf Israel nach Machtübernahme von Chamenei-Sohn

Kurz nach der Ernennung von Modschtaba Chamenei zum Nachfolger seines Vaters als oberster Anführer des Iran hat die Regierung in Teheran Israel mit Raketen angegriffen. "Iran hat unter (…) Modschtaba Chamenei die erste Welle von Raketen auf die besetzten Gebiete abgefeuert", berichtete der staatliche Sender Irib auf seinem Kanal im Onlinedienst Telegram.

Der Sender veröffentlichte zudem ein Foto eines Projektils, das die Aufschrift "Auf Ihren Befehl Sayyid Modschtaba" trug. Sayyid ist ein Ehrentitel im schiitischen Islam.

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Katar fängt Rakete ab

Die Streitkräfte ​von Katar haben nach Angaben der Regierung ⁠einen Raketenangriff abgewehrt. Dies teilte ​das Verteidigungsministerium des Landes mit, ohne zunächst weitere Angaben zu machen.

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Israelische Luftwaffe startet neue Angriffe auf Iran – und den Libanon

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben neue Angriffe auf den Iran geflogen. Ziel sei "Infrastruktur des iranischen Terrorregimes" im Zentrum des Landes, teilte das Militär mit. Zudem sei erneut Infrastruktur der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz in der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen worden. 

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Irak wehrt Angriff nahe US-Stützpunkt ab

In der Nähe eines von den USA betriebenen Stützpunkts am Flughafen Bagdad sollen irakische Sicherheitskräfte einen Angriff abgewehrt haben. Das berichten mehrere Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Sicherheitskreise. Demnach gab es keine Verletzten oder Schäden. Wer hinter dem Angriff steckt, ist bislang unklar. In der Vergangenheit gab es Angriffe von proiranischen irakischen Milizen auf den Stützpunkt.

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Ukraine schickt Drohnen zum Schutz von US-Stützpunkten nach Jordanien

Die Ukraine will die USA beim Schutz von Militärstützpunkten im Nahen Osten unterstützen. Sein Land schicke auf Bitten der USA Abfangdrohnen und Drohnenexperten nach Jordanien, sagte ​Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem Interview mit der New York Times. ​Dem Bericht zufolge baten die USA am Donnerstag um Hilfe, woraufhin das ukrainische ‌Team ⁠am nächsten Tag abgereist sei ​und in Kürze im Nahen Osten erwartet werde.

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G7-Finanzminister wollen über Verwendung von Ölreserven diskutieren

Die Finanzminister der G7 wollen über einen möglichen gemeinsamen Zugriff auf Ölreserven sprechen. Dieser soll von der Internationalen Energieagentur koordiniert werden, berichtete die Financial Times.

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Türkei setzt Kampfflugzeuge in Zypern ein

Das türkische Verteidigungsministerium hat angekündigt die Verteidigung des Teils Zyperns zu verstärken, den das Land beansprucht. Demnach wurden sechs F-16 Kampfflugzeugs eingesetzt. Zuvor war eine iranische Drohne in Zypern eingeschlagen. 

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Israel meldet Angriffe auf iranische Stadt Isfahan

Das israelische Militär hat eigenen Angaben zufolge Ziele in der iranischen Stadt Isfahan angegriffen. Die Armee gab an, Kommandostellen der paramilitärischen Revolutionsgarden des Iran sowie der Basidsch-Miliz getroffen zu haben. Darüber hinaus habe die Armee eine Raketenmotorenproduktionsanlage sowie Abschussplätze für Raketen angegriffen. Der Iran bestätigte die Angriffe zunächst nicht. Seit Beginn des Krieges hat der Iran keine Angaben zu materiellen Verlusten gemacht.

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Auch Bahrains Öl- und Gaskonzern erklärt "höhere Gewalt"

Nach Angriffen auf seine Ölanlagen hat das staatliche Öl- und Gasunternehmen Bapco Energies in Bahrain für seine Lieferungen den Zustand der „höheren Gewalt“ (Force Majeure) ausgerufen. Das Unternehmen begründete den Schritt mit dem jüngsten Angriff auf eine Raffinerie im Land. Die Erklärung entbindet Vertragspartner rechtlich von ihren Lieferpflichten. Nach Angaben des Unternehmens sind die lokalen Märkte dennoch versorgt und die Nachfrage werde weiterhin gedeckt.

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Israel wirft Iran Streumunitionseinsatz vor

Nach Angaben der israelischen Armee hat der Iran bei seinen Raketenangriffen auf Israel erneut Streumunition eingesetzt. Welches Gebiet in dem Land genau betroffen gewesen sein soll, sagte der Sprecher der israelischen Armee jedoch nicht. Die iranische Führung hatte in diesem Krieg nach dem Angriff Israels und der Vereinigten Staaten auf das Land, aber auch im Krieg im vergangenen Jahr mit Israel bereits Gefechtsköpfe mit Streumunition verwendet. Das iranische Militär hatte einen solchen Einsatz zuletzt auch selbst bestätigt.

Der Einsatz von Streumunition ist international weitgehend geächtet. Solche Munition überzieht große Flächen unkontrolliert mit Sprengkörpern und ist besonders für Zivilisten gefährlich. Die israelische Regierung war der iranischen Führung vor, mit dieser Art von Munition absichtlich auf zivile Gebiete geschossen zu haben. Die israelische Armee warnt die Bürger Israels immer wieder, sich den Bomben nach Einschlägen nicht zu nähern. 

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Etwa 16 israelische Hubschrauber seien über die Grenze zu Syrien in den libanesischen Luftraum eingedrungen, teilte die Miliz mit. Hisbollah-Kämpfer hätten "mit den geeigneten Waffen" das Feuer auf die Helikopter und die eindringenden Truppen eröffnet. Demzufolge dauern die Kämpfe weiter an. In der östlichen Bekaa-Region soll ein israelischer Helikopter abgeschossen worden sein, wie zwei Hisbollah-Funktionäre der Nachrichtenagentur AFP berichteten.Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete von "heftigen Zusammenstößen" bei Abwehreinsätzen gegen israelische Truppen, die mit Helikoptern in der Umgebung des Ortes Nabi Scheet in Bekaa gelandet seien. 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Sein Land schicke auf Bitten der USA Abfangdrohnen und Drohnenexperten nach Jordanien, sagte ​Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem Interview mit der New York Times. ​Dem Bericht zufolge baten die USA am Donnerstag um Hilfe, woraufhin das ukrainische ‌Team ⁠am nächsten Tag abgereist sei ​und in Kürze im Nahen Osten erwartet werde.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-09T05:08:42.000Z","dateModified":"2026-03-09T05:24:18.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mathias Peer"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Irak wehrt Angriff nahe US-Stützpunkt ab","articleBody":"Irak wehrt Angriff nahe US-Stützpunkt abIn der Nähe eines von den USA betriebenen Stützpunkts am Flughafen Bagdad sollen irakische Sicherheitskräfte einen Angriff abgewehrt haben. Das berichten mehrere Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Sicherheitskreise. Demnach gab es keine Verletzten oder Schäden. Wer hinter dem Angriff steckt, ist bislang unklar. 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Ein Ende des Krieges gegen den Iran werde eine einvernehmliche Entscheidung mit Israel sein, sagte er der Zeitung Times of Israel in einem Telefongespräch. Die Entscheidung werde eine "gemeinsame" mit Netanjahu sein. 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Zudem sei erneut Infrastruktur der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz in der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen worden. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-09T02:21:19.000Z","dateModified":"2026-03-09T07:13:13.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Ulrike Tschirner"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoaJwJGK2Qcr2AzvRT7H/moaLW1j92f6aF1V16tYd.jpeg","caption":"Eingestürztes Gebäude nach einem israelischen Luftangriff auf die südlichen Vororte von Beirut","creditText":"AFP/Getty Images","uploadDate":"2026-03-09T07:13:11.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoaJwJGK2Qcr2AzvRT7H/moaLW1j92f6aF1V16tYd.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Iran bestätigt ersten Raketenangriff auf Israel nach Machtübernahme von Chamenei-Sohn","articleBody":"Iran bestätigt ersten Raketenangriff auf Israel nach Machtübernahme von Chamenei-SohnKurz nach der Ernennung von Modschtaba Chamenei zum Nachfolger seines Vaters als oberster Anführer des Iran hat die Regierung in Teheran Israel mit Raketen angegriffen. "Iran hat unter (…) Modschtaba Chamenei die erste Welle von Raketen auf die besetzten Gebiete abgefeuert", berichtete der staatliche Sender Irib auf seinem Kanal im Onlinedienst Telegram.Der Sender veröffentlichte zudem ein Foto eines Projektils, das die Aufschrift "Auf Ihren Befehl Sayyid Modschtaba" trug. Sayyid ist ein Ehrentitel im schiitischen Islam.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-09T01:54:48.000Z","dateModified":"2026-03-09T06:01:51.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mathias Peer"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoaJUZQk6Gkp6ZVD7q28/moaL8CCV2f6aF1V16tY9.jpeg","caption":"Raketenspuren am Himmel über der israelischen Küstenstadt Netanya","creditText":"Jack Guez/AFP/Getty Images","uploadDate":"2026-03-09T06:01:50.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoaJUZQk6Gkp6ZVD7q28/moaL8CCV2f6aF1V16tY9.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Katar fängt Rakete ab","articleBody":"Katar fängt Rakete abDie Streitkräfte ​von Katar haben nach Angaben der Regierung ⁠einen Raketenangriff abgewehrt. Dies teilte ​das Verteidigungsministerium des Landes mit, ohne zunächst weitere Angaben zu machen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-09T01:18:04.000Z","dateModified":"2026-03-09T01:18:04.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Ulrike Tschirner"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Bahrain meldet 32 Verletzte nach iranischem Drohnenangriff","articleBody":"Bahrain meldet 32 Verletzte nach iranischem DrohnenangriffDer Golfstaat Bahrain ist erneut Ziel eines Angriffs des Iran geworden. Das Innenministerium des Landes meldete in der Nacht 32 Verletzte durch eine Attacke mit Drohnen auf der südlich der Hauptstadt Manama gelegenen Insel Sitra. Mindestens vier der Menschen seien schwer verletzt worden, darunter auch Kinder. Alle Verletzten seien Bürger des Königreichs. Mehrere Häuser seien beschädigt worden. Zuvor hatte der Iran bereits eine Anlage zur Wasserentsalzung mit einem Drohnenangriff beschädigt, wie das Ministerium gestern Vormittag mitteilte. Es handle sich um "iranische Aggression, die sich willkürlich gegen zivile Ziele" richte.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-09T00:25:52.000Z","dateModified":"2026-03-09T06:49:25.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mathias Peer"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_623/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoaJL93P6Gkp6ZVDFrsn/moaLNh8y2f6aF1V16tYT.jpeg","caption":"Rauch nach einem Angriff auf die Bapco-Ölraffinerie auf der Insel Sitra in Bahrain","creditText":"Reuters","uploadDate":"2026-03-09T06:49:23.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_292/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoaJL93P6Gkp6ZVDFrsn/moaLNh8y2f6aF1V16tYT.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"USA ziehen Diplomaten und Familien aus Saudi-Arabien ab","articleBody":"USA ziehen Diplomaten und Familien aus Saudi-Arabien abDie USA haben einen Teil ihrer Botschaftsmitarbeiter in Saudi-Arabien angewiesen, das Land zu verlassen. Nicht unbedingt erforderliches diplomatisches Personal sowie dessen Familien sollten das Land wegen "Sicherheitsrisiken" verlassen, teilte das US-Außenministerium mit.Bisher hatten die USA diesem Teil des Botschaftspersonals bereits erlaubt, das Land zu verlassen – es aber nicht angewiesen, dies zu tun. Das hat sich nun geändert. Die US-Botschaft in Riad war in der vergangenen Woche von Drohnen angegriffen worden. Saudi-Arabien macht den Iran dafür verantwortlich. Dieser weist eine Beteiligung zurück.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-09T00:22:24.000Z","dateModified":"2026-03-09T01:12:48.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mathias Peer"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://x.com/USAinKSA/status/2030811967653298423","headline":"U.S. Embassy Riyadh on Twitter / X","description":"Travel Advisory: Saudi Arabia (March 9, 2026)On March 8, 2026, the Department of State ordered non-emergency U.S. government employees and U.S. government employee family members to leave Saudi Arabia due to safety risks.This amends the prior on March 3, 2026, Department of…— U.S. Embassy Riyadh (@USAinKSA) March 9, 2026nnn","image":{"@type":"ImageObject"}}]}],"dateModified":"2026-03-09T08:13:23.000Z","datePublished":"2026-01-31T15:30:56.000Z","coverageStartTime":"2026-01-31T16:00:00.000Z","headline":"Iran USA","image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Iran USA","startDate":"2026-01-31T16:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"Israel wirft Iran Streumunitionseinsatz vorNach Angaben der israelischen Armee hat der Iran bei seinen Raketenangriffen auf Israel erneut Streumunition eingesetzt. Welches Gebiet in dem Land genau betroffen gewesen sein soll, sagte der Sprecher der israelischen Armee jedoch nicht. Die iranische Führung hatte in diesem Krieg nach dem Angriff Israels und der Vereinigten Staaten auf das Land, aber auch im Krieg im vergangenen Jahr mit Israel bereits Gefechtsköpfe mit Streumunition verwendet. Das iranische Militär hatte einen solchen Einsatz zuletzt auch selbst bestätigt.Der Einsatz von Streumunition ist international weitgehend geächtet. Solche Munition überzieht große Flächen unkontrolliert mit Sprengkörpern und ist besonders für Zivilisten gefährlich. Die israelische Regierung war der iranischen Führung vor, mit dieser Art von Munition absichtlich auf zivile Gebiete geschossen zu haben. Die israelische Armee warnt die Bürger Israels immer wieder, sich den Bomben nach Einschlägen nicht zu nähern. ","video":[]}"}“>

Sarah Kohler
Sarah Kohler

Israel wirft Iran Streumunitionseinsatz vor

Nach Angaben der israelischen Armee hat der Iran bei seinen Raketenangriffen auf Israel erneut Streumunition eingesetzt. Welches Gebiet in dem Land genau betroffen gewesen sein soll, sagte der Sprecher der israelischen Armee jedoch nicht. Die iranische Führung hatte in diesem Krieg nach dem Angriff Israels und der Vereinigten Staaten auf das Land, aber auch im Krieg im vergangenen Jahr mit Israel bereits Gefechtsköpfe mit Streumunition verwendet. Das iranische Militär hatte einen solchen Einsatz zuletzt auch selbst bestätigt.

Der Einsatz von Streumunition ist international weitgehend geächtet. Solche Munition überzieht große Flächen unkontrolliert mit Sprengkörpern und ist besonders für Zivilisten gefährlich. Die israelische Regierung war der iranischen Führung vor, mit dieser Art von Munition absichtlich auf zivile Gebiete geschossen zu haben. Die israelische Armee warnt die Bürger Israels immer wieder, sich den Bomben nach Einschlägen nicht zu nähern. 

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Auch Bahrains Öl- und Gaskonzern erklärt „höhere Gewalt“

Nach Angriffen auf seine Ölanlagen hat das staatliche Öl- und Gasunternehmen Bapco Energies in Bahrain für seine Lieferungen den Zustand der „höheren Gewalt“ (Force Majeure) ausgerufen. Das Unternehmen begründete den Schritt mit dem jüngsten Angriff auf eine Raffinerie im Land. Die Erklärung entbindet Vertragspartner rechtlich von ihren Lieferpflichten. Nach Angaben des Unternehmens sind die lokalen Märkte dennoch versorgt und die Nachfrage werde weiterhin gedeckt.

Iven Fenker
Iven Fenker

Türkei setzt Kampfflugzeuge in Zypern ein

Das türkische Verteidigungsministerium hat angekündigt die Verteidigung des Teils Zyperns zu verstärken, den das Land beansprucht. Demnach wurden sechs F-16 Kampfflugzeugs eingesetzt. Zuvor war eine iranische Drohne in Zypern eingeschlagen. 
Flugzeug vom Typ General Dynamics F-16 Solo Turk, Archivbild aufgenommen im September 2020
Flugzeug vom Typ General Dynamics F-16 Solo Turk, Archivbild aufgenommen im September 2020. Adem Altan/AFP/Getty Images

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Israel meldet Angriffe auf iranische Stadt Isfahan

Das israelische Militär hat eigenen Angaben zufolge Ziele in der iranischen Stadt Isfahan angegriffen. Die Armee gab an, Kommandostellen der paramilitärischen Revolutionsgarden des Iran sowie der Basidsch-Miliz getroffen zu haben. Darüber hinaus habe die Armee eine Raketenmotorenproduktionsanlage sowie Abschussplätze für Raketen angegriffen. Der Iran bestätigte die Angriffe zunächst nicht. Seit Beginn des Krieges hat der Iran keine Angaben zu materiellen Verlusten gemacht.
 Beschädigte Gebäude in der Militärgarnison von Isfahan
Beschädigte Gebäude in der Militärgarnison von Isfahan. Vantor/Reuters

Iven Fenker
Iven Fenker

G7-Finanzminister wollen über Verwendung von Ölreserven diskutieren

Die Finanzminister der G7 wollen über einen möglichen gemeinsamen Zugriff auf Ölreserven sprechen. Dieser soll von der Internationalen Energieagentur koordiniert werden, berichtete die Financial Times.

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Hisbollah meldet Kämpfe gegen israelische Armee im Ostlibanon

Die Hisbollah-Miliz kämpft eigenen Angaben zufolge im Osten des Libanon gegen Helikopter der israelischen Armee. Etwa 16 israelische Hubschrauber seien über die Grenze zu Syrien in den libanesischen Luftraum eingedrungen, teilte die Miliz mit. Hisbollah-Kämpfer hätten „mit den geeigneten Waffen“ das Feuer auf die Helikopter und die eindringenden Truppen eröffnet. Demzufolge dauern die Kämpfe weiter an. In der östlichen Bekaa-Region soll ein israelischer Helikopter abgeschossen worden sein, wie zwei Hisbollah-Funktionäre der Nachrichtenagentur AFP berichteten.
Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete von „heftigen Zusammenstößen“ bei Abwehreinsätzen gegen israelische Truppen, die mit Helikoptern in der Umgebung des Ortes Nabi Scheet in Bekaa gelandet seien. Die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht zu den Geschehnissen.
Ein AH-64 Apache-Kampfhubschrauber der israelischen Armee über der Grenze zwischen Nordisrael und Südlibanon, aufgenommen am 3. März 2026
Ein AH-64 Apache-Kampfhubschrauber der israelischen Armee über der Grenze zwischen Nordisrael und Südlibanon, aufgenommen am 3. März 2026 . Jalaa Marey AFP/Getty Images

Iven Fenker
Iven Fenker

Katar nimmt Hunderte Menschen wegen „irreführender Darstellungen“ des Kriegs fest

Katar hat mehr als 300 Menschen unterschiedlicher Nationalitäten wegen der Verbreitung „irreführender Informationen“ festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, öffentliche Besorgnis wegen des Irankriegs zu schüren. Das Innenministerium teilte mit, die Personen hätten falsche Darstellungen gefilmt, verbreitet und veröffentlicht. 

Mathias Peer
Mathias Peer

Ukraine schickt Drohnen zum Schutz von US-Stützpunkten nach Jordanien

Die Ukraine will die USA beim Schutz von Militärstützpunkten im Nahen Osten unterstützen. Sein Land schicke auf Bitten der USA Abfangdrohnen und Drohnenexperten nach Jordanien, sagte ​Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem Interview mit der New York Times. ​Dem Bericht zufolge baten die USA am Donnerstag um Hilfe, woraufhin das ukrainische ‌Team ⁠am nächsten Tag abgereist sei ​und in Kürze im Nahen Osten erwartet werde.

Ulrike Tschirner
Ulrike Tschirner

Irak wehrt Angriff nahe US-Stützpunkt ab

In der Nähe eines von den USA betriebenen Stützpunkts am Flughafen Bagdad sollen irakische Sicherheitskräfte einen Angriff abgewehrt haben. Das berichten mehrere Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Sicherheitskreise. Demnach gab es keine Verletzten oder Schäden. Wer hinter dem Angriff steckt, ist bislang unklar. In der Vergangenheit gab es Angriffe von proiranischen irakischen Milizen auf den Stützpunkt.

Mounia Meiborg
Mounia Meiborg

Trump: Kriegsende soll gemeinsame Entscheidung mit Netanjahu sein

US-Präsident Donald Trump hat sich in einem Interview zu einem möglichen Kriegsende geäußert. Ein Ende des Krieges gegen den Iran werde eine einvernehmliche Entscheidung mit Israel sein, sagte er der Zeitung Times of Israel in einem Telefongespräch. Die Entscheidung werde eine „gemeinsame“ mit Netanjahu sein. „Ich werde zur rechten Zeit eine Entscheidung treffen, aber alles wird berücksichtigt werden„, sagte Trump.
Schild bei einer Versammlung von Mitgliedern der iranischen Gemeinschaft vor dem Generalkonsulat Israels in Los Angeles am 5. März 2026
Schild bei einer Versammlung von Mitgliedern der iranischen Gemeinschaft vor dem Generalkonsulat Israels in Los Angeles am 5. März 2026. Patrick T. Fallon/ AFP /Getty Images

Ulrike Tschirner
Ulrike Tschirner

Israelische Luftwaffe startet neue Angriffe auf Iran – und den Libanon

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben neue Angriffe auf den Iran geflogen. Ziel sei „Infrastruktur des iranischen Terrorregimes“ im Zentrum des Landes, teilte das Militär mit. Zudem sei erneut Infrastruktur der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz in der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen worden. 
Eingestürztes Gebäude nach einem israelischen Luftangriff auf die südlichen Vororte von Beirut
Eingestürztes Gebäude nach einem israelischen Luftangriff auf die südlichen Vororte von Beirut. AFP/Getty Images

Mathias Peer
Mathias Peer

Iran bestätigt ersten Raketenangriff auf Israel nach Machtübernahme von Chamenei-Sohn

Kurz nach der Ernennung von Modschtaba Chamenei zum Nachfolger seines Vaters als oberster Anführer des Iran hat die Regierung in Teheran Israel mit Raketen angegriffen. „Iran hat unter (…) Modschtaba Chamenei die erste Welle von Raketen auf die besetzten Gebiete abgefeuert“, berichtete der staatliche Sender Irib auf seinem Kanal im Onlinedienst Telegram.

Der Sender veröffentlichte zudem ein Foto eines Projektils, das die Aufschrift „Auf Ihren Befehl Sayyid Modschtaba“ trug. Sayyid ist ein Ehrentitel im schiitischen Islam.

Raketenspuren am Himmel über der israelischen Küstenstadt Netanya
Raketenspuren am Himmel über der israelischen Küstenstadt Netanya. Jack Guez/AFP/Getty Images

Ulrike Tschirner
Ulrike Tschirner

Katar fängt Rakete ab

Die Streitkräfte ​von Katar haben nach Angaben der Regierung ⁠einen Raketenangriff abgewehrt. Dies teilte ​das Verteidigungsministerium des Landes mit, ohne zunächst weitere Angaben zu machen.

Mathias Peer
Mathias Peer

Bahrain meldet 32 Verletzte nach iranischem Drohnenangriff

Der Golfstaat Bahrain ist erneut Ziel eines Angriffs des Iran geworden. Das Innenministerium des Landes meldete in der Nacht 32 Verletzte durch eine Attacke mit Drohnen auf der südlich der Hauptstadt Manama gelegenen Insel Sitra. Mindestens vier der Menschen seien schwer verletzt worden, darunter auch Kinder. Alle Verletzten seien Bürger des Königreichs. Mehrere Häuser seien beschädigt worden.

Zuvor hatte der Iran bereits eine Anlage zur Wasserentsalzung mit einem Drohnenangriff beschädigt, wie das Ministerium gestern Vormittag mitteilte. Es handle sich um „iranische Aggression, die sich willkürlich gegen zivile Ziele“ richte.

Rauch nach einem Angriff auf die Bapco-Ölraffinerie auf der Insel Sitra in Bahrain
Rauch nach einem Angriff auf die Bapco-Ölraffinerie auf der Insel Sitra in Bahrain. Reuters

Mathias Peer
Mathias Peer

USA ziehen Diplomaten und Familien aus Saudi-Arabien ab

Die USA haben einen Teil ihrer Botschaftsmitarbeiter in Saudi-Arabien angewiesen, das Land zu verlassen. Nicht unbedingt erforderliches diplomatisches Personal sowie dessen Familien sollten das Land wegen „Sicherheitsrisiken“ verlassen, teilte das US-Außenministerium mit.

Bisher hatten die USA diesem Teil des Botschaftspersonals bereits erlaubt, das Land zu verlassen – es aber nicht angewiesen, dies zu tun. Das hat sich nun geändert. Die US-Botschaft in Riad war in der vergangenen Woche von Drohnen angegriffen worden. Saudi-Arabien macht den Iran dafür verantwortlich. Dieser weist eine Beteiligung zurück.