Liveblog Irankrieg: Hegseth: Iranisches Kriegsschiff in internationalen Gewässern versenkt

NATO geht von iranischem Beschuss auf die Türkei aus
Zuvor hatte das türkische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass eine aus Iran abgefeuerte ballistische Rakete, die den irakischen und syrischen Luftraum durchquert hat, von NATO-Einheiten abgefangen wurde. Die Rakete, die auf türkischen Luftraum zugeflogen sei, sei noch vor einem möglichen Schaden wirkungslos gemacht worden. Ein Trümmerteil sei im Bezirk Dörtyol in der Provinz Hatay niedergegangen. Opfer oder Verletzte habe es nicht gegeben.
Nach F.A.Z.-Informationen hat die Türkei bisher nicht Konsultationen der Verbündeten gemäß Artikel 4 beantragt. Das wäre die Vorstufe, falls sie einen bewaffneten Angriff auf ihr Territorium gemäß Artikel 5 geltend machen wollte. In der Vergangenheit hat Ankara solche Konsultationen schon fünfmal ausgelöst, öfter als jedes andere Mitgliedsland. Zuletzt geschah dies, nachdem vor sechs Jahren türkische Soldaten bei Luftangriffen des syrischen Regimes in der syrischen Provinz Idlib getötet worden waren. Die Schwelle zu Artikel 5 wurde in keinem Fall überschritten, auch nicht nach türkischem Verständnis.
Der amerikanische Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte in Washington, er gehe nicht davon aus, dass der Vorfall den NATO-Bündnisfall gemäß Artikel 5 des NATO-Vertrags auslösen würde. Auf eine entsprechende Frage antwortete er: „Der Vorfall ist uns bekannt. Es gibt allerdings keinerlei Anzeichen dafür, dass dadurch so etwas wie Artikel 5 ausgelöst würde. Nein.“
Source: faz.net