Verwunderung im Iran – Mario Basler wird neuer Ajatollah

Seine Äußerungen über den Frauenfußball haben die Mullahs überzeugt: Der Ex-Fußballprofi Mario Basler soll Nachfolger des gefeuerten Ajatollah Ali Chamenei werden.

Was für ein Kracher im Iran! Mario Basler soll neuer Ajatollah der Islamischen Republik werden und die Nachfolge des am Wochenende von den USA und Israel gesfeuerten Ali Chamenei antreten. Damit entschied sich die iranische Klerikerversammlung gegen Chamenei-Sohn Modschtaba und überraschend für den meinungsstarken Quereinsteiger aus Deutschland.

Wie es heißt, habe der Ex-Nationalspieler das Gremium vor allem wegen seiner Äußerungen über den Frauenfußball überzeugt. „Es ist Zeit, dass wir mal eine internationale Perspektive auf die Misogynie bekommen und nicht immer in unserer ewig gleichen frauenverachtenden Suppe schwimmen“, erhofft man sich im Gremium frischen Wind unter den müffeligen Bärten.

Basler überzeugte Mullahs

Was für Basler sprach: Frauen sollten nicht rennen, schießen und grätschen, davon bekomme er „Augenkrebs“, hatte der ehemalige Fußball-Profi unermüdlich in der Öffentlichkeit, zuletzt in seinem ARD-Podcast „Mario Basler – Letzter Typ“, zu verstehen gegeben.

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„Wahnsinn! Damit liegt er voll auf unserer Linie“, ist aus angenehm erfreuten Mullah-Kreisen zu vernehmen. Zudem habe Basler auch schon mal beim FC Bayern München gespielt, zeigt man sich beeindruckt – „die langjährige Arbeit in einer Terrorvereinigung ist sicherlich hilfreich im neuen Job.“

Frischer Wind in Irans Gotteshäusern?

Ob der 57-Jährige, der zuletzt den Kreisligisten SC Türkgücü Osnabrück trainierte, die Islamische Republik wieder nach vorne bringen kann, ist unklar. Wobei man im Iran heilfroh ist, dass kein wahnsinniger religiöser Eiferer das Rennen gemacht hat. „Markus Söder und Xavier Naidoo wären wegen ihres Schweinefleischkonsums und ihrer vergleichsweise vernünftigen Weltsicht schwer vermittelbar gewesen“, glauben Food- und Verschwörungs-Experten.

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Zudem gehen bereits einige ermutigenden Signale vom neuen geistlichen Führer aus, die wieder für eine etwas bessere Laune in der iranischen Bevölkerung sorgen könnten: So will Ajatollah Mario ab sofort den Genuss von Bier und Zigaretten in Moscheen erlauben.

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Source: welt.de