Irankrieg: Türkei meldet Abschuss mutmaßlich iranischer Rakete durch Nato



sagte Merz bei seinem Eingangsstatement. An US-Präsident Donald Trump gerichtet fügte er hinzu, man werde aber auch über die Zeit nach einem möglichen Sturz der iranischen Regierung sprechen müssen.

Trump zeigte sich zufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung. Friedrich Merz mache seine Arbeit "sehr gut" und sei für ihn inzwischen zu einem Freund geworden, sagte er. Die USA und Deutschland kämen sehr gut miteinander klar. Mit Blick auf das weitere Vorgehen sagte Trump, zunächst müsse das iranische Militär ausgeschaltet werden. Danach werde man weiter sehen.

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Trump kritisiert Spanien und Großbritannien

US-Präsident Donald Trump hat Spanien und Großbritannien für ihr Verhalten im Irankrieg kritisiert. Spanien hätte den USA untersagt, ihre Stützpunkte in der Region zu nutzen, sagte Trump. "Sie waren sehr unfreundlich", sagte Trump beim Termin mit Bundeskanzler Merz im Weißen Haus. Er habe seinen Finanzminister Scott Bessent daher angewiesen, "alle Deals" mit Spanien einzustellen. "Wir wollen nichts mehr mit Spanien zu tun haben", sagte er. Welche "Deals" er genau meinte, ließ Trump unkommentiert.

Merz appellierte im Anschluss an Spanien, mehr für die Nato-Verteidigung auszugeben. "Wir versuchen, sie davon zu überzeugen, dass dies Teil unserer gemeinsamen Sicherheit ist und dass wir uns alle an diese Zahlen halten müssen", sagte er. Spanien sei das einzige Land, welches sich bisher nicht an die vereinbarten Ausgaben von 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für das Militär und 1,5 Prozent für die militärische Infrastruktur halte.

"Ich bin ebenfalls nicht glücklich über das Vereinigte Königreich",
fuhr Trump fort. Auch Großbritannien hatte den USA nach britischen Medienberichten zunächst untersagt, von ihren Stützpunkten aus Angriffe auf den Iran zu starten. Der britische Premier Keir Starmer hatte die Nutzung am Sonntagabend in Teilen erlaubt.

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Bundeskanzler Merz sagt USA und Israel Unterstützung bei Regimewechsel im Iran zu

Bundeskanzler Friedrich Merz hat den USA und Israel Unterstützung in ihren Bemühungen zugesagt, das iranische Regime zu stürzen. Es handele sich um ein "schreckliches, terroristisches Regime", sagte Merz bei seinem Besuch im Oval Office. "Und wir freuen uns auf den Tag danach." Er habe ein großes Interesse an einem gemeinsamen Ansatz und gemeinsamer Arbeit. Das sei "extrem wichtig" für Europa, die USA und Israel.

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Trump schließt Reza Pahlavi als Teil einer künftigen Führung aus

US-Präsident Donald Trump hat sich zu Überlegungen seiner Regierung über die künftige Führung des Irans geäußert. Vielleicht sei jemand aus den eigenen Reihen Teherans die beste Lösung, sagte Trump. Doch seien jene, die aus Sicht der USA in Betracht gekommen seien, bereits tot. Reza Pahlavi, der im Exil lebenden Sohn des 1979 gestürzten Schahs Mohammed Reza Pahlavi, sei für seine Regierung keine Option. 
Nach dem Tod des Obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei sei das denkbar schlechteste Szenario eine Person, "die genauso schlecht wie die vorherige Person ist", sagte Trump. "Das könnte passieren. Wir wollen nicht, dass das passiert." Die Angriffe auf den Iran würden fortgesetzt, sagte er außerdem. Attacken im großen Stil seien in Vorbereitung. 

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Macron warnt vor Eskalation und schickt Flugzeugträger ins Mittelmeer

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat vor einer weiteren Eskalation im Irankrieg gewarnt. Der anhaltende Konflikt in der gesamten Region habe Konsequenzen für die Sicherheit und den Frieden im Nahen Osten. Die militärischen Aktionen Israels und der Vereinigten Staaten könne Frankreich nicht gutheißen, sagte Macron. Mit Blick auf eine mögliche Bodenoffensive des israelischen Militärs im Iran warnte er, eine solche wäre ein "strategischer Fehler", der zu einer "gefährlichen Eskalation" des Krieges führen könne.

In seiner Ansprache an die Nation sagte Macron zudem, er habe den Flugzeugträger Charles de Gaulle samt Bordgeschwader und Begleitfregatten ins Mittelmeer entsenden lassen. Zudem verwies er auf Verteidigungsvereinbarungen mit Katar, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten und kündigte an, "Solidarität" mit den regionalen Partnern zu zeigen.

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USA erwägen Militäreskorte für Schiffe in Straße von Hormus

Die Trump-Regierung diskutiert derzeit, Öl- und Gastanker, welche die Straße von Hormus passieren, militärisch schützen zu lassen. US-Präsident Donald Trump kündigte an, die US-Marine werde "wenn nötig" damit beginnen, Tanker durch die Meerenge zu eskortieren. Er habe zudem die zuständige Behörde für Entwicklungsfinanzierung DFC angewiesen, Risikoversicherungen und Garantien für den gesamten Seehandel in der Region anzubieten. Die USA würden um jeden Preis den freien Fluss von Energie für den Rest der Welt sicherstellen, schrieb Trump auf seiner Onlineplattform.

Der Irak hat infolge der andauernden Blockade der Straße von Hormus seine Ölproduktion um fast 1,5 Millionen Barrel pro Tag gedrosselt, wie zwei Vertreter der Branche mitteilten. Da das Land derzeit nicht durch die Straße von Hormus exportieren kann und Lagerraum für das Öl langsam knapp werde, könnten bald bis zu drei Millionen Barrel pro Tag weniger gefördert werden. Indien und China sind mit rund 3,33 Millionen Barrel pro Tag die größten Abnehmer für irakisches Öl, Europa importiert täglich rund 560.000 Barrel Öl von dem Land.

Infolge der Blockade der Straße von Hormus ist der Preis für ein Barrel Öl inzwischen um rund zehn US-Dollar im Vergleich zur Vorwoche gestiegen. Die Meerenge ist inzwischen den vierten Tag in Folge für den Schiffstransport geschlossen.

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Drohne trifft Parkplatz neben US-Konsulat in Dubai

Nach Angaben von US-Außenminister Marco Rubio hat eine Drohne einen Parkplatz neben dem US-Konsulat in Dubai getroffen. Das Medienbüro Dubais hatte vorher mitgeteilt, dass es einen "Vorfall mit einer Drohne" gegeben habe. Verletzte habe es nicht gegeben.

Videos zeigten eine Explosion und kurz darauf einen Brand. Die US-Botschaft im Land hatte zuvor bereits dazu aufgerufen, wegen der Gefahr durch iranische Drohnen keineswegs zur Botschaft oder dem Konsulat zu kommen.

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sind nach eigenen Angaben mehr als 1.000 Angriffen aus dem Iran ausgesetzt gewesen. Das Außenministerium teilte mit, das Land behalte sich das Recht auf Selbstverteidigung vor. Gegenwärtig werde die defensive Ausrichtung gegenüber den iranischen Attacken jedoch beibehalten.

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Iran reagiert erneut mit Angriffen auf Israel

Innerhalb von 30 Minuten hat der Iran Israel erneut in zwei massiven Wellen angegriffen. Es wurden herabfallende Trümmerteile von Geschossen im Raum Tel Aviv gemeldet, teilte die israelische Polizei mit. Polizisten und Bombenentschärfungsexperten seien im Einsatz, um die betroffenen Gebiete zu sichern und abzusperren. Eine Frau wurde laut Rettungskräften von den Trümmerteilen leicht verletzt.

Wenige Minuten später meldete die israelische Armee eine zweite Raketenwelle aus dem Iran. Im Großraum Tel Aviv und im Zentrum Israels heulten die Luftalarmsirenen. In Jerusalem wurden AFP-Reportern zufolge anschließend Explosionen wahrgenommen.

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Israel fliegt weitere Angriffe auf Ziele im Iran

Das israelische Militär hat erneut Luftangriffe auf den Iran gestartet. Nach israelischen Angaben sollen mit der erneuten Offensive Militäranlagen und iranische Infrastruktur getroffen werden. Zuvor hatte der Iran seinerseits Angriffe auf Israel geflogen und in mehreren Landesteilen den Luftalarm ausgelöst. 

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Katar meldet zwei iranische Raketenangriffe – US-Stützpunkt getroffen

Der Iran hat nach Angaben der katarischen Regierung zwei Raketen auf Katar abgefeuert. Die Luftabwehrsysteme hätten eine der Raketen erfolgreich abgefangen, teilte das Verteidigungsministerium in Doha mit. Eine zweite ballistische Rakete traf demnach den US-Militärstützpunkt Al-Udeid, Opfer habe es keine gegeben.

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Diese Rückholaktionen sind geplant

Hunderttausende Menschen sind im Nahen Osten gestrandet, weil der Flug- und Schiffsverkehr an ihrem Aufenthaltsort stark eingeschränkt oder ganz eingestellt wurde. Neben Reiseunternehmen bemühen sich auch Staaten, ihre Bürger zurückzuholen:
  • Die Bundesregierung will ihre Rückholaktion für Kinder, Kranke und Schwangere heute starten. Ein erster Flug sei von Maskat, der Hauptstadt des Oman, nach Deutschland geplant, sagte Außenminister Johann Wadephul. "Wir müssen schauen, wen wir dort mitnehmen können." Die Lufthansa gab an, der Flug werde in der Nacht auf Donnerstag stattfinden. Die Maschine hat laut Lufthansa Plätze für 279 Passagiere. Gestern kamen bereits Linienmaschinen in Deutschland an.
  • Auch Großbritannien organisiert eine Rückholung seiner Staatsbürger aus dem Oman. Man arbeite mit Fluggesellschaften an zusätzlichen Kapazitäten ab Maskat, sagt Außenministerin Yvette Cooper. Vorrang ​hätten besonders schutzbedürftige Personen. Ein von der Regierung ⁠gecharterter Flug soll heute Abend starten. Zudem plane British Airways für morgen einen weiteren Flug. Das Außenministerium warnt britische ‌Staatsbürger ⁠jedoch davor, ohne direkte Aufforderung ​zum Flughafen zu fahren. In den Golfstaaten haben sich nach Angaben der Ministerin 130.000 Briten registriert.
  • Die US-Regierung will ebenfalls Charterflüge bereitstellen, um ihre Bürger auszufliegen. US-Vertreter hätten bei der Organisation von Flügen aus Jordanien, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten geholfen und "werden weiterhin zusätzliche Kapazitäten sichern, sofern die Sicherheitslage dies zulässt", teilte das US-Außenministerium mit. Seit Kriegsbeginn seien bereits mehr als 9.000 US-Bürger sicher aus dem Nahen Osten ausgereist, davon mehr als 300 aus Israel. 
  • Auch Australien will Staatsbürger ausfliegen. In den Vereinigten Arabischen Emiraten sind derzeit rund 24.000 Australier gestrandet. Heute soll ein erster geplanter Linienflug von Dubai nach Sydney abheben, wie Außenministerin Penny Wong mitteilte. Aufgrund der hohen Zahl der Betroffenen sei dies eine "konsularische Krise", die jede bisherige Erfahrung Australiens bei Weitem übertreffe, sagte sie.  
  • Frankreich hat bereits die ersten Staatsbürger zurückgeholt. Am frühen Morgen landete eine Maschine von Air France, die im Oman gestartet war, in Paris, wie französische Medien berichten. An Bord waren Familien mit kleineren Kindern, schwangere Frauen und kranke Menschen. Insgesamt sollen rund 400.000 Franzosen im Nahen Osten leben, dazu kommen etwa 25.000 Reisende.

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Hisbollah im Libanon feuert weitere Raketen auf Israel ab

Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz hat eigenen Angaben zufolge den israelischen Marinestützpunkt in Haifa im Norden Israels mit Raketen angegriffen. Die Miliz teilte mit, sie habe den Stützpunkt als Reaktion auf israelische Angriffe auf libanesische Dörfer und südliche Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut mit einer "Salve hochwertiger Raketen" attackiert. Die israelische Armee erklärte, mehrere anfliegende Geschosse seien entdeckt und die meisten davon abgeschossen worden.

Später berichtete ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP in Beirut von einer lauten Explosion. Die vom Iran finanzierte Miliz war in der Nacht zum Montag in den Krieg eingestiegen. Israel reagierte sofort mit Gegenangriffen.

Nach Angaben der libanesischen Regierung wurden dabei mindestens 50 Menschen getötet und mehr als 330 verletzt. Wie viele davon Zivilisten waren, ist unklar. Es sollen jedoch unter den Toten auch Kinder sein. Auch Funktionäre der militant-islamistischen Hisbollah sowie der Terrororganisation Palästinensischer Islamischer Dschihad (PIJ) seien getötet worden.

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Israel greift weitere Militäranlagen im Iran an

Die israelische Armee hat erneut Militäranlagen im Iran unter Beschuss genommen. Die "breit angelegte Angriffswelle" habe unter anderem Abschussrampen und Luftabwehrsystemen gegolten, teilte das israelische Militär mit. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete von Explosionen in der Hauptstadt Teheran.

Der Iran feuerte seinerseits Raketen auf Israel, wie die israelischen Streitkräfte mitteilten. Sie wurden erfolgreich abgefangen, wie die Zeitung Times of Israel berichtete. Verletzt wurde demnach niemand.

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Die Ereignisse der Nacht im Überblick 

  • Israel hat Luftangriffe auf den Iran gestartet. Zuvor war eine Frau bei Tel Aviv nach iranischen Angriffen durch Trümmerteile verletzt worden.
  • Auch den Libanon hat Israel nach Angriffen der Hisbollah attackiert. Nach offiziellen libanesischen Angaben wurden mindestens sechs Menschen getötet.
  • Die USA wollen nach eigenen Angaben alle iranischen Schiffe in der Golfregion zerstört haben. 
  • Die Bundesregierung will heute ihre Rückholaktion für gestrandete Deutsche starten. Auch die USA, Australien und Großbritannien planen die Ausreise ihrer Bürger aus der Region. 
  • Friedrich Merz hat einen Plan für die Zukunft des Iran gefordert. Bei den USA sehe er bisher "keine ausformulierte Strategie", sagte er. 
  • Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat sich nach einem von US-Präsident Donald Trump angedrohten Handelsstopp verteidigt.
  • Außenminister Marco Rubio gab an, dass die USA den Iran nicht wegen Israel angegriffen hätten – sondern aus eigenen Interessen.  
  • In Katar wurden zehn mutmaßliche Spione gefasst, die angeblich für die Revolutionsgarde Informationen sammelten. Bei einem Angriff im Land wurde ein US-Militärstützpunkt getroffen. 
  • Zwei kuwaitische Soldaten wurden durch iranische Angriffe getötet. 
  • Die Internationale Atomenergie-Organisation hat erneut Zugang zu iranischen Atomanlagen gefordert. 
Lesen Sie hier unseren Überblick zu den Ereignissen der Nacht: 

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Iran griff Golfstaaten mit Hunderten Raketen und Drohnen an

Seit Beginn des Irankriegs am Samstag hat das iranische Militär auch benachbarte arabische Staaten am Persischen Golf mit zahlreichen Raketen und Drohnen sowie mit Marschflugkörpern angegriffen. Die meisten davon konnten abgefangen werden.

Die Verteidigungsministerien mehrerer Länder veröffentlichten gestern Abend genaue Zahlen:

  • Die Vereinigten Arabischen Emirate geben an, mit insgesamt 186 ballistischen Raketen angegriffen worden zu sein, wobei der Großteil abgefangen worden sei. Lediglich eine sei auf dem Gebiet der Emirate eingeschlagen. Zudem habe der Iran das Land mit 812 Drohnen angegriffen, 755 seien abgefangen worden.
  • Bahrain zählte 73 iranische Raketen sowie 91 Drohnen, die alle zerstört worden seien.
  • Das Verteidigungsministerium von Kuwait sprach von 178 ballistischen Raketen und 384 Drohnen, die abgefangen worden seien.
  • Katar zählte bis einschließlich gestern 101 ballistische Raketen aus dem Iran, von denen 98 abgefangen worden seien, sowie drei abgewehrte Marschflugkörper. Von 39 Drohnen konnten demnach 24 abgefangen werden. Zudem sprach das Verteidigungsministerium von zwei iranischen Bombern der sowjetischen Bauart Suchoi Su-24. Diese seien ebenfalls abgefangen worden.
  • Aus Saudi-Arabien und dem Oman liegen bislang keine Zahlen vor.

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Dobrindt sieht Sicherheitslage in Deutschland stabil

Der Krieg im Iran hat nach Einschätzung des Bundesinnenministers die Sicherheitslage in Deutschland kaum beeinflusst. Die Lage habe sich nicht wesentlich verändert, sagte Alexander Dobrindt (CSU) der ARD. Deutschland sei weiterhin einer "abstrakten Gefährdung" ausgesetzt, den Behörden seien aber keine konkreten Anschlagspläne bekannt.

Mehr zum Thema lesen Sie hier.

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USA ziehen Teil ihres Konsularpersonals aus Pakistan ab

Die US-Konsulate in den pakistanischen Millionenstädten Lahore und Karatschi reduzieren ihr Personal vorerst auf eine Notbesetzung. Alle anderen Mitarbeitenden sollen auf Anordnung des US-Außenministeriums mit ihren Familien Pakistan aus Sicherheitsgründen verlassen. Am Status der Botschaft in der Hauptstadt Islamabad soll sich nichts ändern. Zuvor hatten die USA ihr Botschaftspersonal in mehreren Golfstaaten und in Zypern reduziert.

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Israels Armee fliegt erneut Angriffe auf den Iran

Die israelischen Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge eine neue Serie von schweren Angriffen auf den Iran gestartet. Es soll sich um die bislang zehnte Angriffswelle seit Kriegsbeginn handeln. Iranische Medien hatten am Morgen von heftigen Explosionen in der Hauptstadt Teheran berichtet.

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Ali Chameneis Sohn und möglicher Nachfolger hat Angriffe wohl überlebt

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Modschtaba Chamenei, Sohn des getöteten iranischen Führers Ali Chamenei, hat die israelischen und US-amerikanischen Angriffe der vergangenen Tage offenbar überlebt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Verweis auf zwei nicht weiter benannte iranische Quellen. Modschtaba Chamenei gilt als aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge seines Vaters als oberster politischer und religiöser Führer der Islamischen Republik.

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Wie der Iran die Straße von Hormus lahmlegt

Der Iran hat eine der strategisch wichtigsten Schiffsrouten der Welt geschlossen. Nach Angaben der EU-Marinemission Eunavfor Aspides im Roten Meer drohten Kommandeure der Revolutionsgarde, jedes Schiff, das die Meerenge dennoch zu passieren versuche, in Brand zu setzen. Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Verkehrsrouten für den weltweiten Energiehandel mit Öl und Flüssiggas.

Lesen Sie hier mehr zu den Folgen der Blockade: 

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Spritpreise steigen wegen Krieg im Iran deutlich an

Infolge des Irankriegs ist der Dieselpreis in Deutschland auf mehr als zwei Euro gestiegen. Am Morgen ermittelte der ADAC einen bundesweiten Durchschnittspreis von 2,054 Euro pro Liter. Auch der Preis für Superbenzin der Sorte E10 stieg deutlich an – auf 1,995 Euro pro Liter.

Lesen Sie hier mehr zu diesem Thema:

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Saudi-Arabien meldet Drohnenangriff auf Raffinerie Ras Tanura

Die Raffinerie Ras Tanura des Ölkonzerns Saudi Aramco war nach Angaben ​des saudi-arabischen Verteidigungsministeriums heute Morgen das Ziel eines versuchten Angriffs. Ersten Erkenntnissen zufolge sei der Angriff mit einer Drohne ausgeführt worden, teilt ein Sprecher mit. Es seien keine Schäden gemeldet worden.

Ras Tanura ist die größte Raffinerie des Landes. Bereits am Montag war sie Ziel einer Attacke.

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Flugzeug mit Rückkehrern soll am Donnerstagmorgen in Frankfurt landen

Der erste Rückholflug im Auftrag der Bundesregierung soll nach Angaben der Lufthansa am frühen Donnerstagmorgen in Frankfurt landen. Das Flugzeug vom Typ Airbus A340-300 soll demnach gegen Mitternacht in Omans Hauptstadt Maskat starten.

Für den Flug sollen Bundesaußenminister Johann Wadephul zufolge besonders verwundbare Gruppen ausgewählt werden, wie Schwangere, Kranke oder Kinder. Weitere Flüge seien in den kommenden Tagen geplant. Wegen des Irankriegs und zahlreicher Flugausfälle sitzen in der Region weiterhin Zehntausende Menschen fest.

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Iranischer Justizchef droht Landsleuten

Gholamhossein Mohseni Edsche’i, Leiter des Justizsystems im Iran, hat die iranische Bevölkerung davor gewarnt, die Angriffe auf die Islamische Republik zu unterstützen. In einer Rede, die im Staatsfernsehen übertragen wurde, sagte er: "Wer etwas sagt oder tut, was dem Willen Amerikas und des zionistischen Regimes entspricht, steht auf der Seite des Feindes und muss nach revolutionären, islamischen Prinzipien und im Einklang mit den Gesetzen der Kriegszeit behandelt werden."

Die Kooperation mit einem "Feind" kann bei einer Verurteilung im Iran zu einer Todesstrafe führen.

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Entwarnung nach Beeinträchtigung des Flugraums über Zypern

Nach der Sichtung eines verdächtigen Flugobjekts im libanesischen Luftraum hat die Regierung Zyperns Entwarnung gegeben: "Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass eine Bedrohung für das Land vorliegt", sagte Regierungssprecher Konstantinos Letybiotis.

Wegen des verdächtigen Objekts war der Flugverkehr von und nach Zypern zwischenzeitlich beeinträchtigt. Zudem habe sich das Personal der US-Botschaft in der Hauptstadt Nikosia zwischenzeitlich im Keller des Gebäudes in Sicherheit gebracht, berichtete der zyprische Rundfunk RIK.

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Armee im Libanon nimmt offenbar Hisbollah-Angehörige fest

Die libanesische Armee hat anscheinend mit Kontrollen und Festnahmen mutmaßlicher Hisbollah-Mitglieder begonnen. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf Justizkreise. Demnach wurden gestern 13 Angehörige der Hisbollah festgenommen. 
Die libanesische Regierung hatte militärische Aktivitäten der vom Iran unterstützten Miliz am Montag für illegal erklärt. Damit verändert sich der Status der Gruppe von einer Widerstandsbewegung, die über Jahrzehnte im Land teils geduldet wurde, zu einer verbotenen Organisation. 

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Iranisches Kriegsschiff vor Küste Sri Lankas gesunken, 140 Vermisste

Vor der Südküste Sri Lankas ist ein iranisches Kriegsschiff gesunken. Wie sri-lankische Behörden mitteilten, wurden 32 Menschen gerettet und zudem mehrere Leichen aus dem Wasser geborgen. Laut Vijitha Herath, dem Außenminister Sri Lankas, handelt es sich bei dem betroffenen Kriegsschiff um die Iris Dena, eine der jüngsten Fregatten der iranischen Marine. Der sri-lankische Verteidigungsminister Sampath Thuyakontha sagte der BBC, infolge des Zwischenfalls würden derzeit rund 140 Personen vermisst. Die Besatzung des Zerstörers soll insgesamt rund 180 Personen umfasst haben.

Laut Buddhika Sampath, Sprecher der Marine Sri Lankas, befand sich das Schiff zwar außerhalb der sri-lankischen Gewässer, als es einen Notruf absetzte, jedoch innerhalb des Such- und Rettungsgebiets des Landes. "Deshalb mussten wir gemäß unseren internationalen Verpflichtungen reagieren." Als Rettungskräfte am Ort des Zwischenfalls eintrafen, war das Schiff laut dem Sprecher bereits nicht mehr zu sehen, jedoch Ölflecken auf der Wasseroberfläche sowie schwimmende Rettungsinseln.

Über die mögliche Ursache des Zwischenfalls war zuvor in unterschiedlichen Medien spekuliert worden. Örtliche Medien berichteten von einer Explosion. Die Nachrichtenagentur Reuters meldete unter Verweis auf Quellen in der sri-lankischen Marine, das iranische Schiff sei von einem U-Boot angegriffen worden.

Diese Berichte wies der Sprecher der sri-lankischen Marine als "unwahr" zurück, die Ursache für den Untergang des Schiffes sei unbekannt. Sri Lankas Marine habe in der Nähe des gesunkenen Schiffes keine anderen Schiffe oder Flugzeuge gesichtet. Aktuell liege der Fokus auf dem Rettungseinsatz, sagte der Sprecher. "Wir sind zuversichtlich, dass wir noch mehr Menschen retten können, und werden die Einsätze fortsetzen." Die Hintergründe des Zwischenfalls würden später ermittelt.

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IAEA meldet Schäden nahe iranischer Atomanlage

Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) hat Schäden an zwei Gebäuden nahe der iranischen Atomanlage Isfahan ausgemacht. Das sei auf Satellitenbildern der Anlage sichtbar, schrieb die Organisation auf X. Es bestehe jedoch keine Gefahr, dass radioaktive Strahlung freigesetzt werde, weil in den Gebäuden kein nukleares Material gelagert sei.

Weiter hieß es, dass von zuvor gemeldeten Schäden an Eingängen in Natanz keine Auswirkungen festgestellt worden seien. Gleiches gelte für das Kernkraftwerk Buschehr. Man stehe in ständigem Kontakt mit den nationalen Atomaufsichtsbehörden in der Region. Bislang habe man keinen Anstieg der Strahlenbelastung festgestellt. Das Kernkraftwerk in den Vereinigten Arabischen Emiraten und die Forschungsreaktoren in Jordanien und Syrien arbeiten demnach weiterhin normal. 

Das russische Außenministerium teilte mit, dass die Anlage in Buschehr durch die US-israelischen Angriffe bedroht sei. Nur wenige Kilometer entfernt seien Explosionen zu hören gewesen, hieß es. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig prüfen.

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Türkei meldet Abschuss mutmaßlich iranischer Rakete durch Nato

Die Luft- und Raketenabwehrsysteme der Nato haben nach Angaben der Türkei eine mutmaßlich iranische ballistische Rakete zerstört. Das teilte das türkische Verteidigungsministerium mit. Demnach war die Rakete aus dem Iran abgefeuert worden und überflog Syrien und den Irak, bevor sie in den türkischen Luftraum eingedrungen sei. Trümmer der Rakete seien im Bezirk Dörtyol in der Provinz Hatay im Südosten der Türkei niedergegangen. Bei dem Vorfall sei niemand verletzt worden.

Die Türkei behalte sich das Recht vor, auf feindselige Handlungen gegen sie zu reagieren, teilte das Verteidigungsministerium weiter mit. Zugleich rief es alle Parteien auf, den Konflikt nicht weiter zu eskalieren. Der türkische Außenminister Hakan ​Fidan legte wegen des Zwischenfalls in einem Telefonat mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi Protest ein.

Nato-Sprecherin Allison ⁠Hart sagte, das Bündnis verurteile die Angriffe des Iran auf die Türkei. Während der Iran seine "wahllosen" Angriffe in der gesamten Region fortsetze, stehe die Nato fest an der Seite aller Bündnispartner, einschließlich der Türkei. "Unsere Abschreckungs- und Verteidigungsbereitschaft bleibt in allen Bereichen stark, auch im Bereich der Luft- und Raketenabwehr", sagte Hart.

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Iran verschiebt Trauerfeier für Chamenei

Der Iran hat die für heute Abend geplante Trauerfeier für den getöteten Ajatollah Ali Chamenei verschoben. Das berichtete das Staatsfernsehen mit Verweis auf großen Andrang, mit dem bei der Veranstaltung in Teheran zu rechnen sei. Ein neuer Termin werde zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. 

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Zahl der Toten im Iran steigt auf mehr als 1.000

Bei den Angriffen des israelischen und des US-amerikanischen Militärs auf den Iran sind nach Angaben iranischer Behörden mehr als 1.000 Menschen ums Leben gekommen. Die zuständige Regierungsbehörde – die staatliche Stiftung für Märtyrer und Veteranen – spricht aktuell von 1.045 Toten. Unter den Toten sind demnach sowohl Zivilisten als auch Militärangehörige. Die Zahl umfasse die bislang identifizierten Leichen, die für eine Bestattung vorbereitet worden seien, teilte die Behörde mit.

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Israel rechnet mit Kriegskosten von 2,5 Milliarden Euro pro Woche

Das israelische Finanzministerium hat die Kosten für den Krieg mit dem Iran auf 9,4 Milliarden Schekel (rund 2,5 Milliarden Euro) pro Woche beziffert. Die Zahl umfasse Beschränkungen von Reisen und Arbeit sowie die Schließung von Schulen. Auch die Einberufung von Reservisten wird demnach berücksichtigt.

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Iran greift Stellungen kurdischer Gruppen im Irak an

Irans Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge Stellungen kurdischer Gruppen im Irak mit Raketen angegriffen. In der autonomen kurdischen Region im Nordirak seien am Mittwochmorgen Hauptquartiere mehrerer Gruppen attackiert worden, berichteten staatliche Medien unter Berufung auf die Revolutionsgarde. Die Gruppen wurden dabei als "separatistisch" bezeichnet.

Gestern hatte das Wall Street Journal berichtet, US-Präsident Donald Trump habe mit Kurdenführern im Irak telefoniert und über die weiteren Schritte im Krieg gegen den Iran gesprochen. Trump soll demnach erwägen, die irakischen Kurden bei einem Kampf gegen die iranische Führung zu unterstützen. Die Kurden in der autonomen Region im Irak haben zahlreiche Kämpfer an der Grenze zum benachbarten Iran stationiert.

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Israel meldet Angriff auf Tel Aviv aus Iran und Libanon

Der Großraum Tel Aviv ist offenbar zeitgleich aus dem Iran und dem Libanon angegriffen worden. Das teilte ein israelischer Regierungssprecher mit. Demnach wurde eine Rakete aus dem Iran und mehrere von der libanesischen Hisbollah-Miliz abgefeuert. Das Militär fange diese derzeit ab. 

Zeugen berichteten von Explosionsgeräuschen. Die israelische Polizei teilte mit, es seien in mehreren Gebieten in Tel Aviv Raketentrümmer niedergegangen.

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Wie sri-lankische Behörden mitteilten, wurden 32 Menschen gerettet und zudem mehrere Leichen aus dem Wasser geborgen. Laut Vijitha Herath, dem Außenminister Sri Lankas, handelt es sich bei dem betroffenen Kriegsschiff um die Iris Dena, eine der jüngsten Fregatten der iranischen Marine. Der sri-lankische Verteidigungsminister Sampath Thuyakontha sagte der BBC, infolge des Zwischenfalls würden derzeit rund 140 Personen vermisst. Die Besatzung des Zerstörers soll insgesamt rund 180 Personen umfasst haben.Laut Buddhika Sampath, Sprecher der Marine Sri Lankas, befand sich das Schiff zwar außerhalb der sri-lankischen Gewässer, als es einen Notruf absetzte, jedoch innerhalb des Such- und Rettungsgebiets des Landes. "Deshalb mussten wir gemäß unseren internationalen Verpflichtungen reagieren." Als Rettungskräfte am Ort des Zwischenfalls eintrafen, war das Schiff laut dem Sprecher bereits nicht mehr zu sehen, jedoch Ölflecken auf der Wasseroberfläche sowie schwimmende Rettungsinseln.Über die mögliche Ursache des Zwischenfalls war zuvor in unterschiedlichen Medien spekuliert worden. Örtliche Medien berichteten von einer Explosion. Die Nachrichtenagentur Reuters meldete unter Verweis auf Quellen in der sri-lankischen Marine, das iranische Schiff sei von einem U-Boot angegriffen worden. Diese Berichte wies der Sprecher der sri-lankischen Marine als "unwahr" zurück, die Ursache für den Untergang des Schiffes sei unbekannt. Sri Lankas Marine habe in der Nähe des gesunkenen Schiffes keine anderen Schiffe oder Flugzeuge gesichtet. Aktuell liege der Fokus auf dem Rettungseinsatz, sagte der Sprecher. "Wir sind zuversichtlich, dass wir noch mehr Menschen retten können, und werden die Einsätze fortsetzen." Die Hintergründe des Zwischenfalls würden später ermittelt.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-04T12:21:18.000Z","dateModified":"2026-03-04T12:36:20.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mathis Gann"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"IAEA meldet Schäden nahe iranischer Atomanlage","articleBody":"IAEA meldet Schäden nahe iranischer AtomanlageDie Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) hat Schäden an zwei Gebäuden nahe der iranischen Atomanlage Isfahan ausgemacht. Das sei auf Satellitenbildern der Anlage sichtbar, schrieb die Organisation auf X. 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Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf Justizkreise. Demnach wurden gestern 13 Angehörige der Hisbollah festgenommen. Die libanesische Regierung hatte militärische Aktivitäten der vom Iran unterstützten Miliz am Montag für illegal erklärt. 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Das Flugzeug vom Typ Airbus A340-300 soll demnach gegen Mitternacht in Omans Hauptstadt Maskat starten.Für den Flug sollen Bundesaußenminister Johann Wadephul zufolge besonders verwundbare Gruppen ausgewählt werden, wie Schwangere, Kranke oder Kinder. Weitere Flüge seien in den kommenden Tagen geplant. 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Mathis Gann
Mathis Gann

Iran greift Stellungen kurdischer Gruppen im Irak an

Irans Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge Stellungen kurdischer Gruppen im Irak mit Raketen angegriffen. In der autonomen kurdischen Region im Nordirak seien am Mittwochmorgen Hauptquartiere mehrerer Gruppen attackiert worden, berichteten staatliche Medien unter Berufung auf die Revolutionsgarde. Die Gruppen wurden dabei als „separatistisch“ bezeichnet.

Gestern hatte das Wall Street Journal berichtet, US-Präsident Donald Trump habe mit Kurdenführern im Irak telefoniert und über die weiteren Schritte im Krieg gegen den Iran gesprochen. Trump soll demnach erwägen, die irakischen Kurden bei einem Kampf gegen die iranische Führung zu unterstützen. Die Kurden in der autonomen Region im Irak haben zahlreiche Kämpfer an der Grenze zum benachbarten Iran stationiert.

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Israel meldet Angriff auf Tel Aviv aus Iran und Libanon

Der Großraum Tel Aviv ist offenbar zeitgleich aus dem Iran und dem Libanon angegriffen worden. Das teilte ein israelischer Regierungssprecher mit. Demnach wurde eine Rakete aus dem Iran und mehrere von der libanesischen Hisbollah-Miliz abgefeuert. Das Militär fange diese derzeit ab. 

Zeugen berichteten von Explosionsgeräuschen. Die israelische Polizei teilte mit, es seien in mehreren Gebieten in Tel Aviv Raketentrümmer niedergegangen.

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Israel rechnet mit Kriegskosten von 2,5 Milliarden Euro pro Woche

Das israelische Finanzministerium hat die Kosten für den Krieg mit dem Iran auf 9,4 Milliarden Schekel (rund 2,5 Milliarden Euro) pro Woche beziffert. Die Zahl umfasse Beschränkungen von Reisen und Arbeit sowie die Schließung von Schulen. Auch die Einberufung von Reservisten wird demnach berücksichtigt.

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Türkei meldet Abschuss mutmaßlich iranischer Rakete durch Nato

Die Luft- und Raketenabwehrsysteme der Nato haben nach Angaben der Türkei eine mutmaßlich iranische ballistische Rakete zerstört. Das teilte das türkische Verteidigungsministerium mit. Demnach war die Rakete aus dem Iran abgefeuert worden und überflog Syrien und den Irak, bevor sie in den türkischen Luftraum eingedrungen sei. Trümmer der Rakete seien im Bezirk Dörtyol in der Provinz Hatay im Südosten der Türkei niedergegangen. Bei dem Vorfall sei niemand verletzt worden.

Die Türkei behalte sich das Recht vor, auf feindselige Handlungen gegen sie zu reagieren, teilte das Verteidigungsministerium weiter mit. Zugleich rief es alle Parteien auf, den Konflikt nicht weiter zu eskalieren. Der türkische Außenminister Hakan ​Fidan legte wegen des Zwischenfalls in einem Telefonat mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi Protest ein.

Nato-Sprecherin Allison ⁠Hart sagte, das Bündnis verurteile die Angriffe des Iran auf die Türkei. Während der Iran seine „wahllosen“ Angriffe in der gesamten Region fortsetze, stehe die Nato fest an der Seite aller Bündnispartner, einschließlich der Türkei. „Unsere Abschreckungs- und Verteidigungsbereitschaft bleibt in allen Bereichen stark, auch im Bereich der Luft- und Raketenabwehr“, sagte Hart.

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Iran verschiebt Trauerfeier für Chamenei

Der Iran hat die für heute Abend geplante Trauerfeier für den getöteten Ajatollah Ali Chamenei verschoben. Das berichtete das Staatsfernsehen mit Verweis auf großen Andrang, mit dem bei der Veranstaltung in Teheran zu rechnen sei. Ein neuer Termin werde zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. 

Mathis Gann
Mathis Gann

Zahl der Toten im Iran steigt auf mehr als 1.000

Bei den Angriffen des israelischen und des US-amerikanischen Militärs auf den Iran sind nach Angaben iranischer Behörden mehr als 1.000 Menschen ums Leben gekommen. Die zuständige Regierungsbehörde – die staatliche Stiftung für Märtyrer und Veteranen – spricht aktuell von 1.045 Toten. Unter den Toten sind demnach sowohl Zivilisten als auch Militärangehörige. Die Zahl umfasse die bislang identifizierten Leichen, die für eine Bestattung vorbereitet worden seien, teilte die Behörde mit.

Mathis Gann
Mathis Gann

Iranisches Kriegsschiff vor Küste Sri Lankas gesunken, 140 Vermisste

Vor der Südküste Sri Lankas ist ein iranisches Kriegsschiff gesunken. Wie sri-lankische Behörden mitteilten, wurden 32 Menschen gerettet und zudem mehrere Leichen aus dem Wasser geborgen. Laut Vijitha Herath, dem Außenminister Sri Lankas, handelt es sich bei dem betroffenen Kriegsschiff um die Iris Dena, eine der jüngsten Fregatten der iranischen Marine. Der sri-lankische Verteidigungsminister Sampath Thuyakontha sagte der BBC, infolge des Zwischenfalls würden derzeit rund 140 Personen vermisst. Die Besatzung des Zerstörers soll insgesamt rund 180 Personen umfasst haben.

Laut Buddhika Sampath, Sprecher der Marine Sri Lankas, befand sich das Schiff zwar außerhalb der sri-lankischen Gewässer, als es einen Notruf absetzte, jedoch innerhalb des Such- und Rettungsgebiets des Landes. „Deshalb mussten wir gemäß unseren internationalen Verpflichtungen reagieren.“ Als Rettungskräfte am Ort des Zwischenfalls eintrafen, war das Schiff laut dem Sprecher bereits nicht mehr zu sehen, jedoch Ölflecken auf der Wasseroberfläche sowie schwimmende Rettungsinseln.

Über die mögliche Ursache des Zwischenfalls war zuvor in unterschiedlichen Medien spekuliert worden. Örtliche Medien berichteten von einer Explosion. Die Nachrichtenagentur Reuters meldete unter Verweis auf Quellen in der sri-lankischen Marine, das iranische Schiff sei von einem U-Boot angegriffen worden.

Diese Berichte wies der Sprecher der sri-lankischen Marine als „unwahr“ zurück, die Ursache für den Untergang des Schiffes sei unbekannt. Sri Lankas Marine habe in der Nähe des gesunkenen Schiffes keine anderen Schiffe oder Flugzeuge gesichtet. Aktuell liege der Fokus auf dem Rettungseinsatz, sagte der Sprecher. „Wir sind zuversichtlich, dass wir noch mehr Menschen retten können, und werden die Einsätze fortsetzen.“ Die Hintergründe des Zwischenfalls würden später ermittelt.

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

IAEA meldet Schäden nahe iranischer Atomanlage

Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) hat Schäden an zwei Gebäuden nahe der iranischen Atomanlage Isfahan ausgemacht. Das sei auf Satellitenbildern der Anlage sichtbar, schrieb die Organisation auf X. Es bestehe jedoch keine Gefahr, dass radioaktive Strahlung freigesetzt werde, weil in den Gebäuden kein nukleares Material gelagert sei.

Weiter hieß es, dass von zuvor gemeldeten Schäden an Eingängen in Natanz keine Auswirkungen festgestellt worden seien. Gleiches gelte für das Kernkraftwerk Buschehr. Man stehe in ständigem Kontakt mit den nationalen Atomaufsichtsbehörden in der Region. Bislang habe man keinen Anstieg der Strahlenbelastung festgestellt. Das Kernkraftwerk in den Vereinigten Arabischen Emiraten und die Forschungsreaktoren in Jordanien und Syrien arbeiten demnach weiterhin normal. 

Das russische Außenministerium teilte mit, dass die Anlage in Buschehr durch die US-israelischen Angriffe bedroht sei. Nur wenige Kilometer entfernt seien Explosionen zu hören gewesen, hieß es. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig prüfen.

Die Atomanlagen in Isfahan waren auch Ziel der US-israelischen Angriffe im vergangenen Jahr.
Die Atomanlagen in Isfahan waren auch Ziel der US-israelischen Angriffe im vergangenen Jahr. IAEA / Isfahan

Katrin Scheib
Katrin Scheib

Armee im Libanon nimmt offenbar Hisbollah-Angehörige fest

Die libanesische Armee hat anscheinend mit Kontrollen und Festnahmen mutmaßlicher Hisbollah-Mitglieder begonnen. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf Justizkreise. Demnach wurden gestern 13 Angehörige der Hisbollah festgenommen. 
Die libanesische Regierung hatte militärische Aktivitäten der vom Iran unterstützten Miliz am Montag für illegal erklärt. Damit verändert sich der Status der Gruppe von einer Widerstandsbewegung, die über Jahrzehnte im Land teils geduldet wurde, zu einer verbotenen Organisation. 

Alara Yilmaz
Alara Yilmaz

Wie der Iran die Straße von Hormus lahmlegt

Der Iran hat eine der strategisch wichtigsten Schiffsrouten der Welt geschlossen. Nach Angaben der EU-Marinemission Eunavfor Aspides im Roten Meer drohten Kommandeure der Revolutionsgarde, jedes Schiff, das die Meerenge dennoch zu passieren versuche, in Brand zu setzen. Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Verkehrsrouten für den weltweiten Energiehandel mit Öl und Flüssiggas.

Lesen Sie hier mehr zu den Folgen der Blockade: 

Mathis Gann
Mathis Gann

Entwarnung nach Beeinträchtigung des Flugraums über Zypern

Nach der Sichtung eines verdächtigen Flugobjekts im libanesischen Luftraum hat die Regierung Zyperns Entwarnung gegeben: „Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass eine Bedrohung für das Land vorliegt„, sagte Regierungssprecher Konstantinos Letybiotis.

Wegen des verdächtigen Objekts war der Flugverkehr von und nach Zypern zwischenzeitlich beeinträchtigt. Zudem habe sich das Personal der US-Botschaft in der Hauptstadt Nikosia zwischenzeitlich im Keller des Gebäudes in Sicherheit gebracht, berichtete der zyprische Rundfunk RIK.

Mathis Gann
Mathis Gann

Iranischer Justizchef droht Landsleuten

Gholamhossein Mohseni Edsche’i, Leiter des Justizsystems im Iran, hat die iranische Bevölkerung davor gewarnt, die Angriffe auf die Islamische Republik zu unterstützen. In einer Rede, die im Staatsfernsehen übertragen wurde, sagte er: „Wer etwas sagt oder tut, was dem Willen Amerikas und des zionistischen Regimes entspricht, steht auf der Seite des Feindes und muss nach revolutionären, islamischen Prinzipien und im Einklang mit den Gesetzen der Kriegszeit behandelt werden.“

Die Kooperation mit einem „Feind“ kann bei einer Verurteilung im Iran zu einer Todesstrafe führen.

Mathis Gann
Mathis Gann

Flugzeug mit Rückkehrern soll am Donnerstagmorgen in Frankfurt landen

Der erste Rückholflug im Auftrag der Bundesregierung soll nach Angaben der Lufthansa am frühen Donnerstagmorgen in Frankfurt landen. Das Flugzeug vom Typ Airbus A340-300 soll demnach gegen Mitternacht in Omans Hauptstadt Maskat starten.

Für den Flug sollen Bundesaußenminister Johann Wadephul zufolge besonders verwundbare Gruppen ausgewählt werden, wie Schwangere, Kranke oder Kinder. Weitere Flüge seien in den kommenden Tagen geplant. Wegen des Irankriegs und zahlreicher Flugausfälle sitzen in der Region weiterhin Zehntausende Menschen fest.

Laut Außenminister Johann Wadephul sind in den kommenden Tagen weitere Flüge geplant.
Laut Außenminister Johann Wadephul sind in den kommenden Tagen weitere Flüge geplant. Markus Schreiber/AP/dpa

Mathis Gann
Mathis Gann

Saudi-Arabien meldet Drohnenangriff auf Raffinerie Ras Tanura

Die Raffinerie Ras Tanura des Ölkonzerns Saudi Aramco war nach Angaben ​des saudi-arabischen Verteidigungsministeriums heute Morgen das Ziel eines versuchten Angriffs. Ersten Erkenntnissen zufolge sei der Angriff mit einer Drohne ausgeführt worden, teilt ein Sprecher mit. Es seien keine Schäden gemeldet worden.

Ras Tanura ist die größte Raffinerie des Landes. Bereits am Montag war sie Ziel einer Attacke.

Mathis Gann
Mathis Gann

Spritpreise steigen wegen Krieg im Iran deutlich an

Infolge des Irankriegs ist der Dieselpreis in Deutschland auf mehr als zwei Euro gestiegen. Am Morgen ermittelte der ADAC einen bundesweiten Durchschnittspreis von 2,054 Euro pro Liter. Auch der Preis für Superbenzin der Sorte E10 stieg deutlich an – auf 1,995 Euro pro Liter.

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