Auch Beirut unter Beschuss: Israel startet erneut heftige Angriffe gen Teheran
Auch Beirut unter BeschussIsrael startet erneut heftige Angriffe auf Teheran
03.03.2026, 08:27 Uhr

Während das iranische Regime nach dem Tod des Ajatollahs mit Drohnen und Raketen gegen US-Verbündete im Nahen Osten vorgeht, fliegt Israel weiter Luftangriffe auf Teheran. Videos zeigen auf Social Media die Zerstörung der vergangenen Tage.
Die iranische Hauptstadt Teheran ist erneut von schweren Bombardierungen erschüttert worden. Auch am Rand der östlichen Pendlerstadt Pardis schlugen rund ein Dutzend Raketen ein, wie iranische Medien berichteten. In den Hochhäusern der Neubaugebiete zitterten Bewohnern zufolge die Fenster. Auf Videos in sozialen Medien waren graue Rauchschwaden über den Hügeln am Rand des Albors-Gebirges zu sehen.
Zeitgleich flog die israelische Armee Luftangriffe auf Ziele in Beirut. Die israelische Luftwaffe habe „gezielte Angriffe auf militärische Ziele des iranischen Terrorregimes und der Terrororganisation Hisbollah begonnen“, erklärten die israelischen Streitkräfte unter Bezug auf die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon. Videoaufnahmen zeigten eine große Rauchwolke, die über der libanesischen Hauptstadt Beirut aufstieg.
In der vergangenen Nacht hatte das israelische Militär erklärt, den Sitz des iranischen Staatsrundfunks Irib im Norden der iranischen Hauptstadt Teheran „angegriffen und zerstört“ zu haben. Kurz zuvor hatte das israelische Militär zur Evakuierung des Gebietes aufgerufen.
Verifizierte Videos auf X zeigen die Zerstörung in der iranischen Hauptstadt. Dabei sind etwa eine zerstörte Polizeistation und beschädigte Geschäfte am historischen Großen Basar zu sehen.
Die USA und Israel hatten am Samstag massive Luftangriffe auf den Iran begonnen. Dabei wurden der oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Als Reaktion auf die Angriffe Israels und der USA greift der Iran seit Samstag Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Golfregion an.
Source: n-tv.de