Robert Carradine: Offizielle Todesursache steht starr

Robert Carradine starb im Alter von 71 Jahren. Nun hat die Gerichtsmedizin in Los Angeles die Todesursache offiziell bestätigt.
US-Schauspieler Robert Carradine ist am 23. Februar im Alter von 71 Jahren gestorben. Schon die Familie des Schauspielstars, der lange Jahre an einer bipolaren Störung litt, hatte als Todesursache genannt, dass sich Carradine das Leben genommen hat. Dies wurde nach der Obduktion nun vom Büro der Gerichtsmedizin von Los Angeles offiziell bestätigt.
Carradines Familie hatte laut des US-Magazins „Deadline“ am Tag seines Todes ein bewegendes Statement geteilt. „Mit tiefer Trauer müssen wir mitteilen, dass unser geliebter Vater, Großvater, Onkel und Bruder Robert Carradine von uns gegangen ist“, hieß es darin. „In einer Welt, die sich manchmal so dunkel anfühlen kann, war Bobby für alle um ihn herum immer ein Leuchtfeuer der Hoffnung. Wir sind untröstlich über den Verlust dieser wunderbaren Seele und möchten Bobbys tapferen Kampf gegen seine fast zwei Jahrzehnte andauernde bipolare Störung würdigen.“
Knapp zwei Jahrzehnte lang kämpfte er gegen die Krankheit
In dem Statement hieß es weiter: „Wir hoffen, dass seine Geschichte ein Licht auf das Stigma werfen kann, das mit psychischen Erkrankungen verbunden ist.“ Carradine hinterlässt drei Kinder: Tochter Ever aus seiner Beziehung mit Susan Snyder sowie Sohn Ian und Tochter Marika aus seiner Ehe mit Edie Mani.
Tochter Ever veröffentlichte auf Instagram einen berührenden Nachruf auf ihren Vater. „Als Einzelkind eines alleinerziehenden Vaters in den 70ern und 80ern in Laurel Canyon aufzuwachsen, ist nicht gerade das Rezept für eine behütete Kindheit, aber meine war es irgendwie“, schrieb die Schauspielerin. Ihren Vater bezeichnete sie als den Grund dafür, dass sie so „normal“ aufgewachsen sei.
Hilary Duff ist ihm „ewig dankbar“
Hilary Duff (38), die in „Lizzie McGuire“ Carradines Tochter spielte, schrieb auf ihrem Instagram-Account zu einem gemeinsamen Foto: „Das tut weh. Es ist wirklich schwer, diese traurige Realität über einen alten Freund zu akzeptieren. In der Familie McGuire herrschte so viel Herzlichkeit, und ich habe mich bei meinen Serieneltern immer geborgen gefühlt. Dafür werde ich ewig dankbar sein.“
Hilfe bei Depressionen, Suizidgedanken und der Bewältigung von Krisen bietet in Deutschland Tag und Nacht die Telefonseelsorge unter den kostenlosen Rufnummern 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222 oder unter der 116 123. Anrufende bleiben anonym.
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Source: stern.de