Angriffe gen den Iran: Israel greift präzise Regimeführung an – Chameneis Residenz zerstört



mit einem Angriff auf Ziele im Iran begonnen. Israels Regierung spricht von einem "Präventivschlag"
  • Die USA sind an den Angriffen beteiligt. Donald Trump bestätigte US-Angriffe auf den Iran. "Wir ​werden ihre Raketen zerstören ‌und ihre Raketenindustrie ‌dem Boden gleichmachen", sagte Trump in einer Videoansprache.
  • Aus mehreren iranischen Städten werden Explosionen gemeldet. Zahlreiche Menschen verlassen die iranische Hauptstadt Teheran. 
  • Irans Revolutionsführer Ajatollah Ali Chamenei soll sich außerhalb Teherans befinden. Laut US- und israelischen Medien sollen er und weitere Regimespitzen zu den Zielen der Angriffe gehören.
  • Der Iran hat mit einem Gegenangriff auf Israel begonnen.
  • In Israel ist ein Ausnahmezustand ausgerufen worden. 
  • Der Luftraum über Israel, dem Iran und weiteren Ländern der Region wurde gesperrt.
  • Der Iran hat nach eigenen Angaben vier US-Militärstützpunkte in Katar, Kuwait, dem Emiraten und Bahrain attackiert.
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    USA und Israel greifen den Iran an

    Aktuell läuft ein Angriff auf den Iran. Zunächst war nur von einem israelischen Angriff die Rede – Israels Verteidigungsminister Israel Katz sprach von einem "Präventivschlag", der "Bedrohungen ‌für ⁠den ​Staat Israel" beseitigen solle.

    Inzwischen melden mehrere Medien, dass auch die USA an dem Angriff beteiligt sind.

    In diesem Liveblog halten wir Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.

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    Chamenei offenbar nicht in Teheran

    Der iranische Revolutionsführer Ajatollah Ali Chamenei ​ist einem Regierungsvertreter zufolge ⁠an einen sicheren Ort gebracht worden. ​Er halte sich nicht in Teheran auf, sagte der ‌Vertreter ⁠der Nachrichtenagentur Reuters ​zufolge.

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    Iran kündigt Vergeltung an

    Nach dem Militärschlag gegen den Iran hat das Regime einen Gegenangriff angekündigt. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen iranischen Beamten berichtet, werde die Antwort "vernichtend" sein.

    "Wir haben euch gewarnt", sagte der Leiter der Sicherheitskommission, Ebrahim Azizi, der Nachrichtenagentur dpa zufolge. "Nun habt Ihr einen Weg eingeschlagen, dessen Ausgang nicht mehr in eurer Hand liegt." Irans Präsident Massud Peseschkian hatte mit einem "umfassenden Krieg" gedroht, sollte Ajatollah Ali Chamenei attackiert werden.

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    USA greifen Iran aus der Luft und vom Meer aus an

    Ein US-Regierungsvertreter bestätigte, dass sich die USA am Angriff auf den Iran beteiligten. Die Angriffe würden aus der Luft und vom Meer aus durchgeführt, sagte er der Nachrichtenagentur Reuters. 

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    Donald Trump spricht von umfangreichen Kampfeinsätzen im Iran 

    Die US-Streitkräfte haben ​nach Angaben ⁠von Präsident ​Donald ‌Trump "große Kampfeinsätze" ​im Iran begonnen. "Wir werden die Raketen des Iran zerstören", sagte Trump in einer Videoansprache auf seiner Onlineplattform. Auch die iranische Marine solle zerstört werden.

    Der Iran entwickle Langstreckenraketen, welche die USA und ⁠andere Länder bedrohten, sagte Trump. "Unser Ziel ist ⁠es, das amerikanische ​Volk dadurch zu schützen, dass ‌die ⁠unmittelbare Bedrohung ​durch das iranische Regime eliminiert wird", sagte Trump. US-Streitkräfte führten einen "massiven und andauernden Einsatz durch", um zu verhindern, dass durch die "radikale Diktatur" im Iran die nationalen Sicherheitsinteressen der USA bedroht würden.

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    An die Iranerinnen und Iraner gewandt, sagte Trump, ihre Befreiung vom Regime sei nahe. "Die Stunde eurer Freiheit ist gekommen." Die Menschen sollten in Sicherheit bleiben und ihre Häuser nicht verlassen. Bomben würden fallen, sagte der US-Präsident. "Wenn wir fertig sind, übernehmt eure Regierung."

    Trump forderte die Revolutionsgarde, die iranischen Streitkräfte und die Polizeikräfte auf, ihre Waffen niederzulegen. Er stellte in diesem Falle vollständige Immunität in Aussicht. Andernfalls würden sie einem sicheren Tod entgegensehen. 

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    Iran startet Gegenangriff – Luftalarm in Israel

    Der vom Iran angekündigte Gegenangriff auf Israel hat offenbar begonnen. Das israelische Militär teilte mit, in mehreren Regionen des Landes sei Luftalarm ausgerufen worden. Man habe vom Iran aus gestartete Raketen identifiziert.

    Die Anzahl und ob es sich um ballistische Raketen oder Marschflugkörper handelte, gab das Militär nicht bekannt. Davon hängt ab, ob die Flugzeit mehr als eine Stunde oder nur wenige Minuten beträgt.

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    Netanjahu bezeichnet Militäroperation als Kampf gegen "existenzielle Bedrohung"

    Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich angesichts des Militärschlags gegen den Iran an die eigene Bevölkerung gewandt. Man habe zusammen mit den USA eine Operation gestartet, "um die existenzielle Bedrohung durch das iranische Regime zu beseitigen", sagte Netanjahu laut einer Mitteilung.

    Der Angriff werde zudem die Voraussetzungen schaffen, dass das iranische Volk "sein Schicksal selbst in die Hand nehmen kann". Weiter hieß es von Netanjahu: "Es ist an der Zeit, dass alle Teile des iranischen Volkes (…) das Joch der Tyrannei abschütteln und einen freien und friedliebenden Iran schaffen."

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    Internet im Iran ist fast vollständig ausgeschaltet

    Das Internet im Iran ist fast vollständig ausgeschaltet. Die Aktivität sei auf vier Prozent des üblichen Niveaus gefallen, schrieb der Beobachtungsdienst NetBlocks auf X. "Der Vorfall ereignet sich inmitten der Kampfhandlungen der USA und Israels und entspricht den Maßnahmen, die während des Krieges mit Israel im letzten Jahr ergriffen wurden“, schrieb NetBlocks.

    Nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars ist der Iran Ziel massiver Cyberangriffe. Betroffen seien mehrere inländische Nachrichtenagenturen und zentrale Plattformen. Dazu zählten auch die Websites der Nachrichtenagenturen Irna und Isna. Die Agentur Fars steht der Revolutionsgarde nahe.

    Viele Iranerinnen und Iraner umgehen staatliche Medien und informieren sich – solange sie Zugang zum Internet haben – über Websites der im Ausland lebenden Opposition oder in sozialen Medien. Während der Proteste im Januar hatte das iranische Regime das Internet ausgeschaltet.

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    Sohn des letzten Schahs rechnet mit Ende der Islamischen Republik

    Der Sohn des letzten iranischen Schahs, Reza Pahlavi, rechnet mit einem baldigen Ende der Islamischen Republik. "Wir sind nahe an einem endgültigen Sieg", sagte Pahlavi, der in den USA im Exil lebt, am Samstag in einer im Internet veröffentlichten Videobotschaft.

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    Er rief die iranische Bevölkerung dazu auf, nicht auf die Straßen zu gehen. Alle Iranerinnen und Iraner sollten in ihren Häusern bleiben und Schutz suchen. "Bleibt wachsam und bereit, sodass Ihr zur gegebenen Zeit, die ich Euch genau mitteilen werde, für die endgültige Aktion wieder auf die Straße gehen könnt“, sagte Pahlavi.

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    Bundesregierung wurde vorab über Angriffe informiert

    Die Bundesregierung wurde nach Angaben ihres Sprechers Stefan Kornelius am Morgen über die israelischen Militärangriffe auf den Iran vorab informiert. Sie beobachte die Entwicklung demnach genau und befinde sich in enger Abstimmung mit den europäischen Partnern. Bundeskanzler Friedrich Merz habe sich mit den Fachministern aus den sicherheitsrelevanten Ressorts beraten und werde im Laufe des Tages weitere Gespräche führen, teilte Kornelius mit.

    Die Bundesregierung ruft zudem den Krisenstab zusammen. Laut einem Sprecher des Auswärtigen Amtes sei das Treffen für 12 Uhr im Auswärtigen Amt angesetzt. Das Außenministerium teilte weiterhin mit, dass es in engem Kontakt mit den Botschaften im Iran und in Israel sowie mit weiteren Vertretungen in der Region stehe.

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    Israelisches Militär beruft Zehntausende Reservisten ein

    Das israelische Militär will weitere Reservisten einberufen. Etwa 50.000 Reservisten sind bereits im Dienst, weitere 20.000 will das israelische Militär in den kommenden Tagen im Rahmen der Militäroperation gegen den Iran einberufen. Hauptsächlich gehe es dabei um Reservisten aus der israelischen Luftwaffe, dem Nachrichtendienst, dem Heimatfrontkommando und der israelischen Marine. Das berichtet die Times of Israel.

    Die Nachrichtenagentur Reuters schrieb unter Berufung auf einen Militärvertreter, dass die israelische Armee 70.000 Reservisten einberufen will. Es blieb unklar, ob damit 70.000 weitere Reservisten oder die von der Times of Israel ebenfalls berichtete angestrebte Gesamtzahl gemeint sei.

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    Iran bestätigt Angriffe auf US-Basen in Bahrain, Kuwait und Katar

    Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben vier US-Militärstützpunkte in der Region attackiert. Unter den Zielen waren laut der Nachrichtenagentur Fars:
    • der Militärstützpunkt Al-Udeid in Katar
    • der Stützpunkt Al-Salem in Kuwait
    • der Luftwaffenstützpunkt Al-Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten
    • die US-Flotte in Bahrain
    Zur US-Flotte in Bahrain bestätigte die Regierung des Golfstaates einen Treffer. Katar will hingegen alle iranischen Raketen abgefangen haben.

    Die Lage der betroffenen US-Militärbasen in der Region:

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    Chamenei und Peseschkian im Visier US-israelischer Angriffe

    Ziel des Angriffs auf den Iran waren der Oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei und Präsident Massud Peseschkian. Das berichten Times of Israel, CNN und die Nachrichtenagentur Reuters übereinstimmend, sie beziehen sich auf israelische Regierungsvertreter als Quelle.

    Weitere Ziele waren laut CNN der Sekretär des neu gegründeten iranischen Verteidigungsrates, Ali Schamchani, und der Sekretär des iranischen Nationalen Sicherheitsrates, Ali Laridschani. Die Ergebnisse der Angriffe seien derzeit noch unklar.

    Zuvor hatten iranische Regierungsvertreter mitgeteilt, Chamenei sei in Sicherheit gebracht worden und Pezeshkian bei "bester Gesundheit". 

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    Israel will laut eigenen Angaben keinen Regimewechsel herbeiführen

    In einer Pressekonferenz hat ein israelischer Militärvertreter mitgeteilt, dass es sich bei den Angriffen auf den Iran nicht um eine "Operation zum Regimewechsel“ handle. Darüber berichtete zuerst CNN. Demnach betonte der Vertreter, dass der Fokus auf militärischen Zielen gelegen habe.

    "Allerdings können Personen, die an der Anordnung von Angriffen, der Förderung von Gewalt oder der Umsetzung von Plänen zur Zerstörung Israels beteiligt sind, als legitime Ziele betrachtet werden, wenn sie Teil der operativen Kriegsmaschinerie sind“, wird der Militärvertreter weiter zitiert.

    Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump einen Regimewechsel gefordert und die Iraner in einer Videobotschaft aufgefordert, "ihre Regierung zu übernehmen“, wenn die US-Operationen abgeschlossen sind.

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    Einige Iraner setzen ihre Hoffnung in die USA

    Auch in Kashan im Zentraliran, wo bislang keine Bomben fielen, bildeten sich Schlangen vor den Tankstellen, berichtet ein Gesprächspartner meiner Kollegin Luisa Hommerich. Die iranische Führung habe die Bevölkerung schlecht auf diesen Krieg vorbereitet. Es gebe keine Schutzräume, viele wüssten nicht, wie sie sich angesichts der Angriffe verhalten sollten.

    Dem Krieg habe er mit gemischten Gefühlen entgegengeblickt, sagte der Mann. Er verachte den US-Präsidenten Donald Trump und den israelischen Premier Benjamin Netanjahu: Beide seien verantwortlich für viele zivile Opfer im Zwölftagekrieg, den Israel letzten Sommer gegen den Iran führte. "Aber mein Hass für die Mullahs speist sich aus persönlicher Erfahrung.“

    Der Mann berichtete weiter, er habe selbst viel unter der Unterdrückung des iranischen Regimes gelitten. Dass die Regimekräfte im Januar innerhalb kürzester Zeit Tausende Protestierende töteten, werde er niemals vergessen. Er sei sich bewusst, dass das möglicherweise Wunschdenken sei, aber er hoffe auf die USA:

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    Iran feuert erneut Raketen auf Israel

    Der Iran hat Israel mit einer erneuten Salve an Raketen angegriffen. In mehreren Regionen wurde Luftalarm ausgelöst, teilten die israelischen Streitkräfte mit. Israels Luftwaffe sei im Einsatz, um die Raketen abzufangen. 

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    Ukraine sichert iranischem Volk Unterstützung zu – Russland verurteilt Angriff

    Die Ukraine hat der iranischen Bevölkerung ihre Unterstützung zugesichert. Irans Regime habe diplomatische Möglichkeiten ignoriert, teilte das ukrainische Außenministerium auf X mit. Der Grund für die aktuellen Ereignisse sei die Gewalt und Willkür der iranischen Führung – insbesondere die Tötungen und Repressionen gegen friedliche Demonstranten in den vergangenen Monaten.

    Das Außenministerium wirft dem iranischen Regime Menschenrechtsverletzungen, die Unterstützung Russlands im Krieg in der Ukraine und die Unterstützung militanter Gruppen, die Chaos in andere Länder gebracht hätten, vor.

    Der Iran gilt als einer der größten Unterstützer Russlands im Krieg in der Ukraine. Die Islamische Republik hatte unter anderem Tausende Kampfdrohnen an das russische Militär geliefert. Beide Länder hatten 2025 ein Abkommen zur vertiefenden militärischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit vereinbart. Das russische Außenministerium hat die Angriffe Israels und der USA auf den Iran verurteilt.

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    Kann ein Schlag gegen das iranische Regime funktionieren?

    "Operation Roaring Lion" und "Operation Epic Fury": Nach offenbar monatelanger Planung haben Israel und die USA den Iran angegriffen. Der Iran schlägt zurück, israelische Streitkräfte meldeten anderthalb Stunden nach dem Beginn des eigenen Angriffs erste Gegenschläge. Auch in anderen Staaten des Nahen Ostens werden iranische Angriffe gemeldet. Der Krieg scheint sich auf die ganze Region auszuweiten. 
    ZEIT-Autor Hauke Friedrichs analysiert den bisherigen Verlauf der Militärschläge – und wie es nach den ersten Angriffen weitergehen könnte: 

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    Macron fordert Ende der Eskalation

    Emmanuel Macron hat sich für ein Ende der Eskalation zwischen Israel, den USA und dem Iran ausgesprochen. Das iranische Regime müsse sein Atom- und Raketenprogramm beenden, forderte Frankreichs Präsident auf X. "Dies ist für die Sicherheit aller im Nahen Osten unbedingt erforderlich.“

    Allerdings sei Frankreich bereit, "notwendige Mittel zum Schutz seiner engsten Partner“ einzusetzen. Seine Regierung treffe zurzeit Maßnahmen, um das eigene Staatsgebiet und die französischen Interessen im Nahen Osten zu schützen.

    Macron forderte eine dringende Sitzung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen. Er stehe in engem Kontakt mit europäischen Partnern und "Freunden im Nahen Osten“. Nun müsse das iranische Volk die Möglichkeit erhalten, seine Zukunft frei zu gestalten. 

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    Katar fängt zweite iranische Angriffswelle ab

    Eine zweite Salve von Raketen wurde erfolgreich "abgefangen und neutralisiert“, teilte das Verteidigungsministerium von Katar auf Instagram mit. "Alle Raketen wurden abgefangen und zerstört, bevor sie katarisches Territorium erreichten“, heißt es in dem Post. Es forderte die Menschen in Katar außerdem auf, "ruhig zu bleiben“ und "sich an die offiziellen Anweisungen zu halten“.

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    Iran startet offenbar großen Drohnenangriff auf Israel

    Die iranische Armee hat laut CNN mitgeteilt, ihren ersten umfangreichen Drohnenangriff gegen Israel gestartet zu haben. Man habe "Dutzende von Angriffsdrohnen" abgefeuert, hieß es demzufolge in einer Mitteilung.

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    Israelische Sicherheitskreise halten Tötung von Befehlshaber der Revolutionsgarde laut Bericht für möglich

    Israelische Beamte gehen eigenen Angaben zufolge davon aus, dass der Befehlshaber der Islamischen Revolutionsgarde, Mohammad Pakpour, bei den Angriffen getötet worden sein könnte. Darüber berichtete zuerst Times of Israel unter Berufung auf MIlitärkreise. Auch der iranische Verteidigungsminister und der Geheimdienstchef könnten demnach tot sein.

    Diese Information wurde noch nicht vom Iran oder von dem israelischen Militär bestätigt, die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Nach früheren Angaben des iranischen Regimes vom Morgen sollen sämtliche bedeutenden Persönlichkeiten an dessen Spitze am Leben und in Sicherheit sein. 

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    Norwegen und Spanien verurteilen Angriff

    Norwegen hat die Luftangriffe auf den Iran als völkerrechtswidrig bezeichnet. Außenminister Espen Barth Eide sagte, die Behauptung Israels, es handele sich um einen Präventivschlag, würde nicht dem Völkerrecht entsprechen. "Ein Präventivschlag würde das Vorliegen einer unmittelbaren Bedrohung voraussetzen", führte Eide aus. Er rief alle Parteien des Konflikts zur Zurückhaltung und zu einer diplomatischen Lösung auf.

    Auch der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez verurteilte die Militäraktion. Der einseitige Angriff stelle eine Eskalation ​dar und trage zu einer unsichereren und feindseligeren internationalen Ordnung bei, sagte Sánchez.

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    Lawrow telefonierte mit iranischem Amtskollegen

    Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi telefoniert. Wie die russische staatliche Nachrichtenagentur Tass berichtet, ging es in dem Gespräch um Pläne zur Einberufung des UN-Sicherheitsrats. Russland und der Iran gelten als Verbündete.

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    Syrische Nachrichtenagentur berichtet von vier Toten durch iranische Rakete

    In der syrischen Stadt Suweida sollen vier Menschen getötet worden sein. Zudem habe es mehrere Verletzte gegeben, teilte die staatliche Nachrichtenagentur Sana mit. Eine iranische Rakete habe ein Gebäude getroffen.

    Weitere Raketenteile seien in der Stadt Kuneitra und im Jarmouk-Becken in der Provinz Daraa im Süden Syriens vom Himmel gefallen, berichteten Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Reuters. Der Absturz der Raketenteile sei in von Anwohnern geteilten Videos zu sehen. Laut einem Reuters-Reporter und einem weiteren Zeugen waren Dutzende Abfangraketen am Himmel über Damaskus zu sehen.

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    Israels Armee hat laut eigenen Angaben Hunderte Militäreinrichtungen im Iran angegriffen

    Die israelischen Streitkräfte setzen nach eigenen Angaben ihre Angriffe auf militärische Ziele im Iran fort. Die Armee habe "Hunderte iranische Militärziele, darunter Raketenabschussvorrichtungen im Westen Irans, angegriffen", teilten die Streitkräfte mit. Auch würden "Bedrohungen identifiziert und abgefangen, die vom Iran in Richtung Staat Israel abgefeuert werden".

    Die Angriffe auf den Iran würden "so lange wie nötig" fortgesetzt, zitierte die Nachrichtenagentur AFP zudem eine anonyme Person aus israelischen Militärkreisen. Es müsse sichergestellt werden, dass das iranische Regime seine militärischen Fähigkeiten nicht wiederherstellen könne.

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    Omans Vermittler in Iranverhandlungen reagiert bestürzt auf Angriffe

    Der omanische Außenminister Badr al-Busaidi hat auf die Kampfhandlungen im Nahen Osten reagiert. "Ich fordere die Vereinigten Staaten dringend auf, sich nicht weiter hineinziehen zu lassen", schrieb Al-Busaidi in den sozialen Netzwerken. "Das ist nicht euer Krieg.“ Der Minister hatte in den jüngsten Gesprächen zwischen Vertretern der USA und des Iran vermittelt. "Aktive und ernsthafte Verhandlungen wurden erneut untergraben", so Al-Busaidi nun.

    In einem Interview mit dem US-amerikanischen Sender CBS hatte er sich gestern Abend noch optimistisch für eine Verhandlungslösung gezeigt. "Ein Friedensabkommen ist in greifbarer Nähe, wenn wir der Diplomatie nur den nötigen Spielraum dafür geben", sagte er. Al-Busaidi sprach von einem "wichtigen Durchbruch" bei den Gesprächen, "der zuvor noch nie erreicht worden war".

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    Satellitenbilder sollen teilweise zerstörtes Anwesen von Ajatollah Ali Chamenei zeigen

    Das Anwesen des obersten iranischen Führers Ajatollah Ali Chamenei soll teilweise zerstört worden sein. Erste Satellitenbilder zeigten mehrere zerstörte Gebäude, berichtete ein Journalist der New York Times auf X. „Der derzeitige Aufenthaltsort des obersten Führers des Iran ist zwar unbekannt, doch das Anwesen wird in der Regel als seine offizielle Residenz genutzt“, schrieb er.

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    — Christiaan Triebert (@trbrtc) February 28, 2026

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    UN fordern Rückkehr zu Verhandlungen

    UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk hat die Luftangriffe in der Golfregion und im Nahen Osten verurteilt und alle Parteien aufgefordert, weiter nach diplomatischen Lösungen zu suchen. "Ich verurteile die Militärschläge Israels und der Vereinigten Staaten von Amerika heute Morgen im gesamten Iran sowie die anschließenden Vergeltungsangriffe des Iran", sagte Türk. Die Angriffe würden lediglich zu "Tod, Zerstörung und menschlichem Elend" führen.

    "Wie immer in jedem bewaffneten Konflikt sind es die Zivilisten, die letztlich den höchsten Preis zahlen", so Türk weiter. Er appelliere deshalb an alle Parteien, "zur Vernunft zu kommen, zu deeskalieren und an den Verhandlungstisch zurückzukehren, an dem sie noch vor einigen Stunden aktiv nach einer Lösung gesucht hatten."

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"Ich fordere die Vereinigten Staaten dringend auf, sich nicht weiter hineinziehen zu lassen", schrieb Al-Busaidi in den sozialen Netzwerken. "Das ist nicht euer Krieg.“ Der Minister hatte in den jüngsten Gesprächen zwischen Vertretern der USA und des Iran vermittelt. "Aktive und ernsthafte Verhandlungen wurden erneut untergraben", so Al-Busaidi nun.In einem Interview mit dem US-amerikanischen Sender CBS hatte er sich gestern Abend noch optimistisch für eine Verhandlungslösung gezeigt. "Ein Friedensabkommen ist in greifbarer Nähe, wenn wir der Diplomatie nur den nötigen Spielraum dafür geben", sagte er. 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Erste Satellitenbilder zeigten mehrere zerstörte Gebäude, berichtete ein Journalist der New York Times auf X. „Der derzeitige Aufenthaltsort des obersten Führers des Iran ist zwar unbekannt, doch das Anwesen wird in der Regel als seine offizielle Residenz genutzt“, schrieb er.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-28T12:37:07.000Z","dateModified":"2026-02-28T12:50:06.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Jan Wendt"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://x.com/trbrtc/status/2027703248887427576","headline":"Christiaan Triebert on Twitter / X","description":"We obtained the first known satellite image of Ayatollah Ali Khamenei’s compound in Tehran. There are several destroyed buildings. While the current whereabouts of Iran’s supreme leader are unknown, the compound is generally used as his official residence. 🛰️📸: @Airbus pic.twitter.com/48krjclMBL— Christiaan Triebert (@trbrtc) February 28, 2026nnn","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Syrische Nachrichtenagentur berichtet von vier Toten durch iranische Rakete","articleBody":"Syrische Nachrichtenagentur berichtet von vier Toten durch iranische RaketeIn der syrischen Stadt Suweida sollen vier Menschen getötet worden sein. Zudem habe es mehrere Verletzte gegeben, teilte die staatliche Nachrichtenagentur Sana mit. Eine iranische Rakete habe ein Gebäude getroffen.Weitere Raketenteile seien in der Stadt Kuneitra und im Jarmouk-Becken in der Provinz Daraa im Süden Syriens vom Himmel gefallen, berichteten Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Reuters. Der Absturz der Raketenteile sei in von Anwohnern geteilten Videos zu sehen. 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Die Armee habe "Hunderte iranische Militärziele, darunter Raketenabschussvorrichtungen im Westen Irans, angegriffen", teilten die Streitkräfte mit. Auch würden "Bedrohungen identifiziert und abgefangen, die vom Iran in Richtung Staat Israel abgefeuert werden".Die Angriffe auf den Iran würden "so lange wie nötig" fortgesetzt, zitierte die Nachrichtenagentur AFP zudem eine anonyme Person aus israelischen Militärkreisen. Es müsse sichergestellt werden, dass das iranische Regime seine militärischen Fähigkeiten nicht wiederherstellen könne.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-28T12:28:57.000Z","dateModified":"2026-02-28T12:35:35.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Vojta"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Norwegen und Spanien verurteilen Angriff","articleBody":"Norwegen und Spanien verurteilen AngriffNorwegen hat die Luftangriffe auf den Iran als völkerrechtswidrig bezeichnet. Außenminister Espen Barth Eide sagte, die Behauptung Israels, es handele sich um einen Präventivschlag, würde nicht dem Völkerrecht entsprechen. "Ein Präventivschlag würde das Vorliegen einer unmittelbaren Bedrohung voraussetzen", führte Eide aus. Er rief alle Parteien des Konflikts zur Zurückhaltung und zu einer diplomatischen Lösung auf. Auch der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez verurteilte die Militäraktion. Der einseitige Angriff stelle eine Eskalation ​dar und trage zu einer unsichereren und feindseligeren internationalen Ordnung bei, sagte Sánchez.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-28T12:24:27.000Z","dateModified":"2026-02-28T12:35:00.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Ingo Arzt"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Lawrow telefonierte mit iranischem Amtskollegen","articleBody":"Lawrow telefonierte mit iranischem AmtskollegenDer russische Außenminister Sergej Lawrow hat mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi telefoniert. Wie die russische staatliche Nachrichtenagentur Tass berichtet, ging es in dem Gespräch um Pläne zur Einberufung des UN-Sicherheitsrats. Russland und der Iran gelten als Verbündete.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-28T12:22:00.000Z","dateModified":"2026-02-28T12:34:15.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Vojta"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Macron fordert Ende der Eskalation","articleBody":"Macron fordert Ende der EskalationEmmanuel Macron hat sich für ein Ende der Eskalation zwischen Israel, den USA und dem Iran ausgesprochen. Das iranische Regime müsse sein Atom- und Raketenprogramm beenden, forderte Frankreichs Präsident auf X. "Dies ist für die Sicherheit aller im Nahen Osten unbedingt erforderlich.“Allerdings sei Frankreich bereit, "notwendige Mittel zum Schutz seiner engsten Partner“ einzusetzen. Seine Regierung treffe zurzeit Maßnahmen, um das eigene Staatsgebiet und die französischen Interessen im Nahen Osten zu schützen. Macron forderte eine dringende Sitzung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen. Er stehe in engem Kontakt mit europäischen Partnern und "Freunden im Nahen Osten“. Nun müsse das iranische Volk die Möglichkeit erhalten, seine Zukunft frei zu gestalten. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-28T12:18:49.000Z","dateModified":"2026-02-28T12:29:34.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Jan Wendt"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israelische Sicherheitskreise halten Tötung von Befehlshaber der Revolutionsgarde laut Bericht für möglich","articleBody":"Israelische Sicherheitskreise halten Tötung von Befehlshaber der Revolutionsgarde laut Bericht für möglichIsraelische Beamte gehen eigenen Angaben zufolge davon aus, dass der Befehlshaber der Islamischen Revolutionsgarde, Mohammad Pakpour, bei den Angriffen getötet worden sein könnte. Darüber berichtete zuerst Times of Israel unter Berufung auf MIlitärkreise. Auch der iranische Verteidigungsminister und der Geheimdienstchef könnten demnach tot sein.Diese Information wurde noch nicht vom Iran oder von dem israelischen Militär bestätigt, die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Nach früheren Angaben des iranischen Regimes vom Morgen sollen sämtliche bedeutenden Persönlichkeiten an dessen Spitze am Leben und in Sicherheit sein. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-28T12:09:42.000Z","dateModified":"2026-02-28T12:28:59.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Vojta"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Kann ein Schlag gegen das iranische Regime funktionieren?","articleBody":"Kann ein Schlag gegen das iranische Regime funktionieren?"Operation Roaring Lion" und "Operation Epic Fury": Nach offenbar monatelanger Planung haben Israel und die USA den Iran angegriffen. Der Iran schlägt zurück, israelische Streitkräfte meldeten anderthalb Stunden nach dem Beginn des eigenen Angriffs erste Gegenschläge. Auch in anderen Staaten des Nahen Ostens werden iranische Angriffe gemeldet. Der Krieg scheint sich auf die ganze Region auszuweiten. ZEIT-Autor Hauke Friedrichs analysiert den bisherigen Verlauf der Militärschläge – und wie es nach den ersten Angriffen weitergehen könnte: ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-28T12:07:54.000Z","dateModified":"2026-02-28T12:24:51.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Celine Fink"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/us-militaerschlaege-iran-teheran-explosionen-raketen","headline":"Noch zeichnet sich kein Sturz des Regimes ab","description":"Monatelang wurde der Militärschlag auf den Iran geplant. Die Ziele geben Aufschluss über die wahren Motive der Angreifer. Aber Militärstrategen warnen: Das könnte dauern.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Iran startet offenbar großen Drohnenangriff auf Israel","articleBody":"Iran startet offenbar großen Drohnenangriff auf IsraelDie iranische Armee hat laut CNN mitgeteilt, ihren ersten umfangreichen Drohnenangriff gegen Israel gestartet zu haben. Man habe "Dutzende von Angriffsdrohnen" abgefeuert, hieß es demzufolge in einer Mitteilung.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-28T12:02:47.000Z","dateModified":"2026-02-28T12:13:37.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Vojta"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZBKBVh6eGw4moe9UuW/moZBPHBD6eGw4moe9Uuk.jpeg","caption":"In Israel bringen sich die Menschen in Schutzräumen vor den iranischen Gegenangriffen in Sicherheit.","creditText":"Tomer Appelbaum/Reuters","uploadDate":"2026-02-28T12:13:36.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZBKBVh6eGw4moe9UuW/moZBPHBD6eGw4moe9Uuk.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Katar fängt zweite iranische Angriffswelle ab","articleBody":"Katar fängt zweite iranische Angriffswelle abEine zweite Salve von Raketen wurde erfolgreich "abgefangen und neutralisiert“, teilte das Verteidigungsministerium von Katar auf Instagram mit. "Alle Raketen wurden abgefangen und zerstört, bevor sie katarisches Territorium erreichten“, heißt es in dem Post. 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Irans Regime habe diplomatische Möglichkeiten ignoriert, teilte das ukrainische Außenministerium auf X mit. Der Grund für die aktuellen Ereignisse sei die Gewalt und Willkür der iranischen Führung – insbesondere die Tötungen und Repressionen gegen friedliche Demonstranten in den vergangenen Monaten.Das Außenministerium wirft dem iranischen Regime Menschenrechtsverletzungen, die Unterstützung Russlands im Krieg in der Ukraine und die Unterstützung militanter Gruppen, die Chaos in andere Länder gebracht hätten, vor. Der Iran gilt als einer der größten Unterstützer Russlands im Krieg in der Ukraine. Die Islamische Republik hatte unter anderem Tausende Kampfdrohnen an das russische Militär geliefert. Beide Länder hatten 2025 ein Abkommen zur vertiefenden militärischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit vereinbart. 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    Katharina Benninghoff
    Katharina Benninghoff

    Der Überblick am Mittag

    • Israel hat am frühen Morgen mit einem Angriff auf Ziele im Iran begonnen. Israels Regierung spricht von einem „Präventivschlag“
    • Die USA sind an den Angriffen beteiligt. Donald Trump bestätigte US-Angriffe auf den Iran. „Wir ​werden ihre Raketen zerstören ‌und ihre Raketenindustrie ‌dem Boden gleichmachen“, sagte Trump in einer Videoansprache.
    • Aus mehreren iranischen Städten werden Explosionen gemeldet. Zahlreiche Menschen verlassen die iranische Hauptstadt Teheran. 
    • Irans Revolutionsführer Ajatollah Ali Chamenei soll sich außerhalb Teherans befinden. Laut US- und israelischen Medien sollen er und weitere Regimespitzen zu den Zielen der Angriffe gehören.
    • Der Iran hat mit einem Gegenangriff auf Israel begonnen.
    • In Israel ist ein Ausnahmezustand ausgerufen worden. 
    • Der Luftraum über Israel, dem Iran und weiteren Ländern der Region wurde gesperrt.
    • Der Iran hat nach eigenen Angaben vier US-Militärstützpunkte in Katar, Kuwait, dem Emiraten und Bahrain attackiert.

    Israel und die USA greifen Iran an
    https://www.youtube.com/watch?v=GmkgKV4ikuU
    DIE ZEIT , youtube.com

    Sarah Vojta
    Sarah Vojta

    UN fordern Rückkehr zu Verhandlungen

    UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk hat die Luftangriffe in der Golfregion und im Nahen Osten verurteilt und alle Parteien aufgefordert, weiter nach diplomatischen Lösungen zu suchen. „Ich verurteile die Militärschläge Israels und der Vereinigten Staaten von Amerika heute Morgen im gesamten Iran sowie die anschließenden Vergeltungsangriffe des Iran„, sagte Türk. Die Angriffe würden lediglich zu „Tod, Zerstörung und menschlichem Elend“ führen.

    „Wie immer in jedem bewaffneten Konflikt sind es die Zivilisten, die letztlich den höchsten Preis zahlen„, so Türk weiter. Er appelliere deshalb an alle Parteien, „zur Vernunft zu kommen, zu deeskalieren und an den Verhandlungstisch zurückzukehren, an dem sie noch vor einigen Stunden aktiv nach einer Lösung gesucht hatten.“

    Sarah Vojta
    Sarah Vojta

    Omans Vermittler in Iranverhandlungen reagiert bestürzt auf Angriffe

    Der omanische Außenminister Badr al-Busaidi hat auf die Kampfhandlungen im Nahen Osten reagiert. „Ich fordere die Vereinigten Staaten dringend auf, sich nicht weiter hineinziehen zu lassen“, schrieb Al-Busaidi in den sozialen Netzwerken. „Das ist nicht euer Krieg.“ Der Minister hatte in den jüngsten Gesprächen zwischen Vertretern der USA und des Iran vermittelt. „Aktive und ernsthafte Verhandlungen wurden erneut untergraben“, so Al-Busaidi nun.

    In einem Interview mit dem US-amerikanischen Sender CBS hatte er sich gestern Abend noch optimistisch für eine Verhandlungslösung gezeigt. „Ein Friedensabkommen ist in greifbarer Nähe, wenn wir der Diplomatie nur den nötigen Spielraum dafür geben“, sagte er. Al-Busaidi sprach von einem „wichtigen Durchbruch“ bei den Gesprächen, „der zuvor noch nie erreicht worden war“.

    Jan Wendt
    Jan Wendt

    Satellitenbilder sollen teilweise zerstörtes Anwesen von Ajatollah Ali Chamenei zeigen

    Das Anwesen des obersten iranischen Führers Ajatollah Ali Chamenei soll teilweise zerstört worden sein. Erste Satellitenbilder zeigten mehrere zerstörte Gebäude, berichtete ein Journalist der New York Times auf X. „Der derzeitige Aufenthaltsort des obersten Führers des Iran ist zwar unbekannt, doch das Anwesen wird in der Regel als seine offizielle Residenz genutzt“, schrieb er.

    Jan Wendt
    Jan Wendt

    Syrische Nachrichtenagentur berichtet von vier Toten durch iranische Rakete

    In der syrischen Stadt Suweida sollen vier Menschen getötet worden sein. Zudem habe es mehrere Verletzte gegeben, teilte die staatliche Nachrichtenagentur Sana mit. Eine iranische Rakete habe ein Gebäude getroffen.

    Weitere Raketenteile seien in der Stadt Kuneitra und im Jarmouk-Becken in der Provinz Daraa im Süden Syriens vom Himmel gefallen, berichteten Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Reuters. Der Absturz der Raketenteile sei in von Anwohnern geteilten Videos zu sehen. Laut einem Reuters-Reporter und einem weiteren Zeugen waren Dutzende Abfangraketen am Himmel über Damaskus zu sehen.

    Sarah Vojta
    Sarah Vojta

    Israels Armee hat laut eigenen Angaben Hunderte Militäreinrichtungen im Iran angegriffen

    Die israelischen Streitkräfte setzen nach eigenen Angaben ihre Angriffe auf militärische Ziele im Iran fort. Die Armee habe „Hunderte iranische Militärziele, darunter Raketenabschussvorrichtungen im Westen Irans, angegriffen„, teilten die Streitkräfte mit. Auch würden „Bedrohungen identifiziert und abgefangen, die vom Iran in Richtung Staat Israel abgefeuert werden“.

    Die Angriffe auf den Iran würden „so lange wie nötig“ fortgesetzt, zitierte die Nachrichtenagentur AFP zudem eine anonyme Person aus israelischen Militärkreisen. Es müsse sichergestellt werden, dass das iranische Regime seine militärischen Fähigkeiten nicht wiederherstellen könne.

    Ingo Arzt
    Ingo Arzt

    Norwegen und Spanien verurteilen Angriff

    Norwegen hat die Luftangriffe auf den Iran als völkerrechtswidrig bezeichnet. Außenminister Espen Barth Eide sagte, die Behauptung Israels, es handele sich um einen Präventivschlag, würde nicht dem Völkerrecht entsprechen. „Ein Präventivschlag würde das Vorliegen einer unmittelbaren Bedrohung voraussetzen“, führte Eide aus. Er rief alle Parteien des Konflikts zur Zurückhaltung und zu einer diplomatischen Lösung auf.

    Auch der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez verurteilte die Militäraktion. Der einseitige Angriff stelle eine Eskalation ​dar und trage zu einer unsichereren und feindseligeren internationalen Ordnung bei, sagte Sánchez.

    Sarah Vojta
    Sarah Vojta

    Lawrow telefonierte mit iranischem Amtskollegen

    Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi telefoniert. Wie die russische staatliche Nachrichtenagentur Tass berichtet, ging es in dem Gespräch um Pläne zur Einberufung des UN-Sicherheitsrats. Russland und der Iran gelten als Verbündete.

    Jan Wendt
    Jan Wendt

    Macron fordert Ende der Eskalation

    Emmanuel Macron hat sich für ein Ende der Eskalation zwischen Israel, den USA und dem Iran ausgesprochen. Das iranische Regime müsse sein Atom- und Raketenprogramm beenden, forderte Frankreichs Präsident auf X. „Dies ist für die Sicherheit aller im Nahen Osten unbedingt erforderlich.“

    Allerdings sei Frankreich bereit, „notwendige Mittel zum Schutz seiner engsten Partner“ einzusetzen. Seine Regierung treffe zurzeit Maßnahmen, um das eigene Staatsgebiet und die französischen Interessen im Nahen Osten zu schützen.

    Macron forderte eine dringende Sitzung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen. Er stehe in engem Kontakt mit europäischen Partnern und „Freunden im Nahen Osten“. Nun müsse das iranische Volk die Möglichkeit erhalten, seine Zukunft frei zu gestalten. 

    Sarah Vojta
    Sarah Vojta

    Israelische Sicherheitskreise halten Tötung von Befehlshaber der Revolutionsgarde laut Bericht für möglich

    Israelische Beamte gehen eigenen Angaben zufolge davon aus, dass der Befehlshaber der Islamischen Revolutionsgarde, Mohammad Pakpour, bei den Angriffen getötet worden sein könnte. Darüber berichtete zuerst Times of Israel unter Berufung auf MIlitärkreise. Auch der iranische Verteidigungsminister und der Geheimdienstchef könnten demnach tot sein.

    Diese Information wurde noch nicht vom Iran oder von dem israelischen Militär bestätigt, die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Nach früheren Angaben des iranischen Regimes vom Morgen sollen sämtliche bedeutenden Persönlichkeiten an dessen Spitze am Leben und in Sicherheit sein. 

    Celine Fink
    Celine Fink

    Kann ein Schlag gegen das iranische Regime funktionieren?

    „Operation Roaring Lion“ und „Operation Epic Fury“: Nach offenbar monatelanger Planung haben Israel und die USA den Iran angegriffen. Der Iran schlägt zurück, israelische Streitkräfte meldeten anderthalb Stunden nach dem Beginn des eigenen Angriffs erste Gegenschläge. Auch in anderen Staaten des Nahen Ostens werden iranische Angriffe gemeldet. Der Krieg scheint sich auf die ganze Region auszuweiten. 
    ZEIT-Autor Hauke Friedrichs analysiert den bisherigen Verlauf der Militärschläge – und wie es nach den ersten Angriffen weitergehen könnte: 

    Sarah Vojta
    Sarah Vojta

    Iran startet offenbar großen Drohnenangriff auf Israel

    Die iranische Armee hat laut CNN mitgeteilt, ihren ersten umfangreichen Drohnenangriff gegen Israel gestartet zu haben. Man habe „Dutzende von Angriffsdrohnen“ abgefeuert, hieß es demzufolge in einer Mitteilung.
    In Israel bringen sich die Menschen in Schutzräumen vor den iranischen Gegenangriffen in Sicherheit.
    In Israel bringen sich die Menschen in Schutzräumen vor den iranischen Gegenangriffen in Sicherheit. Tomer Appelbaum/Reuters

    Sarah Vojta
    Sarah Vojta

    Katar fängt zweite iranische Angriffswelle ab

    Eine zweite Salve von Raketen wurde erfolgreich „abgefangen und neutralisiert“, teilte das Verteidigungsministerium von Katar auf Instagram mit. „Alle Raketen wurden abgefangen und zerstört, bevor sie katarisches Territorium erreichten“, heißt es in dem Post. Es forderte die Menschen in Katar außerdem auf, „ruhig zu bleiben“ und „sich an die offiziellen Anweisungen zu halten“.

    Jan Wendt
    Jan Wendt

    Ukraine sichert iranischem Volk Unterstützung zu – Russland verurteilt Angriff

    Die Ukraine hat der iranischen Bevölkerung ihre Unterstützung zugesichert. Irans Regime habe diplomatische Möglichkeiten ignoriert, teilte das ukrainische Außenministerium auf X mit. Der Grund für die aktuellen Ereignisse sei die Gewalt und Willkür der iranischen Führung – insbesondere die Tötungen und Repressionen gegen friedliche Demonstranten in den vergangenen Monaten.

    Das Außenministerium wirft dem iranischen Regime Menschenrechtsverletzungen, die Unterstützung Russlands im Krieg in der Ukraine und die Unterstützung militanter Gruppen, die Chaos in andere Länder gebracht hätten, vor.

    Der Iran gilt als einer der größten Unterstützer Russlands im Krieg in der Ukraine. Die Islamische Republik hatte unter anderem Tausende Kampfdrohnen an das russische Militär geliefert. Beide Länder hatten 2025 ein Abkommen zur vertiefenden militärischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit vereinbart. Das russische Außenministerium hat die Angriffe Israels und der USA auf den Iran verurteilt.

    Jan Wendt
    Jan Wendt

    Iran feuert erneut Raketen auf Israel

    Der Iran hat Israel mit einer erneuten Salve an Raketen angegriffen. In mehreren Regionen wurde Luftalarm ausgelöst, teilten die israelischen Streitkräfte mit. Israels Luftwaffe sei im Einsatz, um die Raketen abzufangen.