Heizungsgesetz: Bayrische SPD fordert Änderungen am neuen Heizungsgesetz
Die SPD in Bayern
fordert Nachbesserungen von der schwarz-roten Koalition beim
Kompromiss zur Reform des Heizungsgesetzes. „Wir wollen die
verpflichtende Energieberatung beim Heizungstausch beibehalten und eine
Bezuschussung prüfen“, sagte SPD-Landeschef Sebastian Roloff der Nachrichtenagentur dpa. Verbraucher bräuchten Klarheit, bevor sie eine neue
Heizung einbauten. Nur so werde deutlich, „dass eine vermeintlich günstige
Öl- oder Gasheizung bei steigenden Preisen schnell zur Kostenfalle
werden kann“, sagte Roloff.
Union und SPD
wollen das von der Ampelregierung und vom früheren Wirtschaftsminister Robert
Habeck (Grüne) vorangetriebene Heizungsgesetz, das offiziell Gebäudeenergiegesetz heißt, grundlegend
reformieren. Die Koalition einigte sich darauf, zentrale Vorgaben aufzuheben. Eckpunkte für eine Reform sehen vor, dass der Einbau von Gas-
und Ölheizungen weiter möglich sein soll, wenn ab 2029 anteilig
klimafreundliche Brennstoffe genutzt werden. Der Deutsche Mieterbund
sowie viele Experten fürchten Kostensteigerungen für Mieterinnen und
Mieter.
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