Europäischer Gerichtshof: EuGH bestätigt hohe Geldbußen wegen Luftfrachtkartell

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Beschwerden mehrerer Fluggesellschaften gegen Geldbußen in Millionenhöhe wegen illegaler Preisabsprachen abgewiesen. In zwölf Urteilen, darunter gegen Airlines wie Lufthansa, KLM oder Air France, wurden die vorinstanzlichen Schuldsprüche bestätigt. Der Entscheidung des EU-Gerichtshofs ging ein jahrelanger Rechtsstreit voraus, der 2010 begonnen hatte.

Hintergrund sind Preisabsprachen, die die Fluggesellschaften zwischen 1999 und 2006 im Frachtbereich getroffen hatten. Durch diese Absprachen wurde unter anderem die Deutsche Bahn geschädigt. Das Kartell wurde öffentlich bekannt, weil die Lufthansa vor der EU-Kommission als Kronzeugin auftrat.

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