Medienbericht heizt Spekulationen um Klopp-Aus zwischen Red Bull an

Die „Salzburger Nachrichten“ berichten, dass Jürgen Klopp bei Red Bull vor dem Aus steht. Der Konzern soll mit der Entwicklung unter dem Head of Global Soccer nicht zufrieden sein. Was ist da dran?

Er war omnipräsent in den vergangenen Wochen. Mal war er zu sehen, wie er in Antholz im Schnee stand und die Glocke für die letzte Runde bei einem olympischen Biathlon-Rennen läutete. Es gab Bilder von ihm aus dem Deutschen Haus, in dem er sich im gelben Hoodie und roter Beanie des Team Deutschlands unter die Gäste mischte. Auch beim Ball des Sports am vergangenen Wochenende in der Festhalle Frankfurt war er zugegen.

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Hinter Jürgen Klopp liegen ereignisreiche Tage. Seit dem 1. Januar 2025 ist der 58-Jährige für Red Bull als Head of Global Soccer tätig. So überraschend wie die Verpflichtung des langjährigen Erfolgstrainers von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool damals war, so überraschend liest sich ein Bericht der Salzburger Nachrichten am Donnerstag.

„Steht Jürgen Klopp bei Red Bull vor dem Abschied?“, fragt die österreichische Zeitung in der Überschrift von einem Artikel, in dem sie mutmaßt, dass Klopp „wegen der fehlenden sportlichen Entwicklung unter seiner Führung zunehmend kritisch gesehen werden soll“, wie es heißt.

Er war angetreten, um dabei zu helfen, die Red-Bull-Vereine, zu denen unter anderem RB Leipzig, Bragantino/Brasilien, New York/ USA gehören, weiter nach oben und sie mit einer neuen Philosophie (wenn möglich) zu Titeln zu führen.

Klopps Vertrag ist bis 2029 datiert

In den „Salzburger Nachrichten“ heißt es, dass der österreichische Konzern Klopp keine Steine in den Weg legen würde, wenn er im Sommer wieder als Trainer arbeiten möchte. Angeblich soll sogar schon ein Nachfolger auserkoren worden sein: Oliver Glasner. Der 51 Jahre alte Trainer, mit dem Eintracht Frankfurt 2022 die Europa League gewann, soll Premier-League-Klub Crystal Palace bis spätestens zum Saisonende verlassen. Der Österreicher soll sich dem Bericht zufolge die Klopp-Rolle demnach zutrauen und vorstellen können. Glasner war schon als Sportkoordinator und Co-Trainer bei RB Salzburg tätig.

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Klopp, das ist unbestritten, hat in nur wenigen Monaten für eine mediale Aufmerksamkeit gesorgt, die Red Bull zuvor nie hatte – zumindest nicht im Fußballbereich. Dass Klopp seinen Vertrag bei Red Bull, der bis 2029 datiert ist, vorzeitig beendet, war von Beginn an möglich. Dass es aber sofort zur Trennung kommt, dementiert Red Bull.

DW

Source: welt.de