Sudan: Bericht zeigt Misshandlungen an Menschen mit Behinderung von RSF-Miliz

Im Sudan sind durch die RSF-Miliz gezielt Menschen mit Behinderung angegriffen, misshandelt und getötet worden. Das geht aus einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hervor. Laut
Augenzeugen und Überlebenden haben RSF-Kämpfer Menschen mit
Behinderungen beschuldigt, verletzte Kämpfer zu sein und sie hingerichtet. Andere seien wegen ihrer
Behinderung angegriffen, misshandelt oder schikaniert worden, die
Kämpfer hätten sie als „verrückt“ oder als „unvollständige Menschen“ beleidigt.

Die Gewalttaten wurden den
Recherchen zufolge vor allem während und nach der Einnahme von
Al-Faschir, der Hauptstadt des Bundesstaats Nord-Dafur, verübt. Auch aus anderen Bundesstaaten gibt es Berichte von Gräueltaten. So seien etwa Menschen auf der Flucht angegriffen und ausgeplündert worden. 

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