Deutsche Bischofskonferenz wählt Wilmer zum neuen Vorsitzenden
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Er gilt als Brückenbauer zwischen Reformern und Konservativen – mit internationaler Erfahrung: Der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer ist zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt worden. Er folgt auf Georg Bätzing.
Wilmer steht seit 2018 an der Spitze des Bistums Hildesheim. Der Ordensmann aus dem Emsland gilt zwischen Konservativen und Reformern als Vermittler, der auf Beteiligung und Dialog setzt. Mit 19 Jahren trat Wilmer in den Orden der Herz-Jesu-Priester ein. Er studierte Theologie und weitere Geisteswissenschaften in Freiburg, Paris und Rom.
Der promovierte Theologe arbeitete zeitweise als Lehrer in der New Yorker Bronx, leitete später das ordenseigene Gymnasium in Handrup (Emsland) und wurde 2007 Provinzial der deutschen Ordensprovinz. 2015 wechselte er nach Rom, wo er als Generaloberer die weltweite Leitung des Ordens übernahm und enge Kontakte in den Vatikan knüpfte. Bundesweit profilierte sich Wilmer zuletzt mit gesellschaftspolitischen Stellungnahmen, etwa zu Demokratie, Sozialstaat und Klimaschutz. In der Bischofskonferenz leitete er bisher die Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen.
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Source: tagesschau.de