Krieg gegen die Ukraine: Wolodymyr Selenskyj sieht Unabhängigkeit dieser Ukraine gewahrt



während seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz.

Die USA täten alles dafür, dass der Krieg in der Ukraine ende. Rubio kündigte für Dienstag neue Gespräche über einen Waffenstillstand an – möglicherweise mit neuen Verhandlern. Der US-Republikaner könne aber nicht beurteilen, ob der russische Präsident Wladimir Putin den Krieg tatsächlich beenden wolle.

Mehr über Rubios Rede lesen Sie hier:

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Russland erleidet laut Nato-Chef Rutte "wahnsinnige Verluste"

Russland muss nach Angaben von Nato-Generalsekretär Mark Rutte im Krieg gegen die Ukraine derzeit "wahnsinnige Verluste" hinnehmen. In den vergangenen zwei Monaten habe die russische Armee rund 65.000 Soldaten verloren, sagte Rutte auf der Münchner Sicherheitskonferenz.

Zugleich betonte er die Stärke der westlichen Allianz. "Wir werden jeden Kampf gegen Russland gewinnen, wenn sie uns ⁠jetzt angreifen", sagte er. Man müsse sicherstellen, dass dies auch ​in zwei, vier oder sechs Jahren noch der Fall sei.

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Selenskyj dringt auf schnellere Waffenlieferungen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich auf der Sicherheitskonferenz in München für schnelle Verteidigungshilfen der Verbündeten ausgesprochen. Russland habe seine Angriffswaffen während des Kriegs stark weiterentwickelt. Um mithalten zu können, brauche die Ukraine schnell weitere Unterstützung bei der Verteidigung, teilte Selenskyj mit.

Angesichts der Verhandlungen warf er Russland vor, keine Zugeständnisse zu machen und Entscheidungen hinauszögern zu wollen. Zudem sprach er über Druck seitens der US-Regierung.

Lesen Sie mehr dazu in dieser Meldung:

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Vereinte Nationen befürchten Hunderttausende weitere Flüchtlinge

Die russischen Attacken auf das ukrainische Energiesystem könnten laut Befürchtungen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) neue Fluchtbewegungen auslösen. Schätzungsweise 325.000 Ukrainerinnen und Ukrainer könnten angesichts der Strom- und Heizungsausfälle ihre Heimatregionen verlassen, warnte die UN-Organisation. 

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Bei vielen Zivilisten, die an den Temperaturen von bis zu minus 20 Grad litten, handle es sich um Menschen, die schon einmal ihre Heimatregionen verlassen hatten und inzwischen zurückgekehrt seien, teilte die IOM weiter mit.

Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR sind bislang knapp 5,9 Millionen Menschen aus der Ukraine ins Ausland geflüchtet. Weitere 3,7 Millionen flüchteten demnach innerhalb des Landes. Damit sind knapp ein Viertel der Bevölkerung der Ukraine durch die Angriffe vertrieben worden. 

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Selenskyj warnt vor neuen russischen Angriffen auf Energieversorgung

Kurz vor Beginn einer neuen Gesprächsrunde mit Russland macht der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf die Gefahr neuer russischer Angriffe auf Energieanlagen aufmerksam. "Russland kann der Versuchung nicht widerstehen und möchte in den letzten Tagen der Winterkälte den Ukrainern einen schmerzhaften Schlag zufügen", sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. Die ukrainische Delegation sei bereits am Verhandlungsort Genf in der Schweiz eingetroffen. Morgen und am Mittwoch werden dort von den USA vermittelte Gespräche zwischen den Kriegsgegnern erwartet.

Selenskyj warf Russland erneut vor, im Gegensatz zur Ukraine nicht zu Kompromissen bereit zu sein. "Russland verwirft alles, setzt die Sturmangriffe an der Front und die Luftschläge auf unsere Städte und die Energieversorgung fort." Russland müsse zum Frieden unter anderem mit neuen Sanktionen gezwungen werden. 

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Russische Delegation zu Verhandlungen in Genf eingetroffen

Die russischen Vertreter für das Treffen mit Vertretern der Ukraine sind in der Schweiz eingetroffen. Das Flugzeug mit der Delegation aus Moskau unter Leitung des Regierungsberaters Wladimir Medinski sei gegen 7 Uhr in Genf gelandet, verlautete aus Kreisen. 

Ab dem Nachmittag soll in zweitägigen Gesprächen unter Vermittlung der USA über eine Beendigung der Kämpfe in der Ukraine verhandelt werden. 

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Ukrainischer Außenminister wirft Russland Missachtung der Friedensbemühungen vor

Nach neuen russischen Angriffen hat der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha Russland vorgeworfen, die aktuellen Bemühungen um ein Kriegsende zu untergraben. "Das Ausmaß, in dem Russland Friedensbemühungen missachtet: Ein massiver Raketen- und Drohnenangriff auf die Ukraine kurz vor der nächsten Gesprächsrunde in Genf", schrieb Sybiha in Onlinediensten. 

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Drei Tote bei Drohnenangriff im Osten der Ukraine 

Bei einem russischen Drohnenangriff sind drei Mitarbeiter eines Wärmekraftwerks in der ukrainischen Stadt Slowjansk getötet worden. Das teilte der stellvertretende Energieminister der Ukraine, Artem Nekrasow, in Onlinediensten mit. 

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Ukraine und Russland verhandeln weiter in Genf

In Genf hat der zweite Verhandlungstag zwischen der Ukraine und Russland unter Vermittlung der USA begonnen. Die Gespräche seien wieder aufgenommen worden, meldete die russische staatliche Nachrichtenagentur Ria. Die ukrainische Delegation bestätigte dies.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf den USA vor, unverhältnismäßigen Druck auf ⁠sein Land auszuüben, um den seit vier Jahren andauernden Krieg zu beenden. US-Präsident Donald Trump hatte die Ukraine in den vergangenen Tagen mehrfach öffentlich ‌aufgefordert, ⁠Schritte für einen Erfolg der Verhandlungen zu unternehmen.

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Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine beendet

Nach nur rund zwei Stunden sind die Ukraine-Gespräche in Genf zu Ende gegangen. Das teilten Vertreter beider Seiten mit. Weitere Gespräche sollten bald stattfinden, zitierte die russische staatliche Agentur Tass den russischen Chefunterhändler und Ex-Kulturminister Wladimir Medinski. 

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Von der Leyen trifft zum vierten Jahrestag in der Ukraine ein

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist zum vierten Jahrestag des Beginns des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine in Kyjiw eingetroffen. Sie sei in der ukrainischen Hauptstadt, um "unseren anhaltenden Einsatz für den gerechten Kampf der Ukraine zu unterstreichen", schrieb von der Leyen im Onlinedienst X. Sie wolle "dem ukrainischen Volk wie dem Aggressor" eine "deutliche Botschaft" senden: "Wir werden nicht nachgeben, bis der Frieden wiederhergestellt ist. Frieden zu den Bedingungen der Ukraine."
 
Es ist von der Leyens zehnter Besuch in Kyjiw seit Kriegsbeginn. Die seit 2019 amtierende Kommissionschefin reist gemeinsam mit EU-Ratspräsident António Costa. Wie die EU-Kommission mitteilte, werden die EU-Spitzenvertreter an der zentralen Gedenkzeremonie in der ukrainischen Hauptstadt teilnehmen und auch den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen. Darüber hinaus ist ein Besuch einer Energieanlage geplant, die von russischen Angriffen beschädigt wurde.

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Selenskyj will noch im Februar weitere Gespräche

Nach den zweitägigen Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den USA in Genf strebt Wolodymyr Selenskyj neue Gespräche noch vor Monatsende an. Das teilte der ukrainische Präsident in seiner Abendansprache mit. Demnach soll auch diese Gesprächsrunde in der Schweiz stattfinden. Die ersten beiden Verhandlungsrunden im trilateralen Format Ende Januar und Anfang Februar waren in Abu Dhabi abgehalten worden.

Es sei "wichtig", dass Vertreter Frankreichs, Deutschlands, Großbritanniens und Italiens an den Gesprächen teilnehmen, sagte Selenskyj weiter. Gestern Abend war bekannt geworden, dass die Sicherheitsberater der Regierungen dieser Länder in Genf präsent waren. Unter ihnen war auch Günter Sautter, der sicherheitspolitische Berater von Bundeskanzler Friedrich Merz. Nach bisher bekannten Informationen sprachen die Vertreter der europäischen Länder mit den Delegationen der USA und der Ukraine, nicht aber mit den Vertretern Russlands.

Die Gespräche in der Schweiz endeten mit wenigen Ergebnissen. Selenskyj bewertete sie als "unzureichend", auch Russlands Delegationsleiter Wladimir Medinski sprach von "schwierigen" Gesprächen. Russland und die USA kündigten ebenfalls an, weitere Verhandlungsrunden anzustreben, äußerten sich aber nicht zum Datum.

Mehr zum US-russisch-ukrainischen Treffen in Genf können Sie hier lesen:

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Rund 1.700 verletzte und kranke Ukrainer in Deutschland behandelt

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat Deutschland rund 1.700 schwer verletzte und schwer kranke Menschen aus der Ukraine medizinisch versorgt. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP mit. Die Maßnahmen erfolgten über das EU-Katastrophenschutzverfahren. Ob es sich dabei jeweils um Soldatinnen und Soldaten oder Zivilisten handelte, teilte das Ministerium nicht mit und verwies auf die Privatsphäre der Betroffenen.

Die Patientinnen und Patienten werden über den sogenannten Kleeblattmechanismus auf Kliniken im gesamten Bundesgebiet verteilt. Die Koordination liegt beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Mitte 2025 hatte das BBK noch von 1.500 behandelten Ukrainerinnen und Ukrainern gesprochen.

Zusätzlich bringen Hilfsorganisationen und zivile Initiativen Menschen aus der Ukraine zur Behandlung nach Deutschland. Zahlen dazu liegen der Bundesregierung nach eigenen Angaben nicht vor.

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Ukraine-Gipfel am Jahrestag des Kriegsbeginns

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer leiten am 24. Februar eine Videokonferenz der "Koalition der Willigen" für die Ukraine. Das Treffen findet am vierten Jahrestag des russischen Einmarsches in die Ukraine statt. Die geplante Videokonferenz biete den 35 in der Koalition vertretenen Ländern die Gelegenheit, "ihr Engagement an der Seite der Ukraine zu bekräftigen", teilte das französische Präsidialamt mit.

Zur sogenannten Koalition der Willigen zählen überwiegend europäische Länder, aber auch Australien, Neuseeland und Japan. Ihr Ziel bleibe es, "Bedingungen für einen stabilen und dauerhaften Frieden zu schaffen, der die Sicherheit der Ukraine und Europas gewährleistet".

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Schwere Explosionen in Kyjiw

Die ukrainische Hauptstadt Kyjiw ist erneut das Ziel von Luftangriffen geworden. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten von heftigen Explosionen. Zuvor hatte die Militärverwaltung der Stadt Luftalarm ausgelöst und vor dem Einsatz feindlicher ballistischer Waffen gewarnt. 

Die örtlichen Behörden erklärten, die Luftabwehr sei gegen Drohnen aktiv, die über der Region Kyjiw entdeckt worden seien. Angaben über Opfer gab es zunächst nicht.

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Neuer Angriff auf Energieanlagen

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Russland hat die Ukraine laut eigenen Angaben mit zahlreichen Kampfdrohnen, ⁠Raketen und Marschflugkörpern angegriffen. Die Attacke in ​der Nacht habe erneut auf die Energieinfrastruktur gezielt, ‌teilten ⁠das ukrainische Militär ​und örtliche Behörden mit.

Von den Angriffen waren demnach Kyjiw, Odessa ​und die Zentralukraine betroffen. In der Hauptstadt wurde nach Angaben von Regionalgouverneur Mykola Kalaschnyk mindestens eine Person verletzt. Schäden habe es in fünf Stadtbezirken gegeben, teilte dieser mit. Der Gouverneur ⁠von Odessa, Oleh ​Kiper, teilte mit, dass durch den Angriff Brände ausgebrochen seien, die inzwischen aber ‌gelöscht werden konnten.

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Ukrainischer Außenminister fordert Sanktionen

Der ukrainische Außenminister Andrij ​Sybiha möchte, dass Russland für seine Angriffe bestraft wird. Er forderte Sanktionen der internationalen Gemeinschaft. Nach Angaben des ukrainischen Militärs hat Russland die Ukraine zuletzt mit 50 Raketen und 297 Drohnen angegriffen

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Die Luftverteidigung habe 33 Raketen und ​274 Drohnen abschießen oder neutralisieren können, teilt die ⁠Luftwaffe mit. Eine Stellungnahme Russlands lag zunächst nicht vor.

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Mindestens ein Toter nach russischen Angriffen in der Ukraine

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Bei neuen russischen Drohnen- und Raketenangriffen sind in der Ukraine nach Angaben von Behörden mindestens ein Mensch getötet und 15 weitere verletzt worden. Unter den Verletzten seien auch vier Kinder, teilte die Verwaltung des Kyjiwer Gebiets mit. "Das Hauptziel des Angriffs war die Energieversorgung, auch normale Wohngebäude wurden beschädigt, und es gab Schäden an der Eisenbahn", sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj. Neben Kyjiw seien auch die Gebiete Dnipropetrowsk, Kirowohrad, Mykolajiw, Odessa, Poltawa und Sumy betroffen.

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"Diesmal waren nicht nur Energieobjekte, sondern auch die Logistik, einschließlich Eisenbahnobjekte, und die Wasserversorgungsinfrastruktur in den Städten Ziele der Russen", sagte Selenskyj.  Allein in dieser Woche habe Russland über 1.300 Kampfdrohnen, mehr als 1.400 Gleitbomben, 96 Raketen und Marschflugkörper eingesetzt. "Deshalb müssen wir unsere Luftverteidigung stärken", sagte er. Die Ukraine brauche mehr Abwehrsysteme, die  ballistische Raketen abschießen könnten.

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Selenskyj sieht US-Kongress als Schlüssel für Sicherheitsgarantien 

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Bedeutung des US-Kongresses bei den Verhandlungen über Sicherheitsgarantien betont. "Präsidenten kommen und gehen, aber Institutionen bleiben“, sagte er in einem Interview mit dem britischen Sender BBC auf die Frage, ob er US-Präsident Donald Trump trauen könne und Versprechen des US-Präsidenten etwa zu Sicherheitsgarantien verlässlich seien.

Die Ukraine wolle Sicherheitsgarantien für 30 Jahre, sagte Selenskyj. Trumps zweite und damit gemäß der US-Verfassung letzte Amtszeit endet in knapp drei Jahren. "Die politischen Eliten werden künftig andere sein, die Anführer werden andere sein." Der US-Kongress werde daher aus guten Gründen über die Sicherheitsgarantien abstimmen.

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Selenskyj sagte, dass Russlands Präsident Wladimir Putin eine Waffenruhe nur als Vorbereitung für einen erneuten Angriff nutzen würde. Der ukrainische Präsident hielt an dem Ziel fest, die von Russland besetzten Gebiete zurückzuerobern. Derzeit sei dies aber nicht möglich. Die russische Armee sei zu mächtig, zudem fehle es der Ukraine an ausreichend Waffen.

In dem Interview ließ Selenskyj offen, ob er bei etwaigen Neuwahlen nochmals als Präsident kandidieren würde. In jedem Fall brauche es vor einer solchen Abstimmung verlässliche Sicherheitsgarantien, um eine Manipulation der Wahl zu verhindern und die Ukraine dauerhaft vor russischen Annexionszielen zu schützen, sagte Selenskyj.

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Kallas geht von Scheitern des 20. Sanktionspakets aus

Die EU-Länder werden sich der Außenbeauftragten Kaja Kallas zufolge wahrscheinlich nicht auf das vorgeschlagene neue Sanktionspaket gegen Russland einigen. "Ich glaube nicht, dass es diesbezüglich heute Fortschritte geben wird", sagte Kallas vor Beginn des Treffens der Außenminister. Die EU-Kommission und die anderen Mitgliedsstaaten versuchten zwar, die Blockade aus Budapest aufzuheben, "aber da wir sehr deutliche Äußerungen aus Ungarn gehört haben, sehe ich leider nicht wirklich, dass sie ihre Haltung heute ändern werden".

Ursprünglich hatte die EU vor, das Sanktionspaket bis morgen zu beschließen, wenn sich die russische Invasion der Ukraine zum vierten Mal jährt. Ungarn hat bereits wegen ukrainischer Angriffe auf die russische Ölpipeline Druschba angekündigt, das Paket zu blockieren. Ungarn und die Slowakei sind wichtige Empfängerländer russischen Öls über die Pipeline.

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Deutschlands Außenminister Johann Wadephul äußerte Unverständnis über das Vorgehen der ungarischen Regierung. "Ich bin über die ungarische Position erstaunt", sagte der CDU-Politiker. Die Bundesregierung werde "mit unseren Argumenten noch einmal (an Ungarn) herantreten", kündigte er an. In Richtung der ungarischen Regierung sagte Wadephul: "Ich glaube nicht, dass es richtig ist, wenn Ungarn seinen eigenen Kampf um die Freiheit, für die europäische Souveränität verrät."

Die russlandfreundliche Regierung des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán hat immer wieder EU-Sanktionen gegen Russland und Hilfen für die Ukraine blockiert. Orbán will auch geplante EU-Finanzhilfen an die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro blockieren. Auf diese hatten sich die EU-Regierungschefs im Dezember verständigt, wobei Ungarn, die Slowakei und Tschechien von den Kosten ausgenommen werden sollen. Dennoch ist aufgrund des Einstimmigkeitsprinzips in der EU deren Zustimmung erforderlich. 

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Merz hält weiteren Druck auf Russland für notwendig

Bundeskanzler Friedrich Merz sieht erst dann eine Chance auf ein Kriegsende, wenn Russland nicht mehr mit Vorteilen von dessen Fortsetzung rechnen kann. "Dieser Krieg wird nur enden, wenn Russland keinen Sinn mehr darin sieht, ihn fortzusetzen", sagte Merz auf dem Ukraineforum Café Kyiv, das in Berlin von der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung ausgerichtet wird.

Das sei etwa dann der Fall, "wenn Russland mit keinen territorialen Geländegewinnen mehr rechnen kann, wenn Russlands Kosten für diesen Wahnsinn einfach zu hoch geworden sind". Weiter sagte Merz: 

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Der Kanzler führte nicht weiter aus, welche konkreten Schritte er diesbezüglich unternehmen wolle. Darüber hinaus verurteilte er die russische Kriegsführung: "Dieses Land befindet sich zurzeit unter dieser Führung auf dem Tiefpunkt der tiefsten Barbarei. Und es sollte niemand einen Zweifel daran haben, mit welchem Regime und mit welcher Barbarei wir es in diesen Jahren aus Russland heraus zu tun haben." 

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Ukraine erneuert Forderung nach Reparationszahlungen

Die Ukraine beharrt laut dem Leiter des Präsidialamts in Kyjiw auf der Forderung nach Reparationen für die Kriegsschäden und Entschädigungen für Opfer russischer Angriffe. "Jede juristische Lösung ohne finanzielle Dimension schafft kein Vertrauen. Und ohne Vertrauen wird es keine Stabilität geben", sagte Kyrylo Budanow auf einer Konferenz in der ukrainischen Hauptstadt. Er forderte, konkrete finanzielle Mechanismen für Entschädigungszahlungen auszuarbeiten.

Die Ukraine bewertet den vom Krieg verursachten materiellen Schaden mit umgerechnet mehr als 400 Milliarden Euro. Reparationen seien nicht nur für die Ukraine wichtig, sondern wären auch ein Signal dafür, dass sich Aggression nicht auszahle. "Ein Frieden ohne Folgen für den Aggressor stellt eine Einladung zur Wiederholung der Tat in unterschiedlichen Ecken der Welt dar", sagte Budanow. Weiche Russland Reparationen aus, wäre dies ein Beispiel für alle autoritären Regierungen weltweit.

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In seiner Rede äußerte sich Budanow zudem zum Verlauf der US-russisch-ukrainischen Gespräche über ein Kriegsende, bei denen er zu den wichtigsten Verhandlern seines Landes gehört. "Es ist kein Geheimnis, dass die Verhandlungen nicht einfach verlaufen", sagte Budanow. Man komme dem Moment näher, "an dem alle Seiten eine endgültige Entscheidung treffen müssen – diesen Krieg fortzusetzen oder zum Frieden überzugehen". 

Die USA, Russland und die Ukraine haben seit Ende Januar drei jeweils zweitägige Verhandlungsrunden abgehalten, die bisher jedoch keine öffentlich bekannten Ergebnisse produziert haben. Nach Angaben der Ukraine und der USA soll es "in naher Zukunft" zu einer weiteren Gesprächsrunde kommen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gab an, er erwarte neue Gespräche noch in diesem Monat.

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EU verhängt Sanktionen gegen russische Justizvertreter

Die Europäische Union hat Sanktionen gegen acht Personen aus dem russischen Justiz- und Strafvollzugssystem beschlossen. Ihnen werden schwere Menschenrechtsverletzungen und Angriffe auf den Rechtsstaat vorgeworfen.

Nach Angaben des EU-Rates richten sich die Sanktionen unter anderem gegen Richter, die politisch motivierte Urteile gegen Aktivisten gefällt haben sollen, sowie gegen Leiter von Gefängnissen. In diesen Haftanstalten sollen politische Gefangene unter unmenschlichen und erniedrigenden Bedingungen festgehalten werden.

Die Betroffenen dürfen künftig nicht mehr in EU-Länder einreisen. Außerdem werden ihre Vermögenswerte in der EU eingefroren. Es ist zudem verboten, ihnen Geld oder andere finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen.

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Ukraine braucht 588 Milliarden Dollar für Wiederaufbau

Der Wiederaufbau der Ukraine wird nach Einschätzung internationaler Organisationen in den kommenden zehn Jahren etwa 588 Milliarden Dollar kosten. Diese Schätzung stammt von der Weltbank, den Vereinten Nationen und der Europäischen Kommission gemeinsam mit der ukrainischen Regierung.

Die Schätzungen liegen damit rund zwölf Prozent höher als noch im vergangenen Jahr. Grundlage sind Schäden zwischen dem Beginn des russischen Angriffs am 24. Februar 2022 und Ende 2025. Neuere Angriffe auf die Energieversorgung zu Beginn dieses Jahres sind in der Berechnung noch nicht enthalten.

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Besonders stark betroffen ist der Wohnungssektor: Schäden an Häusern und Wohnungen werden auf rund 61 Milliarden Dollar geschätzt. Insgesamt belaufen sich die direkten Kriegsschäden inzwischen auf etwa 195 Milliarden Dollar. Auch Straßen, Brücken und die Energieversorgung wurden schwer beschädigt. Der Krieg hat auch die Wirtschaft schwer getroffen. Die Wirtschaftsleistung ist deutlich niedriger als vor dem Angriff, und Millionen Menschen mussten ihre Heimat verlassen.

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EU-Spitzenvertreter reisen zu viertem Jahrestag in die Ukraine

Zum vierten Jahrestag der russischen Vollinvasion werden morgen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa in Kyjiw erwartet. Die beiden EU-Vertreter wollen mit mehreren europäischen Staats- und Regierungschefs an einer Gedenkzeremonie teilnehmen und ihre Solidarität mit der Ukraine bekunden. Zudem ist geplant, dass sie sich vor Ort ein Bild von den Zerstörungen an ukrainischer Energieinfrastruktur durch russische Raketenangriffe machen.

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EU erzielt keine Einigung zum neuen Sanktionspaket gegen Russland

Vor dem vierten Jahrestag des Kriegsbeginns haben sich die 27 EU-Länder nicht auf neue Sanktionen gegen Russland einigen können. "Leider haben wir keine Einigung erzielt zum 20. Sanktionspaket“, sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas nach einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel. Das sei ein Rückschlag und eine Botschaft, "die wir heute nicht senden wollten", sagte sie. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán, der immer wieder EU-Sanktionen gegen Russland blockiert, hatte schon gestern sein Veto gegen die neuen Sanktionen angekündigt.

Die Arbeit zum Sanktionspaket, das die EU-Kommission Anfang Februar vorgeschlagen hatte, geht laut Kallas weiter. Das Paket sieht unter anderem ein "umfassendes Verbot maritimer Dienstleistungen“ für Tanker mit russischem Rohöl an Bord vor. Zu diesen Dienstleistungen zählen auch Versicherungen, Finanzierung, Zertifizierungen und Hafendienste sowie die Bereitstellung von Schiffen für den Transport von russischem Öl.

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Slowakei stoppt Notstromlieferungen an Ukraine 

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat, wie zuvor angedroht, einen Stopp der Notstromlieferungen an die Ukraine angeordnet. Zur Begründung verwies er darauf, dass weiterhin kein russisches Erdöl über die Pipeline Druschba durch die Ukraine in die Slowakei fließe.

Auf Facebook teilte Fico mit, dass er zuvor noch um ein Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gebeten habe. Dieser sei dazu nicht vor Mittwoch bereit gewesen, weshalb sich die Slowakei "gezwungen sehe, sofort zur ersten reziproken Maßnahme zu schreiten“. Sie werde "sofort zurückgenommen, sobald der Öltransit in die Slowakei wieder erneuert wird“.

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Ukrainischer Geheimdienst meldet Angriff auf russische Öl-Pumpstation

Ukrainische Drohnen haben eine Öl-Pumpstation in der russischen Region Tatarstan getroffen. Das geht aus Angaben des ukrainischen Geheimdienstes SBU hervor. Die Anlage sei wichtig für die Druschba-Pipeline, die Öl nach Osteuropa liefere, sagte ein SBU-Vertreter. Bei dem Angriff sei ein Feuer ausgebrochen. 

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WHO zählt deutlich mehr Angriffe auf ukrainisches Gesundheitswesen

Die Zahl der Angriffe auf das ukrainische Gesundheitswesen ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation 2025 im Vergleich zum Vorjahr um fast 20 Prozent gestiegen. Demnach war 2025 das Jahr mit den meisten russischen Attacken auf die Gesundheitsversorgung der Ukraine seit Kriegsbeginn. Allein zwischen Oktober und Dezember 2025 gab es der Organisation zufolge 184 Angriffe auf medizinische Einrichtungen, wobei zwölf Menschen getötet und 110 verletzt worden seien. Zugleich verdreifachte sich im vergangenen Jahr die Zahl der Angriffe auf Medikamentenlager in der Ukraine.

Vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskrieges sei der Bedarf an Gesundheitsversorgung in der Ukraine hoch, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. "Doch viele Menschen können die benötigte Behandlung nicht bekommen, unter anderem weil Krankenhäuser und Kliniken regelmäßig angegriffen werden." 

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EU-Spitzen und europäische Außenminister kritisieren Blockade durch Ungarn

Wegen der ungarischen Vetos gegen Ukrainehilfen und Russlandsanktionen haben EU-Vertreter Ungarn mit deutlichen Worten kritisiert. Das Veto gegen die Finanzhilfen sei ein Rückschlag, sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. EU-Ratspräsident António Costa forderte Ungarn auf, die Blockade der neuen EU-Finanzhilfen für die Ukraine unverzüglich aufzuheben. Mitgliedstaaten dürfe nicht gestattet werden, "die Glaubwürdigkeit der vom Europäischen Rat kollektiv getroffenen Entscheidungen zu untergraben".

Der deutsche Außenminister Johann Wadephul warf dem Land vor, "seinen eigenen Kampf für die Freiheit, für die europäische Souveränität" zu verraten. Auch aus Estland und Polen kamen kritische Stimmen.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier:

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UN-Generalsekretär fordert sofortigen Waffenstillstand

Der russische Angriffskrieg geht heute in sein fünftes Jahr. UN-Generalsekretär António Guterres hat deshalb zu einem sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand aufgerufen. "Dieser verheerende Krieg ist ein Schandfleck für unser kollektives Bewusstsein und stellt weiterhin eine Bedrohung für den regionalen und internationalen Frieden und die Sicherheit dar", hieß es in einer Mitteilung des UN-Generalsekretärs.

Guterres verwies auf die zivilen Opfer des Kriegs. "Das Jahr 2025 verzeichnete die bislang höchste Zahl getöteter Zivilisten in der Ukraine. Das ist schlicht inakzeptabel." Das russische Militär hat in den vergangenen Monaten verstärkt zivile Ziele in der Ukraine angegriffen.

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Gedenken am vierten Jahrestag mit EU-Spitzen

An der offiziellen Gedenkfeier zum vierten Jahrestag des Ukrainekriegs werden auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa in Kyjiw erwartet. Das gab die EU-Kommission bekannt. Während des Besuchs sind außerdem ein Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sowie ein Treffen der sogenannten Koalition der Willigen geplant. Die 35 Länder, die ihr angehören, wollen damit ihren Einsatz für einen dauerhaften Frieden in der Ukraine bekräftigen.

Selenskyj soll den Angaben zufolge am Vormittag für eine Rede vor dem Europäischen Parlament zugeschaltet werden. Das EU-Parlament trifft sich zu einer Sondersitzung.

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Ungarn bleibt bei Veto

Der EU ist es nicht gelungen, zum vierten Jahrestag der russischen Invasion den Weg für neue Sanktionen gegen Russland und milliardenschwere Finanzhilfen für die Ukraine freizumachen. Wie die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf EU-Diplomaten berichtet, blockiert insbesondere Ungarn weiter die notwendigen Beschlüsse dafür. Alle Versuche, Ministerpräsident Viktor Orbán zum Einlenken zu bewegen, seien bislang erfolglos geblieben.

Vermutlich wird nun lediglich ein 100 Millionen Euro schweres Nothilfepaket für die Energiesicherheit der Ukraine angekündigt werden können. Dies ist auch ohne Einwilligung Ungarns möglich. Bislang hat die EU nach jüngsten Angaben rund 11.000 Stromerzeugungsaggregate und 7.000 Transformatoren in die Ukraine geliefert, um die Folgen der zerstörerischen russischen Luftangriffe abzufedern.

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Selenskyj sieht Unabhängigkeit der Ukraine gewahrt

Zum vierten Jahrestag der russischen Invasion hat der ukrainische Präsident in einer Videoansprache die Leistungen seiner Landsleute bei der Verteidigung des Landes hervorgehoben. "Heute sind es vier Jahre, seit Putin Kyjiw in drei Tagen einnehmen wollte", sagte Wolodymyr Selenskyj in der auf sozialen Medien veröffentlichten Ansprache. "Das sagt sehr viel über unseren Widerstand aus, darüber, wie die Ukrainer in all der Zeit gekämpft haben."

Russlands Staatschef sei seinen Kriegszielen auch nach vier Jahren nicht näher gekommen, sagte Selenskyj weiter: "Er hat das ukrainische Volk nicht gebrochen. Er hat ‌diesen Krieg ​nicht gewonnen. Wir haben die Ukraine ⁠bewahrt ​und werden ‌alles tun, um Frieden zu erreichen ‌und um Gerechtigkeit zu ​gewährleisten."

"Millionen Ukrainer" hätten am 24. Februar 2022 "eine Wahl getroffen", sagte der Staatschef weiter – weil es "keine andere Ukraine gibt, und das ist unser Zuhause." 

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Der Präsident hielt die Ansprache im Regierungsbunker in der Hauptstadt. "Wir haben bisher noch nie dieses (Gebäude) gezeigt", sagte er in dem Video, in dem er durch die leeren Gänge des Komplexes läuft. Dort sei ein Großteil der Regierungsarbeit in den ersten Kriegstagen geleistet worden.

Selenskyj erinnerte dabei an den Abwehrkampf der Truppen in der ersten Kriegsphase, sowie an  Überzeugungsarbeit, die das Land habe international leisten müssen, um militärische, finanzielle und humanitäre Unterstützung zu erhalten: "Die Ukraine hat die Unterstützung aufgebaut, die uns ermöglicht hat, durchzuhalten: Als wir den ersten Tag des Krieges durchgestanden haben. Den längsten Tag unseres Lebens. Und dann noch einen. Und noch einen."

Selenskyj verwies auch auf die erfolgreiche Verteidigung der Hauptstadt, die mit dem russischen Abzug aus dem Umland Kyjiws Ende März 2022 endete: 

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Mit Blick auf die aktuellen russischen Angriffe auf das ukrainische Energienetz sagte Selenskyj weiter: "Bis zum Frühling ist es nur noch eine Woche. Wir gehen gerade durch den härtesten Winter der Geschichte." Es sei "der Verdienst von jedem von euch", dass das Land auch das durchstehen werde.

Der vierte Jahrestag der russischen Invasion fällt in eine Phase, in der Unklarheit über die Aussichten für ein Kriegsende herrscht: Mehrere Verhandlungsrunden zwischen Vertretern Russlands, der Ukraine und der USA haben zuvor zu keinen öffentlich bekannten Ergebnissen geführt.

Während die Ukraine auf Druck der US-Regierung von vielen ihrer ursprünglichen Forderungen Abstand nahm, hält Russlands Staatschef Wladimir Putin weiterhin an seinen Bedingungen für ein Ende der Kämpfe fest, darunter ein Abzug der Ukraine aus der Region Donezk und der Ausschluss einer künftigen Stationierung westlicher Friedenstruppen in dem Land. Mehrere hochrangige russische Regierungsvertreter haben zudem zuletzt Forderungen nach einem Austausch der Regierung in Kyjiw erneuert. 

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Sie sei in der ukrainischen Hauptstadt, um "unseren anhaltenden Einsatz für den gerechten Kampf der Ukraine zu unterstreichen", schrieb von der Leyen im Onlinedienst X. Sie wolle "dem ukrainischen Volk wie dem Aggressor" eine "deutliche Botschaft" senden: "Wir werden nicht nachgeben, bis der Frieden wiederhergestellt ist. Frieden zu den Bedingungen der Ukraine." Es ist von der Leyens zehnter Besuch in Kyjiw seit Kriegsbeginn. Die seit 2019 amtierende Kommissionschefin reist gemeinsam mit EU-Ratspräsident António Costa. Wie die EU-Kommission mitteilte, werden die EU-Spitzenvertreter an der zentralen Gedenkzeremonie in der ukrainischen Hauptstadt teilnehmen und auch den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen. Darüber hinaus ist ein Besuch einer Energieanlage geplant, die von russischen Angriffen beschädigt wurde.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-24T06:05:16.000Z","dateModified":"2026-02-24T06:35:06.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johanna Sethe"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoXrVnds2f6aF1V1L85J/moYd3hnE2f6aF1V1L85X.jpeg","caption":"Der ukrainische Andrij Sybiha und die EU-Botschafterin in der Ukraine, Katarina Mathernova, begrüßen Ursula von der Leyen in Kyjiw","creditText":"Andreas Stein/dpa","uploadDate":"2026-02-24T06:35:03.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoXrVnds2f6aF1V1L85J/moYd3hnE2f6aF1V1L85X.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ungarn bleibt bei Veto","articleBody":"Ungarn bleibt bei VetoDer EU ist es nicht gelungen, zum vierten Jahrestag der russischen Invasion den Weg für neue Sanktionen gegen Russland und milliardenschwere Finanzhilfen für die Ukraine freizumachen. Wie die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf EU-Diplomaten berichtet, blockiert insbesondere Ungarn weiter die notwendigen Beschlüsse dafür. Alle Versuche, Ministerpräsident Viktor Orbán zum Einlenken zu bewegen, seien bislang erfolglos geblieben.Vermutlich wird nun lediglich ein 100 Millionen Euro schweres Nothilfepaket für die Energiesicherheit der Ukraine angekündigt werden können. Dies ist auch ohne Einwilligung Ungarns möglich. Bislang hat die EU nach jüngsten Angaben rund 11.000 Stromerzeugungsaggregate und 7.000 Transformatoren in die Ukraine geliefert, um die Folgen der zerstörerischen russischen Luftangriffe abzufedern.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-24T02:28:46.000Z","dateModified":"2026-02-24T02:28:46.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Ulrike Tschirner"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Gedenken am vierten Jahrestag mit EU-Spitzen","articleBody":"Gedenken am vierten Jahrestag mit EU-SpitzenAn der offiziellen Gedenkfeier zum vierten Jahrestag des Ukrainekriegs werden auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa in Kyjiw erwartet. Das gab die EU-Kommission bekannt. Während des Besuchs sind außerdem ein Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sowie ein Treffen der sogenannten Koalition der Willigen geplant. Die 35 Länder, die ihr angehören, wollen damit ihren Einsatz für einen dauerhaften Frieden in der Ukraine bekräftigen.Selenskyj soll den Angaben zufolge am Vormittag für eine Rede vor dem Europäischen Parlament zugeschaltet werden. Das EU-Parlament trifft sich zu einer Sondersitzung.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-24T00:23:55.000Z","dateModified":"2026-02-24T00:23:55.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Ulrike Tschirner"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"UN-Generalsekretär fordert sofortigen Waffenstillstand","articleBody":"UN-Generalsekretär fordert sofortigen WaffenstillstandDer russische Angriffskrieg geht heute in sein fünftes Jahr. UN-Generalsekretär António Guterres hat deshalb zu einem sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand aufgerufen. "Dieser verheerende Krieg ist ein Schandfleck für unser kollektives Bewusstsein und stellt weiterhin eine Bedrohung für den regionalen und internationalen Frieden und die Sicherheit dar", hieß es in einer Mitteilung des UN-Generalsekretärs.Guterres verwies auf die zivilen Opfer des Kriegs. "Das Jahr 2025 verzeichnete die bislang höchste Zahl getöteter Zivilisten in der Ukraine. Das ist schlicht inakzeptabel." Das russische Militär hat in den vergangenen Monaten verstärkt zivile Ziele in der Ukraine angegriffen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-23T23:38:16.000Z","dateModified":"2026-02-24T05:48:26.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Ulrike Tschirner"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_1279/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoYaC8kM2Qcr2AzvKPrL/moYcoFsS2f6aF1V12X5n.jpeg","caption":"UN-Generalsekretär António Guterres","creditText":"Fabrice Coffrini/AFP/Getty Images","uploadDate":"2026-02-24T05:48:25.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_599/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoYaC8kM2Qcr2AzvKPrL/moYcoFsS2f6aF1V12X5n.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"EU-Spitzen und europäische Außenminister kritisieren Blockade durch Ungarn","articleBody":"EU-Spitzen und europäische Außenminister kritisieren Blockade durch UngarnWegen der ungarischen Vetos gegen Ukrainehilfen und Russlandsanktionen haben EU-Vertreter Ungarn mit deutlichen Worten kritisiert. Das Veto gegen die Finanzhilfen sei ein Rückschlag, sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. EU-Ratspräsident António Costa forderte Ungarn auf, die Blockade der neuen EU-Finanzhilfen für die Ukraine unverzüglich aufzuheben. Mitgliedstaaten dürfe nicht gestattet werden, "die Glaubwürdigkeit der vom Europäischen Rat kollektiv getroffenen Entscheidungen zu untergraben".Der deutsche Außenminister Johann Wadephul warf dem Land vor, "seinen eigenen Kampf für die Freiheit, für die europäische Souveränität" zu verraten. Auch aus Estland und Polen kamen kritische Stimmen.Den ganzen Artikel lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-23T19:45:20.000Z","dateModified":"2026-02-23T23:27:45.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Susanne Ködel"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/eu-aussenministertreffen-ungarn-sanktionen-russland-ukraine-blockade","headline":"Ungarn blockiert Sanktionspaket gegen Russland und Ukraine-Hilfen","description":"Das Veto Ungarns gegen neue Russlandsanktionen sorgt in der EU für heftige Kritik. Kaja Kallas spricht von einem Rückschlag, Johann Wadephul sogar von Verrat.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"WHO zählt deutlich mehr Angriffe auf ukrainisches Gesundheitswesen","articleBody":"WHO zählt deutlich mehr Angriffe auf ukrainisches GesundheitswesenDie Zahl der Angriffe auf das ukrainische Gesundheitswesen ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation 2025 im Vergleich zum Vorjahr um fast 20 Prozent gestiegen. Demnach war 2025 das Jahr mit den meisten russischen Attacken auf die Gesundheitsversorgung der Ukraine seit Kriegsbeginn. Allein zwischen Oktober und Dezember 2025 gab es der Organisation zufolge 184 Angriffe auf medizinische Einrichtungen, wobei zwölf Menschen getötet und 110 verletzt worden seien. Zugleich verdreifachte sich im vergangenen Jahr die Zahl der Angriffe auf Medikamentenlager in der Ukraine.Vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskrieges sei der Bedarf an Gesundheitsversorgung in der Ukraine hoch, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. "Doch viele Menschen können die benötigte Behandlung nicht bekommen, unter anderem weil Krankenhäuser und Kliniken regelmäßig angegriffen werden." ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-23T18:42:17.000Z","dateModified":"2026-02-23T18:45:13.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Kohler"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukrainischer Geheimdienst meldet Angriff auf russische Öl-Pumpstation","articleBody":"Ukrainischer Geheimdienst meldet Angriff auf russische Öl-PumpstationUkrainische Drohnen haben eine Öl-Pumpstation in der russischen Region Tatarstan getroffen. Das geht aus Angaben des ukrainischen Geheimdienstes SBU hervor. Die Anlage sei wichtig für die Druschba-Pipeline, die Öl nach Osteuropa liefere, sagte ein SBU-Vertreter. Bei dem Angriff sei ein Feuer ausgebrochen. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-23T16:49:09.000Z","dateModified":"2026-02-23T17:05:10.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Hannah Prasuhn"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Slowakei stoppt Notstromlieferungen an Ukraine ","articleBody":"Slowakei stoppt Notstromlieferungen an Ukraine Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat, wie zuvor angedroht, einen Stopp der Notstromlieferungen an die Ukraine angeordnet. Zur Begründung verwies er darauf, dass weiterhin kein russisches Erdöl über die Pipeline Druschba durch die Ukraine in die Slowakei fließe. Auf Facebook teilte Fico mit, dass er zuvor noch um ein Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gebeten habe. Dieser sei dazu nicht vor Mittwoch bereit gewesen, weshalb sich die Slowakei "gezwungen sehe, sofort zur ersten reziproken Maßnahme zu schreiten“. Sie werde "sofort zurückgenommen, sobald der Öltransit in die Slowakei wieder erneuert wird“.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-23T16:43:35.000Z","dateModified":"2026-02-23T17:04:16.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Hannah Prasuhn"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"EU-Spitzenvertreter reisen zu viertem Jahrestag in die Ukraine","articleBody":"EU-Spitzenvertreter reisen zu viertem Jahrestag in die UkraineZum vierten Jahrestag der russischen Vollinvasion werden morgen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa in Kyjiw erwartet. Die beiden EU-Vertreter wollen mit mehreren europäischen Staats- und Regierungschefs an einer Gedenkzeremonie teilnehmen und ihre Solidarität mit der Ukraine bekunden. Zudem ist geplant, dass sie sich vor Ort ein Bild von den Zerstörungen an ukrainischer Energieinfrastruktur durch russische Raketenangriffe machen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-23T16:32:48.000Z","dateModified":"2026-02-23T16:48:19.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Isabelle Daniel"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"EU erzielt keine Einigung zum neuen Sanktionspaket gegen Russland","articleBody":"EU erzielt keine Einigung zum neuen Sanktionspaket gegen RusslandVor dem vierten Jahrestag des Kriegsbeginns haben sich die 27 EU-Länder nicht auf neue Sanktionen gegen Russland einigen können. "Leider haben wir keine Einigung erzielt zum 20. Sanktionspaket“, sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas nach einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel. Das sei ein Rückschlag und eine Botschaft, "die wir heute nicht senden wollten", sagte sie. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán, der immer wieder EU-Sanktionen gegen Russland blockiert, hatte schon gestern sein Veto gegen die neuen Sanktionen angekündigt.Die Arbeit zum Sanktionspaket, das die EU-Kommission Anfang Februar vorgeschlagen hatte, geht laut Kallas weiter. Das Paket sieht unter anderem ein "umfassendes Verbot maritimer Dienstleistungen“ für Tanker mit russischem Rohöl an Bord vor. Zu diesen Dienstleistungen zählen auch Versicherungen, Finanzierung, Zertifizierungen und Hafendienste sowie die Bereitstellung von Schiffen für den Transport von russischem Öl.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-23T16:12:36.000Z","dateModified":"2026-02-23T16:48:26.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Hannah Prasuhn"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoYYRcia5eFA4vfMVZDa/moYYeUtb5eFA4vfMMWKq.jpeg","caption":"Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas","creditText":"Viginia Mayo/AP/dpa","uploadDate":"2026-02-23T16:46:18.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoYYRcia5eFA4vfMVZDa/moYYeUtb5eFA4vfMMWKq.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukraine braucht 588 Milliarden Dollar für Wiederaufbau","articleBody":"Ukraine braucht 588 Milliarden Dollar für WiederaufbauDer Wiederaufbau der Ukraine wird nach Einschätzung internationaler Organisationen in den kommenden zehn Jahren etwa 588 Milliarden Dollar kosten. Diese Schätzung stammt von der Weltbank, den Vereinten Nationen und der Europäischen Kommission gemeinsam mit der ukrainischen Regierung. Die Schätzungen liegen damit rund zwölf Prozent höher als noch im vergangenen Jahr. Grundlage sind Schäden zwischen dem Beginn des russischen Angriffs am 24. Februar 2022 und Ende 2025. Neuere Angriffe auf die Energieversorgung zu Beginn dieses Jahres sind in der Berechnung noch nicht enthalten.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-23T14:07:28.000Z","dateModified":"2026-02-23T14:25:41.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alena Kammer"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"EU verhängt Sanktionen gegen russische Justizvertreter","articleBody":"EU verhängt Sanktionen gegen russische JustizvertreterDie Europäische Union hat Sanktionen gegen acht Personen aus dem russischen Justiz- und Strafvollzugssystem beschlossen. Ihnen werden schwere Menschenrechtsverletzungen und Angriffe auf den Rechtsstaat vorgeworfen.Nach Angaben des EU-Rates richten sich die Sanktionen unter anderem gegen Richter, die politisch motivierte Urteile gegen Aktivisten gefällt haben sollen, sowie gegen Leiter von Gefängnissen. In diesen Haftanstalten sollen politische Gefangene unter unmenschlichen und erniedrigenden Bedingungen festgehalten werden.Die Betroffenen dürfen künftig nicht mehr in EU-Länder einreisen. Außerdem werden ihre Vermögenswerte in der EU eingefroren. Es ist zudem verboten, ihnen Geld oder andere finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-23T13:54:24.000Z","dateModified":"2026-02-23T13:58:24.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alena Kammer"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukraine erneuert Forderung nach Reparationszahlungen","articleBody":"Ukraine erneuert Forderung nach ReparationszahlungenDie Ukraine beharrt laut dem Leiter des Präsidialamts in Kyjiw auf der Forderung nach Reparationen für die Kriegsschäden und Entschädigungen für Opfer russischer Angriffe. "Jede juristische Lösung ohne finanzielle Dimension schafft kein Vertrauen. Und ohne Vertrauen wird es keine Stabilität geben", sagte Kyrylo Budanow auf einer Konferenz in der ukrainischen Hauptstadt. Er forderte, konkrete finanzielle Mechanismen für Entschädigungszahlungen auszuarbeiten.Die Ukraine bewertet den vom Krieg verursachten materiellen Schaden mit umgerechnet mehr als 400 Milliarden Euro. Reparationen seien nicht nur für die Ukraine wichtig, sondern wären auch ein Signal dafür, dass sich Aggression nicht auszahle. "Ein Frieden ohne Folgen für den Aggressor stellt eine Einladung zur Wiederholung der Tat in unterschiedlichen Ecken der Welt dar", sagte Budanow. Weiche Russland Reparationen aus, wäre dies ein Beispiel für alle autoritären Regierungen weltweit.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-23T12:52:03.000Z","dateModified":"2026-02-23T13:57:46.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Merz hält weiteren Druck auf Russland für notwendig","articleBody":"Merz hält weiteren Druck auf Russland für notwendigBundeskanzler Friedrich Merz sieht erst dann eine Chance auf ein Kriegsende, wenn Russland nicht mehr mit Vorteilen von dessen Fortsetzung rechnen kann. "Dieser Krieg wird nur enden, wenn Russland keinen Sinn mehr darin sieht, ihn fortzusetzen", sagte Merz auf dem Ukraineforum Café Kyiv, das in Berlin von der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung ausgerichtet wird. Das sei etwa dann der Fall, "wenn Russland mit keinen territorialen Geländegewinnen mehr rechnen kann, wenn Russlands Kosten für diesen Wahnsinn einfach zu hoch geworden sind". Weiter sagte Merz: ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-23T12:17:39.000Z","dateModified":"2026-02-23T12:41:52.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_791/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoYWBv9AcDZHtkAVPaQE/moYXJcJfcDZHtkAVPaQN.jpeg","caption":"Friedrich Merz beim Forum Café Kyiv","creditText":"Markus Lenhardt/dpa","uploadDate":"2026-02-23T12:31:21.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_371/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoYWBv9AcDZHtkAVPaQE/moYXJcJfcDZHtkAVPaQN.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]}],"dateModified":"2026-02-24T07:28:59.000Z","datePublished":"2022-01-21T09:12:20.000Z","coverageStartTime":"2022-01-21T10:00:00.000Z","headline":"Ukraine-Russland-Krise","image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Ukraine-Russland-Krise","startDate":"2022-01-21T10:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"Selenskyj sieht Unabhängigkeit der Ukraine gewahrtZum vierten Jahrestag der russischen Invasion hat der ukrainische Präsident in einer Videoansprache die Leistungen seiner Landsleute bei der Verteidigung des Landes hervorgehoben. "Heute sind es vier Jahre, seit Putin Kyjiw in drei Tagen einnehmen wollte", sagte Wolodymyr Selenskyj in der auf sozialen Medien veröffentlichten Ansprache. "Das sagt sehr viel über unseren Widerstand aus, darüber, wie die Ukrainer in all der Zeit gekämpft haben." Russlands Staatschef sei seinen Kriegszielen auch nach vier Jahren nicht näher gekommen, sagte Selenskyj weiter: "Er hat das ukrainische Volk nicht gebrochen. Er hat ‌diesen Krieg ​nicht gewonnen. Wir haben die Ukraine ⁠bewahrt ​und werden ‌alles tun, um Frieden zu erreichen ‌und um Gerechtigkeit zu ​gewährleisten.""Millionen Ukrainer" hätten am 24. Februar 2022 "eine Wahl getroffen", sagte der Staatschef weiter – weil es "keine andere Ukraine gibt, und das ist unser Zuhause." ","video":[]}"}“>

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Selenskyj sieht Unabhängigkeit der Ukraine gewahrt

Zum vierten Jahrestag der russischen Invasion hat der ukrainische Präsident in einer Videoansprache die Leistungen seiner Landsleute bei der Verteidigung des Landes hervorgehoben. „Heute sind es vier Jahre, seit Putin Kyjiw in drei Tagen einnehmen wollte“, sagte Wolodymyr Selenskyj in der auf sozialen Medien veröffentlichten Ansprache. „Das sagt sehr viel über unseren Widerstand aus, darüber, wie die Ukrainer in all der Zeit gekämpft haben.“

Russlands Staatschef sei seinen Kriegszielen auch nach vier Jahren nicht näher gekommen, sagte Selenskyj weiter: „Er hat das ukrainische Volk nicht gebrochen. Er hat ‌diesen Krieg ​nicht gewonnen. Wir haben die Ukraine ⁠bewahrt ​und werden ‌alles tun, um Frieden zu erreichen ‌und um Gerechtigkeit zu ​gewährleisten.“

„Millionen Ukrainer“ hätten am 24. Februar 2022 „eine Wahl getroffen“, sagte der Staatschef weiter – weil es „keine andere Ukraine gibt, und das ist unser Zuhause.“ 

„Unsere Menschen haben nicht die weiße Flagge gehisst, sondern die blau-gelbe verteidigt.“

Wolodymyr Selenskyj

Der Präsident hielt die Ansprache im Regierungsbunker in der Hauptstadt. „Wir haben bisher noch nie dieses (Gebäude) gezeigt“, sagte er in dem Video, in dem er durch die leeren Gänge des Komplexes läuft. Dort sei ein Großteil der Regierungsarbeit in den ersten Kriegstagen geleistet worden.

Selenskyj erinnerte dabei an den Abwehrkampf der Truppen in der ersten Kriegsphase, sowie an  Überzeugungsarbeit, die das Land habe international leisten müssen, um militärische, finanzielle und humanitäre Unterstützung zu erhalten: „Die Ukraine hat die Unterstützung aufgebaut, die uns ermöglicht hat, durchzuhalten: Als wir den ersten Tag des Krieges durchgestanden haben. Den längsten Tag unseres Lebens. Und dann noch einen. Und noch einen.“

Selenskyj verwies auch auf die erfolgreiche Verteidigung der Hauptstadt, die mit dem russischen Abzug aus dem Umland Kyjiws Ende März 2022 endete: 

„Wir haben den Frühling gesehen. Wir haben ihn damals gewonnen – als es schien, dass dieser Februar niemals enden wird.“

Wolodymyr Selenskyj

Mit Blick auf die aktuellen russischen Angriffe auf das ukrainische Energienetz sagte Selenskyj weiter: „Bis zum Frühling ist es nur noch eine Woche. Wir gehen gerade durch den härtesten Winter der Geschichte.“ Es sei „der Verdienst von jedem von euch“, dass das Land auch das durchstehen werde.

Der vierte Jahrestag der russischen Invasion fällt in eine Phase, in der Unklarheit über die Aussichten für ein Kriegsende herrscht: Mehrere Verhandlungsrunden zwischen Vertretern Russlands, der Ukraine und der USA haben zuvor zu keinen öffentlich bekannten Ergebnissen geführt.

Während die Ukraine auf Druck der US-Regierung von vielen ihrer ursprünglichen Forderungen Abstand nahm, hält Russlands Staatschef Wladimir Putin weiterhin an seinen Bedingungen für ein Ende der Kämpfe fest, darunter ein Abzug der Ukraine aus der Region Donezk und der Ausschluss einer künftigen Stationierung westlicher Friedenstruppen in dem Land. Mehrere hochrangige russische Regierungsvertreter haben zudem zuletzt Forderungen nach einem Austausch der Regierung in Kyjiw erneuert. 

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Von der Leyen trifft zum vierten Jahrestag in der Ukraine ein

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist zum vierten Jahrestag des Beginns des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine in Kyjiw eingetroffen. Sie sei in der ukrainischen Hauptstadt, um „unseren anhaltenden Einsatz für den gerechten Kampf der Ukraine zu unterstreichen“, schrieb von der Leyen im Onlinedienst X. Sie wolle „dem ukrainischen Volk wie dem Aggressor“ eine „deutliche Botschaft“ senden: „Wir werden nicht nachgeben, bis der Frieden wiederhergestellt ist. Frieden zu den Bedingungen der Ukraine.“
 
Es ist von der Leyens zehnter Besuch in Kyjiw seit Kriegsbeginn. Die seit 2019 amtierende Kommissionschefin reist gemeinsam mit EU-Ratspräsident António Costa. Wie die EU-Kommission mitteilte, werden die EU-Spitzenvertreter an der zentralen Gedenkzeremonie in der ukrainischen Hauptstadt teilnehmen und auch den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen. Darüber hinaus ist ein Besuch einer Energieanlage geplant, die von russischen Angriffen beschädigt wurde.
Der ukrainische Andrij Sybiha und die EU-Botschafterin in der Ukraine, Katarina Mathernova, begrüßen Ursula von der Leyen in Kyjiw
Der ukrainische Andrij Sybiha und die EU-Botschafterin in der Ukraine, Katarina Mathernova, begrüßen Ursula von der Leyen in Kyjiw. Andreas Stein/dpa

Ulrike Tschirner
Ulrike Tschirner

Ungarn bleibt bei Veto

Der EU ist es nicht gelungen, zum vierten Jahrestag der russischen Invasion den Weg für neue Sanktionen gegen Russland und milliardenschwere Finanzhilfen für die Ukraine freizumachen. Wie die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf EU-Diplomaten berichtet, blockiert insbesondere Ungarn weiter die notwendigen Beschlüsse dafür. Alle Versuche, Ministerpräsident Viktor Orbán zum Einlenken zu bewegen, seien bislang erfolglos geblieben.

Vermutlich wird nun lediglich ein 100 Millionen Euro schweres Nothilfepaket für die Energiesicherheit der Ukraine angekündigt werden können. Dies ist auch ohne Einwilligung Ungarns möglich. Bislang hat die EU nach jüngsten Angaben rund 11.000 Stromerzeugungsaggregate und 7.000 Transformatoren in die Ukraine geliefert, um die Folgen der zerstörerischen russischen Luftangriffe abzufedern.

Ulrike Tschirner
Ulrike Tschirner

Gedenken am vierten Jahrestag mit EU-Spitzen

An der offiziellen Gedenkfeier zum vierten Jahrestag des Ukrainekriegs werden auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa in Kyjiw erwartet. Das gab die EU-Kommission bekannt. Während des Besuchs sind außerdem ein Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sowie ein Treffen der sogenannten Koalition der Willigen geplant. Die 35 Länder, die ihr angehören, wollen damit ihren Einsatz für einen dauerhaften Frieden in der Ukraine bekräftigen.

Selenskyj soll den Angaben zufolge am Vormittag für eine Rede vor dem Europäischen Parlament zugeschaltet werden. Das EU-Parlament trifft sich zu einer Sondersitzung.

Ulrike Tschirner
Ulrike Tschirner

UN-Generalsekretär fordert sofortigen Waffenstillstand

Der russische Angriffskrieg geht heute in sein fünftes Jahr. UN-Generalsekretär António Guterres hat deshalb zu einem sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand aufgerufen. „Dieser verheerende Krieg ist ein Schandfleck für unser kollektives Bewusstsein und stellt weiterhin eine Bedrohung für den regionalen und internationalen Frieden und die Sicherheit dar“, hieß es in einer Mitteilung des UN-Generalsekretärs.

Guterres verwies auf die zivilen Opfer des Kriegs. „Das Jahr 2025 verzeichnete die bislang höchste Zahl getöteter Zivilisten in der Ukraine. Das ist schlicht inakzeptabel.“ Das russische Militär hat in den vergangenen Monaten verstärkt zivile Ziele in der Ukraine angegriffen.

UN-Generalsekretär António Guterres
UN-Generalsekretär António Guterres. Fabrice Coffrini/AFP/Getty Images

Susanne Ködel
Susanne Ködel

EU-Spitzen und europäische Außenminister kritisieren Blockade durch Ungarn

Wegen der ungarischen Vetos gegen Ukrainehilfen und Russlandsanktionen haben EU-Vertreter Ungarn mit deutlichen Worten kritisiert. Das Veto gegen die Finanzhilfen sei ein Rückschlag, sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. EU-Ratspräsident António Costa forderte Ungarn auf, die Blockade der neuen EU-Finanzhilfen für die Ukraine unverzüglich aufzuheben. Mitgliedstaaten dürfe nicht gestattet werden, „die Glaubwürdigkeit der vom Europäischen Rat kollektiv getroffenen Entscheidungen zu untergraben“.

Der deutsche Außenminister Johann Wadephul warf dem Land vor, „seinen eigenen Kampf für die Freiheit, für die europäische Souveränität“ zu verraten. Auch aus Estland und Polen kamen kritische Stimmen.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier:

Sarah Kohler
Sarah Kohler

WHO zählt deutlich mehr Angriffe auf ukrainisches Gesundheitswesen

Die Zahl der Angriffe auf das ukrainische Gesundheitswesen ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation 2025 im Vergleich zum Vorjahr um fast 20 Prozent gestiegen. Demnach war 2025 das Jahr mit den meisten russischen Attacken auf die Gesundheitsversorgung der Ukraine seit Kriegsbeginn. Allein zwischen Oktober und Dezember 2025 gab es der Organisation zufolge 184 Angriffe auf medizinische Einrichtungen, wobei zwölf Menschen getötet und 110 verletzt worden seien. Zugleich verdreifachte sich im vergangenen Jahr die Zahl der Angriffe auf Medikamentenlager in der Ukraine.

Vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskrieges sei der Bedarf an Gesundheitsversorgung in der Ukraine hoch, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. „Doch viele Menschen können die benötigte Behandlung nicht bekommen, unter anderem weil Krankenhäuser und Kliniken regelmäßig angegriffen werden.“ 

Hannah Prasuhn
Hannah Prasuhn

Ukrainischer Geheimdienst meldet Angriff auf russische Öl-Pumpstation

Ukrainische Drohnen haben eine Öl-Pumpstation in der russischen Region Tatarstan getroffen. Das geht aus Angaben des ukrainischen Geheimdienstes SBU hervor. Die Anlage sei wichtig für die Druschba-Pipeline, die Öl nach Osteuropa liefere, sagte ein SBU-Vertreter. Bei dem Angriff sei ein Feuer ausgebrochen. 

Hannah Prasuhn
Hannah Prasuhn

Slowakei stoppt Notstromlieferungen an Ukraine 

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat, wie zuvor angedroht, einen Stopp der Notstromlieferungen an die Ukraine angeordnet. Zur Begründung verwies er darauf, dass weiterhin kein russisches Erdöl über die Pipeline Druschba durch die Ukraine in die Slowakei fließe.

Auf Facebook teilte Fico mit, dass er zuvor noch um ein Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gebeten habe. Dieser sei dazu nicht vor Mittwoch bereit gewesen, weshalb sich die Slowakei „gezwungen sehe, sofort zur ersten reziproken Maßnahme zu schreiten“. Sie werde „sofort zurückgenommen, sobald der Öltransit in die Slowakei wieder erneuert wird“.

Isabelle Daniel
Isabelle Daniel

EU-Spitzenvertreter reisen zu viertem Jahrestag in die Ukraine

Zum vierten Jahrestag der russischen Vollinvasion werden morgen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa in Kyjiw erwartet. Die beiden EU-Vertreter wollen mit mehreren europäischen Staats- und Regierungschefs an einer Gedenkzeremonie teilnehmen und ihre Solidarität mit der Ukraine bekunden. Zudem ist geplant, dass sie sich vor Ort ein Bild von den Zerstörungen an ukrainischer Energieinfrastruktur durch russische Raketenangriffe machen.

Hannah Prasuhn
Hannah Prasuhn

EU erzielt keine Einigung zum neuen Sanktionspaket gegen Russland

Vor dem vierten Jahrestag des Kriegsbeginns haben sich die 27 EU-Länder nicht auf neue Sanktionen gegen Russland einigen können. „Leider haben wir keine Einigung erzielt zum 20. Sanktionspaket“, sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas nach einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel. Das sei ein Rückschlag und eine Botschaft, „die wir heute nicht senden wollten“, sagte sie. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán, der immer wieder EU-Sanktionen gegen Russland blockiert, hatte schon gestern sein Veto gegen die neuen Sanktionen angekündigt.

Die Arbeit zum Sanktionspaket, das die EU-Kommission Anfang Februar vorgeschlagen hatte, geht laut Kallas weiter. Das Paket sieht unter anderem ein „umfassendes Verbot maritimer Dienstleistungen“ für Tanker mit russischem Rohöl an Bord vor. Zu diesen Dienstleistungen zählen auch Versicherungen, Finanzierung, Zertifizierungen und Hafendienste sowie die Bereitstellung von Schiffen für den Transport von russischem Öl.

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. Viginia Mayo/AP/dpa

Alena Kammer
Alena Kammer

Ukraine braucht 588 Milliarden Dollar für Wiederaufbau

Der Wiederaufbau der Ukraine wird nach Einschätzung internationaler Organisationen in den kommenden zehn Jahren etwa 588 Milliarden Dollar kosten. Diese Schätzung stammt von der Weltbank, den Vereinten Nationen und der Europäischen Kommission gemeinsam mit der ukrainischen Regierung.

Die Schätzungen liegen damit rund zwölf Prozent höher als noch im vergangenen Jahr. Grundlage sind Schäden zwischen dem Beginn des russischen Angriffs am 24. Februar 2022 und Ende 2025. Neuere Angriffe auf die Energieversorgung zu Beginn dieses Jahres sind in der Berechnung noch nicht enthalten.

Oleksandr Gimanov/AFP/Getty Images
Besonders stark betroffen ist der Wohnungssektor: Schäden an Häusern und Wohnungen werden auf rund 61 Milliarden Dollar geschätzt. Insgesamt belaufen sich die direkten Kriegsschäden inzwischen auf etwa 195 Milliarden Dollar. Auch Straßen, Brücken und die Energieversorgung wurden schwer beschädigt. Der Krieg hat auch die Wirtschaft schwer getroffen. Die Wirtschaftsleistung ist deutlich niedriger als vor dem Angriff, und Millionen Menschen mussten ihre Heimat verlassen.

Alena Kammer
Alena Kammer

EU verhängt Sanktionen gegen russische Justizvertreter

Die Europäische Union hat Sanktionen gegen acht Personen aus dem russischen Justiz- und Strafvollzugssystem beschlossen. Ihnen werden schwere Menschenrechtsverletzungen und Angriffe auf den Rechtsstaat vorgeworfen.

Nach Angaben des EU-Rates richten sich die Sanktionen unter anderem gegen Richter, die politisch motivierte Urteile gegen Aktivisten gefällt haben sollen, sowie gegen Leiter von Gefängnissen. In diesen Haftanstalten sollen politische Gefangene unter unmenschlichen und erniedrigenden Bedingungen festgehalten werden.

Die Betroffenen dürfen künftig nicht mehr in EU-Länder einreisen. Außerdem werden ihre Vermögenswerte in der EU eingefroren. Es ist zudem verboten, ihnen Geld oder andere finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen.

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Ukraine erneuert Forderung nach Reparationszahlungen

Die Ukraine beharrt laut dem Leiter des Präsidialamts in Kyjiw auf der Forderung nach Reparationen für die Kriegsschäden und Entschädigungen für Opfer russischer Angriffe. „Jede juristische Lösung ohne finanzielle Dimension schafft kein Vertrauen. Und ohne Vertrauen wird es keine Stabilität geben“, sagte Kyrylo Budanow auf einer Konferenz in der ukrainischen Hauptstadt. Er forderte, konkrete finanzielle Mechanismen für Entschädigungszahlungen auszuarbeiten.

Die Ukraine bewertet den vom Krieg verursachten materiellen Schaden mit umgerechnet mehr als 400 Milliarden Euro. Reparationen seien nicht nur für die Ukraine wichtig, sondern wären auch ein Signal dafür, dass sich Aggression nicht auszahle. „Ein Frieden ohne Folgen für den Aggressor stellt eine Einladung zur Wiederholung der Tat in unterschiedlichen Ecken der Welt dar“, sagte Budanow. Weiche Russland Reparationen aus, wäre dies ein Beispiel für alle autoritären Regierungen weltweit.

„Überfalle, töte, zerstöre, und es wird dir nichts passieren.“

Präsidialamtschef Kyrylo Budanow

In seiner Rede äußerte sich Budanow zudem zum Verlauf der US-russisch-ukrainischen Gespräche über ein Kriegsende, bei denen er zu den wichtigsten Verhandlern seines Landes gehört. „Es ist kein Geheimnis, dass die Verhandlungen nicht einfach verlaufen“, sagte Budanow. Man komme dem Moment näher, „an dem alle Seiten eine endgültige Entscheidung treffen müssen – diesen Krieg fortzusetzen oder zum Frieden überzugehen“. 

Die USA, Russland und die Ukraine haben seit Ende Januar drei jeweils zweitägige Verhandlungsrunden abgehalten, die bisher jedoch keine öffentlich bekannten Ergebnisse produziert haben. Nach Angaben der Ukraine und der USA soll es „in naher Zukunft“ zu einer weiteren Gesprächsrunde kommen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gab an, er erwarte neue Gespräche noch in diesem Monat.

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Merz hält weiteren Druck auf Russland für notwendig

Bundeskanzler Friedrich Merz sieht erst dann eine Chance auf ein Kriegsende, wenn Russland nicht mehr mit Vorteilen von dessen Fortsetzung rechnen kann. „Dieser Krieg wird nur enden, wenn Russland keinen Sinn mehr darin sieht, ihn fortzusetzen“, sagte Merz auf dem Ukraineforum Café Kyiv, das in Berlin von der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung ausgerichtet wird.

Das sei etwa dann der Fall, „wenn Russland mit keinen territorialen Geländegewinnen mehr rechnen kann, wenn Russlands Kosten für diesen Wahnsinn einfach zu hoch geworden sind“. Weiter sagte Merz: 

„Darum müssen wir den Druck auf Russland aufrechterhalten. Wir müssen ihn sogar erhöhen.“

Bundeskanzler Friedrich Merz

Friedrich Merz beim Forum Café Kyiv
Friedrich Merz beim Forum Café Kyiv. Markus Lenhardt/dpa
Der Kanzler führte nicht weiter aus, welche konkreten Schritte er diesbezüglich unternehmen wolle. Darüber hinaus verurteilte er die russische Kriegsführung: „Dieses Land befindet sich zurzeit unter dieser Führung auf dem Tiefpunkt der tiefsten Barbarei. Und es sollte niemand einen Zweifel daran haben, mit welchem Regime und mit welcher Barbarei wir es in diesen Jahren aus Russland heraus zu tun haben.“