Krieg gegen die Ukraine: Neues Sanktionspaket welcher EU scheitert an ungarischer Blockade



während seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz.

Die USA täten alles dafür, dass der Krieg in der Ukraine ende. Rubio kündigte für Dienstag neue Gespräche über einen Waffenstillstand an – möglicherweise mit neuen Verhandlern. Der US-Republikaner könne aber nicht beurteilen, ob der russische Präsident Wladimir Putin den Krieg tatsächlich beenden wolle.

Mehr über Rubios Rede lesen Sie hier:

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Russland erleidet laut Nato-Chef Rutte "wahnsinnige Verluste"

Russland muss nach Angaben von Nato-Generalsekretär Mark Rutte im Krieg gegen die Ukraine derzeit "wahnsinnige Verluste" hinnehmen. In den vergangenen zwei Monaten habe die russische Armee rund 65.000 Soldaten verloren, sagte Rutte auf der Münchner Sicherheitskonferenz.

Zugleich betonte er die Stärke der westlichen Allianz. "Wir werden jeden Kampf gegen Russland gewinnen, wenn sie uns ⁠jetzt angreifen", sagte er. Man müsse sicherstellen, dass dies auch ​in zwei, vier oder sechs Jahren noch der Fall sei.

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Selenskyj dringt auf schnellere Waffenlieferungen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich auf der Sicherheitskonferenz in München für schnelle Verteidigungshilfen der Verbündeten ausgesprochen. Russland habe seine Angriffswaffen während des Kriegs stark weiterentwickelt. Um mithalten zu können, brauche die Ukraine schnell weitere Unterstützung bei der Verteidigung, teilte Selenskyj mit.

Angesichts der Verhandlungen warf er Russland vor, keine Zugeständnisse zu machen und Entscheidungen hinauszögern zu wollen. Zudem sprach er über Druck seitens der US-Regierung.

Lesen Sie mehr dazu in dieser Meldung:

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Vereinte Nationen befürchten Hunderttausende weitere Flüchtlinge

Die russischen Attacken auf das ukrainische Energiesystem könnten laut Befürchtungen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) neue Fluchtbewegungen auslösen. Schätzungsweise 325.000 Ukrainerinnen und Ukrainer könnten angesichts der Strom- und Heizungsausfälle ihre Heimatregionen verlassen, warnte die UN-Organisation. 

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Bei vielen Zivilisten, die an den Temperaturen von bis zu minus 20 Grad litten, handle es sich um Menschen, die schon einmal ihre Heimatregionen verlassen hatten und inzwischen zurückgekehrt seien, teilte die IOM weiter mit.

Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR sind bislang knapp 5,9 Millionen Menschen aus der Ukraine ins Ausland geflüchtet. Weitere 3,7 Millionen flüchteten demnach innerhalb des Landes. Damit sind knapp ein Viertel der Bevölkerung der Ukraine durch die Angriffe vertrieben worden. 

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Selenskyj warnt vor neuen russischen Angriffen auf Energieversorgung

Kurz vor Beginn einer neuen Gesprächsrunde mit Russland macht der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf die Gefahr neuer russischer Angriffe auf Energieanlagen aufmerksam. "Russland kann der Versuchung nicht widerstehen und möchte in den letzten Tagen der Winterkälte den Ukrainern einen schmerzhaften Schlag zufügen", sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. Die ukrainische Delegation sei bereits am Verhandlungsort Genf in der Schweiz eingetroffen. Morgen und am Mittwoch werden dort von den USA vermittelte Gespräche zwischen den Kriegsgegnern erwartet.

Selenskyj warf Russland erneut vor, im Gegensatz zur Ukraine nicht zu Kompromissen bereit zu sein. "Russland verwirft alles, setzt die Sturmangriffe an der Front und die Luftschläge auf unsere Städte und die Energieversorgung fort." Russland müsse zum Frieden unter anderem mit neuen Sanktionen gezwungen werden. 

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Russische Delegation zu Verhandlungen in Genf eingetroffen

Die russischen Vertreter für das Treffen mit Vertretern der Ukraine sind in der Schweiz eingetroffen. Das Flugzeug mit der Delegation aus Moskau unter Leitung des Regierungsberaters Wladimir Medinski sei gegen 7 Uhr in Genf gelandet, verlautete aus Kreisen. 

Ab dem Nachmittag soll in zweitägigen Gesprächen unter Vermittlung der USA über eine Beendigung der Kämpfe in der Ukraine verhandelt werden. 

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Ukrainischer Außenminister wirft Russland Missachtung der Friedensbemühungen vor

Nach neuen russischen Angriffen hat der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha Russland vorgeworfen, die aktuellen Bemühungen um ein Kriegsende zu untergraben. "Das Ausmaß, in dem Russland Friedensbemühungen missachtet: Ein massiver Raketen- und Drohnenangriff auf die Ukraine kurz vor der nächsten Gesprächsrunde in Genf", schrieb Sybiha in Onlinediensten. 

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Drei Tote bei Drohnenangriff im Osten der Ukraine 

Bei einem russischen Drohnenangriff sind drei Mitarbeiter eines Wärmekraftwerks in der ukrainischen Stadt Slowjansk getötet worden. Das teilte der stellvertretende Energieminister der Ukraine, Artem Nekrasow, in Onlinediensten mit. 

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Ukraine und Russland verhandeln weiter in Genf

In Genf hat der zweite Verhandlungstag zwischen der Ukraine und Russland unter Vermittlung der USA begonnen. Die Gespräche seien wieder aufgenommen worden, meldete die russische staatliche Nachrichtenagentur Ria. Die ukrainische Delegation bestätigte dies.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf den USA vor, unverhältnismäßigen Druck auf ⁠sein Land auszuüben, um den seit vier Jahren andauernden Krieg zu beenden. US-Präsident Donald Trump hatte die Ukraine in den vergangenen Tagen mehrfach öffentlich ‌aufgefordert, ⁠Schritte für einen Erfolg der Verhandlungen zu unternehmen.

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Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine beendet

Nach nur rund zwei Stunden sind die Ukraine-Gespräche in Genf zu Ende gegangen. Das teilten Vertreter beider Seiten mit. Weitere Gespräche sollten bald stattfinden, zitierte die russische staatliche Agentur Tass den russischen Chefunterhändler und Ex-Kulturminister Wladimir Medinski. 

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Selenskyj will noch im Februar weitere Gespräche

Nach den zweitägigen Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den USA in Genf strebt Wolodymyr Selenskyj neue Gespräche noch vor Monatsende an. Das teilte der ukrainische Präsident in seiner Abendansprache mit. Demnach soll auch diese Gesprächsrunde in der Schweiz stattfinden. Die ersten beiden Verhandlungsrunden im trilateralen Format Ende Januar und Anfang Februar waren in Abu Dhabi abgehalten worden.

Es sei "wichtig", dass Vertreter Frankreichs, Deutschlands, Großbritanniens und Italiens an den Gesprächen teilnehmen, sagte Selenskyj weiter. Gestern Abend war bekannt geworden, dass die Sicherheitsberater der Regierungen dieser Länder in Genf präsent waren. Unter ihnen war auch Günter Sautter, der sicherheitspolitische Berater von Bundeskanzler Friedrich Merz. Nach bisher bekannten Informationen sprachen die Vertreter der europäischen Länder mit den Delegationen der USA und der Ukraine, nicht aber mit den Vertretern Russlands.

Die Gespräche in der Schweiz endeten mit wenigen Ergebnissen. Selenskyj bewertete sie als "unzureichend", auch Russlands Delegationsleiter Wladimir Medinski sprach von "schwierigen" Gesprächen. Russland und die USA kündigten ebenfalls an, weitere Verhandlungsrunden anzustreben, äußerten sich aber nicht zum Datum.

Mehr zum US-russisch-ukrainischen Treffen in Genf können Sie hier lesen:

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Rund 1.700 verletzte und kranke Ukrainer in Deutschland behandelt

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat Deutschland rund 1.700 schwer verletzte und schwer kranke Menschen aus der Ukraine medizinisch versorgt. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP mit. Die Maßnahmen erfolgten über das EU-Katastrophenschutzverfahren. Ob es sich dabei jeweils um Soldatinnen und Soldaten oder Zivilisten handelte, teilte das Ministerium nicht mit und verwies auf die Privatsphäre der Betroffenen.

Die Patientinnen und Patienten werden über den sogenannten Kleeblattmechanismus auf Kliniken im gesamten Bundesgebiet verteilt. Die Koordination liegt beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Mitte 2025 hatte das BBK noch von 1.500 behandelten Ukrainerinnen und Ukrainern gesprochen.

Zusätzlich bringen Hilfsorganisationen und zivile Initiativen Menschen aus der Ukraine zur Behandlung nach Deutschland. Zahlen dazu liegen der Bundesregierung nach eigenen Angaben nicht vor.

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Ukraine-Gipfel am Jahrestag des Kriegsbeginns

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer leiten am 24. Februar eine Videokonferenz der "Koalition der Willigen" für die Ukraine. Das Treffen findet am vierten Jahrestag des russischen Einmarsches in die Ukraine statt. Die geplante Videokonferenz biete den 35 in der Koalition vertretenen Ländern die Gelegenheit, "ihr Engagement an der Seite der Ukraine zu bekräftigen", teilte das französische Präsidialamt mit.

Zur sogenannten Koalition der Willigen zählen überwiegend europäische Länder, aber auch Australien, Neuseeland und Japan. Ihr Ziel bleibe es, "Bedingungen für einen stabilen und dauerhaften Frieden zu schaffen, der die Sicherheit der Ukraine und Europas gewährleistet".

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Schwere Explosionen in Kyjiw

Die ukrainische Hauptstadt Kyjiw ist erneut das Ziel von Luftangriffen geworden. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten von heftigen Explosionen. Zuvor hatte die Militärverwaltung der Stadt Luftalarm ausgelöst und vor dem Einsatz feindlicher ballistischer Waffen gewarnt. 

Die örtlichen Behörden erklärten, die Luftabwehr sei gegen Drohnen aktiv, die über der Region Kyjiw entdeckt worden seien. Angaben über Opfer gab es zunächst nicht.

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Neuer Angriff auf Energieanlagen

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Russland hat die Ukraine laut eigenen Angaben mit zahlreichen Kampfdrohnen, ⁠Raketen und Marschflugkörpern angegriffen. Die Attacke in ​der Nacht habe erneut auf die Energieinfrastruktur gezielt, ‌teilten ⁠das ukrainische Militär ​und örtliche Behörden mit.

Von den Angriffen waren demnach Kyjiw, Odessa ​und die Zentralukraine betroffen. In der Hauptstadt wurde nach Angaben von Regionalgouverneur Mykola Kalaschnyk mindestens eine Person verletzt. Schäden habe es in fünf Stadtbezirken gegeben, teilte dieser mit. Der Gouverneur ⁠von Odessa, Oleh ​Kiper, teilte mit, dass durch den Angriff Brände ausgebrochen seien, die inzwischen aber ‌gelöscht werden konnten.

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Ukrainischer Außenminister fordert Sanktionen

Der ukrainische Außenminister Andrij ​Sybiha möchte, dass Russland für seine Angriffe bestraft wird. Er forderte Sanktionen der internationalen Gemeinschaft. Nach Angaben des ukrainischen Militärs hat Russland die Ukraine zuletzt mit 50 Raketen und 297 Drohnen angegriffen

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Die Luftverteidigung habe 33 Raketen und ​274 Drohnen abschießen oder neutralisieren können, teilt die ⁠Luftwaffe mit. Eine Stellungnahme Russlands lag zunächst nicht vor.

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Mindestens ein Toter nach russischen Angriffen in der Ukraine

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Bei neuen russischen Drohnen- und Raketenangriffen sind in der Ukraine nach Angaben von Behörden mindestens ein Mensch getötet und 15 weitere verletzt worden. Unter den Verletzten seien auch vier Kinder, teilte die Verwaltung des Kyjiwer Gebiets mit. "Das Hauptziel des Angriffs war die Energieversorgung, auch normale Wohngebäude wurden beschädigt, und es gab Schäden an der Eisenbahn", sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj. Neben Kyjiw seien auch die Gebiete Dnipropetrowsk, Kirowohrad, Mykolajiw, Odessa, Poltawa und Sumy betroffen.

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"Diesmal waren nicht nur Energieobjekte, sondern auch die Logistik, einschließlich Eisenbahnobjekte, und die Wasserversorgungsinfrastruktur in den Städten Ziele der Russen", sagte Selenskyj.  Allein in dieser Woche habe Russland über 1.300 Kampfdrohnen, mehr als 1.400 Gleitbomben, 96 Raketen und Marschflugkörper eingesetzt. "Deshalb müssen wir unsere Luftverteidigung stärken", sagte er. Die Ukraine brauche mehr Abwehrsysteme, die  ballistische Raketen abschießen könnten.

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Litauen prüft Kauf von ukrainischen Langstreckenwaffen

Litauen prüft angesichts von möglichen Einsatzbeschränkungen westlicher Waffensysteme einen Kauf ukrainischer Langstrecken-Waffentechnologie. "Einige Systeme, die wir bereits besitzen oder anschaffen werden, haben sogenannte ‚Kill Switches‘, die die GPS-Verbindung unterbrechen oder stören können", sagte Litauens Armeechef Raimundas Vaikšnoras. "Manche Systeme schließen möglicherweise Ziele in bestimmten Gegenden aus."

"Eigene Fähigkeiten zu besitzen, die wir selbst kontrollieren, ist eine Priorität – möglicherweise gemeinsam mit der Ukraine oder durch Übernahme ihrer Technologie", sagte der Armeechef weiter. "Die Ukrainer sind gut, sie haben bereits einige Systeme mit großer Reichweite entwickelt." Vaikšnoras bezog sich dabei auf Langstreckendrohnen und Marschflugkörper der Ukraine. "Das wäre ein Abschreckungsinstrument", sagte Vaikšnoras. 

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Selenskyj sieht Russland hinter Anschlag in Lwiw

In Lwiw hat es in der Nacht Bombenexplosionen gegeben, hinter denen laut Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj Russland stecken soll. Mutmaßliche Täterin ist laut Polizei eine 33-jährige Ukrainerin, die von russischen Geheimdiensten zu der Tat angestiftet worden sein soll.

Mehr zu den Terrorismusvorwürfen lesen Sie hier:

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Russischer Gouverneur meldet ukrainischen Angriff in Belgorod

Ein ⁠ukrainischer ​Raketenangriff soll in der russischen Region ​Belgorod Behörden zufolge die Energieinfrastruktur schwer beschädigt haben. In Wohnhäusern gebe es Unterbrechungen bei der Strom-, ⁠Wasser- ​und Wärmeversorgung, teilte ‌Gouverneur Wjatscheslaw ‌Gladkow auf Telegram mit. Betroffen seien die ​Stadt Belgorod, die 40 Kilometer von der Grenze ‌zur Ukraine ​entfernt liegt, und die umliegende ⁠Region. ​Das genaue ‌Ausmaß der Schäden solle bei ‌Tagesanbruch ermittelt werden. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

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Selenskyj sieht US-Kongress als Schlüssel für Sicherheitsgarantien 

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Bedeutung des US-Kongresses bei den Verhandlungen über Sicherheitsgarantien betont. "Präsidenten kommen und gehen, aber Institutionen bleiben“, sagte er in einem Interview mit dem britischen Sender BBC auf die Frage, ob er US-Präsident Donald Trump trauen könne und Versprechen des US-Präsidenten etwa zu Sicherheitsgarantien verlässlich seien.

Die Ukraine wolle Sicherheitsgarantien für 30 Jahre, sagte Selenskyj. Trumps zweite und damit gemäß der US-Verfassung letzte Amtszeit endet in knapp drei Jahren. "Die politischen Eliten werden künftig andere sein, die Anführer werden andere sein." Der US-Kongress werde daher aus guten Gründen über die Sicherheitsgarantien abstimmen.

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Selenskyj sagte, dass Russlands Präsident Wladimir Putin eine Waffenruhe nur als Vorbereitung für einen erneuten Angriff nutzen würde. Der ukrainische Präsident hielt an dem Ziel fest, die von Russland besetzten Gebiete zurückzuerobern. Derzeit sei dies aber nicht möglich. Die russische Armee sei zu mächtig, zudem fehle es der Ukraine an ausreichend Waffen.

In dem Interview ließ Selenskyj offen, ob er bei etwaigen Neuwahlen nochmals als Präsident kandidieren würde. In jedem Fall brauche es vor einer solchen Abstimmung verlässliche Sicherheitsgarantien, um eine Manipulation der Wahl zu verhindern und die Ukraine dauerhaft vor russischen Annexionszielen zu schützen, sagte Selenskyj.

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Südkorea verlangt Entfernung eines "Sieges"-Banners an russischer Botschaft

Das südkoreanische Außenministerium hat von der russischen Botschaft in Seoul gefordert, ein Banner mit der ⁠Aufschrift "Der Sieg wird unser sein" zu entfernen. Das Transparent sei kurz vor dem vierten Jahrestag der russischen Invasion in ‌der Ukraine ⁠an der Botschaft angebracht worden. Das Außenministerium verlangte zudem ein Ende der militärischen Zusammenarbeit zwischen Russland und Nordkorea. Diese stelle eine ernste Bedrohung für die Sicherheit Südkoreas dar. 

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Kallas geht von Scheitern des 20. Sanktionspakets aus

Die EU-Länder werden sich der Außenbeauftragten Kaja Kallas zufolge wahrscheinlich nicht auf das vorgeschlagene neue Sanktionspaket gegen Russland einigen. "Ich glaube nicht, dass es diesbezüglich heute Fortschritte geben wird", sagte Kallas vor Beginn des Treffens der Außenminister. Die EU-Kommission und die anderen Mitgliedsstaaten versuchten zwar, die Blockade aus Budapest aufzuheben, "aber da wir sehr deutliche Äußerungen aus Ungarn gehört haben, sehe ich leider nicht wirklich, dass sie ihre Haltung heute ändern werden".

Ursprünglich hatte die EU vor, das Sanktionspaket bis morgen zu beschließen, wenn sich die russische Invasion der Ukraine zum vierten Mal jährt. Ungarn hat bereits wegen ukrainischer Angriffe auf die russische Ölpipeline Druschba angekündigt, das Paket zu blockieren. Ungarn und die Slowakei sind wichtige Empfängerländer russischen Öls über die Pipeline.

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Deutschlands Außenminister Johann Wadephul äußerte Unverständnis über das Vorgehen der ungarischen Regierung. "Ich bin über die ungarische Position erstaunt", sagte der CDU-Politiker. Die Bundesregierung werde "mit unseren Argumenten noch einmal (an Ungarn) herantreten", kündigte er an. In Richtung der ungarischen Regierung sagte Wadephul: "Ich glaube nicht, dass es richtig ist, wenn Ungarn seinen eigenen Kampf um die Freiheit, für die europäische Souveränität verrät."

Die russlandfreundliche Regierung des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán hat immer wieder EU-Sanktionen gegen Russland und Hilfen für die Ukraine blockiert. Orbán will auch geplante EU-Finanzhilfen an die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro blockieren. Auf diese hatten sich die EU-Regierungschefs im Dezember verständigt, wobei Ungarn, die Slowakei und Tschechien von den Kosten ausgenommen werden sollen. Dennoch ist aufgrund des Einstimmigkeitsprinzips in der EU deren Zustimmung erforderlich. 

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Mindestens drei Tote nach russischem Angriff in mehreren Regionen

In mehreren Regionen in der Ukraine sind durch einen russischen Angriff mindestens drei Menschen getötet worden. Nach einem Drohnenangriff auf die südostukrainische Regionalhauptstadt Saporischschja starb nach Angaben des Gouverneurs Iwan Fedorow ein 33-jähriger Mann. In Odessa wurden Gouverneur Oleh Kiper zufolge zwei Menschen bei Angriffen auf Einrichtungen der Energieinfrastruktur sowie weitere zivile Ziele getötet. 

In Saporischschja wurde Gouverneur Fedorow zufolge zudem ein 45-jähriger Mann bei dem Angriff auf Industrieanlagen verletzt. Auch Charkiw geriet laut Behördenangaben erneut ins Visier russischer Angriffe. Bürgermeister Ihor Terechow schrieb bei Telegram von Raketenbeschuss. 

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Russland rückt kilometerweit in Richtung Slowjansk vor

Russische Einheiten haben Gelände im Osten von Slowjansk in der Region Donezk eingenommen. Das teilte das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebericht mit. Den Angaben zufolge nahmen russische Truppen das Dorf Sakitne ein und drangen bis zum mehrere Kilometer südlich gelegenen Kalenyky vor.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Kallas blickt wenig optimistisch auf mögliche Einigung bei Waffenruhe

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas geht von keiner baldigen Einigung bei Verhandlungen um eine Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine aus. "Ich bin nicht allzu optimistisch, dass wir in den kommenden Wochen Ergebnisse sehen werden", sagte Kallas. Russland sei "nicht wirklich ernsthaft" an Verhandlungen interessiert und "nicht bereit, über politische Fragen zu sprechen". 

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Merz hält weiteren Druck auf Russland für notwendig

Bundeskanzler Friedrich Merz sieht erst dann eine Chance auf ein Kriegsende, wenn Russland nicht mehr mit Vorteilen von dessen Fortsetzung rechnen kann. "Dieser Krieg wird nur enden, wenn Russland keinen Sinn mehr darin sieht, ihn fortzusetzen", sagte Merz auf dem Ukraineforum Café Kyiv, das in Berlin von der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung ausgerichtet wird.

Das sei etwa dann der Fall, "wenn Russland mit keinen territorialen Geländegewinnen mehr rechnen kann, wenn Russlands Kosten für diesen Wahnsinn einfach zu hoch geworden sind". Weiter sagte Merz: 

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Der Kanzler führte nicht weiter aus, welche konkreten Schritte er diesbezüglich unternehmen wolle. Darüber hinaus verurteilte er die russische Kriegsführung: "Dieses Land befindet sich zurzeit unter dieser Führung auf dem Tiefpunkt der tiefsten Barbarei. Und es sollte niemand einen Zweifel daran haben, mit welchem Regime und mit welcher Barbarei wir es in diesen Jahren aus Russland heraus zu tun haben." 

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Ukraine erneuert Forderung nach Reparationszahlungen

Die Ukraine beharrt laut dem Leiter des Präsidialamts in Kyjiw auf der Forderung nach Reparationen für die Kriegsschäden und Entschädigungen für Opfer russischer Angriffe. "Jede juristische Lösung ohne finanzielle Dimension schafft kein Vertrauen. Und ohne Vertrauen wird es keine Stabilität geben", sagte Kyrylo Budanow auf einer Konferenz in der ukrainischen Hauptstadt. Er forderte, konkrete finanzielle Mechanismen für Entschädigungszahlungen auszuarbeiten.

Die Ukraine bewertet den vom Krieg verursachten materiellen Schaden mit umgerechnet mehr als 400 Milliarden Euro. Reparationen seien nicht nur für die Ukraine wichtig, sondern wären auch ein Signal dafür, dass sich Aggression nicht auszahle. "Ein Frieden ohne Folgen für den Aggressor stellt eine Einladung zur Wiederholung der Tat in unterschiedlichen Ecken der Welt dar", sagte Budanow. Weiche Russland Reparationen aus, wäre dies ein Beispiel für alle autoritären Regierungen weltweit.

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In seiner Rede äußerte sich Budanow zudem zum Verlauf der US-russisch-ukrainischen Gespräche über ein Kriegsende, bei denen er zu den wichtigsten Verhandlern seines Landes gehört. "Es ist kein Geheimnis, dass die Verhandlungen nicht einfach verlaufen", sagte Budanow. Man komme dem Moment näher, "an dem alle Seiten eine endgültige Entscheidung treffen müssen – diesen Krieg fortzusetzen oder zum Frieden überzugehen". 

Die USA, Russland und die Ukraine haben seit Ende Januar drei jeweils zweitägige Verhandlungsrunden abgehalten, die bisher jedoch keine öffentlich bekannten Ergebnisse produziert haben. Nach Angaben der Ukraine und der USA soll es "in naher Zukunft" zu einer weiteren Gesprächsrunde kommen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gab an, er erwarte neue Gespräche noch in diesem Monat.

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EU verhängt Sanktionen gegen russische Justizvertreter

Die Europäische Union hat Sanktionen gegen acht Personen aus dem russischen Justiz- und Strafvollzugssystem beschlossen. Ihnen werden schwere Menschenrechtsverletzungen und Angriffe auf den Rechtsstaat vorgeworfen.

Nach Angaben des EU-Rates richten sich die Sanktionen unter anderem gegen Richter, die politisch motivierte Urteile gegen Aktivisten gefällt haben sollen, sowie gegen Leiter von Gefängnissen. In diesen Haftanstalten sollen politische Gefangene unter unmenschlichen und erniedrigenden Bedingungen festgehalten werden.

Die Betroffenen dürfen künftig nicht mehr in EU-Länder einreisen. Außerdem werden ihre Vermögenswerte in der EU eingefroren. Es ist zudem verboten, ihnen Geld oder andere finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen.

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Ukraine braucht 588 Milliarden Dollar für Wiederaufbau

Der Wiederaufbau der Ukraine wird nach Einschätzung internationaler Organisationen in den kommenden zehn Jahren etwa 588 Milliarden Dollar kosten. Diese Schätzung stammt von der Weltbank, den Vereinten Nationen und der Europäischen Kommission gemeinsam mit der ukrainischen Regierung.

Die Schätzungen liegen damit rund zwölf Prozent höher als noch im vergangenen Jahr. Grundlage sind Schäden zwischen dem Beginn des russischen Angriffs am 24. Februar 2022 und Ende 2025. Neuere Angriffe auf die Energieversorgung zu Beginn dieses Jahres sind in der Berechnung noch nicht enthalten.

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Besonders stark betroffen ist der Wohnungssektor: Schäden an Häusern und Wohnungen werden auf rund 61 Milliarden Dollar geschätzt. Insgesamt belaufen sich die direkten Kriegsschäden inzwischen auf etwa 195 Milliarden Dollar. Auch Straßen, Brücken und die Energieversorgung wurden schwer beschädigt. Der Krieg hat auch die Wirtschaft schwer getroffen. Die Wirtschaftsleistung ist deutlich niedriger als vor dem Angriff, und Millionen Menschen mussten ihre Heimat verlassen.

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EU-Spitzenvertreter reisen zu viertem Jahrestag in die Ukraine

Zum vierten Jahrestag der russischen Vollinvasion werden morgen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa in Kyjiw erwartet. Die beiden EU-Vertreter wollen mit mehreren europäischen Staats- und Regierungschefs an einer Gedenkzeremonie teilnehmen und ihre Solidarität mit der Ukraine bekunden. Zudem ist geplant, dass sie sich vor Ort ein Bild von den Zerstörungen an ukrainischer Energieinfrastruktur durch russische Raketenangriffe machen.

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EU erzielt keine Einigung zum neuen Sanktionspaket gegen Russland

Vor dem vierten Jahrestag des Kriegsbeginns haben sich die 27 EU-Länder nicht auf neue Sanktionen gegen Russland einigen können. "Leider haben wir keine Einigung erzielt zum 20. Sanktionspaket“, sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas nach einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel. Das sei ein Rückschlag und eine Botschaft, "die wir heute nicht senden wollten", sagte sie. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán, der immer wieder EU-Sanktionen gegen Russland blockiert, hatte schon gestern sein Veto gegen die neuen Sanktionen angekündigt.

Die Arbeit zum Sanktionspaket, das die EU-Kommission Anfang Februar vorgeschlagen hatte, geht laut Kallas weiter. Das Paket sieht unter anderem ein "umfassendes Verbot maritimer Dienstleistungen“ für Tanker mit russischem Rohöl an Bord vor. Zu diesen Dienstleistungen zählen auch Versicherungen, Finanzierung, Zertifizierungen und Hafendienste sowie die Bereitstellung von Schiffen für den Transport von russischem Öl.

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Sanktionspakets ausDie EU-Länder werden sich der Außenbeauftragten Kaja Kallas zufolge wahrscheinlich nicht auf das vorgeschlagene neue Sanktionspaket gegen Russland einigen. "Ich glaube nicht, dass es diesbezüglich heute Fortschritte geben wird", sagte Kallas vor Beginn des Treffens der Außenminister. Die EU-Kommission und die anderen Mitgliedsstaaten versuchten zwar, die Blockade aus Budapest aufzuheben, "aber da wir sehr deutliche Äußerungen aus Ungarn gehört haben, sehe ich leider nicht wirklich, dass sie ihre Haltung heute ändern werden".Ursprünglich hatte die EU vor, das Sanktionspaket bis morgen zu beschließen, wenn sich die russische Invasion der Ukraine zum vierten Mal jährt. Ungarn hat bereits wegen ukrainischer Angriffe auf die russische Ölpipeline Druschba angekündigt, das Paket zu blockieren. 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"Präsidenten kommen und gehen, aber Institutionen bleiben“, sagte er in einem Interview mit dem britischen Sender BBC auf die Frage, ob er US-Präsident Donald Trump trauen könne und Versprechen des US-Präsidenten etwa zu Sicherheitsgarantien verlässlich seien. Die Ukraine wolle Sicherheitsgarantien für 30 Jahre, sagte Selenskyj. Trumps zweite und damit gemäß der US-Verfassung letzte Amtszeit endet in knapp drei Jahren. "Die politischen Eliten werden künftig andere sein, die Anführer werden andere sein." 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In Wohnhäusern gebe es Unterbrechungen bei der Strom-, ⁠Wasser- ​und Wärmeversorgung, teilte ‌Gouverneur Wjatscheslaw ‌Gladkow auf Telegram mit. Betroffen seien die ​Stadt Belgorod, die 40 Kilometer von der Grenze ‌zur Ukraine ​entfernt liegt, und die umliegende ⁠Region. ​Das genaue ‌Ausmaß der Schäden solle bei ‌Tagesanbruch ermittelt werden. 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Mutmaßliche Täterin ist laut Polizei eine 33-jährige Ukrainerin, die von russischen Geheimdiensten zu der Tat angestiftet worden sein soll. Mehr zu den Terrorismusvorwürfen lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-22T22:33:22.000Z","dateModified":"2026-02-22T23:11:06.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Annika Benzing"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/ukraine-selenksyj-bombenangriff-terror-russland","headline":"Selenskyj macht Russland für Bombenanschläge in Lwiw verantwortlich","description":"In Lwiw ist durch mehrere Explosionen eine Polizistin getötet worden. Der ukrainische Präsident sieht die Verantwortung für den "grausamen Terroranschlag" bei Russland.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Litauen prüft Kauf von ukrainischen Langstreckenwaffen","articleBody":"Litauen prüft Kauf von ukrainischen LangstreckenwaffenLitauen prüft angesichts von möglichen Einsatzbeschränkungen westlicher Waffensysteme einen Kauf ukrainischer Langstrecken-Waffentechnologie. "Einige Systeme, die wir bereits besitzen oder anschaffen werden, haben sogenannte ‚Kill Switches‘, die die GPS-Verbindung unterbrechen oder stören können", sagte Litauens Armeechef Raimundas Vaikšnoras. "Manche Systeme schließen möglicherweise Ziele in bestimmten Gegenden aus.""Eigene Fähigkeiten zu besitzen, die wir selbst kontrollieren, ist eine Priorität – möglicherweise gemeinsam mit der Ukraine oder durch Übernahme ihrer Technologie", sagte der Armeechef weiter. "Die Ukrainer sind gut, sie haben bereits einige Systeme mit großer Reichweite entwickelt." Vaikšnoras bezog sich dabei auf Langstreckendrohnen und Marschflugkörper der Ukraine. "Das wäre ein Abschreckungsinstrument", sagte Vaikšnoras. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-22T14:40:45.000Z","dateModified":"2026-02-22T14:56:59.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Iven Fenker"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]}],"dateModified":"2026-02-23T16:32:48.000Z","datePublished":"2022-01-21T09:12:20.000Z","coverageStartTime":"2022-01-21T10:00:00.000Z","headline":"Ukraine-Russland-Krise","image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Ukraine-Russland-Krise","startDate":"2022-01-21T10:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"EU-Spitzenvertreter reisen zu viertem Jahrestag in die UkraineZum vierten Jahrestag der russischen Vollinvasion werden morgen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa in Kyjiw erwartet. 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Isabelle Daniel
Isabelle Daniel

EU-Spitzenvertreter reisen zu viertem Jahrestag in die Ukraine

Zum vierten Jahrestag der russischen Vollinvasion werden morgen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa in Kyjiw erwartet. Die beiden EU-Vertreter wollen mit mehreren europäischen Staats- und Regierungschefs an einer Gedenkzeremonie teilnehmen und ihre Solidarität mit der Ukraine bekunden. Zudem ist geplant, dass sie sich vor Ort ein Bild von den Zerstörungen an ukrainischer Energieinfrastruktur durch russische Raketenangriffe machen.

Hannah Prasuhn
Hannah Prasuhn

EU erzielt keine Einigung zum neuen Sanktionspaket gegen Russland

Vor dem vierten Jahrestag des Kriegsbeginns haben sich die 27 EU-Länder nicht auf neue Sanktionen gegen Russland einigen können. „Leider haben wir keine Einigung erzielt zum 20. Sanktionspaket“, sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas nach einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel. Das sei ein Rückschlag und eine Botschaft, „die wir heute nicht senden wollten“, sagte sie. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán, der immer wieder EU-Sanktionen gegen Russland blockiert, hatte schon gestern sein Veto gegen die neuen Sanktionen angekündigt.

Die Arbeit zum Sanktionspaket, das die EU-Kommission Anfang Februar vorgeschlagen hatte, geht laut Kallas weiter. Das Paket sieht unter anderem ein „umfassendes Verbot maritimer Dienstleistungen“ für Tanker mit russischem Rohöl an Bord vor. Zu diesen Dienstleistungen zählen auch Versicherungen, Finanzierung, Zertifizierungen und Hafendienste sowie die Bereitstellung von Schiffen für den Transport von russischem Öl.

Alena Kammer
Alena Kammer

Ukraine braucht 588 Milliarden Dollar für Wiederaufbau

Der Wiederaufbau der Ukraine wird nach Einschätzung internationaler Organisationen in den kommenden zehn Jahren etwa 588 Milliarden Dollar kosten. Diese Schätzung stammt von der Weltbank, den Vereinten Nationen und der Europäischen Kommission gemeinsam mit der ukrainischen Regierung.

Die Schätzungen liegen damit rund zwölf Prozent höher als noch im vergangenen Jahr. Grundlage sind Schäden zwischen dem Beginn des russischen Angriffs am 24. Februar 2022 und Ende 2025. Neuere Angriffe auf die Energieversorgung zu Beginn dieses Jahres sind in der Berechnung noch nicht enthalten.

Oleksandr Gimanov/AFP/Getty Images
Besonders stark betroffen ist der Wohnungssektor: Schäden an Häusern und Wohnungen werden auf rund 61 Milliarden Dollar geschätzt. Insgesamt belaufen sich die direkten Kriegsschäden inzwischen auf etwa 195 Milliarden Dollar. Auch Straßen, Brücken und die Energieversorgung wurden schwer beschädigt. Der Krieg hat auch die Wirtschaft schwer getroffen. Die Wirtschaftsleistung ist deutlich niedriger als vor dem Angriff, und Millionen Menschen mussten ihre Heimat verlassen.

Alena Kammer
Alena Kammer

EU verhängt Sanktionen gegen russische Justizvertreter

Die Europäische Union hat Sanktionen gegen acht Personen aus dem russischen Justiz- und Strafvollzugssystem beschlossen. Ihnen werden schwere Menschenrechtsverletzungen und Angriffe auf den Rechtsstaat vorgeworfen.

Nach Angaben des EU-Rates richten sich die Sanktionen unter anderem gegen Richter, die politisch motivierte Urteile gegen Aktivisten gefällt haben sollen, sowie gegen Leiter von Gefängnissen. In diesen Haftanstalten sollen politische Gefangene unter unmenschlichen und erniedrigenden Bedingungen festgehalten werden.

Die Betroffenen dürfen künftig nicht mehr in EU-Länder einreisen. Außerdem werden ihre Vermögenswerte in der EU eingefroren. Es ist zudem verboten, ihnen Geld oder andere finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen.

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Ukraine erneuert Forderung nach Reparationszahlungen

Die Ukraine beharrt laut dem Leiter des Präsidialamts in Kyjiw auf der Forderung nach Reparationen für die Kriegsschäden und Entschädigungen für Opfer russischer Angriffe. „Jede juristische Lösung ohne finanzielle Dimension schafft kein Vertrauen. Und ohne Vertrauen wird es keine Stabilität geben“, sagte Kyrylo Budanow auf einer Konferenz in der ukrainischen Hauptstadt. Er forderte, konkrete finanzielle Mechanismen für Entschädigungszahlungen auszuarbeiten.

Die Ukraine bewertet den vom Krieg verursachten materiellen Schaden mit umgerechnet mehr als 400 Milliarden Euro. Reparationen seien nicht nur für die Ukraine wichtig, sondern wären auch ein Signal dafür, dass sich Aggression nicht auszahle. „Ein Frieden ohne Folgen für den Aggressor stellt eine Einladung zur Wiederholung der Tat in unterschiedlichen Ecken der Welt dar“, sagte Budanow. Weiche Russland Reparationen aus, wäre dies ein Beispiel für alle autoritären Regierungen weltweit.

„Überfalle, töte, zerstöre, und es wird dir nichts passieren.“

Präsidialamtschef Kyrylo Budanow

In seiner Rede äußerte sich Budanow zudem zum Verlauf der US-russisch-ukrainischen Gespräche über ein Kriegsende, bei denen er zu den wichtigsten Verhandlern seines Landes gehört. „Es ist kein Geheimnis, dass die Verhandlungen nicht einfach verlaufen“, sagte Budanow. Man komme dem Moment näher, „an dem alle Seiten eine endgültige Entscheidung treffen müssen – diesen Krieg fortzusetzen oder zum Frieden überzugehen“. 

Die USA, Russland und die Ukraine haben seit Ende Januar drei jeweils zweitägige Verhandlungsrunden abgehalten, die bisher jedoch keine öffentlich bekannten Ergebnisse produziert haben. Nach Angaben der Ukraine und der USA soll es „in naher Zukunft“ zu einer weiteren Gesprächsrunde kommen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gab an, er erwarte neue Gespräche noch in diesem Monat.

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Merz hält weiteren Druck auf Russland für notwendig

Bundeskanzler Friedrich Merz sieht erst dann eine Chance auf ein Kriegsende, wenn Russland nicht mehr mit Vorteilen von dessen Fortsetzung rechnen kann. „Dieser Krieg wird nur enden, wenn Russland keinen Sinn mehr darin sieht, ihn fortzusetzen“, sagte Merz auf dem Ukraineforum Café Kyiv, das in Berlin von der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung ausgerichtet wird.

Das sei etwa dann der Fall, „wenn Russland mit keinen territorialen Geländegewinnen mehr rechnen kann, wenn Russlands Kosten für diesen Wahnsinn einfach zu hoch geworden sind“. Weiter sagte Merz: 

„Darum müssen wir den Druck auf Russland aufrechterhalten. Wir müssen ihn sogar erhöhen.“

Bundeskanzler Friedrich Merz

Friedrich Merz beim Forum Café Kyiv
Friedrich Merz beim Forum Café Kyiv. Markus Lenhardt/dpa
Der Kanzler führte nicht weiter aus, welche konkreten Schritte er diesbezüglich unternehmen wolle. Darüber hinaus verurteilte er die russische Kriegsführung: „Dieses Land befindet sich zurzeit unter dieser Führung auf dem Tiefpunkt der tiefsten Barbarei. Und es sollte niemand einen Zweifel daran haben, mit welchem Regime und mit welcher Barbarei wir es in diesen Jahren aus Russland heraus zu tun haben.“ 

Alara Yilmaz
Alara Yilmaz

Kallas blickt wenig optimistisch auf mögliche Einigung bei Waffenruhe

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas geht von keiner baldigen Einigung bei Verhandlungen um eine Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine aus. „Ich bin nicht allzu optimistisch, dass wir in den kommenden Wochen Ergebnisse sehen werden“, sagte Kallas. Russland sei „nicht wirklich ernsthaft“ an Verhandlungen interessiert und „nicht bereit, über politische Fragen zu sprechen“. 

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Kallas geht von Scheitern des 20. Sanktionspakets aus

Die EU-Länder werden sich der Außenbeauftragten Kaja Kallas zufolge wahrscheinlich nicht auf das vorgeschlagene neue Sanktionspaket gegen Russland einigen. „Ich glaube nicht, dass es diesbezüglich heute Fortschritte geben wird“, sagte Kallas vor Beginn des Treffens der Außenminister. Die EU-Kommission und die anderen Mitgliedsstaaten versuchten zwar, die Blockade aus Budapest aufzuheben, „aber da wir sehr deutliche Äußerungen aus Ungarn gehört haben, sehe ich leider nicht wirklich, dass sie ihre Haltung heute ändern werden“.Ursprünglich hatte die EU vor, das Sanktionspaket bis morgen zu beschließen, wenn sich die russische Invasion der Ukraine zum vierten Mal jährt. Ungarn hat bereits wegen ukrainischer Angriffe auf die russische Ölpipeline Druschba angekündigt, das Paket zu blockieren. Ungarn und die Slowakei sind wichtige Empfängerländer russischen Öls über die Pipeline.
EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas vor dem Außenministertreffen in Brüssel
EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas vor dem Außenministertreffen in Brüssel. John Thys/AFP/Getty Images
Deutschlands Außenminister Johann Wadephul äußerte Unverständnis über das Vorgehen der ungarischen Regierung. „Ich bin über die ungarische Position erstaunt“, sagte der CDU-Politiker. Die Bundesregierung werde „mit unseren Argumenten noch einmal (an Ungarn) herantreten“, kündigte er an. In Richtung der ungarischen Regierung sagte Wadephul: „Ich glaube nicht, dass es richtig ist, wenn Ungarn seinen eigenen Kampf um die Freiheit, für die europäische Souveränität verrät.“

Die russlandfreundliche Regierung des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán hat immer wieder EU-Sanktionen gegen Russland und Hilfen für die Ukraine blockiert. Orbán will auch geplante EU-Finanzhilfen an die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro blockieren. Auf diese hatten sich die EU-Regierungschefs im Dezember verständigt, wobei Ungarn, die Slowakei und Tschechien von den Kosten ausgenommen werden sollen. Dennoch ist aufgrund des Einstimmigkeitsprinzips in der EU deren Zustimmung erforderlich. 

Timo Stukenberg
Timo Stukenberg

Russland rückt kilometerweit in Richtung Slowjansk vor

Russische Einheiten haben Gelände im Osten von Slowjansk in der Region Donezk eingenommen. Das teilte das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebericht mit. Den Angaben zufolge nahmen russische Truppen das Dorf Sakitne ein und drangen bis zum mehrere Kilometer südlich gelegenen Kalenyky vor.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Alara Yilmaz
Alara Yilmaz

Mindestens drei Tote nach russischem Angriff in mehreren Regionen

In mehreren Regionen in der Ukraine sind durch einen russischen Angriff mindestens drei Menschen getötet worden. Nach einem Drohnenangriff auf die südostukrainische Regionalhauptstadt Saporischschja starb nach Angaben des Gouverneurs Iwan Fedorow ein 33-jähriger Mann. In Odessa wurden Gouverneur Oleh Kiper zufolge zwei Menschen bei Angriffen auf Einrichtungen der Energieinfrastruktur sowie weitere zivile Ziele getötet. 
In Saporischschja wurde Gouverneur Fedorow zufolge zudem ein 45-jähriger Mann bei dem Angriff auf Industrieanlagen verletzt. Auch Charkiw geriet laut Behördenangaben erneut ins Visier russischer Angriffe. Bürgermeister Ihor Terechow schrieb bei Telegram von Raketenbeschuss. 

Eva Casper
Eva Casper

Südkorea verlangt Entfernung eines „Sieges“-Banners an russischer Botschaft

Das südkoreanische Außenministerium hat von der russischen Botschaft in Seoul gefordert, ein Banner mit der ⁠Aufschrift „Der Sieg wird unser sein“ zu entfernen. Das Transparent sei kurz vor dem vierten Jahrestag der russischen Invasion in ‌der Ukraine ⁠an der Botschaft angebracht worden. Das Außenministerium verlangte zudem ein Ende der militärischen Zusammenarbeit zwischen Russland und Nordkorea. Diese stelle eine ernste Bedrohung für die Sicherheit Südkoreas dar. 
Die russische Botschaft hat an ihrer Fassade einen Banner mit dem Schriftzug "Der Sieg wird unser sein" angebracht.
Die russische Botschaft hat an ihrer Fassade einen Banner mit dem Schriftzug „Der Sieg wird unser sein“ angebracht. Fabian Kretschmer/dpa/picture alliance/

Eva Casper
Eva Casper

Selenskyj sieht US-Kongress als Schlüssel für Sicherheitsgarantien 

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Bedeutung des US-Kongresses bei den Verhandlungen über Sicherheitsgarantien betont. „Präsidenten kommen und gehen, aber Institutionen bleiben“, sagte er in einem Interview mit dem britischen Sender BBC auf die Frage, ob er US-Präsident Donald Trump trauen könne und Versprechen des US-Präsidenten etwa zu Sicherheitsgarantien verlässlich seien.

Die Ukraine wolle Sicherheitsgarantien für 30 Jahre, sagte Selenskyj. Trumps zweite und damit gemäß der US-Verfassung letzte Amtszeit endet in knapp drei Jahren. „Die politischen Eliten werden künftig andere sein, die Anführer werden andere sein.“ Der US-Kongress werde daher aus guten Gründen über die Sicherheitsgarantien abstimmen.

Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj
Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj. Genya Savilov / AFP / Getty Images
Selenskyj sagte, dass Russlands Präsident Wladimir Putin eine Waffenruhe nur als Vorbereitung für einen erneuten Angriff nutzen würde. Der ukrainische Präsident hielt an dem Ziel fest, die von Russland besetzten Gebiete zurückzuerobern. Derzeit sei dies aber nicht möglich. Die russische Armee sei zu mächtig, zudem fehle es der Ukraine an ausreichend Waffen.

In dem Interview ließ Selenskyj offen, ob er bei etwaigen Neuwahlen nochmals als Präsident kandidieren würde. In jedem Fall brauche es vor einer solchen Abstimmung verlässliche Sicherheitsgarantien, um eine Manipulation der Wahl zu verhindern und die Ukraine dauerhaft vor russischen Annexionszielen zu schützen, sagte Selenskyj.

Ulrike Tschirner
Ulrike Tschirner

Russischer Gouverneur meldet ukrainischen Angriff in Belgorod

Ein ⁠ukrainischer ​Raketenangriff soll in der russischen Region ​Belgorod Behörden zufolge die Energieinfrastruktur schwer beschädigt haben. In Wohnhäusern gebe es Unterbrechungen bei der Strom-, ⁠Wasser- ​und Wärmeversorgung, teilte ‌Gouverneur Wjatscheslaw ‌Gladkow auf Telegram mit. Betroffen seien die ​Stadt Belgorod, die 40 Kilometer von der Grenze ‌zur Ukraine ​entfernt liegt, und die umliegende ⁠Region. ​Das genaue ‌Ausmaß der Schäden solle bei ‌Tagesanbruch ermittelt werden. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

Annika Benzing
Annika Benzing

Selenskyj sieht Russland hinter Anschlag in Lwiw

In Lwiw hat es in der Nacht Bombenexplosionen gegeben, hinter denen laut Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj Russland stecken soll. Mutmaßliche Täterin ist laut Polizei eine 33-jährige Ukrainerin, die von russischen Geheimdiensten zu der Tat angestiftet worden sein soll.

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Iven Fenker
Iven Fenker

Litauen prüft Kauf von ukrainischen Langstreckenwaffen

Litauen prüft angesichts von möglichen Einsatzbeschränkungen westlicher Waffensysteme einen Kauf ukrainischer Langstrecken-Waffentechnologie. „Einige Systeme, die wir bereits besitzen oder anschaffen werden, haben sogenannte ‚Kill Switches‘, die die GPS-Verbindung unterbrechen oder stören können“, sagte Litauens Armeechef Raimundas Vaikšnoras. „Manche Systeme schließen möglicherweise Ziele in bestimmten Gegenden aus.“
Eigene Fähigkeiten zu besitzen, die wir selbst kontrollieren, ist eine Priorität – möglicherweise gemeinsam mit der Ukraine oder durch Übernahme ihrer Technologie“, sagte der Armeechef weiter. „Die Ukrainer sind gut, sie haben bereits einige Systeme mit großer Reichweite entwickelt.“ Vaikšnoras bezog sich dabei auf Langstreckendrohnen und Marschflugkörper der Ukraine. „Das wäre ein Abschreckungsinstrument“, sagte Vaikšnoras.