Tote für israelischen Angriffen aufwärts Hisbollah-Ziele

Karte mit Libanon, Baalbek und Israel

Stand: 21.02.2026 • 09:01 Uhr

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben mehrere Ziele von Hisbollah und Hamas im Libanon angegriffen. Berichten zufolge wurden zwölf Menschen getötet. Die Spannungen in der Region nehmen wieder zu.

Bei israelischen Angriffen im Libanon sind laut Angaben des Gesundheitsministeriums, auf die sich die Nachrichtenagentur AFP beruft, zwölf Menschen getötet worden. Berichten zufolge wurden zudem mindestens 24 Menschen verletzt. Die israelische Armee teilte mit, die Angriffe hätten sich gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz und die mit ihr verbündete islamistische Hamas gerichtet.

Die libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete insgesamt sechs Luftangriffe auf Gebäude, unter anderem nahe der Stadt Baalbek im Osten des Landes. Unter den Getöteten ist ein hochrangiger Hisbollah-Kommandeur, wie es aus Sicherheitskreisen im Libanon hieß. Zur Identität der anderen Opfer war zunächst nichts bekannt.

Fast täglich israelische Angriffe

Laut Israels Militär nutzt die Miliz die getroffenen Kommandozentralen, um dort Anschläge auch gegen den Staat Israel zu planen. Die Angriffe stellen eine neue Belastungsprobe für die brüchige Waffenruhe dar, auf die sich Israel und die Hisbollah 2024 unter Vermittlung der USA geeinigt hatten. Beide Seiten werfen sich seither immer wieder Verstöße gegen die Vereinbarung vor.

Die Spannungen zwischen Israel und der Hisbollah haben sich zuletzt wieder verschärft. Israel wirft der Hisbollah eine Wiederaufrüstung vor und greift deshalb fast täglich weiter Ziele im Nachbarland an, fast immer im Süden. Dabei gibt es immer wieder Tote.

Zuvor hatte Israels Armee eigenen Angaben zufolge bereits eine mutmaßliche Kommandozentrale der mit der Hisbollah verbündeten Hamas im größten palästinensischen Flüchtlingslager im Süden des Libanons angegriffen. Laut der Terrororganisation kamen dabei zwei ihrer Mitglieder ums Leben, auch die Nachrichtenagentur NNA meldete Opfer.

Source: tagesschau.de