Krieg gegen die Ukraine: Witkoff spricht von „bedeutenden Fortschritten“ zusammen mit den Verhandlungen



Internetdienst Starlink für die russischen Truppen in der Ukraine gesperrt hat, ist es nach Angaben des ukrainischen Militärs zu einem leichten Rückgang der russischen Angriffe an der Front gekommen.

So meldete der ukrainische Generalstab in seinem Morgenbericht 152 einzelne Zusammenstöße am Boden in den vergangenen 24 Stunden. Gestern waren es demnach 133 gewesen. Russische Militärblogger hatten bereits vorgestern Abend von den Starlink-Ausfällen und einem Teilstopp von Angriffen berichtet, auch das ukrainische Verteidigungsministerium sprach von einem Ende der Angriffe an einigen Frontabschnitten.

Die vom Generalstab genannten Zahlen können das jedoch nicht eindeutig belegen. So gab es heute und gestern demnach weniger Angriffe als in der Vorwoche. Zwischen dem 29. Januar und dem 4. Februar meldete der Generalstab im Durchschnitt 205 Angriffe am Tag, also ein Drittel mehr als heute und gestern. Allerdings unterscheiden sich die täglichen Werte stark voneinander, sodass der leichte Rückgang nicht eindeutig auf den Starlink-Ausfall zurückgeführt werden kann.

SpaceX hat nach ukrainischen Angaben alle Starlink-Terminals in der Ukraine, die nicht in einer speziell angefertigten Liste registriert sind, gesperrt. Da das Unternehmen nach eigenen Angaben keine Terminals an Russland verkauft und die russischen Truppen mutmaßlich über Zwischenhändler in den Golfstaaten an die Geräte gelangen, können sie diese nicht registrieren.

Der Ausfall betraf jedoch auch Nutzer auf ukrainischer Seite, die ihre Terminals nicht rechtzeitig registriert haben. Das ukrainische Verteidigungsministerium und SpaceX-Chef Elon Musk riefen gestern dazu auf, das nachzuholen. Registrierte Geräte funktionieren nach offiziellen Angaben sowie Berichten ukrainischer Militärblogger normal.

"}],"created_at":1770381130,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoWHBkmVcDZHtkAVSce5","local_status":0,"media":[],"sort":"000000006985df4a","updated_at":1770383711,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_locale":"en","version":157989},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boWJBPVY5eFA4vfMUs6U","text":"

EU-Kommission präsentiert weitere Sanktionen gegen Russland

Die EU-Kommission hat ein neues Sanktionspaket gegen Russland vorgeschlagen. Es betreffe die Bereiche Energie, Finanzdienstleistungen und Handel, teilte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit.

Demnach umfassen die neuen Sanktionen ein vollständiges Verbot von Dienstleistungen im Seeverkehr für russisches Rohöl. Außerdem ist ein neues Importverbot für Metalle, Chemikalien und kritische Mineralien vorgesehen, die bislang nicht von den Strafmaßnahmen betroffen sind. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Yves Herman/Reuters","link_url":"","media_local_id":"moWJLS3b5eFA4vfMUs6Z","title":"EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen"}],"local_id":"boWJLQh85eFA4vfMUs6Y"}],"created_at":1770388830,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoWJBPVY5eFA4vfMUs6T","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1770390396,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1673,"local_id":"moWJLS3b5eFA4vfMUs6Z","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1770390399,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoWJBPVY5eFA4vfMUs6T/moWJLS3b5eFA4vfMUs6Z.jpeg","user_id":"67d1b59c0676998fa8c5b57a","user_locale":"en","version":157994,"width":2500}],"sort":"000000006985fd5e","updated_at":1770401732,"updated_by":"62c294bfed54feac78560c42","user_id":"67d1b59c0676998fa8c5b57a","user_locale":"en","version":158000},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boWPEVaC2uzB6CvmGfq5","text":"

Stromausfälle in weiten Teilen der Ukraine nach russischem Angriff

Nach Angaben des staatlichen Netzbetreibers der Ukraine hat ein großangelegter russischer Angriff auf die ukrainische Energieinfrastruktur in weiten Teilen des Landes Stromausfälle verursacht. In den meisten Regionen der Ukraine habe wegen der Schäden am Samstagmorgen der Strom abgeschaltet werden müssen, schrieb der Netzbetreiber Ukrenergo. Russland griff währenddessen weiter an.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Daniel Yovkov/Hans Lucas/AFP via Getty Images","link_url":"","media_local_id":"moWPUrJ52uzB6CvmCPrM","title":"Menschen suchen Schutz vor russischen Angriffen."}],"local_id":"boWPUpji2uzB6CvmCPrL"}],"created_at":1770446018,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoWPEVaC2uzB6CvmGfq4","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1770448613,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1333,"local_id":"moWPUrJ52uzB6CvmCPrM","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1770448614,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoWPEVaC2uzB6CvmGfq4/moWPUrJ52uzB6CvmCPrM.jpeg","user_id":"64184adc9dcacba78c5d5e94","user_locale":"en","version":158014,"width":2000}],"sort":"000000006986dcc2","updated_at":1770448614,"user_id":"64184adc9dcacba78c5d5e94","user_locale":"en","version":158014},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boWPwW8T7HCv2y9vH25z","text":"

USA verlangen offenbar Einigung über Kriegsende bis Juni

Die USA haben der Ukraine und Russland nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj eine Frist bis Juni gesetzt, um ein Abkommen über ein Ende des russischen Angriffskriegs zu erzielen. Im Rahmen dieses Zeitplans werde die Regierung von US-Präsident Donald Trump wahrscheinlich Druck auf beide Kriegsparteien ausüben, sagte Selenskyj.

Neue Gespräche zwischen Gesandten der USA, der Ukraine und Russlands seien für die kommende Woche in Miami geplant, teilte Selenskyj mit. Die Ukraine habe ihre Teilnahme zugesagt.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::QuoteContentBlock","author":"Wolodymyr Selenskyj","local_id":"boWQEwrm7HCv2y9vH26A","text":""Sie (die Amerikaner) sagen, dass sie alles bis Juni machen wollen. Und sie werden alles tun, um den Krieg zu beenden. Und sie wollen einen klaren Zeitplan für alle Ereignisse.""},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boWQG9jR7HCv2y9vH26H","text":"

Selenskyj betonte, dass er keine ausschließlich zwischen Russland und den USA ausgehandelten Vereinbarungen akzeptieren werde, die sein Land beträfen. Eine Vereinbarung, die "über uns, ohne uns" getroffen worden sei, sei für die Ukraine nicht annehmbar.

"}],"created_at":1770455874,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoWPwW8T7HCv2y9vH25y","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069870342","updated_at":1770458152,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"60fbf5a98e104cff9fe4fc2a","user_locale":"en","version":158042},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boWX4CTJ6eGw4moe06Vf","text":"

Verdächtiger nach Angriff auf russischen General gefasst

Nach den Schüssen ⁠auf den Vizechef des russischen Militärgeheimdiensts in Moskau ist der mutmaßliche Schütze nach FSB-Angaben gefasst worden. Der Mann sei in Dubai festgenommen ⁠und nach Russland ausgeliefert worden, teilt der Inlandsgeheimdienst ⁠mit. Gegen ihn wird unter anderem wegen Mordes ermittelt.

Die russische Nachrichtenagentur Tass berichtet unter Berufung auf den FSB darüber hinaus von zwei mutmaßlichen Komplizen, die identifiziert worden seien. Ein Mann sei in Moskau festgenommen worden, eine Frau sei in die Ukraine geflohen, heißt es.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Hector Retamal/Getty Images","link_url":"","media_local_id":"moWXEtTs6eGw4moe06Vh","title":"Nach dem Angriff auf Alexejew sichern russische Einsatzkräfte den Tatort."}],"local_id":"boWXEaZd6eGw4moe06Vg"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boWXF9FT6eGw4moe06Vi","text":"

Wladimir Alexejew war diese Woche im Nordosten Moskaus mehrfach in den Rücken geschossen worden. Er soll als Vizechef des Militärgeheimdienstes GRU die Gründung der Söldnertruppe Redut verantwortet haben, die nach dem Aufstand und der Auflösung der Söldnertruppe Wagner zeitweise zum wichtigsten informellen militärischen Verband Russlands geworden war. 

"}],"created_at":1770536468,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoWX4CTJ6eGw4moe06Ve","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1770536468,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1666,"local_id":"moWXEtTs6eGw4moe06Vh","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1770556223,"updated_by":"60e717c10b3622e6fb904b35","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoWX4CTJ6eGw4moe06Ve/moWXEtTs6eGw4moe06Vh.jpeg","user_id":"615edcc0884b9396395a2bbb","user_locale":"en","version":158066,"width":2500}],"sort":"0000000069883e14","updated_at":1770556223,"updated_by":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_id":"615edcc0884b9396395a2bbb","user_locale":"en","version":158066},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boWYrTsj6eGw4moe06W1","text":"

Selenskyj kündigt Produktion ukrainischer Drohnen in Deutschland an

Noch in diesem Monat soll dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge an einem Standort in Deutschland die Produktion ukrainischer Drohnen starten. "Bereits 2026 werden zehn Exportzentren in ganz Europa in Betrieb sein – in den baltischen und nordischen Staaten", schrieb Selenskyj auf X. "Schon Mitte Februar werden wir die Produktion unserer Drohnen in Deutschland sehen." Er werde die erste Drohne persönlich in Empfang nehmen.

Die Produktion werde in einer Fabrik anlaufen, die betriebsbereit sei, so Selenskyj weiter. Genaueres teilte er nicht mit.

Bereits im Dezember hatten der deutsche Drohnenhersteller Quantum Systems und das ukrainische Rüstungsunternehmen Frontline Robotics ein Joint Venture vorgestellt. Mit Quantum Frontline Industries wollen sie eigenen Angaben zufolge in Deutschland eine voll automatisierte, industrielle Produktionslinie von Drohnen für die ukrainischen Streitkräfte aufbauen. Ob dies die nunmehr von Selenskyj angekündigte Produktion ist, ist nicht bekannt.

"}],"created_at":1770562721,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoWYrTsj6eGw4moe06Vz","local_status":0,"media":[],"sort":"000000006988a4a1","updated_at":1770563701,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"615edcc0884b9396395a2bbb","user_locale":"en","version":158070},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boWgxFYP65tB35FbXwvK","text":"

Energieunternehmen meldet erneute russische Angriffe auf Energieanlagen

Der staatliche ukrainische Energiekonzern Naftogaz hat neue Schäden an seiner Infrastruktur infolge russischer Angriffe gemeldet. Betroffen sind demnach Produktionsanlagen in den Regionen Poltawa und Sumy.

Nach Angaben von Konzernchef Serhij Korezkyj wurden die Anlagen in Poltawa bereits zum zweiten Tag in Folge beschossen. Seit Beginn des Jahres habe es insgesamt 20 Angriffe auf die Infrastruktur des Unternehmens gegeben.

"}],"created_at":1770646495,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoWgxFYP65tB35FbXwvJ","local_status":0,"media":[],"sort":"000000006989ebdf","updated_at":1770648177,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"60f6c6e71c64511c8f3d00bb","user_locale":"en","version":158112},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boWpdsnBZFo23nNZMQxH","text":"

Mehr als 95.000 Menschen in Region Odessa fehlt Strom 

Nach dem russischen Angriff auf die südukrainische Region Odessa haben dort laut Angaben der örtlichen Behörden 95.000 Menschen keinen Strom. Besonders betroffen sei der Ort Kilija, teilte Militärgouverneur Oleh Kiper mit. Dort hätten mehr als 200 Gebäude mit insgesamt 9.000 Bewohnerinnen und Bewohnern keinen Strom, die auch für die Heizung auf Elektrizität angewiesen seien.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Ukrinform/ddp","link_url":"","media_local_id":"moWpxGeScDZHtkAVB2R8","title":"Passanten in Odessa am 9. Februar"}],"local_id":"boWpxE5pcDZHtkAVB2R7"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boWpxAgwcDZHtkAVB2R6","text":"

Kiper zufolge sind Hilfen für seine Region bereits unterwegs, darunter sieben Hochleistungsgeneratoren sowie Heizgeräte und Feldküchen. Es würden zehn Hilfsstellen für Betroffene eingerichtet, wo sie sich aufwärmen und Elektrogeräte aufladen könnten. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"boWpu3Yq2dC54fTyEPnA","oembed_json":"{"_id":"https://www.youtube.com/watch?v=qobWU4S1UR0","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://www.youtube.com/watch?v=qobWU4S1UR0","html":"

","url":"https://www.youtube.com/watch?v=qobWU4S1UR0","type":"rich","provider_name":"YouTube","author_name":"DIE ZEIT ","title":"Russlands Angriffe auf ukrainische Kraftwerke: "Nichts ändert sich. Die Russen zerstören alles"","description":"Russland greift gezielt die Energieinfrastruktur der Ukraine an, um die Menschen, vor allem im Winter, zu zermürben. In Kyjiw, Charkiw und anderen Städten haben Hunderttausende bei starkem Frost kaum Strom und Heizung.nnWolodymyr und Wassyl arbeiten in einem Kraftwerk in der Ukraine. Sie haben schon mehrere russische Angriffe miterlebt und sagen, diese seien mit der Zeit intensiver geworden. Aus persönlichen Gründen machen sie ihre Arbeit nach fast vier Jahren Krieg trotzdem weiter.nnMehr zum Thema finden Sie auf zeit.de:nhttps://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-krieg-news-liveblog?utm_medium=redpost&utm_source=youtube&utm_campaign=zeitdennHinweis: Dieses Video ist Teil des Nachrichtenfeeds von Reuters. Reuters ist eine Nachrichtenagentur, die Medien mit selbst recherchierten und formulierten Meldungen zu aktuellen Ereignissen beliefert. Die Texte zum Video hier auf YouTube verantwortet das Videoressort der ZEIT.nnBildrechte Thumbnail: Reuters TVnnExplainer-Videos der ZEIT zu politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen finden Sie hier:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6HVoqjx3iyc2IcnB0qjT1OnnHintergründe, Eindrücke und persönliche Geschichten sehen Sie in den Dokus und Reportagen der ZEIT:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6qhzBJYa0h5Y3boYcaYqANnn#ukraine #russland #putin #diezeit","domain":"youtube.com","color":"#cc181e","amp":"","icon":"https://www.youtube.com/s/desktop/aa517dff/img/favicon_144x144.png","icon_width":144,"icon_height":144,"thumbnail_url":"https://i.ytimg.com/vi/qobWU4S1UR0/maxresdefault.jpg","thumbnail_width":1280,"thumbnail_height":720,"sub_provider_name":"YouTube"}","url":"https://www.youtube.com/watch?v=qobWU4S1UR0"}],"created_at":1770734113,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoWpdsnBZFo23nNZMQxG","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1770736881,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":4000,"local_id":"moWpxGeScDZHtkAVB2R8","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1770737268,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoWpdsnBZFo23nNZMQxG/moWpxGeScDZHtkAVB2R8.jpeg","user_id":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_locale":"en","version":158162,"width":6000}],"publish_at":0,"sort":"00000000698b4221","updated_at":1770737268,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"695e15c1ace56cd90959d864","user_locale":"en","version":158162},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boWsVRyL6Gkp6ZVDWjva","text":"

Mann und drei Kinder bei russischem Angriff getötet

Bei einem russischen Angriff in einer Stadt westlich von Charkiw sind nach Behördenangaben vier Menschen getötet worden. Unter den Toten seien drei kleine Kinder, teilte Regionalgouverneur Oleh Synjehubow mit. Die drei Kinder seien zusammen mit einem 34-jährigen Mann in einem Haus in der Stadt Bohoduchiw als Folge des Angriffs ums Leben gekommen. Eine 74-jährige Frau wurde bei dem Vorfall verletzt.

"}],"created_at":1770765843,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoWsVRyL6Gkp6ZVDWjvZ","local_status":0,"media":[],"sort":"00000000698bbe13","updated_at":1770787936,"updated_by":"5eaffc218013c5ea592b1cb4","user_id":"641cce3caadad985ae8684d4","user_locale":"en","version":158191},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boWyqMZK5g8j6Z1kLVDY","text":"

Selenskyj dementiert Berichte über Bekanntgabe eines Wahltermins

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat einem Bericht der Financial Times über eine bevorstehende Präsidentschaftswahl und ein Referendum über ein Friedensabkommen widersprochen. Wahlen seien nur nach Inkrafttreten eines Waffenstillstands möglich, sagte Selenskyj, und wenn "all die notwendigen Sicherheitsgarantien in Kraft sind". 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::QuoteContentBlock","author":"Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine","local_id":"boWyqF195g8j6Z1kLVDW","text":""Das ist ganz einfach umzusetzen: Stellt einen Waffenstillstand her, und es gibt Wahlen.""},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boWyqL125g8j6Z1kLVDX","text":"

Zudem sei ein Ende des Krieges bis zum Sommer nur dann zu erreichen, ​wenn die USA den Druck auf Russland erhöhten. Verhandlungen in Russland selbst schließe ⁠er aus. Selenskyjs Ansicht nach sollten die Europäer und die USA ​gemeinsam mit Russland verhandeln.

Weil die Amtszeit des ukrainischen Präsidenten turnusgemäß im Mai 2024 ausgelaufen wäre, stellt Russland Selenskyjs Legitimität als Staatsoberhaupt infrage. Wegen des am 24. Februar 2022 begonnenen russischen Angriffskriegs auf das Land gilt in der Ukraine jedoch das Kriegsrecht, unter dem Wahlen ausgesetzt sind. Selenskyj hatte bereits mehrfach mitgeteilt, nach Kriegsende Wahlen abhalten zu wollen.

Lesen Sie hier mehr dazu: 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"boX1j4fX2Qcr2AzvYjo9","oembed_json":"{"_id":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/ukraine-wahlen-praesident-wolodymyr-selenskyj","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/ukraine-wahlen-praesident-wolodymyr-selenskyj","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/ukraine-wahlen-praesident-wolodymyr-selenskyj","type":"web","provider_name":"Website","title":"Selenskyj dementiert Bericht über geplante Präsidentschaftswahl","kicker":"Ukraine","description":"Der ukrainische Präsident hat einen Bericht zurückgewiesen, wonach er noch im Februar Wahlen ankündigen will. Wahlen seien nur bei einem Waffenstillstand denkbar.","domain":"www.zeit.de","color":"#333333","icon":"https://static.zeit.de/p/zeit.web/icons/apple-touch-icon.png","icon_width":0,"icon_height":0,"thumbnail_url":"https://img.zeit.de/politik/ausland/2026-02/ukraine-wolodymyr-selenskyj-wahlen2/wide__1300x731","thumbnail_width":1300,"thumbnail_height":731}","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/ukraine-wahlen-praesident-wolodymyr-selenskyj"}],"created_at":1770837460,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoWymfd45g8j6Z1kLVDU","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1770894518,"geo_ip":"","local_id":"moWyqRL55g8j6Z1kLVDa","local_status":100,"updated_at":1770894518,"user_id":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_locale":"en","version":158286}],"sort":"00000000698cd5d4","updated_at":1770894518,"updated_by":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_id":"6437b6e23676d933e8e270db","user_locale":"en","version":158286},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boX3SqKEcDZHtkAVCpfL","text":"

Mehrere Verletzte nach Luftangriffen in Kyjiw und Odessa

Bei russischen Luftangriffen sind in der ukrainischen Hauptstadt und in der südlichen Großstadt Odessa drei Personen verletzt worden. Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko sprach von einem Raketenangriff auf die Stadt. Demnach sollen nicht näher benannte Infrastrukturobjekte Ziel der Attacke gewesen sein. Es habe auch Einschläge in Wohnhäuser gegeben.

In Odessa wurde laut dem Militärverwalter der Stadt Serhij Lyssak ein neunstöckiges Wohnhaus getroffen, es habe einen Verletzten gegeben. In einem Infrastrukturobjekt sei ein Feuer ausgebrochen. Laut dem Energieversorger DTEK ist in der Region ein Umspannwerk getroffen worden. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Valentyn Ogirenko/Reuters","link_url":"","media_local_id":"moX3qwm15eFA4vfMMPzH","title":"Bewohner entfernen Trümmer von einem Balkon ihrer Wohnung in Kyjiw"}],"local_id":"boX3quU55eFA4vfMMPzG"}],"created_at":1770878704,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoX3SqKEcDZHtkAVCpfK","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1770882790,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":3595,"local_id":"moX3qwm15eFA4vfMMPzH","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1770882793,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoX3SqKEcDZHtkAVCpfK/moX3qwm15eFA4vfMMPzH.jpeg","user_id":"67d1b59c0676998fa8c5b57a","user_locale":"en","version":158257,"width":5393}],"sort":"00000000698d76f0","updated_at":1770883985,"updated_by":"67d1b59c0676998fa8c5b57a","user_id":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_locale":"en","version":158268},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boX3kXdU5eFA4vfMMPz7","text":"

Tausende Wohnhäuser in Kyjiw ohne Heizung

Nach Angaben von Vitali Klitschko sind nach den jüngsten russischen Angriffen auf Kyjiw fast 2.600 weitere Wohngebäude ohne Heizung. Mehr als 1.100 Wohnblöcke könnten nach früheren russischen Angriffen immer noch nicht beheizt werden, teilte der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt mit.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Tetiana Dzhafarova/AFP/Getty Images","link_url":"","media_local_id":"moX3ov7U5eFA4vfMMPzC","title":"Einwohner von Kyjiw wärmen sich in einem Zelt"}],"local_id":"boX3otuE5eFA4vfMMPzB"}],"created_at":1770881907,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoX3kXdU5eFA4vfMMPz6","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1770882393,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":4893,"local_id":"moX3ov7U5eFA4vfMMPzC","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1770882530,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoX3kXdU5eFA4vfMMPz6/moX3ov7U5eFA4vfMMPzC.jpeg","user_id":"67d1b59c0676998fa8c5b57a","user_locale":"en","version":158254,"width":7337}],"sort":"00000000698d8373","updated_at":1770883973,"updated_by":"67d1b59c0676998fa8c5b57a","user_id":"67d1b59c0676998fa8c5b57a","user_locale":"en","version":158267},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boX3rawa5eFA4vfMMPzS","text":"

Hunderttausende Menschen in Odessa und Dnipro ohne Strom und Wasser

Nach den russischen Angriffen auf die Ukraine in der vergangenen Nacht sind rund 300.000 Menschen in der südlichen Stadt Odessa ohne Strom- und Wasserversorgung, wie der Vizeministerpräsident Olexij Kuleba mitteilte.

Zudem seien fast 200 Gebäude ohne Heizung. Auch in der Stadt Dnipro im Südosten der Ukraine könnten etwa 10.000 Menschen nicht heizen.

"}],"created_at":1770883279,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoX3rawa5eFA4vfMMPzR","local_status":0,"media":[],"sort":"00000000698d88cf","updated_at":1770891477,"updated_by":"62c294bfed54feac78560c42","user_id":"67d1b59c0676998fa8c5b57a","user_locale":"en","version":158280},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boXCDnJFcDZHtkAVPsYE","text":"

Sechs Tote bei russischen Angriffen im Süden und Osten der Ukraine

In mehreren ukrainischen Regionen sind nach örtlichen Angaben sechs Menschen bei Angriffen getötet worden. In der südukrainischen Großstadt Odessa gab es laut der Regierung in Kyjiw einen Toten und sechs Verletzte. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Nina Liashonok/Reuters","link_url":"","media_local_id":"moXCKQ57cDZHtkAVPsYK","title":"Abgebrannte Autos und Gebäude in Odessa nach einem russischen Luftangriff"}],"local_id":"boXCKNcpcDZHtkAVPsYJ"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boXCKURccDZHtkAVPsYL","text":"

Vier Tote – darunter zwei erwachsene Zwillinge und ihr achtjähriger Bruder – waren nach Behördenangaben in Kramatorsk in der Region Donezk zu beklagen. Kramatorsk ist eine der letzten noch bewohnten Großstädte in Donezk und gehört zusammen mit der angrenzenden Stadt Slowjansk zum sogenannten Festungsgürtel der Ukraine, dessen Eroberung das Ziel der russischen Donbass-Offensive ist. In der Region Saporischschja starb ein Mann laut Rettungsdiensten bei einem Drohnenangriff.

In Odessa richteten russische Angriffe zudem laut dem Energieunternehmen DTEK "extrem starke" Schäden an Energieanlagen im Hafen an. Odessa ist neben der Hauptstadt Kyjiw besonders stark russischen Angriffen auf das ukrainische Stromnetz ausgesetzt. Zuletzt haben in der für ukrainische Exporte strategisch wichtigen Hafenstadt etwa 100.000 Menschen keinen Strom- und Wasserzugang.

"}],"created_at":1770977933,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoXCDnJFcDZHtkAVPsYD","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1770978658,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1336,"local_id":"moXCKQ57cDZHtkAVPsYK","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1770980966,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoXCDnJFcDZHtkAVPsYD/moXCKQ57cDZHtkAVPsYK.jpeg","user_id":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_locale":"en","version":158348,"width":2000}],"sort":"00000000698efa8d","updated_at":1770980966,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_locale":"en","version":158348},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boXDjAMW5g8j6Z1kSQTp","text":"

Deutsch-ukrainisches Rüstungsunternehmen will bis Jahresende mindestens 10.000 Drohnen herstellen

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Alexandra Beier/ AFP/ Getty Images","link_url":"","media_local_id":"moXEAkra72F27C7nWjhW","title":"Das erste gemeinsame deutsch-ukrainische Rüstungsunternehmen hat den Namen Quantum Frontline Industries. "}],"local_id":"boXEAjL772F27C7nWjhV"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boXEBJhX72F27C7nWjhX","text":"

Ein erstes gemeinsames deutsch-ukrainisches Rüstungsunternehmen hat mit der Produktion von Drohnen begonnen. Bis Jahresende sollen mindestens 10.000 Drohnen für die ukrainischen Truppen geliefert werden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nahm vor Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz eine Drohne aus der in Süddeutschland gelegenen Anlage entgegen. "Wir unterstützen damit die Ukraine in ihrem Kampf", sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). "Wir profitieren aber auch selbst." Weitere gemeinsame Rüstungsprojekte von Nato-Ländern mit der Ukraine werden folgen.

Das neue Unternehmen heißt Quantum Frontline Industries. Der bayerische Hersteller Quantum Systems liefert seit 2022 Aufklärungsdrohnen an die Ukraine, derzeit sind nach Firmenangaben 1.500 der unbemannten Kleinflugzeuge im Einsatz. Das Joint Venture fertigt nun in Lizenz die "Linza" genannten Drohnen des ukrainischen Unternehmens Frontline Robotics.

Linza ist keine Waffe, kann aber als solche eingesetzt werden. Die Transportdrohne kann bis zu zwei Kilogramm schwere Lasten tragen, einschließlich Bomben und Granaten. Im nächsten Jahr soll die Produktion ausgeweitet werden. "Nach oben gibt es keine wirklichen Begrenzungen am Ende, außer den Kapazitäten der Firma", sagte Pistorius. 

"}],"created_at":1770994995,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoXDjAMW5g8j6Z1kSQTo","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1770999697,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1500,"local_id":"moXEAkra72F27C7nWjhW","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1770999700,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoXDjAMW5g8j6Z1kSQTo/moXEAkra72F27C7nWjhW.jpeg","user_id":"66e7eb91b31bf23ae409563a","user_locale":"en","version":158374,"width":2000}],"sort":"00000000698f3d33","updated_at":1770999700,"user_id":"6437b6e23676d933e8e270db","user_locale":"en","version":158374},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boXKgnaX7NE64F3MXCbY","text":"

Russland wird Kriegsziele laut Rubio nicht erreichen

Marco Rubio glaubt nicht, dass Russland seine Kriegsziele in der Ukraine erreichen wird. Die russische Armee verliere 7.000 bis 8.000 Soldaten pro Woche, sagte der US-Außenminister während seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz.

Die USA täten alles dafür, dass der Krieg in der Ukraine ende. Rubio kündigte für Dienstag neue Gespräche über einen Waffenstillstand an – möglicherweise mit neuen Verhandlern. Der US-Republikaner könne aber nicht beurteilen, ob der russische Präsident Wladimir Putin den Krieg tatsächlich beenden wolle.

Mehr über Rubios Rede lesen Sie hier:

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"boXKps9s7NE64F3MWYnp","oembed_json":"{"_id":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/rubio-rede-muenchener-sicherheitskonferenz","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/rubio-rede-muenchener-sicherheitskonferenz","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/rubio-rede-muenchener-sicherheitskonferenz","type":"web","provider_name":"Website","title":"US-Außenminister Rubio betont Zusammenhalt von Europa und den USA","kicker":"Sicherheitskonferenz in München","description":"Marco Rubio hat in München die westliche Einheit beschworen, die westliche Kultur sieht der US-Außenminister in Gefahr. Er forderte eine Reform der globalen Ordnung.","domain":"www.zeit.de","color":"#333333","icon":"https://static.zeit.de/p/zeit.web/icons/apple-touch-icon.png","icon_width":0,"icon_height":0,"thumbnail_url":"https://img.zeit.de/politik/2026-02/rubio-rede-muenchner-sicherheitskonferenz-bild/wide__1300x731","thumbnail_width":1300,"thumbnail_height":731}","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/rubio-rede-muenchener-sicherheitskonferenz"}],"created_at":1771062315,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoXKgnaW7NE64F3MXCbX","local_status":0,"media":[],"sort":"000000006990442b","updated_at":1771063616,"updated_by":"67cff90c70fd7ed61ed9b4a3","user_id":"67cff90c70fd7ed61ed9b4a3","user_locale":"en","version":158403},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boXM4UFL4YTgsr9F7hZJ","text":"

Russland erleidet laut Nato-Chef Rutte "wahnsinnige Verluste"

Russland muss nach Angaben von Nato-Generalsekretär Mark Rutte im Krieg gegen die Ukraine derzeit "wahnsinnige Verluste" hinnehmen. In den vergangenen zwei Monaten habe die russische Armee rund 65.000 Soldaten verloren, sagte Rutte auf der Münchner Sicherheitskonferenz.

Zugleich betonte er die Stärke der westlichen Allianz. "Wir werden jeden Kampf gegen Russland gewinnen, wenn sie uns ⁠jetzt angreifen", sagte er. Man müsse sicherstellen, dass dies auch ​in zwei, vier oder sechs Jahren noch der Fall sei.

"}],"created_at":1771077657,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoXM4UFL4YTgsr9F7hZH","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069908019","updated_at":1771078731,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"60d48a960b36224c1b44689c","user_locale":"en","version":158415},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boXMib2n6q5v7SD9KZoM","text":"

Selenskyj dringt auf schnellere Waffenlieferungen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich auf der Sicherheitskonferenz in München für schnelle Verteidigungshilfen der Verbündeten ausgesprochen. Russland habe seine Angriffswaffen während des Kriegs stark weiterentwickelt. Um mithalten zu können, brauche die Ukraine schnell weitere Unterstützung bei der Verteidigung, teilte Selenskyj mit.

Angesichts der Verhandlungen warf er Russland vor, keine Zugeständnisse zu machen und Entscheidungen hinauszögern zu wollen. Zudem sprach er über Druck seitens der US-Regierung.

Lesen Sie mehr dazu in dieser Meldung:

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"boXNddP26q5v7SD9KZoN","oembed_json":"{"_id":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/muenchner-sicherheitskonferenz-ukraine-wolodymyr-selenskyj-rede-luftabwehr","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/muenchner-sicherheitskonferenz-ukraine-wolodymyr-selenskyj-rede-luftabwehr","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/muenchner-sicherheitskonferenz-ukraine-wolodymyr-selenskyj-rede-luftabwehr","type":"web","provider_name":"Website","title":"Wolodymyr Selenskyj fordert schnellere Hilfe für die Luftverteidigung","kicker":"MSC 2026","description":"Hunderttausende ukrainische Haushalte haben nach russischen Angriffen keinen Strom. Der ukrainische Präsident Selenskyj forderte in München deshalb schnellere Hilfe.","domain":"www.zeit.de","color":"#333333","icon":"https://static.zeit.de/p/zeit.web/icons/apple-touch-icon.png","icon_width":0,"icon_height":0,"thumbnail_url":"https://img.zeit.de/politik/ausland/2026-02/muenchner-sicherheitskonferenz-ukraine-wolodymyr-selenskyj-rede-luftabwehr-bild/wide__1300x731","thumbnail_width":1300,"thumbnail_height":731}","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/muenchner-sicherheitskonferenz-ukraine-wolodymyr-selenskyj-rede-luftabwehr"}],"created_at":1771095553,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoXMib2n6q5v7SD9KZoL","local_status":0,"media":[],"sort":"000000006990c601","updated_at":1771097196,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"6482e40b2c32fbbc4d73b4c2","user_locale":"en","version":158423},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boXb6HvacDZHtkAVPBqg","text":"

Vereinte Nationen befürchten Hunderttausende weitere Flüchtlinge

Die russischen Attacken auf das ukrainische Energiesystem könnten laut Befürchtungen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) neue Fluchtbewegungen auslösen. Schätzungsweise 325.000 Ukrainerinnen und Ukrainer könnten angesichts der Strom- und Heizungsausfälle ihre Heimatregionen verlassen, warnte die UN-Organisation. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Sergei Supinsky/AFP/Getty Images","link_url":"","media_local_id":"moXbWUBMtrgJ34UK4Wta","title":"Menschen wärmen sich in einem Zelt von „Points of Invincibility“ auf, die für die Einwohner während des Stromausfalls und des starken Frosts in Kyjiw eingerichtet wurden"}],"local_id":"boXbWP4ftrgJ34UK4WtZ"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boXbWLH2trgJ34UK4WtY","text":"

Bei vielen Zivilisten, die an den Temperaturen von bis zu minus 20 Grad litten, handle es sich um Menschen, die schon einmal ihre Heimatregionen verlassen hatten und inzwischen zurückgekehrt seien, teilte die IOM weiter mit.

Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR sind bislang knapp 5,9 Millionen Menschen aus der Ukraine ins Ausland geflüchtet. Weitere 3,7 Millionen flüchteten demnach innerhalb des Landes. Damit sind knapp ein Viertel der Bevölkerung der Ukraine durch die Angriffe vertrieben worden. 

"}],"created_at":1771238656,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoXb6HvacDZHtkAVPBqf","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1771241207,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1125,"local_id":"moXbWUBMtrgJ34UK4Wta","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1771241211,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoXb6HvacDZHtkAVPBqf/moXbWUBMtrgJ34UK4Wta.jpeg","user_id":"67d022fa604c5095c6169342","user_locale":"en","version":158473,"width":2000}],"sort":"000000006992f500","updated_at":1771241211,"user_id":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_locale":"en","version":158473},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boXebUMZ3dPuCwMvY9vT","text":"

Selenskyj warnt vor neuen russischen Angriffen auf Energieversorgung

Kurz vor Beginn einer neuen Gesprächsrunde mit Russland macht der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf die Gefahr neuer russischer Angriffe auf Energieanlagen aufmerksam. "Russland kann der Versuchung nicht widerstehen und möchte in den letzten Tagen der Winterkälte den Ukrainern einen schmerzhaften Schlag zufügen", sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. Die ukrainische Delegation sei bereits am Verhandlungsort Genf in der Schweiz eingetroffen. Morgen und am Mittwoch werden dort von den USA vermittelte Gespräche zwischen den Kriegsgegnern erwartet.

Selenskyj warf Russland erneut vor, im Gegensatz zur Ukraine nicht zu Kompromissen bereit zu sein. "Russland verwirft alles, setzt die Sturmangriffe an der Front und die Luftschläge auf unsere Städte und die Energieversorgung fort." Russland müsse zum Frieden unter anderem mit neuen Sanktionen gezwungen werden. 

"}],"created_at":1771277002,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoXebUMZ3dPuCwMvY9vS","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069938aca","updated_at":1771290837,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"650866caf3cc080d47223fec","user_locale":"en","version":158480},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boXh4ZcC4HXn28bUGhcx","text":"

Russische Delegation zu Verhandlungen in Genf eingetroffen

Die russischen Vertreter für das Treffen mit Vertretern der Ukraine sind in der Schweiz eingetroffen. Das Flugzeug mit der Delegation aus Moskau unter Leitung des Regierungsberaters Wladimir Medinski sei gegen 7 Uhr in Genf gelandet, verlautete aus Kreisen. 

Ab dem Nachmittag soll in zweitägigen Gesprächen unter Vermittlung der USA über eine Beendigung der Kämpfe in der Ukraine verhandelt werden. 

"}],"created_at":1771313091,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoXh4ZcC4HXn28bUGhcw","local_status":0,"media":[],"sort":"00000000699417c3","updated_at":1771316795,"updated_by":"610947729415d50666321dfb","user_id":"686b808412172c3e93fb3e98","user_locale":"en","version":158505},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boXiFisGtrgJ34UK4GrE","text":"

Selenskyj fordert starken Druck auf Russland

Vor dem Beginn der Gespräche in Genf hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dazu aufgefordert, den Druck auf Russland zu erhöhen. Ihm zufolge gehöre dazu Sanktionsdruck sowie stetige, schnelle Unterstützung ⁠für die ukrainische Armee und die Luftabwehr, wie er in den sozialen Medien schreibt. Außerdem fügte er hinzu, dass Diplomatie durch "Gerechtigkeit und Stärke" wirkungsvoller sei. 

"}],"created_at":1771317921,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoXiFisGtrgJ34UK4GrD","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069942aa1","updated_at":1771319171,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"67d022fa604c5095c6169342","user_locale":"en","version":158514},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boXiQDyfRdpt5gCR9we8","text":"

Ukrainischer Außenminister wirft Russland Missachtung der Friedensbemühungen vor

Nach neuen russischen Angriffen hat der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha Russland vorgeworfen, die aktuellen Bemühungen um ein Kriegsende zu untergraben. "Das Ausmaß, in dem Russland Friedensbemühungen missachtet: Ein massiver Raketen- und Drohnenangriff auf die Ukraine kurz vor der nächsten Gesprächsrunde in Genf", schrieb Sybiha in Onlinediensten. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Reuters/Alina Smutko","link_url":"","media_local_id":"moXin4VPRdpt5gCR9weH","title":"Am Montag spricht der Generalsekretär des Europarates Alain Berset (rechts) mit dem ukrainischen Außenminister Andrij Sybiha (links) auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kyjiw"}],"local_id":"boXimWy2Rdpt5gCR9weG"}],"created_at":1771319865,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoXiQDyfRdpt5gCR9we7","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1771323569,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":2699,"local_id":"moXin4VPRdpt5gCR9weH","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1771323572,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoXiQDyfRdpt5gCR9we7/moXin4VPRdpt5gCR9weH.jpeg","user_id":"696e109ddc4db6ed3977ff1d","user_locale":"en","version":158524,"width":4048}],"publish_at":0,"sort":"0000000069943239","updated_at":1771332664,"updated_by":"696e109ddc4db6ed3977ff1d","user_id":"696e109ddc4db6ed3977ff1d","user_locale":"en","version":158536},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boXioJEQRdpt5gCR9weL","text":"

Russland droht Europäern mit Kriegsmarine-Einsatz

Der russische Präsidentenberater Nikolai Patruschew hat mit Vergeltungsmaßnahmen gegen die europäische Schifffahrt gedroht, sollten russische Frachter und Tanker festgesetzt werden. In den wichtigsten Seegebieten, auch fernab von Russland, müssten ständig starke Verbände präsent sein, sagte Patruschew der russischen Zeitung Argumenty i ​Fakty.

Anfang Januar hatte die US-Marine einen russischen Tanker im Atlantik aufgehalten und beschlagnahmt. Hintergrund seiner Aussage sind auch westliche Sanktionen gegen russische Ölkonzerne und der Einfuhrstopp russischen Öls in die EU. Den Vorwurf westlicher Staaten, ‌Russland umgehe die Sanktionen mithilfe einer Schattenflotte, wies Patruschew als Fiktion zurück.

"}],"created_at":1771325298,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoXioJEQRdpt5gCR9weK","local_status":0,"media":[],"publish_at":0,"sort":"0000000069944772","updated_at":1771326761,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"696e109ddc4db6ed3977ff1d","user_locale":"en","version":158535},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boXixAKLRdpt5gCR9weR","text":"

Drei Tote bei Drohnenangriff im Osten der Ukraine 

Bei einem russischen Drohnenangriff sind drei Mitarbeiter eines Wärmekraftwerks in der ukrainischen Stadt Slowjansk getötet worden. Das teilte der stellvertretende Energieminister der Ukraine, Artem Nekrasow, in Onlinediensten mit. 

"}],"created_at":1771325886,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoXixAKKRdpt5gCR9weQ","local_status":0,"media":[],"sort":"00000000699449be","updated_at":1771326155,"updated_by":"610947729415d50666321dfb","user_id":"696e109ddc4db6ed3977ff1d","user_locale":"en","version":158534},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boXjbukDRdpt5gCR9wea","text":"

Friedensgespräche in Genf haben begonnen

Die trilateralen Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den USA über ein Kriegsende sind gestartet. Das bestätigten der Leiter der ukrainischen Delegation und russische Vertreter. "Auf der Tagesordnung stehen Sicherheits- und humanitäre Fragen", schrieb der ukrainische Verhandlungsführer Rustem Umjerow bei Telegram.

Die russische Delegation wird von Wladimir Medinski geleitet, der seit Kriegsbeginn bei Verhandlungen dabei war. Die USA schickt den Sondergesandten Steve Wittkoff und Jared Kushner, den Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, als Vermittler.

Zwei vorherige russisch-ukrainische Gesprächsrunden in Abu Dhabi hatten kein Ergebnis erzielt. Die beiden Konfliktparteien liegen in zentralen Punkten noch immer weit auseinander. Die russische Seite fordert für ein Kriegsende unter anderem einen vollständigen Rückzug der Ukraine aus der Region Donbass. Die Ukraine lehnt das ab. 

"}],"created_at":1771333732,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"","is_sticky":false,"local_id":"eoXjbukDRdpt5gCR9weZ","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069946864","updated_at":1771349197,"updated_by":"651d5c1789a4f78f96b92fde","user_id":"696e109ddc4db6ed3977ff1d","user_locale":"en","version":158549},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boXjoazMRdpt5gCR9wet","text":"

Zwei Tote nach Explosion in Militäranlage bei St. Petersburg

In einer Militäreinrichtung in der russischen Stadt Sertolovo sind offenbar zwei Menschen bei einer Explosion gestorben. Das berichtete das russische Online-Medium Mash auf Telegram. Betroffen sei ein Gebäude der Militärpolizei, sagte der Gouverneur der Region Leningrad, Alexander Drosdenko. Er habe Sicherheitskräfte beauftragt, die Trümmer zu beseitigen und Verletzte zu bergen

"}],"created_at":1771335950,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoXjoazMRdpt5gCR9wes","local_status":0,"media":[],"sort":"000000006994710e","updated_at":1771336116,"updated_by":"610947729415d50666321dfb","user_id":"696e109ddc4db6ed3977ff1d","user_locale":"en","version":158547},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boXjox9JcDZHtkAV9mk9","text":"

Ukraine bestätigt Ende des ersten Verhandlungstages

Der erste von zwei angesetzten Verhandlungstagen in den Gesprächen zwischen Vertretern der Ukraine und Russlands in Genf ist beendet. Das teilte der ukrainische Delegationsleiter Rustem Umjerow auf X mit. Die Diskussionen über "sowohl die politischen als auch die militärischen" Aspekte seien abgeschlossen und würden morgen fortgesetzt.

Auf russischer Seite bestätigten staatliche Medien das Ende des ersten Verhandlungstages. Demnach gab es trilaterale Gespräche unter Beteiligung der USA wie auch bilaterale Treffen, darunter zwischen den USA und Russland, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Tass.

Wie bereits bei den beiden ersten Verhandlungsrunden im trilateralen Format unter Beteiligung der USA, die im Januar und Anfang Februar in Abu Dhabi stattfanden, gab es zunächst keine öffentlichen Erklärungen zum konkreten Inhalt oder möglichen Vereinbarungen. 

"}],"created_at":1771354815,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoXjox9JcDZHtkAV9mk8","local_status":0,"media":[],"sort":"000000006994babf","updated_at":1771357430,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_locale":"en","version":158560},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boXm4M6F3MXm7L2ADW2E","text":"

Politischer Teil der Gespräche in Genf beendet

Der politische Teil der Gespräche zwischen Vertretern der USA, der Ukraine und Russlands über ein Ende des Krieges ist für heute beendet. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine mit den Gesprächen vertraute Person. Militärvertreter der drei Länder beraten demnach jedoch weiterhin. Die trilateralen Gespräche in Genf sollen morgen fortgesetzt werden.

"}],"created_at":1771349192,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoXm4M6F3MXm7L2ADW2D","local_status":0,"media":[],"sort":"000000006994a4c8","updated_at":1771349192,"user_id":"651d5c1789a4f78f96b92fde","user_locale":"en","version":158548},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boXmAGi22jgU5WyNCMCN","text":"

Bislang rund 2.000 verschleppte Kinder in die Ukraine zurückgekehrt

Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wurden von den seit Kriegsbeginn von Russland verschleppten ukrainischen Kindern bislang 2.000 wieder in ihre Heimat zurückgebracht. Das sei ein bedeutendes Ergebnis, sagte Selenskyj – doch: "Tausende ukrainische Kinder werden nach wie vor von Russland gefangen gehalten."

Russland wird vorgeworfen, rund 20.000 Kinder gewaltsam aus den von der russischen Armee besetzten Teilen der Ukraine verschleppt zu haben. Der Internationale Strafgerichtshof erließ 2023 einen Haftbefehl gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin und seine Kinderrechtsbeauftragte wegen "unrechtmäßiger Deportation" ukrainischer Kinder nach Russland.

Laut ukrainischen Angaben wurden viele der verschleppten Kinder gezwungen, die russische Staatsbürgerschaft anzunehmen und die ukrainische Identität aufzugeben. Russlands Führung bestreitet die Vorgänge nicht, begründet sie jedoch mit der Sicherheit der Kinder: Sie seien aus der Gefahrenzone an der Front weggebracht worden – man sei bereit, sie zurückzugeben, wenn sich ihre Verwandten melden.

"}],"created_at":1771351399,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoXmAGi22jgU5WyNCMCM","local_status":0,"media":[],"publish_at":0,"sort":"000000006994ad67","updated_at":1771352282,"updated_by":"651d5c1789a4f78f96b92fde","user_id":"698343e9211cb0b447966748","user_locale":"en","version":158557},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boXmNGej5enQ5SR975bG","text":"

Berichte aus russischer Gefangenschaft

Vier Jahre nach Kriegsbeginn sitzen Tausende ukrainische Zivilistinnen und Zivilisten in russischen Gefängnissen. Die meisten wurden in besetzten Gebieten verschleppt, nur etwa 400 von ihnen sind bislang freigekommen. Internationale Menschenrechtsorganisationen haben Folter und Misshandlungen dokumentiert und bewerten diese als Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Mein Kollege Andrej Schenk hat mit drei Überlebenden gesprochen: einem ehemaligen Bürgermeister von Cherson, der die Zusammenarbeit mit den Besatzern verweigerte. Einer Krimtatarin, die auf dem Weg zu ihrem kranken Vater festgenommen wurde. Und einem Mechaniker, der seine Familie aus dem belagerten Mariupol retten wollte. Sie berichten von täglichen Schlägen, gezieltem Aushungern und monatelanger Einzelhaft.

Ihre Protokolle können Sie hier lesen:

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"boXmPjcw5enQ5SR975bH","oembed_json":"{"_id":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/russische-gefangenschaft-ukrainische-zivilisten-rueckkehr/","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/russische-gefangenschaft-ukrainische-zivilisten-rueckkehr/","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/russische-gefangenschaft-ukrainische-zivilisten-rueckkehr/","type":"web","provider_name":"Website","title":""Die Schläge hörten nie auf"","kicker":"Gefangenschaft in Russland","access":"abo","description":"Russland hält illegal Tausende ukrainische Zivilistinnen und Zivilisten gefangen. Drei Überlebende der Gefangenschaft berichten von systematischer Folter und Willkür.","domain":"www.zeit.de","color":"#333333","icon":"https://static.zeit.de/p/zeit.web/icons/apple-touch-icon.png","icon_width":0,"icon_height":0,"thumbnail_url":"https://img.zeit.de/politik/ausland/2026-02/russische-gefangenschaft-ukrainische-zivilisten-rueckkehr-bild-04/wide__1300x731","thumbnail_width":1300,"thumbnail_height":731}","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/russische-gefangenschaft-ukrainische-zivilisten-rueckkehr/"}],"created_at":1771353361,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoXmNGej5enQ5SR975bF","local_status":0,"media":[],"sort":"000000006994b511","updated_at":1771353361,"user_id":"6437b5f90b23ada1a0a468d3","user_locale":"en","version":158558},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boXmZSjBcDZHtkAV9mkC","text":"

Sicherheitsberater von Friedrich Merz nimmt an Ukrainetreffen in Genf teil

Bei den Gesprächen zwischen Vertretern der Ukraine, Russlands und der USA in Genf ist auch Günter Sautter, der sicherheitspolitische Berater von Bundeskanzler Friedrich Merz, präsent. Das erfuhr die ZEIT aus Regierungskreisen.

Zuvor hatte die Nachrichtenagentur AFP von Sautters Anwesenheit bei den Friedensgesprächen in der Schweiz berichtet. Demnach sind auch die Sicherheitsberater der Regierungs- oder Staatschefs Italiens, Frankreichs und Großbritanniens vertreten.

Wie tief Sautter und seine EU-Amtskollegen in die Verhandlungen involviert sind, ist nicht bekannt. Laut dem AFP-Bericht sollen sie "am Rande des Treffens" mit den Delegationen der Ukraine und der USA sprechen, nicht aber mit den Vertretern Russlands.

An bisherigen Treffen zwischen Russland und der Ukraine sowie im neuen Format mit Beteiligung der USA nahmen bislang keine Vertreter von EU-Staaten teil. Innerhalb der EU hat sich zuletzt vor allem Frankreichs Präsident Emmanuel Macron für die Wiederaufnahme von direkten Gesprächen zwischen der EU und Russland eingesetzt. Andernfalls würden Fragen der europäischen Sicherheit allein zwischen Russland und den USA verhandelt, mahnte er.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Kay Nietfeld/dpa","link_url":"","media_local_id":"moXqSU3Q2f6aF1V15kUL","title":"Günter Sautter, sicherheitspolitischer Berater des Bundeskanzlers"}],"local_id":"boXqSS2n2f6aF1V15kUK"}],"created_at":1771357621,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoXmZSjBcDZHtkAV9mkB","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1771398772,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1333,"local_id":"moXqSU3Q2f6aF1V15kUL","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1771398775,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoXmZSjBcDZHtkAV9mkB/moXqSU3Q2f6aF1V15kUL.jpeg","user_id":"682340d17bc70972e7034f6d","user_locale":"en","version":158581,"width":2000}],"sort":"000000006994c5b5","updated_at":1771398775,"user_id":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_locale":"en","version":158581},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boXn1phE5enQ5SR9UgVN","text":"

Selenskyj dringt auf europäische Produktion von Flugabwehrraketen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich in einer Videobotschaft für eine europäische Produktion von Flugabwehrraketen ausgesprochen. Insbesondere Patriot-Systeme müssen demnach in Europa hergestellt werden. "Es gab Versprechen zu Produktionslizenzen, aber Amerika hat sich nicht dazu entschlossen, obgleich wir sowohl eine Produktion in der Ukraine als auch gemeinsam mit Nato-Partnern in der Region vorgeschlagen haben", sagte er.

Konkret nannte Selenskyj in seiner Botschaft die Nachbarstaaten Rumänien und Polen. Die aktuellen Produktionszahlen sind nach seinen Angaben selbst mit geplanten Erweiterungen zu gering.

Selenskyj dringt seit Langem auf eine schnellere Versorgung mit Raketen für die Patriot-Flugabwehrsysteme. Nach ukrainischen Angaben sind diese besonders wirksam gegen russische ballistische Raketen. Die Ukraine verfügt über keine weiteren Flugabwehrsysteme, die in der Lage sind, ballistische Raketen abzuwehren. Für die Patriot-Systeme, die sie bislang erhielt, fehlen dem Land die notwendigen Raketen. 

"}],"created_at":1771359966,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoXn1phD5enQ5SR9UgVM","local_status":0,"media":[],"sort":"000000006994cede","updated_at":1771378212,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"6437b5f90b23ada1a0a468d3","user_locale":"en","version":158567},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boXoFDPk3dPuCwMvCr5e","text":"

Selenskyj kritisiert Druck von Trump als "unangemessen"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft US-Präsident Donald Trump vor, "unangemessenen" Druck auf ihn ausgeübt zu haben, um eine Lösung für den seit fast vier Jahren andauernden Krieg zu finden. Das US-Newsportal Axios zitiert Selenskyj mit den Worten, es sei "nicht fair", dass Trump weiterhin öffentlich die Ukraine und nicht Russland zu Zugeständnissen auffordere. "Ich hoffe, dass dies nur seine Taktik und nicht seine Entscheidung ist", sagte Selenskyj. Das Interview wurde per Telefon geführt, während russische, ukrainische und US-amerikanische Unterhändler in Genf Gespräche führten.

Der ukrainische Präsident dankte Trump erneut für seine Friedensbemühungen und erklärte gegenüber Axios, dass seine Gespräche mit den leitenden US-Verhandlungsführern, dem Gesandten Steve Witkoff und dem Schwiegersohn des Präsidenten, Jared Kushner, nicht mit dem gleichen Druck verbunden gewesen seien. Trump hat in den letzten Tagen zweimal angedeutet, dass es an der Ukraine und Selenskyj liege, Schritte zu unternehmen, um den Erfolg der Gespräche sicherzustellen. 

"}],"created_at":1771375662,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoXoFDPk3dPuCwMvCr5d","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069950c2e","updated_at":1771378324,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"650866caf3cc080d47223fec","user_locale":"en","version":158568},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boXppySk3Qpv4935P48A","text":"

Witkoff spricht von "bedeutenden Fortschritten" bei Verhandlungen 

Der erste Tag der direkten Verhandlungen zwischen Vertretern Russlands und der Ukraine unter Vermittlung der USA hat dem US-Sondergesandten Steve Witkoff zufolge "bedeutende Fortschritte" gebracht. Er sei "stolz", unter der Führung von US-Präsident Donald Trump "daran zu arbeiten, das Töten in diesem schrecklichen Konflikt zu beenden", teilte Witkoff im Onlinedienst X mit.
Beide Seiten einigten sich Witkoff zufolge darauf, ihre jeweiligen Staatschefs auf den neuesten Stand zu bringen und weiter auf eine Einigung hinzuarbeiten. Für heute sind in Genf weitere Gespräche geplant. Das Treffen gestern habe sechs Stunden gedauert und sei "sehr angespannt" gewesen, verlautete aus der russischen Delegation nahestehenden Kreisen.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Press service of the National Security and Defence Council of Ukraine/Reuters","link_url":"","media_local_id":"moXqSurS2f6aF1V15kUR","title":"US-Delegation unter der Leitung von Sonderbeauftragten Steve Witkoff und Jared Kushner"}],"local_id":"boXqStdL2f6aF1V15kUQ"}],"created_at":1771392169,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoXppySk3Qpv4935P489","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1771398965,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1506,"local_id":"moXqSurS2f6aF1V15kUR","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1771398967,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoXppySk3Qpv4935P489/moXqSurS2f6aF1V15kUR.jpeg","user_id":"682340d17bc70972e7034f6d","user_locale":"en","version":158584,"width":2000}],"publish_at":0,"sort":"0000000069954ca9","updated_at":1771398967,"user_id":"692d5e509fb77ac93464e808","user_locale":"en","version":158584},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boXqD5yb2f6aF1V15kUE","text":"

Destabilisierung als verdeckter Krieg

Die Polizei auf Demonstrationen gezielt provozieren, Nahkampf, Drohnen steuern: Darin trainieren russische Söldner im Internet angeworbene, ausländische Agenten. Danach werden diese in ihre Heimatländer, etwa Moldawien oder Bulgarien, zurückgeschickt, um dort Stimmung gegen die Regierung zu machen.

Solche Aktionen seien "Teil eines geheimen Kriegs, den die Regierung in Moskau gegen Europa und den gesamten Westen führt", schreibt mein Kollege Kai Biermann. Es sei ein zweiter Kampf, den die russische Regierung neben dem Krieg gegen die Ukraine vor fast vier Jahren begonnen habe: Ein Kampf um Destabilisierung.

Mehr dazu lesen Sie hier:

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"boXqEPhx2f6aF1V15kUF","oembed_json":"{"_id":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/geheimdienst-gru-russland-soeldner-sabotage-wagner-gruppe","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/geheimdienst-gru-russland-soeldner-sabotage-wagner-gruppe","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/geheimdienst-gru-russland-soeldner-sabotage-wagner-gruppe","type":"web","provider_name":"Website","title":"So führen russische Söldner ihren Schattenkrieg gegen Europa","kicker":"Gruppe Wagner","access":"abo","description":"Russland nutzt Wegwerfagenten für Sabotageaktionen in ganz Europa. Angeworben werden sie im Internet, trainiert von Söldnern. Aber das Sagen hat der Geheimdienst GRU.","domain":"www.zeit.de","color":"#333333","icon":"https://static.zeit.de/p/zeit.web/icons/apple-touch-icon.png","icon_width":0,"icon_height":0,"thumbnail_url":"https://img.zeit.de/politik/2026-02/geheimdienst-gru-russland-soeldner-sabotage-wagner-gruppe-bild/wide__1300x731","thumbnail_width":1300,"thumbnail_height":731}","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/geheimdienst-gru-russland-soeldner-sabotage-wagner-gruppe"}],"created_at":1771396742,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoXqD5yb2f6aF1V15kUD","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069955e86","updated_at":1771397034,"updated_by":"610947729415d50666321dfb","user_id":"682340d17bc70972e7034f6d","user_locale":"en","version":158577}]},"uniqueId":"hbid","isSSR":true,"configuration":{"refresh":"notify","sort":"desc","sortControls":"off","limit":15,"deepLinkLimit":0,"deepLinkDepth":0,"webEmbedDefaultConstraint":"consent","webEmbedConstraints":{},"useSlideshow":true,"automaticSummaryHighlightsLimit":8,"eventTagNavigation":"filter-list","sharing":"off","layout":"default","layoutAuthorPosition":"top","layoutEventTagPosition":"top","styleUseCards":false,"styleInvertTime":false,"styleInvertHighlightEvents":false,"styleInvertStickyEvents":false,"styleInvertSummaryEvents":false,"stylePrimaryColor":"","stylePrimaryColorDark":"","styleSecondaryColor":"","styleSecondaryColorDark":"","styleTextColor":"","styleTextColorDark":"","styleTextMutedColor":"","styleTextMutedColorDark":"","styleBgColor":"","styleBgColorDark":"","styleEventHighlightBgColor":"","styleEventHighlightBgColorDark":"","styleEventStickyBgColor":"","styleEventStickyBgColorDark":"","styleEventSummaryBgColor":"","styleEventSummaryBgColorDark":"","commentsMode":"default","highlightSummaryType":"chapters","sportsShowScoreboard":true,"sportsShowScorerList":false,"injectSchemaOrg":"auto","locale":"de","colorScheme":"light","useCookies":"all"},"liveblogThemeConfiguration":{"refresh":"notify","sort":"desc","sortControls":"off","limit":15,"deepLinkLimit":0,"deepLinkDepth":0,"webEmbedDefaultConstraint":"consent","webEmbedConstraints":{},"useSlideshow":true,"automaticSummaryHighlightsLimit":8,"eventTagNavigation":"filter-list","sharing":"off","layout":"default","layoutAuthorPosition":"top","layoutEventTagPosition":"top","styleUseCards":false,"styleInvertTime":false,"styleInvertHighlightEvents":false,"styleInvertStickyEvents":false,"styleInvertSummaryEvents":false,"stylePrimaryColor":"","stylePrimaryColorDark":"","styleSecondaryColor":"","styleSecondaryColorDark":"","styleTextColor":"","styleTextColorDark":"","styleTextMutedColor":"","styleTextMutedColorDark":"","styleBgColor":"","styleBgColorDark":"","styleEventHighlightBgColor":"","styleEventHighlightBgColorDark":"","styleEventStickyBgColor":"","styleEventStickyBgColorDark":"","styleEventSummaryBgColor":"","styleEventSummaryBgColorDark":"","commentsMode":"default","highlightSummaryType":"chapters","sportsShowScoreboard":true,"sportsShowScorerList":false,"injectSchemaOrg":"auto"},"sharedThemeConfiguration":{"locale":"de","colorScheme":"light","useCookies":"all"},"schemaOrg":"{"@context":"https://schema.org","@type":"LiveBlogPosting","author":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"liveBlogUpdate":[{"@type":"BlogPosting","headline":"Destabilisierung als verdeckter Krieg","articleBody":"Destabilisierung als verdeckter KriegDie Polizei auf Demonstrationen gezielt provozieren, Nahkampf, Drohnen steuern: Darin trainieren russische Söldner im Internet angeworbene, ausländische Agenten. Danach werden diese in ihre Heimatländer, etwa Moldawien oder Bulgarien, zurückgeschickt, um dort Stimmung gegen die Regierung zu machen. Solche Aktionen seien "Teil eines geheimen Kriegs, den die Regierung in Moskau gegen Europa und den gesamten Westen führt", schreibt mein Kollege Kai Biermann. Es sei ein zweiter Kampf, den die russische Regierung neben dem Krieg gegen die Ukraine vor fast vier Jahren begonnen habe: Ein Kampf um Destabilisierung. Mehr dazu lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-18T06:39:02.000Z","dateModified":"2026-02-18T06:43:54.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johanna Sethe"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/geheimdienst-gru-russland-soeldner-sabotage-wagner-gruppe","headline":"So führen russische Söldner ihren Schattenkrieg gegen Europa","description":"Russland nutzt Wegwerfagenten für Sabotageaktionen in ganz Europa. Angeworben werden sie im Internet, trainiert von Söldnern. Aber das Sagen hat der Geheimdienst GRU.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Witkoff spricht von "bedeutenden Fortschritten" bei Verhandlungen ","articleBody":"Witkoff spricht von "bedeutenden Fortschritten" bei Verhandlungen Der erste Tag der direkten Verhandlungen zwischen Vertretern Russlands und der Ukraine unter Vermittlung der USA hat dem US-Sondergesandten Steve Witkoff zufolge "bedeutende Fortschritte" gebracht. Er sei "stolz", unter der Führung von US-Präsident Donald Trump "daran zu arbeiten, das Töten in diesem schrecklichen Konflikt zu beenden", teilte Witkoff im Onlinedienst X mit.Beide Seiten einigten sich Witkoff zufolge darauf, ihre jeweiligen Staatschefs auf den neuesten Stand zu bringen und weiter auf eine Einigung hinzuarbeiten. Für heute sind in Genf weitere Gespräche geplant. Das Treffen gestern habe sechs Stunden gedauert und sei "sehr angespannt" gewesen, verlautete aus der russischen Delegation nahestehenden Kreisen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-18T05:22:49.000Z","dateModified":"2026-02-18T07:16:07.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mounia Meiborg"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_771/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoXppySk3Qpv4935P489/moXqSurS2f6aF1V15kUR.jpeg","caption":"US-Delegation unter der Leitung von Sonderbeauftragten Steve Witkoff und Jared Kushner","creditText":"Press service of the National Security and Defence Council of Ukraine/Reuters","uploadDate":"2026-02-18T07:16:05.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_361/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoXppySk3Qpv4935P489/moXqSurS2f6aF1V15kUR.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj kritisiert Druck von Trump als "unangemessen"","articleBody":"Selenskyj kritisiert Druck von Trump als "unangemessen"Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft US-Präsident Donald Trump vor, "unangemessenen" Druck auf ihn ausgeübt zu haben, um eine Lösung für den seit fast vier Jahren andauernden Krieg zu finden. Das US-Newsportal Axios zitiert Selenskyj mit den Worten, es sei "nicht fair", dass Trump weiterhin öffentlich die Ukraine und nicht Russland zu Zugeständnissen auffordere. "Ich hoffe, dass dies nur seine Taktik und nicht seine Entscheidung ist", sagte Selenskyj. Das Interview wurde per Telefon geführt, während russische, ukrainische und US-amerikanische Unterhändler in Genf Gespräche führten.Der ukrainische Präsident dankte Trump erneut für seine Friedensbemühungen und erklärte gegenüber Axios, dass seine Gespräche mit den leitenden US-Verhandlungsführern, dem Gesandten Steve Witkoff und dem Schwiegersohn des Präsidenten, Jared Kushner, nicht mit dem gleichen Druck verbunden gewesen seien. Trump hat in den letzten Tagen zweimal angedeutet, dass es an der Ukraine und Selenskyj liege, Schritte zu unternehmen, um den Erfolg der Gespräche sicherzustellen. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-18T00:47:42.000Z","dateModified":"2026-02-18T01:32:04.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Lisa Pausch"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj dringt auf europäische Produktion von Flugabwehrraketen","articleBody":"Selenskyj dringt auf europäische Produktion von FlugabwehrraketenDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich in einer Videobotschaft für eine europäische Produktion von Flugabwehrraketen ausgesprochen. Insbesondere Patriot-Systeme müssen demnach in Europa hergestellt werden. "Es gab Versprechen zu Produktionslizenzen, aber Amerika hat sich nicht dazu entschlossen, obgleich wir sowohl eine Produktion in der Ukraine als auch gemeinsam mit Nato-Partnern in der Region vorgeschlagen haben", sagte er. Konkret nannte Selenskyj in seiner Botschaft die Nachbarstaaten Rumänien und Polen. Die aktuellen Produktionszahlen sind nach seinen Angaben selbst mit geplanten Erweiterungen zu gering.Selenskyj dringt seit Langem auf eine schnellere Versorgung mit Raketen für die Patriot-Flugabwehrsysteme. Nach ukrainischen Angaben sind diese besonders wirksam gegen russische ballistische Raketen. Die Ukraine verfügt über keine weiteren Flugabwehrsysteme, die in der Lage sind, ballistische Raketen abzuwehren. Für die Patriot-Systeme, die sie bislang erhielt, fehlen dem Land die notwendigen Raketen. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-17T20:26:06.000Z","dateModified":"2026-02-18T01:30:12.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Luis Kumpfmüller"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Sicherheitsberater von Friedrich Merz nimmt an Ukrainetreffen in Genf teil","articleBody":"Sicherheitsberater von Friedrich Merz nimmt an Ukrainetreffen in Genf teilBei den Gesprächen zwischen Vertretern der Ukraine, Russlands und der USA in Genf ist auch Günter Sautter, der sicherheitspolitische Berater von Bundeskanzler Friedrich Merz, präsent. Das erfuhr die ZEIT aus Regierungskreisen. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur AFP von Sautters Anwesenheit bei den Friedensgesprächen in der Schweiz berichtet. Demnach sind auch die Sicherheitsberater der Regierungs- oder Staatschefs Italiens, Frankreichs und Großbritanniens vertreten. Wie tief Sautter und seine EU-Amtskollegen in die Verhandlungen involviert sind, ist nicht bekannt. Laut dem AFP-Bericht sollen sie "am Rande des Treffens" mit den Delegationen der Ukraine und der USA sprechen, nicht aber mit den Vertretern Russlands. An bisherigen Treffen zwischen Russland und der Ukraine sowie im neuen Format mit Beteiligung der USA nahmen bislang keine Vertreter von EU-Staaten teil. Innerhalb der EU hat sich zuletzt vor allem Frankreichs Präsident Emmanuel Macron für die Wiederaufnahme von direkten Gesprächen zwischen der EU und Russland eingesetzt. Andernfalls würden Fragen der europäischen Sicherheit allein zwischen Russland und den USA verhandelt, mahnte er.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-17T19:47:01.000Z","dateModified":"2026-02-18T07:12:55.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoXmZSjBcDZHtkAV9mkB/moXqSU3Q2f6aF1V15kUL.jpeg","caption":"Günter Sautter, sicherheitspolitischer Berater des Bundeskanzlers","creditText":"Kay Nietfeld/dpa","uploadDate":"2026-02-18T07:12:52.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoXmZSjBcDZHtkAV9mkB/moXqSU3Q2f6aF1V15kUL.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukraine bestätigt Ende des ersten Verhandlungstages","articleBody":"Ukraine bestätigt Ende des ersten VerhandlungstagesDer erste von zwei angesetzten Verhandlungstagen in den Gesprächen zwischen Vertretern der Ukraine und Russlands in Genf ist beendet. Das teilte der ukrainische Delegationsleiter Rustem Umjerow auf X mit. Die Diskussionen über "sowohl die politischen als auch die militärischen" Aspekte seien abgeschlossen und würden morgen fortgesetzt. Auf russischer Seite bestätigten staatliche Medien das Ende des ersten Verhandlungstages. Demnach gab es trilaterale Gespräche unter Beteiligung der USA wie auch bilaterale Treffen, darunter zwischen den USA und Russland, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Tass. Wie bereits bei den beiden ersten Verhandlungsrunden im trilateralen Format unter Beteiligung der USA, die im Januar und Anfang Februar in Abu Dhabi stattfanden, gab es zunächst keine öffentlichen Erklärungen zum konkreten Inhalt oder möglichen Vereinbarungen. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-17T19:00:15.000Z","dateModified":"2026-02-17T19:43:50.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Berichte aus russischer Gefangenschaft","articleBody":"Berichte aus russischer GefangenschaftVier Jahre nach Kriegsbeginn sitzen Tausende ukrainische Zivilistinnen und Zivilisten in russischen Gefängnissen. Die meisten wurden in besetzten Gebieten verschleppt, nur etwa 400 von ihnen sind bislang freigekommen. Internationale Menschenrechtsorganisationen haben Folter und Misshandlungen dokumentiert und bewerten diese als Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.Mein Kollege Andrej Schenk hat mit drei Überlebenden gesprochen: einem ehemaligen Bürgermeister von Cherson, der die Zusammenarbeit mit den Besatzern verweigerte. Einer Krimtatarin, die auf dem Weg zu ihrem kranken Vater festgenommen wurde. Und einem Mechaniker, der seine Familie aus dem belagerten Mariupol retten wollte. Sie berichten von täglichen Schlägen, gezieltem Aushungern und monatelanger Einzelhaft.Ihre Protokolle können Sie hier lesen:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-17T18:36:01.000Z","dateModified":"2026-02-17T18:36:01.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Luis Kumpfmüller"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/russische-gefangenschaft-ukrainische-zivilisten-rueckkehr/","headline":""Die Schläge hörten nie auf"","description":"Russland hält illegal Tausende ukrainische Zivilistinnen und Zivilisten gefangen. Drei Überlebende der Gefangenschaft berichten von systematischer Folter und Willkür.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Bislang rund 2.000 verschleppte Kinder in die Ukraine zurückgekehrt","articleBody":"Bislang rund 2.000 verschleppte Kinder in die Ukraine zurückgekehrtNach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wurden von den seit Kriegsbeginn von Russland verschleppten ukrainischen Kindern bislang 2.000 wieder in ihre Heimat zurückgebracht. Das sei ein bedeutendes Ergebnis, sagte Selenskyj – doch: "Tausende ukrainische Kinder werden nach wie vor von Russland gefangen gehalten."Russland wird vorgeworfen, rund 20.000 Kinder gewaltsam aus den von der russischen Armee besetzten Teilen der Ukraine verschleppt zu haben. Der Internationale Strafgerichtshof erließ 2023 einen Haftbefehl gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin und seine Kinderrechtsbeauftragte wegen "unrechtmäßiger Deportation" ukrainischer Kinder nach Russland.Laut ukrainischen Angaben wurden viele der verschleppten Kinder gezwungen, die russische Staatsbürgerschaft anzunehmen und die ukrainische Identität aufzugeben. Russlands Führung bestreitet die Vorgänge nicht, begründet sie jedoch mit der Sicherheit der Kinder: Sie seien aus der Gefahrenzone an der Front weggebracht worden – man sei bereit, sie zurückzugeben, wenn sich ihre Verwandten melden.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-17T18:03:19.000Z","dateModified":"2026-02-17T18:18:02.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Carolina Graef Alarcón"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Politischer Teil der Gespräche in Genf beendet","articleBody":"Politischer Teil der Gespräche in Genf beendetDer politische Teil der Gespräche zwischen Vertretern der USA, der Ukraine und Russlands über ein Ende des Krieges ist für heute beendet. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine mit den Gesprächen vertraute Person. Militärvertreter der drei Länder beraten demnach jedoch weiterhin. Die trilateralen Gespräche in Genf sollen morgen fortgesetzt werden.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-17T17:26:32.000Z","dateModified":"2026-02-17T17:26:32.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mathis Gann"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Zwei Tote nach Explosion in Militäranlage bei St. Petersburg","articleBody":"Zwei Tote nach Explosion in Militäranlage bei St. PetersburgIn einer Militäreinrichtung in der russischen Stadt Sertolovo sind offenbar zwei Menschen bei einer Explosion gestorben. Das berichtete das russische Online-Medium Mash auf Telegram. Betroffen sei ein Gebäude der Militärpolizei, sagte der Gouverneur der Region Leningrad, Alexander Drosdenko. Er habe Sicherheitskräfte beauftragt, die Trümmer zu beseitigen und Verletzte zu bergen. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-17T13:45:50.000Z","dateModified":"2026-02-17T13:48:36.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Maxim Nägele"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Friedensgespräche in Genf haben begonnen","articleBody":"Friedensgespräche in Genf haben begonnenDie trilateralen Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den USA über ein Kriegsende sind gestartet. Das bestätigten der Leiter der ukrainischen Delegation und russische Vertreter. "Auf der Tagesordnung stehen Sicherheits- und humanitäre Fragen", schrieb der ukrainische Verhandlungsführer Rustem Umjerow bei Telegram. Die russische Delegation wird von Wladimir Medinski geleitet, der seit Kriegsbeginn bei Verhandlungen dabei war. Die USA schickt den Sondergesandten Steve Wittkoff und Jared Kushner, den Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, als Vermittler. Zwei vorherige russisch-ukrainische Gesprächsrunden in Abu Dhabi hatten kein Ergebnis erzielt. Die beiden Konfliktparteien liegen in zentralen Punkten noch immer weit auseinander. Die russische Seite fordert für ein Kriegsende unter anderem einen vollständigen Rückzug der Ukraine aus der Region Donbass. Die Ukraine lehnt das ab. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-17T13:08:52.000Z","dateModified":"2026-02-17T17:26:37.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Maxim Nägele"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Drei Tote bei Drohnenangriff im Osten der Ukraine ","articleBody":"Drei Tote bei Drohnenangriff im Osten der Ukraine Bei einem russischen Drohnenangriff sind drei Mitarbeiter eines Wärmekraftwerks in der ukrainischen Stadt Slowjansk getötet worden. Das teilte der stellvertretende Energieminister der Ukraine, Artem Nekrasow, in Onlinediensten mit. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-17T10:58:06.000Z","dateModified":"2026-02-17T11:02:35.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Maxim Nägele"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russland droht Europäern mit Kriegsmarine-Einsatz","articleBody":"Russland droht Europäern mit Kriegsmarine-EinsatzDer russische Präsidentenberater Nikolai Patruschew hat mit Vergeltungsmaßnahmen gegen die europäische Schifffahrt gedroht, sollten russische Frachter und Tanker festgesetzt werden. In den wichtigsten Seegebieten, auch fernab von Russland, müssten ständig starke Verbände präsent sein, sagte Patruschew der russischen Zeitung Argumenty i ​Fakty. Anfang Januar hatte die US-Marine einen russischen Tanker im Atlantik aufgehalten und beschlagnahmt. Hintergrund seiner Aussage sind auch westliche Sanktionen gegen russische Ölkonzerne und der Einfuhrstopp russischen Öls in die EU. Den Vorwurf westlicher Staaten, ‌Russland umgehe die Sanktionen mithilfe einer Schattenflotte, wies Patruschew als Fiktion zurück.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-17T10:48:18.000Z","dateModified":"2026-02-17T11:12:41.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Maxim Nägele"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukrainischer Außenminister wirft Russland Missachtung der Friedensbemühungen vor","articleBody":"Ukrainischer Außenminister wirft Russland Missachtung der Friedensbemühungen vorNach neuen russischen Angriffen hat der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha Russland vorgeworfen, die aktuellen Bemühungen um ein Kriegsende zu untergraben. "Das Ausmaß, in dem Russland Friedensbemühungen missachtet: Ein massiver Raketen- und Drohnenangriff auf die Ukraine kurz vor der nächsten Gesprächsrunde in Genf", schrieb Sybiha in Onlinediensten. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-17T09:17:45.000Z","dateModified":"2026-02-17T12:51:04.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Maxim Nägele"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoXiQDyfRdpt5gCR9we7/moXin4VPRdpt5gCR9weH.jpeg","caption":"Am Montag spricht der Generalsekretär des Europarates Alain Berset (rechts) mit dem ukrainischen Außenminister Andrij Sybiha (links) auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kyjiw","creditText":"Reuters/Alina Smutko","uploadDate":"2026-02-17T10:19:29.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoXiQDyfRdpt5gCR9we7/moXin4VPRdpt5gCR9weH.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj fordert starken Druck auf Russland","articleBody":"Selenskyj fordert starken Druck auf RusslandVor dem Beginn der Gespräche in Genf hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dazu aufgefordert, den Druck auf Russland zu erhöhen. Ihm zufolge gehöre dazu Sanktionsdruck sowie stetige, schnelle Unterstützung ⁠für die ukrainische Armee und die Luftabwehr, wie er in den sozialen Medien schreibt. Außerdem fügte er hinzu, dass Diplomatie durch "Gerechtigkeit und Stärke" wirkungsvoller sei. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-17T08:45:21.000Z","dateModified":"2026-02-17T09:06:11.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marla Noss"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]}],"dateModified":"2026-02-18T07:16:07.000Z","datePublished":"2022-01-21T09:12:20.000Z","coverageStartTime":"2022-01-21T10:00:00.000Z","headline":"Ukraine-Russland-Krise","image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Ukraine-Russland-Krise","startDate":"2022-01-21T10:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"Destabilisierung als verdeckter KriegDie Polizei auf Demonstrationen gezielt provozieren, Nahkampf, Drohnen steuern: Darin trainieren russische Söldner im Internet angeworbene, ausländische Agenten. Danach werden diese in ihre Heimatländer, etwa Moldawien oder Bulgarien, zurückgeschickt, um dort Stimmung gegen die Regierung zu machen. Solche Aktionen seien "Teil eines geheimen Kriegs, den die Regierung in Moskau gegen Europa und den gesamten Westen führt", schreibt mein Kollege Kai Biermann. Es sei ein zweiter Kampf, den die russische Regierung neben dem Krieg gegen die Ukraine vor fast vier Jahren begonnen habe: Ein Kampf um Destabilisierung. Mehr dazu lesen Sie hier:","video":[]}"}“>

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Destabilisierung als verdeckter Krieg

Die Polizei auf Demonstrationen gezielt provozieren, Nahkampf, Drohnen steuern: Darin trainieren russische Söldner im Internet angeworbene, ausländische Agenten. Danach werden diese in ihre Heimatländer, etwa Moldawien oder Bulgarien, zurückgeschickt, um dort Stimmung gegen die Regierung zu machen.

Solche Aktionen seien „Teil eines geheimen Kriegs, den die Regierung in Moskau gegen Europa und den gesamten Westen führt“, schreibt mein Kollege Kai Biermann. Es sei ein zweiter Kampf, den die russische Regierung neben dem Krieg gegen die Ukraine vor fast vier Jahren begonnen habe: Ein Kampf um Destabilisierung.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Mounia Meiborg
Mounia Meiborg

Witkoff spricht von „bedeutenden Fortschritten“ bei Verhandlungen 

Der erste Tag der direkten Verhandlungen zwischen Vertretern Russlands und der Ukraine unter Vermittlung der USA hat dem US-Sondergesandten Steve Witkoff zufolge „bedeutende Fortschritte“ gebracht. Er sei „stolz“, unter der Führung von US-Präsident Donald Trump „daran zu arbeiten, das Töten in diesem schrecklichen Konflikt zu beenden“, teilte Witkoff im Onlinedienst X mit.
Beide Seiten einigten sich Witkoff zufolge darauf, ihre jeweiligen Staatschefs auf den neuesten Stand zu bringen und weiter auf eine Einigung hinzuarbeiten. Für heute sind in Genf weitere Gespräche geplant. Das Treffen gestern habe sechs Stunden gedauert und sei „sehr angespannt“ gewesen, verlautete aus der russischen Delegation nahestehenden Kreisen.
US-Delegation unter der Leitung von Sonderbeauftragten Steve Witkoff und Jared Kushner
US-Delegation unter der Leitung von Sonderbeauftragten Steve Witkoff und Jared Kushner. Press service of the National Security and Defence Council of Ukraine/Reuters

Lisa Pausch
Lisa Pausch

Selenskyj kritisiert Druck von Trump als „unangemessen“

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft US-Präsident Donald Trump vor, „unangemessenen“ Druck auf ihn ausgeübt zu haben, um eine Lösung für den seit fast vier Jahren andauernden Krieg zu finden. Das US-Newsportal Axios zitiert Selenskyj mit den Worten, es sei „nicht fair“, dass Trump weiterhin öffentlich die Ukraine und nicht Russland zu Zugeständnissen auffordere. „Ich hoffe, dass dies nur seine Taktik und nicht seine Entscheidung ist“, sagte Selenskyj. Das Interview wurde per Telefon geführt, während russische, ukrainische und US-amerikanische Unterhändler in Genf Gespräche führten.

Der ukrainische Präsident dankte Trump erneut für seine Friedensbemühungen und erklärte gegenüber Axios, dass seine Gespräche mit den leitenden US-Verhandlungsführern, dem Gesandten Steve Witkoff und dem Schwiegersohn des Präsidenten, Jared Kushner, nicht mit dem gleichen Druck verbunden gewesen seien. Trump hat in den letzten Tagen zweimal angedeutet, dass es an der Ukraine und Selenskyj liege, Schritte zu unternehmen, um den Erfolg der Gespräche sicherzustellen. 

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Selenskyj dringt auf europäische Produktion von Flugabwehrraketen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich in einer Videobotschaft für eine europäische Produktion von Flugabwehrraketen ausgesprochen. Insbesondere Patriot-Systeme müssen demnach in Europa hergestellt werden. „Es gab Versprechen zu Produktionslizenzen, aber Amerika hat sich nicht dazu entschlossen, obgleich wir sowohl eine Produktion in der Ukraine als auch gemeinsam mit Nato-Partnern in der Region vorgeschlagen haben“, sagte er.

Konkret nannte Selenskyj in seiner Botschaft die Nachbarstaaten Rumänien und Polen. Die aktuellen Produktionszahlen sind nach seinen Angaben selbst mit geplanten Erweiterungen zu gering.

Selenskyj dringt seit Langem auf eine schnellere Versorgung mit Raketen für die Patriot-Flugabwehrsysteme. Nach ukrainischen Angaben sind diese besonders wirksam gegen russische ballistische Raketen. Die Ukraine verfügt über keine weiteren Flugabwehrsysteme, die in der Lage sind, ballistische Raketen abzuwehren. Für die Patriot-Systeme, die sie bislang erhielt, fehlen dem Land die notwendigen Raketen. 

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Sicherheitsberater von Friedrich Merz nimmt an Ukrainetreffen in Genf teil

Bei den Gesprächen zwischen Vertretern der Ukraine, Russlands und der USA in Genf ist auch Günter Sautter, der sicherheitspolitische Berater von Bundeskanzler Friedrich Merz, präsent. Das erfuhr die ZEIT aus Regierungskreisen.

Zuvor hatte die Nachrichtenagentur AFP von Sautters Anwesenheit bei den Friedensgesprächen in der Schweiz berichtet. Demnach sind auch die Sicherheitsberater der Regierungs- oder Staatschefs Italiens, Frankreichs und Großbritanniens vertreten.

Wie tief Sautter und seine EU-Amtskollegen in die Verhandlungen involviert sind, ist nicht bekannt. Laut dem AFP-Bericht sollen sie „am Rande des Treffens“ mit den Delegationen der Ukraine und der USA sprechen, nicht aber mit den Vertretern Russlands.

An bisherigen Treffen zwischen Russland und der Ukraine sowie im neuen Format mit Beteiligung der USA nahmen bislang keine Vertreter von EU-Staaten teil. Innerhalb der EU hat sich zuletzt vor allem Frankreichs Präsident Emmanuel Macron für die Wiederaufnahme von direkten Gesprächen zwischen der EU und Russland eingesetzt. Andernfalls würden Fragen der europäischen Sicherheit allein zwischen Russland und den USA verhandelt, mahnte er.

Günter Sautter, sicherheitspolitischer Berater des Bundeskanzlers
Günter Sautter, sicherheitspolitischer Berater des Bundeskanzlers. Kay Nietfeld/dpa

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Ukraine bestätigt Ende des ersten Verhandlungstages

Der erste von zwei angesetzten Verhandlungstagen in den Gesprächen zwischen Vertretern der Ukraine und Russlands in Genf ist beendet. Das teilte der ukrainische Delegationsleiter Rustem Umjerow auf X mit. Die Diskussionen über „sowohl die politischen als auch die militärischen“ Aspekte seien abgeschlossen und würden morgen fortgesetzt.

Auf russischer Seite bestätigten staatliche Medien das Ende des ersten Verhandlungstages. Demnach gab es trilaterale Gespräche unter Beteiligung der USA wie auch bilaterale Treffen, darunter zwischen den USA und Russland, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Tass.

Wie bereits bei den beiden ersten Verhandlungsrunden im trilateralen Format unter Beteiligung der USA, die im Januar und Anfang Februar in Abu Dhabi stattfanden, gab es zunächst keine öffentlichen Erklärungen zum konkreten Inhalt oder möglichen Vereinbarungen. 

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Berichte aus russischer Gefangenschaft

Vier Jahre nach Kriegsbeginn sitzen Tausende ukrainische Zivilistinnen und Zivilisten in russischen Gefängnissen. Die meisten wurden in besetzten Gebieten verschleppt, nur etwa 400 von ihnen sind bislang freigekommen. Internationale Menschenrechtsorganisationen haben Folter und Misshandlungen dokumentiert und bewerten diese als Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Mein Kollege Andrej Schenk hat mit drei Überlebenden gesprochen: einem ehemaligen Bürgermeister von Cherson, der die Zusammenarbeit mit den Besatzern verweigerte. Einer Krimtatarin, die auf dem Weg zu ihrem kranken Vater festgenommen wurde. Und einem Mechaniker, der seine Familie aus dem belagerten Mariupol retten wollte. Sie berichten von täglichen Schlägen, gezieltem Aushungern und monatelanger Einzelhaft.

Ihre Protokolle können Sie hier lesen:

Carolina Graef Alarcón
Carolina Graef Alarcón

Bislang rund 2.000 verschleppte Kinder in die Ukraine zurückgekehrt

Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wurden von den seit Kriegsbeginn von Russland verschleppten ukrainischen Kindern bislang 2.000 wieder in ihre Heimat zurückgebracht. Das sei ein bedeutendes Ergebnis, sagte Selenskyj – doch: „Tausende ukrainische Kinder werden nach wie vor von Russland gefangen gehalten.“

Russland wird vorgeworfen, rund 20.000 Kinder gewaltsam aus den von der russischen Armee besetzten Teilen der Ukraine verschleppt zu haben. Der Internationale Strafgerichtshof erließ 2023 einen Haftbefehl gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin und seine Kinderrechtsbeauftragte wegen „unrechtmäßiger Deportation“ ukrainischer Kinder nach Russland.

Laut ukrainischen Angaben wurden viele der verschleppten Kinder gezwungen, die russische Staatsbürgerschaft anzunehmen und die ukrainische Identität aufzugeben. Russlands Führung bestreitet die Vorgänge nicht, begründet sie jedoch mit der Sicherheit der Kinder: Sie seien aus der Gefahrenzone an der Front weggebracht worden – man sei bereit, sie zurückzugeben, wenn sich ihre Verwandten melden.

Mathis Gann
Mathis Gann

Politischer Teil der Gespräche in Genf beendet

Der politische Teil der Gespräche zwischen Vertretern der USA, der Ukraine und Russlands über ein Ende des Krieges ist für heute beendet. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine mit den Gesprächen vertraute Person. Militärvertreter der drei Länder beraten demnach jedoch weiterhin. Die trilateralen Gespräche in Genf sollen morgen fortgesetzt werden.

Maxim Nägele
Maxim Nägele

Zwei Tote nach Explosion in Militäranlage bei St. Petersburg

In einer Militäreinrichtung in der russischen Stadt Sertolovo sind offenbar zwei Menschen bei einer Explosion gestorben. Das berichtete das russische Online-Medium Mash auf Telegram. Betroffen sei ein Gebäude der Militärpolizei, sagte der Gouverneur der Region Leningrad, Alexander Drosdenko. Er habe Sicherheitskräfte beauftragt, die Trümmer zu beseitigen und Verletzte zu bergen

Maxim Nägele
Maxim Nägele

Friedensgespräche in Genf haben begonnen

Die trilateralen Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den USA über ein Kriegsende sind gestartet. Das bestätigten der Leiter der ukrainischen Delegation und russische Vertreter. „Auf der Tagesordnung stehen Sicherheits- und humanitäre Fragen„, schrieb der ukrainische Verhandlungsführer Rustem Umjerow bei Telegram.

Die russische Delegation wird von Wladimir Medinski geleitet, der seit Kriegsbeginn bei Verhandlungen dabei war. Die USA schickt den Sondergesandten Steve Wittkoff und Jared Kushner, den Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, als Vermittler.

Zwei vorherige russisch-ukrainische Gesprächsrunden in Abu Dhabi hatten kein Ergebnis erzielt. Die beiden Konfliktparteien liegen in zentralen Punkten noch immer weit auseinander. Die russische Seite fordert für ein Kriegsende unter anderem einen vollständigen Rückzug der Ukraine aus der Region Donbass. Die Ukraine lehnt das ab. 

Maxim Nägele
Maxim Nägele

Drei Tote bei Drohnenangriff im Osten der Ukraine 

Bei einem russischen Drohnenangriff sind drei Mitarbeiter eines Wärmekraftwerks in der ukrainischen Stadt Slowjansk getötet worden. Das teilte der stellvertretende Energieminister der Ukraine, Artem Nekrasow, in Onlinediensten mit. 

Maxim Nägele
Maxim Nägele

Russland droht Europäern mit Kriegsmarine-Einsatz

Der russische Präsidentenberater Nikolai Patruschew hat mit Vergeltungsmaßnahmen gegen die europäische Schifffahrt gedroht, sollten russische Frachter und Tanker festgesetzt werden. In den wichtigsten Seegebieten, auch fernab von Russland, müssten ständig starke Verbände präsent sein, sagte Patruschew der russischen Zeitung Argumenty i ​Fakty.

Anfang Januar hatte die US-Marine einen russischen Tanker im Atlantik aufgehalten und beschlagnahmt. Hintergrund seiner Aussage sind auch westliche Sanktionen gegen russische Ölkonzerne und der Einfuhrstopp russischen Öls in die EU. Den Vorwurf westlicher Staaten, ‌Russland umgehe die Sanktionen mithilfe einer Schattenflotte, wies Patruschew als Fiktion zurück.

Maxim Nägele
Maxim Nägele

Ukrainischer Außenminister wirft Russland Missachtung der Friedensbemühungen vor

Nach neuen russischen Angriffen hat der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha Russland vorgeworfen, die aktuellen Bemühungen um ein Kriegsende zu untergraben. „Das Ausmaß, in dem Russland Friedensbemühungen missachtet: Ein massiver Raketen- und Drohnenangriff auf die Ukraine kurz vor der nächsten Gesprächsrunde in Genf“, schrieb Sybiha in Onlinediensten. 
Am Montag spricht der Generalsekretär des Europarates Alain Berset (rechts) mit dem ukrainischen Außenminister Andrij Sybiha (links) auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kyjiw
Am Montag spricht der Generalsekretär des Europarates Alain Berset (rechts) mit dem ukrainischen Außenminister Andrij Sybiha (links) auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kyjiw. Reuters/Alina Smutko

Marla Noss
Marla Noss

Selenskyj fordert starken Druck auf Russland

Vor dem Beginn der Gespräche in Genf hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dazu aufgefordert, den Druck auf Russland zu erhöhen. Ihm zufolge gehöre dazu Sanktionsdruck sowie stetige, schnelle Unterstützung ⁠für die ukrainische Armee und die Luftabwehr, wie er in den sozialen Medien schreibt. Außerdem fügte er hinzu, dass Diplomatie durch „Gerechtigkeit und Stärke“ wirkungsvoller sei.