Sicherheitskonferenz in München: Münchner Sicherheitskonferenz: Europa orientiert sich neu
Am Sonntag ist die 62. Münchner Sicherheitskonferenz zu Ende gegangen. Drei Tage lang diskutierten über 1.000 Teilnehmer, darunter mehr als 60 Staats- und Regierungschefs sowie zahlreiche Minister, über internationale Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Bundeskanzler Friedrich Merz setzte gleich zu Beginn den Ton: Er warb für eine europäische Selbstbehauptung in einer neuen Weltordnung durch mehr militärische Eigenständigkeit, wirtschaftliche Stärke und politische Geschlossenheit. Nachdem US-Vizepräsident JD Vance im Vorjahr mit seiner Rede mit Vorwürfen über einen „Demokratieverlust“ in Europa für einen Eklat gesorgt hatte, richteten sich dieses Jahr alle Augen auf US-Außenminister Marco Rubio: Rücken die USA und Europa wieder näher zusammen? Oder zeichnen sich neue Allianzen ab? Rieke Havertz war vor Ort in München und zieht im Podcast Bilanz.
Es ist einer der größten Einbrüche der deutschen Kriminalgeschichte: Kurz nach den Weihnachtstagen 2025 drangen Unbekannte in den Tresorraum einer Sparkasse in Gelsenkirchen-Buer ein und plünderten über 3.000 Schließfächer. Der Wert der Beute wird auf rund 100 Millionen Euro geschätzt. Die Polizei spricht von absoluten Profis. Die Täter bohrten sich über einen Zugang vom Parkhaus aus durch Stahlbeton durch die Wand des Tresorraums der Bank. Später verwüsteten sie den Tatort mit Bauschaum und Desinfektionsmittel und legten fremde Haare aus, um DNA-Spuren zu verfälschen. Besonders brisant: Die Alarmanlage war offenbar deaktiviert, und leere Fächer wurden gezielt ausgelassen. Vieles deutet auf Insiderwissen hin. Stefan Willeke aus der Chefredaktion der ZEIT war vor Ort und erklärt, wie die Täter das Sicherheitssystem so überlisten konnten und wie es für die Geschädigten jetzt weitergeht.
Und sonst so? Dickhäuter mit erstaunlich viel Feingefühl
Moderation und Produktion:Hannah Grünewald
Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski
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