Friedrich Merz: „Wir sind dieser Welt nicht ausgeliefert“
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Freitag die 62. Münchner Sicherheitskonferenz eröffnet. In seiner Rede warnte er, die bisherige Weltordnung existiere „so nicht mehr“. Zugleich betonte er, dass Europa seine Interessen und Werte selbstbewusst verteidigen könne. Dafür skizzierte Merz ein „Programm der Freiheit“: Europa müsse militärisch aufrüsten, sich innerhalb der EU stärken und „aufs Wesentliche konzentrieren“, eine „neue transatlantische Partnerschaft“ aufbauen und globale Partnerschaften schließen. Bei der Konferenz stehen der Ukrainekrieg, die Krise der transatlantischen Beziehungen und die europäische Verteidigungsfähigkeit im Fokus. Mehr als tausend Teilnehmer aus etwa 120 Staaten sind angereist. Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, berichtet im Podcast, wie Merz‘ Rede in München aufgenommen wurde.
Nach einem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter nahe Kaiserslautern kamen Vertreterinnen und Vertreter von Bahn, Politik und Gewerkschaften in Berlin zu einem Sicherheitsgipfel zusammen. Nach Angaben der Deutschen Bahn gab es im vergangenen Jahr rund 3.000 Angriffe auf Bahnmitarbeiter. Beschäftigte berichten von verbalen und tätlichen Übergriffen bei Fahrkartenkontrollen oder bei der Durchsetzung des Hausrechts sowie am Rande von Großveranstaltungen und Fußballspielen. Die Bahn kündigt nun konkrete Schritte an: Bodycams für alle Mitarbeitenden mit Kundenkontakt, 200 zusätzliche Sicherheitskräfte auf Bahnhöfen und bessere Schutzausrüstung. Außerdem sollen Verhaltens- und Deeskalationstrainings ausgebaut werden. Doch reichen diese Maßnahmen aus? Das besprechen wir mit Jonas Schulze Pals, Wirtschaftsredakteur bei der ZEIT.
Und sonst so? Rodel-Olympiasieger drückt Anruf von Friedrich Merz weg.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
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