Mode-Musical: „Der Teufel trägt Prada“ kommt nachher Hamburg hinaus die Dachboden

„Der Teufel trägt Prada“, das Musical feiert im Dezember seine Deutschland-Premiere. In London läuft das Stück bereits.

Am 30. April kommt „Der Teufel trägt Prada 2“ in die deutschen Kinos. Ende des Jahres ist die Geschichte zudem als Musical in Hamburg zu sehen. Es geht um Mode, Macht und Moral. 

Die Story begeistert die Menschen nach wie vor. Allein 222 Millionen Leute haben sich in den ersten 24 Stunden den Trailer zur Kinofilmfortsetzung angesehen. Rund 20 Jahre nach dem Kinoerfolg des ersten Films feiert „Der Teufel trägt Prada“ im Dezember in Hamburg als Musical Deutschland-Premiere. Mit Musik von Elton John, scharfem Witz und Mode-Glamour. Die Geschichte verbinde Mode, Macht und Moral und erzähle zeitlos von Karriereambitionen, Selbstfindung und dem Preis des Erfolgs, teilte Stage Entertainment zum Start des Ticketverkaufs mit.

Der genaue Termin der Premiere steht laut dem Unternehmen noch nicht fest. Aber es sind bereits Karten für Vorstellungen ab dem 12. Dezember erhältlich. Die Aufführung ist im Stage Theater Neue Flora geplant, bis Ende Oktober läuft dort noch „Tarzan“. „Spektakuläre Mode“ und „atemberaubende Choreografien, inszeniert vom dreifachen Tony-Award-Gewinner Jerry Mitchell“, kündigen die Musical-Macher an. Die Songtexte stammen von Shaina Taub und Mark Sonnenblick, das Buch von Lauren Weisberger und Kate Wetherhead.

Die Bühnenadaption basiert auf dem Filmhit aus dem Jahr 2006 mit Meryl Streep, Anne Hathaway und Emily Blunt, der Kultstatus hat. Das Musical „Der Teufel trägt Prada“ wird bereits erfolgreich in London am West End aufgeführt. Es geht um die Journalistin Andy, die einen Job bei einem Modemagazin bekommt und damit unter einer gnadenlosen und herrischen Chefredakteurin zu leiden hat. Um deren unmögliche Forderungen zu erfüllen, opfert Andy ihr Privatleben und lässt sich zunehmend von einer glamourösen Welt verführen, die sie einst verachtet hat. 

Spezialisten aus der Modewelt gesucht

Ein Casting-Aufruf wurde schon gestartet. Es seien bereits viele Bewerbungen eingegangen, sagte Casting-Direktor Ralf Schaedler der Deutschen Presse Agentur. Einige Künstler würden auch aktiv direkt angeschrieben, weil man sie für dieses Stück besonders geeignet halte.

Ab 23. Februar seien zehn Tage geplant, um sich die ersten Leute anzusehen, sagte Schaedler. „Ich schätze mal, dass wir uns 250 Schauspielerinnen und Schauspieler anschauen.“ Zusätzlich werde unter etwa 400 Spezialisten aus der Modewelt ausgewählt: „Ich werde auch nach Mailand und Rom fahren und wirklich Models sehen, die schon auch Musiktheater und Tanzerfahrung haben“, berichtete Schaedler. Am Ende können rund 40 Positionen besetzt werden.