Krieg in Gaza: Israels Armee warnt Bewohner Gazas erstmals wieder vor Angriff



teilte der US-Sondergesandte Steve Witkoff auf X mit.

Der US-Plan sieht eine Verwaltung des Gebiets unter palästinensischer Beteiligung und eine vollständige Demilitarisierung des Gebiets vor. "Die USA erwarten von der Hamas, dass sie ihren Pflichten vollständig nachkommt", schrieb Witkoff. Das gilt auch für die Vereinbarung, die sterblichen Überreste der letzten Geisel an Israel zu überstellen. "Ein Versagen dabei, dies zu tun, wird ernsthafte Konsequenzen haben", drohte Witkoff.

Die Hamas und Israel äußerten sich zunächst nicht dazu. Die Waffenruhe auf Basis eines 20-Punkte-Plans der USA gilt seit Anfang Oktober. Zu den größten Hürden bei ihrer Umsetzung gehören die geplante Entwaffnung der Hamas, ein Abzug der israelischen Armee aus dem Gebiet und die Entsendung einer internationalen Sicherheitstruppe.

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Hamas bereit zur Machtübergabe an Technokratengremium

Die Hamas stimmt einer Übergabe der Regierungsgeschäfte im Gazastreifen an ein palästinensisches Gremium von Technokraten zu. Man sei bereit, die Verantwortung an das Gremium zu übergeben, sagte ein Vertreter der Terrororganisation. Steve Witkoff, Sondergesandter der USA für den Nahen Osten, sagte, damit werde eine Übergangsregierung eingesetzt, die einen Prozess der Entwaffnung und des Wiederaufbaus in Gaza beginnen solle. 

Zuvor hatte der ägyptische Außenminister bekannt gegeben, Hamas und Palästinensische Autonomiebehörde hätten sich auf 15 Mitglieder des Gremiums geeinigt.

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US-Präsident Trump unterstützt "Technokratenregierung" im Gazastreifen

US-Präsident Donald Trump hat seine Unterstützung für die Übergangsregierung palästinensischer Fachleute für den Gazastreifen zum Ausdruck gebracht. "Als Vorsitzender des Friedensrates stehe ich hinter der neu ernannten palästinensischen Technokratenregierung", schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Die neue Führung solle den Gazastreifen "während des Übergangs" regieren. Die palästinensischen Anführer hätten sich unerschütterlich einer friedlichen Zukunft verschrieben, hieß es in dem Post.

Der "Friedensrat" soll als Kontrollgremium der Übergangsregierung dienen. Nach Angaben Trumps hat sich das Gremium, dem er vorsteht, nun formiert. Die Namen der Mitglieder würden bald bekanntgegeben, schrieb der US-Präsident. Vor kurzem waren die Mitglieder der Übergangsregierung benannt worden. Es handelt sich um 14 Palästinenser, die keine Verbindung zur islamistischen Hamas haben sollen. Sie sollen alle Aufgaben und Verantwortungen in dem in zwei Kriegsjahren weitgehend zerstörten Gazastreifen übernehmen.

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Israel greift Ziele im Gazastreifen an

Die israelische Armee hat trotz Waffenruhe nach eigenen Angaben Ziele im gesamten Gazastreifen angegriffen. Vorangegangen sei ein Angriff bewaffneter Palästinenser auf israelische Soldaten. Israels Militär habe Kommandeure der Terrororganisationen Hamas und Palästinensischer Islamischer Dschihad (PIJ) ins Visier genommen, teilte die Armee mit. Sie machte zunächst keine Angaben zu möglichen Opfern.

Aus medizinischen Kreisen im Gazastreifen hieß es, mindestens neun Menschen seien bei den Angriffen am Donnerstagabend getötet worden, darunter ein Kommandeur der Hamas sowie ein Kommandeur des bewaffneten Arms des PIJ. Den Angaben zufolge gab es auch mehrere Verletzte.

Bewaffnete hatten laut Israels Armee am Dienstag in einem von Israel kontrolliertem Gebiet in Rafah im Süden des Küstenstreifens israelische Soldaten angegriffen. In solchen Fällen hatte Israels Armee bereits zuvor wieder größere Angriffe ausgeführt, sich danach aber wieder an die Waffenruhe gehalten. Inzwischen haben die israelischen Bombardements im Gazastreifen Anwohnern zufolge wieder aufgehört. 

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Marco Rubio und Tony Blair sitzen im Friedensrat für Gaza

Im Weißen Haus in Washington, D. C. sind am Abend die Namen der Politiker bekannt gegeben worden, die US-Präsident Donald Trumps Plänen zufolge als Friedensrat die vorübergehende Verwaltung des Gazastreifens überwachen sollen.

Zu den Mitgliedern dieser Kommission zählen demnach US-Außenminister Marco Rubio, Trumps Sonderbeauftragter Steve Witkoff, der ehemalige britische Premierminister Tony Blair, Trumps Schwiegersohn Jared Kushner sowie Weltbank-Präsident Ajay Banga, der US-Geschäftsmann Marc Rowan und Trump-Berater Robert Gabriel. Trump selbst ist Vorsitzender des Gremiums, das hatte der US-Präsident bereits im September 2025 mitgeteilt. Auf Grundlage von Trumps Plänen für Gaza war im Oktober eine Waffenruhe in Gaza ausgehandelt worden.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Israel kritisiert vorgeschlagene Besetzung des Gazakomitees

Israel lehnt die von den USA genannten Mitglieder eines neuen Gremiums für den Gazastreifen ab. Das sogenannte Exekutivkomitee sei nicht mit Israel abgestimmt und laufe seiner Politik zuwider, hieß es in einer Erklärung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Er werde demnach sein Außenministerium um ein Gespräch mit US-Außenminister Marco Rubio bitten.

Der Exekutivausschuss soll die Arbeit eines von Präsident Donald Trump geleiteten Friedensrats (Board of Peace) umsetzen. Netanjahu stößt sich offensichtlich daran, dass dem Gremium der türkische Außenminister Hakan Fidan und der ranghohe katarische Diplomat Ali Thawadi angehören sollen. Die Türkei und Katar hatten Israels Krieg im Gazastreifen gegen die islamistische Palästinenserorganisation Hamas scharf kritisiert.  

Wenige Minuten nach der Erklärung forderte Israels rechtsextremer Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, Netanjahu solle das Militär auf einen erneuten Krieg vorbereiten.

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Trump lädt mehrere Staatschefs zur Mitwirkung an Gaza-Friedensrat ein

Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump sind mehrere Staats- und Regierungschefs von ihm eingeladen worden, am sogenannten Friedensrat für den Gazastreifen mitzuwirken. Demnach hat Trump etwa dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, Ägyptens Staatschef Abdel Fattah al-Sissi und Argentiniens Präsident Javier Milei eine Mitarbeit angeboten.

Das Kommunikationsbüro der türkischen Präsidentschaft bestätigte die Einladung, machte aber keine offiziellen Angaben dazu, ob Erdoğan bereits darauf geantwortet habe. Auch Ägyptens Außenminister Badr Abdelatty bestätigte die Einladung al-Sissis. Vonseiten des ägyptischen Staatsinformationsdienstes hieß es, Ägypten prüfe die Angelegenheit derzeit in all ihren Aspekten. Argentiniens Präsident Javier Milei schrieb auf X, es sei "eine Ehre, an einer so großen Verantwortung mitwirken zu dürfen".

Wie der Sender CBC unter Berufung auf einen hochrangigen Beamten berichtete, habe auch der kanadische Ministerpräsident Mark Carney eine Einladung zur Mitwirkung erhalten und wolle diese annehmen. Laut Berichten des britischen Senders BBC erwägt auch der britische Premierminister Keir Starmer einen Beitritt

Der sogenannte Friedensrat ist Teil der zweiten Phase von Trumps Friedensplan für Gaza, der ein dauerhaftes Kriegsende vorsieht. Das internationale Gremium soll die neue Übergangsregierung des im Krieg zwischen der Hamas und Israel weitgehend zerstörten Küstenstreifens beaufsichtigen.

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Israel zerstört UNRWA-Gebäude in Ost-Jerusalem

Israelische Polizeikräfte sind mit schwerem Gerät in die Außenstelle des UN-Hilfswerks UNRWA im völkerrechtswidrig annektierten Ostjerusalem eingedrungen. Nach Angaben der zuständigen israelischen Behörde wurde mit der Zerstörung von Gebäuden begonnen. An dem Einsatz waren demnach auch Mitarbeiter der Behörde beteiligt. Sie teilte mit, sie habe das rund 4,6 Hektar große Gelände auf Grundlage eines israelischen Gesetzes in staatlichen Besitz übernommen und wolle es künftig "neu ordnen" und "im öffentlichen Interesse" vermarkten.

UN-Personal befindet sich nach UNRWA-Angaben nicht mehr auf dem Areal. Bereits im Dezember waren israelische Kräfte mit Lastwagen und Gabelstaplern auf das Gelände gefahren; UNRWA sprach damals von einer "inakzeptablen Verletzung" der Rechte und Immunität einer UN-Organisation.

Israel behauptet seit Längerem, das Palästinenserhilfswerk UNRWA sei von der Hamas unterwandert, ohne dafür je substanzielle Belege vorgelegt zu haben. Das stellte auch der Internationale Gerichtshof (IGH) in einem Gutachten vom Oktober vergangenen Jahres fest.

Völkerrechtlich ist Israel als Besatzungsmacht verpflichtet, die humanitäre Versorgung der Bevölkerung im Gazastreifen sicherzustellen und Hilfslieferungen der Vereinten Nationen zuzulassen. Dazu gehört ausdrücklich, dass Israel die Arbeit von UN-Organisationen wie UNRWA nicht behindern darf und ihre Einsätze unterstützen muss, statt sie zu blockieren.

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António Guterres verurteilt Gelände-Abriss der UN-Flüchtlingsagentur für Palästinenser in Ostjerusalem

UN-Generalsekretär António Guterres hat Israel aufgefordert, den Abriss des Geländes der UN-Flüchtlingsagentur für Palästinenser in Ostjerusalem zu stoppen. Zugleich verlangte er, dieses sowie weitere UNRWA-Gebäude "unverzüglich" an die Vereinten Nationen zurückzugeben. Der stellvertretende UN-Sprecher Farhan Haq teilte gegenüber Reportern mit, dass der Generalsekretär die anhaltenden Eskalationsmaßnahmen gegen die UNRWA für völlig inakzeptabel halte. Diese stünden im Widerspruch zu den klaren Verpflichtungen Israels nach dem Völkerrecht, einschließlich der Charta der Vereinten Nationen und des Übereinkommens über die Vorrechte und Immunitäten der Vereinten Nationen.

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Netanjahu nimmt Trumps Einladung zum sogenannten Friedensrat an

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu will sich dem von Donald Trump initiierten sogenannten Friedensrat anschließen. Netanjahu habe die Einladung dazu angenommen, teilte sein Büro mit. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters darüber berichtet, dass der israelische Ministerpräsident in das Gremium eingeladen wurde.

Der 20-Punkte-Plan der USA für ein Ende des Gazakriegs sieht vor, dass ein Friedensrat für Gaza den Übergang von der Hamas-Herrschaft im Gazastreifen zu einer zivilen Verwaltung überwachen soll. Dem Gremium gehören zahlreiche Vertraute Trumps an, darunter etwa sein Geschäftspartner und Sondergesandter Steve Witkoff, US-Außenminister Marco Rubio und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner.

Dabei handelt es sich jedoch offenbar nicht um das Gremium, dem Netanjahu beitreten will. Laut zahlreichen Medienberichten plant Trump – ebenfalls unter der Bezeichnung "Friedensrat" – eine neue Instanz mit Zuständigkeit für die Lösung von Konflikten weltweit, als eine Art Alternative zu den Vereinten Nationen, die Trump immer wieder als unfähig kritisierte.

Unter Trumps Vorsitz sollen Staaten, die sich dem Gremium anschließen wollen, eine Milliarde US-Dollar für einen unbefristeten Sitz in dem Rat zahlen. Die US-Regierung hat Dutzende Staatschefs dazu eingeladen. Die Mitteilung von Netanjahus Büro deutet darauf, dass der israelische Regierungschef dieser Gruppe, und nicht dem Friedensrat für Gaza, beitritt: Netanjahu werde "ein Mitglied des Friedensrats werden, der sich aus Staats- und Regierungschefs zusammensetzen soll". 

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Vor Netanjahu hatten bereits unter anderem der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán, der marokkanische König Mohammed VI. und der argentinische Präsident Javier Milei eine solche Einladung angenommen. Eingeladen wurde unter anderem auch Russlands Staatschef Wladimir Putin, dessen Antwort darauf noch aussteht.

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Weitere Staaten treten Trumps "Friedensrat" bei 

Saudi-Arabien, die Türkei, Ägypten, Jordanien, Indonesien, Pakistan und Katar haben sich dem "Friedensrat" von US-Präsident Donald Trump angeschlossen. Sie hätten eine entsprechende Einladung angenommen, teilten die Außenminister in einer gemeinsamen Erklärung mit. 
Der US-Plan für ein Ende des Gazakriegs sieht vor, dass ein Friedensrat den Übergang von der Hamas-Herrschaft im Gazastreifen zu einer zivilen Verwaltung überwachen soll. Dem Gremium gehören zahlreiche Vertraute Trumps an, darunter etwa sein Geschäftspartner und Sondergesandter Steve Witkoff, US-Außenminister Marco Rubio und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner.

Zuletzt stellte Trump die Idee eines neuen Gremiums vor, das er ebenfalls als "Friedensrat" bezeichnet und dem sich Staaten auf seine Einladung einschließen können. Dieses Gremium soll sich mit Konflikten weltweit befassen.

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Israel fliegt Angriffe im Libanon 

Die israelische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben mehrere Angriffe im Süden des Libanon gestartet. Laut dem Militär wurden die Angriffe auf strategische Ziele der Hisbollah geflogen. Das israelische Militär teilte mit, es habe drei Dörfer angegriffen. Auch vier Grenzübergänge in der nordöstlichen libanesischen Region Hermel seien attackiert worden. Zuvor sei die Bevölkerung zum Verlassen des Gebiets aufgefordert worden. 

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Das libanesische Gesundheitsministerium teilte mit, im südlibanesischen Dorf Kennarit südlich der Hafenstadt Sidon seien 19 Menschen verletzt worden, darunter Journalisten. Libanesische Vertreter verurteilten die Angriffe im Süden des Landes. Präsident Joseph Aoun sprach von einer "systematischen Aggression". Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur National News Agency starben zudem zwei Menschen bei Drohnenangriffen auf Autos in den Dörfern Basurijeh und Sahrani.

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Israel startet Suchaktion nach letzter Geiselleiche im Gazastreifen

Israels Militär sucht eigenen Angaben zufolge nach den sterblichen Überresten der letzten israelischen Geisel im Gazastreifen. Eine Operation finde im nördlichen Gazastreifen statt, teilten das Ministerpräsidentenamt und die Armee mit. 

Zuvor hatte ein Sprecher der Kassam-Brigaden, des militärischen Arms der Hamas, mitgeteilt, dass die Terrororganisation den Vermittlern im Gaza-Friedensprozess alle Informationen übergeben habe, die zur Auffindung der Leiche nötig seien. Die israelischen Streitkräfte würden jetzt an Stellen suchen, die in diesen Informationen enthalten seien, sagte der Kassam-Sprecher. 

Augenzeugen berichteten, dass israelische Truppen im Al-Saitun-Viertel in der Stadt Gaza Suchaktionen durchführten. Es sei Leuchtmunition abgefeuert worden, herumfahrende Militärfahrzeuge seien zu sehen gewesen. Den israelischen Angaben zufolge erstrecke sich das Suchgebiet auf einen Friedhof im Umfeld der sogenannten Gelben Linie. Diese teilt den Gazastreifen in einen vom israelischen Militär kontrollierten und in einen vom israelischen Militär freien Teil. 

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Israel will Grenzübergang Rafah nach Abschluss von Suchaktion wieder öffnen

Israel hat angekündigt, den Grenzübergang Rafah erst nach Abschluss der Suchaktion nach der letzten israelischen Geiselleiche im Gazastreifen zu öffnen. Nach Ende dieses Einsatzes und in Übereinstimmung mit den Vereinbarungen mit den USA werde Israel den Übergang unter vollständiger israelischer Kontrolle öffnen, teilt das Büro von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit. 

Ein Zeitplan wird nicht genannt. Doch die Zeitung Times of Israel berichtet unter Bezug auf einen US-Beamten, dass der Einsatz vermutlich mehrere Tage dauern werde. Demnach könnte der Grenzübergang Rafah bis Ende dieser Woche wieder geöffnet werden.

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Der Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten ist seit fast einem Jahr geschlossen. Er gilt als wichtigstes Tor des Gazastreifens zur Welt.

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Leichnam der letzten israelischen Geisel der Hamas wieder in Israel

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben die sterblichen Überreste der letzten israelischen Geisel im Gazastreifen geborgen. Der 24-jährige Ran Gvili war demnach Mitglied einer Eliteeinheit der israelischen Polizei und beim Terrorangriff der Hamas und ihrer islamistischen Verbündeten auf Israel am 7. Oktober 2023 getötet worden.

Damit sind alle lebenden und getöteten Geiseln der Hamas zurück in Israel. "Es befinden sich offiziell keine Geiseln mehr in Gaza in Gefangenschaft", schrieb die Armee.

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Netanjahu will Hamas "auf jeden Fall" entwaffnen 

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Entwaffnung der islamistischen Hamas im Gazastreifen zum derzeit wichtigsten Ziel im Friedensprozess erklärt. Zuvor waren die sterblichen Überreste der letzten Geisel der Hamas nach Israel überführt worden. Eine Entwaffnung werde "auf jeden Fall" passieren, sagte Netanjahu, entweder "auf dem einfachen oder auf dem schwierigen Weg".

Vor der Entmilitarisierung des Gazastreifens und der Zerstörung der Tunnel der Hamas dort werde es keinen Wiederaufbau des Palästinensergebiets geben, sagte er. Die Hamas lehnt eine Entwaffnung im Sinne Israels bislang jedoch ab.

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Netanjahu wiederholte, dass Israel die "Sicherheitskontrolle" im gesamten Gebiet "vom Jordan bis zum (Mittel-)Meer ausüben" wolle, das gelte auch für den Gazastreifen. Einen palästinensischen Staat in dem Küstenstreifen werde seine Regierung nicht zulassen, sagte er.

Im Rahmen der zweiten Phase des von den USA unterstützten Friedensplans für Gaza ist neben der Entwaffnung der Hamas auch ein Rückzug der israelischen Armee aus dem Gazastreifen vorgesehen. Die bislang kontrollierten Gebiete sollen Stück für Stück an eine internationale Stabilisierungstruppe (ISF) übergeben werden. Die USA hatten diese zweite Phase bereits ausgerufen. Die ISF ist allerdings noch nicht gegründet worden.

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Hamas zeigt sich für Übergabe der Gazaverwaltung an Komitee bereit 

Die Hamas ist eigenen Angaben zufolge bereit für eine schnellstmögliche und vollständige Übergabe der Regierungsführung an eine technokratische Übergangsverwaltung für den Gazastreifen. "Konkrete Maßnahmen wurden vor Ort ergriffen", teilte Hamas-Sprecher Hasem Kassem der Nachrichtenagentur AFP mit. Die Ministerien und Behörden einschließlich der Sicherheitsbehörden seien bereit, alle Akten an das Nationale Komitee für die Verwaltung des Gazastreifens (NCAG) zu übergeben. 

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"Die Protokolle sind vorbereitet, die Dokumente sind fertiggestellt und Ausschüsse sind mit der Übergabe beauftragt worden, damit wir eine vollständige Übertragung der Regierungsführung des Gazastreifens in allen Bereichen erreichen", sagte Kassem.

Für den Transfer der Regierung müssten die Mitglieder des Komitees sich allerdings in den Gazastreifen begeben können, sagte Kassem und forderte eine Öffnung des Grenzübergangs Rafah im Süden des Palästinensergebiets. Der Übergang zu Ägypten müsse in beide Richtungen geöffnet werden und die Einreise und das Verlassen des Gazastreifens ohne israelische Beschränkungen möglich sein. 

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Israels Armee bestätigt Hamas-Schätzung von mehr als 70.000 Toten

Das israelische Militär geht davon aus, dass die vom Hamas-geführten Gesundheitsministerium in Gaza angegebene Zahl von mindestens 71.667 Toten im Gazakrieg korrekt ist. Das berichten israelische Medien. Israel hatte die Zahl lange dementiert, obwohl Experten die Zahlen als zuverlässig und womöglich sogar konservativ einstufen.

Die Schätzung umfasst nicht die vermissten Einwohner, die möglicherweise noch unter Trümmern begraben liegen. Den Berichten zufolge will das israelische Militär nun analysieren, wie viele Zivilisten unter den Toten sind.

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Israel öffnet Grenzübergang Rafah für begrenzten Personenverkehr

Der Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten ist nach israelischen Angaben in begrenztem Umfang wieder geöffnet worden. Der Durchgang sei heute "für den begrenzten Durchgang von Bewohnern" des Gazastreifens freigegeben worden, teilte die israelische Behörde Cogat mit, die für zivile Angelegenheiten in den palästinensischen Gebieten zuständig ist.

Die Öffnung des Grenzübergangs am Sonntag sei eine "erste Probephase", die mit der EU abgestimmt sei, erklärte Cogat weiter. Nun würden Vorbereitungen für eine vollständige Wiedereröffnung getroffen.

Die Öffnung war im seit Oktober geltenden Waffenruheabkommens zwischen Israel und der islamistischen Hamas vorgesehen. Rafah ist der einzige Grenzübergang aus dem Gazastreifen, der nicht über Israel führt. Er war vor seiner Schließung im Mai 2024 auch ein wichtiger Korridor für Hilfslieferungen in den Küstenstreifen.

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Israel stoppt Einsätze von Ärzte ohne Grenzen in Gaza

Israel hat der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) vorerst weitere humanitäre Einsätze im Gazastreifen untersagt. Das israelische Ministerium für Diaspora-Angelegenheiten teilte mit, man habe "Schritte zur Beendigung der Tätigkeit von Ärzte ohne Grenzen im Gazastreifen" eingeleitet. Grund sei, dass MSF keine Liste aller palästinensischen Ortskräfte vorgelegt habe. Die Organisation solle das Gebiet demnach bis Ende Februar verlassen.

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Israel begründete das neue Registrierungsverfahren damit, "legitime humanitäre Arbeit" ermöglichen und zugleich den Missbrauch humanitärer Strukturen für feindliche Aktivitäten und Terrorismus verhindern zu wollen. Die Regel gelte für alle in der Region tätigen Hilfsorganisationen.

MSF teilte mit, man habe nach monatelangen Gesprächen entschieden, die geforderten Mitarbeitendendaten nicht weiterzugeben. Es gebe keine Zusicherung, dass die Informationen ausschließlich für administrative Zwecke genutzt und Mitarbeitende dadurch nicht gefährdet würden. Eine Einigung mit den israelischen Behörden über den Umgang mit den Daten sei bislang nicht erzielt worden.

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Israel kündigt vollständige Öffnung des Grenzübergangs Rafah für Montag an

Der wichtigste Grenzübergang im Gazastreifen in Rafah wird nach israelischen Angaben am Montag für Palästinenser wieder vollständig geöffnet. Demnach laufen aktuell die Vorbereitungen an dem Hauptzugangstor, das seit Mai 2024 weitgehend geschlossen war.

Der Grenzübergang steht derzeit unter israelischer Militärkontrolle. Zuvor teilte die israelische Militäreinheit Cogat, die die humanitäre Koordination überwacht, mit, dass der Grenzübergang in beide Richtungen heute nur für Fußgänger aus Gaza wieder geöffnet werde. In einer Stellungnahme teilte Cogat mit: "Heute läuft ein Pilotprojekt, um den Betrieb des Grenzübergangs zu testen und zu bewerten. Die Bewegung der Bewohner in beide Richtungen, die Ein- und Ausreise nach und aus Gaza, wird voraussichtlich morgen beginnen.“ Der heutige Test werde demnach mit Ägypten und der Europäischen Union koordiniert.

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Grenzübergang Rafah teils wieder geöffnet

Erstmals seit rund einem Jahr ist der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen mit Einschränkungen wieder für den Personenverkehr geöffnet. Der Übergang sei offiziell in Betrieb, teilten Vertreter der ägyptischen und israelischen Sicherheitskräfte mit. Ebenso berichtete der staatsnahe ägyptische Fernsehsender Al-Kahira News über die Öffnung.

Damit soll unter anderem die Ausreise von kranken und verletzten Palästinensern aus dem Gazastreifen wieder möglich werden. Bereits gestern war Rafah nach israelischen Angaben für eine "erste Probephase" geöffnet worden.

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Witkoff am Dienstag zu Gesprächen in Israel erwartet

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff wird Israel besuchen, um sich mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu und dem israelischen Militärchef Eyal Zamir zu treffen. Das teilten zwei hochrangige israelische Beamte mit. Der Besuch soll voraussichtlich am Dienstag beginnen und findet inmitten von wachsenden Spannungen mit dem Iran statt.

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EU unterstützt palästinensische Grenzschützer in Rafah 

Lob für die teilweise Öffnung des Grenzübergangs Rafah kommt von der Außenbeauftragten der EU, Kaja Kallas. Experten der zivilen EU-Mission seien dort, um den Betrieb des Grenzübergangs zwischen Gaza und Ägypten zu überwachen und die palästinensischen Grenzschutzkräfte zu unterstützen, teilte sie mit.

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Für kranke und verwundete Menschen aus dem Gazastreifen sei die Wiederöffnung lebenswichtig. Zudem werde sie es Familien ermöglichen, nach viel zu langer Trennung wieder zusammenzukommen. 

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Israel greift Hisbollah im Südlibanon an 

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben mehrere Stellungen der Hisbollah im Süden des Libanon angegriffen. Unter anderem seien Waffendepots attackiert worden, um neue Angriffe der vom Iran unterstützten Miliz auf Israel zu verhindern, teilte die Armee mit. 

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Auch gestern hatte es nach Angaben der libanesischen Behörden israelische Angriffe gegeben, bei denen ein Mensch getötet und mehrere weitere verletzt wurden. Seit November 2024 gilt zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon eine Waffenruhe.

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Abbas setzt erstmals Direktwahl zum Palästinensischen Nationalrat an 

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat für den 1. November erstmals eine allgemeine Direktwahl zum Palästinensischen Nationalrat angesetzt. Wie die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa berichtete, erließ Abbas ein Dekret, wonach "die Wahl überall dort stattfinden soll, wo dies möglich ist, sowohl innerhalb als auch außerhalb Palästinas". Damit solle eine "möglichst breite Beteiligung des palästinensischen Volkes" an dieser Wahl erreicht werden.

Der Nationalrat ist das Parlament der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO). Abbas steht sowohl an der Spitze der Autonomiebehörde im Westjordanland als auch der PLO. Bislang wurden die Mitglieder des Nationalrats nie direkt gewählt, sondern entweder ernannt oder sie rückten nach. Die Terrororganisation Hamas ist dort auch als Partei kein Mitglied.

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Zwölf Menschen über Rafah nach Ägypten eingereist

Am ersten Tag nach der Wiedereröffnung des Grenzübergangs Rafah haben zwölf Menschen den Gazastreifen verlassen. Darunter waren fünf Verletzte sowie sieben Begleitpersonen, die nach Ägypten einreisten, wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Angaben von der Grenze berichtete.

Der Grenzverkehr bleibt stark begrenzt: Der Grenzübergang soll laut dem israelischen öffentlich-rechtlichen Sender Kan täglich für etwa sechs Stunden geöffnet sein. Pro Tag dürfen weiterhin höchstens 50 Patienten ausreisen, jeweils begleitet von zwei Angehörigen.

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Am Grenzübergang Rafah warten Palästinenser auf Ausreise und Rückkehr

Auf beiden Seiten der Grenze zwischen Ägypten und dem Gazastreifen warten Menschen auf Durchlass. Im Gazastreifen brachte der Rote Halbmond Palästinenser zum Grenzübergang Rafah, die im Ausland medizinisch behandelt werden sollen. Auf ägyptischer Seite würden Palästinenser auf die Einreise warten, die während des Gazakrieges geflohen waren, berichtete der ägyptische Staatssender Al-Kahera News.

Am Montag, dem ersten Tag der Grenzöffnung, hatte es etwa zehn Stunden gedauert, bis kleine Gruppen die Grenze in beiden Richtungen passieren konnten. Im Gazastreifen hoffen laut den dortigen Gesundheitsbehörden etwa 20.000 Kinder und Erwachsene, das verwüstete Küstengebiet über Rafah für eine Behandlung verlassen zu können. Tausende Palästinenser außerhalb des Gebiets wollen einreisen und in ihre Heimat zurückkehren.

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Netanjahu lehnt Verwaltung des Gazastreifens unter Palästinenserbehörde ab

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu widersetzt sich US-Plänen, wonach der Gazastreifen langfristig von der Palästinensischen Autonomiebehörde unter Palästinenserpräsident Mahmud Abbas verwaltet werden soll. Bei einem Treffen mit US-Vermittler Steve Witkoff am Dienstag habe er "präzisiert, dass die Palästinenserbehörde auf keinen Fall beteiligt sein wird", teilte Netanjahus Büro mit.

Laut dem von US-Präsident Donald Trump vorgelegten Plan zur Beendigung des Krieges im Gazastreifen soll die Palästinensische Autonomiebehörde zu einem gewissen Grad beteiligt werden – ihre genaue Rolle bleibt jedoch unklar. 

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Tote bei israelischen Angriffen auf den Gazastreifen

Die israelische Armee hat erneut den Gazastreifen attackiert. Die Armee teilte mit, dass man "präzise Angriffe" ausgeführt habe, nachdem "Terroristen" das Feuer auf israelische Soldaten eröffnet hätten.

Nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Zivilschutzbehörde wurden bei den Angriffen im Norden und Süden des Gazastreifens neun Menschen getötet, darunter drei Kinder. Außerdem seien 31 Menschen verletzt worden. Die Angaben beider Seiten lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen

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Palästinenser melden 18 Tote bei israelischen Angriffen auf Gaza

Durch Panzer- und Luftangriffe Israels im Gazastreifen sind palästinensischen Angaben zufolge ‌18 Menschen getötet worden. Darunter seien vier Kinder, teilten palästinensische Behörden mit.

Das israelische ‌Militär teilte mit, die Angriffe seien erfolgt, nachdem auf israelische Soldaten geschossen worden sei. ⁠Dabei sei ein Reservist schwer ​verletzt worden. Ziel der Angriffe waren den Angaben zufolge Gaza-Stadt und die im Süden gelegene Stadt Chan Junis. Die Angaben beider Seiten lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen. 

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Unterschiedliche Angaben zum Grenzübergang Rafah

Israel hat den Übergang Rafah von Gaza nach Ägypten laut palästinensischen Angaben für ‍den Transport von Patienten nach zwei Tagen wieder gesperrt. Ein Sprecher des ⁠Roten Halbmonds sagte, Patienten seien zur Vorbereitung auf ihre Behandlung außerhalb des Gazastreifens in ein Krankenhaus in Chan Junis eingeliefert worden. Dort hätten sie dann erfahren, dass Israel ihre Verlegung verschoben habe.

Die israelische Behörde Cogat, die den Zugang zum Gazastreifen kontrolliert, ​teilte hingegen mit, dass der Grenzübergang Rafah offen bleibe. Man habe jedoch ‍nicht die notwendigen Koordinierungsdetails von der Weltgesundheitsorganisation erhalten, um die Verlegung zu ermöglichen. 

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UN-Büro wirft Israel Kriegsverbrechen in Ostjerusalem vor

Wegen Siedlungsaktivitäten in Ostjerusalem beschuldigt das UN-Menschenrechtsbüro Israel, Kriegsverbrechen begangen zu haben. Am 12. Januar hätten israelische Sicherheitskräfte in Ostjerusalem mehr als 70 Gebäude zerstört, 25 Palästinenser festgenommen, zahlreiche Häuser und Läden durchsucht und Besitztümer konfisziert. Geplant seien dort offenbar israelische Siedlungen.

"Die unrechtmäßige Deportation oder Umsiedlung einer unter Besatzung lebenden Bevölkerung ist ein Kriegsverbrechen und kann unter bestimmten Umständen ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen", sagte Thameen Al-Kheetan, ein Sprecher des Büros.

Israel hatte den Ostteil Jerusalems während des Sechstagekriegs 1967 erobert und später annektiert, doch ist dies völkerrechtlich nicht anerkannt. Deshalb gilt Ostjerusalem als besetztes Gebiet. Israel beansprucht Jerusalem als Hauptstadt, die Palästinenser beanspruchen Ostjerusalem als Hauptstadt eines Palästinenserstaates. 

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Israels Armee warnt Bewohner erstmals seit Waffenruhe vor Angriff

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Erstmals seit Beginn der Waffenruhe im Gazastreifen hat Israels Armee wieder Menschen vor einem Angriff zum Verlassen der betroffenen Gegend aufgerufen. Wie das Militär mitteilte, rief die israelische Armee Anwohner eines Gebäudes und der angrenzenden Gegend dazu auf, sich mindestens 100 Meter von dem Gebäude zu entfernen. Grund sei, dass sich dort "terroristische Infrastruktur der Hamas" befinde. Die Anlage sei zur Herstellung von Waffen genutzt worden; zudem habe sich dort ein Waffenlager befunden.

Der laut Augenzeugen und Armee inzwischen erfolgte Angriff war nach Angaben des israelischen Militärs eine Reaktion auf einen Verstoß der Hamas gegen die Waffenruhe. Am Donnerstag war es zu einem Angriff auf israelische Soldaten im Norden des Gazastreifens gekommen. Bei beiden Vorfällen gab es zunächst keine Berichte über Opfer.

Die Waffenruhe trat im Oktober 2025 in Kraft, ist jedoch äußerst instabil. Wiederholt gab es teils tödliche Angriffe – beide Seiten werfen sich Verstöße gegen das Abkommen vor. 

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Im Gazastreifen brachte der Rote Halbmond Palästinenser zum Grenzübergang Rafah, die im Ausland medizinisch behandelt werden sollen. Auf ägyptischer Seite würden Palästinenser auf die Einreise warten, die während des Gazakrieges geflohen waren, berichtete der ägyptische Staatssender Al-Kahera News.Am Montag, dem ersten Tag der Grenzöffnung, hatte es etwa zehn Stunden gedauert, bis kleine Gruppen die Grenze in beiden Richtungen passieren konnten. Im Gazastreifen hoffen laut den dortigen Gesundheitsbehörden etwa 20.000 Kinder und Erwachsene, das verwüstete Küstengebiet über Rafah für eine Behandlung verlassen zu können. 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Darunter waren fünf Verletzte sowie sieben Begleitpersonen, die nach Ägypten einreisten, wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Angaben von der Grenze berichtete. Der Grenzverkehr bleibt stark begrenzt: Der Grenzübergang soll laut dem israelischen öffentlich-rechtlichen Sender Kan täglich für etwa sechs Stunden geöffnet sein. 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Wie die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa berichtete, erließ Abbas ein Dekret, wonach "die Wahl überall dort stattfinden soll, wo dies möglich ist, sowohl innerhalb als auch außerhalb Palästinas". Damit solle eine "möglichst breite Beteiligung des palästinensischen Volkes" an dieser Wahl erreicht werden.Der Nationalrat ist das Parlament der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO). Abbas steht sowohl an der Spitze der Autonomiebehörde im Westjordanland als auch der PLO. Bislang wurden die Mitglieder des Nationalrats nie direkt gewählt, sondern entweder ernannt oder sie rückten nach. Die Terrororganisation Hamas ist dort auch als Partei kein Mitglied.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-02T20:13:09.000Z","dateModified":"2026-02-02T20:13:09.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Kohler"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israel greift Hisbollah im Südlibanon an ","articleBody":"Israel greift Hisbollah im Südlibanon an Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben mehrere Stellungen der Hisbollah im Süden des Libanon angegriffen. Unter anderem seien Waffendepots attackiert worden, um neue Angriffe der vom Iran unterstützten Miliz auf Israel zu verhindern, teilte die Armee mit. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-02T14:34:19.000Z","dateModified":"2026-02-02T17:52:00.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Konstantin Zimmermann"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoVkzJXA3K5b4jmC52gg/moVnfoAN6q5v7SD9SVDw.jpeg","caption":"Israel hat Angriffe auf mehrere Stellungen der Hisbollah im Südlibanon bestätigt","creditText":"Mohammad Zaatari/AP/dpa","uploadDate":"2026-02-02T17:51:59.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoVkzJXA3K5b4jmC52gg/moVnfoAN6q5v7SD9SVDw.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Witkoff am Dienstag zu Gesprächen in Israel erwartet","articleBody":"Witkoff am Dienstag zu Gesprächen in Israel erwartetDer US-Sondergesandte Steve Witkoff wird Israel besuchen, um sich mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu und dem israelischen Militärchef Eyal Zamir zu treffen. Das teilten zwei hochrangige israelische Beamte mit. Der Besuch soll voraussichtlich am Dienstag beginnen und findet inmitten von wachsenden Spannungen mit dem Iran statt.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-02T12:37:38.000Z","dateModified":"2026-02-02T12:49:37.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marie N’gouan"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"EU unterstützt palästinensische Grenzschützer in Rafah ","articleBody":"EU unterstützt palästinensische Grenzschützer in Rafah Lob für die teilweise Öffnung des Grenzübergangs Rafah kommt von der Außenbeauftragten der EU, Kaja Kallas. Experten der zivilen EU-Mission seien dort, um den Betrieb des Grenzübergangs zwischen Gaza und Ägypten zu überwachen und die palästinensischen Grenzschutzkräfte zu unterstützen, teilte sie mit.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-02T12:33:56.000Z","dateModified":"2026-02-02T12:49:02.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Konstantin Zimmermann"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Grenzübergang Rafah teils wieder geöffnet","articleBody":"Grenzübergang Rafah teils wieder geöffnetErstmals seit rund einem Jahr ist der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen mit Einschränkungen wieder für den Personenverkehr geöffnet. Der Übergang sei offiziell in Betrieb, teilten Vertreter der ägyptischen und israelischen Sicherheitskräfte mit. Ebenso berichtete der staatsnahe ägyptische Fernsehsender Al-Kahira News über die Öffnung. Damit soll unter anderem die Ausreise von kranken und verletzten Palästinensern aus dem Gazastreifen wieder möglich werden. Bereits gestern war Rafah nach israelischen Angaben für eine "erste Probephase" geöffnet worden.Mehr dazu lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-02T07:57:01.000Z","dateModified":"2026-02-02T10:03:48.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Konstantin Zimmermann"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/nahost-grenzuebergang-rafah-wieder-geoeffnet-aegypten-gazastreifen","headline":"Grenzübergang Rafah wieder teilweise geöffnet","description":"Rafah ist der einzige Grenzpunkt in Gaza, der nicht über Israel führt. Erstmals seit einem Jahr ist er nun wieder geöffnet – nutzen können ihn aber zunächst nur wenige.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israel kündigt vollständige Öffnung des Grenzübergangs Rafah für Montag an","articleBody":"Israel kündigt vollständige Öffnung des Grenzübergangs Rafah für Montag anDer wichtigste Grenzübergang im Gazastreifen in Rafah wird nach israelischen Angaben am Montag für Palästinenser wieder vollständig geöffnet. Demnach laufen aktuell die Vorbereitungen an dem Hauptzugangstor, das seit Mai 2024 weitgehend geschlossen war.Der Grenzübergang steht derzeit unter israelischer Militärkontrolle. Zuvor teilte die israelische Militäreinheit Cogat, die die humanitäre Koordination überwacht, mit, dass der Grenzübergang in beide Richtungen heute nur für Fußgänger aus Gaza wieder geöffnet werde. In einer Stellungnahme teilte Cogat mit: "Heute läuft ein Pilotprojekt, um den Betrieb des Grenzübergangs zu testen und zu bewerten. Die Bewegung der Bewohner in beide Richtungen, die Ein- und Ausreise nach und aus Gaza, wird voraussichtlich morgen beginnen.“ Der heutige Test werde demnach mit Ägypten und der Europäischen Union koordiniert.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-01T11:44:26.000Z","dateModified":"2026-02-01T12:27:31.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Eric Voigt"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israel stoppt Einsätze von Ärzte ohne Grenzen in Gaza","articleBody":"Israel stoppt Einsätze von Ärzte ohne Grenzen in GazaIsrael hat der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) vorerst weitere humanitäre Einsätze im Gazastreifen untersagt. Das israelische Ministerium für Diaspora-Angelegenheiten teilte mit, man habe "Schritte zur Beendigung der Tätigkeit von Ärzte ohne Grenzen im Gazastreifen" eingeleitet. Grund sei, dass MSF keine Liste aller palästinensischen Ortskräfte vorgelegt habe. Die Organisation solle das Gebiet demnach bis Ende Februar verlassen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-01T10:32:07.000Z","dateModified":"2026-02-01T10:45:34.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Omid Rezaee"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]}],"dateModified":"2026-02-06T15:55:12.000Z","datePublished":"2025-06-16T10:51:19.000Z","coverageStartTime":"2025-06-16T11:00:00.000Z","headline":"Israel-Gaza","image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoWJX3u73MXm7L2ACU3k/moWJbJCr3MXm7L2ABXFt.jpeg","caption":"Israelischer Angriff im Gazastreifen","creditText":"Jehad Alshrafi/AP/dpa","uploadDate":"2026-02-06T15:55:11.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoWJX3u73MXm7L2ACU3k/moWJbJCr3MXm7L2ABXFt.jpeg"}}],"description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Israel-Gaza","startDate":"2025-06-16T11:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"Israels Armee warnt Bewohner erstmals seit Waffenruhe vor Angriff","video":[]}"}“>

Mathis Gann
Mathis Gann

Israels Armee warnt Bewohner erstmals seit Waffenruhe vor Angriff

Israelischer Angriff im Gazastreifen
Israelischer Angriff im Gazastreifen. Jehad Alshrafi/AP/dpa
Erstmals seit Beginn der Waffenruhe im Gazastreifen hat Israels Armee wieder Menschen vor einem Angriff zum Verlassen der betroffenen Gegend aufgerufen. Wie das Militär mitteilte, rief die israelische Armee Anwohner eines Gebäudes und der angrenzenden Gegend dazu auf, sich mindestens 100 Meter von dem Gebäude zu entfernen. Grund sei, dass sich dort „terroristische Infrastruktur der Hamas“ befinde. Die Anlage sei zur Herstellung von Waffen genutzt worden; zudem habe sich dort ein Waffenlager befunden.

Der laut Augenzeugen und Armee inzwischen erfolgte Angriff war nach Angaben des israelischen Militärs eine Reaktion auf einen Verstoß der Hamas gegen die Waffenruhe. Am Donnerstag war es zu einem Angriff auf israelische Soldaten im Norden des Gazastreifens gekommen. Bei beiden Vorfällen gab es zunächst keine Berichte über Opfer.

Die Waffenruhe trat im Oktober 2025 in Kraft, ist jedoch äußerst instabil. Wiederholt gab es teils tödliche Angriffe – beide Seiten werfen sich Verstöße gegen das Abkommen vor. 

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

UN-Büro wirft Israel Kriegsverbrechen in Ostjerusalem vor

Wegen Siedlungsaktivitäten in Ostjerusalem beschuldigt das UN-Menschenrechtsbüro Israel, Kriegsverbrechen begangen zu haben. Am 12. Januar hätten israelische Sicherheitskräfte in Ostjerusalem mehr als 70 Gebäude zerstört, 25 Palästinenser festgenommen, zahlreiche Häuser und Läden durchsucht und Besitztümer konfisziert. Geplant seien dort offenbar israelische Siedlungen.

„Die unrechtmäßige Deportation oder Umsiedlung einer unter Besatzung lebenden Bevölkerung ist ein Kriegsverbrechen und kann unter bestimmten Umständen ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen“, sagte Thameen Al-Kheetan, ein Sprecher des Büros.

Israel hatte den Ostteil Jerusalems während des Sechstagekriegs 1967 erobert und später annektiert, doch ist dies völkerrechtlich nicht anerkannt. Deshalb gilt Ostjerusalem als besetztes Gebiet. Israel beansprucht Jerusalem als Hauptstadt, die Palästinenser beanspruchen Ostjerusalem als Hauptstadt eines Palästinenserstaates. 

Monika Pilath
Monika Pilath

Unterschiedliche Angaben zum Grenzübergang Rafah

Israel hat den Übergang Rafah von Gaza nach Ägypten laut palästinensischen Angaben für ‍den Transport von Patienten nach zwei Tagen wieder gesperrt. Ein Sprecher des ⁠Roten Halbmonds sagte, Patienten seien zur Vorbereitung auf ihre Behandlung außerhalb des Gazastreifens in ein Krankenhaus in Chan Junis eingeliefert worden. Dort hätten sie dann erfahren, dass Israel ihre Verlegung verschoben habe.

Die israelische Behörde Cogat, die den Zugang zum Gazastreifen kontrolliert, ​teilte hingegen mit, dass der Grenzübergang Rafah offen bleibe. Man habe jedoch ‍nicht die notwendigen Koordinierungsdetails von der Weltgesundheitsorganisation erhalten, um die Verlegung zu ermöglichen. 

Monika Pilath
Monika Pilath

Palästinenser melden 18 Tote bei israelischen Angriffen auf Gaza

Durch Panzer- und Luftangriffe Israels im Gazastreifen sind palästinensischen Angaben zufolge ‌18 Menschen getötet worden. Darunter seien vier Kinder, teilten palästinensische Behörden mit.

Das israelische ‌Militär teilte mit, die Angriffe seien erfolgt, nachdem auf israelische Soldaten geschossen worden sei. ⁠Dabei sei ein Reservist schwer ​verletzt worden. Ziel der Angriffe waren den Angaben zufolge Gaza-Stadt und die im Süden gelegene Stadt Chan Junis. Die Angaben beider Seiten lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen. 

Ein Kind vor einem Krankenhaus in Gaza-Stadt
Ein Kind vor einem Krankenhaus in Gaza-Stadt. Omar Omar Al-Qattaa/AFP/Getty Images

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Tote bei israelischen Angriffen auf den Gazastreifen

Die israelische Armee hat erneut den Gazastreifen attackiert. Die Armee teilte mit, dass man „präzise Angriffe“ ausgeführt habe, nachdem „Terroristen“ das Feuer auf israelische Soldaten eröffnet hätten.

Nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Zivilschutzbehörde wurden bei den Angriffen im Norden und Süden des Gazastreifens neun Menschen getötet, darunter drei Kinder. Außerdem seien 31 Menschen verletzt worden. Die Angaben beider Seiten lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen

Vera Sprothen
Vera Sprothen

Netanjahu lehnt Verwaltung des Gazastreifens unter Palästinenserbehörde ab

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu widersetzt sich US-Plänen, wonach der Gazastreifen langfristig von der Palästinensischen Autonomiebehörde unter Palästinenserpräsident Mahmud Abbas verwaltet werden soll. Bei einem Treffen mit US-Vermittler Steve Witkoff am Dienstag habe er „präzisiert, dass die Palästinenserbehörde auf keinen Fall beteiligt sein wird„, teilte Netanjahus Büro mit.

Laut dem von US-Präsident Donald Trump vorgelegten Plan zur Beendigung des Krieges im Gazastreifen soll die Palästinensische Autonomiebehörde zu einem gewissen Grad beteiligt werden – ihre genaue Rolle bleibt jedoch unklar. 

Maxim Nägele
Maxim Nägele

Am Grenzübergang Rafah warten Palästinenser auf Ausreise und Rückkehr

Auf beiden Seiten der Grenze zwischen Ägypten und dem Gazastreifen warten Menschen auf Durchlass. Im Gazastreifen brachte der Rote Halbmond Palästinenser zum Grenzübergang Rafah, die im Ausland medizinisch behandelt werden sollen. Auf ägyptischer Seite würden Palästinenser auf die Einreise warten, die während des Gazakrieges geflohen waren, berichtete der ägyptische Staatssender Al-Kahera News.

Am Montag, dem ersten Tag der Grenzöffnung, hatte es etwa zehn Stunden gedauert, bis kleine Gruppen die Grenze in beiden Richtungen passieren konnten. Im Gazastreifen hoffen laut den dortigen Gesundheitsbehörden etwa 20.000 Kinder und Erwachsene, das verwüstete Küstengebiet über Rafah für eine Behandlung verlassen zu können. Tausende Palästinenser außerhalb des Gebiets wollen einreisen und in ihre Heimat zurückkehren.

Krankenwägen mit verletzten Palästinensern warten am Grenzübergang Rafah darauf, dass sie den Gazastreifen verlassen können
Krankenwägen mit verletzten Palästinensern warten am Grenzübergang Rafah darauf, dass sie den Gazastreifen verlassen können. Bashar Taleb/AFP/Getty Images

Alena Kammer
Alena Kammer

Zwölf Menschen über Rafah nach Ägypten eingereist

Am ersten Tag nach der Wiedereröffnung des Grenzübergangs Rafah haben zwölf Menschen den Gazastreifen verlassen. Darunter waren fünf Verletzte sowie sieben Begleitpersonen, die nach Ägypten einreisten, wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Angaben von der Grenze berichtete.

Der Grenzverkehr bleibt stark begrenzt: Der Grenzübergang soll laut dem israelischen öffentlich-rechtlichen Sender Kan täglich für etwa sechs Stunden geöffnet sein. Pro Tag dürfen weiterhin höchstens 50 Patienten ausreisen, jeweils begleitet von zwei Angehörigen.

Sarah Kohler
Sarah Kohler

Abbas setzt erstmals Direktwahl zum Palästinensischen Nationalrat an 

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat für den 1. November erstmals eine allgemeine Direktwahl zum Palästinensischen Nationalrat angesetzt. Wie die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa berichtete, erließ Abbas ein Dekret, wonach „die Wahl überall dort stattfinden soll, wo dies möglich ist, sowohl innerhalb als auch außerhalb Palästinas„. Damit solle eine „möglichst breite Beteiligung des palästinensischen Volkes“ an dieser Wahl erreicht werden.

Der Nationalrat ist das Parlament der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO). Abbas steht sowohl an der Spitze der Autonomiebehörde im Westjordanland als auch der PLO. Bislang wurden die Mitglieder des Nationalrats nie direkt gewählt, sondern entweder ernannt oder sie rückten nach. Die Terrororganisation Hamas ist dort auch als Partei kein Mitglied.

Konstantin Zimmermann
Konstantin Zimmermann

Israel greift Hisbollah im Südlibanon an 

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben mehrere Stellungen der Hisbollah im Süden des Libanon angegriffen. Unter anderem seien Waffendepots attackiert worden, um neue Angriffe der vom Iran unterstützten Miliz auf Israel zu verhindern, teilte die Armee mit. 
Israel hat Angriffe auf mehrere Stellungen der Hisbollah im Südlibanon bestätigt
Israel hat Angriffe auf mehrere Stellungen der Hisbollah im Südlibanon bestätigt. Mohammad Zaatari/AP/dpa
Auch gestern hatte es nach Angaben der libanesischen Behörden israelische Angriffe gegeben, bei denen ein Mensch getötet und mehrere weitere verletzt wurden. Seit November 2024 gilt zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon eine Waffenruhe.

Marie N’gouan
Marie N'gouan

Witkoff am Dienstag zu Gesprächen in Israel erwartet

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff wird Israel besuchen, um sich mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu und dem israelischen Militärchef Eyal Zamir zu treffen. Das teilten zwei hochrangige israelische Beamte mit. Der Besuch soll voraussichtlich am Dienstag beginnen und findet inmitten von wachsenden Spannungen mit dem Iran statt.

Konstantin Zimmermann
Konstantin Zimmermann

EU unterstützt palästinensische Grenzschützer in Rafah 

Lob für die teilweise Öffnung des Grenzübergangs Rafah kommt von der Außenbeauftragten der EU, Kaja Kallas. Experten der zivilen EU-Mission seien dort, um den Betrieb des Grenzübergangs zwischen Gaza und Ägypten zu überwachen und die palästinensischen Grenzschutzkräfte zu unterstützen, teilte sie mit.
„Praktische Schritte wie diese helfen, den Waffenruheplan voranzubringen, und müssen fortgesetzt werden.“

Kaja Kallas

Für kranke und verwundete Menschen aus dem Gazastreifen sei die Wiederöffnung lebenswichtig. Zudem werde sie es Familien ermöglichen, nach viel zu langer Trennung wieder zusammenzukommen. 

Konstantin Zimmermann
Konstantin Zimmermann

Grenzübergang Rafah teils wieder geöffnet

Erstmals seit rund einem Jahr ist der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen mit Einschränkungen wieder für den Personenverkehr geöffnet. Der Übergang sei offiziell in Betrieb, teilten Vertreter der ägyptischen und israelischen Sicherheitskräfte mit. Ebenso berichtete der staatsnahe ägyptische Fernsehsender Al-Kahira News über die Öffnung.

Damit soll unter anderem die Ausreise von kranken und verletzten Palästinensern aus dem Gazastreifen wieder möglich werden. Bereits gestern war Rafah nach israelischen Angaben für eine „erste Probephase“ geöffnet worden.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Eric Voigt
Eric Voigt

Israel kündigt vollständige Öffnung des Grenzübergangs Rafah für Montag an

Der wichtigste Grenzübergang im Gazastreifen in Rafah wird nach israelischen Angaben am Montag für Palästinenser wieder vollständig geöffnet. Demnach laufen aktuell die Vorbereitungen an dem Hauptzugangstor, das seit Mai 2024 weitgehend geschlossen war.

Der Grenzübergang steht derzeit unter israelischer Militärkontrolle. Zuvor teilte die israelische Militäreinheit Cogat, die die humanitäre Koordination überwacht, mit, dass der Grenzübergang in beide Richtungen heute nur für Fußgänger aus Gaza wieder geöffnet werde. In einer Stellungnahme teilte Cogat mit: „Heute läuft ein Pilotprojekt, um den Betrieb des Grenzübergangs zu testen und zu bewerten. Die Bewegung der Bewohner in beide Richtungen, die Ein- und Ausreise nach und aus Gaza, wird voraussichtlich morgen beginnen.“ Der heutige Test werde demnach mit Ägypten und der Europäischen Union koordiniert.

Omid Rezaee
Omid Rezaee

Israel stoppt Einsätze von Ärzte ohne Grenzen in Gaza

Israel hat der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) vorerst weitere humanitäre Einsätze im Gazastreifen untersagt. Das israelische Ministerium für Diaspora-Angelegenheiten teilte mit, man habe „Schritte zur Beendigung der Tätigkeit von Ärzte ohne Grenzen im Gazastreifen“ eingeleitet. Grund sei, dass MSF keine Liste aller palästinensischen Ortskräfte vorgelegt habe. Die Organisation solle das Gebiet demnach bis Ende Februar verlassen.
Omar Al-Qattaa/AFP/Getty Images
Israel begründete das neue Registrierungsverfahren damit, „legitime humanitäre Arbeit“ ermöglichen und zugleich den Missbrauch humanitärer Strukturen für feindliche Aktivitäten und Terrorismus verhindern zu wollen. Die Regel gelte für alle in der Region tätigen Hilfsorganisationen.

MSF teilte mit, man habe nach monatelangen Gesprächen entschieden, die geforderten Mitarbeitendendaten nicht weiterzugeben. Es gebe keine Zusicherung, dass die Informationen ausschließlich für administrative Zwecke genutzt und Mitarbeitende dadurch nicht gefährdet würden. Eine Einigung mit den israelischen Behörden über den Umgang mit den Daten sei bislang nicht erzielt worden.