Julia Stoschek: „Ich habe noch keine Einladung zu den Oscars“

DIE ZEIT: Frau Stoschek, warum zeigen Sie Ihre Kunst jetzt in Los Angeles? Gefällt es Ihnen in Deutschland nicht mehr?

Julia Stoschek: Es war immer mein Traum, meine Sammlung in Los Angeles zu präsentieren. Von den Stummfilmen übers Golden Age, von Hollywood bis zu den digitalen Traumfabriken: L. A. ist die Stadt, in der moving images produziert, konsumiert, mythologisiert werden.

ZEIT: Was unterscheidet L. A. von Berlin?

Stoschek: In L. A. gehen die Menschen früh ins Bett. Noch! Jetzt kommen wir Berghain-Berliner. Wir werden unsere Ausstellung erst gegen Abend für das Publikum öffnen, von 17 bis 24 Uhr.