Krieg gegen die Ukraine: Selenskyj spricht von 55.000 getöteten ukrainischen Soldaten



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— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) January 26, 2026

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Ukraine meldet russische Angriffe auf Charkiw und Krywyj Rih

Nach russischen Drohnen- und Raketenangriffen haben in Charkiw und der umliegenden Umgebung 80 Prozent der Menschen keinen Strom. Getroffen wurden laut lokalen Behörden neben der Energieinfrastruktur auch Wohnhäuser, eine Schule und ein Kindergarten. Dem Gouverneur der Region, Oleh Synjehubow, zufolge gab es zwei Verletzte.

Auch aus der ⁠Stadt Krywyj Rih wurde der ‌Einschlag einer Drohne ​in einem Hochhaus gemeldet. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.

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Viele Verletzte in Odessa nach russischem Drohnenangriff

In der ukrainischen Hafenstadt Odessa sind nach Behördenangaben bei einem russischen Drohnenangriff zahlreiche Menschen verletzt worden. Der Chef der Stadtverwaltung, Serhij Lyssak, berichtete auf Telegram von mindestens 22 Verletzten. Es seien unter anderem mehrere Wohnblocks und Einfamilienhäuser sowie eine Kirche im Stadtzentrum beschädigt worden. Nachts habe es mehrere Brände gegeben, Rettungskräfte bargen Menschen aus beschädigten Häusern.

Insgesamt sei die Ukraine in der Nacht von 165 russischen Drohnen angegriffen worden, von denen 135 abgefangen worden seien, meldete die ukrainische Luftwaffe. Das russische Verteidigungsministerium meldete seinerseits den Abschuss von 19 ukrainischen Drohnen. 

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US-Thinktank zählt mehr als 400.000 tote Soldaten im Ukrainekrieg

US-Verteidigungsexperten gehen davon aus, dass seit Februar 2022 mehr als 400.000 Soldaten im Ukrainekrieg getötet wurden. Mit mindestens 325.000 toten Soldaten habe die russische Seite die deutlich höheren Verluste, heißt es in einem Bericht der US-Denkfabrik Center for Strategic and International Studies (CSIS). Auf ukrainischer Seite wurden demnach bis zum Ende des vergangenen Jahres mindestens 100.000 Soldaten getötet.
Hinzu kämen Hunderttausende Verletzte und Vermisste, auf russischer Seite sind es den CSIS-Schätzungen zufolge mindestens 900.000 Menschen. Mindestens 400.000 Menschen wurden demnach auf ukrainischer Seite verletzt oder werden vermisst. Bis zum Frühling würden vermutlich Zehntausende weitere Soldaten auf beiden Seiten getötet und verletzt.

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Russische Angriffe töten zwei Menschen in der Region Kyjiw

Bei schweren russischen Angriffen sind südöstlich der ukrainischen Hauptstadt zwei Menschen getötet worden. Im Dorf Bilohorodka seien ein Mann und eine Frau ums Leben gekommen, schrieb der Leiter der Militärverwaltung der Region Kyjiw, Mykola Kalaschnyk, auf Telegram. 

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Wadephul betont Bedeutung von EU-Beitrittsperspektive für die Ukraine

Die Ukraine braucht nach Ansicht von Außenminister Johann Wadephul (CDU) eine realistische Perspektive, der Europäischen Union beizutreten. Dies sei "eine der entscheidenden Sicherheitsgarantien" für das Land, sagte Wadephul zu Beginn einer Regierungsbefragung im Bundestag. Es liege nach wie vor im Kerninteresse Deutschlands und Europas, dass die Ukraine den "Kampf gegen den russischen Aggressor gewinnen kann". Er glaube, dass eine dauerhafte Friedensarchitektur in Europa voraussetze, "dass die Ukraine eine ​faire Chance hat, zur Europäischen Union beizutreten", sagte Wadephul.

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EU-Beitritt der Ukraine braucht laut Merz noch Jahre

Kanzler Friedrich Merz (CDU) sieht weiterhin keine Chance auf einen schnellen EU-Beitritt der Ukraine. "Ein Beitritt zum 1. Januar 2027 ist ausgeschlossen. Es geht nicht", sagte Merz nach Beratungen der Spitzen von SPD und Union. Jedes Land, welches zur EU gehören wolle, müsse zunächst die sogenannten Kopenhagener Kriterien erfüllen. Dieser Prozess dauere in der Regel einige Jahre.

Der Kanzler sagte aber, dass es wichtig sei, dass die Ukraine eine Perspektive habe, die den Weg zum EU-Beitritt ebne. "Wir können auf dem Weg dorthin die Ukraine langsam heranführen an die Europäische Union. Das ist immer möglich, aber ein so schneller Beitritt geht einfach nicht."

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Deutschland erweitert Winterhilfe für Ukraine

Angesichts der anhaltenden russischen Angriffe auf die Infrastruktur der Ukraine will Deutschland dem Land mit weiteren 15 Millionen Euro helfen. Das Geld komme zu den bereitgestellten Mitteln von 70 Millionen Euro für die dezentrale Energie- und Wärmeversorgung hinzu, teilte das Entwicklungsministerium mit. Damit beträgt die deutsche Winterhilfe nun insgesamt 85 Millionen Euro.

Zwei an die Ukraine übergebene Blockheizkraftwerke seien die erste Lieferung aus diesem Paket, teilte das Ministerium weiter mit. Mit ihnen können dem Ministerium zufolge 86.000 Menschen, fünf Krankenhäuser, 25 Kindergärten, 13 Schulen und fast 200 Verwaltungsgebäude mit Strom und Wärme versorgt werden. Weitere Blockheizkraftwerke, Generatoren, modulare Kesselanlagen, Pelletheizanlagen und Batteriesysteme sollen folgen.

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Temperaturen in der Ukraine fallen auf bis zu minus 30 Grad

Der ukrainische Katastrophenschutz warnt vor den kältesten Tagen dieses Winters ab dem Wochenende. Zwischen Sonntag und Dienstag würden die nächtlichen Temperaturen mancherorts auf bis zu minus 30 Grad sinken, teilte die Behörde auf Telegram mit. In Kyjiw werde es bis zu minus 25 Grad kalt werden, tagsüber bis zu minus 22 Grad. Erst ab Mitte der Woche würden die Temperaturen Prognosen zufolge leicht steigen.

Die Ukraine erlebt derzeit den bisher kältesten Kriegswinter. Russlands Angriffe auf die Strominfrastruktur führen zudem inmitten der Kälte zu den bislang größten Ausfällen der Strom- und Heizungsversorgung vor allem in der Hauptstadt Kyjiw, wo gestern Hunderttausende Menschen keinen Stromzugang hatten und Hunderte Wohnhochhäuser derzeit nicht beheizt werden können. 

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Putin will laut Trump eine Woche auf Luftangriffe verzichten

Der russische Staatschef Wladimir Putin soll nach Darstellung seines US-Amtskollegen Donald Trump zugesagt haben, eine Woche lang keine Angriffe auf die Infrastruktur der ukrainischen Hauptstadt auszuüben. "Ich habe Präsident Putin persönlich darum gebeten, eine Woche lang Kyjiw und weitere Städte nicht anzugreifen, und er hat zugestimmt", sagte Trump. Grund dafür sei die "extreme Kälte" in der Ukraine. Für das Wochenende werden dort Temperaturen von bis zu minus 30 Grad erwartet.

Von russischer Seite kam zunächst keine Bestätigung. Putins Sprecher Dmitri Peskow hatte am Morgen gesagt, er könne Gerüchte über eine angebliche Einigung zu einer Waffenruhe in der Luft nicht kommentieren. Mehrere russische Militärblogger hatten am Morgen behauptet, die Ukraine und Russland hätten sich bei den Gesprächen in Abu Dhabi angeblich darauf geeinigt. 

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Ab wann der angebliche Angriffsstopp gelten soll, gab Trump nicht bekannt. Unklar ist auch, für welche Städte außerhalb Kyjiws er gelten oder ob es sich um eine landesweite Pause von Luftangriffen handeln soll. Ebenso äußerte sich Trump nicht dazu, ob die Ukraine sich ihrerseits verpflichtet hat, Luftangriffe auf die russische Energiebranche einzustellen. Ob die angebliche Zusage Putins sich auf zivile Infrastruktur im Allgemeinen oder auf die Angriffe auf das ukrainische Energienetz bezieht, sagte der US-Präsident ebenfalls nicht.

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In der Nacht keine neuen Angriffe auf ukrainische Energieinfrastruktur

Die russische Armee hat nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in der Nacht keine weiteren Angriffe auf Energieanlagen in der Ukraine verübt. Wie Selenskyj auf Telegram mitteilte, wird derzeit eine Neuausrichtung der russischen Armee auf Schläge gegen die Logistik beobachtet. Bei einem ​Angriff in Charkiw habe das russische Militär die Produktionsstätte eines US-Unternehmens beschädigt. In mehreren Regionen waren laut Selenskyj am Vortag noch Energieinfrastrukturen beschädigt worden. 

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Ukrainische und russische Unterhändler setzen Verhandlungen in Abu Dhabi fort

Vertreter der Ukraine und Russlands wollen heute in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu direkten Gesprächen zusammenkommen. Dabei sollen die vor einer Woche begonnenen Verhandlungen über ein Kriegsende fortgesetzt werden. Die Regierungen beider Länder bestätigten den Termin, nannten aber, wie in der vergangenen Woche, weder einen genauen Ort noch einen Zeitpunkt.

Was dennoch über die Verhandlungen bekannt ist, lesen Sie hier:

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Gespräche zwischen Russland und Ukraine verschoben

Die Gespräche zwischen Vertretern Russlands und der Ukraine in den Vereinigten Arabischen Emiraten über ein mögliches Kriegsende sind auf kommenden Mittwoch verschoben worden. Das teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Die direkten Verhandlungen zwischen Vertretern der USA, Russlands und der Ukraine waren ursprünglich für diesen Sonntag geplant gewesen.

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Ukraine meldet 15 Tote bei Angriff auf einen Bus mit Bergarbeitern

Bei einem russischen Drohnenangriff in der Region Dnipropetrowsk sind offenbar 15 Menschen getötet worden. Laut einer Mitteilung des ukrainischen Energieunternehmens DTEK und staatlicher Behörden habe es außerdem sieben Verletzte gegeben. Bei den Getöteten und Verwundeten handelt es sich demzufolge um Bergarbeiter. DTEK veröffentlichte in seiner Mitteilung auf X ein Foto, das einen zum Teil zerstörten Bus zeigt.

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рф атакувала наш шахтарський автобус на Дніпропетровщині. 15 загиблих, 7 постраждалих.

Наші шахтарі поверталися після зміни. Це була масштабна терористична атака на шахти ДТЕК. pic.twitter.com/8S1ZZ4Vw6R

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DTEK sprach von einem "massiven Terrorangriff" Russlands auf eine Kohlengrube in der Stadt Terniwka, etwa 100 Kilometer von Dnipro entfernt. Alle getöteten und verletzten Männer seien Beschäftigte des Unternehmens, die von einer Schicht zurückgekehrt seien. Der Bus, der diese Arbeiter transportieren sollte, sei von einer russischen Drohne getroffen worden.

Der ukrainische Energieminister Denys Schmyhal warf Russland auf Telegram einen "zynischen und gezielten Angriff auf Beschäftigte des Energiesektors" vor. Eine russische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.

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Mehrere Tote in der Ukraine nach russischen Angriffen 

Ungeachtet der für die Wochenmitte angekündigten Verhandlungen sind bei russischen Angriffen in der Ukraine drei Menschen getötet worden. Im Gebiet Donezk seien beim Einschlag einer Bombe auf ein Haus in der frontnahen Stadt Oleksijewo-Druschkiwka ein Vater und sein volljähriger Sohn getötet worden, teilte Gouverneur Wadim Filaschkin mit. Die Mutter, die 16 Jahre alte Tochter und der elfjährige Sohn wurden demnach verletzt. 
Eine 38 Jahre alte Frau wurde Gouverneur Iwan Fedorow zufolge bei einem Drohnenangriff nahe der Großstadt Saporischschja im Südosten der Ukraine getötet. Eine 59-Jährige sei verletzt worden, teilte er mit. 

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Ukraine will gegen russische Starlink-Nutzung vorgehen

Die Ukraine hat konkrete Maßnahmen angekündigt, um Russland den Zugang zum Satellitennetz Starlink zu erschweren. Die Regierung habe beschlossen, dass sowohl militärische als auch zivile Nutzer von Starlink künftig ihre Terminals in einer eigenen Datenbank registrieren müssten, schrieb der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow auf Telegram. Nicht autorisierte Terminals würden abgeschaltet. Fedorow hatte bereits am Sonntag entsprechende Pläne angekündigt. 

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Die Ukraine hatte den Betreiber von Starlink, das Raumfahrtunternehmen SpaceX des US-Milliardärs Elon Musk, um Hilfe gebeten, weil Russland sich für seine Angriffsdrohnen Zugang zum Starlink-Netz verschafft haben soll. Dieses ist für die Ukraine essenziell für die Landesverteidigung. 

Musk schrieb am Sonntag auf seiner Plattform X, es sehe so aus, als ob die Schritte, um die unautorisierte Nutzung von Starlink durch Russland zu stoppen, bereits gewirkt hätten. "Lasst uns wissen, wenn mehr getan werden muss."

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Ukraine meldet Raketenangriffe auf Kyjiw und Charkiw

Nach Angaben des ukrainischen Militärs greift Russland Kyjiw mit Raketen an. Das teilte der Leiter der Militärführung in der ukrainischen Hauptstadt, Tymur Tkatschenko, ​auf Telegram mit. Demnach wurden mehrere Gebäude und eine Schule beschädigt. Mehrere Nachrichtenagenturen berichteten von Explosionen in Kyjiw. Bürgermeister Vitali Klitschko entsandte Rettungskräfte in die betroffenen Stadtteile. Nach unbestätigten Berichten sollen zwei Wärmekraftwerke angegriffen worden sein.

In der Großstadt Charkiw im Osten des Landes seien mindestens zwei Raketen eingeschlagen, sagte Bürgermeister Ihor Terechow. Auch einen "Massenangriff" mit Drohnen habe es gegeben. Dabei seien mindestens zwei Menschen verletzt worden. In Saporischschja, Dnipro und Sumy soll es ebenfalls russische Drohnenangriffe gegeben haben. 

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Fünf Verletzte und Tausende Menschen weiter ohne Heizung in Kyjiw und Charkiw

Die russischen Streitkräfte haben ukrainischen Angaben zufolge in der Nacht zum Dienstag erneute Luftangriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kyjiw und auf die Großstadt Charkiw im Osten des Landes geflogen. Bei "massiven Angriffen in bitterer Kälte" seien mindestens drei Menschen verletzt worden, schrieb der Leiter der Militärverwaltung von Kyjiw, Tymur Tkatschenko, auf Telegram. Bei weiteren Angriffen auf die östliche Stadt Charkiw seien zwei Menschen verletzt worden, sagte der dortige Militärverwalter Oleh Synjehubow. 
Der mehrere Stunden andauernde Angriff habe die Energieinfrastruktur Charkiws getroffen und sollte "maximale Zerstörung anrichten und die Stadt bei strengem Frost ohne Heizung lassen", fügte Synjehubow hinzu. In über 800 Wohnhäusern der Stadt seien die Heizungen ausgefallen. Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko ‌teilte mit,​ 1.170 ⁠Wohngebäude in der Hauptstadt seien ohne Heizung. Derweil wurden in der Stadt Nachttemperaturen von bis zu minus 17 Grad verzeichnet, in Charkiw bis zu minus 23 Grad.

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Ukrainischer Energieminister wirft Russland "winterlichen Völkermord" vor

Nach einer begrenzten Waffenruhe hat Russland die Energieinfrastruktur der Ukraine erneut angegriffen. Dabei seien ballistische Raketen, Marschflugkörper und Drohnen gegen Hochhäuser und Heizkraftwerke eingesetzt worden, schrieb Energieminister Denys Schmyhal bei Telegram. Er sprach vom "Versuch eines winterlichen Völkermords".

Es habe sich ausschließlich um zivile Ziele gehandelt. Hunderttausende Familien, darunter Kinder, seien gezielt ohne Heizung in strengster winterlicher Kälte zurückgelassen worden, schrieb Schmyhal. Die Temperaturen in dem Land liegen teilweise im zweistelligen Minusbereich. In der Hauptstadt Kyjiw wurden in der Nacht minus 20 Grad gemeldet.

Für Russland sei es wichtiger, die kältesten Tage des Winters zu nutzen, um Menschen zu terrorisieren, als sich der Diplomatie zuzuwenden, schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in sozialen Medien. Neun Menschen wurden seinen Angaben nach bei den Angriffen verletzt. Er forderte abermals Druck auf Russland und eine rechtzeitige Lieferung von Raketen für Flugabwehrsysteme.

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Starmer telefoniert mit Trump zu Ukraine

Der britische Premierminister Keir Starmer hat mit US-Präsident Donald Trump telefoniert, um über die Lage in der Ukraine und die nächtlichen Angriffe durch Russland zu sprechen. Das bestätigte die britische Regierung. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt.

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Heizkraftwerk in Kyjiw laut ukrainischem Energieminister stark beschädigt

Durch einen russischen Angriff über Nacht ist ein Energiekraftwerk im Osten von Kyjiw stark beschädigt worden. Das teilte der ukrainische Energieminister Denys Schmyhal mit. Auf Telegram schrieb er, dass das Kraftwerk für Heizungen genutzt werde. Den russischen Angriff nannte er ein Kriegsverbrechen.

Örtliche Behörden versuchen nun, die Heizungen Tausender betroffener Anwohner wieder zu aktivieren. Schmyhal sagte, dass die Probleme des ukrainischen Energiesystems ernst seien und die Reparatur Zeit benötige. 

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CDU-Außenpolitiker sieht kein russisches Friedensinteresse

Vor den geplanten Gesprächen zwischen ukrainischen und russischen Unterhändlern in Abu Dhabi warnt der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt vor zu großen Erwartungen. Zweck der Verhandlungen sei für Russlands Staatschef Wladimir Putin ein Zeit- und Punktgewinn, sein Ziel bleibe die Unterwerfung der Ukraine und die Schwächung des freien Europas, sagte der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion dem RedaktionsNetzwerk Deutschland

Russland zeige durch seine bewussten Angriffe auf die Energieinfrastruktur Kyjiws, dass der es kein Interesse an Frieden habe, "sondern den kalten Winter nutzt, um die Moral des ukrainischen Volkes zu untergraben."

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Trump spricht Putin Anerkennung aus 

Angesichts der erneuten russischen Angriffe auf die Ukraine hat US-Präsident Donald Trump den russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Beendigung des Krieges aufgerufen. "Ich will, dass er den Krieg beendet", sagte Trump vor Journalisten im Weißen Haus. Auf die Frage, ob er enttäuscht sei, dass Putin die einwöchige Feuerpause nicht verlängert habe, antwortete Trump: "Ich würde mir das von ihm wünschen."
Zugleich äußerte der US-Präsident sich anerkennend über Putin. Dieser habe "sein Wort gehalten", indem er die Angriffe auf Kyjiw und andere ukrainische Städte für den vereinbarten Zeitraum ausgesetzt habe. Eine Woche sei "viel", sagte Trump und fügte hinzu: "Wir nehmen alles, denn es ist dort wirklich sehr, sehr kalt."

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Vertreter Russlands und der Ukraine verhandeln erneut in Abu Dhabi

Unterhändler aus der Ukraine und aus Russland treffen sich heute wieder in Abu Dhabi, um über Möglichkeiten für ein Kriegsende zu sprechen. Beide Seiten wie auch die USA als Vermittler haben ein zweites Treffen in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate bestätigt. Die russische Delegation ist bereits in den Vereinigten Arabischen Emiraten eingetroffen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass meldete.

Vorab warf die ukrainische Regierung der russischen Seite vor, gegen eine von den USA vermittelte Teilwaffenruhe verstoßen zu haben. Daher sei nun ein neuer Verhandlungsansatz nötig. US-Präsident Donald Trump sieht hingegen keinen Wortbruch von Russland.

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","url":"https://www.youtube.com/watch?v=GzyiB88NoUw","type":"rich","provider_name":"YouTube","author_name":"DIE ZEIT ","title":"Selenskyj fordert nach neuen russischen Angriffen Konsequenzen für Russland","description":"Nach den neuen Angriffen auf die Energieversorgung der Ukraine hat Präsident Wolodymyr Selenskyj Konsequenzen gegen Russland gefordert. Dabei wendet er sich vor allem an die USA. Selenskyj wirft der russischen Seite vor, gegen eine von den USA vermittelte Teilwaffenruhe verstoßen zu haben. Mit Blick auf die anstehenden Friedensgespräche sei deswegen ein neuer Verhandlungsansatz nötig. US-Präsident Donald Trump sieht hingegen keinen Wortbruch von Russland.nnAm Mittwoch treffen sich Unterhändler aus der Ukraine und aus Russland wieder in Abu Dhabi, um über Möglichkeiten für ein Kriegsende zu sprechen. Beide Seiten, wie auch die USA als Vermittler, haben ein zweites Treffen in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate bestätigt.nnMehr zum Thema finden Sie auf zeit.de:nhttps://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-krieg-news-liveblog?utm_medium=redpost&utm_source=youtube&utm_campaign=zeitdennHinweis: Dieses Video ist Teil des Nachrichtenfeeds von Reuters. Reuters ist eine Nachrichtenagentur, die Medien mit selbst recherchierten und formulierten Meldungen zu aktuellen Ereignissen beliefert. Die Texte zum Video hier auf YouTube verantwortet das Videoressort der ZEIT.nnBildrechte Thumbnail: Reuters/Anatolii StepanovnnBitte haben Sie Verständnis dafür, dass es uns nicht möglich ist, die Kommentare unter allen Agenturvideos zu moderieren. Aus diesem Grund schalten wir die Kommentarfunktion bei Agenturvideos grundsätzlich ab.nnExplainer-Videos der ZEIT zu politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen finden Sie hier:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6HVoqjx3iyc2IcnB0qjT1OnnHintergründe, Eindrücke und persönliche Geschichten sehen Sie in den Dokus und Reportagen der ZEIT:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6qhzBJYa0h5Y3boYcaYqANnn#ukraine #selenskyj #russland #diezeit","domain":"youtube.com","color":"#cc181e","amp":"","icon":"https://www.youtube.com/s/desktop/aa517dff/img/favicon_144x144.png","icon_width":144,"icon_height":144,"thumbnail_url":"https://i.ytimg.com/vi/GzyiB88NoUw/maxresdefault.jpg","thumbnail_width":1280,"thumbnail_height":720,"sub_provider_name":"YouTube"}","url":"https://www.youtube.com/watch?v=GzyiB88NoUw"}],"created_at":1770180532,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoVykAVo7EoQ2kaYUF6R","local_status":0,"media":[],"sort":"000000006982cfb4","updated_at":1770215236,"updated_by":"698340bd211cb0b16d9665c1","user_id":"62c6f40a3039448425e29a95","user_locale":"en","version":157856},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boVzSVpC7HG954gNPXh7","text":"

Tote bei russischem Drohnenangriff in der Ukraine

In der Region Dnipropetrowsk sind bei einem russischen Drohnenangriff nach ukrainischen Angaben zwei Menschen getötet worden. Es handele es sich um eine 68-jährige Frau und einen 38 Jahre alten Mann, teilte der Leiter der örtlichen Militärverwaltung bei Telegram mit.

Nach Angaben von Gouverneur Oleksandr Hanscha traf der Angriff die Gemeinde Wassylkiwka. Es seien Feuer ausgebrochen, ein Privathaus zerstört und drei weitere beschädigt worden. Daneben habe es mehrere Autos und eine Stromleitung getroffen. Auch die Stadt Nikopol und anliegende Gemeinden seien in der Nacht beschossen worden. Laut Hanscha wurden Infrastrukturobjekte und Stromleitungen beschädigt. 

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Russische Einheiten rücken in Donezk und Saporischschja vor

Russische Streitkräfte haben Gebiete an mehreren Frontabschnitten eingenommen. Das geht aus dem aktuellen Lagebild des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Demnach nahmen russische Einheiten Gelände in der Region Donezk, bei Lyman und Pokrowsk und nahe der Stadt Huljajpole in der Region Saporischschja ein. 

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Rotes Kreuz warnt wegen Kälte vor Lebensgefahr in der Ukraine

Mit Blick auf die russischen Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur warnt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wegen der anhaltenden Kälte vor Lebensgefahr für Menschen in der Ukraine. "Das Leid der Menschen ist für uns schwer vorstellbar", sagte Christof Johnen, Leiter der Internationalen Zusammenarbeit des DRK, der Augsburger Allgemeinen. Bei zweistelligen Minusgraden müssten viele Menschen seit Tagen ohne Heizung und Strom ums Überleben kämpfen.

Die Kälte könne für besonders verletzliche Bevölkerungsgruppen wie kranke, ältere oder obdachlose Menschen lebensgefährlich werden, sagte Johnen. Insgesamt wachse in der Bevölkerung die Gefahr verschiedener Krankheiten durch die starke Belastung des Immunsystems. Das DRK habe seine Hilfe nochmals ausgebaut und bereits eine erste Lieferung von 18 Stromgeneratoren auf den Weg gebracht.

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Militärische Fragen laut Ukraine im Fokus in Abu Dhabi

Die Runde der Friedensgespräche in Abu Dhabi konzentriert sich laut der ukrainischen Regierung auf militärische Fragen. Man wolle von der russischen Delegation Rückmeldungen zu Themen hören, die in früheren Gesprächen erörtert worden seien, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Heorhij Tychyj. Zudem wolle man verstehen, wozu Russland und die USA "wirklich bereit sind". 

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Zweite Runde von Ukrainegesprächen in Abu Dhabi begonnen

In Abu Dhabi ist die zweite Gesprächsrunde zwischen der Ukraine, Russland und den USA gestartet. Das teilte Rustem Umjerow, der Sekretär des nationalen Sicherheitsrates in Kyjiw, mit. Zunächst habe es ein trilaterales Treffen gegeben. Im Anschluss soll in Gruppen zu einzelnen Streitthemen beraten werden. 

Die russische Regierung kündigte auch für die zweite Gesprächsrunde an, an ihren Forderungen festzuhalten. Russische Truppen ⁠würden so lange weiter in der Ukraine kämpfen, bis die Regierung in Kyjiw Entscheidungen zur Beendigung des Krieges treffe, teilte ​Wladimir Putins Sprecher, Dmitri Peskow, mit. 

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EU-Kommission wirft Putin Missbrauch der Friedensgespräche vor

Der russische Präsident Wladimir Putin missbraucht nach Ansicht der EU-Kommission die laufenden Waffenstillstandsgespräche für Angriffe auf die zivile Infrastruktur in der Ukraine. "Putin ‍kann diesen Krieg sofort beenden", sagt eine Sprecherin ​der Kommission. Er zeige jedoch keinerlei Anzeichen ‌dafür. Stattdessen nutze er sogar die Diskussionen über eine Feuerpause, um weiter zivile ⁠Ziele anzugreifen und unschuldige Menschen zu töten.

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Sieben Tote bei Angriff in der Region Donezk

Bei russischen Angriffen auf die Stadt Druschkiwka in der ostukrainischen Region Donezk sind nach Angaben des Gouverneurs mindestens sieben Menschen getötet worden. Acht weitere seien verletzt worden, teilte Wadym Filaschkin auf Telegram ‍mit. Die russischen Truppen hätten den Marktplatz der Stadt ​mit Streumunition beschossen und zwei Fliegerbomben abgeworfen.

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Gespräche in Abu Dhabi bis morgen unterbrochen

Der erste Gesprächstag der bis morgen angesetzten Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den USA in Abu Dhabi ist vorbei. "Die Arbeit war substanziell und produktiv", schrieb der ukrainische Delegationsleiter Rustem Umjerow auf X. "Wir bereiten einen Bericht an Präsident Wolodymyr Selenskyj vor." Die Gespräche hätten sich auf "konkrete Schritte und praktische Lösungen" fokussiert.

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Keine der beteiligten Parteien äußerte sich inhaltlich zum Verlauf der Gespräche. Russland hatte vorab angekündigt, den Inhalt der Verhandlungen nicht kommentieren zu wollen. Die Gespräche sollen morgen fortgesetzt werden. Es handelt sich um die zweite Runde des von den USA initiierten Prozesses. Das erste Treffen in dem Format fand vorletzte Woche, ebenfalls in Abu Dhabi, statt.

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Selenskyj erwartet baldigen Austausch von Kriegsgefangenen

Der ukrainische Präsident geht davon aus, dass Russland und die Ukraine in Kürze einen weiteren Austausch von Kriegsgefangenen vornehmen. Das sagte Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache, nachdem er nach eigenen Angaben einen Bericht von der ukrainischen Verhandlungsdelegation in Abu Dhabi über die Gespräche mit Vertretern Russlands erhalten hatte.

Russland äußerte sich bislang nicht zu einem möglichen Gefangenenaustausch. Seit Kriegsbeginn haben die beiden Länder in Dutzenden einzelnen Aktionen jeweils Tausende Gefangene ausgetauscht. Zu besonders umfangreichen Austauschaktionen kam es zuletzt im vergangenen Sommer nach Gesprächen von Vertretern beider Länder in Istanbul.

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Selenskyj beziffert Zahl getöteter ukrainischer Soldaten auf 55.000

Nach Angaben von Wolodymyr Selenskyj sollen seit Kriegsbeginn 55.000 ukrainische Soldaten getötet worden sein. Das sei die Zahl bestätigter Todesfälle, sagte der ukrainische Präsident französischen Medien. Viele weitere Soldaten gelten demnach als vermisst.

Im vergangenen Februar hatte Selenskyj von 46.000 getöteten Soldaten und Gesamtverlusten inklusive Verwundeter von mehr als 400.000 gesprochen. Vor allem die erstere Zahl galt schon damals als deutlich untertrieben.

Zudem würde seine heutige Aussage bedeuten, das innerhalb eines Jahres etwa 9.000 ukrainische Soldaten getötet worden sein sollen. Zum Vergleich: In dieser Zeit sind laut Zählungen des russischen Portals Mediazona und des britischen Senders BBC mehr als 70.000 russische Soldaten getötet worden. Vor diesem Hintergrund wirkt die von Selenskyj genannte Zahl unrealistisch.

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Die Verluste Russlands gibt die Ukraine mit 1,24 Millionen Soldaten an und unterscheidet dabei nicht zwischen Getöteten und Verletzten. Schätzungen von Nato-Ländern bewegen sich in einem ähnlichen Bereich; zweifelsfrei bestätigt sind mehr als 168.000 namentlich bekannte Tote auf russischer Seite. Beobachter gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. Russland nennt grundsätzlich keine Zahlen zu eigenen Verlusten.

Der US-Thinktank CSIS schätzte vor wenigen Tagen die Zahl getöteter russischer Soldaten auf etwa 300.000; auf ukrainischer Seite sollen demnach zwischen 100.000 und 140.000 Soldaten getötet worden sein. Das anonyme Projekt UALosses, das namentlich bekannte Todes- und Vermisstenfälle dokumentiert, kommt auf mehr als 90.000 tote ukrainische Soldaten und nahezu ebenso viele Vermisste. 

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"Das Leid der Menschen ist für uns schwer vorstellbar", sagte Christof Johnen, Leiter der Internationalen Zusammenarbeit des DRK, der Augsburger Allgemeinen. Bei zweistelligen Minusgraden müssten viele Menschen seit Tagen ohne Heizung und Strom ums Überleben kämpfen.Die Kälte könne für besonders verletzliche Bevölkerungsgruppen wie kranke, ältere oder obdachlose Menschen lebensgefährlich werden, sagte Johnen. Insgesamt wachse in der Bevölkerung die Gefahr verschiedener Krankheiten durch die starke Belastung des Immunsystems. 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Beide Seiten wie auch die USA als Vermittler haben ein zweites Treffen in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate bestätigt. Die russische Delegation ist bereits in den Vereinigten Arabischen Emiraten eingetroffen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass meldete. Vorab warf die ukrainische Regierung der russischen Seite vor, gegen eine von den USA vermittelte Teilwaffenruhe verstoßen zu haben. Daher sei nun ein neuer Verhandlungsansatz nötig. 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Selenskyj wirft der russischen Seite vor, gegen eine von den USA vermittelte Teilwaffenruhe verstoßen zu haben. Mit Blick auf die anstehenden Friedensgespräche sei deswegen ein neuer Verhandlungsansatz nötig. US-Präsident Donald Trump sieht hingegen keinen Wortbruch von Russland.nnAm Mittwoch treffen sich Unterhändler aus der Ukraine und aus Russland wieder in Abu Dhabi, um über Möglichkeiten für ein Kriegsende zu sprechen. Beide Seiten, wie auch die USA als Vermittler, haben ein zweites Treffen in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate bestätigt.nnMehr zum Thema finden Sie auf zeit.de:nhttps://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-krieg-news-liveblog?utm_medium=redpost&utm_source=youtube&utm_campaign=zeitdennHinweis: Dieses Video ist Teil des Nachrichtenfeeds von Reuters. Reuters ist eine Nachrichtenagentur, die Medien mit selbst recherchierten und formulierten Meldungen zu aktuellen Ereignissen beliefert. Die Texte zum Video hier auf YouTube verantwortet das Videoressort der ZEIT.nnBildrechte Thumbnail: Reuters/Anatolii StepanovnnBitte haben Sie Verständnis dafür, dass es uns nicht möglich ist, die Kommentare unter allen Agenturvideos zu moderieren. Aus diesem Grund schalten wir die Kommentarfunktion bei Agenturvideos grundsätzlich ab.nnExplainer-Videos der ZEIT zu politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen finden Sie hier:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6HVoqjx3iyc2IcnB0qjT1OnnHintergründe, Eindrücke und persönliche Geschichten sehen Sie in den Dokus und Reportagen der ZEIT:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6qhzBJYa0h5Y3boYcaYqANnn#ukraine #selenskyj #russland #diezeit","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Trump spricht Putin Anerkennung aus ","articleBody":"Trump spricht Putin Anerkennung aus Angesichts der erneuten russischen Angriffe auf die Ukraine hat US-Präsident Donald Trump den russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Beendigung des Krieges aufgerufen. "Ich will, dass er den Krieg beendet", sagte Trump vor Journalisten im Weißen Haus. Auf die Frage, ob er enttäuscht sei, dass Putin die einwöchige Feuerpause nicht verlängert habe, antwortete Trump: "Ich würde mir das von ihm wünschen."Zugleich äußerte der US-Präsident sich anerkennend über Putin. Dieser habe "sein Wort gehalten", indem er die Angriffe auf Kyjiw und andere ukrainische Städte für den vereinbarten Zeitraum ausgesetzt habe. Eine Woche sei "viel", sagte Trump und fügte hinzu: "Wir nehmen alles, denn es ist dort wirklich sehr, sehr kalt."","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-04T02:58:27.000Z","dateModified":"2026-02-04T05:43:01.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Petrina Engelke"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"CDU-Außenpolitiker sieht kein russisches Friedensinteresse","articleBody":"CDU-Außenpolitiker sieht kein russisches FriedensinteresseVor den geplanten Gesprächen zwischen ukrainischen und russischen Unterhändlern in Abu Dhabi warnt der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt vor zu großen Erwartungen. Zweck der Verhandlungen sei für Russlands Staatschef Wladimir Putin ein Zeit- und Punktgewinn, sein Ziel bleibe die Unterwerfung der Ukraine und die Schwächung des freien Europas, sagte der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Russland zeige durch seine bewussten Angriffe auf die Energieinfrastruktur Kyjiws, dass der es kein Interesse an Frieden habe, "sondern den kalten Winter nutzt, um die Moral des ukrainischen Volkes zu untergraben."","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-03T23:12:12.000Z","dateModified":"2026-02-04T08:39:11.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Petrina Engelke"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_647/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoVwzKgD3RFa4vdpRgSz/moW11BV1trgJ34UKN1HX.jpeg","caption":"Laut Jürgen Hardt zeigt Russland kein Interesse für Frieden","creditText":"Hendrik Schmidt/dpa","uploadDate":"2026-02-04T08:38:51.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_303/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoVwzKgD3RFa4vdpRgSz/moW11BV1trgJ34UKN1HX.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Heizkraftwerk in Kyjiw laut ukrainischem Energieminister stark beschädigt","articleBody":"Heizkraftwerk in Kyjiw laut ukrainischem Energieminister stark beschädigtDurch einen russischen Angriff über Nacht ist ein Energiekraftwerk im Osten von Kyjiw stark beschädigt worden. Das teilte der ukrainische Energieminister Denys Schmyhal mit. Auf Telegram schrieb er, dass das Kraftwerk für Heizungen genutzt werde. Den russischen Angriff nannte er ein Kriegsverbrechen. Örtliche Behörden versuchen nun, die Heizungen Tausender betroffener Anwohner wieder zu aktivieren. Schmyhal sagte, dass die Probleme des ukrainischen Energiesystems ernst seien und die Reparatur Zeit benötige. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-03T22:31:04.000Z","dateModified":"2026-02-04T05:45:09.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Maxim Nägele"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Starmer telefoniert mit Trump zu Ukraine","articleBody":"Starmer telefoniert mit Trump zu UkraineDer britische Premierminister Keir Starmer hat mit US-Präsident Donald Trump telefoniert, um über die Lage in der Ukraine und die nächtlichen Angriffe durch Russland zu sprechen. Das bestätigte die britische Regierung. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-03T21:29:46.000Z","dateModified":"2026-02-03T23:09:12.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Maxim Nägele"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]}],"dateModified":"2026-02-04T21:21:10.000Z","datePublished":"2022-01-21T09:12:20.000Z","coverageStartTime":"2022-01-21T10:00:00.000Z","headline":"Ukraine-Russland-Krise","image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_662/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoW4rQzNcDZHtkAVDVAU/moW4xC2mcDZHtkAVDVAb.jpeg","caption":"Soldatengräber im westukrainischen Lwiw im November 2025","creditText":"Roman Baluk/Reuters","uploadDate":"2026-02-04T21:02:29.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_310/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoW4rQzNcDZHtkAVDVAU/moW4xC2mcDZHtkAVDVAb.jpeg"}}],"description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Ukraine-Russland-Krise","startDate":"2022-01-21T10:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"Selenskyj beziffert Zahl getöteter ukrainischer Soldaten auf 55.000Nach Angaben von Wolodymyr Selenskyj sollen seit Kriegsbeginn 55.000 ukrainische Soldaten getötet worden sein. Das sei die Zahl bestätigter Todesfälle, sagte der ukrainische Präsident französischen Medien. Viele weitere Soldaten gelten demnach als vermisst. Im vergangenen Februar hatte Selenskyj von 46.000 getöteten Soldaten und Gesamtverlusten inklusive Verwundeter von mehr als 400.000 gesprochen. Vor allem die erstere Zahl galt schon damals als deutlich untertrieben. Zudem würde seine heutige Aussage bedeuten, das innerhalb eines Jahres etwa 9.000 ukrainische Soldaten getötet worden sein sollen. Zum Vergleich: In dieser Zeit sind laut Zählungen des russischen Portals Mediazona und des britischen Senders BBC mehr als 70.000 russische Soldaten getötet worden. Vor diesem Hintergrund wirkt die von Selenskyj genannte Zahl unrealistisch.","video":[]}"}“>

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Selenskyj beziffert Zahl getöteter ukrainischer Soldaten auf 55.000

Nach Angaben von Wolodymyr Selenskyj sollen seit Kriegsbeginn 55.000 ukrainische Soldaten getötet worden sein. Das sei die Zahl bestätigter Todesfälle, sagte der ukrainische Präsident französischen Medien. Viele weitere Soldaten gelten demnach als vermisst.

Im vergangenen Februar hatte Selenskyj von 46.000 getöteten Soldaten und Gesamtverlusten inklusive Verwundeter von mehr als 400.000 gesprochen. Vor allem die erstere Zahl galt schon damals als deutlich untertrieben.

Zudem würde seine heutige Aussage bedeuten, das innerhalb eines Jahres etwa 9.000 ukrainische Soldaten getötet worden sein sollen. Zum Vergleich: In dieser Zeit sind laut Zählungen des russischen Portals Mediazona und des britischen Senders BBC mehr als 70.000 russische Soldaten getötet worden. Vor diesem Hintergrund wirkt die von Selenskyj genannte Zahl unrealistisch.

Soldatengräber im westukrainischen Lwiw im November 2025
Soldatengräber im westukrainischen Lwiw im November 2025. Roman Baluk/Reuters
Die Verluste Russlands gibt die Ukraine mit 1,24 Millionen Soldaten an und unterscheidet dabei nicht zwischen Getöteten und Verletzten. Schätzungen von Nato-Ländern bewegen sich in einem ähnlichen Bereich; zweifelsfrei bestätigt sind mehr als 168.000 namentlich bekannte Tote auf russischer Seite. Beobachter gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. Russland nennt grundsätzlich keine Zahlen zu eigenen Verlusten.

Der US-Thinktank CSIS schätzte vor wenigen Tagen die Zahl getöteter russischer Soldaten auf etwa 300.000; auf ukrainischer Seite sollen demnach zwischen 100.000 und 140.000 Soldaten getötet worden sein. Das anonyme Projekt UALosses, das namentlich bekannte Todes- und Vermisstenfälle dokumentiert, kommt auf mehr als 90.000 tote ukrainische Soldaten und nahezu ebenso viele Vermisste. 

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Selenskyj erwartet baldigen Austausch von Kriegsgefangenen

Der ukrainische Präsident geht davon aus, dass Russland und die Ukraine in Kürze einen weiteren Austausch von Kriegsgefangenen vornehmen. Das sagte Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache, nachdem er nach eigenen Angaben einen Bericht von der ukrainischen Verhandlungsdelegation in Abu Dhabi über die Gespräche mit Vertretern Russlands erhalten hatte.

Russland äußerte sich bislang nicht zu einem möglichen Gefangenenaustausch. Seit Kriegsbeginn haben die beiden Länder in Dutzenden einzelnen Aktionen jeweils Tausende Gefangene ausgetauscht. Zu besonders umfangreichen Austauschaktionen kam es zuletzt im vergangenen Sommer nach Gesprächen von Vertretern beider Länder in Istanbul.

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Gespräche in Abu Dhabi bis morgen unterbrochen

Der erste Gesprächstag der bis morgen angesetzten Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den USA in Abu Dhabi ist vorbei. „Die Arbeit war substanziell und produktiv“, schrieb der ukrainische Delegationsleiter Rustem Umjerow auf X. „Wir bereiten einen Bericht an Präsident Wolodymyr Selenskyj vor.“ Die Gespräche hätten sich auf „konkrete Schritte und praktische Lösungen“ fokussiert.
Ukrainische Delegation in Abu Dhabi
Ukrainische Delegation in Abu Dhabi. AE Ministry of Foreign Affairs/Handout/Reuters
Keine der beteiligten Parteien äußerte sich inhaltlich zum Verlauf der Gespräche. Russland hatte vorab angekündigt, den Inhalt der Verhandlungen nicht kommentieren zu wollen. Die Gespräche sollen morgen fortgesetzt werden. Es handelt sich um die zweite Runde des von den USA initiierten Prozesses. Das erste Treffen in dem Format fand vorletzte Woche, ebenfalls in Abu Dhabi, statt.

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Sieben Tote bei Angriff in der Region Donezk

Bei russischen Angriffen auf die Stadt Druschkiwka in der ostukrainischen Region Donezk sind nach Angaben des Gouverneurs mindestens sieben Menschen getötet worden. Acht weitere seien verletzt worden, teilte Wadym Filaschkin auf Telegram ‍mit. Die russischen Truppen hätten den Marktplatz der Stadt ​mit Streumunition beschossen und zwei Fliegerbomben abgeworfen.

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

EU-Kommission wirft Putin Missbrauch der Friedensgespräche vor

Der russische Präsident Wladimir Putin missbraucht nach Ansicht der EU-Kommission die laufenden Waffenstillstandsgespräche für Angriffe auf die zivile Infrastruktur in der Ukraine. „Putin ‍kann diesen Krieg sofort beenden“, sagt eine Sprecherin ​der Kommission. Er zeige jedoch keinerlei Anzeichen ‌dafür. Stattdessen nutze er sogar die Diskussionen über eine Feuerpause, um weiter zivile ⁠Ziele anzugreifen und unschuldige Menschen zu töten.

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Militärische Fragen laut Ukraine im Fokus in Abu Dhabi

Die Runde der Friedensgespräche in Abu Dhabi konzentriert sich laut der ukrainischen Regierung auf militärische Fragen. Man wolle von der russischen Delegation Rückmeldungen zu Themen hören, die in früheren Gesprächen erörtert worden seien, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Heorhij Tychyj. Zudem wolle man verstehen, wozu Russland und die USA „wirklich bereit sind“. 

Marla Noss
Marla Noss

Zweite Runde von Ukrainegesprächen in Abu Dhabi begonnen

In Abu Dhabi ist die zweite Gesprächsrunde zwischen der Ukraine, Russland und den USA gestartet. Das teilte Rustem Umjerow, der Sekretär des nationalen Sicherheitsrates in Kyjiw, mit. Zunächst habe es ein trilaterales Treffen gegeben. Im Anschluss soll in Gruppen zu einzelnen Streitthemen beraten werden. 

Die russische Regierung kündigte auch für die zweite Gesprächsrunde an, an ihren Forderungen festzuhalten. Russische Truppen ⁠würden so lange weiter in der Ukraine kämpfen, bis die Regierung in Kyjiw Entscheidungen zur Beendigung des Krieges treffe, teilte ​Wladimir Putins Sprecher, Dmitri Peskow, mit. 

Der Präsidentenpalast in Abu Dhabi
Der Präsidentenpalast in Abu Dhabi. Giuseppe Cacace/AFP/Getty Images

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Rotes Kreuz warnt wegen Kälte vor Lebensgefahr in der Ukraine

Mit Blick auf die russischen Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur warnt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wegen der anhaltenden Kälte vor Lebensgefahr für Menschen in der Ukraine. „Das Leid der Menschen ist für uns schwer vorstellbar„, sagte Christof Johnen, Leiter der Internationalen Zusammenarbeit des DRK, der Augsburger Allgemeinen. Bei zweistelligen Minusgraden müssten viele Menschen seit Tagen ohne Heizung und Strom ums Überleben kämpfen.

Die Kälte könne für besonders verletzliche Bevölkerungsgruppen wie kranke, ältere oder obdachlose Menschen lebensgefährlich werden, sagte Johnen. Insgesamt wachse in der Bevölkerung die Gefahr verschiedener Krankheiten durch die starke Belastung des Immunsystems. Das DRK habe seine Hilfe nochmals ausgebaut und bereits eine erste Lieferung von 18 Stromgeneratoren auf den Weg gebracht.

Eine Frau bekommt Suppe von einer polnischen Freiwilligengruppe in Kyjiw.
Eine Frau bekommt Suppe von einer polnischen Freiwilligengruppe in Kyjiw. Thomas Peter/Reuters

Timo Stukenberg
Timo Stukenberg

Russische Einheiten rücken in Donezk und Saporischschja vor

Russische Streitkräfte haben Gebiete an mehreren Frontabschnitten eingenommen. Das geht aus dem aktuellen Lagebild des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Demnach nahmen russische Einheiten Gelände in der Region Donezk, bei Lyman und Pokrowsk und nahe der Stadt Huljajpole in der Region Saporischschja ein. 

Mehr dazu lesen Sie hier:

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Tote bei russischem Drohnenangriff in der Ukraine

In der Region Dnipropetrowsk sind bei einem russischen Drohnenangriff nach ukrainischen Angaben zwei Menschen getötet worden. Es handele es sich um eine 68-jährige Frau und einen 38 Jahre alten Mann, teilte der Leiter der örtlichen Militärverwaltung bei Telegram mit.

Nach Angaben von Gouverneur Oleksandr Hanscha traf der Angriff die Gemeinde Wassylkiwka. Es seien Feuer ausgebrochen, ein Privathaus zerstört und drei weitere beschädigt worden. Daneben habe es mehrere Autos und eine Stromleitung getroffen. Auch die Stadt Nikopol und anliegende Gemeinden seien in der Nacht beschossen worden. Laut Hanscha wurden Infrastrukturobjekte und Stromleitungen beschädigt. 

Sophia Boddenberg
Sophia Boddenberg

Vertreter Russlands und der Ukraine verhandeln erneut in Abu Dhabi

Unterhändler aus der Ukraine und aus Russland treffen sich heute wieder in Abu Dhabi, um über Möglichkeiten für ein Kriegsende zu sprechen. Beide Seiten wie auch die USA als Vermittler haben ein zweites Treffen in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate bestätigt. Die russische Delegation ist bereits in den Vereinigten Arabischen Emiraten eingetroffen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass meldete.

Vorab warf die ukrainische Regierung der russischen Seite vor, gegen eine von den USA vermittelte Teilwaffenruhe verstoßen zu haben. Daher sei nun ein neuer Verhandlungsansatz nötig. US-Präsident Donald Trump sieht hingegen keinen Wortbruch von Russland.

Selenskyj fordert nach neuen russischen Angriffen Konsequenzen für Russland
Nach den neuen Angriffen auf die Energieversorgung der Ukraine hat Präsident Wolodymyr Selenskyj Konsequenzen gegen Russland gefordert. Dabei wendet er sich vor allem an die USA. Selenskyj wirft der russischen Seite vor, gegen eine von den USA vermittelte Teilwaffenruhe verstoßen zu haben. Mit Blick auf die anstehenden Friedensgespräche sei deswegen ein neuer Verhandlungsansatz nötig. US-Präsident Donald Trump sieht hingegen keinen Wortbruch von Russland.

Am Mittwoch treffen sich Unterhändler aus der Ukraine und aus Russland wieder in Abu Dhabi, um über Möglichkeiten für ein Kriegsende zu sprechen. Beide Seiten, wie auch die USA als Vermittler, haben ein zweites Treffen in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate bestätigt.

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#ukraine #selenskyj #russland #diezeit

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Petrina Engelke
Petrina Engelke

Trump spricht Putin Anerkennung aus 

Angesichts der erneuten russischen Angriffe auf die Ukraine hat US-Präsident Donald Trump den russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Beendigung des Krieges aufgerufen. „Ich will, dass er den Krieg beendet“, sagte Trump vor Journalisten im Weißen Haus. Auf die Frage, ob er enttäuscht sei, dass Putin die einwöchige Feuerpause nicht verlängert habe, antwortete Trump: „Ich würde mir das von ihm wünschen.“
Zugleich äußerte der US-Präsident sich anerkennend über Putin. Dieser habe „sein Wort gehalten“, indem er die Angriffe auf Kyjiw und andere ukrainische Städte für den vereinbarten Zeitraum ausgesetzt habe. Eine Woche sei „viel“, sagte Trump und fügte hinzu: „Wir nehmen alles, denn es ist dort wirklich sehr, sehr kalt.“

Petrina Engelke
Petrina Engelke

CDU-Außenpolitiker sieht kein russisches Friedensinteresse

Vor den geplanten Gesprächen zwischen ukrainischen und russischen Unterhändlern in Abu Dhabi warnt der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt vor zu großen Erwartungen. Zweck der Verhandlungen sei für Russlands Staatschef Wladimir Putin ein Zeit- und Punktgewinn, sein Ziel bleibe die Unterwerfung der Ukraine und die Schwächung des freien Europas, sagte der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion dem RedaktionsNetzwerk Deutschland

Russland zeige durch seine bewussten Angriffe auf die Energieinfrastruktur Kyjiws, dass der es kein Interesse an Frieden habe, „sondern den kalten Winter nutzt, um die Moral des ukrainischen Volkes zu untergraben.“

„Die Erfahrung lehrt, dass hohe Erwartungen an Friedensverhandlungen mit Putin unangebracht sind.“

Jürgen Hardt, außenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion

Laut Jürgen Hardt zeigt Russland kein Interesse für Frieden
Laut Jürgen Hardt zeigt Russland kein Interesse für Frieden. Hendrik Schmidt/dpa

Maxim Nägele
Maxim Nägele

Heizkraftwerk in Kyjiw laut ukrainischem Energieminister stark beschädigt

Durch einen russischen Angriff über Nacht ist ein Energiekraftwerk im Osten von Kyjiw stark beschädigt worden. Das teilte der ukrainische Energieminister Denys Schmyhal mit. Auf Telegram schrieb er, dass das Kraftwerk für Heizungen genutzt werde. Den russischen Angriff nannte er ein Kriegsverbrechen.

Örtliche Behörden versuchen nun, die Heizungen Tausender betroffener Anwohner wieder zu aktivieren. Schmyhal sagte, dass die Probleme des ukrainischen Energiesystems ernst seien und die Reparatur Zeit benötige. 

Maxim Nägele
Maxim Nägele

Starmer telefoniert mit Trump zu Ukraine

Der britische Premierminister Keir Starmer hat mit US-Präsident Donald Trump telefoniert, um über die Lage in der Ukraine und die nächtlichen Angriffe durch Russland zu sprechen. Das bestätigte die britische Regierung. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt.