Grenzübergang Rafah: In Gaza öffnet sich dies Tor zur Welt
Nach einem Testlauf am Sonntag soll am heutigen Montag der Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten erstmals seit Mai 2024 wieder öffnen. Der Posten steht unter der Kontrolle des israelischen Militärs, führt als einziger aus dem Gazastreifen in ein arabisches Land und ist zentral für den Personen- und Warenverkehr. Allerdings werden die Israelis weiterhin keine Güterlieferungen durch Rafah passieren lassen, und die Personeneinreise unterliegt strikten Regeln. Ob Ausreisende zu einem späteren Zeitpunkt nach Gaza zurückkehren dürfen, ist unklar. Am Samstag wurden unterdessen bei israelischen Luftangriffen nach Angaben der palästinensischen Behörden mindestens 32 Menschen getötet. Israel spricht davon, mit den Angriffen auf einen Bruch des Waffenruheabkommens durch Terroristen reagiert zu haben. Ist die Öffnung Rafahs unter diesen Umständen ein echter Schritt in Richtung Frieden? Seine Einschätzung dazu teilt ZEIT-Korrespondent Jan Roß im Podcast.
Die Gewerkschaft Ver.di hat für diesen Montag fast bundesweit zu Streiks im kommunalen Nahverkehr aufgerufen. Wegen des Stillstands in der aktuellen Tarifrunde für knapp 100.000 Beschäftigte in 150 städtischen Verkehrsunternehmen und Busbetrieben sollen in allen Bundesländern außer in Niedersachsen keine Busse, Straßen- und U-Bahnen fahren. Ver.di will so bessere Arbeitsbedingungen, unter anderem die Verkürzung der Wochenarbeitszeit und der Schichtzeiten, Verlängerung der Ruhezeiten sowie höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit, durchsetzen. Bis Dienstagmorgen soll der kommunale Nahverkehr fast vollständig zum Erliegen kommen. Im Podcast erklärt Matthias Kirsch unter anderem, was der Streik für Arbeitnehmer auf dem Weg zur Arbeit bedeutet – auch mit Blick auf die extreme Kälte in Teilen des Landes.
Und sonst so? Einmal Trevi-Brunnen? Zwei Euro, bitte.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems
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