Krieg gegen die Ukraine: Ukraine meldet zwölf Tote im Zusammenhang Drohnenangriff hinaus Bergarbeiter



pic.twitter.com/O7tDoaRs0c

— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) January 26, 2026

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Ukraine meldet russische Angriffe auf Charkiw und Krywyj Rih

Nach russischen Drohnen- und Raketenangriffen haben in Charkiw und der umliegenden Umgebung 80 Prozent der Menschen keinen Strom. Getroffen wurden laut lokalen Behörden neben der Energieinfrastruktur auch Wohnhäuser, eine Schule und ein Kindergarten. Dem Gouverneur der Region, Oleh Synjehubow, zufolge gab es zwei Verletzte.

Auch aus der ⁠Stadt Krywyj Rih wurde der ‌Einschlag einer Drohne ​in einem Hochhaus gemeldet. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.

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Viele Verletzte in Odessa nach russischem Drohnenangriff

In der ukrainischen Hafenstadt Odessa sind nach Behördenangaben bei einem russischen Drohnenangriff zahlreiche Menschen verletzt worden. Der Chef der Stadtverwaltung, Serhij Lyssak, berichtete auf Telegram von mindestens 22 Verletzten. Es seien unter anderem mehrere Wohnblocks und Einfamilienhäuser sowie eine Kirche im Stadtzentrum beschädigt worden. Nachts habe es mehrere Brände gegeben, Rettungskräfte bargen Menschen aus beschädigten Häusern.

Insgesamt sei die Ukraine in der Nacht von 165 russischen Drohnen angegriffen worden, von denen 135 abgefangen worden seien, meldete die ukrainische Luftwaffe. Das russische Verteidigungsministerium meldete seinerseits den Abschuss von 19 ukrainischen Drohnen. 

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US-Thinktank zählt mehr als 400.000 tote Soldaten im Ukrainekrieg

US-Verteidigungsexperten gehen davon aus, dass seit Februar 2022 mehr als 400.000 Soldaten im Ukrainekrieg getötet wurden. Mit mindestens 325.000 toten Soldaten habe die russische Seite die deutlich höheren Verluste, heißt es in einem Bericht der US-Denkfabrik Center for Strategic and International Studies (CSIS). Auf ukrainischer Seite wurden demnach bis zum Ende des vergangenen Jahres mindestens 100.000 Soldaten getötet.
Hinzu kämen Hunderttausende Verletzte und Vermisste, auf russischer Seite sind es den CSIS-Schätzungen zufolge mindestens 900.000 Menschen. Mindestens 400.000 Menschen wurden demnach auf ukrainischer Seite verletzt oder werden vermisst. Bis zum Frühling würden vermutlich Zehntausende weitere Soldaten auf beiden Seiten getötet und verletzt.

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Russische Angriffe töten zwei Menschen in der Region Kyjiw

Bei schweren russischen Angriffen sind südöstlich der ukrainischen Hauptstadt zwei Menschen getötet worden. Im Dorf Bilohorodka seien ein Mann und eine Frau ums Leben gekommen, schrieb der Leiter der Militärverwaltung der Region Kyjiw, Mykola Kalaschnyk, auf Telegram. 

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Wadephul betont Bedeutung von EU-Beitrittsperspektive für die Ukraine

Die Ukraine braucht nach Ansicht von Außenminister Johann Wadephul (CDU) eine realistische Perspektive, der Europäischen Union beizutreten. Dies sei "eine der entscheidenden Sicherheitsgarantien" für das Land, sagte Wadephul zu Beginn einer Regierungsbefragung im Bundestag. Es liege nach wie vor im Kerninteresse Deutschlands und Europas, dass die Ukraine den "Kampf gegen den russischen Aggressor gewinnen kann". Er glaube, dass eine dauerhafte Friedensarchitektur in Europa voraussetze, "dass die Ukraine eine ​faire Chance hat, zur Europäischen Union beizutreten", sagte Wadephul.

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EU-Beitritt der Ukraine braucht laut Merz noch Jahre

Kanzler Friedrich Merz (CDU) sieht weiterhin keine Chance auf einen schnellen EU-Beitritt der Ukraine. "Ein Beitritt zum 1. Januar 2027 ist ausgeschlossen. Es geht nicht", sagte Merz nach Beratungen der Spitzen von SPD und Union. Jedes Land, welches zur EU gehören wolle, müsse zunächst die sogenannten Kopenhagener Kriterien erfüllen. Dieser Prozess dauere in der Regel einige Jahre.

Der Kanzler sagte aber, dass es wichtig sei, dass die Ukraine eine Perspektive habe, die den Weg zum EU-Beitritt ebne. "Wir können auf dem Weg dorthin die Ukraine langsam heranführen an die Europäische Union. Das ist immer möglich, aber ein so schneller Beitritt geht einfach nicht."

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Deutschland erweitert Winterhilfe für Ukraine

Angesichts der anhaltenden russischen Angriffe auf die Infrastruktur der Ukraine will Deutschland dem Land mit weiteren 15 Millionen Euro helfen. Das Geld komme zu den bereitgestellten Mitteln von 70 Millionen Euro für die dezentrale Energie- und Wärmeversorgung hinzu, teilte das Entwicklungsministerium mit. Damit beträgt die deutsche Winterhilfe nun insgesamt 85 Millionen Euro.

Zwei an die Ukraine übergebene Blockheizkraftwerke seien die erste Lieferung aus diesem Paket, teilte das Ministerium weiter mit. Mit ihnen können dem Ministerium zufolge 86.000 Menschen, fünf Krankenhäuser, 25 Kindergärten, 13 Schulen und fast 200 Verwaltungsgebäude mit Strom und Wärme versorgt werden. Weitere Blockheizkraftwerke, Generatoren, modulare Kesselanlagen, Pelletheizanlagen und Batteriesysteme sollen folgen.

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Temperaturen in der Ukraine fallen auf bis zu minus 30 Grad

Der ukrainische Katastrophenschutz warnt vor den kältesten Tagen dieses Winters ab dem Wochenende. Zwischen Sonntag und Dienstag würden die nächtlichen Temperaturen mancherorts auf bis zu minus 30 Grad sinken, teilte die Behörde auf Telegram mit. In Kyjiw werde es bis zu minus 25 Grad kalt werden, tagsüber bis zu minus 22 Grad. Erst ab Mitte der Woche würden die Temperaturen Prognosen zufolge leicht steigen.

Die Ukraine erlebt derzeit den bisher kältesten Kriegswinter. Russlands Angriffe auf die Strominfrastruktur führen zudem inmitten der Kälte zu den bislang größten Ausfällen der Strom- und Heizungsversorgung vor allem in der Hauptstadt Kyjiw, wo gestern Hunderttausende Menschen keinen Stromzugang hatten und Hunderte Wohnhochhäuser derzeit nicht beheizt werden können. 

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Putin will laut Trump eine Woche auf Luftangriffe verzichten

Der russische Staatschef Wladimir Putin soll nach Darstellung seines US-Amtskollegen Donald Trump zugesagt haben, eine Woche lang keine Angriffe auf die Infrastruktur der ukrainischen Hauptstadt auszuüben. "Ich habe Präsident Putin persönlich darum gebeten, eine Woche lang Kyjiw und weitere Städte nicht anzugreifen, und er hat zugestimmt", sagte Trump. Grund dafür sei die "extreme Kälte" in der Ukraine. Für das Wochenende werden dort Temperaturen von bis zu minus 30 Grad erwartet.

Von russischer Seite kam zunächst keine Bestätigung. Putins Sprecher Dmitri Peskow hatte am Morgen gesagt, er könne Gerüchte über eine angebliche Einigung zu einer Waffenruhe in der Luft nicht kommentieren. Mehrere russische Militärblogger hatten am Morgen behauptet, die Ukraine und Russland hätten sich bei den Gesprächen in Abu Dhabi angeblich darauf geeinigt. 

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Ab wann der angebliche Angriffsstopp gelten soll, gab Trump nicht bekannt. Unklar ist auch, für welche Städte außerhalb Kyjiws er gelten oder ob es sich um eine landesweite Pause von Luftangriffen handeln soll. Ebenso äußerte sich Trump nicht dazu, ob die Ukraine sich ihrerseits verpflichtet hat, Luftangriffe auf die russische Energiebranche einzustellen. Ob die angebliche Zusage Putins sich auf zivile Infrastruktur im Allgemeinen oder auf die Angriffe auf das ukrainische Energienetz bezieht, sagte der US-Präsident ebenfalls nicht.

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In der Nacht keine neuen Angriffe auf ukrainische Energieinfrastruktur

Die russische Armee hat nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in der Nacht keine weiteren Angriffe auf Energieanlagen in der Ukraine verübt. Wie Selenskyj auf Telegram mitteilte, wird derzeit eine Neuausrichtung der russischen Armee auf Schläge gegen die Logistik beobachtet. Bei einem ​Angriff in Charkiw habe das russische Militär die Produktionsstätte eines US-Unternehmens beschädigt. In mehreren Regionen waren laut Selenskyj am Vortag noch Energieinfrastrukturen beschädigt worden. 

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Russland setzt Angriffe in der Ukraine vor Verhandlungen fort

Russlands Armee hat in der Ukraine neue Ziele in den Blick genommen: Man habe von den ukrainischen Streitkräften genutzte Objekte der Verkehrsinfrastruktur sowie Munitionsdepots beschossen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Laut den ukrainischen Luftstreitkräften setzte Russland dabei in der Nacht zum Samstag 85 Drohnen ein.

Nach einer Bitte von US-Präsident Donald Trump hatte sich Russland bereit erklärt, die Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur zeitweise auszusetzen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte am Freitag, dass keine Energieanlagen angegriffen worden seien. Morgen wollen Russland und die Ukraine in Abu Dhabi ihre direkten Verhandlungen über ein mögliches Ende des Krieges fortsetzen.

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Stromausfälle in Moldau und der Ukraine

In der ​Ukraine und in Moldau kommt es aktuell zu weitreichenden Stromausfällen. ⁠Das moldauische Energiesystem ist nach Angaben des Energieministeriums wegen eines Spannungsabfalls im ukrainischen Netz von einer ​Notabschaltung betroffen. ⁠Auch in der Ukraine meldet der Versorger DTEK Notabschaltungen.

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In der Folge ist das U-Bahn-Netz der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw zum Stillstand gekommen. "Der Zugverkehr und der Betrieb der Rolltreppen in der U-Bahn wurden vorübergehend eingestellt", teilte der Betreiber der U-Bahn auf Facebook mit. Bis die Stromversorgung wiederhergestellt sei, würden die U-Bahn-Stationen als Schutzräume vor den russischen Angriffen dienen, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mit.

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Russischer Unterhändler in den USA angekommen

Der russische Unterhändler Kirill Dmitrijew ist nach eigenen Angaben wieder in die USA gereist. "Wieder in Miami", schrieb der Vertraute von Russlands Staatschef Wladimir Putin bei Instagram und veröffentlichte dazu ein Bild von einer Friedenstaube. Dmitrijew machte keine Angaben dazu, mit wem er sich trifft und worum es genau bei den Gesprächen geht. Er hatte seine bisherigen Gespräche stets mit dem US-Unterhändler Steve Witkoff geführt.

Russland und die Ukraine wollen morgen in Abu Dhabi ihre am vergangenen Wochenende nach langer Zeit wieder aufgenommenen direkten Verhandlungen über ein mögliches Ende des Krieges fortsetzen. Zwar sprachen die Verhandlungsteams von konstruktiven Gesprächen, eine Einigung auf ein Friedensabkommen ist bisher aber nicht in Sicht. 

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AKW Tschernobyl kurzzeitig ohne externe Stromversorgung

Das ‌ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl ist kurzzeitig von der externen Stromversorgung abgeschnitten gewesen. Das teilte die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) mit. Der Anschluss ‍sei inzwischen wiederhergestellt, schrieb IAEA-Chef Rafael Grossi auf X. Aufgrund technischer Probleme im ⁠Stromnetz hätten zudem andere ​ukrainische Kernkraftwerke ihre Leistung vorübergehend gedrosselt. Direkte Auswirkungen auf die ⁠nukleare Sicherheit seien nicht zu erwarten, die Gesamtlage bleibe jedoch prekär.

Das Kraftwerk war am ​26. April 1986 Schauplatz der weltweit schwersten zivilen Atomkatastrophe geworden. ‍Damals explodierte der vierte Reaktorblock, wodurch eine radioaktive Wolke über weite Teile Europas zog. Die Anlage ist inzwischen vollständig stillgelegt.

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US-Gesandter lobt Treffen mit Dmitrijew als "produktiv"

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hat sein Treffen in Florida mit dem russischen Unterhändler Kirill Dmitrijew als "produktiv und konstruktiv" charakterisiert. In einem Post auf X sprach Witkoff nicht von einem Ende des Kriegs, sondern nur von Versuchen, im "Ukrainekonflikt" zu vermitteln. 

Für die USA hatten nach Witkoffs Angaben auch Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, Handelsminister Scott Bessent und Josh Gruenbaum, ein Berater des US-Präsidenten, teilgenommen.

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Ukraine bereitet Gespräche mit Russland vor 

Die Ukraine bereitet sich nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj auf weitere Gespräche über ein Ende des russischen Angriffskriegs in der kommenden Woche vor. "Wir rechnen mit Treffen in der kommenden Woche und bereiten uns darauf vor", sagte Selenskyj.

"Wir stehen in ständigem Kontakt mit den USA und warten auf Details zu den bevorstehenden Treffen", sagte Selenskyj. "Die Ukraine ist bereit, in allen Arbeitsformaten mitzuwirken. Es ist wichtig, dass diese Treffen stattfinden und zu konkreten Ergebnissen führen", sagte er.

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Ukrainische und russische Unterhändler setzen Verhandlungen in Abu Dhabi fort

Vertreter der Ukraine und Russlands wollen heute in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu direkten Gesprächen zusammenkommen. Dabei sollen die vor einer Woche begonnenen Verhandlungen über ein Kriegsende fortgesetzt werden. Die Regierungen beider Länder bestätigten den Termin, nannten aber, wie in der vergangenen Woche, weder einen genauen Ort noch einen Zeitpunkt.

Was dennoch über die Verhandlungen bekannt ist, lesen Sie hier:

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Russische Armee nimmt Dorf bei Pokrowsk ein

Sowohl östlich als auch nordwestlich der umkämpften Industriestadt Pokrowsk sind russische Einheiten weiter vorgedrungen. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen zeigen, dass sie dabei das Dorf Balahan besetzten. Zudem rückten sie in der Innenstadt von Myrnohrad und entlang einer Autobahn vor. Mindestens zwei weitere russische Angriffe um Pokrowsk herum wurden nach ukrainischen Angaben jedoch zurückgeschlagen – offenbar unter hohen Verlusten für die Angreifer.

Heftige Kämpfe gab es laut dem ISW auch nördlich der Stadt Huljajpole im Osten der Region Saporischschja. Dort rückten russische Truppen an zwei Stellen vor.

Erfahren Sie hier mehr über den aktuellen Frontverlauf: 

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Zwei Tote bei russischen Drohnenangriffen

Bei einem russischen Drohnenangriff in der Stadt Dnipro sind nach Angaben ukrainischer Behörden zwei Menschen getötet worden. Laut Militärgouverneur Olexander Hanscha brach dabei ein Feuer aus. Ein Haus sei zerstört, zwei weitere Gebäude beschädigt worden.

Die ukrainischen Luftstreitkräfte meldeten insgesamt 90 russische Drohnenangriffe im Land, dabei habe es mehr als zehn Einschläge gegeben. Neue Meldungen über russische Angriffe auf ukrainische Energieanlagen gab es hingegen zunächst nicht.

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Selenskyj wirft Russland gezielte Angriffe auf ukrainische Logistik vor

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland vorgeworfen, systematisch die Logistik und die Verbindungen zwischen Städten und Gemeinden in der Ukraine anzugreifen. In der vergangenen Woche habe das russische Militär dabei mehr als 980 Angriffsdrohnen, fast 1.100 lenkbare Fliegerbomben sowie zwei Raketen eingesetzt, schrieb Selenskyj auf der Plattform X.

Die Zahlen zeigten, wie anhaltend und groß der militärische Druck sei, schrieb Selenskyj. Der Schutz des ukrainischen Luftraums bleibe deshalb weiter von zentraler Bedeutung

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Gespräche zwischen Russland und Ukraine verschoben

Die Gespräche zwischen Vertretern Russlands und der Ukraine in den Vereinigten Arabischen Emiraten über ein mögliches Kriegsende sind auf kommenden Mittwoch verschoben worden. Das teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Die direkten Verhandlungen zwischen Vertretern der USA, Russlands und der Ukraine waren ursprünglich für diesen Sonntag geplant gewesen.

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Ukraine meldet Drohnenangriff auf eine Klinik

Bei russischen Angriffen auf die südukrainische Stadt Saporischschja sind nach Behördenangaben mindestens neun Menschen verletzt worden. Militärgouverneur Iwan Fedorow meldete, dass eine Geburtsklinik von einer Drohne getroffen worden sei und es sechs Verletzte gebe, darunter zwei Frauen, die dort zu einer Untersuchung gewesen seien. Fedorow veröffentlichte Fotos von einem verwüsteten Gebäude. Bei einem zweiten Drohnenschlag seien zwei Frauen und ein vier Jahre altes Kind verletzt worden, teilte der Militärgouverneur mit.

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Ukraine meldet 15 Tote bei Angriff auf einen Bus mit Bergarbeitern

Bei einem russischen Drohnenangriff in der Region Dnipropetrowsk sind offenbar 15 Menschen getötet worden. Laut einer Mitteilung des ukrainischen Energieunternehmens DTEK und staatlicher Behörden habe es außerdem sieben Verletzte gegeben. Bei den Getöteten und Verwundeten handelt es sich demzufolge um Bergarbeiter. DTEK veröffentlichte in seiner Mitteilung auf X ein Foto, das einen zum Teil zerstörten Bus zeigt.

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рф атакувала наш шахтарський автобус на Дніпропетровщині. 15 загиблих, 7 постраждалих.

Наші шахтарі поверталися після зміни. Це була масштабна терористична атака на шахти ДТЕК. pic.twitter.com/8S1ZZ4Vw6R

— ДТЕК (@DTEK_Ukraine) February 1, 2026

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DTEK sprach von einem "massiven Terrorangriff" Russlands auf eine Kohlengrube in der Stadt Terniwka, etwa 100 Kilometer von Dnipro entfernt. Alle getöteten und verletzten Männer seien Beschäftigte des Unternehmens, die von einer Schicht zurückgekehrt seien. Der Bus, der diese Arbeiter transportieren sollte, sei von einer russischen Drohne getroffen worden.

Der ukrainische Energieminister Denys Schmyhal warf Russland auf Telegram einen "zynischen und gezielten Angriff auf Beschäftigte des Energiesektors" vor. Eine russische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.

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Selenskyj nennt Angriff auf Bus "exemplarisches Verbrechen"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den russischen Angriff auf einen mit Bergarbeitern besetzten Bus in der Region Dnipropetrowsk als ein "exemplarisches Verbrechen" bezeichnet. Die Drohnenattacke zeige, dass Russland für die Eskalation verantwortlich sei. "Das Böse muss ein Ende finden", sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache.

Bei dem russischen Drohnenangriff wurden nach neuesten offiziellen Angaben mindestens zwölf Menschen getötet. Weitere 16 Personen seien verletzt worden, neun von ihnen schwer, teilte die Minenleitung DTEK auf Telegram mit. Ursprünglich hatte DTEK von 15 Todesopfern gesprochen.

Nach ersten Berichten ukrainischer Medien traf eine russische Kampfdrohne einen mit Grubenarbeitern besetzten Bus. Die Kumpel waren nach Angaben von DTEK nach dem Schichtwechsel auf dem Heimweg. Weitere Drohnen schlugen auf dem Gelände des Kohle-Bergbaus ein.

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SpaceX leitet Maßnahmen gegen Russlands Zugang zu Starlink ein 

Der amerikanische Raumfahrtkonzern SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk hat Russlands Zugang zur Satellitenverbindung Starlink erschwert. Es seien mit SpaceX gemeinsame Schritte unternommen worden, die zu schnellen Ergebnissen im Kampf gegen russische Drohnen geführt hätten, teilte der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow auf Telegram mit. Die ersten Maßnahmen zeigten bereits Wirkung, schrieb er auf X. "Es scheint, dass die Maßnahmen, die wir ergriffen haben, um die unbefugte Nutzung von Starlink durch Russland zu verhindern, funktioniert haben", teilte auch Musk mit.

Angesichts von Berichten über russische Drohnen mit Starlink-Satellitenverbindung hatte das ukrainische Verteidigungsministerium den Konzern kontaktiert. Russland hatte sich laut der Ukraine über Drittländer die Ausrüstung für den Zugang zu der von SpaceX bereitgestellten Internetverbindung beschafft und diese in eigene Kampfdrohnen eingebaut. Dadurch wurden die Drohnen immun gegen ukrainische Flugabwehrsysteme.

Dies werde sich nun mit einer neuen Form der Verifizierung der Nutzer ändern, kündigte Fedorow an. Nicht verifizierte Terminals würden deaktiviert.

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Die Regierungen beider Länder bestätigten den Termin, nannten aber, wie in der vergangenen Woche, weder einen genauen Ort noch einen Zeitpunkt.Was dennoch über die Verhandlungen bekannt ist, lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-01T06:50:22.000Z","dateModified":"2026-02-01T07:13:08.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mathis Gann"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/ukraine-russland-gespraeche-abu-dhabi","headline":"Ukraine und Russland setzen Gespräche in Abu Dhabi fort","description":"Unterhändler Russlands und der Ukraine wollen heute in Abu Dhabi neue direkte Gespräche über ein Ende des Kriegs führen. 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In einem Post auf X sprach Witkoff nicht von einem Ende des Kriegs, sondern nur von Versuchen, im "Ukrainekonflikt" zu vermitteln. Für die USA hatten nach Witkoffs Angaben auch Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, Handelsminister Scott Bessent und Josh Gruenbaum, ein Berater des US-Präsidenten, teilgenommen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-31T17:30:00.000Z","dateModified":"2026-01-31T17:52:40.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sven Crefeld"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"AKW Tschernobyl kurzzeitig ohne externe Stromversorgung","articleBody":"AKW Tschernobyl kurzzeitig ohne externe StromversorgungDas ‌ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl ist kurzzeitig von der externen Stromversorgung abgeschnitten gewesen. Das teilte die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) mit. Der Anschluss ‍sei inzwischen wiederhergestellt, schrieb IAEA-Chef Rafael Grossi auf X. Aufgrund technischer Probleme im ⁠Stromnetz hätten zudem andere ​ukrainische Kernkraftwerke ihre Leistung vorübergehend gedrosselt. Direkte Auswirkungen auf die ⁠nukleare Sicherheit seien nicht zu erwarten, die Gesamtlage bleibe jedoch prekär.Das Kraftwerk war am ​26. April 1986 Schauplatz der weltweit schwersten zivilen Atomkatastrophe geworden. ‍Damals explodierte der vierte Reaktorblock, wodurch eine radioaktive Wolke über weite Teile Europas zog. Die Anlage ist inzwischen vollständig stillgelegt.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-31T14:09:29.000Z","dateModified":"2026-01-31T17:51:33.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Lissy Kleer"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russischer Unterhändler in den USA angekommen","articleBody":"Russischer Unterhändler in den USA angekommenDer russische Unterhändler Kirill Dmitrijew ist nach eigenen Angaben wieder in die USA gereist. "Wieder in Miami", schrieb der Vertraute von Russlands Staatschef Wladimir Putin bei Instagram und veröffentlichte dazu ein Bild von einer Friedenstaube. Dmitrijew machte keine Angaben dazu, mit wem er sich trifft und worum es genau bei den Gesprächen geht. Er hatte seine bisherigen Gespräche stets mit dem US-Unterhändler Steve Witkoff geführt.Russland und die Ukraine wollen morgen in Abu Dhabi ihre am vergangenen Wochenende nach langer Zeit wieder aufgenommenen direkten Verhandlungen über ein mögliches Ende des Krieges fortsetzen. Zwar sprachen die Verhandlungsteams von konstruktiven Gesprächen, eine Einigung auf ein Friedensabkommen ist bisher aber nicht in Sicht. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-31T12:36:47.000Z","dateModified":"2026-01-31T12:47:24.000Z","author":{"@type":"Person","name":"David Rech"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Stromausfälle in Moldau und der Ukraine","articleBody":"Stromausfälle in Moldau und der UkraineIn der ​Ukraine und in Moldau kommt es aktuell zu weitreichenden Stromausfällen. ⁠Das moldauische Energiesystem ist nach Angaben des Energieministeriums wegen eines Spannungsabfalls im ukrainischen Netz von einer ​Notabschaltung betroffen. ⁠Auch in der Ukraine meldet der Versorger DTEK Notabschaltungen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-31T11:43:44.000Z","dateModified":"2026-01-31T12:37:56.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Lissy Kleer"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_694/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoVV8nAA5iEn397wJU1b/moVVje5c79Tt2D7dBdm5.jpeg","caption":"Eine leere U-Bahn-Station in Kyjiw: Das U-Bahn-Netz ist zum Stillstand gekommen.","creditText":"Anatolii Stepanov/Reuters","uploadDate":"2026-01-31T12:37:54.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_325/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoVV8nAA5iEn397wJU1b/moVVje5c79Tt2D7dBdm5.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russland setzt Angriffe in der Ukraine vor Verhandlungen fort","articleBody":"Russland setzt Angriffe in der Ukraine vor Verhandlungen fortRusslands Armee hat in der Ukraine neue Ziele in den Blick genommen: Man habe von den ukrainischen Streitkräften genutzte Objekte der Verkehrsinfrastruktur sowie Munitionsdepots beschossen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Laut den ukrainischen Luftstreitkräften setzte Russland dabei in der Nacht zum Samstag 85 Drohnen ein.Nach einer Bitte von US-Präsident Donald Trump hatte sich Russland bereit erklärt, die Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur zeitweise auszusetzen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte am Freitag, dass keine Energieanlagen angegriffen worden seien. Morgen wollen Russland und die Ukraine in Abu Dhabi ihre direkten Verhandlungen über ein mögliches Ende des Krieges fortsetzen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-31T10:43:16.000Z","dateModified":"2026-01-31T10:49:27.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Lissy Kleer"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]}],"dateModified":"2026-02-01T21:15:26.000Z","datePublished":"2022-01-21T09:12:20.000Z","coverageStartTime":"2022-01-21T10:00:00.000Z","headline":"Ukraine-Russland-Krise","image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Ukraine-Russland-Krise","startDate":"2022-01-21T10:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"Selenskyj nennt Angriff auf Bus "exemplarisches Verbrechen"Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den russischen Angriff auf einen mit Bergarbeitern besetzten Bus in der Region Dnipropetrowsk als ein "exemplarisches Verbrechen" bezeichnet. Die Drohnenattacke zeige, dass Russland für die Eskalation verantwortlich sei. "Das Böse muss ein Ende finden", sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache.Bei dem russischen Drohnenangriff wurden nach neuesten offiziellen Angaben mindestens zwölf Menschen getötet. Weitere 16 Personen seien verletzt worden, neun von ihnen schwer, teilte die Minenleitung DTEK auf Telegram mit. Ursprünglich hatte DTEK von 15 Todesopfern gesprochen. Nach ersten Berichten ukrainischer Medien traf eine russische Kampfdrohne einen mit Grubenarbeitern besetzten Bus. Die Kumpel waren nach Angaben von DTEK nach dem Schichtwechsel auf dem Heimweg. Weitere Drohnen schlugen auf dem Gelände des Kohle-Bergbaus ein.","video":[]}"}“>

Sven Crefeld
Sven Crefeld

Selenskyj nennt Angriff auf Bus „exemplarisches Verbrechen“

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den russischen Angriff auf einen mit Bergarbeitern besetzten Bus in der Region Dnipropetrowsk als ein „exemplarisches Verbrechen“ bezeichnet. Die Drohnenattacke zeige, dass Russland für die Eskalation verantwortlich sei. „Das Böse muss ein Ende finden“, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache.

Bei dem russischen Drohnenangriff wurden nach neuesten offiziellen Angaben mindestens zwölf Menschen getötet. Weitere 16 Personen seien verletzt worden, neun von ihnen schwer, teilte die Minenleitung DTEK auf Telegram mit. Ursprünglich hatte DTEK von 15 Todesopfern gesprochen.

Nach ersten Berichten ukrainischer Medien traf eine russische Kampfdrohne einen mit Grubenarbeitern besetzten Bus. Die Kumpel waren nach Angaben von DTEK nach dem Schichtwechsel auf dem Heimweg. Weitere Drohnen schlugen auf dem Gelände des Kohle-Bergbaus ein.

Marlena Wessollek
Marlena Wessollek

SpaceX leitet Maßnahmen gegen Russlands Zugang zu Starlink ein 

Der amerikanische Raumfahrtkonzern SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk hat Russlands Zugang zur Satellitenverbindung Starlink erschwert. Es seien mit SpaceX gemeinsame Schritte unternommen worden, die zu schnellen Ergebnissen im Kampf gegen russische Drohnen geführt hätten, teilte der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow auf Telegram mit. Die ersten Maßnahmen zeigten bereits Wirkung, schrieb er auf X. „Es scheint, dass die Maßnahmen, die wir ergriffen haben, um die unbefugte Nutzung von Starlink durch Russland zu verhindern, funktioniert haben“, teilte auch Musk mit.

Angesichts von Berichten über russische Drohnen mit Starlink-Satellitenverbindung hatte das ukrainische Verteidigungsministerium den Konzern kontaktiert. Russland hatte sich laut der Ukraine über Drittländer die Ausrüstung für den Zugang zu der von SpaceX bereitgestellten Internetverbindung beschafft und diese in eigene Kampfdrohnen eingebaut. Dadurch wurden die Drohnen immun gegen ukrainische Flugabwehrsysteme.

Dies werde sich nun mit einer neuen Form der Verifizierung der Nutzer ändern, kündigte Fedorow an. Nicht verifizierte Terminals würden deaktiviert.

Sven Crefeld
Sven Crefeld

Ukraine meldet 15 Tote bei Angriff auf einen Bus mit Bergarbeitern

Bei einem russischen Drohnenangriff in der Region Dnipropetrowsk sind offenbar 15 Menschen getötet worden. Laut einer Mitteilung des ukrainischen Energieunternehmens DTEK und staatlicher Behörden habe es außerdem sieben Verletzte gegeben. Bei den Getöteten und Verwundeten handelt es sich demzufolge um Bergarbeiter. DTEK veröffentlichte in seiner Mitteilung auf X ein Foto, das einen zum Teil zerstörten Bus zeigt.
DTEK sprach von einem „massiven Terrorangriff“ Russlands auf eine Kohlengrube in der Stadt Terniwka, etwa 100 Kilometer von Dnipro entfernt. Alle getöteten und verletzten Männer seien Beschäftigte des Unternehmens, die von einer Schicht zurückgekehrt seien. Der Bus, der diese Arbeiter transportieren sollte, sei von einer russischen Drohne getroffen worden.

Der ukrainische Energieminister Denys Schmyhal warf Russland auf Telegram einen „zynischen und gezielten Angriff auf Beschäftigte des Energiesektors“ vor. Eine russische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.

Sven Crefeld
Sven Crefeld

Ukraine meldet Drohnenangriff auf eine Klinik

Bei russischen Angriffen auf die südukrainische Stadt Saporischschja sind nach Behördenangaben mindestens neun Menschen verletzt worden. Militärgouverneur Iwan Fedorow meldete, dass eine Geburtsklinik von einer Drohne getroffen worden sei und es sechs Verletzte gebe, darunter zwei Frauen, die dort zu einer Untersuchung gewesen seien. Fedorow veröffentlichte Fotos von einem verwüsteten Gebäude. Bei einem zweiten Drohnenschlag seien zwei Frauen und ein vier Jahre altes Kind verletzt worden, teilte der Militärgouverneur mit.

Iven Fenker
Iven Fenker

Gespräche zwischen Russland und Ukraine verschoben

Die Gespräche zwischen Vertretern Russlands und der Ukraine in den Vereinigten Arabischen Emiraten über ein mögliches Kriegsende sind auf kommenden Mittwoch verschoben worden. Das teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Die direkten Verhandlungen zwischen Vertretern der USA, Russlands und der Ukraine waren ursprünglich für diesen Sonntag geplant gewesen.
„Die Termine für die nächsten trilateralen Treffen stehen fest: 4. und 5. Februar in Abu Dhabi.“

Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine

Omid Rezaee
Omid Rezaee

Selenskyj wirft Russland gezielte Angriffe auf ukrainische Logistik vor

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland vorgeworfen, systematisch die Logistik und die Verbindungen zwischen Städten und Gemeinden in der Ukraine anzugreifen. In der vergangenen Woche habe das russische Militär dabei mehr als 980 Angriffsdrohnen, fast 1.100 lenkbare Fliegerbomben sowie zwei Raketen eingesetzt, schrieb Selenskyj auf der Plattform X.

Die Zahlen zeigten, wie anhaltend und groß der militärische Druck sei, schrieb Selenskyj. Der Schutz des ukrainischen Luftraums bleibe deshalb weiter von zentraler Bedeutung

Petras Malukas/AFP/Getty Images

Christina Felschen
Christina Felschen

Russische Armee nimmt Dorf bei Pokrowsk ein

Sowohl östlich als auch nordwestlich der umkämpften Industriestadt Pokrowsk sind russische Einheiten weiter vorgedrungen. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen zeigen, dass sie dabei das Dorf Balahan besetzten. Zudem rückten sie in der Innenstadt von Myrnohrad und entlang einer Autobahn vor. Mindestens zwei weitere russische Angriffe um Pokrowsk herum wurden nach ukrainischen Angaben jedoch zurückgeschlagen – offenbar unter hohen Verlusten für die Angreifer.

Heftige Kämpfe gab es laut dem ISW auch nördlich der Stadt Huljajpole im Osten der Region Saporischschja. Dort rückten russische Truppen an zwei Stellen vor.

Erfahren Sie hier mehr über den aktuellen Frontverlauf: 

Iven Fenker
Iven Fenker

Zwei Tote bei russischen Drohnenangriffen

Bei einem russischen Drohnenangriff in der Stadt Dnipro sind nach Angaben ukrainischer Behörden zwei Menschen getötet worden. Laut Militärgouverneur Olexander Hanscha brach dabei ein Feuer aus. Ein Haus sei zerstört, zwei weitere Gebäude beschädigt worden.

Die ukrainischen Luftstreitkräfte meldeten insgesamt 90 russische Drohnenangriffe im Land, dabei habe es mehr als zehn Einschläge gegeben. Neue Meldungen über russische Angriffe auf ukrainische Energieanlagen gab es hingegen zunächst nicht.

Mathis Gann
Mathis Gann

Ukrainische und russische Unterhändler setzen Verhandlungen in Abu Dhabi fort

Vertreter der Ukraine und Russlands wollen heute in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu direkten Gesprächen zusammenkommen. Dabei sollen die vor einer Woche begonnenen Verhandlungen über ein Kriegsende fortgesetzt werden. Die Regierungen beider Länder bestätigten den Termin, nannten aber, wie in der vergangenen Woche, weder einen genauen Ort noch einen Zeitpunkt.

Was dennoch über die Verhandlungen bekannt ist, lesen Sie hier:

Iven Fenker
Iven Fenker

Ukraine bereitet Gespräche mit Russland vor 

Die Ukraine bereitet sich nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj auf weitere Gespräche über ein Ende des russischen Angriffskriegs in der kommenden Woche vor. „Wir rechnen mit Treffen in der kommenden Woche und bereiten uns darauf vor“, sagte Selenskyj.

„Wir stehen in ständigem Kontakt mit den USA und warten auf Details zu den bevorstehenden Treffen“, sagte Selenskyj. „Die Ukraine ist bereit, in allen Arbeitsformaten mitzuwirken. Es ist wichtig, dass diese Treffen stattfinden und zu konkreten Ergebnissen führen“, sagte er.

Sven Crefeld
Sven Crefeld

US-Gesandter lobt Treffen mit Dmitrijew als „produktiv“

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hat sein Treffen in Florida mit dem russischen Unterhändler Kirill Dmitrijew als „produktiv und konstruktiv“ charakterisiert. In einem Post auf X sprach Witkoff nicht von einem Ende des Kriegs, sondern nur von Versuchen, im „Ukrainekonflikt“ zu vermitteln. 

Für die USA hatten nach Witkoffs Angaben auch Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, Handelsminister Scott Bessent und Josh Gruenbaum, ein Berater des US-Präsidenten, teilgenommen.

Lissy Kleer
Lissy Kleer

AKW Tschernobyl kurzzeitig ohne externe Stromversorgung

Das ‌ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl ist kurzzeitig von der externen Stromversorgung abgeschnitten gewesen. Das teilte die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) mit. Der Anschluss ‍sei inzwischen wiederhergestellt, schrieb IAEA-Chef Rafael Grossi auf X. Aufgrund technischer Probleme im ⁠Stromnetz hätten zudem andere ​ukrainische Kernkraftwerke ihre Leistung vorübergehend gedrosselt. Direkte Auswirkungen auf die ⁠nukleare Sicherheit seien nicht zu erwarten, die Gesamtlage bleibe jedoch prekär.

Das Kraftwerk war am ​26. April 1986 Schauplatz der weltweit schwersten zivilen Atomkatastrophe geworden. ‍Damals explodierte der vierte Reaktorblock, wodurch eine radioaktive Wolke über weite Teile Europas zog. Die Anlage ist inzwischen vollständig stillgelegt.

David Rech
David Rech

Russischer Unterhändler in den USA angekommen

Der russische Unterhändler Kirill Dmitrijew ist nach eigenen Angaben wieder in die USA gereist. „Wieder in Miami“, schrieb der Vertraute von Russlands Staatschef Wladimir Putin bei Instagram und veröffentlichte dazu ein Bild von einer Friedenstaube. Dmitrijew machte keine Angaben dazu, mit wem er sich trifft und worum es genau bei den Gesprächen geht. Er hatte seine bisherigen Gespräche stets mit dem US-Unterhändler Steve Witkoff geführt.

Russland und die Ukraine wollen morgen in Abu Dhabi ihre am vergangenen Wochenende nach langer Zeit wieder aufgenommenen direkten Verhandlungen über ein mögliches Ende des Krieges fortsetzen. Zwar sprachen die Verhandlungsteams von konstruktiven Gesprächen, eine Einigung auf ein Friedensabkommen ist bisher aber nicht in Sicht. 

Lissy Kleer
Lissy Kleer

Stromausfälle in Moldau und der Ukraine

In der ​Ukraine und in Moldau kommt es aktuell zu weitreichenden Stromausfällen. ⁠Das moldauische Energiesystem ist nach Angaben des Energieministeriums wegen eines Spannungsabfalls im ukrainischen Netz von einer ​Notabschaltung betroffen. ⁠Auch in der Ukraine meldet der Versorger DTEK Notabschaltungen.
Eine leere U-Bahn-Station in Kyjiw: Das U-Bahn-Netz ist zum Stillstand gekommen.
Eine leere U-Bahn-Station in Kyjiw: Das U-Bahn-Netz ist zum Stillstand gekommen. Anatolii Stepanov/Reuters
In der Folge ist das U-Bahn-Netz der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw zum Stillstand gekommen. „Der Zugverkehr und der Betrieb der Rolltreppen in der U-Bahn wurden vorübergehend eingestellt„, teilte der Betreiber der U-Bahn auf Facebook mit. Bis die Stromversorgung wiederhergestellt sei, würden die U-Bahn-Stationen als Schutzräume vor den russischen Angriffen dienen, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mit.

Lissy Kleer
Lissy Kleer

Russland setzt Angriffe in der Ukraine vor Verhandlungen fort

Russlands Armee hat in der Ukraine neue Ziele in den Blick genommen: Man habe von den ukrainischen Streitkräften genutzte Objekte der Verkehrsinfrastruktur sowie Munitionsdepots beschossen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Laut den ukrainischen Luftstreitkräften setzte Russland dabei in der Nacht zum Samstag 85 Drohnen ein.

Nach einer Bitte von US-Präsident Donald Trump hatte sich Russland bereit erklärt, die Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur zeitweise auszusetzen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte am Freitag, dass keine Energieanlagen angegriffen worden seien. Morgen wollen Russland und die Ukraine in Abu Dhabi ihre direkten Verhandlungen über ein mögliches Ende des Krieges fortsetzen.