Eisbachwelle in München: Monaco Schanze
Wie der Name verrät, ist der Münchner Eisbach der coolste Ort Deutschlands. Ausgerechnet hier im Alpenvorland treffen sich täglich Surfer auf einer Flussabzweigung unter einer Brücke, um eine sogenannte „stehende Welle“ zu reiten – bei der man nicht vom Wasserstrom mitgerissen wird, sondern auf der Stelle schwebt. Was anfangs das Privatvergnügen einiger Wassersportenthusiasten und das Ärgernis der Polizei war, hat sich innerhalb der letzten fünfzig Jahre zu einem Phänomen entwickelt: Erst pilgerte die internationale Surf-Elite zu der beschaulichen Isar-Abzweigung im Englischen Garten, dann folgten Touristen, viele. Natürlich ist man in Bayern gewaltig stolz darauf. Letzten Sommer erst führte Markus Söder das kleine Gewässer als großen Beweis dafür an, dass sein Freistaat das „Kalifornien von Deutschland“ sei.