Russische Spionage: Sie traf Diplomaten und fütterte verschmelzen Fuchs

Sie kenne alle möglichen Leute, habe die Frau immer gesagt. Schick und aufgebrezelt, so sei sie auch oft aus dem Haus gegangen. Aus ihrer Bewunderung für Despoten habe sie keinen Hehl gemacht. Trump und Erdoğan, habe sie zum Beispiel einmal gesagt, finde sie gut. Und wie Russland Politik macht. Einmal, vor mehreren Jahren, habe sogar eine schwarze Limousine mit dem Diplomatenkennzeichen CD sie abgeholt. So erzählen es Menschen, die sie kennengelernt haben.  

Aber sie habe auch etwas Seltsames gehabt. Einen Fuchs in ihrer Nachbarschaft habe sie immer wieder mit Blauschimmelkäse und Parmaschinken gefüttert und mit ihm gesprochen. In Konflikten habe sie manchmal überspannt reagiert. Wenn man nicht aufgepasst habe, habe sie stundenlang reden können, fast ohne Pausen.