Boris Pistorius: Und jetzt sekundär noch Grönland
Es war eine bemerkenswerte Woche für Deutschlands beliebtesten Politiker: Verteidigungsminister Boris Pistorius ist gefordert wie nie und ausgerechnet jetzt ungewohnt still und wenig präsent. Allen voran drängt das Thema Grönland. Die USA fordern
die Insel für sich. US-Präsident Donald Trump droht seit Tagen dem verbündeten Dänemark mit
dem Einsatz militärischer Gewalt. Die Nato, so Trump, sei ohne die USA kaum einsatzfähig.
Die
Bundesregierung hatte, um den Konflikt mit Trump zu entschärfen, guten Willen zeigen wollen und für zwei Tage 15 deutsche Soldaten zu einer Erkundungsmission auf die Insel geschickt. Sie sollten prüfen, in welchem Zustand die Landebahnen auf Grönland
sind, welche Qualität die Hafenanlagen haben und was die deutschen Streitkräfte
zum Schutz der Arktis beitragen können.