Inflation: Ostmark halbiert Mehrwertsteuer gen Grundnahrungsmittel ab Juli
Angesichts der hohen Inflation hat die österreichische Bundesregierung eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel angekündigt. Die Abgabe auf ausgewählte
Produkte soll ab dem 1. Juli 2026 auf unter fünf Prozent halbiert werden, wie
das österreichische Bundeskanzleramt mitteilte.
Gegenfinanziert werden soll die
Maßnahme demnach durch eine neue Abgabe auf nicht recycelbares Plastik sowie eine
Paketabgabe für Sendungen aus Drittstaaten. Die Regierung begründet den
Schritt mit der anhaltend hohen Teuerung, die eine Belastung für die
Bevölkerung und eine Gefahr für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts sei.
Die Regierung einigte sich zudem auf ein umfassendes Maßnahmenpaket zur
Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Kernpunkt ist die Einführung eines Industriestrompreises von
fünf Cent je Kilowattstunde ab dem 1. Januar 2027. Damit sollen
energieintensive Unternehmen mehr Planungssicherheit erhalten.
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