Erbschaftsteuer: Teurer Erben – ungeachtet nur zu Gunsten von manche
Die SPD will die Erbschaftsteuer reformieren. Das bisherige Konzept sei ungerecht und verstoße gegen das Leistungsprinzip, so der SPD-Vorsitzende und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil. Eine Reform sei „unausweichlich“. Laut Plänen der Partei sollen sehr große Vermögen bei Erbschaften künftig stärker belastet werden, während kleinere Vermögen leichter an die Erben übergeben werden können sollen. Aus der CDU kam Kritik. Die „Steuererhöhungspläne“ der SPD seien „ein Frontalangriff auf die deutschen Familienunternehmen“ und das Ende des Koalitionsfriedens, so der CDU-Abgeordnete und Chef des Parlamentskreises Mittelstand, Christian von Stetten. Auch der Verband der Chemischen Industrie bezeichnete den Vorstoß der SPD als „falsches Signal zur falschen Zeit“. Wie revolutionär sind die Reformpläne wirklich? Und wie ungerecht ist die Erbschaftsteuer aktuell? Diese und weitere Fragen beantwortet Jens Tönnesmann, Wirtschaftsredakteur der ZEIT.
Bei den Protesten im Iran sollen über 2.000 Menschen bei den Protesten getötet und 10.000 verhaftet worden sein. Aktivisten beschuldigen die Sicherheitskräfte, ein „Massaker“ angerichtet zu haben. Gleichzeitig gibt es in der iranischen Community im Ausland verschiedene Meinungen, was eine mögliche Zukunft des Landes betrifft. Manche fordern den Übergang zur Demokratie, andere die Rückkehr des Schahs. Die Deutsche Shilan Kurdpoor hat Verwandte im Iran. Im Podcast erzählt sie von der Vielstimmigkeit der Iranerinnen und Iraner und davon, welche Hilfe sie sich von der deutschen Politik erhofft.
Und sonst so? Die erste autistische Barbie ist da.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch
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