Grönland: Trump-Berater trafen offenbar Grönland-Gesandten im Weißen Haus

Angesichts ‌des Streits
über US-Pläne zur Übernahme Grönlands hat es laut Berichten bereits am Donnerstag ein Treffen im Weißen Haus gegeben. Dabei seien Vertreter des Nationalen Sicherheitsrates mit dem dänischen Botschafter Jesper Møller Sørensen und
Grönlands Chef-Repräsentanten in den USA, Jacob Isbosethsen, zusammengekommen, meldeten mehrere Nachrichtenagenturen unter Berufung auf dänische Regierungskreise. Es sei darum gegangen, mehr Klarheit
über ⁠die Äußerungen der USA zu Grönland zu erhalten. 

Das Weiße Haus bestätigte das Treffen zunächst nicht. US-Außenminister Marco Rubio hatte Anfang der Woche für kommende Woche ein Treffen mit seinem
dänischen Amtskollegen ​in Washington, D.C. angekündigt.

Zudem gab es Berichte über erste Ideen zu einem möglichen US-Kaufangebot. US-Regierungsvertreter erörterten die Möglichkeit von ‌Einmalzahlungen an die Einwohner Grönlands, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eingeweihte Personen meldete. Damit solle die Bevölkerung des dänischen Überseegebiets von einer Abspaltung und einem möglichen Anschluss an die USA überzeugt werden. 

Den Angaben nach wurden ‍Summen zwischen 10.000 und 100.000 Dollar pro Person ​diskutiert. Das Weiße Haus bestätigte, dass Präsident Donald ‌Trump und seine Sicherheitsberater prüften, „wie ein potenzieller Kauf aussehen würde“. 

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