Venezuela: So lief dieser Angriff dieser USA hinauf Venezuela



gewaltsam Zutritt zu ⁠einem Gipfeltreffen in Buenos Aires zu verschaffen. 
  • 2017 leitete sie ‌die regierungstreue verfassunggebende Versammlung, die Maduros Machtbefugnisse erweiterte. Das Parlament wurde damals entmachtet. Ein Jahr später ernannte Maduro Rodríguez zur Vizepräsidentin. Er beschrieb sie bei der Bekanntgabe ⁠als "Revolutionärin und ‍in tausend Schlachten erprobt".
  • Bisher war Rodríguez nicht nur Vizepräsidentin, sondern auch Finanz- und Ölministerin. Dadurch ist sie eine Schlüsselfigur in der venezolanischen Wirtschaftspolitik und hat großen Einfluss auf den geschwächten Privatsektor ​des Landes. Mit orthodoxen wirtschaftspolitischen Maßnahmen versucht sie, die Hyperinflation zu bekämpfen.
Mehr zur neuen venezolanischen Interimspräsidentin lesen Sie hier:

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Papst mahnt Souveränität Venezuelas an

Papst Leo XIV. hat sich besorgt über das Vorgehen der USA in Venezuela gezeigt. Der erste US-amerikanische Papst forderte, das Land solle unabhängig bleiben, die Menschenrechte müssten geachtet werden. Den Sturz von Machthaber Nicolás Maduro habe er mit einer "Seele voller Sorge" verfolgt. 

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Der Großteil der Bevölkerung in Venezuela ist katholisch. Zuletzt hatte Maduro auch die katholische Kirche im Land attackiert. So wurde einem Kardinal beispielsweise der Reisepass abgenommen, nachdem dieser im Vatikan über die schweren Menschenrechtsverletzungen in Venezuela berichtet und gefordert hatte, alle politischen Gefangenen freizulassen.

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Luftraumbeschränkung soll ab Mitternacht Ortszeit aufgehoben werden

Die USA haben angekündigt, dass der Luftraum über der Karibik ab Mitternacht Ortszeit (6 Uhr mitteleuropäischer Zeit) wieder geöffnet wird. Fluggesellschaften seien informiert und würden ihre Pläne entsprechend umstellen, teilte Verkehrsminister Sean Duffy auf X mit. Zuvor hatten die USA den Luftraum gesperrt. 

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UPDATE: The original restrictions around the Caribbean airspace are expiring at 12:00am ET and flights can resume.

Airlines are informed, and will update their schedules quickly. Please continue to work with your airline if your flight was affected by the restrictions. https://t.co/5Cv46Xnjy4

— Secretary Sean Duffy (@SecDuffy) January 4, 2026

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Rubio schließt weitere Angriffe auf Boote nicht aus

In einem Interview mit dem Sender NBC hat US-Außenminister Marco Rubio weitere Angriffe auf Boote in der Karibik und sogar eine Intervention in Kuba nicht ausgeschlossen. "Wir werden weiterhin auf Drogenboote zielen, falls sie versuchen, in Richtung der Vereinigten Staaten zu gelangen“, sagte Rubio. Soldaten seien aktuell nicht mehr in Venezuela, versicherte Rubio. Trump hatte gestern gesagt, man habe keine Angst davor, Soldaten in das Land zu schicken. 

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Auf die Frage, ob Kuba das nächste Ziel der US-Regierung sei, antwortete Rubio, dass die Regierung in Kuba in großen Schwierigkeiten stecke. Er nannte die kubanische Regierung "ein riesiges Problem" und wies darauf hin, dass es Kubaner waren, die Nicolás Maduro vor seiner Gefangennahme bewachten.  Er werde nicht über konkrete Schritte in der Zukunft sprechen, sagte Rubio, aber es sei kein Geheimnis, dass "wir keine großen Fans des Kuba-Regimes sind“. 

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Militär Venezuelas steht hinter Vizepräsidentin

Das venezolanische Militär hat sich hinter Vizepräsidentin Delcy Rodríguez gestellt. Die Streitkräfte erkennen sie als vorübergehende Staatschefin an. Nach der Gefangennahme von Staatschef Nicolás Maduro durch die USA übernehme sie verfassungsgemäß die Führung des Landes, sagte Verteidigungsminister Wladimir Padrino.

Padrino bezeichnete den US-Einsatz als "feige Entführung“. Seine Landsleute rief er auf, "in den kommenden Tagen alle Aktivitäten wieder aufzunehmen, sei es in der Wirtschaft, im Arbeitsleben oder im Bildungswesen". Sie sollten Frieden und Ordnung wahren und nicht "Drohungen und der Angst nachgeben, die man uns aufzwingen will".

Rodríguez hatte in ihrer ersten Stellungnahme mitgeteilt, Maduro sei "der einzige Präsident Venezuelas". Von den USA forderte sie dessen Freilassung und erklärte zugleich, ihre Regierung werde Venezuela und seine "natürlichen Ressourcen verteidigen"

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Trump droht Venezuelas neuer Staatschefin Delcy Rodríguez

In einem Interview mit The Atlantic hat US-Präsident Donald Trump der neuen venezolanischen Staatschefin Delcy Rodríguez gedroht. Sollte sie "nicht das Richtige" tun, werde sie einen sehr hohen Preis zahlen, wahrscheinlich sogar größer als der von Maduro, sagte Trump mit Anspielung auf die Entführung von Staatsoberhaupt Nicolás Maduro, der sich nun in Haft in New York befindet. In dem Gespräch habe er den Autoren zufolge deutlich gemacht, dass er eine Ablehnung der US-Intervention von Rodríguez nicht hinnehmen werde.

Venezuela werde vielleicht nicht das einzige Land bleiben, in dem die USA intervenieren. "Wir brauchen Grönland, auf jeden Fall“, zitierte das Magazin den US-Präsidenten. Zuvor war aus der US-Regierung zudem eine mögliche Intervention in Kuba angesprochen worden. 

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EU-Staaten dringen auf Selbstbestimmungsrecht der Venezolaner 

In einer gemeinsamen Erklärung fordern 26 der 27 EU-Mitgliedstaaten, den Willen der Menschen in Venezuela zu respektieren. Nur so könne die aktuelle Krise überwunden und Demokratie hergestellt werden. Das Papier wurde von EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas und allen EU-Staaten, mit Ausnahme von Ungarn, unterzeichnet.

Die EU-Länder teilen demnach die Einschätzung, dass internationaler Drogenhandel und organisiertes Verbrechen eine große Bedrohung für die Sicherheit darstellten. Sie forderten gleichzeitig alle Beteiligten, insbesondere die USA und Venezuela, dazu auf, eine Eskalation des Konflikts zu vermeiden. Die EU sei dazu in engem Kontakt mit der US-Regierung. 

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Oppositionspolitiker González sieht sich als Präsident der Venezolaner

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Der im Exil lebende venezolanische Oppositionspolitiker und ehemalige Präsidentschaftskandidat Edmundo González Urrutia hat sich erstmals zur Entmachtung von Staatschef Nicolás Maduro durch die USA geäußert. Die Geschehnisse seien "ein wichtiger Schritt, der aber nicht ausreicht", teilte er mit. Die politische Lage in Venezuela könne sich erst normalisieren, wenn politische Gefangene freigelassen würden und das Wahlergebnis von 2024 respektiert werde.

Er richte "als Präsident der Venezolaner" einen "ruhigen und klaren Appell an die nationalen Streitkräfte und Strafverfolgungsbehörden", sagte der Oppositionelle: 

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Der venezolanische Politiker war im Juli 2024 bei der Präsidentschaftswahl gegen Maduro angetreten. Die Opposition erklärte ihn mit 67 Prozent der Stimmen zum Wahlsieger. Die regierungstreue Wahlbehörde rief hingegen Maduro mit 52 Prozent zum erneuten Wahlsieger aus, ohne dafür detaillierte Berechnungen vorzulegen. González floh daraufhin nach Spanien ins Exil.  

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Trump droht Kolumbien mit Militärschlag

US-Präsident Donald ​Trump kann sich nach dem Blitzangriff in Venezuela einen ähnlichen Militäreinsatz auch in Kolumbien vorstellen. Eine Militäroperation gegen die kolumbianische Regierung "hört sich für mich gut an", sagt Trump zu Journalisten an Bord seiner Präsidentenmaschine Air Force One.

Weiter sagte er in Anspielung auf den kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro:

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Die Ereignisse der Nacht im Überblick

  • US-Vizepräsident JD Vance hat den US-Militäreinsatz in Venezuela mit dem Kokainhandel gerechtfertigt. Kokain, nicht Fentanyl, sei die wichtigste Droge, die aus Venezuela geschmuggelt werde. Die USA versuchten, lateinamerikanischen Kartellen diese Einnahmequelle zu schmälern. 
  • 26 der 27 EU-Staaten haben in einer gemeinsamen Erklärung mit der EU-Kommission darauf gepocht, dass "der Wille des Volkes" in Venezuela respektiert werden müsse. Ungarn enthielt sich.
  • Der im Exil lebende venezolanische Oppositionspolitiker Edmundo González Urrutia hat die Entmachtung von Nicolás Maduro als wichtigen Schritt bezeichnet, der aber nicht ausreiche. Er sieht sich selbst als "Präsident der Venezolaner".
  • Der Iran hat die US-Regierung vor ähnlichen Militärschlägen gewarnt. Banner in der iranischen Hauptstadt Teheran drohen den USA und Israel mit der Tötung ihrer Soldaten, sollten sie den Iran attackieren.
  • Die Unsicherheit um den Ölhandel in Venezuela belastet die Märkte. Die Ölpreise sind leicht gefallen.
  • US-Präsident Donald Trump hat vor Journalisten angedeutet, dass er sich einen ähnlichen Militärschlag auch in Kolumbien vorstellen kann.
  • Bei dem US-Militäreinsatz sind nach Angaben der kubanischen Regierung 32 kubanische Staatsbürger getötet worden.
  • China kritisiert, ohne die USA namentlich zu nennen, dass sich kein Land als "Weltpolizei" aufspielen dürfe.
  • Viele Republikaner und Konservative in den USA begrüßen das Vorgehen der Trump-Regierung in Venezuela. 
  • Die Interimspräsidentin Delcy Rodríguez hat sich zur Kooperation mit der US-Regierung bereit erklärt.
  • Trump hat seinen Willen bekräftigt, Grönland unter US-Kontrolle zu stellen.

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Außenminister Wadephul will US-Angriff nicht bewerten

Johann Wadephul will den US-Angriff auf Venezuela nach eigenen Worten völkerrechtlich nicht bewerten. Die USA müssten die internationale Rechtslage beachten und darlegen, auf welcher Grundlage der Angriff erfolgte, sagte der Außenminister im Deutschlandfunk. Doch die Gesamtlage sei "außerordentlich komplex".

So habe etwa Venezuelas Präsident Nicolás Maduro an der Spitze eines Unrechtsregimes gestanden und sei für Menschenrechtsverletzungen verantwortlich. Zugleich gebe es in der Region ein "starkes chinesisches, iranisches, auch russisches Engagement", gab Wadephul zu bedenken – und deutete Verständnis für die US-Intervention an: "Also geopolitisch haben wir auch ein Interesse, haben die USA ein Interesse, das zurückzudrängen."

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US-Angriff lässt Aktien von Rüstungskonzernen steigen

Die von den USA ausgelöste Eskalation führt bei deutschen Rüstungskonzernen zu steigenden Aktienkursen. Die Aktie von Rheinmetall stieg zum Wochenstart um knapp sieben Prozent, Hensoldt legte ebenso um sieben Prozent zu, Renk um knapp fünf Prozent. Der Dax stieg auf ein neues Rekordhoch. 

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Kolumbiens Präsident erteilt Schießbefehl für Fall eines Angriffs

Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro hat die jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump als "illegitim" zurückgewiesen. Er werde sie genau prüfen, schrieb Petro auf X. Sollte gegen ihn selbst vorgegangen werden, warnte Petro vor schweren Folgen.

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Damit dürfte Petro den Zorn des Volkes meinen – der Jaguar, die größte Raubkatze Südamerikas, ist in den Regenwäldern des Landes beheimatet.

Zugleich rief der Staatschef die Sicherheitskräfte zur Loyalität auf. "Jeder Soldat in Kolumbien hat ab sofort einen Befehl: Jeder Kommandant der Sicherheitskräfte, der die Flagge der USA der Flagge Kolumbiens vorzieht, wird auf Befehl der Basis, der Truppe und mir sofort aus der Institution entlassen." Außerdem sagte er: "Der Befehl an die Sicherheitskräfte lautet, nicht auf das Volk zu schießen, sondern auf den Angreifer."

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Venezolanische Staatsanleihen steigen deutlich

Die Gefangennahme von Nicolás Maduro hat zu einem Kurssprung bei Venezuelas Staatsanleihen geführt. Der Wert der Anleihen stieg um rund 20 Prozent. Die Aktion des US-Militärs in Caracas am Wochenende nährt an ⁠den Finanzmärkten die Hoffnung auf ​eine umfassende Umschuldung.

Der Preis für die fast wertlosen venezolanischen Schuldscheine ist bereits seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump im Januar ⁠2025 gestiegen. Spekulanten setzten auf einen Machtwechsel und wetten darauf, dass eine neue Regierung ihre ​Schulden eher zurückzahlen wird.

Nach jahrelanger Wirtschaftskrise und US-Sanktionen, die das Land ‍von den internationalen Kapitalmärkten abschnitten, wurde Venezuela Ende 2017 zahlungsunfähig. Das Land konnte seine Schulden bei internationalen Investoren nicht ​mehr bedienen. Es stellte die Zinszahlungen für Staatsanleihen und für Anleihen des staatlichen Ölkonzerns PDVSA ein.

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Maduro und Flores in Gerichtsgebäude angekommen

Sicherheitskräfte haben Nicolás Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores in ein New Yorker Gerichtsgebäude gebracht. US-Medien übertrugen live, wie die beiden gefesselt aus einem Helikopter geführt und anschließend in ein gepanzertes Fahrzeug gebracht wurden. In einer Kolonne von Einsatzfahrzeugen wurden die beiden dann zum Gerichtsgebäude in Manhattan gefahren. Um 18 Uhr deutscher Zeit soll in dem Gericht des Southern District eine Anhörung Maduros beginnen.

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Rund um das Gebäude in Manhattan gibt es zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen. Absperrungen säumen die Straßen über mehrere Blocks um den Haupteingang, während Polizisten zu Fuß und in Streifenwagen in der Umgebung patrouillieren. Im Gerichtsgebäude sichern Mitglieder des U.S. Marshals Service in taktischer Ausrüstung die Lobby.

Vor dem Gebäude warten Dutzende Menschen, darunter Reporter und Fotografen, um einen Platz im Gerichtssaal zu ergattern. Einige haben Zelte, Stühle und Handwärmer dabei, um die lange Wartezeit in der Kälte zu ertragen.

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Vom Gericht bestellter Anwalt vertritt Maduro

Gegen die Klage der US-Regierung an einem New Yorker Gericht wird der gestürzte venezolanische Machthaber Nicolás Maduro US-Medienberichten zufolge von einem langjährigen Strafverteidiger unterstützt. Es handele sich dabei um David Wikstrom, berichten die New York Times und eine CNN-Journalistin. Er sei vom Gericht bestellt worden.

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Venezuela will Helfer der US-Intervention aufspüren

Seit Samstag gilt in Venezuela der Ausnahmezustand. Das entsprechende Dekret ist nun veröffentlicht worden. Darin werde die venezolanische Polizei aufgerufen, "jeden festzunehmen, der an der Hilfe und Unterstützung des bewaffneten Angriffs beteiligt ist", berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Es werde zu einer "landesweiten Suche und Festnahme" der Beteiligten aufgerufen.

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Was von dem Gerichtstermin zu erwarten ist

Der entführte venezolanische Staatschef Nicolás Maduro wird in New York vor Gericht erwartet. Vorgeworfen wird ihm unter anderem "Verschwörung zum Drogenterrorismus“. Teil des heutigen Gerichtstermins ist, dass Maduro die Vorwürfe vorgetragen werden. Dabei wird ihm die Möglichkeit eingeräumt, schuldig oder nicht schuldig zu plädieren.

Darüber hinaus wird der Richter sicherstellen, dass Maduro ein Anwalt zugewiesen wurde. Üblich ist es zudem, dass eine mögliche Kaution geprüft wird. In diesem Fall ist es jedoch höchst unwahrscheinlich, dass Maduro gegen eine Kaution auf freien Fuß kommen könnte. Zum Schluss wird der Richter einen Zeitplan für den Prozess vorlegen

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Maduro plädiert auf nicht schuldig

Der entmachtete venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat vor Gericht nicht schuldig plädiert. "Ich bin nicht schuldig. Ich bin ein anständiger Mann“, sagte der Venezolaner. Auf Spanisch sagte der von den USA in Caracas gefangen genommene Staatschef zudem, er sei "entführt“ worden.

Richter Hellerstein unterbrach Maduro daraufhin. Es werde "Zeit und Gelegenheit" geben, die Umstände genauer zu betrachten.

Der Richter fragte zudem nach dem Zeitpunkt der Festsetzung Maduros, worauf der Staatsanwalt antwortete, Maduro sei am 3. Januar um 11.30 Uhr in Gewahrsam genommen worden – ohne die Militäraktion der USA in Venezuela dabei zu erwähnen, bei der Maduro entführt wurde. Auch Maduros Ehefrau Cilia Flores, der die USA Kokainschmuggel vorwerfen, plädierte auf nicht schuldig.

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Die Ereignisse des Tages im Überblick 

  • Der entmachtete venezolanische Präsident Nicolás Maduro und seine Frau, Cilia Flores, haben vor Gericht nicht schuldig plädiert. Der nächste Gerichtstermin wurde für den 17. März angesetzt.
  • UN-Sicherheitsrat berät über den US-Einsatz in Venezuela. UN-Vertreter zahlreicher Länder sowie UN-Generalsekretär António Guterres kritisierten das Vorgehen der USA. 
  • In Caracas ist heute die Nationalversammlung zum ersten Mal seit dem US-Angriff zusammengekommen. Die USA wurden dabei scharf kritisiert. Auch Maduros Sohn war anwesend.
  • Die Führung in Venezuela hat angekündigt, Helfer der USA aufspüren zu wollen
  • Wegen der Aussichten auf Zugriff auf die venezolanischen Ölreserven sind die Aktien von US-Energiekonzernen gestiegen. Auch venezolanische Staatsanleihen stiegen deutlich sowie die Preise für Gold und Silber. 
  • In Kuba wurde wegen in Venezuela getöteter Soldaten Staatstrauer ausgerufen. 
  • Die EU-Kommission hofft auf einen demokratischen Wandel in Venezuela. 
  • Die Schweiz hat mögliche Vermögenswerte Maduros eingefroren. 
  • Deutschland zeigt sich weiterhin bedeckt: Die Bundesregierung wolle den US-Einsatz noch nicht bewerten. 

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Delcy Rodríguez als Interimspräsidentin vereidigt

Venezuelas Vizepräsidentin Delcy Rodríguez ist offiziell als Interimspräsidentin vereidigt worden. Bei der ersten Sitzung der Nationalversammlung seit dem US-Angriff am Wochenende gab sie vor ihrem Bruder in Caracas den Eid ab

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Erdoğan warnt Trump vor Chaos in Venezuela

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat nach dem US-Angriff in Venezuela vor Chaos gewarnt. Er habe US-Präsident Donald Trump in einem Telefonat gesagt, dass Venezuela nicht in politische Instabilität gestürzt werden dürfe, sagte Erdoğan in einer Fernsehansprache. Die Türkei dulde keine Aktionen, die die politische Legitimität oder das Völkerrecht verletzen. Solche Schritte seien riskant und könnten "zu ernsthaften Komplikationen auf globaler Ebene führen".

Die Türkei pflegt gute Beziehungen zu Venezuela. Der festgenommene Staatschef Nicolás Maduro war mehrfach in der Türkei. Erdoğan versicherte: "Die Türkei und das türkische Volk werden dem befreundeten venezolanischen Volk in seinem Kampf um Wohlstand, Frieden und Entwicklung weiterhin zur Seite stehen."

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US-Präsident Trump verheißt Ölfirmen Subventionen für Arbeit in Venezuela

US-Präsident Donald ​Trump stellt staatliche Beihilfen für Ölkonzerne in Aussicht. Damit sollen sie dabei unterstützt werden, ⁠die Energieinfrastruktur Venezuelas wieder aufzubauen. Ein solches Projekt könne in weniger als 18 Monaten abgeschlossen werden, sagte Trump in einem Interview ​mit dem Sender NBC. 

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Berichte über Schüsse nahe Präsidentenpalast in Caracas

Offenbar ist es in der Nähe des venezolanischen Präsidentenpalastes Miraflores zu Schusswechseln gekommen. In im Internet veröffentlichten Videos waren Schüsse zu hören, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Auch die Nachrichtenagentur AFP meldet unter Berufung auf Augenzeugen Schusswechsel in Caracas. 

Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig prüfen. Auch die Hintergründe blieben zunächst unklar. In Venezuela gibt es eine Reihe bewaffneter Gruppen, darunter kriminelle Organisationen und der Regierung nahestehende Paramilitärs, die sogenannten Colectivos. In manchen Vierteln von Caracas kann es dadurch ab und an zu Schusswechseln kommen.

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Fast acht Millionen Venezolaner benötigen Hilfe laut UN-Angaben

Im Zuge des US-Angriffs auf Venezuela haben die Vereinten Nationen auf den enormen Bedarf an humanitärer Hilfe in dem südamerikanischen Land aufmerksam gemacht. Die Bevölkerung leide seit Jahren unter einer komplexen Wirtschaftskrise. Und fast acht Millionen Venezolaner, etwa ein Viertel der Bevölkerung, seien dringend auf Hilfe angewiesen, sagte UN-Sprecher Stéphane Dujarric. Die UN versorgten bedürftige Venezolaner weiterhin mit Lebensmitteln, medizinischer Hilfe und anderen Leistungen, benötigten dafür jedoch rasch zusätzliche Unterstützung, sagte Dujarric. 
Die verfügbaren Mittel sind den Angaben zufolge knapp: Im vergangenen Jahr hätten die UN ihre Mitgliedsstaaten um 606 Millionen Dollar für humanitäre Hilfe für Venezuela gebeten, jedoch nur etwa 102 Millionen erhalten.

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Präsident vor Gericht

Nicolás Maduro wurde in New York einem Richter vorgeführt. Doch der entführte venezolanische Staatschef ist kein gewöhnlicher Angeklagter. Zwar versuche die US-Regierung, den Prozess gegen Maduro wie eine Gerichtsverhandlung gegen einen Drogenhändler zu behandeln, schreibt die US-Korrespondentin der ZEIT, Juliane Schäuble. Doch das werde weder der juristischen noch der politischen Bedeutung des Verfahrens gerecht, in dem nicht nur Maduro sich selbst als Kriegsgefangenen sieht.

Mehr zum Prozessauftakt in New York können Sie hier lesen:

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Venezolanisches Öl würde Deutschland 500 Jahre reichen

Seit in Venezuela die Sozialisten regieren, befindet sich die örtliche Ölindustrie im Niedergang. Das lateinamerikanische Land fördert weniger als 50 Millionen Tonnen Öl pro Jahr. Das ist ein Viertel dessen, was es früher zutage brachte. Auf dem Weltmarkt für Öl ist Venezuela kein bedeutender Akteur. Doch noch liegen 48 Milliarden Tonnen Erdöl unter der Erde Venezuelas. Es sind die größten Vorkommen der Welt. Nun haben die USA ihre Hände im Spiel – und schielen auf einen Schatz sondergleichen.

Mehr über venezolanisches Öl:

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CSU findet Bewertung von US-Angriff schwierig

Der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Hoffmann, hält die Beurteilung des US-Angriffs auf Venezuela auch nach vier Tagen immer noch ‍für schwierig. "Ich glaube, man muss das der Reihe nach ​bewerten. Zunächst einmal muss man sagen: Da ist ein ‌Diktator weg – und das ist per se zunächst eine gute Nachricht", sagt Hoffmann den TV-Sendern RTL/n-tv.

Die ⁠völkerrechtliche Bewertung sei laut Hoffmann "eine andere Frage, die gar nicht ​so einfach zu beantworten ist". Man müsse das eine vom anderen trennen, sagte der CSU-Landesgruppenchef.

Dem pflichteten auch CSU-Parteichef Markus Söder zum Auftakt der Klausurtagung der CSU-Bundestagsabgeordneten im bayerischen Kloster Seeon bei. Söder sagte, die "Hysterie in Deutschland" über das Vorgehen von US-Präsident Donald Trump könne er nicht nachvollziehen. "Gut, dass Maduro weg ist", sagt Söder weiter und stellte sich hinter die umstrittene Einschätzung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), wonach die rechtliche Einordnung des US-Einsatzes "komplex" sei.

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UN-Menschenrechtskommissar kritisiert Bruch des Völkerrechts

Der Menschenrechtskommissar der Vereinten Nationen, Volker Türk, hat sich besorgt über die Lage in Venezuela geäußert. Grundsatz des Völkerrechts sei, dass Staaten die territoriale Integrität oder politische Unabhängigkeit anderer Staaten nicht mit Gewalt bedrohen oder angreifen dürfen, sagte Ravina Shamdasani, Sprecherin Türks, in Genf. Es sei offensichtlich, dass die Militäroperation der USA gegen diesen Grundsatz verstoßen habe. Nun sei zu befürchten, dass Venezuela weiter destabilisiert und die Militarisierung des Landes fortgesetzt werde. So könnten unter dem aktuell geltenden Ausnahmezustand etwa Versammlungs- und Demonstrationsrechte ausgesetzt werden.

Die Menschenrechte in Venezuela zeigten seit Langem eine erschreckende Bilanz, teilte Shamdasani mit. Allerdings dürften diese Verstöße nicht durch eine einseitige militärische Intervention unter Verletzung des Völkerrechts geahndet werden. Das venezolanische Volk verdiene eine Aufarbeitung und ein faires Verfahren, das die Opfer in den Mittelpunkt stelle.

Türk forderte die USA und die venezolanischen Behörden zusammen mit der Staatengemeinschaft auf, das Völkerrecht einschließlich der Menschenrechte umfänglich zu respektieren. Die Zukunft des Landes müsse vom venezolanischen Volk bestimmt werden.

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The U.S. military operation in Venezuela undermines a fundamental principle of international law: States must not use force to pursue their territorial claims or political demands.
Venezuelan society needs healing and the country’s future must be decided by its people.

— Volker Türk (@volker_turk) January 6, 2026

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Wie entledigt man sich eines Diktators?

Diktatoren gehen selten freiwillig in den Ruhestand. Die meisten werden ermordet, gestürzt, festgenommen oder landen im Exil. Und weil die USA den venezolanischen Herrscher Nicolás Maduro entführt haben, horchen Diktatoren in aller Welt auf, sagt der Politikwissenschaftler Marcel Dirsus. Er ist Autor des Buches Wie Diktatoren stürzen – und wie Demokraten siegen können. Im Gespräch mit der ZEIT erklärt er, was andere Länder für Lehren ziehen aus der US-Operation in Caracas.

Das ganze Interview lesen Sie hier:

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Venezolanische Opposition fordert Freilassung politischer Gefangener

Die Bewegung der venezolanischen Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado fordert die Freilassung aller politischen Gefangenen in Venezuela. "All jene, die zivile und militärische politische Gefangene zu Unrecht festhalten, sollten sie unverzüglich freilassen", teilte die liberale Bewegung Vente Venezuela mit.

Schätzungen einer führenden Menschenrechtsorganisation zufolge gibt es in Venezuela mehr als 860 politische Häftlinge.

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Weitere Entwicklungen nach dem Angriff der USA auf Venezuela

In der Nacht zum 3. Januar 2026 führten die USA einen militärischen Angriff auf Venezuela durch, nahmen Regierungschef Nicolás Maduro fest und brachten ihn außer Landes. Das Vorgehen der USA sorgte weltweit für Kritik. Zwei Tage nach dem Angriff trat Maduro erstmals vor ein Bundesgericht im New Yorker Stadtteil Manhattan. Ihm werden unter anderem "Verschwörung zum Drogenterrorismus" sowie "Verschwörung zum Kokain-Import" zur Last gelegt. Maduro wies sämtliche Schuldvorwürfe zurück.

Aufgrund der veränderten Lage nach dem US-Angriff auf Venezuela berichten wir über alle weiteren Entwicklungen in diesem neuen Liveblog. Alle Artikel zum Thema finden Sie auf unserer Themenseite zu Venezuela.

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Russland befürwortet Ernennung von Rodríguez zur Interimspräsidentin

Das russische Außenministerium hat gefordert, dass das venezolanische Volk sein Schicksal ohne Einmischung von außen selbst bestimmen muss. Russland befürworte außerdem die Ernennung von Delcy Rodríguez zur Interimspräsidentin, teilte das Ministerium in Moskau mit.

Man befürworte die Bemühungen der venezolanischen Behörden, die Souveränität und nationalen Interessen zu schützen, hieß es. Russland hatte zuvor im UN-Sicherheitsrat die ‍Freilassung von Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro gefordert und die USA stark für deren Intervention kritisiert.

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Kolumbiens Außenministerin kündigt Verteidigung im Fall von US-Invasion an

Die kolumbianische Außenministerin Rosa Villavicencio hat auf die Drohungen Donald Trumps reagiert. "Sollte es zu einer solchen Aggression kommen, muss das Militär das Staatsgebiet und die Souveränität des Landes verteidigen", sagte sie. Nach dem Völkerrecht hätten Staaten ein Recht auf Selbstverteidigung.

Trump hatte nach dem Angriff auf Venezuela auch einen möglichen Militäreinsatz im benachbarten Kolumbien angedeutet. Das Land sei "sehr krank, regiert von einem kranken Mann", sagte er unter Anspielung auf ‍den kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro. Dieser stelle Kokain her und verkaufe es in die USA, sagte Trump ​weiter. "Er wird das nicht mehr lange tun."

Petro hatte Trumps Drohungen bereits am Wochenende als "illegitim" zurückgewiesen und die USA gewarnt. "Sollten sie den Präsidenten festnehmen, den ein Großteil meines Volkes schätzt und respektiert, werden sie den Volksjaguar entfesseln", schrieb Petro auf X. Petro wies die Vorwürfe zurück, Kolumbien unternehme zu wenig gegen den Drogenhandel. Er verwies auf große Kokainbeschlagnahmen und Einsätze gegen bewaffnete Gruppen. "Ich bin weder illegitim noch ein Drogenhändler."

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Mexikos Präsidentin fordert fairen Prozess für Maduro 

Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum hat von den USA ein angemessenes Verfahren für den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro gefordert. "Nun, da Präsident Maduro inhaftiert ist, fordern wir einen fairen Prozess", sagte Sheinbaum vor Journalisten in Mexiko-Stadt.

Maduro muss sich wegen des Vorwurfs des "Drogenterrorismus" vor einem Gericht in New York verantworten. Er wies die Anschuldigungen zurück.

Seit Maduros Gefangennahme hat US-Präsident Donald Trump auch Drohungen gegen andere linksgerichtete Regierungen in der Region ausgesprochen, darunter auch Mexiko

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Venezuela fordert Immunität für Maduro und hält US-Gericht für nicht zuständig

Der Generalstaatsanwalt Venezuelas, Tarek Saab, hat das zuständige US-Gericht dazu aufgefordert, die Immunität von Venezuelas abgesetztem Präsidenten Nicolás Maduro als Staatsoberhaupt anzuerkennen. Saab forderte den US-Richter zudem dazu auf, festzustellen, dass die USA für das Verfahren juristisch nicht zuständig seien. Das US-Militär hatte Maduro entführt, um ihn in den USA vor Gericht zu stellen, und hält ihn seitdem in einem US-Gericht gefangen.

Saab kündigt zudem eine Untersuchung der Todesfälle während der US-Militäraktion am Wochenende an, bei der Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores gefangen genommen wurden. Bei den Toten handelt es sich hauptsächlich um kolumbianische Sicherheitskräfte, die den Präsidenten schützen sollten.

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US-Militär tötete offenbar 55 Militärangehörige aus Kuba und Venezuela

Nach Angaben der lateinamerikanischen Regierungen hat das US-Militär in Caracas 55 Militärangehörige aus Kuba und Venezuela getötet. Die kubanische Regierung veröffentlichte Namen und Dienstgrade der 32 getöteten Kubaner, die venezolanische Armee hatte die Zahl von 23 Getöteten in ihren Reihen bekannt gegeben. Beide Regierungen arbeiten seit Längerem strategisch zusammen. Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums waren bei dem Angriff zur Entführung des venezolanischen Präsidenten 200 US-Soldaten im Einsatz, kein US-Soldat wurde jedoch verletzt oder getötet.

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Assange-Anwalt verteidigt Maduro vor US-Gericht

Der New Yorker Star-Anwalt Barry Pollack hat die Verteidigung des von den USA entführten venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro übernommen. Der 61-jährige Jurist gilt als äußerst erfahren im Umgang mit prominenten Fällen und war unter anderem als Anwalt von Wikileaks-Gründer Julian Assange tätig. Für Assange handelte Pollack einen Deal mit dem US-Justizministerium aus, nach dem sich Assange der Weitergabe von Militärgeheimnissen schuldig bekannte und so einer Auslieferung an die USA entging.

Pollack startete am Montag bei Maduros erster Anhörung vor Gericht in New York, wo er "die Rechtmäßigkeit seiner Entführung" durch das US-Militär infrage stellte

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US-Regierung und Venezuela verhandeln offenbar über Ölexporte in die USA

Nach Angaben von Insidern sprechen die venezolanische und die US-Regierung über die mögliche Lieferung von venezolanischem Rohöl an US-Raffinerien. Bisher äußerten sich jedoch weder die Regierungen noch der venezolanische Ölkonzern PDVSA zu den Informationen, die auf Aussagen von fünf mit der Angelegenheit vertrauten Personen aus Regierung, Industrie und Schifffahrt beruhen. Venezuela verfügt derzeit über Millionen Barrel Öl in Tankern und Lagertanks, die wegen einer Mitte Dezember von US-Präsident Donald Trump verhängten Blockade nicht exportiert werden können. PDVSA musste laut einem Insider die Produktion bereits drosseln, da der Lagerraum knapp werde. Ohne baldige Exportmöglichkeiten müsse die Förderung weiter reduziert werden.

Zudem sollen die Chefs US-amerikanischer Ölkonzerne bereits am Donnerstag im Weißen Haus zu Gesprächen über Investitionen in Venezuela erwartet werden. Zeitpunkt und Details würden noch abgestimmt, sagten drei mit der Planung vertraute Personen. Trump hatte zuvor angekündigt, dass US-Ölkonzerne nach Venezuela zurückkehren und die Infrastruktur des Sektors wieder aufbauen werden. Er selbst habe mit allen US-Ölkonzernen vor und nach dem Militäreinsatz in Venezuela über Investitionspläne beraten. Nach früheren Angaben von Insidern waren führende Unternehmen wie ExxonMobil, ConocoPhillips oder Chevron jedoch nicht in die Einsatzpläne eingebunden.

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Januar 2026 führten die USA einen militärischen Angriff auf Venezuela durch, nahmen Regierungschef Nicolás Maduro fest und brachten ihn außer Landes. Das Vorgehen der USA sorgte weltweit für Kritik. Zwei Tage nach dem Angriff trat Maduro erstmals vor ein Bundesgericht im New Yorker Stadtteil Manhattan. Ihm werden unter anderem "Verschwörung zum Drogenterrorismus" sowie "Verschwörung zum Kokain-Import" zur Last gelegt. Maduro wies sämtliche Schuldvorwürfe zurück.Aufgrund der veränderten Lage nach dem US-Angriff auf Venezuela berichten wir über alle weiteren Entwicklungen in diesem neuen Liveblog. 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Der 61-jährige Jurist gilt als äußerst erfahren im Umgang mit prominenten Fällen und war unter anderem als Anwalt von Wikileaks-Gründer Julian Assange tätig. Für Assange handelte Pollack einen Deal mit dem US-Justizministerium aus, nach dem sich Assange der Weitergabe von Militärgeheimnissen schuldig bekannte und so einer Auslieferung an die USA entging.Pollack startete am Montag bei Maduros erster Anhörung vor Gericht in New York, wo er "die Rechtmäßigkeit seiner Entführung" durch das US-Militär infrage stellte. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-06T20:01:36.000Z","dateModified":"2026-01-07T00:01:16.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Kohler"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"US-Militär tötete offenbar 55 Militärangehörige aus Kuba und Venezuela","articleBody":"US-Militär tötete offenbar 55 Militärangehörige aus Kuba und VenezuelaNach Angaben der lateinamerikanischen Regierungen hat das US-Militär in Caracas 55 Militärangehörige aus Kuba und Venezuela getötet. 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"Nun, da Präsident Maduro inhaftiert ist, fordern wir einen fairen Prozess", sagte Sheinbaum vor Journalisten in Mexiko-Stadt. Maduro muss sich wegen des Vorwurfs des "Drogenterrorismus" vor einem Gericht in New York verantworten. Er wies die Anschuldigungen zurück. 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"Sollte es zu einer solchen Aggression kommen, muss das Militär das Staatsgebiet und die Souveränität des Landes verteidigen", sagte sie. Nach dem Völkerrecht hätten Staaten ein Recht auf Selbstverteidigung. Trump hatte nach dem Angriff auf Venezuela auch einen möglichen Militäreinsatz im benachbarten Kolumbien angedeutet. Das Land sei "sehr krank, regiert von einem kranken Mann", sagte er unter Anspielung auf ‍den kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro. Dieser stelle Kokain her und verkaufe es in die USA, sagte Trump ​weiter. "Er wird das nicht mehr lange tun."Petro hatte Trumps Drohungen bereits am Wochenende als "illegitim" zurückgewiesen und die USA gewarnt. "Sollten sie den Präsidenten festnehmen, den ein Großteil meines Volkes schätzt und respektiert, werden sie den Volksjaguar entfesseln", schrieb Petro auf X. Petro wies die Vorwürfe zurück, Kolumbien unternehme zu wenig gegen den Drogenhandel. Er verwies auf große Kokainbeschlagnahmen und Einsätze gegen bewaffnete Gruppen. 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Russland befürworte außerdem die Ernennung von Delcy Rodríguez zur Interimspräsidentin, teilte das Ministerium in Moskau mit. Man befürworte die Bemühungen der venezolanischen Behörden, die Souveränität und nationalen Interessen zu schützen, hieß es. Russland hatte zuvor im UN-Sicherheitsrat die ‍Freilassung von Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro gefordert und die USA stark für deren Intervention kritisiert.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-06T15:24:49.000Z","dateModified":"2026-01-06T15:43:34.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Leon Ginzel"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Wie entledigt man sich eines Diktators?","articleBody":"Wie entledigt man sich eines Diktators?Diktatoren gehen selten freiwillig in den Ruhestand. Die meisten werden ermordet, gestürzt, festgenommen oder landen im Exil. Und weil die USA den venezolanischen Herrscher Nicolás Maduro entführt haben, horchen Diktatoren in aller Welt auf, sagt der Politikwissenschaftler Marcel Dirsus. Er ist Autor des Buches Wie Diktatoren stürzen – und wie Demokraten siegen können. Im Gespräch mit der ZEIT erklärt er, was andere Länder für Lehren ziehen aus der US-Operation in Caracas.Das ganze Interview lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-06T13:02:25.000Z","dateModified":"2026-01-06T13:56:24.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Jannik Wilk"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/kultur/2026-01/marcel-dirsus-diktatur-sturz-bevoelkerung-nicolas-maduro-venezuela","headline":""Diktaturen sind leichter zu stürzen"","description":"Der Politikwissenschaftler Marcel Dirsus erforscht, wie Diktatoren entmachtet werden. 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Grundsatz des Völkerrechts sei, dass Staaten die territoriale Integrität oder politische Unabhängigkeit anderer Staaten nicht mit Gewalt bedrohen oder angreifen dürfen, sagte Ravina Shamdasani, Sprecherin Türks, in Genf. Es sei offensichtlich, dass die Militäroperation der USA gegen diesen Grundsatz verstoßen habe. Nun sei zu befürchten, dass Venezuela weiter destabilisiert und die Militarisierung des Landes fortgesetzt werde. So könnten unter dem aktuell geltenden Ausnahmezustand etwa Versammlungs- und Demonstrationsrechte ausgesetzt werden.Die Menschenrechte in Venezuela zeigten seit Langem eine erschreckende Bilanz, teilte Shamdasani mit. Allerdings dürften diese Verstöße nicht durch eine einseitige militärische Intervention unter Verletzung des Völkerrechts geahndet werden. Das venezolanische Volk verdiene eine Aufarbeitung und ein faires Verfahren, das die Opfer in den Mittelpunkt stelle.Türk forderte die USA und die venezolanischen Behörden zusammen mit der Staatengemeinschaft auf, das Völkerrecht einschließlich der Menschenrechte umfänglich zu respektieren. Die Zukunft des Landes müsse vom venezolanischen Volk bestimmt werden.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-06T11:02:40.000Z","dateModified":"2026-01-06T11:13:59.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mathis Gann"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://x.com/volker_turk/status/2008451136106438807","headline":"Volker Türk on Twitter / X","description":"The U.S. military operation in Venezuela undermines a fundamental principle of international law: States must not use force to pursue their territorial claims or political demands.Venezuelan society needs healing and the country’s future must be decided by its people.— Volker Türk (@volker_turk) January 6, 2026nnn","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Venezolanisches Öl würde Deutschland 500 Jahre reichen","articleBody":"Venezolanisches Öl würde Deutschland 500 Jahre reichenSeit in Venezuela die Sozialisten regieren, befindet sich die örtliche Ölindustrie im Niedergang. Das lateinamerikanische Land fördert weniger als 50 Millionen Tonnen Öl pro Jahr. Das ist ein Viertel dessen, was es früher zutage brachte. Auf dem Weltmarkt für Öl ist Venezuela kein bedeutender Akteur. Doch noch liegen 48 Milliarden Tonnen Erdöl unter der Erde Venezuelas. Es sind die größten Vorkommen der Welt. 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Eine Erklärung in Grafiken","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"CSU findet Bewertung von US-Angriff schwierig","articleBody":"CSU findet Bewertung von US-Angriff schwierigDer Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Hoffmann, hält die Beurteilung des US-Angriffs auf Venezuela auch nach vier Tagen immer noch ‍für schwierig. "Ich glaube, man muss das der Reihe nach ​bewerten. Zunächst einmal muss man sagen: Da ist ein ‌Diktator weg – und das ist per se zunächst eine gute Nachricht", sagt Hoffmann den TV-Sendern RTL/n-tv. Die ⁠völkerrechtliche Bewertung sei laut Hoffmann "eine andere Frage, die gar nicht ​so einfach zu beantworten ist". Man müsse das eine vom anderen trennen, sagte der CSU-Landesgruppenchef. Dem pflichteten auch CSU-Parteichef Markus Söder zum Auftakt der Klausurtagung der CSU-Bundestagsabgeordneten im bayerischen Kloster Seeon bei. Söder sagte, die "Hysterie in Deutschland" über das Vorgehen von US-Präsident Donald Trump könne er nicht nachvollziehen. 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Die UN versorgten bedürftige Venezolaner weiterhin mit Lebensmitteln, medizinischer Hilfe und anderen Leistungen, benötigten dafür jedoch rasch zusätzliche Unterstützung, sagte Dujarric. Die verfügbaren Mittel sind den Angaben zufolge knapp: Im vergangenen Jahr hätten die UN ihre Mitgliedsstaaten um 606 Millionen Dollar für humanitäre Hilfe für Venezuela gebeten, jedoch nur etwa 102 Millionen erhalten.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-06T05:23:51.000Z","dateModified":"2026-01-06T09:25:43.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Annika Benzing"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_576/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goNtWM147So864RGKWKG/eoSAYEbY2HCpaMvj25rd/moSBperb2HCpaMvjV1Vh.jpeg","caption":"Etwa ein Viertel der Bevölkerung Venezuelas benötigt laut Angaben der UN Hilfe.","creditText":"Bild: Jesus Vargas/Getty Images","uploadDate":"2026-01-06T09:25:42.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_270/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goNtWM147So864RGKWKG/eoSAYEbY2HCpaMvj25rd/moSBperb2HCpaMvjV1Vh.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]}],"dateModified":"2026-01-07T03:57:07.000Z","datePublished":"2025-12-12T07:56:55.000Z","coverageStartTime":"2025-12-12T08:00:00.000Z","headline":"Venezuela","image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Venezuela","startDate":"2025-12-12T08:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"Weitere Entwicklungen nach dem Angriff der USA auf VenezuelaIn der Nacht zum 3. Januar 2026 führten die USA einen militärischen Angriff auf Venezuela durch, nahmen Regierungschef Nicolás Maduro fest und brachten ihn außer Landes. Das Vorgehen der USA sorgte weltweit für Kritik. Zwei Tage nach dem Angriff trat Maduro erstmals vor ein Bundesgericht im New Yorker Stadtteil Manhattan. Ihm werden unter anderem "Verschwörung zum Drogenterrorismus" sowie "Verschwörung zum Kokain-Import" zur Last gelegt. Maduro wies sämtliche Schuldvorwürfe zurück.Aufgrund der veränderten Lage nach dem US-Angriff auf Venezuela berichten wir über alle weiteren Entwicklungen in diesem neuen Liveblog. Alle Artikel zum Thema finden Sie auf unserer Themenseite zu Venezuela.","video":[]}"}“>

Eric Voigt
Eric Voigt

Weitere Entwicklungen nach dem Angriff der USA auf Venezuela

In der Nacht zum 3. Januar 2026 führten die USA einen militärischen Angriff auf Venezuela durch, nahmen Regierungschef Nicolás Maduro fest und brachten ihn außer Landes. Das Vorgehen der USA sorgte weltweit für Kritik. Zwei Tage nach dem Angriff trat Maduro erstmals vor ein Bundesgericht im New Yorker Stadtteil Manhattan. Ihm werden unter anderem „Verschwörung zum Drogenterrorismus“ sowie „Verschwörung zum Kokain-Import“ zur Last gelegt. Maduro wies sämtliche Schuldvorwürfe zurück.

Aufgrund der veränderten Lage nach dem US-Angriff auf Venezuela berichten wir über alle weiteren Entwicklungen in diesem neuen Liveblog. Alle Artikel zum Thema finden Sie auf unserer Themenseite zu Venezuela.

Marla Noss
Marla Noss

US-Regierung und Venezuela verhandeln offenbar über Ölexporte in die USA

Nach Angaben von Insidern sprechen die venezolanische und die US-Regierung über die mögliche Lieferung von venezolanischem Rohöl an US-Raffinerien. Bisher äußerten sich jedoch weder die Regierungen noch der venezolanische Ölkonzern PDVSA zu den Informationen, die auf Aussagen von fünf mit der Angelegenheit vertrauten Personen aus Regierung, Industrie und Schifffahrt beruhen. Venezuela verfügt derzeit über Millionen Barrel Öl in Tankern und Lagertanks, die wegen einer Mitte Dezember von US-Präsident Donald Trump verhängten Blockade nicht exportiert werden können. PDVSA musste laut einem Insider die Produktion bereits drosseln, da der Lagerraum knapp werde. Ohne baldige Exportmöglichkeiten müsse die Förderung weiter reduziert werden.

Zudem sollen die Chefs US-amerikanischer Ölkonzerne bereits am Donnerstag im Weißen Haus zu Gesprächen über Investitionen in Venezuela erwartet werden. Zeitpunkt und Details würden noch abgestimmt, sagten drei mit der Planung vertraute Personen. Trump hatte zuvor angekündigt, dass US-Ölkonzerne nach Venezuela zurückkehren und die Infrastruktur des Sektors wieder aufbauen werden. Er selbst habe mit allen US-Ölkonzernen vor und nach dem Militäreinsatz in Venezuela über Investitionspläne beraten. Nach früheren Angaben von Insidern waren führende Unternehmen wie ExxonMobil, ConocoPhillips oder Chevron jedoch nicht in die Einsatzpläne eingebunden.

Sarah Kohler
Sarah Kohler

Assange-Anwalt verteidigt Maduro vor US-Gericht

Der New Yorker Star-Anwalt Barry Pollack hat die Verteidigung des von den USA entführten venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro übernommen. Der 61-jährige Jurist gilt als äußerst erfahren im Umgang mit prominenten Fällen und war unter anderem als Anwalt von Wikileaks-Gründer Julian Assange tätig. Für Assange handelte Pollack einen Deal mit dem US-Justizministerium aus, nach dem sich Assange der Weitergabe von Militärgeheimnissen schuldig bekannte und so einer Auslieferung an die USA entging.

Pollack startete am Montag bei Maduros erster Anhörung vor Gericht in New York, wo er „die Rechtmäßigkeit seiner Entführung“ durch das US-Militär infrage stellte

Sarah Kohler
Sarah Kohler

US-Militär tötete offenbar 55 Militärangehörige aus Kuba und Venezuela

Nach Angaben der lateinamerikanischen Regierungen hat das US-Militär in Caracas 55 Militärangehörige aus Kuba und Venezuela getötet. Die kubanische Regierung veröffentlichte Namen und Dienstgrade der 32 getöteten Kubaner, die venezolanische Armee hatte die Zahl von 23 Getöteten in ihren Reihen bekannt gegeben. Beide Regierungen arbeiten seit Längerem strategisch zusammen. Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums waren bei dem Angriff zur Entführung des venezolanischen Präsidenten 200 US-Soldaten im Einsatz, kein US-Soldat wurde jedoch verletzt oder getötet.

Anna-Lena Schlitt
Anna-Lena Schlitt

Mexikos Präsidentin fordert fairen Prozess für Maduro 

Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum hat von den USA ein angemessenes Verfahren für den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro gefordert. „Nun, da Präsident Maduro inhaftiert ist, fordern wir einen fairen Prozess“, sagte Sheinbaum vor Journalisten in Mexiko-Stadt.

Maduro muss sich wegen des Vorwurfs des „Drogenterrorismus“ vor einem Gericht in New York verantworten. Er wies die Anschuldigungen zurück.

Seit Maduros Gefangennahme hat US-Präsident Donald Trump auch Drohungen gegen andere linksgerichtete Regierungen in der Region ausgesprochen, darunter auch Mexiko

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Kolumbiens Außenministerin kündigt Verteidigung im Fall von US-Invasion an

Die kolumbianische Außenministerin Rosa Villavicencio hat auf die Drohungen Donald Trumps reagiert. „Sollte es zu einer solchen Aggression kommen, muss das Militär das Staatsgebiet und die Souveränität des Landes verteidigen„, sagte sie. Nach dem Völkerrecht hätten Staaten ein Recht auf Selbstverteidigung.

Trump hatte nach dem Angriff auf Venezuela auch einen möglichen Militäreinsatz im benachbarten Kolumbien angedeutet. Das Land sei „sehr krank, regiert von einem kranken Mann“, sagte er unter Anspielung auf ‍den kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro. Dieser stelle Kokain her und verkaufe es in die USA, sagte Trump ​weiter. „Er wird das nicht mehr lange tun.“

Petro hatte Trumps Drohungen bereits am Wochenende als „illegitim“ zurückgewiesen und die USA gewarnt. „Sollten sie den Präsidenten festnehmen, den ein Großteil meines Volkes schätzt und respektiert, werden sie den Volksjaguar entfesseln“, schrieb Petro auf X. Petro wies die Vorwürfe zurück, Kolumbien unternehme zu wenig gegen den Drogenhandel. Er verwies auf große Kokainbeschlagnahmen und Einsätze gegen bewaffnete Gruppen. „Ich bin weder illegitim noch ein Drogenhändler.“
Kolumbiens Außenministerin Rosa Villavicencio
Kolumbiens Außenministerin Rosa Villavicencio. Luis Acosta/AFP/Getty Images

Sarah Kohler
Sarah Kohler

Venezuela fordert Immunität für Maduro und hält US-Gericht für nicht zuständig

Der Generalstaatsanwalt Venezuelas, Tarek Saab, hat das zuständige US-Gericht dazu aufgefordert, die Immunität von Venezuelas abgesetztem Präsidenten Nicolás Maduro als Staatsoberhaupt anzuerkennen. Saab forderte den US-Richter zudem dazu auf, festzustellen, dass die USA für das Verfahren juristisch nicht zuständig seien. Das US-Militär hatte Maduro entführt, um ihn in den USA vor Gericht zu stellen, und hält ihn seitdem in einem US-Gericht gefangen.

Saab kündigt zudem eine Untersuchung der Todesfälle während der US-Militäraktion am Wochenende an, bei der Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores gefangen genommen wurden. Bei den Toten handelt es sich hauptsächlich um kolumbianische Sicherheitskräfte, die den Präsidenten schützen sollten.

Venezuelas Generalstaatsanwalt Tarek Saab forderte von der US-Justiz einen anderen Umgang mit Maduro.
Venezuelas Generalstaatsanwalt Tarek Saab forderte von der US-Justiz einen anderen Umgang mit Maduro. Matias Delacroix/AP/dpa

Leon Ginzel
Leon Ginzel

Russland befürwortet Ernennung von Rodríguez zur Interimspräsidentin

Das russische Außenministerium hat gefordert, dass das venezolanische Volk sein Schicksal ohne Einmischung von außen selbst bestimmen muss. Russland befürworte außerdem die Ernennung von Delcy Rodríguez zur Interimspräsidentin, teilte das Ministerium in Moskau mit.

Man befürworte die Bemühungen der venezolanischen Behörden, die Souveränität und nationalen Interessen zu schützen, hieß es. Russland hatte zuvor im UN-Sicherheitsrat die ‍Freilassung von Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro gefordert und die USA stark für deren Intervention kritisiert.

Jannik Wilk
Jannik Wilk

Wie entledigt man sich eines Diktators?

Diktatoren gehen selten freiwillig in den Ruhestand. Die meisten werden ermordet, gestürzt, festgenommen oder landen im Exil. Und weil die USA den venezolanischen Herrscher Nicolás Maduro entführt haben, horchen Diktatoren in aller Welt auf, sagt der Politikwissenschaftler Marcel Dirsus. Er ist Autor des Buches Wie Diktatoren stürzen – und wie Demokraten siegen können. Im Gespräch mit der ZEIT erklärt er, was andere Länder für Lehren ziehen aus der US-Operation in Caracas.

Das ganze Interview lesen Sie hier:

Mathis Gann
Mathis Gann

Venezolanische Opposition fordert Freilassung politischer Gefangener

Die Bewegung der venezolanischen Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado fordert die Freilassung aller politischen Gefangenen in Venezuela. „All jene, die zivile und militärische politische Gefangene zu Unrecht festhalten, sollten sie unverzüglich freilassen“, teilte die liberale Bewegung Vente Venezuela mit.

Schätzungen einer führenden Menschenrechtsorganisation zufolge gibt es in Venezuela mehr als 860 politische Häftlinge.

Mathis Gann
Mathis Gann

UN-Menschenrechtskommissar kritisiert Bruch des Völkerrechts

Der Menschenrechtskommissar der Vereinten Nationen, Volker Türk, hat sich besorgt über die Lage in Venezuela geäußert. Grundsatz des Völkerrechts sei, dass Staaten die territoriale Integrität oder politische Unabhängigkeit anderer Staaten nicht mit Gewalt bedrohen oder angreifen dürfen, sagte Ravina Shamdasani, Sprecherin Türks, in Genf. Es sei offensichtlich, dass die Militäroperation der USA gegen diesen Grundsatz verstoßen habe. Nun sei zu befürchten, dass Venezuela weiter destabilisiert und die Militarisierung des Landes fortgesetzt werde. So könnten unter dem aktuell geltenden Ausnahmezustand etwa Versammlungs- und Demonstrationsrechte ausgesetzt werden.

Die Menschenrechte in Venezuela zeigten seit Langem eine erschreckende Bilanz, teilte Shamdasani mit. Allerdings dürften diese Verstöße nicht durch eine einseitige militärische Intervention unter Verletzung des Völkerrechts geahndet werden. Das venezolanische Volk verdiene eine Aufarbeitung und ein faires Verfahren, das die Opfer in den Mittelpunkt stelle.

Türk forderte die USA und die venezolanischen Behörden zusammen mit der Staatengemeinschaft auf, das Völkerrecht einschließlich der Menschenrechte umfänglich zu respektieren. Die Zukunft des Landes müsse vom venezolanischen Volk bestimmt werden.

Jannik Wilk
Jannik Wilk

Venezolanisches Öl würde Deutschland 500 Jahre reichen

Seit in Venezuela die Sozialisten regieren, befindet sich die örtliche Ölindustrie im Niedergang. Das lateinamerikanische Land fördert weniger als 50 Millionen Tonnen Öl pro Jahr. Das ist ein Viertel dessen, was es früher zutage brachte. Auf dem Weltmarkt für Öl ist Venezuela kein bedeutender Akteur. Doch noch liegen 48 Milliarden Tonnen Erdöl unter der Erde Venezuelas. Es sind die größten Vorkommen der Welt. Nun haben die USA ihre Hände im Spiel – und schielen auf einen Schatz sondergleichen.

Mehr über venezolanisches Öl:

Sophia Reddig
Sophia Reddig

CSU findet Bewertung von US-Angriff schwierig

Der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Hoffmann, hält die Beurteilung des US-Angriffs auf Venezuela auch nach vier Tagen immer noch ‍für schwierig. „Ich glaube, man muss das der Reihe nach ​bewerten. Zunächst einmal muss man sagen: Da ist ein ‌Diktator weg – und das ist per se zunächst eine gute Nachricht“, sagt Hoffmann den TV-Sendern RTL/n-tv.

Die ⁠völkerrechtliche Bewertung sei laut Hoffmann „eine andere Frage, die gar nicht ​so einfach zu beantworten ist“. Man müsse das eine vom anderen trennen, sagte der CSU-Landesgruppenchef.

Dem pflichteten auch CSU-Parteichef Markus Söder zum Auftakt der Klausurtagung der CSU-Bundestagsabgeordneten im bayerischen Kloster Seeon bei. Söder sagte, die „Hysterie in Deutschland“ über das Vorgehen von US-Präsident Donald Trump könne er nicht nachvollziehen. „Gut, dass Maduro weg ist“, sagt Söder weiter und stellte sich hinter die umstrittene Einschätzung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), wonach die rechtliche Einordnung des US-Einsatzes „komplex“ sei.

Alexander Hoffmann (CSU), Vorsitzender der CSU-Landesgruppe in der Unionsfraktion
Alexander Hoffmann (CSU), Vorsitzender der CSU-Landesgruppe in der Unionsfraktion. Christoph Soeder/dpa

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Präsident vor Gericht

Nicolás Maduro wurde in New York einem Richter vorgeführt. Doch der entführte venezolanische Staatschef ist kein gewöhnlicher Angeklagter. Zwar versuche die US-Regierung, den Prozess gegen Maduro wie eine Gerichtsverhandlung gegen einen Drogenhändler zu behandeln, schreibt die US-Korrespondentin der ZEIT, Juliane Schäuble. Doch das werde weder der juristischen noch der politischen Bedeutung des Verfahrens gerecht, in dem nicht nur Maduro sich selbst als Kriegsgefangenen sieht.

Mehr zum Prozessauftakt in New York können Sie hier lesen:

Annika Benzing
Annika Benzing

Fast acht Millionen Venezolaner benötigen Hilfe laut UN-Angaben

Im Zuge des US-Angriffs auf Venezuela haben die Vereinten Nationen auf den enormen Bedarf an humanitärer Hilfe in dem südamerikanischen Land aufmerksam gemacht. Die Bevölkerung leide seit Jahren unter einer komplexen Wirtschaftskrise. Und fast acht Millionen Venezolaner, etwa ein Viertel der Bevölkerung, seien dringend auf Hilfe angewiesen, sagte UN-Sprecher Stéphane Dujarric. Die UN versorgten bedürftige Venezolaner weiterhin mit Lebensmitteln, medizinischer Hilfe und anderen Leistungen, benötigten dafür jedoch rasch zusätzliche Unterstützung, sagte Dujarric. 
Die verfügbaren Mittel sind den Angaben zufolge knapp: Im vergangenen Jahr hätten die UN ihre Mitgliedsstaaten um 606 Millionen Dollar für humanitäre Hilfe für Venezuela gebeten, jedoch nur etwa 102 Millionen erhalten.
Etwa ein Viertel der Bevölkerung Venezuelas benötigt laut Angaben der UN Hilfe.
Etwa ein Viertel der Bevölkerung Venezuelas benötigt laut Angaben der UN Hilfe. Bild: Jesus Vargas/Getty Images